Inkas Krankengeschichte

Diskutiere Inkas Krankengeschichte im Krankheiten-Innere Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Ihr Lieben, bei Katzentrauer hatte ich im März 2003 die Kraft Inkas Krankengeschichte darzulegen. Ich schreibe sie firstnun auch mal hier rein, um...
ceolbeatha

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Ihr Lieben,
bei Katzentrauer hatte ich im März 2003 die Kraft Inkas Krankengeschichte darzulegen.
Ich schreibe sie
nun auch mal hier rein, um anderen Dosis zu zeigen, welche Irrläufer man durchleben kann bis man die richtige Diagnose hat.

Hier nun der Ablauf:

Puh, jetzt mal alle Kraft zusammen reißen.

Die genannte Biggi führt ein Epilepsie-Forum, hat selber eine epileptische Katze.

18.07.2002
Hallo Ihr Lieben, bin aus aktuellem Anlaß auf diese tolle Seite geraten. Unsere Inka, normale Hauskatze (Glückskatze 3-farbig) hat die gleichen Symptome wie Karens Katze. 1. Auftreten am Sonntag sofort zum Tierarzt. Diagnose: Schleim in der Lunge, angeschwollener Hals. Spritzen (was war das nur?) und ab nach Hause. Appetit, Lebhaftigkeit normal. Montag und Dienstag wieder hin. Blutwerte ok, auch die extern erstellten Blutwerte auf FiP, etc. alle negativ. Gestern abend das gleiche wieder, ab zum Tierarzt. Dort hat er Inka ein Epilespiemittel gespritzt. Die leicht apathische und die unsichere, leicht verkrampfte Haltung war nur ganz kurz. Inka frißt normal ist lustig, schmusig, hat Stuhlgang, alles normal. Allerdings waren ihre Schleimhäute blaß, sieht heute wieder besser aus. Das einzige was uns auffällt ist, das sie mehr als sonst trinkt (was kann das bedeuten). Nun hat uns unser Tierarzt Luminetten verschrieben. Die sollen wir ihr geben wenn sie nochmal diesen kleinen Anfall bekommt. Der TA hat einen guten Ruf, die Leute kommen auch von weiter her. Er hat grundsätzlich 24 Std. Notdienst, ist liebevoll und wirkt sehr beruhigend. Aber irgendwie kann ich nicht an Epi glauben, Speichelfluß hat sie gar nicht. Jetzt müssen wir abwarten wie es sich entwickelt. Heute hat er ihr noch baypamun gespritzt zur Sträkung des Immunsystems. Was haltet ihr von Inks Geschichte? Ach so, Inka ist 11 Jahre, super lieb und unser Sonnenschein. Freue mich auf Meinungen von Euch, bin auch gerne per Mail erreichbar.
Liebe Grüße
Marion

