Hilfe, Flohallergie. (Mit Fotos)

Diskutiere Hilfe, Flohallergie. (Mit Fotos) im Parasiten-äußere Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo. Gizmo war heute beim TA zur Kastration und er sollte dann noch gleich seine Halskrause geschoren bekommen, weil er dort verknotet war...

Tigerlilly!!!

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Hallo. Gizmo war heute beim TA zur Kastration und er sollte dann noch gleich seine Halskrause geschoren bekommen, weil er dort verknotet war. Ausserdem sagte ich ihr, dass
sie doch mal gucken soll, weil er wieder so doll Schuppen hat. Er hatte ja schon Kälberflechte und nochmal müssen wir das wirklich nicht haben.
Als mein Mann Gizmo wieder abholte, war er Kahlgeschoren. Der Befund:
Flohallergie.
Jetzt haben wir ein Flohmittel von ihr bekommen, das wir bei Gizmo und auch bei Tiger aufgeträufelt haben zwischen den Schultern. Morgen kaufen wir Bepanthen für die Stellen. Teilweise sind die Stellen offen!!! Habt ihr noch andere Tipps???
Ach mensch. Immer wieder was neues. Bin langsam echt am Ende!!!:cry:




 
18.01.2008
#1

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Gast

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cjh27

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Hi Kirsten,

oh, das ist ja für Gizmo wirklich nicht soo toll, der arme Kerl. Hat denn deine Tierärztin eine Blutprobe für einen Antikörpertest abgenommen um die Diagnose Flohstichallergie abzusichern? Allergien sind normalerweise sehr schlecht zu Diagnostizieren, bzw der Auslöser muß erst einmal gefunden werden. Die Flöhe sind zwar naheliegend müssen aber nicht unbedingt der Auslöser sein.

http://www.laboklin.com/frame.php?lang=de

Lies dir doch mal bei Laboklin den Artikel: "Alles was sie über Allergien bei Katzen wissen sollten" durch.


(ich kann den Artikel irgendwie nicht richtig Verlinken, deshalb habe ich ihn dir hier eingestellt)

Eine Allergie (=Überempfindlichkeit) ist eine Erkrankung mit unterschiedlichsten Auswirkungen für eine Katze. Prinzipiell handelt es sich dabei um eine “überschießende" Reaktion des Imunsystems,
die sich auf verschiedenste Art äußern kann.

Die wichtigsten Symptome bei der Katze sind einerseits Juckreiz und/oder verschiedenartige Hautveränderungen. Andererseits kann diese Erkrankung auch allergisches Asthma auslösen.

Die Ausprägungen können dabei stark variieren, so kann es sich bei einigen Katzen um eine relativ harmlose Erkrankung mit geringen Symptomen handeln, es kann jedoch auch sein, dass die Symptome so schwerwiegend sind, dass es zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität kommt.

Es gibt viele Arten von Allergien mit den unterschiedlichsten Auslösern und demnach auch verschiedene Arten von Therapien. Daher muss unbedingt die genaue Diagnose mit Hilfe spezieller Untersuchungen gestellt werden. Die häufigsten Ursachen für Allergien bei Katzen sind Flöhe, Hausstaubmilben, Pollen und Bestandteile des Futters.


Erste Hinweise auf eine Allergie
1.) Zeitpunkt und Ort des Auftretens sind erste wichtige Hinweise. Sind die Symptome im Frühling und Sommer am stärksten, können Pollen der Auslöser sein, ein vermehrtes Auftreten der Krankheitserscheinungen bis in den Spätherbst hinein kann ein Hinweis für eine Flohallergie sein. Selbst wenn keine Flöhe auf der Katze gefunden werden, ist das leider kein Hinweis - da Katzen sehr geschickt darin sind Flöhe wegzuschlecken.

2.) Eine Hausstaubmilbenallergie kann dagegen das ganze Jahr über auftreten - es kann jedoch zu einer Verschlimmerung kommen, wenn das Tier im Schlafzimmer schläft.

3.) Bei einer Futtermittelallergie kann mitunter ein direkter Zusammenhang mit der Fütterung beobachtet werden, jedoch können die Beschwerden auch sehr verzögert, also erst Tage nach der Fütterung auftreten. Der Wechsel von einer Futtermarke auf eine andere, oder von einer Geschmacksrichtung auf eine andere, bringt in der Regel keinen Erfolg.

