Hilfe... mein Kater hat Krämpfe-wer kennt sich aus???

Diskutiere Hilfe... mein Kater hat Krämpfe-wer kennt sich aus??? im Epilepsie Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, hab mich gerade erst angemeldet. Habe gesucht was meinem Kater feheln könnte und bin so auf Euch gestoßen. Im Moment sind wir alle...

hannibunny

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Hallo,

hab mich gerade erst angemeldet. Habe gesucht was meinem Kater feheln könnte und bin so auf Euch gestoßen. Im Moment sind wir alle ziemlich ratlos und wissen nicht weiter. Mein Kater ist ca. 14 Jahre (wir wissen es nich genau, da wir ihn "gebraucht" :lol: gkauft haben) und begleitet mich seit 12 Jahren, dass ist über ein Drittel meines Lebens, er bedeutet mir soviel und ich hab wahnsinnige Angst um ihn:cry:. Ich fange mal vpn vorne an zu erzählen; denke aber es könnte länger dauern :wink::

In der Nacht von Fr20.10. zu Samstag, 21.10. bin ich aufgewacht, weil mein Dino mir wie ein verrückter zwischen den Beinen rumgehüpft ist. Ich hab Licvht angemacht und bin fast in Ohnamcht gefallen, er war völlig steif und ist zuckend über das Bett "gehüpft", die Augen waren weit aufgerissen und er hatte riesige Pupillen, dabei lief ihm so zähflüssige Sabber aus dem Mäulchen. Ich hab ihn gegriffen und versucht zu beruhigen, nach 2-3 min. war der Spuck vorbei, aber er konnte erst gar nicht laufen, hat sich nur im Kreis gedreht und war völlig verstört. Ich hab ihn dann zum Wasser gebracht, weil er so gehechelt hat, aber er wollte nichts. Er lag nur da und war verstört irgendwie. Nach ca. 1/2 Std. ging es dann langsam besser, er hat gefressen und sich dann hingelegt zum schlafen. Am nächsten Morgen war er wieder ganz der Alte. Ich habd den Besuch beim TA daher auf Montag verschoben um zu meiner TA zu
gehen. Samstag Abend schon gegen Mitternacht ungefähr, hatte er einen Mini-Anfall, er hat nicht gezuckt oder so, sonder sich im Kreis gedreht und wieder so extrem zähflüssig gesabbert. OK, also das hierß für uns dann morgen früh in die Tierklinik. Sonntags morgens hat sich Dino 2 oder 3 mal übergeben und war ganz schlapp und kam gar nicht unter dem Bett vor; in der Tierklinik haben sie gesagt, dass wir vor 16 uhr gar nicht kommen brauchen. Den Tag über war er sehr schlapp und hat nur geschlafen. In der Klinik haben sie dann etliche Untersuchungen gemacht und gesagt; dass er einen gehirntumor hat, aber das nur 100% per MRT gesehen werden kann. Danach haben wir die Möglichkeiten:
  • OP in der Schweiz,
  • Cortisontherapie, was den Tot aber nur 1-2 Jahre aufschiebt,
  • Strahlentherapie (3 wochen lang jeden tag vollnarkose, das ist fraglich in dem Alter, ob er das übersteht) oder zuletzt
  • Einschläfern.
Das war ein Schock. Wir waren völlig aufgelöst (mein Freund und ich). Irgendwie kam alles nicht in Frage, schon alleine den Stress und die Narkose beim MRT wollte ich ihm nicht wirklich zumuten. Am Montag bin ich dann zu einer anderen TÄ gegangen. Die war toll, hat ihn auch lange untersucht und alle sgut erklärt, sie meinte, sie kann keinen Gehirntumor ausschließen, aber sie glaubt nicht dran. Die Blutwerte waren etwas auffällig, sie meinte es könnte am Essen liegen -zu viel Zucker, wir sollten mal probieren anderes Futter zu nehmen, sollte irgendwas sein, aber gleich wieder zu ihr kommen.. HAben wir also gemacht, er hat lauter leckere Zuckerfreie Sachen bekommen und es ging ihm prächtig.. jeden Tag wurde es besser. Wir haben wirklich gedacht, alles hat geklappt und wir sind über den Berg, aber weit gefehlt. Am letzten Freitag, wieder Nachts (um 3 Uhr) hat er wieder so einen krampfanfall bekommen, der war wirklich heftig, wir hatten im KH eine Diazepan (?) Rektal-Tube bekommen, die haben wir versucht ihm zu geben, aber keine Chance, er war zu versteift! Um 5 Uhr dann noch einer. Tagsüber war alles in Ordnung, bis auf das er etwas schlapp war, die Nacht drauf, hat er stündlich Anfälle bekommen, die meisten nur "leicht" ohne großes Verkrampfen, sondern größtenteis sabbern, aber es waren auch dolle dabei. Notdienst war wider nur die Tierklinik, zu der wollten wir nicht, also haben wir ihn den Sonnatg umheg, tagsüber war da auch wieder nichts. Am Montag also wieder beim TA, auch die hat alles nochmals durchgeguckt und überprüft, sie meinte sie glaubt es könnte auch eine Lebensmittelunverträglichkeit sein, da wir genau an den beiden Freitagen Futter hatten, was qualitativ nicht so hochwertig war, sie hat uns nochmals Diazepan in Tropfen und Spritzenform mitgegeben. Wenn was ist sofort weiderkommen. Tja, und gestern als wir nach Hause kamen, war Pipi auf dem Boden (meine MKatzen sind Top stubenrein!!!) und der Kater sah aus als hätte er dadrin gelegen, wir waren dann 1 Std weg und wieder das gleiche, Pipi auf dem Boden und die Katze total besudelt. Also, wieder bei der TA angerufen, die meinte, wir sollen am besten sofort Anti-Epileptiker (luminaletten) holen, damit er sich nicht weiter quält. In ein paar Tagen sollen wir nochmals zu ihr kommen und dann besprechen wir wie es weiter geht.
Tja... ich bin jetzt völlig ratlos was er denn haben könnte. Die TÄ ist toll, gibt sich unglaublich viel Mühe und möchte nur das beste für die Katze und jeden stress für ihn vermeiden, aber irgendwie hab ich das Gefühl auch sie tappt im Dunkeln. Sie sagt klipp und klar, sie kann keinen Tumor ausschließen, aber sie glaubt nicht dran, weil bei den Untersuchungen sonst nichts darauf hindeutet. Auf Epilepsi hab ich sie noch nicht angesprochen, aber ich habe gelesen im Net, dass es eher unüblich ist, dass es in so hohem Alter erst ausbricht- meine Frage ist; ist es nur unüblich oder gibt es das nicht?