19.07.02
Liebe Biggi, danke für die freundliche Begrüßung!!
Also Inkas Verhalten in Kurzform:
Sonntag: Sitzende Haltung, plötzliches wie eine Art Kreislaufschwäche sackt sie vorne leicht zusammen. Wir nehmen sie auf den Schoß, sie will runter und ist wackelig auf den Beinen. Ab ins Auto zum Tierarzt. Er hört sie ab und stellt Schleim in der Lunge und angeschwollenen Hals fest. Antibiotika, Aufbauspritze, ab nach Hause. Inka ganz normal. Am nächsten Morgen Nachuntersuchung. Leicht erhöhte Temperatur (hab vergessen zu fragen wieviel), nochmal Antibiotika und Aufbauspritze. Blutentnahme. Leber, Nierenwerte, etc. alles ok, zusätzlich Blut fürs Labor auf FiP, etc. Dienstag wieder Nachkontrolle, Lunge ist wieder sauber, Halschwellung abgeklungen, nochmal Antibiotika und Aufbau. Weiter beobachten. Mittwoch auch wieder alles normal, plötzlich in liegender Position leicht versteift, wieder wie Kreislaufschwäche. Ab ins Auto zum Doc. Lunge, Hals ok, leicht erhöhte Temp. Zusätzlich spritzt er ein Epilepsiemittel. Ab nach Hause alles ok. Allerdings der Hinweis, daß wir auf das Laborergebnis bzgl. eines tödlichen Virus warten müssen. Gestern war das Ergebnis da, alles negativ. GOTT SEI DANK. Baypamune gespritzt und Luminetten mitgegeben falls dieser "ANFALL" kommen sollte. Inka hatte allerdings schon so ca. 3-4 Tage vor dem Sonntag ab und zu gewürgt als wenn Haare raus mußten klappte aber nicht. Zusätzlich hat sie aber auch normal ihre Haare erbrochen, das Essen an sich hat sie aber nicht erbrochen (hatten Angst wegen Vergiftung). Sie frißt normal, hat normale Verdauung, speichelt nicht, verhält sich normal hat allerdings starken Durst. Jetzt sollen wir in 10-14 Tagen zur Nachspritze von Baypamune kommen. Hoffe, daß ich nichts vergessen habe aufzuführen. Ich kann nur an Epilepsie nicht so wirklich glauben.
Liebe Grüße
Marion

Hallo Biggi,
eins hatte ich, glaube ich, vergessen zu schreiben:
Inka hat so 2 x Tag, tja wie nenne ich es? So wie Würghusten. Nicht das normale wie beim Erbrechen der Haare. Das paßt ja auch irgendwie zu der verschleimten Lunge. Also ich glaube im Moment, daß sie eine, einer Erkältung ähnelnde, Infektion hat. Den recht großen Durst kann ich noch nicht so ganz deuten. Dieses Schwächeln von Sonntag und Mittwoch könnte auch "normale" Kreislaufschwäche sein, uns wird ja auch mal dusselig wenn wir krank sind. Tja, ich weiß es nicht. Momentan liegt sie neben mir, ist wirklich total normal, lustig, spielt, frißt ganz normal, macht natürlich durch das Trinken mehr Pi als sonst. Stuhlgang alle 2 Tage, dieser auch normal. Ich denke, wir müssen jetzt mal die Wirkung von Baypamune abwarten. Die Luminaletten sind ganz weit hinten im Schrank. Bevor ich mit dem Zeug anfangen würde, möchte ich eine eindeutigere Diagnose.
Danke für Deine lieben Grüße und Wünsche,
Euch von Herzen das selbe. Wenn ich neue Erkenntnisse habe melde ich mich.
Alles Liebe,
Marion

22.07.02
Hallo Ihr Lieben,
möchte Euch kurz über den neusten Stand bei unserer Inka informieren.
Mein Mann war heute (nach einem langen Telefonat zwischen mir und der Urlaubsvertretung meines TA) noch mal in der Sprechstunde.
Diagnose:
Wie bereits von mir vermutet hat Inka schweren Husten und dadurch Fieber. Bedingt durch das Fieber trinkt sie auch soviel. Sie bekommt nun drei Tage Antibiotika und Cortison, da das Fieber schon 1 Woche andauert. Hoffe nun, daß wir die Krankheit jetzt in den nächsten Tagen endlich in den Griff bekommen. Die Durchblutung ihrer Schleimhäute ist schon besser, wir müssen einfach weiter Däumchen drücken und hoffen, daß wir mit einem "blauen" Auge davon kommen.
Wenn Ihr möchtet, melde ich mich gerne nochmal wie es weitergeht.
Ansonsten wünsche ich Euch, vor allem aber Euren Fellnasen eine glückliche Zeit, genießt jeden Tag mit ihnen, es sind doch wirklich unsere kleinen "Babys", die wir beschützen und hegen und pflegen wollen und müssen.
Alles Liebe
Marion