Ein gründliche Analyse der Lebensumstände des Tieres durch den Tierarzt ist hier der Einstieg in die Allergiediagnostik. Da auch andere Erkrankungen zu Juckreiz und autveränderungen führen können, wird Ihr Tierarzt mit einigen Untersuchungen versuchen, diese auszuschließen.
Welche Untersuchungen sinnvoll sind, wird ihr Tierarzt anhand der Art der Veränderungen entscheiden. Es können z.B. Tupfer-, Abklatsch- oder Haarproben im Hinblick auf Bakterien oder Pilze genommen werden, Hautgeschabsel zur Untersuchung auf Hautparasiten oder Hautstanzen zur weiteren Abklärung ins Labor gesandt werden. Manche Erkrankungen können auch mittels Blutuntersuchungen abgeklärt werden. Wenn alle übrigen Erkrankungen ausgeschlossen sind, wird ihr Tierarzt weitere Schritte der Allergiediagnostik unternehmen.

Es werden im Wesentlichen zwei Testverfahren unterschieden:

Hauttests

Dabei werden dem Tier verschiedene Allergene (Pollen, Hausstaubmilben,...)
in die Haut injiziert und anhand der Veränderung der Injektionsstelle kann der Tierarzt feststellen, ob eine allergische Reaktion auf die jeweilige Substanz vorliegt.

Bluttests

Bei manchen Allergien treten sogenannte Antikörper gegen die verursachende Substanz (Allergene, d.h. Stoffe, die Allergien auslösen) im Blut auf. Diese Antikörper können im Blut nachgewiesen werden. Daher benötigt ihr Tierarzt für diese Art von Allergietest eine Blutprobe Ihres Tieres.
Keiner der Tests kann universell eingesetzt werden. Ihr Tierarzt wird den für ihr Tier geeigneten Test auswählen und kritisch auswerten.


BesonderheitenEine Futtermittelallergie ist eine schwierig zu diagnostizierende Erkrankung. Das liegt daran, dass das Immunsystem des Magen- Darmtrakts auf unterschiedliche Art reagieren kann. Eine sichere Diagnose ist mit einer sogenannten “Ausschlussdiät" (Eliminationsdiät) möglich. Sie erfordert jedoch 100%ige Konsequenz durch den Besitzer und ist vor allem bei heiklen Katzen oder solchen Tieren, die ins Freie gehen können, schwierig durchzuführen.

Für die Diagnose und auch für die spätere Behandlung ist es aber unbedingt erforderlich, dass eine Futteraufnahme - außer der vom Tierarzt verordneten Diät - zuverlässig verhindert wird. Bei dieser Diät sollte dem Tier für bis zu zwei Monaten entweder ein Spezialfuttermittel, welches nur über den Tierarzt erhältlich ist, oder eine hausgekochte Diät über die Sie ihr Tierarzt beraten wird, gefüttert werden.

Wenn die Symptome verschwinden, war ein Bestandteil des alten Futters die Ursache. Im Anschluss daran kann das ursprüngliche Futtermittel wieder ausprobiert werden, ein Wiederauftreten der Symptomatik beweist dann das Vorliegen der Futtermittelallergie.

Mit einer Blutuntersuchung können zusätzlich die - auf verschiedene Futtermittel - gebildeten Antikörper nachgewiesen werden. Diese Untersuchung hilft Ihnen und ihrem Tierarzt das geeignete Futter für eine Diät auszuwählen. Es gibt allerdings auch Formen einer Futtermittelunverträglichkeit, die nicht allergisch bedingt sind, d.h. es werden keine Antikörper gebildet; in solchen Fällen kann man ausschließlich mittels Diät zu einer geeigneten Diagnose kommen.


Die Allergene sind bekannt - was tun?Vermeidung der auslösenden Allergene ist die geeignetste Therapie. Bei einer Floh- oder Futtermittelallergie ist das auch relativ einfach durchzuführen, im Falle einer Pollenoder Hausstaubmilbenallergie kann man die Auslöser der Allergie jedoch meist nicht vermeiden. Bei Allergien, die dem Tier nur über eine kurze Zeit im Jahr Beschwerden bereiten, können verschiedene Medikamente in dieser Zeit Abhilfe schaffen. Bei ganzjährigen Symptomen sind die Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie jedoch zu schwerwiegend, daher sollte in diesen Fällen eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) in Betracht gezogen werden.