Seine Blutwerte isnd momentan alles im Normalbereich, auch die Zuckerwerte haben sich wieder eingespielt, zwar leicht erhöht, aber noch im Normalbereich!

Ich will ihn nicht aufgeben, aber ich will auch nicht das er sich quält, denn diese Anfälle sind mit sicherheit nicht leicht für ihn!:( Aber ich kann ihn doch nicht aufgrund eines Verdachts einschläfern lassen????? Wobei meine TA das auch nicht machen würde!

Vielleicht weis ja jemand Hilfe und kann mir etwas helfen, was das sein könnte, ob das Epilepsi sein könnte oder doch ein tumor oder was sonst!?

Lieben Gruß on einer traurigen
hannibunny
 
01.11.2006
#1

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Manu_Kira

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Hallo Hannibunny

Ich habe Deine Geschichte über Dino mit viel Anteilnahme gelesen, da ich gerade das gleiche durchmache.

Bei meiner Kira begann alles vor einer Woche. Täglich kleine Anfälle mit Speichelfluss und kleinen Zuckungen (Ohren), jedoch ohne nachträgliche Schlappheit.
Gestern Abend dann der erste heftige Anfall und heute beim TA wieder ein leichter. Dann nach dem Tierarzt wieder ein heftiger.
In dieser einen Woche konnte ich bei meiner Süssen sicherlich 50 Anfälle beobachten, wovon nur zwei wirklich harte, diese dafür in sehr kurzer Zeit. In meinen Augen, in zu kurzer Zeit!

Ich bin kein Fachmann, würde aber bei Deiner Beschreibung schon Richtung Epilepsie gehen. Jetzt muss nur noch die Ursache gefunden werden. Sollte ein Tumor schuld sein, lässt sich dies - zwar kostenspielig - mit einem CT (Computer Tomografie) überprüfen.

Da ich - wie Du - auch mit meiner Katze leide, werde ich am Freitag diese CT in Auftrag geben. Denn auch ich bin über die Heftigkeit und Anzahl der Anfälle in solch kurzer Zeit sehr erstaunt.

Ich habe übrigens bei Wiki (nicht alles glauben!) eine gute Beschreibung der Epilepsie Symtome, Ursachen, Medikamente etc. gefunden. Schau Dir die Seite doch mal an (ganz unten werden dann die Haustiere angesprochen): http://de.wikipedia.org/wiki/Epilepsie
Ich konnte mir dort weitere nützliche Informationen holen und hoffe, das die Seite auch Dir weiterhilft.

Ich drücke Dir fest die Daumen, dass es Deinem Dino schnell besser geht!

Manuela
 

Katzenmutti

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Hallo,

Gute Besserung für dein Katerchen.
Leider kenn ich mich damit nicht aus::?, aber ich schubs mal.

Liebe Grüße
 

Cooniecat

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Hallo,habe Deine Geschichte mit großer Anteilnahme gelesen und kann mir vorstellen,daß man da als Laie ziemlich ratlos ist.Kompetente TÄ gibts leider auch eher nur selten für solche Spezialfälle,aber könnte nicht erst mal ein großes Blutbild gemacht werden,um wenigstens Diabetis o.ä. Sachen auszuschließen?Und kann man einen Tumor nicht erst mal mit Röntgen ausschließen?Das wäre jetzt erstmal das,was ich als erstes erfragen würde.Wenn Du Dir nicht sicher bist,ob Die TÄ auch nur rumexperimentiert,suche bitte nach einem anderen TA.Es gibt doch sicher auch noch eine andere Tierklinik in Deiner Nähe.Wir haben hier im Forum auch eine Liste von TÄ und Kliniken sortiert nach PLZ.Vielleicht findest Du ja noch einen anderen.Ich wünsch Euch alles Gute,tut mir echt leid für Dich und Deinen Kater.
 

Merlin03

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Hallo,

Ich denke es ist wichtig das ihr erst mal einen Tierarzt findet, der sich gut mit Epilepsie bei Katzen auskennt und da gibt es (jedenfalls unserer Erfahrung nach) nicht so viele. Ich glaube nicht so richtig daran, dass es mit dem Futter zusammenhängt. Man kann so was sicherlich nie ausschließen, aber das wäre doch schon eine sehr plötzliche und vor allem heftige Reaktion.
Habt ihr denn irgendwelche Medikamente für ihn bekommen (außer Notfallmedikamente)? Ich kann mir gut vorstellen wie schwer die Entscheidung für Euch ist. Natürlich ist jede Untersuchung (vor allem in Narkose) noch mehr Stress für ihn aber vielleicht auch der einzige Weg Aufschluss über die wirkliche Ursache zu bekommen. Ich möchte wirklich nicht in Eurer Haut stecken und das entscheiden müssen. Drücke Euch aber alle Daumen und bestimmt gibt es noch ein paar andere Foris die Euch wichtige Tips geben können.

Euch und Eurem Katerchen alles Gute und melde Dich wenn Du mehr weißt!
Viele Grüße Steffi
 

hannibunny

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Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten und die Anteilnahme!

@Cooniecat
aber könnte nicht erst mal ein großes Blutbild gemacht werden,um wenigstens Diabetis o.ä. Sachen auszuschließen?Und kann man einen Tumor nicht erst mal mit Röntgen ausschließen?
Ein großes Blutbild wurde 2x gemacht; beim ersten Male (in der Klinik) waren die Werte die auf Diabetes hinweisen erhöht, was in der Tierklinik aber als normal abgewertet wurde. Die andere TA meinte dann, dass sie es auffällig findet-aber nicht unbedingt zwingend ernsthaft. Bei der letzten Blutabnahme, am Montag bei der TA, waren die Werte zumindest wieder im nbormalbereich, zwar grenzwertig, aber ok. Das könnte meiner Meinung nach mit der Futterunstellung zu tun haben! Allerdings waren die Anfälle ja dennoch da, deswegen geht die TÄ davon aus, dass es nicht an Diabetes liegen kann.
Röntgen geht wohl nicht, da die Hirnmasse zu weich ist (??? bin mir nicht ganz sicher)- hab das in der Klinik sowohl als auch bei der Ärztin gefragt, aber beide sagten das ein gehirntumor so nicht zu sehen ist-leider!

