kätzchen von straße fern halten

Diskutiere kätzchen von straße fern halten im Katzen-Erziehung Forum im Bereich Katzen allgemein; hi seit einigen wochen kommt ein käzchen (ca 6 monate alt) unserer nachbarn immer mal wieder zu uns schlafen. (dort darf sie nicht zu jeder zeit...

KatzeKratz

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hi

seit einigen wochen kommt ein käzchen (ca 6 monate alt) unserer nachbarn immer mal wieder zu uns schlafen. (dort darf sie nicht zu jeder zeit rein) was ja nicht weiter schlimm ist. damit sie sich aber nicht zuu sehr daran gewöhnt lassen wir sie schon manchmal am fenster sitzen, damit sie auch nochmal nach hause
geht. allerdings kennt sie uns so langsam und fängt an uns an der haustür aufzulauern. sie läuft einem hinterher, sogar dem auto (!!!) wenn man denn irgendwo hin will (also immer 5 minuten mehr einplanen um die katze wieder hinters haus zu tragen :)). das macht sie nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen nachbarn, die sie garnicht wirklich kennt.
doch irgendwie scheint sie die gefahr der straße nicht zu kennen. so setzt sie sich vor einen mitten auf die straße, bleibt auf der straße sitzen um einem nachzuschauen, putzt sich sogar doch. heute morgen als ich aus der einfaht fahren wollte saß sie wieder mitten auf der straße, sodass ein anderes auto hupend bremsen musste!
auch wenn es nicht unser kätzchen ist mache ich mir doch sorgen dass die kleine überfahren werden könnte...
gibt es einen trick um sie von der straße fern zu halten (hier wird sehr viel und schnell gefahren) bzw kann man ihr irgendwie zeigen wie gefährlich die straße ist?
was würdet ihr tun?
 
24.02.2009
#1

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Gast

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rettungsbunny

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ein artikel aus "geliebte katze juni/2007"

ich fass jetzt einfach mal die tipps von martina braun (tierpsychologin) zusammen. der gesamte artikel wäre einfach zu lang zum abtippen.

im straßenverkehr sind katzen auf dem selben gefahren-erkennungs-niveau wie vorschulkinder.
martina braun setzt genau wie verhaltensforscher dr. dennis turner auf abschreckung. die katze soll nicht lernen wie ein kind nach rechts und links zu gucken, sondern sie soll lernen die straße ganz zu meiden.

für die verkehrserziehung braucht man zeit und mehrere freunde mit autos.

zuerst wird die katze an ein brustgeschirr und an eine rollleine gewöhnt. dann geht es an der leine zuerst einmal in eine angenehme umgebung wie den garten, also den bereich, der für die katze sicher ist.

erst wenn die katze sowohl das brustgeschirr als auch den heimischen garten positiv verknüpft geht es mit dem eigentlichen training los.
dabei ist wichtig, dass die katze immer eine fluchtmöglichkeit hat (vorgarten, offene tür). dieser fluchtweg muss der katze mehrfach gezeigt werden.

nach einigen malen beginnt die katze den gehweg oder die straße zu erkunden.
und hier kommen die helfer/freunde zum einsatz. sie sollen langsam vorbei fahren und die katze dabei kräftig mit einer wasserpistole nass machen.
wenn eine katze mit etwas anderem schon negatives verbindet (bsp. staubsauger) dann kann es auch hilfreich sein, dieses geräusch aufzunehmen und laut während des vorbeifahrens abzuspielen.

wichtig dabei ist, dass es bei jeder übung ein anderes auto ist, damit die katze die negative erfahrung nicht mit einem bestimmten autotyp verbindet, sondern mit autos und straßen allgemein.
keine katze braucht mehr als zehn schlechte erfahrungen, um autos zuverlässig zu meiden.


dr. dennis turner entwickelte hingegen dieses training (hierfür braucht man keine helfer):
wenn die katze alt genug ist, soll man sie in einen kennel setzen und diesen komplett abdecken.
den kennel mit der katze soll man an einer gut befahrenen straße abstellen und einige autos vorbei fahren lassen.
dann soll man die abdeckung an der straßen zugewanden seite hochheben und wieder einige autos vorbei fahren lassen.
der lärm wird die katze erschrecken, aber man soll sie nicht beruhigen.
sie soll ja erschrecken, während sie im sicheren käfig sitzt.
danach soll man den käfig etwa 2 meter weiter nach hinten, in richtung sicheres haus bringen und wieder für einige autolängen stehen lassen.
diese schritte mehrfach wiederholen.
immer ein paar schritte weiter richtung sicheres haus und dann wieder warten.

dieses training sollte einige tage lang durchgeführt werden. der weg zum sicheren haus sollte immer gleich sein.





das raten zumindest die experten. ::?
 
