Ideen zur Gestaltung einer Futterstelle

Diskutiere Ideen zur Gestaltung einer Futterstelle im Tierschutz Forum im Bereich Katzen allgemein; Ich möchte diese Frage mal zwecks Übersichtlichkeit aus dem Kitten-Thread ausgliedern. Wir haben ja jetzt 4 Streuner (ohne Karl 3), die wir...
2kittenmami

2kittenmami

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Ich möchte diese Frage mal zwecks Übersichtlichkeit aus dem Kitten-Thread ausgliedern.

Wir haben ja jetzt 4 Streuner (ohne Karl 3), die wir dauerhaft füttern werden. Die Streuner werden in Kürze, sobald alle bei der Kastra waren, auch alle gechippt sein. Eine Streunerin (Karla) traut sich in die Nähe des Menschen, zwei andere (Karmen und ihre halbwüchsige Tochter) derzeit eher nicht.

Bei Karmen haben wir das Problem, dass sie im Heustadel gefüttert
werden muss, wo ihr aber nachts das Futter einfriert. Der Snugglesafe hält es auch nur für ein paar Stunden warm. Was elektrisches können wir dort nicht hingeben, wir haben da einfach Angst, dass etwas brennen könnte - in dem Stadel sind Tonnen an Heu, alles ist aus Holz und direkt daneben ist ein Rinderstall. Da wiegt unsere Verantwortung für unsere Rinder leider schwerer als die Verantwortung für eine Katze.

Karl und Karla können im Stall fressen, wo es nur an in ein paar Nächten im Jahr Minusgrade bekommt. Derzeit können wir dort aber auch nur nachts Futter unbeaufsichtigt hinstellen, weil es sonst die Hühner fressen.

Dann hätten wir auchnoch den Heizraum. Dort dürften theoretisch alle Katzen hinein und hätten es kuschelig warm - wegen einer Brandschutztüre können wir eine Katzenklappe aber leider nur ins Fenster montieren. Das heißt eine Katze, die dort hineingeht müsste kapieren, wie sie eine Katzenklappe benutzen soll. Und für Karmen ist der Heizraum definitiv zu viel Nähe zum Menschen, die traut sich nichtmal in den Stall.

Wichtig für uns wäre auchnoch, dass die Futterstelle für Hühner und Ratten nicht zugänglich ist.

Ich würde mich über ein paar Gedanken freuen, wie ich meine Streuner gut über den Winter bringe. Einige von euch haben ja Erfahrung mit Streuner-Futterstellen.
 
11.12.2019
#1

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Gast

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Patentante

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Ich bin keine Expertin :D, aber habe das im www gefunden:
Eine geschützte Futterstelle für Streunerkatzen

Im Winter friert Nassfutter schnell ein oder kühlt ab, daher ist gerade im Winter Trockenfutter oft die bessere Wahl. Wird das Nassfutter direkt von den Katzen abgeholt, leisten Babywärmeteller, die am Boden zusätzlich durch eine Styproporplatte geschützt werden, auch bei Nassfutter gute Dienste. Auch die günstigen, überall erhältlichen Taschenwärmer oder Wärmflaschen wie der Snuggle Safe funktionieren.

Die Futterstelle sollte an einem geschützten Raum eingerichtet werden, wie etwa einer Garage, einem Schuppen, Gartenhaus, einer alten Hundehütte oder auch in einem selbst gebauten Futterhaus.
Quelle: Streunerkatzen im Winter - so könnt ihr helfen – Haustiger
 
xioni

xioni

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Auch Streuner kannst du an Fütterzeiten gewöhnen :wink:
Falls z.B. Schwiemama Zeit hätte, könntet ihr auch 2 oder 3 x täglich füttern.

Die Futterstellen für Streuner richtet man ja hauptsächlich ein, wenn man nur 1 x täglich dorthin kommt und Futter auffüllen kann.
Gerade um nicht anderes Getier anzuziehen, wäre ich bei euch eher für feste Fütterungszeiten. Dann kannst du das Futter auch warm servieren .
Nur Wasser müsste man irgendwo so aufstellen, dass es nicht einfriert.

Hier kannten früher alle Streunerkatzen unsere Fütterungszeiten und waren pünktlichst zur Stelle. Motzi kam sogar auf Rufen!
 
Harlith

Harlith

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Genau Katzen sind auch Tiere, die eine Regelmäßigkeit und den Tagesablauf lesen und sich anpassen lernen.
Selbst wenn das Wasser über Nacht einfrieren sollte kann es morgens wieder ausgewechselt werden. Noch leben wir ja nicht in der Wüste und Katzen ziehen das Wasser ja auch aus der Nahrung.
Schlussendlich muss es also nur Camen und Carmina schaffen sich an diese Regelmäßigkeiten zu gewöhnen aber dann haben sie ja Carl und Carla, die ihnen als Rolemodel dienen können.
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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Die drei Jahre, in denen ich die Parkplatzgang versorgt hab, gab es bei mir mindestens 2 x am Tag Futter, immer zur selben Zeit. Da kann ich mich den Anderen nur anschließen. Die Katzen hatten sich dann schnell die Geräusche meines Autos gemerkt und ich hab sie zusätzlich immer mit Singsang begrüßt. Das Futter wurde dann direkt weggespachtelt, im Winter hab ich aber nach der Morgenfütterung immer noch Nachschlag serviert, quasi als Kältezulage. Bei uns friert es tagsüber aber auch höchst selten.
Aber es laufen bei uns normalerweise keine Hühner herum, ich fand deshalb eure Idee mit der KaKlappe in den Heizungsraum am besten. Da kann nix zufrieren, da kommen keine Hühner rein. Ist es eine Klappe, die per Chip auslöst, kommt auch keine Ratte durch. Und bei strengerem Frost können die Mietzen sich dort aufwärmen oder eine Unpässlichkeit ausschlafen. Auch für euch wäre es dort leichter, bei der anstehenden Kälte auch den scheueren Katzen näher zu kommen. Ein nicht zu kalter Gartenstuhl für den "Katzenfänger vom Waldviertel" wäre für mich bspw. ein Muss ;-) (ich halte es immer so mit Streunerchen, dass sie für Futter meine täglich wachsende Nähe akzeptieren müssen. Bis ich sie beim Futtern streicheln und anschließend ganz kurz hochheben darf).
Bliebe die Frage, wie insbesondere Karmen + Karmelita vom Heizungsraum überzeugt werden könnten. Die Lütte ist doch noch da drinnen, oder? Ganz ehrlich? Jetzt, wo der Winter bei euch Einzug gehalten hat, würde ich nicht lang fackeln, als Nächsten Karl dazu stecken, (dann darf er mal zeigen wie den Zweibeinern ein Hühnerflügel abgeschnackt wird), mir selber einen Pott Tee besorgen und die kleine Karmelita mit Karls Unterstützung kampfbeschmusen bis sie aufgibt/euch adoptiert hat. Zuletzt die beiden Damen dazu und hoffen, dass sie nicht zicken. Genügend Kartonhäuschen zum Verstecken bereitstellen ... vielleicht einen dicken Ast zum Krallen wetzen?