@Merlin03
ch denke es ist wichtig das ihr erst mal einen Tierarzt findet, der sich gut mit Epilepsie bei Katzen auskennt und da gibt es (jedenfalls unserer Erfahrung nach) nicht so viele. Ich glaube nicht so richtig daran, dass es mit dem Futter zusammenhängt. Man kann so was sicherlich nie ausschließen, aber das wäre doch schon eine sehr plötzliche und vor allem heftige Reaktion.
Ich vertraue der TÄ blind und finde es auch gut, dass sie ihn nicht sofort abschreibt und auch anderes versucht. Sie hat ja auch sofort reagiert als die Anfälle heftiger und häufiger wurden, deswegen glaube ich zumindest nicht das sie irgendwie fahrlässig reagiert. Ob sie mich mit Epilepsie auskennt weis ich nicht, sie hat nur erzählt, dass sie einige Epileptische Tiere als Patienten sowie eine eigene epileptische Katze hat. Aber ich habe sie nicht direkt gefragt ob es wirklich Epi ist!? In jedem Fall denke ich werde ich mich mal schlau machen ob es hier einen TA gibt, der sich gut damit auskennt, einen neue Meinung zu holen ist mit sicherheit NIE verkehrt! Vll. kennt ja jemand einen in der Umgebung Mainz/Wiesbaden/Rüsselsheim???

Wegen dem Essen, also, es kann schon sein, dass eine Lebensmittelallergie plötzlich und heftig auftritt, aber das sind nur Vermutungen, sagt sie auch selber. Wir wollten es ja versuchen, aber da die Anfälle ja nicht aufhörten, haben wir es unterbrochen und ihm Medis gegeben, damit er sich nicht quälen muss und zumindest erstmal etwas Ruhe und Erholung bekommt. Wir telefonieren am Freitag nochmal, ich glaube da werde ich sie genauer zum Thema Epi befragen. Mich würde halt wirklich interessieren ob er das in dem Alter bekommen kann, ohne besondere Anlässe oder Krankheit!?

Habt ihr denn irgendwelche Medikamente für ihn bekommen (außer Notfallmedikamente)?
Doch, wir haben Luminaletten (heißen die so???), sowie extra Vitamin B (als Ergänzung), sowie zwei naturheilmittel bekommen (weis jetzt nicht genau wie die heißen) und dann halt das Diazepan als Notfallmedi. Aber das Diazepan find ich nicht so toll, er hatte gestern ja einmal was von uns gesprizt bekommen, aber dennoch hatte er später einen Anfall. Der erste Anfall war zwar sofort nach der Spritze vorbei aber ich hatte gehofft es käm dann auch nichts mehr. Vll war das aber auch einfach zu simpel von mir gedacht! Will ich ja nicht ständig mit Valium vollpumpen. Wobei ich es bei den kleinen Anfällen eh nicht nehmen würde!

Natürlich ist jede Untersuchung (vor allem in Narkose) noch mehr Stress für ihn aber vielleicht auch der einzige Weg Aufschluss über die wirkliche Ursache zu bekommen.
Ja definitiv... denke auch das ist notwendig! Aber es tut so weh ihn da so leiden zu sehen, ehrlich und ich muss zugeben ich hab auch Angst, dass er aus der Narkose nicht erwacht, er ist alt, krank und sensibel und hat wahnsinnige Panik beim TA! Es ist so schwer das richtig zu tun, was für IHN gut ist, ganz ehrlich!

Heute morgen hatte er einen gaaaaaaaaanz kleinen und heute Nachmittag auch nochmal, das war aber alles mehr gesabber als sonstwas. habe das Gefühl, dass wenn man es rechtzeitig merkt und dann etwas vorsichtig streichelt und auf ihn einredet, dann wird der Nafall nicht so schlimm,a ber vll. war das auch Zufall!?

@Manu_Kira
Mir wurde ein MRT angeboten (Kosten €450) von einem CT wurde nichts gesagt. CT ist nur der Kopf, aber sonst ähnlich, oder? Was bezahlst Du dafür? Lässt Du es beim TA machen oder in der Klinik?

Das ist schlimm das im Moment durchzumachen, oder? Wenn man so hilflos da steht! Gruselig irgendwie! Ich hatte ja auch so ewig viele ANfälle die letzte Zeit, wobei ja zwischendrin eine Woche ruhe war aber dann wieder richtig heftig! Sehr komisch. Im Moment schläft er die ganze zeit, aber nicht unter dem Bett, was er die ganze Zeit gemacht hat, als es ihm nicht gut ging, deswegen hoffe ich, dass es ihm zumindest körperlich ein wenig besser geht und er vll. sogar nur schlapp von den Medis ist! *hoffhoff*

Was haben sie denn bei Dir gesagt was es ist? Auch den Verdacht auf Tumor gestellt?

Ich fand mich recht einsam in der Klinik, als sie mir das an den Kopf geworfen haben und mir die Möglichkeiten nach einem MRT aufgezählt haben. Sie haben nur gesagt, das MRT soll ich machen, weil ich der Katze das Schuldig bin! Ich hab geweint und es hat irgendwie die TÄ nicht wirklich interessiert, klar sie soll mich nicht unbedingt in den Arm nehmen oder so, aber ein paar nette Worte oder etwas aufmunterndes hätte mich schon gefreut. Aber nur die schlimmen Aussichten nach einem MRT sagen und nichts. Fand ich doof, besonders hat mich auch geärgert, dass keiner gesagt hat was wäre, wenn es kein Tumor wäre..... Aber gut, man kanns nicht ändern!

Weis denn irgendwer wie man einen Tumor noch feststellen kann bei einer Katze? Bei Menschen ist das ja meist an einem zu Hohen Tumormaker zu erkennen aber sowas haben Katzen ja leider nicht!? Vll. gibt es aber doch irgendwelche harmloseren Untersuchungen.... auch wenn sie vll. teuer sind????

