Helmi - Diagnose eosinophiles Granulom

Diskutiere Helmi - Diagnose eosinophiles Granulom im Immunkrankheiten Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo ihr Lieben, habe einen neuen Thread anzubieten über meine Helmi, bei der nach langem Vorgeplänkel diese Woche die Diagnose eosinophiles...
vilma

vilma

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Hallo ihr Lieben,

habe einen neuen Thread anzubieten über meine Helmi, bei der nach langem Vorgeplänkel diese Woche die Diagnose eosinophiles Granulom gestellt wurde - hier die Vorgeschichte:

https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=115601

Das Labor hat also anhand von Helmis Hautproben eosinophile Granulome diagnostiziert, ganz wie ich es in den letzten Wochen schon vermutet hatte. Die (neue) Tierärztin rät jetzt zur Cortisonbehandlung mit einer ganz geringen Einstiegsmenge (unter 1mg je kg); wenn die versagt, zu Megestrolacetat. Ich habe gesagt, ich will es mit der Heel-Variante probieren, hatte ja von der Firma auch einen Behandlungsvorschlag bekommen - sie sagt, ok, aber erstmal die Katze mit Cortison beschwerdefrei kriegen, dann das Cortison ausschleichen und schauen, ob
es danach mit Heel funktioniert. Klingt vernünftig, oder? Manchmal macht es wirklich Sinn, den TA mal zu wechseln.

Ihr Kollege sagte übrigens, er hätte noch vor seinem Studium mal erlebt, wie ein eG mit einem biologischen Mittel behandelt wurde. Er meinte, die Chancen auf Wirkung stehen bei etwa 30 %. Leider sagte er nicht, wie das Mittel heißt.

Ich habe Schiß vor dem Cortison oder eher vor den Langzeitwirkungen. Ich weiß, Katzen vertragen es besser als Menschen, aber Leber und Nieren werden halt belastet. Verdammt. Obendrein wird die tägliche Tablettengabe bei Helmi der blanke Horror. Frau Doktor sagt, es gibt für den Fall, daß die Tabletten gar nicht reingehen, ein Mittel, das erst im Körper zu Cortison umgewandelt wird und das in Abständen gespritzt wird. Es sei gerade dabei, vom Markt zu verschwinden, aber noch wäre es verfügbar. Kennt das jemand? Ist aber kein Cortison-Depot im herkömmlichen Sinne, oder? Denn das wird für eG ja nicht gerade empfohlen.

Ich habe die Lachsöl-Kapseln auch wieder rausgekramt. Irgendwie habe ich bei dem Nachtkerzenöl, das ich neulich besorgt hatte, nicht richtig recherchiert und mich nur auf einen positiven Erfahrungsbericht verlassen, aber die eigentlichen Omega-3-Fettsäurebomben sind ja nun mal Kaltwasserfische wie Lachs, Makrele, Hering. Außerdem wird das NKÖ ja auch verschmäht. Der Inhalt der ersten Lachsöl-Kapsel wurde von Frau Helmi aber prompt mitsamt Futter verschlungen, hoffentlich bleibt das so - vorsichtshalber habe ich heute schon mal TK-Lachsfilet besorgt, davon werde ich morgen was auftauen. Hat jemand Erfahrung mit dem Lachs-Hanf-Öl von vet-concept?

Habe auch überlegt, mich in der yahoo-group für eG anzumelden. Kennt die jemand, macht ein Beitritt Sinn? Wenn es so ein elitärer Verein mit vorgegebener Denkrichtung ist, lasse ich es lieber bleiben... :wink:

Und kann mir jemand sagen, warum in Helmis Blutbild vom Februar, als die Beschwerden schon vorhanden waren, die Eosinophilen voll im Referenzbereich lagen? Ich dachte, die wären beim eG immer erhöht?! Referenz war 0 - 6 %, Helmi hatte 3 %...

Fragen über Fragen!
 
11.09.2008
#1

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silkepetra

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...die eosinophilen sind auch erhöht, wenn irgendwo eine Entzündung vorhanden ist.
 
vilma

vilma

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Ja, aber warum lagen sie bei Helmi trotz eG im Referenzbereich? ::? Müssen die Eosinophilen bei eG nicht zwangsläufig erhöht sein? Oder haben wir es am Ende wieder mit etwas anderem zu tun...?
 

silkepetra

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Ich weiß nicht, ob Du schon von Luna´s Kranken-Geschichte gelesen hast.

