Haustierabschuss durch Jäger

Diskutiere Haustierabschuss durch Jäger im IvK - Allgemein Forum im Bereich Initiative vermisste Katzen; Etwa 400.000 Katzen und 60.000 Hunde werden jährlich von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen und anschließend getötet. Genaue Zahlen zum...

Katzenfan

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Etwa 400.000 Katzen und 60.000 Hunde werden jährlich von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen und anschließend getötet. Genaue Zahlen zum Haustierabschuss gibt es nicht. Lediglich in Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen werden hierzu Statistiken geführt.

Über die Exaktheit dieser Zahlen lässt sich allerdings streiten. Ermahnt doch
schon die Jagdliteratur den Jägersmann, tote Katzen unmittelbar zu vergraben oder anderweitig unauffällig verschwinden zu lassen. Hunde und Katzen galten schon bei Reichsjägermeister Göring als "Raubzeug", das bekämpft und ausgemerzt werden muss. Diese "Einstellung" hat sich leider bis heute in den Köpfen der Jäger festgesetzt und findet noch immer in den Jagdgesetzen ihren Niederschlag.

So dürfen im Jagdbezirk angetroffene "wildernde" Hunde und Katzen von den Jagdausübungsberechtigten totgeschossen werden. Ein Hund gilt als "wildernd", wenn er sich dem direkten Einwirkungsbereich seines Besitzers entzogen hat. Wo dieser Bereich anfängt und endet, konnte bis heute kein Gericht abschließend klären. Katzen dürfen von Jägern abgeschossen werden, wenn sie sich in einer Entfernung von mehr als 200 bis 500 Metern (abhängig vom jeweiligen Bundesland und der Jahreszeit) von der nächsten Ansiedlung befinden.


Quelle:
DAS RECHT DER TIERE
3 September 2006
BUND GEGEN MISSBRAUCH DER TIERE E.V.
 
Zuletzt bearbeitet:
14.02.2008
#1

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
hexefrech

hexefrech

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So dürfen im Jagdbezirk angetroffene "wildernde" Hunde und Katzen von den Jagdausübungsberechtigten totgeschossen werden. Ein Hund gilt als "wildernd", wenn er sich dem direkten Einwirkungsbereich seines Besitzers entzogen hat. Wo dieser Bereich anfängt und endet, konnte bis heute kein Gericht abschließend klären. Katzen dürfen von Jägern abgeschossen werden, wenn sie sich in einer Entfernung von mehr als 200 bis 500 Metern (abhängig vom jeweiligen Bundesland und der Jahreszeit) von der nächsten Ansiedlung befinden.
Oh mein Gott, das wußte ich nicht !8O :oops: Ich war immer der Meinung, dass die Jäger nur Katzen während der Brutzeit der Vögel abschiessen dürfen...:? Ein Grund mehr für ausschließlich gesicherten Freigang.
 

Noci

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Ich wusste nicht, dass das Bundesland abhängig ist. Ich weiß von 300 Metern.

Die Dunkelziffer der durch Jäger abgeschossenen Hunde und Katzen soll um einiges höher sein.
 
anloki

anloki

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Meine erste (reine Freigänger-)Mietz wurde auch von dem Revierförster erschossen.
Unser Grundstück (das meines Vaters) gernzt mit einem großen, hohen Knick an eine Wiese, die wiederum letztendlich an den Wald - also waren wir quasi Dorfende.
Auf dieser Wiese sonnte sie sich meine Maunzi zu gern und jagte Mäuse...
Eines Tages kam sie nicht wieder und unser Nachbar, dessen Wiese es war fand sie... sie hatte noch versucht sich bis zu unserer Hecke zuschleppen :cry:

Auch für mich ist dies ein Grund dort definitiv keine Freiganger mehr zu haben!
 