Lieben Gruß
hannibunny
 

Hatnefer

Gast
Hallo hannibunny

das Diazepam ist nur für den Notfall gedacht, d.h. es wird nur bei grandmal Anfällen gegeben, wenn Deine Katze von einem Anfall in den nächsten kommt, ohne Pause dazwischen.

Zu den Lumis, die müssen genau eingestellt werden. Vertraue da bitte weiter deiner TÄ, die eine eigene Katze mit Epi hat, ich denke sie kennt sich dann damit bestens aus. Außerdem kannst Du Deinem Kater den Stress nicht zumuten, ständig irgendwo in der Welt herumgefahren zu werden, sowas kann, muss nicht, einen Anfall auslösen.

Ob ein MRT was bringt? Weiß nicht::? Ein CT kann von allen Körperteilen gemacht werden, aber bei der Frage wegen eines Hirntumors wird ein SchädelCT (kostete damals bei meiner Minou 1000DM) gemacht und nein, man kann einen Tumor auf einem normalen Rö-Bild nicht erkennen. Und, andere frage, was bringts, wenn ein Tumor dabei herauskommt? sofortiges Einschläfern, was sonst..
Heute würde ich meine Minou nicht mehr CT-röntgen lassen, sondern erstmal gucken, wie sie auf die herkömmlichen Medis reagiert, aber das kann ich auch erst jetzt sagen,nachdem Minou seit 7 Jahren Anfälle hat. Ich kann sowohl Dich wie auch Manu-Kira verstehen, man steht dem vollkommen fassungslos gegenüber, weiß nicht was tun, und die Anfälle sind furchtbar für uns Dosis. Alle TÄ, mit denen ich gesprochen haben, sagen übereinstimmend, das die Tiere nichts von den Anfällen bemerken.

Klar kann eine Epi erst im hohen Alter auftreten, das ist dann aber ein Zeichen, das irgendetwas im Körper nicht stimmt, Zucker oder so, das ist aber ein ziemlich kompliziertes Thema.

Deiner und auch Manu-Kira´s Beschreibung nach haben Eure Katzen Epilepsie, aber ich kann das ohne Blutwerte u.ä. nicht bindend behaupten.

Mit den Medis, die Du bekommen hast, bist Du ausreichend versorgt, mache dir bittebitte keine solche Sorgen, dein Kater merkt das nämlich auch.

Nochwas, hab ich auch schon festgestellt, wenn ich meine Minou "früh genug", schon bei den ersten Anzeichen "anschreie", bekommt sie keinen Anfall.

Und ihr beiden, besorgt Euch für alle Fälle einen Karton, den ihr Euren Katzen überstülpen könnt, wenn ich richtig gelesen habe, haben Eure beiden "Drehanfälle", Minou hat inzwischen zusätzlich noch "Rennanfälle" , da kriegt sie dann bei einem Anfall den Karton übergestülpt, kann sich nirgendwo den Kopf einrennen und ich kann sie festhalten, ohne sie irgendwo aus meinem Fleisch pflücken zu müssen, sie verkrampft sich ja, fährt ihre Krallen aus und das schmerzt ziemlich.

Und gut wären auch Bachblüten-Notfall-Tropfen, die werden nach den anfällen auf den Kopf getropft und helfen den Tieren, schneller wieder zu sich zu kommen.
 
Sporsel

Sporsel

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Hallo Ihr Lieben,

bei Katzen kenne ich mich damit leider nicht aus.
Unser Hund bekam solche Anfälle im Alter von 14 Jahren. Der TA meinte, dass es Schlaganfälle seien, die diese epileptischen Anfälle auslösen.
Unser Hund hat dann Medikamente bekommen zur Blutverdünnung. Die Anfälle waren dann auch nicht mehr so häufig.
Angedeutet hat sich ein Anfall immer durch Unruhe und Winseln. Wenn er doch einen hatte, dann haben wir im einen Holzkochlöffel zwischen die Zähne geschoben, damit er sich nicht auf die Zunge beißt. Und ihn in ein Handtuch eingewickelt und ganz laut mit ihm gesprochen (mein Vater hatte da die lauteste und effektivste Stimme).
Nach dem Anfall haben wir ihn in einen selbstgebauten Laufstall gesetzt. Da ist er dann Runden gelaufen, bis er wieder ganz zu sich gekommen war. So konnte er sich auch nicht verletzten.

Ich hoffe Eure TA kann Euch helfen. Wünsche Euch alles Gute und das es dem Kleinen bald wieder gut geht.

Ganz liebe Grüße
 

Frisby

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Ich kenne mich bei Katzenepilepsie nicht wirklich aus, hab allerdings etwas Erfahrung im menschlichen Bereich. Nachdem deine Katze ca. 14 Jahre alt ist, ist sie ja schon im zumindest "reiferen" Alter. Eine "normale" (idiopathische) Epilepsie kommt mir da auch seltsam vor... - es gibt allerdings schon noch einige andere Ursachen für Krampfanfälle - bei Menschen (wird ja bei Katzen ähnlich sein):
  • Eine Überfunktion der Schilddrüse (meistens werden diese Werte bei Blutbefunden nicht routinemässig mitgemacht)
  • versch. Vergiftungen (Lebensmittelgifte -> da wäre er aber auch sonst krank; Pflanzengifte, Insektizide, Gykol)
  • Enzephalitis, also Gehirnentzündung, auch begleitend zu einer anderen Entzündung. Die Art der Entzündung könnte durch eine Untersuchung der Gehirnflüssigkeit festgestellt werden.
Magnetresonanz (MR) ist sicher aufschlußreich, aber eben teuer und auch streßig, wegen der Narkose. Wobei, wenn man einen Gehirntumor findet, gibt es dann auch versch. Möglichkeiten: es gibt Arten, die auf Bestrahlung oder Chemotherapie sehr gut ansprechen - ich spreche wieder von Menschen, aber schließlich sind wir doch alle nach einem ähnlichen Muster gestrickt... die Entscheidung, deinem Kater so etwas zuzumuten, mußt du dann aber leider selber treffen.

Wenn der Kater auf Antiepileptika gut anspricht, ist es eigentlich nicht sinnvoll, weitere Untersuchungen zu machen, ich würde es nur machen, wenn er weiterhin Anfälle hat.