30.07.02

Hallo Biggi und Ihr lieben anderen,
tja, nun ist es wohl doch so, daß unsere Inka Epi hat. Der Husten ist behandelt, Blutwerte, Röntgenaufnahmen i.O., mit Ausnahme einer Hüftdysplasie. Wir waren gestern von 16.45 Uhr bis 19.45 Uhr beim Tierarzt, bzw. bei zwei Tierärzten. Nachdem die erste Ärztin (die Urlaubsvertretung unseres Tierarztes der als erstes den Verdacht auf Epi äußerte) nicht mehr weiter wußte und Inka dann auf eine Herztherapie umstellen wollte, sind wir schnurstracks durchgefahren zu einer Ärztin, die sich auf Katzen spezialisiert hat. Sie hat Inka dann noch mal untersucht (das arme Mäuschen war inzwischen fix und alle), hat festgestellt, daß ein Herzgeräusch etwas leiser ist, jedoch kein Grund zu einer Therapie. Nach Schilderung aller Sympthome und der bisherigen Medikamente, etc. ist sie davon überzeugt, daß es Epi ist. Sie meinte dann, sollten die Anfälle so schwach bleiben wie jetzt würde sie noch keine Medikamente verabreichen. Wir dann nach Hause und haben auf dem Balkon gesessen. Inka hatte Hunger und war munter. Dann kam sie zu uns raus, legte sich auf den Boden und plötzlich folgendes:
Sie legte sich etwas seitlich, zog gaaaaaaanz langsam ihre linke Hinterpfote an sich ran, gleichzeitig streckte sie die linke Vorderpfote von sich weg und wackelte leicht mit dem Kopf. Das ging dann so ca. 30-45 sec., dann legte sie sich wieder normal aufrecht hin, war allerdings noch ca. 1 Minute etwas schlapp. Kurz drauf war wieder alles in Ordnung. Also jetzt glaube ich auch bald fest an Epilpsie. Wir haben dann gestern angefangen ein Tagebuch anzufangen um die Anfälle verfolgen zu können. Leider haben wir tagsüber keine Möglichkeit sie zu beobachten, denn wir müssen ja das Geld für die Tierärzte verdienen. Wir werden Inka so gut wie möglich beobachten und im Kontakt mit der Tierärztin bleiben. Unsere Hoffnung ist, daß sich die Anfälle nicht verschlimmern, wir müssen abwarten und unserem Mäuschen weiterhin Ruhe und Geborgenheit bieten.
Ich werde mich wieder melden und weiter berichten.
Bis dahin ganz liebe Grüße an alle,
Marion

20.08.02 (1 Tag nach ihrem Tod)
Ihr Lieben,
wollte mich nur kurz melden. Sicher haben einige hier gelesen wie die Krankheit unserer Maus verlief und das es doch Epilepsie sein sollte. Es war keine Epilepsie. Ihre Krämpfe waren Schmerzen, Inka hatte auf 15 cm Länge Tumore am Darm. Gestern wurde es festgestellt und wir haben unsere Fellnase erlösen lassen, da der Krebs nicht operabel war. Sie wurde noch auf dem OP-Tisch eingeschläfert.
11 Jahre in Sekunden weggewischt.
Verzweiflung, Trauer, Tränen, Sehnsucht, die Gefühle sind unbeschreiblich.
Ich wünsche Euch und Euren Fellnasen alles nur erdenklich Gute und allen ein langes, sorgenfreies Leben. Hiermit verabschiede ich mich aus diesem tollen Forum.

