Ich glaube, Murphy ist erwachsen geworden

Diskutiere Ich glaube, Murphy ist erwachsen geworden im Katzen-Verhalten Forum im Bereich Katzen allgemein; Der Tag fängt wunderbar an - ich wache auf - Murphy liegt neben mir und kaut an seinem neusten Spielzeug. Der Clou diesen Morgens: Er will lieber...

Myre

Gast
Der Tag fängt wunderbar an - ich wache auf - Murphy liegt neben mir und kaut an seinem neusten Spielzeug. Der Clou diesen Morgens: Er will lieber schmusen als weiterspielen :D .

Ich habe ja nur so selten die Entwicklung von Kitten zu erwachsen miterlebt, und wie es bei Sophus und Fifi war, habe ich vergessen. Mir hat die Züchterin von Murphy z.B. erklären müssen,
daß die kleinen erst mit 10-12 Wochen Schmuseinteresse zeigen und zum schnurren anfangen.

Die ersten Wochen ließ sich Murphy nur selten streicheln und hat den Kopf verwirrt zurückgezogen, wenn sich eine Hand näherte. Ich war fast besorgt ob er mich überhaupt mag. Da er sich aber immer tierisch gefreut hat, wenn er mich sah, war ich erst mal beruhigt, und dachte, daß auch schmusen will gelernt sein.

Und jetzt: Innerhalb der letzten Woche ist er wie ausgewechselt. Seine zweistündigen Spielragen morgens und abends verteilen sich auf einmal auf eine halbe Stunde hier und eine halbe da. Er geht nicht länger in die Knie und verschwindet, wenn man ihm den Rücken streicheln möchte, und er hält den Kopf hin, wenn sich die Hand nähert. Und schmuuuusen möchte er. Ich bin heute dreimal über ihn gestolpert auf den Weg zur Toilette (zirka 6 Schritte), weil er sich um meinen Beinen unentweg gewickelt hat. So eine Veränderung!

Jetzt wüßte ich gerne von denjenigen von Euch, die mehr von Kittens verstehen als ich: Ist das, was ich hier erlebe, so eine Standardentwicklung von Jungtieren und kann mir vielleicht jemand etwas über Meilensteinen der Verhaltensentwicklung erzählen. Es interessiert mich brennend :!: .
 
04.05.2003
#1

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Gast

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Fischkopf

Gast
Hej Eva,
meine beiden sind jetzt ein Jahr alt, und sie haben sich auch sehr deutlich verändert im Laufe der Zeit.
Sie sind immer selbständiger geworden, und während sie als Kitten viel im Haus mit allen möglichen Dingen gespielt haben, sind sie jetzt viel mehr daran interessiert, draußen zu klettern und umherzustreifen. Ruhiger sind sie geworden. Besonders Miss Sophie hat innerhalb des letzten Monats noch mal einen Sprung gemacht. Sie ist nicht sehr groß und war immer ein bißchen zurückhaltend gegenüber anderen Menschen. Aber seit ihre lange Durchfallphase vorbei ist und sie ordenlich frißt und auch ein bißchen zugelegt hat, ist sie sichtbar selbstbewußter geworden. Sie traut sich jetzt schon mal, fremde Beine zu umgarnen und guckt auch mal neugierig nach, wenn Besuch da ist.

Ich denke, solche Veränderungen finden immer mal wieder statt. Unseren beiden merkt man in jedem Fall deutlich an, daß sie erwachsen geworden sind.
 

Myre

Gast
Hej Martina.

Daß meinen Katzen sich im laufe der Zeit eigentlich ständig geändert haben, weiß gerade ich noch.

Was ich aber gar nicht mehr in erinnerung habe, ist, wie es mit dem schmusen war. Kann es sein, daß so wie sie erst mit 12 Wochen zum schnurren anfangen, so fangen sie auch z.B. mit 20 Wochen schlagartig zu schmusen? Wie war es beiden deinen Tiger? Ich habe vorher nie darüber nachgedacht, finde es aber sehr interessant.
 

Fischkopf

Gast
Ich habe meine mit 13 Wochen bekommen, da konnten beide schmusen und schnurren wie Weltmeister, aber miauen konnten sie nicht. Batman hat das schnell gelernt, und Miss Sophie :oops: - naj, die übt noch....