Ziggie

Ziggie

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Theoretisch sehr schöne Ratschläge.

Das wahre Leben zeigt, dass Katzen (wenn sie so ein Jahr alt sind) schon ein Gefühl für die Gefahren von Autos haben. Wie sie damit umgehen, liegt aber am Temperament der Katze
° es gibt welche, die kalkulieren knapp und gehen auch kaum schneller, wenn ein Auto kommt. Die meißten Menschen bremsen oder fahren langsamer. Diese Art Katze haben das größte Risiko, überfahren zu werden.
° es gibt welche, die warten, bis sie links und rechts kein Auto sehen und erst dann huschen sie rasch über die Straße - die sind recht sicher
° und alle Variarionen zwischendrin

Das ist keine Theorie, sondern in vielen Jahren selbst beobachtet. Erwachsene Katzen sind eigentlich normalerweise recht vorsichtige Tiere.

Wenn eine Seite der Straße Häuser und Gärten und die andere ein paar Häuser, aber Wiese und Wald ist - dann haben Katzen beider Straßenseiten schon deswegen aus ihrer Sicht gute Gründe, die Straße zu überqueren. Und wenn der Kumpel auf der anderen Seite wohnt? Wie will man es ihr verbieten, wenn sie frei rumlaufen darf ?

Eine Katze zur Gartenseite aus dem Haus zu lassen, hält sie vielleicht manchmal davon ab, auf die Straße zu gehen. Aber wenn sie das unbedingt will, geht sie einfach ums Haus herum.
 
Samuel

Samuel

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Hallo KatzeKratz,

das kenne ich auch.

Unser Sternenkater Flo ist auch immer auf der Straße spazieren gegangen und hat sich mitten auf ihr geputzt. Allerdings haben wir immer in sehr ruhigen Gegenden gewohnt, und er hat das mit dem Putzen meist spätabends oder nachts gemacht. Opa Flo ist mir schon entgegen gekommen, wenn ich mit meinem Auto angefahren kam. Er konnte das unterscheiden, wie und warum, das weis ich nicht. Bei anderen fahrenden Auto´s hat er das nicht getan.

Die Gefahren hat er wohl gekannt, denn er ist 16 Jahre alt geworden und an einem Lebertumor verstorben.
 

KatzeKratz

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danke, das sind echt gute tipps.
aber da es nicht unsere katze ist wird das mit der leine wohl flach fallen.
das mit dem kistchen wäre aber eventuell eine idee. allerdings werde ich damit wohl doch noch ein bisschen warten, da es wie gesagt nicht unsere katze ist und nachher die nachbarn kommen, was wir denn da mit ihrer katze machen.
zur zeit bringe ich sie immer wenn sie mir nachläuft hinters aus auf die terasse und sage ihr ernst "bleib". ich hoffe dass sie das irgendwann lernt. aber wenn das nichts bringt sollte ich mir das mit der kiste zur abschreckung echt mal durch den kopf gehen lassen.

hoffentlich ist sie so eine wie dein flo, samuel :)
sie hat wirklich immer mehr glück als verstand. zum glück bremsen die meisten autos ja. aber leider gibt es immer wieder "menschen" die wenn sie eine katze auf der straße sehen extra nochmal drauf halten um sie zu erwischen...

ich denke dass das größte problem ist, dass sie mittlerweile weiß, wenn sie zur hintertür nicht reingelassen wird, dann muss sie nur nach vorne zur haustür gehen, weil da ja früher oder später jemand rein bzw raus geht. dann flutscht sie so schnell zwischen den beinen durch dass man das oft garnicht merkt...
 

