IG Dingsbums- Herkunft der Zuchttiere

Diskutiere IG Dingsbums- Herkunft der Zuchttiere im Grundsatzdiskussionen Forum im Bereich Katzenzucht; Richtig. Exakt firstso war es gemeint.
AngiKr

AngiKr

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Da hast Du ganz offensichtlich den Beitrag von Angi anders als ich verstanden, denn für mich hörte sich das nicht an, als ärgere sie sich über die IG Dingsbums, sondern ich habe hier eher die Enttäuschung über die Vereinszüchter rausgelesen, die auf ihre Emails nicht geantwortet haben und Angi somit davon ausgehen musste, dass der Umstand, dass Katzen aus den betreffenden Zuchten zur Schwarzzucht verwendet werden billigend in Kauf genommen wird. So würde ich im übrigen das Stillschweigen dieser Züchter ebenfalls werten.

Meine Erwartung an die teilweise glorifizierten Vereinszüchter wäre ebenfalls eine Rückmeldung gewesen, sei es nur um dankend mitzuteilen, dass man darüber bereits informiert ist.

So wie ich Angi verstanden haben, bröckelt damit auch bei ihr das Bild des "guten" Vereinszüchters. Dies ist derzeit auch bei mir massiv der Fall und finde es ebenfalls immer schwieriger, Züchter zu finden, die meinen moralischen und ethischen Ansprüchen genügen und zusätzlich die nötige Sachkompetenz besitzen. Insofern denke ich, dass auch mein Betrag hier dazu gehört und völlig richtig plaziert ist!
Richtig. Exakt
so war es gemeint.
 
saurier

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Ich finde nicht, dass Vereinszüchter 'glorifiziert' werden, denn an fast allen Stellen wird thematisiert, dass man , wenn man ein Rassekitten holen will, sich gut informieren und sich einen seriösen Vereinszüchter suchen soll und dass eine Vereinmitgliedschaft zwar eine grundlegede Qualifikation ist, sicher aber nicht die einzige. Dass der Kauf eines LEBEwesens ein bisschen Vorbereitung - nicht nur, was die Einrichtung, die Ernährung und Gesundheitsvorsorge angeht - bedeutet, sollte jedem einigermaßen vernünftigen und verantwortungsvollen Menschen ja nun mehr als nur klar sein...

Und ich schließe mich Andrea in dem Punkt an: Wer behauptet, seriös züchten zu wollen, der hat keinen Grund, sich nicht einem Verein anzuschließen, denn grundsätzlich liegt es an einem selbst, wie man züchtet!
 
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AngiKr

AngiKr

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Und was sagt mir das jetzt?
Ich persönlich lehne Schwarzzucht ab. Wenn ich nun ein Rassekitten möchte und zu einem Züchter gehe, der im Verein züchtet.
Ich möchte aber nicht an einen geraten, der seine Katzen für die Vereinslose Vermehrung hergibt, denn ich- ganz persönlich- möchte das nicht auch noch unterstützen.

Und wenn ich das hier so lese, dann glorifizieren sich Vereinszüchter offenbar selber, in dem die gleichgültige Erkenntnis, dass Vereinszüchter offenbar machen können was sie wollen, schulterzuckend hingenommen wird.

Wenn ein Liebhaber ein Rassekitten ohne Papiere kauft hat das deutlich mehr Unmut zur Folge.
 
Bolle

Bolle

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Und ich schließe mich Andrea in dem Punkt an: Wer behauptet, seriös züchten zu wollen, der hat keinen Grund, sich nicht einem Verein anzuschließen, denn grundsätzlich liegt es an einem selbst, wie man züchtet!
Das hat doch auch niemand in irgendeiner Weise bestritten und ich denke, darüber herrscht auch Einigkeit. Ich finde es als Liebhaber nur zunehmend schwerer, auch unter den Vereinszüchtern jemanden zu finden, der meinen Ansprüchen an eine verantwortungsvolle Zucht wie ich sie mir vorstelle gerecht wird. Dazu zählen für mich eben neben der unbestreitbar wichtigen Sachkompetenz ein mindestens ebenso wichtiges Verantwortungsgefühl seinen Tieren gegenüber.

