Hilfe!!! Neuer Kater macht Terror...

Diskutiere Hilfe!!! Neuer Kater macht Terror... im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo ihr Lieben, ich hab ein mittelschweres Problem und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen oder mich vielleicht auch nur ein wenig beruhigen...

Shalimar

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Hallo ihr Lieben,

ich hab ein mittelschweres Problem und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen oder mich vielleicht auch nur ein wenig beruhigen...
Wir haben seit vorletzter Woche Familienzuwachs in Form eines Katers. Percy ist zweieinhalb Jahre alt und über den Tierschutzverein als Pflegekatze zu uns gekommen. Meine zwei Mädels (Sheila, 5 Jahre und Maja, 4 Jahre) haben ihn anfangs freundlich begrüßt, sie sind es gewöhnt, das gelegentlich Pfleglinge ins Haus kommen.
Diesmal läuft es leider gar nicht gut. Percy reagiert speziell auf
Maja ziemlich heftig. Er jagt sie und zwar nicht nur zum Spaß. Nein, da fliegen teilweise regelrecht die Fellbüschel. Ich gehe dann dazwischen und Percy ist mittlerweile schon einige Male ziemlich naß geworden (Blumensprüher...;-)). Leider interessiert ihn das nicht wirklich.
Meine Mädels sind mittlerweile total verängstigt. Maja verbringt die meiste Zeit unter dem Bett und traut sich selbst zum Fressen kaum noch raus. Und Sheila hält sich nur noch in meiner Nähe auf.
Gestern waren wir mal für eine Stunde weg. Als wir wiederkamen, waren die Mädels total verstört und Sheila hatte einen blutigen Kratzer über dem Auge. Ich weiß, so eine Zusammenführung braucht ihre Zeit und kann je nachdem recht schwierig werden, aber so langsam finde ich das nicht mehr lustig...
Eigentlich ist Percy ein total lieber, verschmuster Kerl und wir würden ihn gerne bei uns behalten. Aber ich will natürlich nicht, das meine Mädels so unter ihm leiden müssen.
Ich vermute, das er mit Maja wahrscheinlich die Rangordnung ausfechten will. Auf Sheila reagiert er, zumindest in meinem Beisein, eher zurückhaltend, als würde er akzeptieren, das sie die Chefin ist. Aber nach gestern hege ich da auch meine Zweifel.
Leider haben wir nur eine 2-Zimmerwohnung, so daß es schwierig ist, die drei erstmal räumlich zu trennen.
Ich kümmere mich natürlich zur Zeit besonders ausgiebig um meine Mädels und habe auch schon FeliFriend im Einsatz. Was kann ich sonst noch tun, um die Situation zu entschärfen?


Ich danke euch schonmal im Voraus!!!

Susanne
 
23.09.2007
#1

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Gast

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waldi

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Hallo Susanne,

also ich würde ja jetzt auch sagen, so eine Zusammenführung braucht eben seine Zeit - aber nicht wenn es schon so ausartet!

Auch ich hatte dieses Problem. Ein Kater meinte wohl er sei derjenige der alles zu sagen hat. ein paar meiner Katzen haben damit auch keine Probleme gehabt. Aber ausgerechnet die zwei, die überhaupt nix von ihm wollten und die sicherlich kein Leittier sein wollen, hat er drangsaliert. Die hatten so Angst, daß sie während dem wegrennen gepinkelt haben, sie haben sich nicht mehr vom Schrank runtergetraut, sogar da rauf ist er ihnen zum Schluß nachgegangen. Zum Fressen durften sie nicht mehr, sobald er sie gesehen hat, ist er ihnen nachgegangen.
Auch er war sonst ein ganz lieber Kerl. Aber wenn es mal so aussieht, ist bei mir Ende der Fahnenstange.
Auch mehrere Tierschützer sagten mir, so hat das keinen SInn, und so habe ich ihn zurückgegeben. Jetzt ist wieder Frieden im Haus.

Mir ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen, aber im Nachhinein muß ich sagen es war einfach besser so. Er war ja der Störenfried, nicht die anderen, die schon lange da sind und die sich mit ihm arrangiert hätten.
Mit aller Gewalt meinen, man muß jetzt monatelang eine Zusammenführung ausprobieren - ich rate dazu nicht. Nicht wenn die anderen offensichtlich Angst haben und sich nicht mehr unterm Schrank vortrauen.