Für die spezifische Immuntherapie werden (basierend auf dem Ergebnis eines Allergietests) speziell für Ihre Katze individuelle Behandlungslösungen hergestellt. Diese enthalten geringe Mengen der Allergene, auf die ihr Haustier allergisch reagiert. Dem Tier werden diese verantwortlichen Allergene über Wochen in steigenden Konzentrationen und Intervallen injiziert. Bei den meisten Katzen führt diese Behandlung
zu einer höheren Toleranz gegen die krankheitsauslösenden Allergene, so dass ihre Katze sich in ihrer Umgebung wieder wohl fühlt. Verbesserungen können oft schon nach wenigen Wochen, oder aber auch erst nach Monaten eintreten. Bei über 70% der Tiere bewirkt diese Therapieform eine deutliche Verbesserung oder gar ein komplettes Verschwinden der Symptomatik.

Da Allergien jedoch nicht heilbar sind, sollte eine spezifische Immuntherapie bei gutem Erfolg über Jahre hinweg - unter Umständen lebenslang - beibehalten werden. In seltenen Fällen kann es zu Nebenwirkungen kommen, die sich i.d.R. aber nur in einer kurzfristigen, leichten Verschlimmerung der Symptome äußern und mit einer Dosisanpassung durch Ihren Tierarzt in den Griff zu bekommen sind.

Es muss jedoch bedacht werden, dass es sich bei einer Allergie um eine lebenslange Erkrankung handelt, die generell nicht geheilt und auch vererbt werden kann. Nur die genaue Kenntnis der auslösenden Substanzen, die Vermeidung dieser Allergene und eine spezifische Immuntherapie können dazu beitragen, die Lebensqualität Ihrer Katze deutlich zu verbessern. Zusammen mit ihrem Tierarzt wird es Ihnen gelingen, eine Diagnose und somit ein optimale Lebensqualität für Ihr Tier zu erreichen.


Symptome

Katzen jeden Alters können Allergien entwickeln. Das erste auffällige Anzeichen ist heftiger Juckreiz.

Da Katzen ihre rauhe Zunge zum “Kratzen" benutzen, äußert sich Juckreiz meist in vermehrtem Putzen durch Belecken oder Benagen der Haut. Da viele Katzen sich dabei “verstecken " , kann der Tierbesitzer sie selten beim Schlecken oder Kratzen beobachten, entdeckt jedoch die Haut- und Fellveränderungen, die sich die Katze selbst zugefügt hat oder findet Haarbüschel an bevorzugten Liegeplätzen. Am häufigsten fallen kahle Stellen an Bauch, Pfoten oder an einer anderen Stelle am Körper auf, wo auch immer die Katze mit ihrer Zunge hinkommt. Die Haut ist an diesen nackten Körper-stellen meist komplett unversehrt. Ein anderes Erscheinungsbild kann die sogenannte “miliare Dermatits " sein - dabei spürt man beim Streicheln der Katze viele, über den Rücken verteilte, kleine Krusten.

Auch der sogenannte “ eosinophile Granulom komplex " kann seine Ursache in einer allergischen Reaktion der Katze haben; dieses Krankheitsbild kann sich in verschiedenster Art und Weise manifestieren, z.B. als Geschwür der Lippe, eine erhabene Hautveränderung meist am Bauch, eine streifenförmige Hautveränderung an den Hinterextremitäten u.v.m..
Besonders bei Katzen, die auf ein Futtermittel allergisch reagieren, sieht man sehr häufig tiefe Kratzspuren im Kopfbereich. Diese Katzen können sich durch den starken Juckreiz selbst so
massiv verletzen, dass hier oft nur noch ein Verband helfen kann, oder sogar die Hinterpfoten verbunden werden müssen, damit sich das Tier nicht noch mehr Wunden zufügt.





Christine
 

Zugvogel

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Wurden denn im Fell und auf der Haut Flöhe oder Flohstiche gefunden?

Zugvogel
 

Tigerlilly!!!

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Ja. Jetzt wo Gizmo geschoren ist, kann man die krabbeln sehen. Mich schüttelt es und ich bin echt traurig, dass wir die Flöhe nicht vorher bemerkt haben.
Ich weiß nicht, ob die TÄ sein Blut untersucht hat. Er war ja für 24 Stunden bei ihr. Mein Mann hat ihn abgeholt und war vom Anblick auch so geschockt, dass er kaum irgendwas gefragt hat. Wir müssen aber sowieso Montag nochmal hin und dann werde ich sie fragen.
 