Woodstock

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Ich wusste nicht, dass ein Jäger Katzen ÜBERHAUPT erschießen darf 8O 8O mit welchem Recht..? Auch wenn sie offensichtlich nicht streunend ist, sondern z. B. durch Halsband oder Tätowierung erkennbar ist, dass sie in eine Familie gehört?

Bei uns kam es allen Ernstes schonmal vor, dass einer älteren Dame der Pudel von der Leine geschossen wurde... :evil: :evil: :evil:
 

Grizzly

Gast
Auch wenn sie offensichtlich nicht streunend ist, sondern z. B. durch Halsband oder Tätowierung erkennbar ist, dass sie in eine Familie gehört?
nicht die Tatsache, dass sie evtl. ein Zuhause hat ist hier entscheidend.
Sondern ob die Katze wildert oder nicht.

Und wie dass dann genau aussehen muss oder kann, dass ist wohl Auslegungssache und wird wohl nicht eindeutig geklärt werden können. Schon garnicht "hinterher" :?
 
karthaeuser1

karthaeuser1

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Als ich hierher zog, setzten wir uns mit den Jägern zusammen.

Ich hab Glück, alle Jäger hier mögen Katzen und keiner käme auf die Idee nur eine abzuschiessen. Das wurde mir auch von den Alteingesessenen hier bestätigt.

Wo ich früher wohnte, prahlten die Jäger sogar mit ihren Abschüssen.::?
 

Babykatzenmama

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Schweinerei:evil: :evil:
 

Mausi2006

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doch dieses traurige Kapitel ist mir schon bekannt

und schaut mal neulich hab ich nachgefragt was denn aus der Novellierung des Jagdgesetzes geworden ist. Grundsätzlich wegen den Haustieren, aber eigentlich wegen der aus meiner Sicht völlig unnötigen Jagerei.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
wir danken Ihnen für Ihr Schreiben vom 09.01.2007 sowie Ihren Einsatz zum Schutz unserer Mitgeschöpfe.

Bei der im Jahr 2005 abgewählten Bundesregierung war, wie Ihnen bekannt ist, die Reformierung des Bundesjagdgesetzes - auch auf unseren Druck hin - noch im Koalitionsvertrag enthalten. Im März 2004 hatte die Bundesregierung Eckpunkte für eine nachhaltige Jagd und Eckpunkte zur Zukunft des Waldes vorgelegt und damit die Novellierung des Bundesjagdgesetzes und des Bundeswaldgesetzes eingeläutet. Leider hat die neue Bundesregierung das Problem erst einmal vertagt bzw. sieht es nach wie vor als nicht änderungsbedürftig an. Leider konnte hier auch der Druck des Tierschutzes bisher keine Änderung der Haltung der Regierung erreichen.

Dennoch sollten sich Tierfreunde nicht entmutigen lassen und weiter mit uns für eine Verbesserung für unsere Tiere streiten

Quelle: Deutscher Tierschutzbund
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bitte was sind für eine Katze 200Meter???????????????????

Ich werde jetzt mal an die Frau Bundeskanzlerin schreiben, mal sehen was da zurückkommt. Is klar es bringt nicht viel, aber besser als nichts.

LG
Mausi
 

Kitty Pride

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Meine erste Katzenliebe wurde auch von einem Jäger getötet. Jahrelang war alles in Ordnung dann wechselte der Jagpächter (er war übrigens Arzt). Auf einmal kamen die Katzen aus dem Dorf nach und nach nicht wieder zurück von ihren Streifzügen...
 

Woodstock

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nicht die Tatsache, dass sie evtl. ein Zuhause hat ist hier entscheidend.
Sondern ob die Katze wildert oder nicht.