Muß jetzt schon wieder zum Zahnarzt, da ist wohl letzte Woche was schiefgegangen, habe ziemliche Schmerzen und bin froh, noch einen Termin bekommen zu haben - auch wenn es zeitlich gerade gar nicht paßt...
 

Myre

Gast
Na dann, ich halte dir die Daumen, daß es nicht weh tut.
 

Khyrsanth

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Fangen Katzen normal erst ab 12 Wochen an zu schnurren??

Bei uns im Tierheim sind nämlich im Moment noch ein paar Kitten die ca. 6-8 Wochen alt sind... und zumindest der eine davon schnurrt schon wie nen gaaanz grosser (mitten beim Spielen *lach*)
 

Myre

Gast
Also, laut der Züchterin fangen sie erst mit zirka 10 wochen an zu schnurren, und Murphy konnte es mit 8 noch nicht, allerdings sind Coonies "spätentwickler". Es hört sich aber doch an, als gäbe es eine grössere Spannbreite von "Schnurraltern" :D . Murphy schnurrt übrigens auch beim spielen :D (und beim essen, hmmm, er hat jetzt schon 3 1/2 kg bei 4 1/2 Monaten - wird was werden!)
 

Anonymous

Gast
Katzen können eigentlich von Anfang an schnurren, zumindest ab der 1. Lebenswoche. Ich habe ja mal einen Wurf Katzenjunge großgezogen, war bei der Geburt mit dabei. Wenn die kitten alle im Korb lagen und von der Mutter gesäugt wurden, das war ein Geschnurre, wie Propeller von einem Hubschrauber :D . Das Schnurren signalisiert der Mutter, dass alles in Ordnung ist und die Milch beim kitten auch angekommen ist. Die Mutter selbst schnurrt auch dabei, was wiederum den kitten signalisiert, dass alles in bester Ordnung ist. Wenn die Mutter die kitten beruhigen will, z.B. wenn sie aufgeregt ist, weil Gefahr droht, dann schnurrt sie auch, um die kitten nicht aufzuregen. Verhaltensforscher gehen auch davon aus, dass das spätere Schnurren, also zwischen zwei erwachsenen Katzen, oder zum Menschen, ein Relikt aus der Kindheit ist, genauso wie der Milchtritt und noch eventuelles nuckeln.

Es gibt aber auch Katzen, die können gar nicht schnurren. Ich hatte mal so eine Miez. Sie hat sich sichtlich wohlgefühlt beim schmusen, sich geräkelt und zurückgeschmust, aber nicht geschnurrt. Als sie ein Jahr alt war, kam der Kaani dazu, und der konnte schnurren wie eine Nähmaschiene. Die Miez muss wohl registriert haben, wie sehr mir das Schnurren gefällt, jedenfalls hat sie von diesem Moment an das Schnurren versucht zu imitieren, hat immer so gerasselt oder mit Geräusch geatmet, dass es sich wie Schnurren anhört. Es war aber kein richtiges Schnurren (hat auch nicht vibriert an der Kehle), sie hat es dann aber immer beim Schmusen nachgemacht. Das fand ich so süß von ihr.