Jojo&Ben

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Hi :)
genau danach habe ich gesucht - nach tipps wie man katzen von der straße fernhalten kann (und nicht nach kommentaren wie "katzen werden auch in der wohnung glücklich", bla )
Vor ca. einem Monat wurde mein kater Ben überfahren. :cry:
Ich bin immer noch ziemlich traurig deswegen und in nächster zeit werden wir auch erstmal keine neue Katze holen. Allerdings habe ich gemerkt, wie schön es ist, mit einer katze zusammen zu leben und auch meine eltern wollen irgendwann wieder eine katze haben. Vielleicht nach dem Urlaub in den sommerferien.
Jedenfalls wollen wir eigentlich nich dass es eine wohnungskatze wird. Ich finde, Freigänger haben einfach ein schöneres Leben.
Und jetzt habe ich mal eine frage zu der Methode von dr. dennis turner:
ist mit kennel einfach die katzenbox gemeint?
ben wollte da nie rein, er hat es eher als gefahrenzone gesehen weil er darin ja immer zum TA gefahren ist. und sie sollen sich ja darin sicher fühlen, oder? und wisst ihr zufällig, wie diese methode genau wirkt? also inwiefern sie die katze davon abhält, auf die straße zu rennen?
wäre für antworten wirklich sehr, sehr dankbar. :-)
 

rettungsbunny

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Mit Kennel ist genau so eine Katzenbox gemeint.

Die meisten Katzen verbinden damit keine gute Erfahrungen, da die Box immer nur dann zum Einsatz kommt, wenn was unangenehmes wie der TA ansteht.

Stellt man die Box von Anfang an als "Einrichtungsgegenstand" in die Wohnung, etwa als Schlafplatz, etc.
dann verknüpfen die Katzen auch positive Erfahrungen damit.


Erfahrungswerte hab ich weder mit der Methode von Frau Braun, noch mit der von Dr. Turner.
 
Mietzie

Mietzie

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Meine verstorbene Katze setzte sich auch, eher aber demonstrativ, mitten auf die Strasse. In unserer "Wohnstrasse" war das nicht soo schlimm, da hier viele Kinder spielen und die Eltern schon aus eigenem Interesse meist langsam fahren. Von dort aus "observierte" sie ihr Revier, z.T. wälzte sie sich auch auf der Strasse, was vermutlich auch Imponiergehabe war...

Hinter dem Haus befindet sich eine Ortsverbindungsstrasse, welche sie 2x täglich überquerte - im absoluten Schneckentempo. Vermutlich hing das mit ihrer Stellung im Revier zusammen; sie hatte einfach vor nix und niemanden Angst, leider auch vor Autos nicht. Einmal wäre sie fast überfahren worden - sie kam unter einem fahrenden Auto rausgelaufen. Aber nicht schnell und panisch - sondern entspannt.

Sie war uns zugelaufen, lebte vermutlich vorher schon länger hier - es war unmöglich, sie noch erziehen zu können. Ich denke, sehr viel Glück hatte sie durch den grossen Weissanteil ihres Fells; wäre sie dunkler gewesen - ich weiss es nicht...

Ich bin sehr dankbar, dass sie zumindest dieses Schicksal nicht hatte.
 

Xeeterwife

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Ohje, ich denk wir haben immer die Selbstmordgefährdeten Exemplare. Gott sei Dank hat meine Familie auf einer sehr ruhigen Straße gewohnt, da hat sich der Kater des Hauses aber auch gern erst von seinem Sonnenplatz auf der Straße wegbewegt, wenn das Auto anfing zu hupen. Einmal kam garnichts und ich habs gesehen und musste raus und ihn vor dem Auto wegtragen, da der Fahrer nicht weiterkam. Gott sei Dank ist er da immer an Leute geraten, die angehalten haben. Sein Ende fand er dann mit 10 Jahren trotzdem auf einer Straße. Hauptstraße, keine Ahnung wieso er da ganz hin ist, er lief sonst nie weit. Da hat dann wohl jemand nicht gebremst. Armes Baby...

Unser jetziger Kater (wohne ja auch nun nicht mehr Zuhause) ist leider auch eher der Fall "Der wird schon anhalten". Dafür sind wir wieder in einer sehr sehr ruhigen Gegend und die nächste Hauptstraße ist dieses Mal noch viel weiter weg, ich hoffe dass geht gut. Mehr als hoffen kann man da nicht, man kann dem Tier ja nicht den ganzen Tag hinterher laufen.
 

Jojo&Ben

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@ rettungsbunny: weißt du noch mehr über die methode mit der box?
also was genau bewirkt die bei der katze, dass die sich von der straße fernhält?
 

rettungsbunny

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Ich vermute, dass es die Angst, die Panik ist.