Und wie dass dann genau aussehen muss oder kann, dass ist wohl Auslegungssache und wird wohl nicht eindeutig geklärt werden können. Schon garnicht "hinterher" :?
Wohl wahr... und es dürfte wohl schon als "Wildern" gelten, wenn eine Katze Vögel jagt oder Nester plündert (was ich auch nicht schön finde, aber das ist nunmal deren Instinkt... :cry: ). Aber Jäger dürfen straffrei töten, was ihnen vor die Flinte gerät... schöne Sache :evil: :evil:
 

Claudiene

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Wohl wahr... und es dürfte wohl schon als "Wildern" gelten, wenn eine Katze Vögel jagt oder Nester plündert (was ich auch nicht schön finde, aber das ist nunmal deren Instinkt... :cry: ). Aber Jäger dürfen straffrei töten, was ihnen vor die Flinte gerät... schöne Sache :evil: :evil:
....Und wenn man bedenkt, das jährlich mehrere Millionen Singvögel von Menschen getötet werden um dann auf dem Teller zu landen:|. Aber wenn Mensch sowas macht ist das ja in Ordnung - das nervt mich:(
 

Woodstock

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....Und wenn man bedenkt, das jährlich mehrere Millionen Singvögel von Menschen getötet werden um dann auf dem Teller zu landen:|. Aber wenn Mensch sowas macht ist das ja in Ordnung - das nervt mich:(
Genau mein Reden! Der Mensch stellt sich ja generell über das Tier, die Frage ist nur, mit welchem Recht...?

Na ja, bis sich da gesetzlich wirklich etwas ändern wird, muss glaube ich noch viel Wasser den Fluss der Evolution ´runterfließen... :roll: :roll:
 

Katze Lizzy

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Etwa 400.000 Katzen und 60.000 Hunde werden jährlich von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen und anschließend getötet. Genaue Zahlen zum Haustierabschuss gibt es nicht. Lediglich in Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen werden hierzu Statistiken geführt.

Über die Exaktheit dieser Zahlen lässt sich allerdings streiten. Ermahnt doch schon die Jagdliteratur den Jägersmann, tote Katzen unmittelbar zu vergraben oder anderweitig unauffällig verschwinden zu lassen. Hunde und Katzen galten schon bei Reichsjägermeister Göring als "Raubzeug", das bekämpft und ausgemerzt werden muss. Diese "Einstellung" hat sich leider bis heute in den Köpfen der Jäger festgesetzt und findet noch immer in den Jagdgesetzen ihren Niederschlag.

So dürfen im Jagdbezirk angetroffene "wildernde" Hunde und Katzen von den Jagdausübungsberechtigten totgeschossen werden. Ein Hund gilt als "wildernd", wenn er sich dem direkten Einwirkungsbereich seines Besitzers entzogen hat. Wo dieser Bereich anfängt und endet, konnte bis heute kein Gericht abschließend klären. Katzen dürfen von Jägern abgeschossen werden, wenn sie sich in einer Entfernung von mehr als 200 bis 500 Metern (abhängig vom jeweiligen Bundesland und der Jahreszeit) von der nächsten Ansiedlung befinden.


Quelle:
DAS RECHT DER DAS RECHT DER TIERE
Nr Nr. 3 September . 3 September 2006
BUND GEGEN MISSBRAUCH DER TIERE E. BUND GEGEN MISSBRAUCH DER TIERE E.V.
Oh Gott, das ist ja furchtbar!!!! Wir wohnen noch dazu in einem Augebiet, wo es vor Jägern nur so wimmelt. Einer davon ist unser Paketbote - den werde ich gleich befragen, wenn ich ihn das nächste Mal sehe. Eigentlich sollte man seine Katzen wirklich nicht mehr raus lassen... :cry:
 
karthaeuser1

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Oh Gott, das ist ja furchtbar!!!! Wir wohnen noch dazu in einem Augebiet, wo es vor Jägern nur so wimmelt. Einer davon ist unser Paketbote - den werde ich gleich befragen, wenn ich ihn das nächste Mal sehe. Eigentlich sollte man seine Katzen wirklich nicht mehr raus lassen... :cry:
Eure Gegend ist ja auch ein "wunderschönes Jagdgebiet", leider auch.::?
 