Sie hatte anfangs Knubbel und Krüstchen und kahle Stellen, die dann blutig waren.
Bei ihr wurde auch eine Biopsie gemacht, die EG ergab.
Aber der Pathologe hatte auch im Bericht geschrieben, man solle vorher erstmal einen Hautpilz ausschließen8O

Alles komisch...Luna wurde mit Cortison behandelt, was aber GAR NICHT half, was bei EG aber helfen sollte.
Somit haben wir nicht mehr an EG geglaubt.

Wir haben dann zu unsrer neuen TÄ gewechselt, weil wir einfach nicht mehr weiter wußten, und nicht mehr mit Cortison behandeln wollte.
Wozu auch?Es half ja nichts.

Sie hat dann nochmal Blut abgenommen: eosinophile bei 6,1.Und bis 6 ist normal.
Also, sagte unsere TÄ, daß es wohl durch die Hautentzündungen kommt....weil jede Entzündung auch die eosinphilen erhöht...und so wäre es damals sicher auch gewesen, als die Biopsie gemacht wurde.

Dann wurde ein Blut-Allergietest gemacht...und Luna hat eine Milben-Allergie, kein EG.

Mehr kann ich Dir leider dazu auch nicht sagen.
Ist denn mal ein Blut-Allergietest gemacht worden bei Euch?
 

Frisby

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*seufz* darf ich mich da anschließen? Mein Satchi plagt sich schon seit Jahren mit kahlen Stellen, mal "nur" am Bauch, manchmal auch an den Flanken, den Innenseiten der Oberschenkel und manchmal sogar an den Vorderpfoten.....:cry:

Ich weiß gar nicht mehr, was wir schon alles versucht haben, ich hab 3 TÄ und die Univ.Tierklinik Wien durch, wir haben jede Menge Diagnosen, von "psychisch bedingt" über Leberprobleme (bei normalen Werten...) bis zur Hausstaubmilbenallergie.

Gegen die Allergie (die durch einen Bluttest diagnostiziert wurde) hab ich all das getan, was man auch bei menschlichen Allergikern tut *keuch* und eine Desensibilisierung begonnen. Die hatte aber null Konsequenz, im Gegenteil, Satchmo bekam komplett verschwollene Augen und hat sich die Ohren blutig gekratzt.
Der nächste TA diagnostozierte daraufhin trocken "Leukose"....

Inzwischen geb ich Cortison, mittlerweile in Minimaldosis (jeden 2. Tag 1.25 mg) und der Juckreiz ist deutlich besser - die Kahlstellen sind trotzdem da.....

Ich weiß auch nicht mehr wirklich weiter.....::?
 
mortikater

mortikater

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Ja, das weiß ich auch nicht, warum die Eosinophilen nicht erhöht sind.

Bei Tom sind sie es - trotz Cortison

Eosinophile Gr. 7 + (0 - 6 %)
Eosinophile Gr. (absolut) 658 ++ 0 - 600 /ul

Allerdings waren sie in einem Blutbild vor zwei Jahren doppelt so hoch. Auch unter Cortison.

Wie schlimm sind Helmis Symptome? Kannst Du das noch mal schildern?
Mein TA und ich haben ja auch bei Tom überlegt, gegen den Juckreiz Antihistamine oder Antiallergica ohne Cortison zu geben, wenn sich sein Zustand verschlechtert. Aber Tom hat auch keine kahlen Stellen oder dicke Löcher. Er hat nur so einen Putzzwang und Juckreiz am Bein (lineares Granulom). Ganz selten, vielleicht zweimal im Jahr ein kleines Schorf am Kopf.

Aber bei Tom ist es nie so diagnostisch klar festgestellt worden wie bei Helmi.

Wenn ich lese, was Balutiti geschrieben hat, sträube ich mich auch zu glauben, das die wirklich wissen, was sie da diagnostizieren. Diese Hautgeschichten sind so mysteriös, da kriegt man überall eine andere Diagnose.