Ich wünsch dir und deinem Kater auf jeden Fall alles Gute!
 

hannibunny

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Guten Morgen ::w

es tut gut soviel zuspruch zu bekommen, wirklich-beruhigt doch irgendwie!

Also, er hatte bis jetzt nur noch sbber Anfälle, heisst er hat zwar 2 oder drei mal gesabbert wie doof (diese zähflüssige Sabber) und war leicht apathisch, aber keine Krämpfe oder zuckungen! Ich werte das mal alas gutes Zeichen und vll. ist das ja sogar schon ein Ansprechen auf die Lumis!? *hoff*

Ich habe auch hin und her überlegt was ich mache, wenne r auf die Lumis gut reagiert und keine Anfälle mehr bekommt... soll ich diese dann einfach weitergeben oder irgendwann wieder absetzen? Wenn ich sie einfach weitergebe und er baer doch einen Tumor hat, dann quäle ich ihn vielleicht, oder? Ich bin mir völlig unschlüssig!

Der Preis des CT kommt ja ähnlich dem MRT, also beides in etwas gleich. Aber ich sehe dem allen echt so kritisch entgegen, es gibt viele Für`s aber auch eben viele Wider`s .... so eine Entscheidung ist echt schwer und kann mir leider wirklich niemand abnehmen!

Die Therapien danach sind halt nicht wirklich hilfreich, wenn ich ehrlich bin! Würde es etwas geben was alles etwas leichter macht für ihn sowie für mich, könnte ich besser entscheiden, aber sooo.......! :(

Das es z.B. durch eine Hirnhautentzündung kommen aknn habe ich auch gelesen, aber müsste man das nicht gemerkt haben? Das ist ja nicht wirklich eine kleine schmerzfreie erkrankung... denke da hätte ich doch merken müssen das was nicht stimmt, aber er war ja VÖLLIG normal, keine Anzeichen von unwohlsein oder schmerzen bis zu den Anfällen.

Ob die SD-Werte auch untersucht worden sind kann ich gar nicht sagen, aber ich hab eine Liste für den TA wo ich das mal mit raufsetze um sie danach zu fragen, ein TA ist auch nur ein mensch der Fehler machen kann, vll. wurde es einfach übersehen oder vergessen?

Zu der Lebensmittelvergiftung; vll. ist er ja sonst auch krank und nicht nur shclapp oder schwächelnd und ich merke es nicht? Vll. hat er ja was ganz anderes und ich sehe es einfach nicht??? Davor hab ich echt tierisch Angst!

Ja, das mit dem Karton auch oder Wäschekorb, den man der KAtze überstulpen soll habe ich auch schon gelesen, aber ich bekomme das nicht übers Herz, wenn ich ganz ehrlich bin! Ich sitze meistens im Schneidersitz bei ihm und leg ihn mir ind die Kule die da entsteht oder aber, wenn er auf dem Bett einen Anfall bekommt dann lege ich die Arme soweit es geht um ihn, damit er nicht runter fällt. Klar, er krazt mich bei den Krämpfen und es tut manchmal schon weh, aber ich muss zugeben, damit kann ich Leben, mir selber bringt es so auch viel mehr. Wenn er "Springt" oder sich im Kreis dreht geht das auf den Schoss natürlich nicht, aber wenn er nur am zucken ist dann ist das machbar und für mich auf jeden Fall stressfreier, weil ich das Gefühl habe für ihn da zu sein. Die TÄ findet das auch nicht schlimm, so lange ich aufpasse, dass er sich nicht verletzen kann!

Es ist auf jeden Fall mal gut zu hören, dass jemand sagt, dass er auch in so hohen Alter noch plötzlich Anfälle bekommen kann; denn die Test die die TÄ mit ihm gemacht hat, haben eben gar nicht auf einen Tumor hingeweisen. Ich würde es nur gerne 100% ausschlie0ßen können, denn er hat mir so viel gegeben über die letzten Jahre, da will ich ihn nicht quälen sondern lieber ein Schlußstrich setzen bevor er Schmerzen hat!

Alle TÄ, mit denen ich gesprochen haben, sagen übereinstimmend, das die Tiere nichts von den Anfällen bemerken.
Ja, die Aussagen habe ich auch bekommen, aber es ist so verdammt schwer vorstellbar, da bei einem Anfall eben diese Panik in seinen Augen ist und er danach eben eine Weile braucht bis er wieder klar ist und da auch immer noch so merkwürdig guckt. ICh hoffe wirklich das es so ist!!!
 
Terri

Terri

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Hi,
ich hab mir das jetzt alles in Ruhe durchgelesen, und ich muss Dir sagen, dass ich nicht an eine Epi glaube.
Epileptische Anfälle können auch bei älteren katzen auftreten,ja- sind aber meist symptome für eine Grunderkrankung. Es steckt also mit ziemlicher sicherheit etwas anderes noch dahinter.
Über das CT lässt sich streiten, aber ehrlich gesagt würde ich es machen lassen. Zumindest weißt du dann woran du bist. Wenn es ein Tumor ist, brauchst Du ihn nicht mehr mit unzählige TA-besuchen stressen um rauszufinden ob er nun zucker, allergie oder sonst was hat und kannst die zeit die ihm noch bleibt mit ihm in ruhe verbringen. So drehst du dich ständig im kreis und versuchst eine erklärung zu finden.
Wenn das CT unauffällig ist, fällt dir erstmal ein stein vom herzen und ihr könnt immer noch weiterforschen.
ich weiss auch nicht, ob ich das luminal einem 14jährigen kater geben würde, bei dem man gar nicht weiss woher die anfälle kommen....bitte versteh mich nicht falsch, ich will Dir keine Vorwürfe machen, aber du bzw. deine TÄ solltet die Grunderkrankung feststellen und diese dann behandeln, nicht die Symptome. Luminal hat erhebliche Nebenwirkungen vor allem für die Nieren/Leber. Ich möchte nicht, dass du dir irgendwann vorwürfe machst. Denk nochmal drüber nach. Alles alles liebe für deinen Dino. Ich hoffe du berichtest hier seine geschicht noch weiter!
 

hannibunny

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Hallo terri,

Du glaubst also auch an den Tumor, oder verstehe ich das falsch? Warum? Eben weil eine andere Erkrankung da sein muss um Epi auszulösen? Oder meisnt Du es könnte auch wieder was ganz anderes sein? Ich kenne mich zu wenig aus; um sowas sagen zu können, deswegen frag ich ja nach.