Stell dir mal vor du sitzt in einer kleinen dunklen Box und hörst nur den Lärm und kannst ihn nicht zuordnen.
Dann kannst du ein kleines bisschen was sehen, und siehst nur diese großen Krachmachmaschinen, dazu wieder der Lärm.

Das dürfte ein recht traumatisches Erlebnis sein, da die Katze keine Fluchtmöglichkeit hat.
bzw. diese erst bekommt, wenn sie den Rückweg ins sichere Haus gezeigt bekommt.

Vermutlich soll durch diese Angst die Abneigung gegen die Straße gezeugt werden.
 

rettungsbunny

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Außer die Katze ist zu stark traumatisiert.

Dann widerrum ist die Straße das letzte Problem. Die Wohnung an der Straße kannst du dir dann nämlich nicht mehr leisten, weil du zum Tierpsychologen musst ::bg
 

Kätzele

Gast
also... für mich steht fest: eine Katze u. auch ein Hund; ein Eichhörnchen, ein chipmunk, ein Fuchs, ein Wildschwein, Reh, usw. und so fort. Sie können nie und nimmer eine Strasse sicher überqueren. Ihnen fehlt das Gefühl, die Angst vor der Geschwindigkeit. Ein Tier sieht immer nur aktuell die Gefahr. Aber nicht, wenn so ein Riesenmonster ein paar Meter weiter ist und auf einen zufährt. Ich habe keinen Plan, wie man Katzen das beibringen soll, von der Strasse wegzubleiben. Ausser sie wegzusperren, viell. in der Nacht nur rauslassen, wenn die Strasse wenig befahren ist. Wir haben mit P mal Hupen getestet. Ich sagte zu meinem Mann: hupe ganz laut, damit sie nen Schock bekommt. Was macht sie???? nix!!!! Sie guckte nur irritiert.
 
Ziggie

Ziggie

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Katzen sind individuell verschieden. Manche werden überfahren, bevor sie es lernen, manche bleiben sorglos und haben Glück oder rücksichtsvolle Menschen und manche sind in der Tat vorsichtig und aufmerksam. Man kann das nicht an Einzelfällen festmachen.

Allerdings wird man nie verhindern, dass eine frei laufende Katze irgendwann eine Straße überquert. Also muss man sich darauf einstellen - oder sie nicht frei rumlaufen lasssen.
 
xtinez

xtinez

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Hi,

die Methoden finde ich beide seltsam. Bei der Kennel - Methode scheint mir das sicherste Ergebnis, dass die Katze zukünftig in Panik gerät, wenn sie in den Kennel soll, egal ob an der Straße oder sonstwo. Im schlimmsten Fall verliert sie das Vertrauen in ihre Menschen, wenn die sie in so ne Sch... Situation bringen.
Und mit einem Auto langsam vorbei fahren und naß spritzen? Da glaube ich nicht dran, schon weil langsame Autos ganz anders klingen und besser einschätzbar sind für die Mietzen, als schnell vorbeirauschende Pkws oder Motorräder usw.

Es ist wie alle schon geschrieben haben, Glück bzw. Pech, Schicksal... irgendwas in der Art.

Die Mama unseres Sternenkaters war eine clevere mit allen Wassern gewaschene Dorfprinzessin. Sie brachte jeden Morgen die Nachbarskinder zur Bushaltestelle und spazierte dann ganz ordentlich auf dem Gehweg wieder nach hause. Sie wurde ca. 4-5 Jahre alt, hatte mehrfach Junge (erst als wir dann auftauchten, war damit Schluss ;-)) und kannte das ganze Dorf und die Felder rundrum wie ihre Westentasche (falls Katzen sowas haben). Vor ca. 1 Jahr wurde sie knapp außerhalb des Dorfes überfahren. Ganz normaler Tag, nicht mehr Verkehr als sonst.

Unseren Kater habe ich noch nie auf der Straße gesehen. Interessiert ihn nicht, ist doof und gefährlich, keine Ahnung. Er hat ja auch in alle anderen Richungen genug Wichtiges zu erledigen. Aber wenn dann auf der anderen Straßenseite Vögel in ner Pfütze baden oder der Wind die Blätter über die Fahrbahn weht? Da helfen dann alle Tricks der Welt nicht, fürchte ich.