Ich habe ja nun gerade den Erfahrungsbericht über die Langzeitwirkungen von Cortison geschrieben. Bei Tom waren nach fünf Jahren die negativen Dinge vor denen man sich fürchten muß, Leber, Diabetes alle noch nicht eingetroffen. Nieren auch nicht, aber Niere kommt wohl auch erst zum Schluß. Erst geht es auf die Leber.

Helmi ist noch so jung!

Vor einer kurzfristigen Behandlung, dann ausschleichen und Heel probieren, würde ich mich auch nicht bang machen. Das hört sich für mich auch vernünftig an.

Tom kriegt ja sein Öl mit Hefeflocken und ein paar Brekkies drüber gestreut, der putzt das so weg. Ich würde bei Helmi versuchen, es konsequent weiterzugeben.

Cortison und dieses Mege... das ist wirklich die Wahl zwischen Pest und Cholera. Mein TA fand das Hormonpräparat noch schlimmer.
 

Frisby

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Was ist dieses Heel?
Und schaut bei deinem Tom die Haut normal aus? Mein Satchmo hat nie irgendwelche Hautveränderungen, er hat an den kahlen Stellen ganz glatte, weiche Haut...
Die Eos sind bei ihm übrigens auch erhöht
 
mortikater

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Ein eosinophiles Granulom ist ja im Prinzip eine Hauterkrankung, die mehrere Ursachen haben kann. Staphylokokken-Infektion, Futter-Allergie, Hormonstörung oder eine Immunschwäche.

Inwiefern ist man da jetzt weiter, wenn man weiß, daß es ein EG ist?

Ich kenne den Krankheits verlauf so, wie er auf dieser Seite beschrieben wird.

http://chartreux.ligne-bleu.de/kartaeuser.html?/e_granulom.html

Es beginnt mit einer Verdickung, die zu einem Bläschen wird. Dann bricht die Haut auf und es bildet sich eine kleine, entzündete Wunde. Ein gelbliches, klebriges Sekret tritt aus. Anschliessend bildet sich eine schorfige Kruste. Nach dem Abfallen dieser Kruste bleibt über einige Zeit eine haarlose Stelle im Fell zurück.

Bei Tom sind diese Stellen so winzig, daß keine kahle Stelle zurück bleibt, nur stecknadelkopf groß. Man fühlt nur ein kleines Schorf.
 
vilma

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Ihr Lieben, danke erstmal für die rege Beteiligung. Leider habe ich mal wieder keine Zeit, deshalb nur kurz ein paar Gedanken zu dem Ganzen.

Ich bin mittlerweile der Meinung, daß wir bislang tatsächlich nicht viel weitergekommen sind als wir vorher schon waren. Das Kind hat nun einen Namen, aber es ist immer noch vieles unklar, so daß wir wohl weiterforschen werden müssen.

Zum einen ist es komisch, daß Helmis Eos nicht erhöht waren und daß das Voren so gar keine Wirkung zeigte. Außerdem zeigt sie nicht die typischen Symptome, wie Petra sie beschrieb. Sie leidet unter permanentem Juckreiz (kurzfristig verstärkt durch den Flohbefall, jetzt wieder besser), leckt und knabbert viel an Hinterbeinen und Bauch, wo das Fell auch ausgedünnt ist bzw. kahle Stellen sind. Neu hinzugekommen sind Flanken, Vorderbeine, Zehen, die intensiv bearbeitet werden. Ansonsten keine Bläschen, keine Sekrete, keine Wunden, nur kahlgeleckte, gereizte trockene Haut mit minimalen Krusten, wenn Helmi mal zu stark knabbert, und ganz geringe Schuppenbildung im Fell. Das Fell glänzt zwar in sich und liegt glatt an, wirkt aber insgesamt zu trocken.