Alles Liebe,
Eure unendlich traurige Marion

So war es von Ende Juli bis zu ihrem Tod:
Zwischen Ende Juli und ihrem Tod am 19.08. ging es ständig bergauf/bergab. Manchmal alle 2 Tage, dann wieder 1 x die Woche zum TA, Samstags, Sonntags, etc. Die TÄ hat noch eine Röntgenaufnahme gemacht, auf der sie feststellte, daß der Darm vergrößert ist und eine darmentzündung vermutete, sie darauf hin nochmal behandelte. Aber nur 4 Tage, denn ab dem 17.08. ging es rapide bergab. Am Morgen den 19.8. konnte Inka kaum noch laufen, schleppte sich zum Napf, konnte jedoch weder essen noch trinken. Ich rief sofort die TÄ an (war zufällig krankgeschrieben), sie sagte mir, ich solle sofort eine Überweisung in die TK abholen, sie hat dann sofort dort angerufen und uns angemeldet.
In der TK wurde eine Ultraschall-Aufnahem vom Darm gemacht und man sah den Krebs sofort.
Der TA sagte mir, er würde Inka gerne aufmachen um sehen zu können, ob man noch irgendetwas machen kann. Ich rief tränenüberströmt meinen Mann auf der Arbeit an, erklärte ihm alles, gab ihm den TA und dieser erklärte meinem Mann noch einmal alles. Als er mir das Handy zurückgab sagte er:
Ihr Mann sagt, wenn es keinen Sinn mehr hat soll ich sie erlösen.
Ich habe nur noch genickt und er hat Inka die Narkosespritze gegeben. Ich blieb bei ihr bis sie einschlief, erzählte ihr wie sehr ich und mein Mann sie lieben, wie sehr wir das Leben mit ihr toll fanden, erzählte ihr einfach alles was mir auf der Seele brannte, dann kam sie in den OP. In der Zwischenzeit hat mein Mann alles fallen und liegen lasssen in der Firma und kam zu mir. Gemeinsam warteten wir. Nach ca. 20 Minuten wurden wir in den OP gerufen, Inka lag zugedeckt auf dem OP-Tisch, und wir hörten die furchtbare Diagnose.
Wir haben unseren Engel noch im OP erlösen lassen.

Das Schlimmste war: mein Mann hat sich nicht von Inka verabschieden können, er hat sie nicht mehr lebend gesehen und die Beiden waren wie eine Seele.Als er morgens ging konnte er nicht ahnen, daß unser Mäuschen nur ein paar Stunden später tot sein wird.

Was ich daraus gelernt habe und Euch gerne weitergeben möchte:
Laßt nicht zu lange an Euren Fellnäschen rumdoktern. Fahrt im Zweifelsfall zu einem anderen TA oder in eine Tierklinik.
Es hätte Inka nicht gerettet (der Krebs wäre auch in einem früheren Stadium nicht heilbar gewesen, da mit Blutgefäßen verwachsen), aber wir hätten der süßen Maus unendlich viele Qualen, TA-Torturen, Ängste und Schmerzen ersparen können. Sie hätte die letzten Wochen ihres Lebens friedlicher verbringen können, wir haben es ihr nicht ermöglicht.


Und jetzt weine ich wieder.........

 
27.04.2004
#1

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Gast

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Sabsi

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Liebe Marion!

Ich danke dir für diesen Bericht.
Ich empfinde mit Dir und möchte Dir gerne die Tränen stillen.

Doch wie? Ich weine ja selbst auch.
 
Nika

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ich weine auch.
Um Deine Inka und um mein Mützchen.
 

Struppi

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Liebe Marion!

Puh,...immer wieder hart, dein Leiden mehr oder weniger ausgiebig mitzubekommen.
Ich muss schlucken und wenn ich wüsste wie ich dich trösten könnte, so würde ich das mit Vorliebe tun, so, wie du für mich da warst, als Jeanny so krank war.
Doch ich schaffe es nicht. Ich schaffe es nicht, weil es mir Tränen der Trauer und der Wut und des Schmerzens in die Augen treibt. Dass im Zeitalter von Röntgen etc. solche Krankheiten verborgen bleiben, einem soviel Geld und in erster Linie dem Tier soviel Leid zufügen. Ich kann da nicht drüber...! :cry: :(

Es tut mir leid, dass ihr diese Erfahrung gemacht hat. Es tut mir für Inka leid, dass sie das erleben musste. Ich hatte mal ein Kätzchen,...sie wurde nur ein Jahr alt. Ein Jahr - und - dieses Jahr davon war sie in Behandlung. Gequält, gedemütigt, nur von einem Tag zum anderen gelebt. Sie hatte nichts davon. Und ich hatte so eine Wut auf die Welt, dass es so anfing bei ihrer GEburt und so endete...!