Wie oft wird bei Schwarzzüchtern davor gewarnt, sie würden die Elterntiere ausnutzen. Das finde ich furchtbar und würde daher auch dort niemalsnienicht ein Tier kaufen, weil ich dieses Gebahren mit meinem Kauf nicht unterstützen werde. Ebenso wenig möchte ich aber auch Züchter unterstützen, die potente Tiere hin und herschieben oder den Umstand, dass mit Tieren aus deren Haus schwarz vermehrt wird billigen. Das finde ich persönlich nicht weniger schlimm und auch so jemanden möchte ich mit meinem Geld nicht unterstützen. Natürlich würde ich mich immer vorab informieren, aber ich kann doch nicht Dossiers von Züchtern anlegen und diese dann monatelang mit Informationen füttern, bis ich dann endlich mal rausgefiltert habe, wer denn nun tatsächlich "seriös" ist. Und in der Haut des eher unbedarften Liebhabers, der eben nicht in zig Foren angemeldet ist und sich täglich damit auseinandersetzt, möchte ich schon gleich gar nicht stecken.

Klar, letztendlich wird nichts anderes übrig bleiben, als sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen, aber ich persönlich würde mir eben deutlich mehr Verantwortungsgefühl der Züchter wünschen, welches über die unbestritten wichtige Gesundheitsvorsorge hinaus geht. Alternativ dazu strengere Vereinstatuten und eine engmaschige Überwachung derselbigen.
 
saurier

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Da sind wir uns völlig einig ::w!!!
 
AngiKr

AngiKr

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wo liest du das nun heraus?

liebe Grüße
Andrea
Aus dem hier rüber kommenden Gleichmut.

Das hat doch auch niemand in irgendeiner Weise bestritten und ich denke, darüber herrscht auch Einigkeit. Ich finde es als Liebhaber nur zunehmend schwerer, auch unter den Vereinszüchtern jemanden zu finden, der meinen Ansprüchen an eine verantwortungsvolle Zucht wie ich sie mir vorstelle gerecht wird. Dazu zählen für mich eben neben der unbestreitbar wichtigen Sachkompetenz ein mindestens ebenso wichtiges Verantwortungsgefühl seinen Tieren gegenüber.

Wie oft wird bei Schwarzzüchtern davor gewarnt, sie würden die Elterntiere ausnutzen. Das finde ich furchtbar und würde daher auch dort niemalsnienicht ein Tier kaufen, weil ich dieses Gebahren mit meinem Kauf nicht unterstützen werde. Ebenso wenig möchte ich aber auch Züchter unterstützen, die potente Tiere hin und herschieben oder den Umstand, dass mit Tieren aus deren Haus schwarz vermehrt wird billigen. Das finde ich persönlich nicht weniger schlimm und auch so jemanden möchte ich mit meinem Geld nicht unterstützen. Natürlich würde ich mich immer vorab informieren, aber ich kann doch nicht Dossiers von Züchtern anlegen und diese dann monatelang mit Informationen füttern, bis ich dann endlich mal rausgefiltert habe, wer denn nun tatsächlich "seriös" ist. Und in der Haut des eher unbedarften Liebhabers, der eben nicht in zig Foren angemeldet ist und sich täglich damit auseinandersetzt, möchte ich schon gleich gar nicht stecken.

Klar, letztendlich wird nichts anderes übrig bleiben, als sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen, aber ich persönlich würde mir eben deutlich mehr Verantwortungsgefühl der Züchter wünschen, welches über die unbestritten wichtige Gesundheitsvorsorge hinaus geht. Alternativ dazu strengere Vereinstatuten und eine engmaschige Überwachung derselbigen.
Exakt meine Meinung.
 