Das Ganze legt den Schluß nahe, daß sich zwar eosinophile Granulome nachweisen lassen, diese aber durch eine der von Petra erwähnten Ursachen hervorgerufen werden. Den Hautpilz können wir hoffentlich ausschließen, das Labor ist mit den Dermatophyten noch nicht so weit, erfahre ich morgen. Die nächste Station wird wohl ein Blut-Allergietest sein, obwohl ich mir davon auch nicht alles verspreche. Der Test ist umstritten und Frau Doc hat es so ausgedrückt: "Finden tut man immer was." Auch wenn evtl. nichts da ist. Sie hat mir ein paar Beispiele genannt und meinte auch, daß der Test nur Sinn macht, wenn man einigermaßen weiß, wonach man sucht. Aber wir müssen ja irgendwie vorankommen und die Sache weiter eingrenzen. Wenn das nur nicht alles so teuer wäre! *seufz*

Kann man eigentlich eine Hormonstörung im Blut nachweisen?

Heute hat Helmi eine ordentliche Portion Lachs gefressen, hab mich gefreut. Morgen geht es zum Fädenziehen und Entwurmen. Ich habe beschlossen, dem Cortison eine Zeit von 4 Wochen einzuräumen - wenn es nicht wirkt (was ich irgendwie befürchte), testen wir weiter auf andere Ursachen. Ist hier jemand, der Prednisolon von CP-Pharma gibt? Soll ja geschmacksneutral sein.

Balulutiti, Heel ist eine Firma, die biologische Heilmittel herstellt und vertreibt. Viele hier haben gute Erfahrungen damit gemacht, zB bei CNI. Ich habe von Heel einen Behandlungsvorschlag für eG bekommen, den ich ausprobieren will, da ich wie gesagt kein Freund von chemischen Keulen bin... auch wenn die manchmal einfach nötig sind.
 

sunnyD3v1L

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Hi
mein Timon bekommt Predni von CP-Pharma.
Er bekommt die kleine Tablette eingehüllt in ein bisschen Multivitaminpaste.
Das klappt jetzt schon seit 4 wochen problemlos.
 

Frisby

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Sie leidet unter permanentem Juckreiz (kurzfristig verstärkt durch den Flohbefall, jetzt wieder besser), leckt und knabbert viel an Hinterbeinen und Bauch, wo das Fell auch ausgedünnt ist bzw. kahle Stellen sind. Neu hinzugekommen sind Flanken, Vorderbeine, Zehen, die intensiv bearbeitet werden. Ansonsten keine Bläschen, keine Sekrete, keine Wunden, nur kahlgeleckte, gereizte trockene Haut mit minimalen Krusten, wenn Helmi mal zu stark knabbert, und ganz geringe Schuppenbildung im Fell. Das Fell glänzt zwar in sich und liegt glatt an, wirkt aber insgesamt zu trocken.
Genauso schaut das bei meinem Satchmo aus. Er kratzt sich jetzt nicht mehr mit den Krallen, aber er leckt und knabbert ständig an sich herum. Und wenn ich ihn kratze - so richtig mit Fingernägel - wird er ganz breit vor Wonne, also nehm ich mal an, dass das Fell noch immer juckt.


Die nächste Station wird wohl ein Blut-Allergietest sein, obwohl ich mir davon auch nicht alles verspreche. Der Test ist umstritten und Frau Doc hat es so ausgedrückt: "Finden tut man immer was." Auch wenn evtl. nichts da ist. Sie hat mir ein paar Beispiele genannt und meinte auch, daß der Test nur Sinn macht, wenn man einigermaßen weiß, wonach man sucht. Aber wir müssen ja irgendwie vorankommen und die Sache weiter eingrenzen.
Diesen Allergietest haben wir bereits hinter uns. Man muss die möglichen Allergene etwas eingrenzen, wir hatten bei uns im Labor einen "Indoor-Block" ausgewählt. Was soll ich sagen? Satchmo reagiert positiv auf Hausstaub, Moder- und Futtermilbe, Schaben 8O und Katzenhaare!!8O8O8O
Ich hab mir aus D ein speziell darauf abgestimmtes Desensiblisierungsserum kommen lassen, dass außer teuer nicht wirklich was gebracht hat ::?



Ist hier jemand, der Prednisolon von CP-Pharma gibt? Soll ja geschmacksneutral sein.
Ich gebe Aprednisolon, die Tabletten sind so mini, die werden problemlos mitgefressen.