Das ich dem CT skeptisch gegenüberstehe weist Du ja, deswegen will ich ja auch pro und contras hören, ist also gut, wenn Du auch Deine andere Meinung sagst und ich verstehe es mit Sicherheit nicht falsch!

Du hast mit Sicherheit recht, wenn Du sagst, Du würdest es dem Kater nicht einfach so geben, klar muss eine Ursache gefunden werden, aber da sind wir ja gerade bei und vll. entscheiden wir uns ja auch für das CT, aber bis dahin muss er ja auch erstmal ruhig gestellt werden, denn zuviele Anfälle sind einfach nicht gut für ihn und das versuchen wir so zu unterdrücken. Wie gesagt, ich vertraue meine TÄ, weil ich nur gutes erlebt und gehört habe und ich glaube ganz ehrlich dass sie es mir sagen würde, wenn sie meint ein CT oder MRT wäre angebracht, weil sie nicht weiterkommt. Ich habe zwar momentan das Gefühl sie hängt etwas in der Luft, aber ich hoffe ich täusche mich da! Und ich erwarte auch keine Wunder, mir ist es nur recht, wenn sie sagt dass wir shceun ob wir es lösen können und dann beheben wir das Problem (in meinen Worten) deswegen finde ich persönlich es nicht so falsch. Aber wenn es nichts bringt und wir immer nur wieder hinrennen ohne auch nur eine Möglichkeit gefunden zu haben ihn derweil mit Tablette zustopfen würde, dann würde ich natürlich auch skeptisch werden und evtl. schneller zu einer anderen Möglichkeit wie z:B. CT kommen. Aber es ist gut Deine Meinung zu hören, denn man muss auch die andere Seite sehen! :-)
 
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Frisby

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Falls du die Möglichkeit hast, zwischen MR und CT zu wählen, entscheide dich bitte für den MR. Der MR ist wesentlich genauer und hat außerdem keinerlei Strahlenbelastung.
Ich hab heute mit einem Neurologen gesprochen (für Menschen), er sagt, dass ältere Menschen auch Epilepsie bekommen können, Ursache kann zB eine Alzheimer-Erkrankung sein oder ein Schlaganfall.
 
Terri

Terri

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Hi,

genau das meinte ich. ich habe jetzt nicht im kopf gehabt wielange du schon nach einer ursache suchst. ich wollte damit nur ausdrücken, dass ein CT vielleicht schnell klarheit bringen würde. ich habe es damals auch nicht machen lassen, weil klar war, dass Elwoods epilepsie angeboren ist.
Ich kenne deinen Kater nicht und bin keine TÄ daher kann ich nicht sagen ich "glaube" an einen tumor. Ich persönlich würde es aber als erstes abgeklärt haben bevor ich nach anderen ursachen suche. Was ich noch sagen wollte zu dem Valium: gib es nur im absoluten notfall. Ich habe gelesen, dass es bei katzen bereits bei 1-2 maliger gabe in geringen mengen bereits zu leberschädigun geführt hat. Gerade bei einem 14jährigen kater würde ich das nur geben wenn lebensgefahr besteht.
Wann hast du denn den nächsten Termin bei Deiner TÄ, wie will sie denn weiter vorgehen?
Er frisst weiterhin normal, geht aufs klo usw....? Keine Wesenveränderung?
Keine Anzeichen von Schmerzen?
Der Kater meines Freund war z.b. nierenkrank, die TÄ und er selber haben es lange nicht gemerkt, weil es bis zum schluss so gut wie schmerzfrei ablief......
Ich wünsche Dino das allerbeste und das ihr hoffentlich bald wisst was ihm fehlt und es gut behandelbar is!
 

Manu_Kira

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Hallo Hannibunny

Ganz kurz der Unterschied zwischen MRT und CT:
Die CT basiert auf Röntgen und die MRT auf Magnetfeldern.
Hier ein Link, der Dir die beiden Verfahren genauer erklärt: http://www.sprechzimmer.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=1769
Für unsere Katzen bedeutet dies eine leichte Narkose, damit sie sich während des Untersuchs nicht allzusehr bewegen.

Bei mir wurde ein CT für Kira auf ca. €500.- angesetzt. Auch Kira muss für das CT in eine Klinik. Aber ich stresse sie lieber nur 1x (jeder Transport ist für sie ein extremer Stress) und dann weiss ich nachher genau, ob die Prognose richtig ist oder nicht.
Ich glaube nämlich auch nicht an einen Gehirntumor (was mir natürlich auch als mögliche Ursache genannt wurde) und deshalb will ich dies so schnell es geht ausschliessen können.

Mein TA meinte, als sie den Anfall in seiner Praxis hatte "oh Gott, jetzt hat sie auch noch Epilepsie". Er hat mir vieles gut erklärt, fühlt mit mir und hat mir bis jetzt in einigen Telefonaten Beistand geboten. Ich hab schon einen sehr guten TA!
Aber denk daran, schlussendlich bist Du mit der Entscheidung alleine. Du musst wissen, wie weit Du gehen willst. Es ist schlussendlich auch eine Finanzfrage.
Auch ich bin der Meinung, dass ich mit dem Anschaffen einer Katze die Verantwortung übernommen habe für sie da zu sein und im schlimmsten Fall auch eine für mich schwere Entscheidung im Sinne der Katze zu fällen.
Natürlich hoffe ich, das wir den gleichen Weg beschreiten können wie viele andere hier im Forum. Nämlich das sich unsere Katzen davon "erholen", resprektive die Anfälle weniger werden, sodass es auf einen Anfall pro halb Jahr zurückgeht. Das wäre mein Wunschtraum. Das es ganz weggeht, daran glaube ich nicht.

Meine Kleine hat auch schon ihr Leben lang einen Nierenschaden (festgestellt als sie 2 Monate alt war) und eben diesen erhöhten Calzium-Wert (125 im Moment, wobei 120 der obere Grenzwert ist).
Obwohl der TA meint, dies können nicht die Ursachen sein, da die Werte eigentlich noch gut sind, wären es zwei Faktoren die zu Epilepsie führen können.