LG
Waldi
 

Shalimar

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Hallo Waldi,

vielen Dank für deine schnelle Antwort! :-) Obwohl du damit meine Befürchtungen bestätigst. Ich sehe das genauso wie du. Meine Mädels haben auf jeden Fall die älteren Rechte, da gibt es gar nichts. Und ich hab die zwei so lieb, das es mir richtig wehtut zu sehen, wie verängstigt und verstört die beiden sind.
Mein Mann und ich überlegen schon seit Tagen, wie es weitergehen soll. Ob wir Percy noch etwas Zeit geben sollen oder nicht. Aber momentan ist es einfach so heftig, das ich nicht mehr viel Hoffnung habe, daß sich die Situation in nächster Zeit nachhaltig verbessert.
Im Grunde war mir ja schon seit ein paar Tagen klar, das es mit den Dreien wohl einfach nicht funktioniert. Aber man hofft ja doch immer noch, das es besser wird...
Ich denke, ich werde gleich erstmal versuchen, meine Bekannte vom Tierschutzverein zu erreichen. Wenn sie einen anderen Pflegeplatz für ihn hat, werden wir uns wohl schweren Herzens von ihm verabschieden. Dann können meine Mädels endlich wieder zur Ruhe kommen.


Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!!!

Susanne
 

Vivie

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Hallo Susann,

ich kann mich nur anschliessen, wenn eine neue Katze die alten so drangsaliert, muss sie weg, so schnell wie möglich, das gibt ach nichts mehr.
Keine Zusammenführung unter diesen Umständen kann so ausgehen, dass alle wieder gut leben können, und ich würde nie das Wohl meiner Altkatzen wegen einer neuen opfern.

Gib ihn schnellsten zurück, solange würde ich ihn separieren.

Grüße

Vivie
 

waldi

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Hallo Susanne,

Du wirst jetzt aber nicht warten müssen, bis die Frau einen anderen Pflegeplatz hat, oder? Das könnte ja u.U. länger dauern! Ich hoffe doch sehr, daß die Frau ihn gleich zurücknimmt, zu sich nach Hause. Alles andere macht doch keinen Sinn.

Denn selbst wenn Du ihn separierst - was natürlich schon sein muß - die anderen Katzen riechen Percy und fühlen sich trotz daß sie ihn nicht sehen dementsprechend unwohl.

LG
Waldi
 

Shalimar

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Hallo ihr zwei, ::w

danke für eure Antworten! Tja, es könnte schon noch ein paar Tage dauern. Ich hoffe natürlich, das es schnell geht! Meine Bekannte, die Mitarbeiterin des örtlichen Tierschutzvereins ist, versucht bereits alles, um einen neuen Pflegeplatz für Percy zu finden. Sie selber kann ihn nicht nehmen, da sie bereits mehrere Katzen in ihrem Haus beherbergt, von denen einige sehr alt oder krank sind. Er war auch vorher nicht bei ihr. Und dahin, wo er vorher war, kann er nicht zurück, da derjenige für einige Wochen wegfährt.
Naja, jetzt weiß ich ja, das ein Ende absehbar ist und ein oder zwei Tage werden wir das hier wohl noch aushalten.
Drückt uns die Daumen, das zügig ein neuer Pflegeplatz für Percy gefunden wird!!!

Ich wünsch euch noch einen schönen Sonntagabend!

Susanne
 
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Catdaddy65

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huhu susanne,

erstmal danke für den Forumslink.

Ich denke das sich schnell einen Platz finden wird. Schade das Percy sich mit den Mädels nicht verträgt.

Nach unserem Gespräch, bin ich schon die ganze Zeit am überlegen, ob ich nicht noch jemanden kenne, der sein Dosenöffner werden könnte. Ich habe da jemanden im Sinn, aber da muss ich mich erstmal nach den Wohnungsgegebenheiten und seiner Zeit für eine Katze schlau machen.

Du kennst Percy ja nun schon ein paar Tage. Ist er was für Anfänger oder sollte er in erfahrene Hände?

Gruß

Toby
 

Shalimar

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Huhu Toby *knuddels* ,

Percy ist im Umgang mit Menschen vollkommen unkompliziert. Er ist sehr zutraulich, verschmust und verspielt. Also ich denke, auch für jemanden, der bisher nicht katzenerfahren ist, sollte es kein Problem sein, mit ihm klarzukommen.
Er ist ein ganz Süßer und ich bin sehr traurig, das ich mich von ihm trennen muß!!!

Bis später ::w

Susu
 

Shalimar

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Hallo ihr Lieben, ::w

wollte euch nur kurz erzählen, daß Percy gestern ausgezogen ist. Gottseidank ist er bei einem lieben Freund von mir untergekommen, da kann ich sicher sein, daß es ihm gut geht. Ich hoffe nur, daß er sich gut und schnell eingewöhnt. Hier ist seitdem wieder Ruhe eingekehrt und meine Mädels fühlen sich wieder wohl.