Balulutiti, Heel ist eine Firma, die biologische Heilmittel herstellt und vertreibt. Viele hier haben gute Erfahrungen damit gemacht, zB bei CNI. Ich habe von Heel einen Behandlungsvorschlag für eG bekommen, den ich ausprobieren will, da ich wie gesagt kein Freund von chemischen Keulen bin... auch wenn die manchmal einfach nötig sind.
Danke, die Firma kenn ich eh (ich glaube, Traumeel ist von dort, oder?) - aber was schlagen die vor?
 
mortikater

mortikater

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Zum einen ist es komisch, daß Helmis Eos nicht erhöht waren und daß das Voren so gar keine Wirkung zeigte. Außerdem zeigt sie nicht die typischen Symptome, wie Petra sie beschrieb. Sie leidet unter permanentem Juckreiz (kurzfristig verstärkt durch den Flohbefall, jetzt wieder besser), leckt und knabbert viel an Hinterbeinen und Bauch, wo das Fell auch ausgedünnt ist bzw. kahle Stellen sind. Neu hinzugekommen sind Flanken, Vorderbeine, Zehen, die intensiv bearbeitet werden. Ansonsten keine Bläschen, keine Sekrete, keine Wunden, nur kahlgeleckte, gereizte trockene Haut mit minimalen Krusten, wenn Helmi mal zu stark knabbert, und ganz geringe Schuppenbildung im Fell. Das Fell glänzt zwar in sich und liegt glatt an, wirkt aber insgesamt zu trocken.
Nach allem was ich so lese, ist das mit den Bläschen und den Läsionen auch nicht immer so.

Das was, Du beschreibst, trifft in etwa auf Tom auch zu. Lecken, beißen in die Hinterbeine, Juckreiz. Aber Tom hat noch nicht mal Haarausfall an den Stellen.

Diese Seite kennt Ihr bestimmt auch, ist ja das erste, was einem beim googeln in die Hände fällt.

http://www.tierarztpraxis-rogalla-rummel.de/wiss_krank_egk.html

3. EOSINOPHILES GRANULOM

  • Nur diese Form des eosinophilen Komplexes entspricht auch histologisch einem Granulom, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Kollagen
    (= fibrinöse Struktur der Haut, die für die Festigkeit und Straffheit zuständig ist) der Haut beschädigt wird
  • Läsionen sind singulär oder an mehreren Stellen des Körpers
  • meist jedoch bandförmig am Vorderlauf oder an der Kaudalfläche des Hinterlaufes
  • juckend oder nichtjuckend
  • häufig intakte Oberfläche , aber Haarausfall
  • in der Regel bei halb- bis einjährigen Katzen
  • Verdacht auf Erblichkeit
  • manchmal spontane Ausheilung
Da steht nun auch, daß es Läsionen geben kann, aber auch intakte Oberfläche.


Ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, daß die Tierärzte auch alle keine Ahnung haben. Die Krankheit ist ja recht jung, so weit ich weiß gibt es sie erst seit 15 Jahren. Bei allem was man in den Foren so liest, scheint sie aber recht verbreitet zu sein.

Manche rufen ha, EG, Cortison, manche kommen mit den Ausschlußdiäten, oder man kriegt so abenteuerliche Diagnosen wie Balutiti. Mein TA hat Tom mal so fixiert und gefragt, ist der eigentlich auf Leukose getestet? Nee, war er nicht. Habe ich dann nachgeholt, hat er Gott sei Dank nicht.

Hauterkrankungen sind ja auch beim Menschen so langwierig und oft nicht auszuheilen. Und genauso scheint mir das hier auch zu sein. Ob autoimmun oder Allergie, letztlich kann man nur die Symptome bekämpfen.

Sorry, das ist jetzt wirklich nicht hilfreich.
 
vilma

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Hallo Sunny,
hat dein Timon auch eG, ja? Bekommt er die Tablette 1x täglich oder häufiger? Wieviel mg Cortison sind das?

Leider ist Helmi ja nicht besonders verfressen, deshalb weiß ich nicht, wie ich ihr das Pred schmackhaft machen soll. Verrückt ist sie nur nach diesen ungesunden Dreamies, aber da krieg ich ja keine Tablette rein. Außerdem sagt mir irgendwas, daß der Kram wahrscheinlich nichts bringen wird. Siehe Voren-Injektion. Davon hatte sie 1 ml bekommen, das ist etwa die Standard-Dosis bei Helmis Gewicht und für so eine unspezifische Hautgeschichte. Wirkung gleich null.