Und ich verstehe deinen Mann, wie wichtig wäre es gewesen, sie e i n Mal noch streicheln zu dürfen. E i n mal den warmen Körper zu spüren, ihr in die AUgen zu sehen...

Mir fehlen die passenden Worte. Ich könnte schreiben und schreiben und dennoch käme nichts, was dir wirklich helfen könnte.

Es tut mir so leid...
 

Dorothy

Gast
Hallo,

ich weiss gar nicht, was ich sagen soll *heul*

Erst einmal tut es mir leid, das Deine Katze so gelitten hat.
Aber ich weiss jetzt, das ich mit meiner Katze auf jeden Fall noch mal zum Arzt muss, und am besten noch zu einem anderen.

Meine Kitty hat fast die selben Symptome, gerade heute abend hat sie wieder einen schweren Anfall (Kopfwackeln, Augenflattern, Erbrochen, sabbert, wackelig, fällt um etc.....) und angeblich ist das auch Epilepsie.
Das geht jetzt seit Mitte März, erst hat sie Herztabletten gekriegt und seit eineinhalb Wochen das Mittel gegen Epilepsie. Ich glaube mittlerweile nicht mehr so recht dran, und nach Deinem Bericht noch weniger.

Danke für Deinen Beitrag, er sagt mir, das ich mit meinem Gefühl vielleicht nicht so falsch liege.
 
ceolbeatha

ceolbeatha

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Liebe Dorothy,

ich wünsche Dir von Herzen, daß eine eindeutige Diagnose gestellt wird und damit die entsprechende Behandlung/Heilung. Ich habe damals gelernt, daß Epi nur im Ausschlußverfahren "sicher" diagnostiziert werden kann.

Es wäre schön, wenn Du Dich noch mal meldest sobald Du Näheres weißt.

Alles Liebe!!!!
 

Dorothy

Gast
Hallo ceolbeatha,

danke für Deine Antwort.

Ich bin gleich auf jeden Fall bei der Tierärztin, die ist jedoch erst um 10 Uhr da.

Nachdem Kitty die ganze Nacht im Katzenkorb eingesperrt war (und der jetzt dementsprechend aussieht....) habe ich vorhin versucht, sie mal rauszulassen - sie fiel dauernd um, ich hab sie dann sofort wieder reingetan.

Das ganze geht jetzt diesmal seit kurz vor Mitternacht, also mittlerweile schon seit über 8 Stunden, und das, obwohl wir ihr so schnellwirksames Zeugs gegeben haben gegen einen Anfall.

Ich werde Dich auf dem laufenden halten - ich hab jedoch mittlerweile ein schlechtes Gefühl, und befürchte, das unser Baby im Regenbogenland bald Gesellschaft kriegt. Hoffen will ich das jedoch nicht, Kitty ist ja grad mal 10 Jahre alt.

sorry, falls ich Dich jetzt hier zutexte, aber ich bin völlig durch den Wind, hab die halbe Nacht nicht geschlafen und das bischen auch nicht besonders gut. Immer mit einem Auge den Katzenkorb im Auge und das Licht an..... :?
 
ceolbeatha

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Liebe Dorothy,

Du textest mich nicht zu! Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mitteilungsbedürftig ich bei Inkas Krankheit war.

Hmmm, sie fällt ständig um? Bekommt sie Freßattacken nach den Anfällen?

Oh man Dorothy, das hört sich nicht so wirklich gut an, bitte melde Dich nachher, ich denke an Dich und drück Kitty alle Daumen!
 