Elmo

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Ah,


ich hab noch mal drüber nachgedacht.
Nachdem ich (glaube ich) die einzige Züchterin in dieser Diskussion bin glorifiziere ich mich grade also selber. Merci.

Und das tat ich folgendermassen:

Du schreibst irgendwelche dir vollkommen unbekannte Menschen an, von denen du nichts willst ausser sie (mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Xten Male) auf einen Fehler den sie offensichtlich begangen haben hinzuweisen.

Eure einzige Verbindung besteht darin, dass du sie per Internet erreichen kannst.
Weder kennst du sie persönlich, noch möchtest du sie persönlich kennen lernen, noch kennst du sie "geschäftlich" noch hast du vor sie "geschäftlich" kennen zu lernen. Aber offensichtlich hast du das Recht ihnen ihre Fehler vorzuhalten (ich vermute das du persönlich das schon sehr angenehm fändest wenn das wildfremde Menschen ohne irgendeinen Bezug zu dir mit deinen Fehlern tun würden).
Dass sie daraufhin nicht freudig übersehen dass du sie für geistig minderbemittelt hälst und dir auch antworten erstaunt/erzürnt dich - denn schliesslich hätten sie ja hier die Möglichkeit gehabt einen (von höchstens ein paar 100tausend anderen Katzenhaltern mit Internetanschluss) zufrieden zu stellen und sich vor demjenigen zu "rehabilitieren". Wäre wohl auch besser gewesen - denn so sind sie ja nun mehr oder weniger gleich an die Öffentlichkeit gezerrt worden mit ihrer Gleichgültigkeit dir gegenüber (denn wenn man sich die IG-Dingsda Vemehrer genau anschaut wird man sehen, dass die Auswahl der Möglichkeiten soo gross nun nicht sein wird).

Ich wage anzumerken, dass es möglich ist, dass die Züchter keineswegs ihre Tiere mit Absicht in die Schwarzzucht gegeben haben auch wenn sie dir nicht antworten - und daraufhin bedeutet dies dass ich dem ganzen gleichmütig gegenüberstehe.

Und mich - demnach also - selbst beweihräuchere - zusammen mit allen anderen Vereinszüchtern.

Ehrlich gesagt finde ich deine Argumentation bisweilen etwas weit hergeholt.

Liebe Grüße
Andrea
 

Alannah

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Ich persönlich bin der Meinung, ein Schwarzzüchter kann nicht besser sein egal wie viel Mühe er sich geben mag - da die Vorraussetzungen gar nicht da sind um etwas besser zu machen.
Da bin ich anderer Meinung. Was ich schon für miese Vereinszüchter kennengelernt habe, auch persönlich. Da ist es wirklich keine große Leistung, besser zu sein als diese. :wink: Die Mitgliedschaft im Verein wiegt nicht auf, wenn Vereinszüchter schlechte Haltungsbedingungen haben oder von Genetik keine Ahnung haben. Wenn da ein Schwarzzüchter besser ist, ist er für mich klar der bessere "Züchter", Stammbaum hin oder her.

Edit: Ich glaub ich hab dich falsch verstanden, du meist sicher, ein Schwarzzüchter kann nicht besser sein als wirklich gute Vereinszüchter, da hast du natürlich recht.
 
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AngiKr

AngiKr

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Deine Argumentation war, dass die Züchter vermutlich schon so viele Hinweise bekommen hätten, dass sie nicht mehr darauf antworten würde. Ja Du selber würdest es dann auch nicht tun.

Das kommt nun einmal bei mir hochmütig an. Denn die Message ist dann: "Spar Dir doch einfach Deine Hinweise".