LG xtinez
 

Jojo&Ben

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Ich hab auch nie verstanden, warum Ben dann doch überfahren wurde. Anfangs hatte er sowieso Angst vor Autos und dann wurde er sogar einmal auf der Straße (auf der er letztendlich überfahren wurde!!) angefahren. Das erste Mal hatte er es überlebt, hatte nur ne Prellung und wir dachten eig. er weiß jetzt, dass es dort gefährlich ist (Ganz davon abgesehen dass genau in der anderen Richtung kilometerweit keine einzige Straße ist und Unmengen von Wald..Er hatte also eig. genug Ausweichmöglichkeiten...)
Und davor hatte meine Oma einen Kater der hat 12 Jahre lang hier gelebt, ist schließlich an Nierenversagen gestorben und nicht einmal angefahren worden. Auch dem Kater von unsern Nachbarn (der erst mitca. 3 Jahren hier eingezogen ist!!) ist noch nie was passiert. Ich verstehs einfach nich...::? (Muss wohl in der Familie liegen, Bens Mutter wurde ungefähr ein halbes Jahr vorher überfahren)
Es gibt wohl solche und solche...

Ich schweife schon wieder ab..wieder zu den Methoden;
Dass das mit aus dem Auto spritzen was bringt, glaube ich auch nicht richtig....
Und trotzdem glaube ich nicht, dass Dr.Turners Methode so falsch ist; wenn sie wirklich funktioniert, wäre das eine gute Lösung, denn; die Katze sieht nicht, wer sie vor die Straße setzt, wenn eine Decke über der Box ist. Und ganz ehrlich, Ben hat sowieso schon immer Panik gekriegt wenn er in die Box sollte, allein wegen dem TA also wäre das wahrscheinlich sowieso egal. Natürlich würde ich es nicht ausprobieren ohne zu wissen welche Auswirkungen es genau auf das Verhalen der Katze hat. Aber man sollte es mal so sehen; entweder überfahren werden oder eine Schocktherapie, die die Katze davon abhält? Ich denke jeder würde 2. wählen.
 

rettungsbunny

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Natürlich sieht Ben nicht, wer ihn dort abstellt.
Aber er weiß, wer ihn in die Box gesetzt hat ::?
 
Trillian79

Trillian79

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danke, das sind echt gute tipps.
aber da es nicht unsere katze ist wird das mit der leine wohl flach fallen.
das mit dem kistchen wäre aber eventuell eine idee. allerdings werde ich damit wohl doch noch ein bisschen warten, da es wie gesagt nicht unsere katze ist und nachher die nachbarn kommen, was wir denn da mit ihrer katze machen.
Ich würde nicht nur warten, sondern das mit den Nachbarn absprechen. Ich wäre stocksauer, wenn ich meine Nachbarn dabei sehen würden, wie sie meine Katze in einer abgedeckten Box an die Straße stellen. ::?



die Katze sieht nicht, wer sie vor die Straße setzt, wenn eine Decke über der Box ist.
Katzen haben aber auch noch Ohren und eine Nase und so ganz doof sind sie auch nicht. ;)
 
xtinez

xtinez

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Ben hat sowieso schon immer Panik gekriegt wenn er in die Box sollte, allein wegen dem TA also wäre das wahrscheinlich sowieso egal.
Deshalb solltet ihr eher versuchen, einer neuen Katze bzw. eurer Nachbarskatze möglichst irgendwie diese Panik vor der Box zu nehmen bzw. garnicht erst aufkommen zu lassen, als sowas noch zu verstärken. Denn wenn mal was passiert ist (muss ja keine Autounfall sein) und dann zum Beispiel ein großer kräftiger Kater zwar verletzt aber noch sehr gut auf den Beinen ist, dann hast Du ein Problem mit ihm zum TA zu kommen.

Abgesehen davon denke ich, sind Katzen zwar clever und merken natürlich auch mit Tuch über dem Korb, wer sie da durch die Gegend schleppt, aber sie haben m. E. kein ewig langes Gedächtnis bzw. verändert sich wie bei uns (vorallem wie bei Kindern) die Wahrnehmung/Einschätzung der Gefahr.

Ich verstehe natürlich, dass es ein Albtraum ist, wenn man gerade eine Katze durch einen Autounfall verloren hat und dann nach Möglichkeiten sucht, sowas zu vermeiden. Aber ich bin einerseits irgendwie gegen "Erziehung durch Angst", egal ob bei Mensch oder Tier udn andererseits nicht so optimistisch, dass das überhaupt klappt.

LG xtinez
 
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