Und ja, es ist sehr schlimm im Moment. Ich könnte - wie Du - den ganzen Tag weinen und meine Kleine in den Armen halten. Aber damit machen wir ihr keinen Gefallen.
Nun versuche ich einfach sie machen zu lassen, was sie kann. Rede aufmunternd mit ihr und schaue natürlich sehr häufig nach ihr.

Da die Süsse alle 8 Stunden nun eine Valium bekommt (halbe 5 mg Tablette), hat sie danach jedesmal einen fokalen Anfall. Danach bekommt sie alle 30 Minuten einen weiteren und dies dann die nächsten 3-4 Stunden. Pro Tag bekommt sie momentan zwischen 15-30 Anfälle.
Sobald das Valium dann wirkt, ist sie völlig belämmert, schwankt beim laufen und verschätzt sich natürlich mit Distanzen.
Man sieht ihr an, das sie diesen Umstand nicht versteht.

Ich drücke Dir ganz feste die Daumen und wünsche Dir, das es mit Dino nun aufwärts geht.
 
Terri

Terri

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achso hab was vergessen: du schreibts du gibts das luminal um die anfälle zu unterdrücken, ist ja auch richtig aber: Das Phenobarbital baut seinen wirkstoffspiegel im körper langsam auf. Das dauert 3-4 Wochen, dann erst wirkt es richtig. D.h. in diesem zeitraum können noch anfälle auftreten.
 
Terri

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Da die Süsse alle 8 Stunden nun eine Valium bekommt (halbe 5 mg Tablette), hat sie danach jedesmal einen fokalen Anfall. Danach bekommt sie alle 30 Minuten einen weiteren und dies dann die nächsten 3-4 Stunden.

Warum gibst du ihr valium und kein Phenobarbital? Verträgt sie es nicht? Erholt sie sich denn irgendwann von den anfällen? Hast du sie mal in der klinik gelassen über nacht zur kontrolle?
 

Manu_Kira

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Hallo Hannibunny

Ganz kurz der Unterschied zwischen MRT und CT:
Die CT basiert auf Röntgen und die MRT auf Magnetfeldern.
Hier ein Link, der Dir die beiden Verfahren genauer erklärt: http://www.sprechzimmer.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=1769
Für unsere Katzen bedeutet dies eine leichte Narkose, damit sie sich während des Untersuchs nicht allzusehr bewegen.

Bei mir wurde ein CT für Kira auf ca. €500.- angesetzt. Auch Kira muss für das CT in eine Klinik. Aber ich stresse sie lieber nur 1x (jeder Transport ist für sie ein extremer Stress) und dann weiss ich nachher genau, ob die Prognose richtig ist oder nicht.
Ich glaube nämlich auch nicht an einen Gehirntumor (was mir natürlich auch als mögliche Ursache genannt wurde) und deshalb will ich dies so schnell es geht ausschliessen können.

Mein TA meinte, als sie den Anfall in seiner Praxis hatte "oh Gott, jetzt hat sie auch noch Epilepsie". Er hat mir vieles gut erklärt, fühlt mit mir und hat mir bis jetzt in einigen Telefonaten Beistand geboten. Ich hab schon einen sehr guten TA!
Aber denk daran, schlussendlich bist Du mit der Entscheidung alleine. Du musst wissen, wie weit Du gehen willst. Es ist schlussendlich auch eine Finanzfrage.
Auch ich bin der Meinung, dass ich mit dem Anschaffen einer Katze die Verantwortung übernommen habe für sie da zu sein und im schlimmsten Fall auch eine für mich schwere Entscheidung im Sinne der Katze zu fällen.
Natürlich hoffe ich, das wir den gleichen Weg beschreiten können wie viele andere hier im Forum. Nämlich das sich unsere Katzen davon "erholen", resprektive die Anfälle weniger werden, sodass es auf einen Anfall pro halb Jahr zurückgeht. Das wäre mein Wunschtraum. Das es ganz weggeht, daran glaube ich nicht.

Meine Kleine hat auch schon ihr Leben lang einen Nierenschaden (festgestellt als sie 2 Monate alt war) und eben diesen erhöhten Calzium-Wert (125 im Moment, wobei 120 der obere Grenzwert ist).
Obwohl der TA meint, dies können nicht die Ursachen sein, da die Werte eigentlich noch gut sind, wären es zwei Faktoren die zu Epilepsie führen können.

Und ja, es ist sehr schlimm im Moment. Ich könnte - wie Du - den ganzen Tag weinen und meine Kleine in den Armen halten. Aber damit machen wir ihr keinen Gefallen.
Nun versuche ich einfach sie machen zu lassen, was sie kann. Rede aufmunternd mit ihr und schaue natürlich sehr häufig nach ihr.

Da die Süsse alle 8 Stunden nun eine Valium bekommt (halbe 5 mg Tablette), hat sie danach jedesmal einen fokalen Anfall. Danach bekommt sie alle 30 Minuten einen weiteren und dies dann die nächsten 3-4 Stunden. Pro Tag bekommt sie momentan zwischen 15-30 Anfälle.
Sobald das Valium dann wirkt, ist sie völlig belämmert, schwankt beim laufen und verschätzt sich natürlich mit Distanzen.
Man sieht ihr an, das sie diesen Umstand nicht versteht.

Ich drücke Dir ganz feste die Daumen und wünsche Dir, das es mit Dino nun aufwärts geht.
 