Dorothy

Gast
Also bisher hat sie heute noch nichts zu fressen gekriegt. Mal überlegen, ob sie bei den letzten Anfällen danach.... nee, sicher bin ich zwar nicht, aber ich glaube nicht (müsste meinen Freund nachher fragen, wenn der wieder da ist. Dem hat das so zugesetzt, das er Probleme mit dem Magen hat und erst mal beim Doc ist....)

Sie hat in letzter Zeit aber sowieso wenig gefressen, teilweise nur die Sosse vom Katzenfutter geschleckert (in der dann immer die Tabletten waren, aufgelöst). Wobei manchmal hat sie unserer anderen fast noch alles weggefressen, wenn sie mit ihrem fertig war.

Danke fürs Daumendrücken - am liebsten würd ich gar nicht hinfahren, weil ich so ein schlechtes Gefühl habe, und dann noch alleine, falls mein Freund bis dahin nicht wieder da ist. Das gefällt mir gar nicht. :? :? :?
 
ceolbeatha

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Liebe Dorothy,

Freßattacken sind m.W. typische Begleiterscheinungen bei Epi.

Ist Kitty schon mal geröngt worden oder wurde eine Ultraschallaufnahme gemacht?
Wie ist ihr Trinkverhalten, hat sich da was geändert?
Ich würde sie, wenn noch nicht geschehen, wirklich komplett durchchecken lassen.

Och man, wenn ich Dir nur irgendwie helfen könnte :(
 

Dorothy

Gast
Nein, geröntgt wurde sie noch nicht. Das wollte ich zwar beim letzten Mal machen lassen, aber die Ärztin meinte, das bräuchte man nicht.
Aber heute werde ich darauf bestehen!

Sie trinkt eigentlich normal, nicht besonders viel, aber auch nicht so wenig. Geändert hat sich da eigentlich nix.

Bislang wurde eigentlich noch gar nicht viel gemacht (das ist das, was mich so daran stört). Das Herz wurde jedes mal abgehört, in die Augen geleuchtet, Blut untersucht - und das wars eigentlich schon. Kein Röntgen, keine weiteren Untersuchungen, nix.

So, ich werd dann gleich mal los fahren, und bin gespannt, was dabei rauskommt :cry:

Danke Dir fürs zuhören :)
 
ceolbeatha

ceolbeatha

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Liebe Dorothy,

ich hoffe Du liest dies noch.

Bestehe auf jeden Fall auf eine absolut gründliche Untersuchung mit Röntgen, evtl. Ultraschall, etc. und wenn Du meinst, die TÄ nimmt Dich nicht ernst, schnapp Dir Kitty und fahre zu einem anderen TA. Man gibt keiner Katze Herztabletten auf Verdacht! Das liest sich ja so, als wenn noch nicht mal das Herz vernünftig untersucht wurde.
Das erinnert mich alles arg an das Versagen bei Inka!

Bin in Gedanken bei Dir!
 

Dorothy

Gast
Hallo,

leider hab ich das nicht mehr gelesen, bin grade wieder gekommen.
Es sind nun 11,5 Stunden vergangen, und Kitty ist immer noch zugange.

Es wurde jetzt eine Röntgenaufnahme gemacht - ich hab drauf bestanden, die Ärztin wollte das nicht... - allerdings ist nichts zu sehen, ausser, das die Blase gestaut ist (Kitty war ja auch seit Mitternacht nicht mehr auf Toilette).

Allerdings wurde das Blut untersucht, evt. haben wir die Ursache damit auch gefunden. Ein Wert (Billy-irgendwas) stimmt nicht, hat was mit der Leber zu tun, und lässt auf Gelbsucht schliessen, auch wenn so keine weiteren Anzeichen wie Verfärbung zu finden sind.
Sie hat da jetzt noch mal Spritzen gegen den Anfall bekommen, und auch um den Wert in den Griff zu bekommen.
Es ist durchaus möglich, das der Anfall eine Folge des schlechten Werts ist - ebenso kann der Wert aber auch die Folge des Anfalls sein.