Ich muß immer wieder an Neurodermitis beim Menschen denken, ist genauso unspezifisch und ebenso schwer in den Griff zu kriegen wie das eG bei Katzen. Petra, du denkst da in meine Richtung. Die TÄ tappen ganz offenbar in den meisten Fällen im Dunkeln - ärgerlich, aber kein Wunder - und sind wahrscheinlich froh, wenn sie dem Kind überhaupt irgendwann einen Namen geben können. Mich interessiert aber nicht der Name, sondern die Ursache!! Ich bin bei sowas hartnäckig und werde deshalb langfristig versuchen, jede Möglichkeit abzuklären. Das wird wegen der Kosten nicht von heute auf morgen klappen, aber ich will verdammt noch mal wissen, was Helmi solche Probleme bereitet. Sonst können wir das nie gezielt abstellen.

Leukose, ja, hatten wir auch gleich am Anfang auf Anraten des Docs testen lassen. Gottseidank sind beide Mädels negativ gewesen.

Balu, ich denke, wenn dein Satchmo tatsächlich auf verschiedene Milbenarten allergisch reagiert, wird er wahrscheinlich nie ganz beschwerdefrei werden. Ich kenne das von meinem Pferd, das leidet ebenfalls unter einer chronischem Milbenallergie an den Beinen, und ich kriege die Symptome immer nur vorübergehend weg, durch konsequentes Kurzscheren des Fesselbehangs und Einreiben mit einer cortisonhaltigen Lotion. Milben sitzen leider quasi überall und sind nicht auszumerzen - Tiere mit einem intakten Immunsystem reagieren da überhaupt nicht drauf, Tiere mit einer Immunstörung aber wohl Zeit ihres Lebens. Mein Pferd ist jetzt 12 und hat das Problem seit vielen Jahren; mal besser, mal schlimmer! Im Sommer ist er immer ca. 5 Monate durchgehend auf der Weide, da ist er fast beschwerdefrei. Beim Aufstallen geht das Theater wieder los und hält den ganzen Herbst/Winter an, bis zur nächsten Weidesaison. :(

Ich glaube, den Behandlungsvorschlag von Heel darf ich hier nicht posten... :wink:
 
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vilma

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Ach so, was kostet die Behandlung mit Predni-Tabletten durchschnittlich im Monat?

Und kann mir jemand das mit der Hormonstörung beantworten - ist die per Bluttest nachweisbar??
 
mortikater

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Ach so, was kostet die Behandlung mit Predni-Tabletten durchschnittlich im Monat?

Und kann mir jemand das mit der Hormonstörung beantworten - ist die per Bluttest nachweisbar??
Ich kann es Dir nicht genau sagen, was die Predni kosten, aber billig ist das. Ein paar Euro. Habe immer Mikas teure Medimente (Homöopathie) mit Toms Pfennigkram verglichen.

Aber ich habe bestimmt noch 40 Predni hier rum liegen. Hatte schon überlegt, ob ich sie dem TA zurückgebe. Tom braucht sie nicht mehr. Willst Du die haben? 5 mg Tabletten, ordentlich eingeschweißt. Ich will natürlich nichts dafür haben. Sie sind natürlich noch nicht alt. Habe sie im Mai noch bekommen.

Mich macht das ganze Thema so mutlos, weil ich denke, wenn es eine Störung des Immunsystems ist, dann kann man nichts machen. Das kenne ich schon von meinen Maine Coons mit ihrem Krupphusten. Eine Allergie gegen Futter wäre hier genauso aussichtlos zu bekämpfen, das schaffe ich nicht mit sieben Katzen und meinen Arbeitszeiten.
 
vilma

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Aber ich habe bestimmt noch 40 Predni hier rum liegen. Hatte schon überlegt, ob ich sie dem TA zurückgebe. Tom braucht sie nicht mehr. Willst Du die haben? 5 mg Tabletten, ordentlich eingeschweißt. Ich will natürlich nichts dafür haben. Sie sind natürlich noch nicht alt. Habe sie im Mai noch bekommen.
Oh, das wäre ja schrecklich nett! ::bg Welches Präparat ist das denn genau? Bin ja gleich beim TA, da würde ich dann fragen, ob es ok ist.