Ich bin klarer Verfechter Rassekatzen NUR mit Stammbaum zu beziehen.
Und Züchter, die ihre Katzen gleichgültig für die Schwarzvermehrung hergeben machen mich wütend.
Wenn dann Katzenzüchter mit einem gewissen Gleichmut die Theorie aufstellen (und die kam nuneinmal von Dir), dass es vermutlich schon viele Hinweise gab und auch Du nicht mehr darauf reagieren würdest, ja hier noch ausführst, wie dreist doch eigentlich mein Ansinnen war, da ich ja keinerlei Verbindung zu den Züchtern habe, dann finde ich das fast schon erschreckend. Denn das suggeriert nun einmal: "Wir machen ohnehin was wir wollen und lassen uns von dummen Liebhabern schon gleich gar nicht s sagen".
Denn Du hättest ja- nach Deiner Aussage- genauso, nämlich nicht reagiert.

Ob Du meiner Argumentation nun folgen kannst oder nicht, ist ziemlich egal.

Das ist nun einmal die Außenwirkung, die bei mir ankommt.
 
saurier

saurier

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Ich glaube, so ist das nicht gemeint (hoffe ich zumindest). Wer seine Tiere WISSENTLICH für Schwarzzucht hergibt, dem ist es vermutlich tatsächlich egal. Wer es nicht wissentlich tut, aber eben auch nur bedingt seriös ist, dem ist es vielleicht peinlich, auf Fehler hingewiesen zu werden.

Andrea würde sicher vorher gut hinsehen und wenn es doch einmal sein sollte, würde sie sicher Himmel und Hölle in Bewegung setzen, die Katze zurück zu bekommen oder kastriert zu sehen!
 

Elmo

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Denn das suggeriert nun einmal: "Wir machen ohnehin was wir wollen und lassen uns von dummen Liebhabern schon gleich gar nicht s sagen".
.
Auf die Idee es könnte bedeuten dass das tatsächlich die Million oder so Katzenhalter die gar nichts mit mir zu tun haben nichts angehen könnte kommst du nicht?

Ich finde, wenn du als Liebhaber bei mir als Züchter ein Tier kaufen möchtest oder dich nur dafür interessierst oder wenn du mit mir befreundet bist oder wenn ich von dir schon mal eine Katze gekauft habe oder ich bei dir zum decken war oder du vielleicht zu mir zum decken kommen möchtest dann hast du alles Recht mir jede Frage zu stellen die dir einfällt und darauf auch eine Antwort zu bekommen.

Wenn aber irgendwer total Fremdes meint mich mit emails belästigen zu müssen weil ihm irgendwas nicht passt das mir mal passiert ist (und wenn er damit 10mal Recht hat weil mir das auch nicht passt) dann finde ich das anmassend.
Nur weil ein Mensch Züchter ist bedeutet es nicht dass er öffentliches Eigentum ist.

Das hat überhaupt nichts mit der Qualität eines Züchters zu tun sondern lediglich mit seinem Langmut fremden Menschen gegenüber. Kann sein dass ein Züchter das haben muss - aber ich glaube eigentlich nicht.

liebe Grüße
Andrea
 

Alannah

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Wer seine Tiere WISSENTLICH für Schwarzzucht hergibt, dem ist es vermutlich tatsächlich egal.
Es gibt übrigens auch den umgekehrten Fall - da schreibt eine Schwarzzüchterin auf ihrer Homepage, daß sie ihre Babys nicht an Vereinszüchter abgibt - da sie immer wieder Anfragen bekommt! 8O Wo diese dann die Papiere herbekommen, ist die Frage.
 

Elmo

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Hi,

Andrea würde sicher vorher gut hinsehen und wenn es doch einmal sein sollte, würde sie sicher Himmel und Hölle in Bewegung setzen, die Katze zurück zu bekommen oder kastriert zu sehen!
Natürlich versuche ich so gut wie möglich hinzusehen und hier ist noch keine Katze die älter als ein halbes Jahr war unkastriert weggegangen.