Liebe Grüße und Dank für euren Rat!

Susanne
 

Cooniecat

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Hallo Susanne,
vom Prinzip her ist es schön,daß Percy so schnell ein tolles Zuhause gefunden hat.
Natürlich freut man sich,wenn man weiß,daß es zum Wohle des Katers war und es ihm gut geht.

Was mich hier absolut erschrocken hat,sind die Antworten,die Du hier bekommen hast.
Du schriebst,daß der Kater ca. 10 Tage bei Euch war und daß es Auseinandersetzungen gab.
Da muß ich schonmal sagen,10 Tage sind eigentlich gar nichts.Eine Zusammenführung kann wesentlich länger dauern.
Katzen sind sensible Hausgenossen,die mit Fingerspitzengefühl zusammengeführt werden müssen.
Setzt man den Kater einfach zu den zwei Bestandskatzen,kann man doch unmöglich erwarten,daß sofort Friede herrscht.
Katzen machen viel über den Geruchssinn,für sie war der neue Kater ein Eindringling,der völlig nach Feind riecht.
Hätte ich Dein Problem eher gelesen,hätte ich Dir gerne die Anleitung für eine Softzusammenführung gemailt.
Normalerweise hat man dann auch noch die Möglichkeit,mit Feliway und Bachblüten die Situation zu beruhigen,dazu blieb ja hier überhaupt keine Zeit.
Ich kann hier echt nur den Kopf schütteln.Schade,daß Du so schnell aufgegeben hast.
 

Shalimar

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Hallo Kathrin,

also ich habe, wie ich ja schon geschrieben habe, bereits mehrere Pflegekatzen betreut und auch meine Stammkatzen haben sich ja irgendwann mal kennengelernt. Von daher war das nicht unsere erste Zusammenführung und ich weiß, daß es fast immer erstmal Geknurre, Gefauche und allgemeine Unruhe gibt, die auch durchaus einige Wochen bis Monate dauern kann. Und auch das es zu Fetzereien kommt ist ja erstmal normal.
Aber so heftig wie diesmal war es noch nie. Percy hat meine Süßen regelrecht verprügelt. Meine Mädels waren dermaßen verängstigt, das sie sich nicht mehr getraut haben, auch nur zum Futternapf zu schleichen. Ich hab meine Maja tagelang nicht gesehen, weil sie nur unter dem Bett lag. Und sie ist normalerweise eine kleine Kampfkatze, die sich so schnell nicht einschüchtern läßt. Zudem habe ich mehrere blutige Schrammen bei Sheila gefunden.
Und irgendwo ist einfach die Grenze erreicht. Ich liebe Katzen über alles, und das ist auch der Grund, weshalb ich gelegentlich Pflegekatzen aufnehme. Aber das darf nicht dermaßen auf Kosten meiner Stammkatzen gehen.
Hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt, Percy in gute Hände zu geben, wäre er natürlich erstmal bei uns geblieben, aber glücklich wären wir damit wohl alle nicht geworden. Insofern denke ich, das dies die beste Lösung für alle Beteiligten war.

Die Anleitung für die Softzusammenführung würde mich aber trotzdem interessieren, da ja über kurz oder lang irgendwann wieder ein neuer Pflegling einziehen wird. Und falls die Lage hier noch mal so eskalieren sollte, kann ich damit dann vielleicht besser umgehen.


Liebe Grüße

Susanne
 

Cooniecat

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Schicke ich Dir gleich :wink:
 

zini

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Hallo Conniecat!

So eine Anleitung würde sich bestimmt auch im Forum gut machen, kannst du sie nicht für alle mal posten?

Es gibt ja schon so etwas ähnliches, aber vielleicht wäre deine Anleitung noch eine Ergänzung für Hilfesuchende?!
 

Elzie

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Schön, dass Percy gut untergebracht werden konnte. Aber was ich nicht verstehe, in einer 2 Zimmer-Wohnung ist es ja schon mit zwei Katzen etwas beengt. Wie macht ihr das dann mit einer dritten?
 