Das Ganze ist einfach nur ätzend, weil unklar und langwierig. Ich wäre sowas von froh, wenn die Katzen einfach mal nichts hätten. Bei einer Autoimmunsache stünden wir natürlich blöd da. Und eine Futterallergie zu bekämpfen ist schon bei einer Katze ein Lebenswerk... und dann noch im Herdenverband?! Hilfe. :evil:
 
mortikater

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Oh, das wäre ja schrecklich nett! ::bg Welches Präparat ist das denn genau? Bin ja gleich beim TA, da würde ich dann fragen, ob es ok ist.

Das Ganze ist einfach nur ätzend, weil unklar und langwierig. Ich wäre sowas von froh, wenn die Katzen einfach mal nichts hätten. Bei einer Autoimmunsache stünden wir natürlich blöd da. Und eine Futterallergie zu bekämpfen ist schon bei einer Katze ein Lebenswerk... und dann noch im Herdenverband?! Hilfe. :evil:
Ich bekomme die vom TA nicht in der Originalpackung, sondern sage immer, wieviel 10 er Streifen ich brauche, die tüten die dann ein. Deshalb weiß ich den Hersteller nicht.

Aber ich glaube so große Unterschiede gibt es da nicht außer in der Grammzahl. Also wie gesagt, Prednisolon 5 mg.

Wenn es okay ist, schicke mir Deine Adresse per PN, ich schicke den Brief dann noch am Wochenende raus. (Dann könnte ich mich doch mal für das SUC revanchieren!)

Einmal hatte ich eine komplette Packung, ich glaube Merx war der Hersteller, müßte ich nachgucken zu Hause. Aber ich glaube der Wirkstoff ist auch bei unterschiedlichen Herstellern identisch.
 
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Petra du Liebe, es geht doch nicht ums Revanchieren, hier wäscht doch eine Hand die andere. Bin ja froh, daß wir uns gegenseitig helfen können!

Frau Doktor hat sich, da Helmi zZt nur mäßige Beschwerden hat, tatsächlich erstmal für die Heel-Behandlung entschieden, man höre und staune! Sie bestellt die Mittel selbst und ruft mich an, sobald sie da sind, und dann geht's los. Außerdem hat sie noch schnell Fäden gezogen und eine Wurmtablette eingeworfen, wegen des Flohbefalls neulich. War allein schon wegen des hohen Mäusekonsums meiner beiden Damen eine gute Idee... :wink:

Frau Doc gab auch ganz offen zu, daß niemand weiß, wo genau die Ursache des eG liegt und warum es manche Katzen trifft und andere nicht. Am wahrscheinlichsten sei eine Allergie gegen körpereigene Stoffe, also was Autoimmunes. Über den Blut-Allergietest haben wir auch noch gesprochen; nach einem Vorab-Screening zum Eingrenzen der Problematik käme dann der eigentliche Test. Vorab-Screening ca. 60,- und der Test dann je "Block" ca. 90,- - wenn mehrere Blöcke in Frage kommen, dann eben entsprechend mehrfach 90,-! 8O

Ansonsten war sie zuversichtlich, die Beschwerden notfalls mit einer geringen Menge Cortison alle paar Tage in den Griff zu kriegen, und zwar so gering, daß nichts langfristig geschädigt wird. Katzen vertrügen es
so viel besser als Pferde, Hunde, Menschen; sie hätte noch nie eine Katze mit Cushing gesehen. Ihr Wort in Gottes Ohr! Momentan erscheint sie mir vertrauenswürdig, denn was sie sagt, hat Hand und Fuß.

Beim Prednisolon ist der Wirkstoff glaub ich wirklich der gleiche, aber der Geschmack der Tabletten soll in der Regel sehr bitter sein, mit Ausnahme eben des Produkts von CP-Pharma.
 
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Helmi - Diagnose eosinophiles Granulom

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