Zu dem Schmusen, also untereinander machen das die kitten auch schon recht schnell, da wird auch schonmal geleckt, also das Putzen der Katzenmama imitiert (Schmusen, Zärtlickeit ist im Tierreich ja mit Körperpflege verbunden). Ab wann sie mit dem Schmusen beim Menschen anfangen, das ist wohl von Katze zu Katze einfach unterschiedlich, hängt sicherlich auch davon ab, wieviel Körperkontakt das kitten zum Menschen hatte und ob die Katze ein großer Schmuser oder nicht so sehr schmusebedürftig ist.
Meine eine Miez z.B. war sehr schmusebedürftig, von Anfang an hat sie sich nicht nur gerne streicheln lassen, sondern auch meine Hand intensiv abgeleckt, also zurückgestreichelt, und zwar schon seit sie 12 Wochen alt war. Dagegen mein Wölkchen hats überhaupt nicht mit dem Schmusen. Ich hab sie seit der dritten Woche, teilweise noch mit Flasche großgezogen, aber sie hat sich noch nie großartig gern streicheln lassen, sie mag das gar nicht (sehr zu meinem Leidwesen), das ist bis heute so geblieben. Sie ist zwar sehr auf mich fixiert, ruft mich immer mit ihrem Welpenruf, und schnurrt wie ein Weltmeister, wenn ich mit ihr spreche, aber streicheln das mag sie nicht, spätestens nach dem dritten Streichler steht sie auf und geht. Es gibt ja einige Katzen, die die große Erregung beim Streicheln nicht aushalten können und dann gehen oder auch plötzlich zubeißen (aus einem Reflex), und das haben nicht nur Wildkatzen, wie man an meinem Wölkchen sieht.
Ja und das Schmusebedürfnis kann sich natürlich im Laufe der Zeit auch ändern, es kann natürlich auch sein, dass eine Katze erst mit ein paar Monaten anfängt zu schmusen.
 

Myre

Gast
Hallo Wolke

Danke für die ausführliche Beschreibung.

Daß die die felline Gepflogenheiten, die wir Dosis so an ihnen schätzen, verbliebenes Baby-Verhalten ist, war mir eigentlich schon klar. Mit dem streicheln signalisieren wir ihnen Körperpflege, was die Kitten mit "Mama" verbinden. "Mama" wiederum ist auch gleich "Futter" und das ganze löst das Milchtreten und schnurren usw aus (aus dem Grund, vermute ich, hat der Sophus beim schmusen immer wie ein Wasserfall gesabbert :roll: )

Ich wüsste zu dem ganzen Thema nur so gerne wann dieses Babyverhalten auf die Menschen übertragen wird, es scheint mir nähmlich nach und nach (und wohl auch sehr individuell) zu passieren. - Und das, was so lustig an dem ganzen ist, daß da scheinbar eine Pause dazwischen sein kann. Wie z.B. Murphy, der erst jetzt so richtig loslegt. Weiß du dazu auch was?

Was mich auch interessiert: Dieses zubeißen beim streicheln kenne ich nur von Katzen, die entweder eine weniger Enge Beziehung (die Mutterrolle wurde nicht ausreichend übertragen) zu ihren Menschen haben oder von solchen, denen beim spielen nie Grenzen gesetzt wurden, d.h. man hat ihnen erlaubt beim spielen die Hände zu beissen. Ich habe es eigentlich immer als fehlende "ersatzmütterliche" Erziehung gesehen, da die Kittens die Mutter ja während der Morgentoilette auch nicht beißen. Ich rede nicht von der Situation, daß die Katze einfach genug hat und geht, das ist ja nur natürlich, sondern die unangekündigte Sinneswandlung mit richtigem zubeissen- oder kratzen. Hast du irgendeine Quelle, denn ich möchte gerne etwas mehr darüber lesen.
 