Catdaddy65

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hallo kathrin,

in dem fall hatte es absolut keinen sinn, das kann ich nur bestätigen, da ich die situation bei susu genau kenne. da hätten auch keine bachblüten mehr geholfen.

percy war bisher noch nie mit anderen katzen zusammen. da weder sheila noch maja dominant sind, konnte er seine eifersucht voll ausspielen.

sicher dauert es eine zeit bis die tiere sich zusammengerauft haben, da ist susu auch keine anfängerin, aber dabei darf es nicht zu ernsthaften verletzungen kommen. und das war bei percy nicht mehr zu garantieren. sheila hatte er übrigens böse erwischt und genau da war der punkt erreicht, wo klar war es hat keinen zweck.

dort wo er jetzt ist, sind bereits 2 kater, die sich auch zu wehren wissen, und dort legt er auch ein ganz anderes verhalten an den tag.

gruß

toby
 

Cooniecat

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Hallo Toby,
ja,ich habe es ja auch gelesen,daß es Schwierigkeiten gab und es ist sicher gleich zu Beginn der Fehler gemacht worden daß der Kater da einfach mittenreingesetzt wurde.
Ich habe in den letzten Jahren,bevor ich mit Züchten begonnen habe,mehrere Pflegekätzchen hier hochgepäppelt und auch zeitweise in die Gruppe integriert und von daher weiß ich,daß Katzen eben nicht so einfach zusammengesetzt werden dürfen.
Gut,in manchen Fällen klappt das auch,aber in der Regel ist es streßfreier für die Katzen,wenn man einige Dinge beachtet.

Zini:Ich habe diesen Erfahrungsbericht hier schon 2-3mal gepostet und tue dies gerne nochmal,wenn es Euch hilft::wink:


Hallo,
die Zusammenführung von erwachsenen Tieren ist immer wieder eine Herausforderung.
Ob sie problemlos verläuft oder nicht,hängt vorwiegend vom Charakter der Altkatzen ab und deren Sozialverhalten in der Gruppe.
Bei Kitten wird manchmal vom sogenannten "Kittenschutz" gesprochen,der die Eingliederung in eine bestehende Gruppe erleichtert.
Ob es direkt einen Solchen gibt,kann ich nicht sagen,aber ein Kitten hat sicher noch keinen so energischen Revieranspruch,wie ein
erwachsenes Tier.
Deshalb gestaltet sich eine solche Zusammenführung meist unproblematisch.
Da der Geruchssinn bei Katzen eine sehr große Rolle spielt,habe ich mit folgender Zusammenführungsstrategie gute Erfahrungen gemacht.
Wenn eine erwachsene Katze zu einer bestehenden Gruppe dazukommen soll,würde ich sie nicht sofort mit den Altkatzen zusammenlassen.
Sicher gibt es da auch Katzenbesitzer,die damit gute Erfahrungen gemacht haben,das setzt aber voraus,daß alle Katzen sehr verträglich sind,
ich würde lieber diese Variante versuchen,da sie streßfreier für alle Beteiligten ist.
Da die Neue ja ganz fremde Gerüche an sich trägt,wird sie von den Stammkatzen erst mal als Reviereindringling wahrgenommen.
Deshalb gibts auch Gefauche und manchmal auch Katzenkämpfe.
Für uns Menschen klingt das ziemlich gefährlich,für die Katzen ist es reine "Warnungssprache".
Deshalb bitte nicht erschrecken,das ist nichts Schlimmes.Solange es dabei bleibt,sollte man auch nicht eingreifen.
Die ersten 5 Tage würde ich die Neue erstmal separieren in einem Raum,wo sie Katzenkloo,Futternäpfe und Wasser zur Verfügung hat.
So kann sie sich streßfrei erstmal an die neue Umgebung gewöhnen und lebt sich langsam ein.
Als Liegeplätze sollten Decken,Kissen,Unterlagen und möglichst ein Kratzbaum den die Altkatzen benutzt haben,zur Verfügung gestellt werden.
Damit kann sie schonmal den Geruch ihrer zukünftigen Mitbewohner riechen und selber annehmen,was sie in den Nasen der Stammkatzen
nicht mehr nach so nach "Feind" riechen läßt.
Das erleichtert ein kommendes Zusammentreffen.
Am 6.Tag gibts die ersten Kontakte jeweils mit nur einer Katze und für ca. 10 Minuten,aber Du solltest immer dabeibleiben.
Fauchen und kleinere Tatzenhiebe sind normal und sollten geduldet werden.Später wird so auch die Rangordnung in der Gruppe ausgehandelt.
Geht alles gut,nimm die Katze nach den 10 Minuten wieder raus,es sei denn,sie akzeptieren sich und legen sich friedlich irgendwo zum Ruhen
hin,dann laß sie.
Danach erstmal wieder Ruhepause und nach 2 Stunden(oder länger,je nach Zeit von Dir) kannst Du es nochmal versuchen mit derselben Katze.
Am nächsten Tag machst Du das mit der nächsten Stammkatze,so oft,wie Du das Gefühl hast,daß es okay ist.
Am übernächsten Tag die nächste Stammkatze usw.
Jede Katze reagiert natürlich anders,aber dieses Einzeln kennenlernen ist streßfreier für die Mietzen.
Wenn sie alle mal die Neue beschnuppert haben,kannst Du einen Gruppenversuch machen,aber immer schön dabeibleiben und wie gesagt,nur
eingreifen,wenn`s in Kampf ausartet.
Sollte das der Fall sein,wieder Ruhepause von mindestens 2 Stunden und dann wieder neu versuchen.
Während dieser Phase immer mal die Liegekissen austauschen.
Zusätzlich kannst Du die Situation entspannen,indem Du Dir beim TA Felifriend oder Feliwaystecker besorgst,das entspannt die Katzen.
Der Feliwaystecker kann im Dauereinsatz immer eingesteckt bleiben.
So,das wären mal meine persönlichen Tips für Dich.Es sind meine eigenen Erfahrungen,die ich bereits mit Katzenzusammenführungen gemacht
habe.In den Fällen,die ich bis jetzt erlebt habe,hat es gut funktioniert.
Sollte gar nichts helfen,und die Situation bleibt angespannt,kannst Du es auch mit Bachblüten versuchen,die speziell für jedes Katzenproblem
zusammengestellt werden oder die Hilfe eines THP in Anspruch nehmen.