Aber wenn ich Kitten verkaufe (ich bin kein Frühkastrierer) dann ist so im Schnitt jeder zweite-dritte Interessent jemand der "auch mal" ein Kitten haben möchte - bzw. der ein Liebhabertier sucht das aber bitte noch nicht kastriert sein darf. Das härteste war eine Interessentin die ein "Liebhaberkätzchen" suchte und in deren Haus Karakale gehalten werden (als Info: Abessinier werden in der "Caracat"-Zucht eingesetzt. Das hab ich nur mitbekommen, weil ich den Namen kannte (da sie auch schon in der Savannahzucht aktiv war) ansonsten war diese Frau absolut unauffällig und von den Karakalen hat sie KEIN Wort gesagt!

Oftmals kriege ich nur mit dass da ein Schwarzzüchter unterwegs ist weil mich meine Züchterkollegen vorher gewarnt haben oder weil bei Nachfrage dann schon jemand schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Es ist bisweilen sehr mühsam sich davor in Acht zu nehmen und das obwohl ich eine ziemlich unspektakuläre und unmoderne Rasse züchte.

Sicher werde ich mich freuen (und bedanken) wenn ich doch eines Tages diesen Fehler mache und eine Katze aus meiner Zucht bei einem Schwarzzüchter landet. Aber: mal ehrlich, wenn ein Schwarzzüchter auf seiner HP mit einer Katze aus meiner Zucht werben würde - wie viele Leute sich dann wohl bemüssigt sehen würden mir zu schreiben.

Ich finde das muss nicht unbedingt sein und davon abgesehen wenn mir jemand schreibt um mich zu informieren - Danke (da wird sicherlich ein Dank kommen wenn er unter den ersten 10 ist) und ansonsten eben kein Danke mehr...

Liebe Grüße
Andrea
 

Juno Superstar

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Das hat doch auch niemand in irgendeiner Weise bestritten und ich denke, darüber herrscht auch Einigkeit. Ich finde es als Liebhaber nur zunehmend schwerer, auch unter den Vereinszüchtern jemanden zu finden, der meinen Ansprüchen an eine verantwortungsvolle Zucht wie ich sie mir vorstelle gerecht wird. Dazu zählen für mich eben neben der unbestreitbar wichtigen Sachkompetenz ein mindestens ebenso wichtiges Verantwortungsgefühl seinen Tieren gegenüber.

Wie oft wird bei Schwarzzüchtern davor gewarnt, sie würden die Elterntiere ausnutzen. Das finde ich furchtbar und würde daher auch dort niemalsnienicht ein Tier kaufen, weil ich dieses Gebahren mit meinem Kauf nicht unterstützen werde. Ebenso wenig möchte ich aber auch Züchter unterstützen, die potente Tiere hin und herschieben oder den Umstand, dass mit Tieren aus deren Haus schwarz vermehrt wird billigen. Das finde ich persönlich nicht weniger schlimm und auch so jemanden möchte ich mit meinem Geld nicht unterstützen. Natürlich würde ich mich immer vorab informieren, aber ich kann doch nicht Dossiers von Züchtern anlegen und diese dann monatelang mit Informationen füttern, bis ich dann endlich mal rausgefiltert habe, wer denn nun tatsächlich "seriös" ist. Und in der Haut des eher unbedarften Liebhabers, der eben nicht in zig Foren angemeldet ist und sich täglich damit auseinandersetzt, möchte ich schon gleich gar nicht stecken.

Klar, letztendlich wird nichts anderes übrig bleiben, als sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen, aber ich persönlich würde mir eben deutlich mehr Verantwortungsgefühl der Züchter wünschen, welches über die unbestritten wichtige Gesundheitsvorsorge hinaus geht. Alternativ dazu strengere Vereinstatuten und eine engmaschige Überwachung derselbigen.
Ich zitiere das mal in Gänze, weil es mir gerade ähnlich geht.

Ich weiß, dass ich in fernerer Zukunft, in der nächsten Katzengeneration, gerne einmal Vertreter einer bestimmten Rasse hätte.
Ich weiß aber auch, dass nicht bei allen Vereinszüchtern alles so seriös läuft, wie ich es im Sinne der Katzen gerne hätte.
Daher habe ich jetzt schon angefangen, mich mit Zucht und Züchtern dieser Rasse auseinanderzusetzen. Und irgendwie, je mehr "Einblick" ich bekomme, desto mehr rücke ich von dem Gedanken "Rassekatze" wieder ab...