Anonymous

Gast
Hallo Myre,

wegen dem Beißen beim Streicheln, da gibt es wohl unterschiedliche Hintergründe. Wenn die Hand als Beuteobjekt gesehen wird und die Katze aus Spieltrieb heraus beißt, das muss natürlich aberzogen werden bzw. deutet daraufhin, dass da keine Grenzen gesetzt wurden.
Sowas hat mein Wölki ein Glück nie getan, sie hat zwar als Baby öfter mal in meine Hand gebissen (nur ganz leicht, eher angeknabbert), das hat sich aber schnell gelegt, ich hab ihr ja beizeiten beigebracht, dass meine Hand keine Beute ist, ich musste sowieso die Mutterrolle und die Erziehung der Katzenmama übernehmen, weil sie ja schon mit drei Wochen zu mir kam. Auch die Krallen hat sie brav von Anfang an eingezogen beim Spielen, das habe ich dadurch erreicht, weil ich anfangs immer ihre Pfoten beim Spielen umschlossen habe.
Es gibt aber noch einen anderen Beißreflex. Erstmal bei wilden Katzen, die ich gefüttert habe, die habe ich auch zwischendurch mal gestreichelt, aber das Streicheln kannten sie gar nicht, und oft haben die Katzen dann angefangen sich zu räkeln und in meine Hand zu beißen. Da habe ich damals in einem Katzenbuch gelesen, dass die wilde Katze einen dann als Sexualobjekt ansieht.
Und dann gibt es noch den Beißreflex, weil die Katze die Erregung beim Streicheln nicht aushält. Das hat mein Wölkchen. Und zwar hat mir das eine TA, die auch verhaltenstherapeutisch arbeitet, erklärt. Ich war mit Wölkchen ja bei so einer TA, weil Wölkchen durch die zu frühe Trennung der Mutter als kitten hyperaktiv war und ich mir auch nochmal Infos zur Katzenerziehung holen wollte. Diese TA erklärte, das auf dem Rücken zur Schwanzwurzel hin sehr viele Nerven zusammenlaufen, dort ein sensibler Punkt ist. Manche Katzen lieben es abgöttisch, dort gestreichelt zu werden, anderen ist das zuviel und sie mögen das gar nicht, dann kann es schonmal aus Reflex zu einem Tatzenhieb oder Biss kommen, oder die Katze geht weg oder maunzt. Wenn ich bei Wölki den Rücken in Richtung Schwanz hin streichle, dann kam es schon vor dass sie plötzlich den Kopf wendete und in die Hand beißen wollte. Kurz vor dem Biss hat sie aber innegehalten, also nicht wirklich zugebissen, und sie war auch nicht in Spiel- oder Jagdstimmung, man sah deutlich, dass ihr die Berührung unangenehm war. Übrigens von meinem Kater lässt sie sich schon ablecken, auch an der Schwanzwurzel, da gefällts ihr dann.
Eine Quelle im Internet hab ich gerade leider nicht parat, aber ich kann ja nochmal rumschauen, ob ich dazu was finde.

Wann das Babyverhalten auf den Menschen übertragen wird, ist wohl wirklich ganz individuell verschieden. Du siehst ja, das dein Murphy jetzt erst loslegt, meine eine Miez hatte das von Anfang an ganz extrem und mein Wölkchen hat kaum ein Babyverhalten, nein falsch ausgedrückt, sie mag kein Streicheln, macht kein Milchtritt (jedenfalls nicht bei mir), hat nie genuckelt, dafür hat sie anderes Babyverhalten beibehalten, und zwar macht sie immer ihren Welpenruf. Jedesmal wenn sie vom Schlafen aufwacht, oder von der Dachterrasse kommt, oder fertig gefressen hat, dann kommt sie schnell zu mir gelaufen und macht einen hellen, quiekenden Ton, wie ein Welpe, das die Mama ruft oder begrüßt :P . Das hat sie natürlich von Anfang gemacht, nur ihre Stimme ist lauter und tiefer geworden, als sie noch so groß wie meine Hand war, da war das natürlich nur ein Quieken (und so süß).
 

Myre

Gast
Hallo Wolke

Ich keine eigentlich nur Katzen, die es abgöttisch lieben, über die Schwanzwurzel gekrault zu werden und hatte bis jetzt nie von diesem Beißreflex gehört. Der Reflex mit festhalten und Kratzen, kenne ich aber von allen meinen Katzen. Sie schmeissen sind hin, beissen sich fest und fangen an mit den Hinterpfoten zu kratzen. Dies is aber meines Wissens kein Sexualverhalten, sondern Selbstverteidigung. Eine, im Kampf unterlegene, Katze legt sich hin, hält den Gegner fest und kann somit alle 20 Krallen auf einmal einsetzen. Der Reflex wird bei jeder Berührungen auf dem Bauch ausgelöst. Allen meinen drei (einer über den Regenbogen) Tigern aberzogen bei konsequentem "nein" sagen und gleichzeitig aufhören zu streicheln. Wenn man den Bauch oft genug berührt, tolerieren sie es zunehmen als Streicheleinheit, und wenn ihnen der Drang zum beissen kommen sollte gehen, sie einfach ein Paar Schritte weg - beissen kommt nicht vor.

Ich meine, daß wenn man eine enge "Mutter"-Beziehung zu seiner Katze aufgebaut hat, sollte es doch möglich sein, das andere beissen auch nach und nach abzustellen. Oder glaubst du es ist etwas, was die Katze nicht lernen kann, weil es reflexartig abläuft?