Hm, was das Herz betrifft: Sie wurde mehrfach abgehört - und man kann auch sehen, das da was nicht stimmt, das sieht man schon als Laie, das Herzchen pochert wie wild und unregelmäßig.

Jetzt hat sie ja noch mal Medikamente dort gekriegt, heut Mittag sollen wir ihr noch mal was geben, und nachmittags noch mal anrufen, wie es ihr geht.

Ich hab sie eben zu Hause aus dem Korb gelassen, sie torkelte durch die Gegend. Dann hat sie es aber geschafft, in die Toilette zu kommen und hat sich jetzt nach oben in ihr kleines Körbchen verzogen. Allerdings musste ich aufpassen, nicht, das sie mir die Treppe runterfällt.

Danke für Deine liebe Unterstützung :) Zumindest sind wir jetzt ziemlich sicher, das es nicht das ist, was Deine Katze hatte, und das es doch epileptische Anfälle sind.
Aber ich glaube, ich werde doch noch nen 2. Arzt aufsuchen, nur nicht gerade heute. Kitty hat heute schon genug durchgemacht!
 
ceolbeatha

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Hi Dorothy,

schön, daß Du Dich so schnell meldest, hab die ganze Zeit an Kitty gedacht.

Ist vielleicht der Bilirubin-Wert nicht in Ordnung?
http://www.pharmacie.de/texte/blutwerte/bilirubin.htm

Ich würde Dir auf jeden Fall anraten eine Art Anfall-Tagebuch zu schreiben. Mit Angabe wann und wie lange der Anfall gedauert hat und wie sie sich danach verhalten hat.

Bezüglich des Herzens würde ich abklären, ob evtl. ein EKG angesagt wäre. Bei meinem Dragi bestand auch mal der Verdacht auf eine Herzerkrankung, da sein Herz sehr schnell und unregelmäßig, mit Aussetzern schlug. Allerdings befand Dragi sich zu dem Zeitpunkt auch in einer ziemlichen Streßsituation, da er mehrfach wegen seines Durchfalls beim TA war, dort zwar immer sehr ruhig wirkte, aber innerlich wohl doch extrem aufgeregt war.
Wir hatten dann beschlossen, das Herzchen genauer zu kontrollieren wenn die Durchfall-Geschichte vorbei ist. Ich war dann zur jährlichen Untersuchung/Impfung mit Beiden beim TA und Dragis Herz war absolut ohne Befund, sprich gleichmäßig und normal. Hätte sich das gleiche Bild gezeigt, wäre ich von der TÄ zu einem Herzspezialisten nach Köln zwecks EKG überwiesen worden.

Was mir nicht gefällt ist der langanhaltende Anfall von über 11 Stunden und ihre Wackligkeit.
Ich würde Dir auch gerne das Epi-Forum ans Herz legen, dort bekommt man sehr viele Informationen (auch alternative Therapiemöglichkeiten):
http://www.katzenepilepsie.de/Start2.htm
 

Dorothy

Gast
Ja genau, Bilirubin ist der Wert.
Werd mir die beiden Links gleich mal näher angucken.

Jetzt scheint es langsam besser zu werden, sie hat sich jetzt in ihren Kratzbaum gelegt, schnurrt und sieht richtig schläfrig aus.

Ja, momentan muss ich erst mal abwarten, wie es ihr im Laufe des Tages geht.

Momentan kann ich nicht mehr sagen, ich bin auch fix und fertig.

Sobald es was neues gibt, sag ich Dir bescheid :)
 

Dorothy

Gast
Das haben wir beide auch nötig.... wer weiss, ob die kleine Maus überhaupt geschlafen hat heute Nacht.

Jetzt muss ich ihr gleich nur dieses Zeugs in den Hintern kriegen *g* das wird nicht leicht, sie aus ihrer Höhle zu kriegen :wink:
 

Rhabea

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Hallo Marion

auch ich musste jetzt anfangen zu weinen als ich die Geschichte deiner Inka gelesen habe.

Lass dich mal ganz fest .... ::knuddel ....
 
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