Ein kleiner Trick,der auch manchmal funktioniert,wenn gar nichts mehr geht:
Gemeinsames Füttern von etwas,was beiden(allen) schmeckt(ich habe Entenbraten genommen),danach etwas von der Soße in die Hände reiben und bei den Tieren im Fell verteilen(natürlich nicht,daß sie triefen),somit riechen sie gleich und akzeptieren sich leichter.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Ausdauer,bedenke,daß Zusammenführungen auch mehrere Wochen dauern können,da Katzen sehr sensible Tiere
sind.Die besten Mittel sind Geduld und liebevolle Zuwendung gleichermaßen für alle Katzen.
 

Shalimar

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Hallo Elzie,

unsere Wohnung ist von der Fläche her recht groß und auch ziemlich verwinkelt. Also ich habe es bisher nie als beengt empfunden und ich denke, meine Katzis auch nicht. Zudem können sie auch in den Flur des 2-Familienhauses in dem wir wohnen, in den Keller und unsere Nachbarin besuchen, wenn sie mögen. Sie hat meine Katzis nämlich auch sehr gern. Sie haben also quasi das ganze Haus zur Verfügung.
Bei mehr als 3 Katzen würde es aber wohl problematisch werden, deshalb ist das unsere Obergrenze. Es wird nur schwierig, wenn eine Katze separiert werden muß, da unsere Süßen natürlich an offene Türen gewöhnt sind und sich furchtbar beschweren, wenn mal eine Tür geschlossen ist. Aber wir sind zur Zeit auf der Suche nach einer größeren Wohnung, da wird es dann wohl einfacher werden. Hoffentlich! :-)

Liebe Grüße

Susanne
 

Shalimar

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Hallo Kathrin,

vielen Dank für die Anleitung! Allerdings ist die in unserem Fall schwer durchzuführen, da wir nur eine 2-Zimmer-Wohnung haben, auch wenn diese recht geräumig ist. Da wir aber momentan auf der Suche nach einer größeren Wohnung mit mindestens 3 Zimmern sind und auch hoffentlich bald was Passendes finden werden, wird sich dieses Problem dann nicht mehr stellen.
Ansonsten handhabe ich die Zusammenführung ähnlich, d.h. ich habe FeliFriend im Einsatz, reibe die neue Katze mit einem getragenen Pulli von mir ein, damit sie einen, meinen Altkatzen vertrauten Geruch annimmt. Und die erste Zeit sind mein Mann oder ich immer dabei, halten auch Nachtwache, wenn nötig. Auch Bachblüten habe ich schon versucht und ganz gute Erfahrungen damit gemacht. Allerdings sind die Pflegekatzen nicht immer so lange bei mir, daß sich der Einsatz von BB lohnen würde, da eine sinnvolle Behandlung ja über einen Zeitraum von 2-3 Monaten erfolgen sollte.
Ich werde deine Anleitung auf jeden Fall ausprobieren, sobald wir die räumlichen Gegebenheiten dafür haben.

Liebe Grüße

Susanne
 
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