Zugvogel

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Zum Desinfizieren und Wundabheilen könntest Du die Fast-Nackedeis mit verdünnter Calendulatinkter öfter mal einreiben, das stillt auch ein wenig Juckreiz.

Verdünnung 1:10, immer warm verwenden, um einen Kälteschreck zu vermeiden.
Träufel Dir ein paar Tropfen auf die Hände, verreib sie dort und geh sanft über den gesamten Körper damit. Alles extra abtupfen mit einem getränkten Läppchen dürfte zu aufwendig werden?

Halte die Katzen gut warm, denn sie sind ihren Pelzmantel gewohnt und jetzt halber naggich könnten sie frieren müssen.

Zugvogel
 
hexefrech

hexefrech

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Wieso wurde Gizmo denn kahl geschoren ?::? Meine Sternenkatze Püppi hatte auch eine Flohspeichelallergie. Wenn wir Spot-On gegen Flöhe gegeben haben, hat es nicht geholfen. Sie bekam ein Flohhalsband (obwohl ich nicht wirklich begeistert davon war), aber es hat geholfen. Wir haben es auch nur alle 12 Monate durch ein frisches ersetzt.
Die Haut haben wir täglich mit Aloe Vera Spray behandelt (einmassiert).
 

eilan

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Kitty hat angeblich auch eine Flohallergie. "Angeblich", weil nur per Sicht diagnostiziert wurde. Das sah genauso aus wie auf Deine Bildern. Zwei Tage, nachdem die Flöhe weg waren, war die Haut wie von Zauberhand wieder normal.

Ich hoffe, bei Gizmo geht das genauso schnell.
 

Katzenschutzbund MG eV

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::w

Ganz wichtig wäre es auch, die Wohnung gegen die Flöhe zu behandeln, denn bei Flohbefall sind ca. 10% der Flöhe auf der Katze zu finden, die restlichen 90% sind in der Wohnung. Deshalb ist eine Behandlung der Wohnung, besonders aller Textilien, eigentlich noch wichtiger als die Behandlung der Katze selbst.

Gute Besserung für Deine Miezekatze ! ::w
 

Tigerlilly!!!

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Danke, für die schnellen Antworten. Wir cremen im moment mit Bepanthen, aber mit der Calendulartinktur find ich glaub ich besser. Werd ich gleich Montag besorgen.
Die Waschmaschine läuft den ganzen Tag schon auf Hochtouren. Er wurde ja am Hals geschoren, weil er dort Knoten hatte und ich denke, als sie bemerkt hat, dass er offene Stellen am Körper hat hat sie sich dazu entschlossen ihn ganz nackt zu machen. Damals bei der Kälberflechte haben wir auch erst ohne Scheren probiert und mussten nach langem rumdoktoren doch komplett scheren. Ich denke sie wollte ihm damit nur stress ersparen, da er ja unter Narkose geschoren wurde.
 

Harlekin173

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Oh je , das schaut ja nicht gut aus ...8O

Ich kann Dir zum "Revet H 8" raten , welches ich jetzt bei Aslan nehme oder auch zu kollodialen Silber bzw hilft auch Silberspray bei solchen akuten Allergien. :wink:
 

typ-17

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Hallo...

Bei unserem Lucky hatten wir im Herbst auch offene Stellen....
Da gabs vom Ta ein Spritze (hab den Namen vergessen),
die war klasse (normal mag ich chemisches Zeugs nicht)....
Aber leider ging es nicht mehr....

Ich müsste mal meinen Ta anrufen, und fragen wie das heißt...
wenn du Interesse hast...

lg
mel
 

Felixa1308

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Meiner hat das auch

Hallo mein Kater Felix hat das auch und der ta hat auch gesagt das das ne floh allergie sein muss aber trägt jetz schon ein flohhalsband und es wird immer schlimmer aber nur im nacken und ohren und hals bereich. wenn eine stelle wieder zu ist kratzt er wieder eine neue auf!!! es tut mir richtig weh das zu sehen aber ich weiß nicht mehr was ich machen soll?! kann mir einer einen tipp geben wie wir erstmal den juckreiz bejämpfen können!!??
 
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