Süß übrigens mit dem Welpenruf - ich habe es nie gehört (glaube ich) und weiss nicht, wie es sich anhört, es sei denn, es ist so ein hochfrequentes "flöten", dann kenne ich es auch (gleiche Laut wie bei einer Überraschung, nur heller?)
 

Anonymous

Gast
Hallo Myre,

an Schwanzwurzel kraulen, oh das mögen meine beiden überhaupt nicht, da sind sie zu empfindlich. Und wie gesagt, Wölkchen miaut dann auf oder hat kurz einen Beißreflex. Deshalb vermeide ich es auch tunlichst, wenn ich schon versuche sie zu streicheln, dann nicht zuweit Richtung Po zu kommen.

Das Verhalten, was du da beschreibst, na klar, das ist die typische Körpersprache /-haltung beim Kabbeln und Kämpfen. Das habe ich aber Wölki beizeiten abgewöhnt, wenn sie so meine Hand umklammern wollte, ich habe ihr dann immer ein Kuscheltier gegeben, an dem sie sich abreagieren konnte.

Das was ich meinte hat nichts mit Spiel, Balgen zu tun oder damit, dass die Hand des Katzenhalters als Beuteobjekt angesehen wird (das ist ja einfach nur eine Sache der Erziehung bzw. Grenzen setzen).
Es gibt einfach einige Katzen (habe jedenfalls schon von gehört oder gelesen, und Wölki hat das ja auch ganz leicht oder ähnlich), die das Streicheln ja genießen, nicht in Spielstimmung sind, und beim Streicheln, auch wenn sie schnurren, die Stimmung dann plötzlich unvermittelt umschlägt, und die Katze dann zubeißt (dann war die Erregung zu groß), eben ganz reflexartig. Ich hatte dazu vor längerer Zeit auch was im Internet gelesen, dort wurde es als "petting and biting syndrom" beschrieben. Mit viel Geduld kann man das ja auch abstellen, man muss die Katze einfach beim Streicheln ganz genau beobachten und sobald z.B. die Schwanzspitze zuckt, mit dem Streicheln stoppen.
Na bei Wölki ists ja auch noch so, dass sie Streicheln gar nicht mag (obwohl sie sehr stark auf mich fixiert ist, immer in meiner Nähe usw.), ich akzeptier das einfach und zwinge sie zu nichts. Ab und an versuch ich es nochmal, um zu sehen ob sich das geändert hat, aber wenn sie nicht will, dann akzeptier ich das. Sie ist eben keine große Schmusekatze dafür spielt und tobt sie um so lieber. Achja mich gebissen dabei hat sie nie. Es kam nur vor, das sie reflexartig den Kopf drehte um zum Beißen ansetzte, es aber dann nicht machte.
Ich hatte es nur erwähnt, um zu zeigen, dass es nicht nur bei wilden Katzen vorkommt, sondern auch bei Menschen gewohnte Katzen vorkommen kann.

Mit dem Welpenruf meinte ich den Ton, den kleine kitten machen, wenn sie beispielsweise zu weit vom Nest abgekommen sind und ihnen das nun plötzlich nicht geheuer ist und sie dann nach ihrer Mutter rufen, so ein helles, lautes Aufquieken, wo die Mutter sofort angerannt kommt. Oder wenn die kitten saugen, die Mutter aber aufsteht und losgeht (um z.B. den Menschen zu begrüßen, der gerade ins Zimmer kam) und die kitten von der Zitze abfallen. Einige kitten quieken dann auch so los. Na und meine kleine Wölki hat das beibehalten, nun ist sie ja schon groß, aber jedesmal nach dem Aufwachen oder anderen Situationen, wird erst mal dieser glockenhelle Ton gemacht (als ob sie sich vergewissern will, das ich - ihre Mama - noch da bin). Das habe ich bei einer erwachsenen Katze noch nie gehört, ich nehme auch an, das kommt von der zu frühen Muttertrennung, die sie erlebt hat. Ich maunze dann immer zurück, und dann ist die Welt für sie in Ordnung.
 
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