Katzenschutzbund MG eV

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nicht die Tatsache, dass sie evtl. ein Zuhause hat ist hier entscheidend.
Sondern ob die Katze wildert oder nicht.

Und wie dass dann genau aussehen muss oder kann, dass ist wohl Auslegungssache und wird wohl nicht eindeutig geklärt werden können. Schon garnicht "hinterher" :?


In NRW sind es 200 m Grenze zum nächsten bebauten Grundstück. Und es ist nicht relevant, ob die Katze ein Haustier ist (was sie immer ist, ob sie drinnen oder draussen lebt), ob sie einen Besitzer hat oder herrenlos ist, noch ob sie gerade wildert oder nicht.

Eine Katze ist "Raubzeug" = potentieller Konkurrent der Jäger und er wartet nicht, bis die Katze Anzeichen macht, etwas zu jagen / zu erlegen.
Er drückt ab, sobald die Katze die 200m Marke überschreitet.

Bzw. auch das ist nicht unbedingt gesagt, wir wissen von mehreren Situationen, wo uns Katzenbesitzer glaubhaft versichert haben, dass eine Gruppe Jäger ihre Hunde losgelassen haben, die Hunde liefen bis AUF das Grundstück der Katzenbesitzer und haben in einem Fall einen 4 Monate alten Kater vor den Augen der beiden (kleinen) Kinder regelrecht zerrissen.

Die Jäger standen grinsend an der Grundstücksgrenze. :cry: :cry: :cry:
 
karthaeuser1

karthaeuser1

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In NRW sind es 200 m Grenze zum nächsten bebauten Grundstück. Und es ist nicht relevant, ob die Katze ein Haustier ist (was sie immer ist, ob sie drinnen oder draussen lebt), ob sie einen Besitzer hat oder herrenlos ist, noch ob sie gerade wildert oder nicht.

Eine Katze ist "Raubzeug" = potentieller Konkurrent der Jäger und er wartet nicht, bis die Katze Anzeichen macht, etwas zu jagen / zu erlegen.
Er drückt ab, sobald die Katze die 200m Marke überschreitet.

Bzw. auch das ist nicht unbedingt gesagt, wir wissen von mehreren Situationen, wo uns Katzenbesitzer glaubhaft versichert haben, dass eine Gruppe Jäger ihre Hunde losgelassen haben, die Hunde liefen bis AUF das Grundstück der Katzenbesitzer und haben in einem Fall einen 4 Monate alten Kater vor den Augen der beiden (kleinen) Kinder regelrecht zerrissen.

Die Jäger standen grinsend an der Grundstücksgrenze. :cry: :cry: :cry:
Aber dagegen kann man dann sehr wohl was machen
Was sind denn das für Sch....?
 

Blume Anna

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Ja, Karthaeuser, das wollte ich auch gerade schreiben.

Wenn Jagdhunde auf ein Grundstück eindringen , auf dem gerade kleine Kinder sind, dann muss man ja Angst um das Leben der Kinder haben.

@ Noci, doch es schwankt leider sehr. Bei uns sind es 500 m.
 

schneckeline

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Eine Katze ist "Raubzeug" = potentieller Konkurrent der Jäger und er wartet nicht, bis die Katze Anzeichen macht, etwas zu jagen / zu erlegen.
Er drückt ab, sobald die Katze die 200m Marke überschreitet.
Ich finds schade, daß hier mal wieder alle über einen Kamm geschoren werden. Eine Katze ist definitiv kein Konkurrent des Jägers. Oder hast Du schonmal einen Jäger gesehen, der auf Mäuse schießt? Oder eine Katze, die Wildschweine erlegt? Wer eine Jagdpacht hat, ist auch für die Revierpflege zuständig, dazu gehört es z.B. auch, dafür zu sorgen, daß die Wildschweinpopulation in Grenzen gehalten wird, bevor sie sich durch Deinen Garten wühlen. Das finde ich weniger schlimm, als Tier zum Schlachten zu züchten und auf Lebendtransporte zu schicken. Jäger werden nach Wildunfällen gerufen um die oft schwerverletzten Tiere zu erlösen. Immer noch besser, als wenn sich das Tier schwerverletzt noch irgendwo hinschleppt und qualvoll stirbt.