Die einizge Möglichkeit, die ich gerade sehe, ist es, ein, zwei Züchter tatsächlich besser kennen zu lernen und sie immer mal wieder zu besuchen, auch wenn gerade keine Kitten da sind. Ich weiß nur nicht, in wie weit Züchter so etwas mitmachen?

Strengere und vor allem auch überwachte und durchgesetzte Vereinsstatuten finde ich ebenfalls unterstützenswert.

Was ich nicht ganz begreife (aber vielleicht kann es mir jemand erklären):
Wenn ein Züchter eine Katze unwissentlich an einen Schwarzzüchter gibt und dieser damit züchtet - dann verstößt der Vermehrer doch ziemlich klar gegen den Kaufvertrag, oder? Warum holt der Vereinszüchter dann seine Katze nicht züruck?
Vielleicht ist die Frage auch naiv, ich verstehe es aber wirklich nicht :oops:
 

Alannah

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aber soweit werden die Menschen die das auf der HP der Frau lesen dann ja wohl nicht denken und daher nicht merken was für ein Humbug das ist.
Ach so, du meinst, es stimmt nicht? Ich kenne die nicht persönlich, habe es nur gelesen. Ich weiß nicht, ob sowas in Vereinszuchten überhaupt passiert. Vielleicht haben die Züchter, die angefragt haben, aber auch nur nicht gemerkt, daß das keine Vereinszucht ist.
 

Elmo

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Hallo,

Warum holt der Vereinszüchter dann seine Katze nicht züruck?
Vielleicht ist die Frage auch naiv, ich verstehe es aber wirklich nicht :oops:
Es ist gar nicht so einfach einen Gegenstand, den man verkauft hat zurück zu fordern weil er "benutzt" wird. In der Tat habe ich beispielsweise eine Klausel in meinem Vertrag nachdem jemand der die Katze entgegen des Kaufvertrages in der Schwarzzucht nutzt eine Vertragsstrafe zahlen muss (übrigens nicht an mich sondern an einen Tierschutzverein) - das ist diesbezüglich das maximale was sich vor deutschen Gerichten durchsetzen lässt - aber das lässt sich.

Ich habe auch eine Klausel im Vertrag nachdem ich eine Katze zurück holen darf wenn man sie nicht ordentlich pflegt, füttert, tierärztlich behandelt. Aber wenn jemand eine Katze unter tieräztlicher Betreuung (und da reicht es ja sie einmal tragend "vorzustellen" werfen lässt da wirst du keinen Richter dieser Welt dazu bringen dass du die Katze zurück bekommst. Anders kann man "Glück" (was das Zurückholen anbelangt - worauf ich aber wirklich verzichten kann) haben wenn jemand anfängt ein Tier als "Gebärmaschine" zu brauchen und einen Wurf nach dem anderen macht. Ist die Katze dann irgendwann richtig "runter" könnte nämlich diese Rückholklausel die ich oben beschrieben habe greifen. "Glück" (ebenso zweifelhaft) kann man auch haben wenn man einen Kater verkauft der anschliessend als Deckkater gehalten und wegen der Markiererei in irgendeinem Verschlag gehalten wird - wenns nicht artgerecht ist.

Es ist nicht sehr einfach - einerseits verkaufen wir Lebewesen die aber gesetztlich betrachtet Sachen sind. Die Dinge die im Vertrag regelbar sind müssen innerhalb der "normalen" Rechtsprechung bleiben.

Das ist übrigens der Grund dass immer mehr Züchter ihre Tiere nur frühkastriert abgeben (was mir auch nicht gefällt, wie ich zugeben muss).

Liebe Grüße
Andrea
 
Thema:

IG Dingsbums- Herkunft der Zuchttiere

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