Im Sommer wäre das was anderes, ihr könnt aber bei Frost und Schnee ja nicht ewig Tür und Fenster auflassen bis Mietz ihre Scheu überwunden hat (bei Peter hab ich ihm das Fenster offen gelassen, damit er selber den Weg ins Haus findet, aber das brauchte bei seinem Schneckentempo viele Wochen ... im Winter hätte ich ihn kurzerhand für 2 Wochen in meinem Zimmer festgesetzt; bzw. solange wie er für´s Köpfchen geben eben gebraucht hätte.

Ach ja, ich glaub, Karmen hatte das KaKlo irgendwie nicht erkannt, richtig? Als Katzenstreu würde ich am Anfang Blumenerde anbieten, das haben bei mir bisher alle als Klo erkannt.
 
Harlith

Harlith

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Die Lütte ist doch noch da drinnen, oder? Ganz ehrlich? Jetzt, wo der Winter bei euch Einzug gehalten hat, würde ich nicht lang fackeln, als Nächsten Karl dazu stecken, (dann darf er mal zeigen wie den Zweibeinern ein Hühnerflügel abgeschnackt wird), mir selber einen Pott Tee besorgen und die kleine Karmelita mit Karls Unterstützung kampfbeschmusen bis sie aufgibt/euch adoptiert hat.
Da Karmelita/Karmella ... die Halbstarke Zuckerschnute ja inzwischen das Katzenklo nutzt würde ich sie auch im Heizungskeller lassen und Karl, der sicherlich auch das Katzenklo kennt, gleich dazu.
Ich weiß nicht wie bei euch der Heizungskeller beschaffen ist, aber wenn er (hoffentlich) wie bei uns voller Fliesen ist, kann man den Gestank vielleicht mit dem richtigen Reinigungsmittel mindern und eure und die Katzennasen schonen.
Das wäre dann schon die Voraussetzung für einen alten Stuhl, Hocker oder Sessel um Karl zu bekuscheln und allen beiden dann gemeinsam die Weihnachtsgeschichte vorzulesen, so das die Halbstarke Schissbuxe sich langsam an Menschenstimmen und freundliche Menschen gewöhnen kann. Habt ihr beide soweit können sie auch viel Unterstützung bieten.
Ich glaube, man kann es sehen wie @KleineWölfin ... oder man sagt sich: "Hei der Winter spielt uns die Katzen in die Hände" und ignoriert die Vorsicht. Kastriert sind sie dann alle eh schon und wenn ihr das Vertrauen von Carl und Carla behaltet bekommt ihr meiner Meinung auch noch Karmelita und wenn Karmen dann nicht bei drei genialen Beispielen mitzieht ... würde mich wundern. Und später erklärt man ihnen dann die Katzenklappe.
Ihr habt ja den ganzen Winter zeit der scheuesten zu zeigen, dass Menschen nicht böse sind auch wenn sie im Zimmer hocken und reden und Carl und Karmelita und Carla beschmusen.
In den Tiergärten stellen sie zu den neuen Tieren, die sich noch an Menschen und Ablauf gewöhnen müssen gerne auch mal n Radio ... da werden die Tiere dann von morgens bis Feierabend besabbelt.
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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Scheue Katzen lernen, durch ein "gutes Vorbild" leichter dem Menschen zu vertrauen und ein schnurrender Karl könnte den Stresspegel seiner Frauen sicher reduzieren.
Karmen will ja nicht fliehen, weil sie "in Freiheit" wieder frieren will, sondern weil ihre Angst vor euch/dem ungewohnten Raum noch zu groß ist.
 

Patentante

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Wie wär's mit Clarita? So hieß die Frau des Widerstandskämpfers Adam von Trott zu Solz. Starke Frau. (y)

Das wäre dann schon die Voraussetzung für einen alten Stuhl, Hocker oder Sessel um Karl zu bekuscheln und allen beiden dann gemeinsam die Weihnachtsgeschichte vorzulesen, so das die Halbstarke Schissbuxe sich langsam an Menschenstimmen und freundliche Menschen gewöhnen kann.
Es gibt das Projekt "Kids4Cats":
Kinder lesen Katzen im Tierheim vor. Kinder üben Lesen und Katzen werden ruhiger. ;)
Lernhilfe im Tierheim: Kinder lesen Katzen vor
 
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