Ich will nicht bestreiten, daß es Jäger gibt, die auf alles schießen, was sich bewegt. Finde ich absulut Sch..., kein Thema. Idioten gibt es überall und dagegen sollte vorgegangen werden. Aber es sind nicht alle so. Ein guter Freund von mir hat die Pacht bei uns und er läßt Katzen und Hunde definitiv in Ruhe und regt sich über jeden auf, der Haustiere schießt. Er würde Wildkatzen eher noch einfangen und zum Tierschutz bringen.
 

nagarine

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Ich will nicht bestreiten, daß es Jäger gibt, die auf alles schießen, was sich bewegt. Finde ich absulut Sch..., kein Thema. Idioten gibt es überall und dagegen sollte vorgegangen werden. Aber es sind nicht alle so. Ein guter Freund von mir hat die Pacht bei uns und er läßt Katzen und Hunde definitiv in Ruhe und regt sich über jeden auf, der Haustiere schießt. Er würde Wildkatzen eher noch einfangen und zum Tierschutz bringen.
schade, dass es davon nicht mehr gibt...:|

ich kenne leider fast ausschließlich die andere sorte.

unsere kimba wurde von einer fichte geballert auf die sie sich geflüchtet hatte. und liegengelassen.
nachdem meine ma dann wochenlang jeder tigerkatze hinterhergerannt ist, hat sie sich schließlich einen jäger gekrallt und ihn ausgequetscht. der war sogar ein wenig zerknirscht wegen des verhaltens seines kollegen. aufgehalten hat er ihn aber nicht. :x

Bzw. auch das ist nicht unbedingt gesagt, wir wissen von mehreren Situationen, wo uns Katzenbesitzer glaubhaft versichert haben, dass eine Gruppe Jäger ihre Hunde losgelassen haben, die Hunde liefen bis AUF das Grundstück der Katzenbesitzer und haben in einem Fall einen 4 Monate alten Kater vor den Augen der beiden (kleinen) Kinder regelrecht zerrissen.
ich kenne jemanden, der eine jagdausbildung macht, und diese person hat mir dann mal ganz beiläufig erzählt, dass es üblich ist, jagdhunden kitten/katzen vorzuwerfen. davon gäbe es ja immer genug. zum scharfmachen! 8O :x
(und dabei dachte ich immer, jagdhunde dürfen selbstständig gar keine beute machen, sondern nur aufspüren, hetzen, apportieren?)
da blieb mir echt die spucke weg!

und es scheint sogar üblich zu sein. hab grad mal schnell gegoogelt:

http://www.vgt.at/publikationen/zeitung/tk24-03/17ProzessJagd.pdf

http://abschaffung-der-jagd.de/opfer/haustierealsjaegeropfer/61207jagdhundmitkatzenscharfgemacht.html

http://www.tatort-wald.de/perverses.htm

mir ist grad echt übel.

ich finde es unglaublich, dass es heutzutage in unserer "modernen gesellschaft" noch solche dinge gibt!
ich meine, ich bin echt hinter`m deich aufgewachsen und kummer gewohnt.
typische situation:
man reitet fröhlich aus, hat grad den hofplatz verlassen und plötzlich knallt es neben einem. besoffener jäger auf dem acker. kehrt man lieber wieder um. (der typ wurd dann noch von dem, ähm, "urigen" reitstallbesitzer mit der plattschaufel über den acker gejagt. strafe muss sein! anzeige geht ja nicht, man kennt sich ja...) aber ich dachte naiverweise immer, dass es auf dem festland, in der "zivilisation", irgendwie besser wäre...:(

tja, pustekuchen!
 
Thema:

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