Terri

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hihi manu_kira, ist ja gut gemeint aber gleich zweimal derselbe beitrag? ::bg
 

hannibunny

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Was ich noch sagen wollte zu dem Valium: gib es nur im absoluten notfall.
ja... um gottes Willen, natürlich. Habs auch nur das einmal gemacht (abgesehen von dem missglückten Rektal-Versuch :roll:) und wie gesagt, war der Meinung es hätte ihm wirklich nicht viel gebracht, ausser erschöpfung. Wenn er jetzt einen Anfall über lange Zeit hat, dann würde ich wieder dazu greifen, aber das besteht im Moment nicht (ToiToiToi)!

ich habe jetzt nicht im kopf gehabt wielange du schon nach einer ursache suchst.
Noch nicht so lange; den ersten Anfall hatte er halt vor ca. 11 Tagen oder so, also, die Zeit geht noch. Derweil waren wir 1x in der Tierklinik und 2x mit ihm zusammen bei der TA. Das andere mal waren wir ohne ihn da, damit er den Stress nicht hat! Also, es hält sich noch halbwegs in Grenzen. Du hast völlig Recht, dass ein CT sofortige Klarheit bringt, sehe ich ja auch selber so, aber mein Dicker ist so extrem sensibel und eben auch alt, da ist eine Narkose immer ein Risiko und davor habe ich Angst! Aber wie ja oben gesagt, sollte nichts anderes in kürze gefunden werden, dann muss ich das natürlich machen. Seine NIeren und Leber sind zum Glück in Ordnung, das wurde alles schon durchgeguckt, deswegen hoffe ich, dass es durch die Medis nicht noch zu irgendwas kommt. Ist halt auch ein grund warum ich ihm nicht auf Ewig die Lumis geben will ohne eine wirkliche Diagnose zu haben. Das die Dosis eine zeitlang braucht hab ich gelesen, aber er hatte wirklich keine richtigen Anfälle mehr seit er es bekommt; lass es zufall sein, aber vll. hilft es ja wirklich schon ein klein wenig???

Wann hast du denn den nächsten Termin bei Deiner TÄ, wie will sie denn weiter vorgehen?
Er frisst weiterhin normal, geht aufs klo usw....? Keine Wesenveränderung? Keine Anzeichen von Schmerzen?
Also, am Freitag sprechen wir nochmals mit der TÄ, vorbeikommen sollen wir erstmal nicht, damit er nicht so gestresst ist, weil er es eben gar nicht mag. Da schaun wir mal weiter, wie wir vorgehen. Sie wollte sich auch nochmal schlau machen und gucken was es sein könnte und was sie machen würde. Finde ich ganz gut, denn sie berichtet wirklich immer aus ihrer sicht, heisst, was sie bei ihrer Katze machen würde ohne dabei an Profit zu denken. Dann müssen wir mal weiter sehen. Im Moment ging es in erster Linie darum ihn ruhig zu bekommen, denn so kann auch keine Narkose gemacht werden, da das Risko dabei zu große ist das er dann einen Anfall bekommt (oder direkt bei aufwachen vielmehr) zu groß ist. Denke mehr werde ich dann morgen wissen. Ja, sonst ist alles normal bei ihm; er geht nicht mehr oder weniger aufs Klo, macht nirgendwo hin (bis auf die zweimale während der Anfälle). Essen tut er auch normal, ausser nach dollen Anfällen frisst er mehr, da bekommt er auch mehr, um die verbrauhten Energien wieder aufzufüllen! Vom wesen her ist mir nur aufgefallen, dass er plötzlich eher zu meinem Freund als zu mir geht. Er schläft zwar noch bei mir und kommt zu mir kuscheln, aber wenn er irgendwo liegt und ich zu ihm gehe ist er eher genervt (hat mich sogar einmal angefaucht) und bei ihm macht er nichts, dabei hatten die nie ein großartiges Verhältniss? Aber ich vermute das liegt daran, dass ich diejenige bin die ihn beim Doc hält und die er sieht bei der Lutabnahme etc. und Mein Freund steht eher im Hintergrund bzw. hinter seinem Rücken. Sonst, alles normal, schlapp ist er klar, aber keine auffälligen Veränderungen. Von Schmerzen merke ich auch nichts, entweder ich sehe die Zeichen nicht (was ich aber nicht glaube) oder er hat wirklich nichts! Es sind eben echt nur die Anfälle und das er schlapp ist, aber als er die Woche nichts hatte war er völlig normal!

Falls du die Möglichkeit hast, zwischen MR und CT zu wählen, entscheide dich bitte für den MR. Der MR ist wesentlich genauer und hat außerdem keinerlei Strahlenbelastung.
Ich hab heute mit einem Neurologen gesprochen (für Menschen), er sagt, dass ältere Menschen auch Epilepsie bekommen können, Ursache kann zB eine Alzheimer-Erkrankung sein oder ein Schlaganfall.
Hat er Di auch gesagt, wie man das rausfinden kann??? Im Moment trage ich jede Info zusammen um die Ärztin dann damit zu konfrontieren, also, sobald es möglichkeiten gibt, will ich die auch abklären :p
Das der MRT besser ist wusste ich bisher ehrlich gesagt nicht, kannte ja nichtmal den Unterschied, mir wurde gleich MRT angeboten, deswegen war es für mich klar! Aber danke für den Hinweis.

Aber denk daran, schlussendlich bist Du mit der Entscheidung alleine. Du musst wissen, wie weit Du gehen willst. Es ist schlussendlich auch eine Finanzfrage.
Jep... "leider", Finaziell ist das sicher ein riesen Ding, kann es mir nicht gut leisten, aber ich würde deswegen auch nicht am hungertuch nagen und ganz ehrlich, dann würde eben Weihnachten der geschenkewahn ausfallen, die Katze ist mir da wichtiger und ich glaube das da jeder in meiner Familie verständnis für hat. Aber wie gesagt, es ist zwar viel viel Geld, aber daran sollte es nicht scheitern bei mir! Da gibt es Leute denen geht es viel schlechter, da wäre es für mich ein Grund es nicht zu machen, aber bei mir eher nicht. Die Entscheidung zu treffen fällt mir eben aus den anderen gründen so schwer... damit kann ich mich nicht abfinden. Bin irgendwie anscheinend zu stur!

In jedem Fall habe ich mir mal eine neurologische Tierpraxis hier ind er Nähe rausgesucht, falls meine TÄ nicht weiterkommt werde ich da nochmals vorsprechen um zu sehen was die Fachleute da sagen, aber nicht sofort-er soll erstmal etwas zur Ruhe kommen, die letzte Woche war echt schwer für ihn!

Tut mir Leid, wenn ich ein komplizirter Fall bin... ich hoffe aber es ist richtig für meine Maus wie ich vorgehe!!!

Freu mich, dass Ihr wirklich so rege ANteil nehmt und Eich soviel Mühe macht mit den rausgesuchten informationen und links! Toll... danke, mir hilft das ungemein!
 
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