Harn - erhöhtes Bilirubin

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Zugvogel

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Von Mariechen wurde Ende der Woche eine Harnprobe untersucht, dabei wurde erhöhtes Bilirubin festgestellt.

Im Google hab nur wenig dazu finden können, leider.

Meine Fragen dazu: Woher kann das
kommen? Vergiftung scheidet so gut wie möglich aus, auch keine Pflanzenvergiftung.
Wohngifte gibt es hier so gut wie keine, unser Garten wird giftfrei geführt, auf die Straße kommt Mariechen nicht. Vergiftete Mäuse scheiden aus, hier gibts keine Mäuse mehr.

Kann es eine Folge von Struvit sein? Wird solche Erhöhung vielleicht von Schweineschmalz ausgelöst, von etwas zuviel Lachsöl (max 1 Teel. pro Woche), vielleicht BARF und Dosenfutter doch zu zeitnah gegeben?

Kommenden Mittwoch haben wir Termin bei TÄ, aber ich wäre froh, etwas mehr Wissen zu dieser Störung zu haben.

Zugvogel
 
21.10.2007
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

Alannah

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Bilirubin wird vom Körper selbst hergestellt, fällt beim Abbau der roten Blutkörperchen an. Erhöhtes Bilirubin kann auf Leber- oder Gallenerkrankungen oder auf Störungen der Blutbildung hinweisen. Oft hat es aber auch keine Bedeutung, wenn mal eine kleine Erhöhung vorliegt.
Am besten mal unter dem Begriff "Bilirubin" googeln, da kommt jede Menge!
 

Zugvogel

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Wie wird das festgestellt, ob harmlos oder nicht? Durch Blutbild?

Zugvogel
 

elvira

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Bei Bebi war es damals so, dass sein Urin quittegelb, voller Kristalle war und daraufhin noch ein Blutbild erstellt wurde.
Die Leberwerte waren katastrophal:(
Bei ihm war der Auslöser aber nicht die Struvitgeschichte.

Ist Mariechen denn irgendwie gelb (Nickhäute)??
Wenn Du sowieso beim TA bist am Mittwoch würde ich das nochmal per Blutbild abklären lassen.

Dass das von Schweineschmalz oder Lachsöl kommt, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen::?
 

Alannah

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Genau, darauf würde ich auch achten. Was bei Menschen und Katzen Gelbsucht macht, sind erhöhte Bilirubinwerte!
 

Zugvogel

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Mariechens relevante Struvitwerte sind in Ordnung, PH bei 6, keine Kristalle, keine Entzündung.

Der TA-Termin wurde speziell dieser Bilirubinwerte vorverlegt von Mitte November auf kommenden Mittwoch, ein Blutbild wird auf jeden Fall gemacht, das halbjährliche ist fällig (und war Grund für den Nov-Termin).

Ich kenn mich mit diesen Werten vielzuwenig aus, um als 'guter Partner' der TÄ entgegenzutreten und fürchte ein wenig, wie so viele von hier nicht gut beraten zu werden und Mariechen nicht gut und gezielt behandelt. Wir können doch alle etliche Strophen von diesem Trauerlied singen :(

Ich bin für jeden Hinweis, jeden Rat, jeden Tip sehr dankbar. Im Google hab ich nur gefunden, daß solch erhöhten Werte auf entweder Entzündungen oder Vergiftungen deuten können und genau dieses scheint mir eher unwahrscheinlich - doch der Teufel steckt im Detail :evil:

Bisher weder zartgelbe Haut an den Ohren, nichts an den Augen zu sehen, kein verändertes Verhalten. Das jedenfalls ist ja schonmal gut.

Zugvogel
 

Alannah

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Hm, also ich schätze mal, mit der Struvitgeschichte hat das sicher nichts zu tun. Bin aber auch mal gespannt, was da rauskommt.
Hab grad gelesen, wenn eine Katze länger wenig oder nichts frißt, kann das Bilirubin auch ansteigen? Weiß nicht, ob es stimmt.
 

Zugvogel

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Ich werde auf jeden Fall berichten.

Die Aussage, daß Bilirubin erhöht ist, habe ich bisher nur per Telefon, kann also nichtmal sagen, um wieviel der Wert nach oben überschritten ist.

Zugvogel
 

Zugvogel

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Jetzt habe ich die 'relevanten' Leberwerte per Telefon von der TÄ bekommen (Gesamtauswertung des BB kommt mit der Post).

ALKP - 200; ALT - 188; AST - 115;

Wodurch diese Entgleisungen kommen, ist nicht klar, mit 99% Sicherheit kann Vergiftung ausgeschlossen werden, Entzündung ebenso.

Als Therapie hat mir die TÄ dringend geraten, kein BARF mehr zu geben, mindestens 4 Wochen lang, dann nochmal ein Kontrollblutbild machen zu lassen.
Mariechen barft die berühmten 20%, immer zum Frühstück. Das enttäuschte Gebaren unseres Liebchens heute war fast nicht zu ertragen. Hat sich jetzt ohne einen Happen vom sonst akzeptierten Futter zu nehmen, in eine warme Ecke zurückgezogen.

Sonstige Medizin wurde nicht verordnet.

Wie kann Protein die Leber derart beschäftigen, daß sie so entgleisen kann?
Ist es wirklich sinnvoll, BARF einfach zu streichen, wo doch BA = bedarfsgerecht + artgerecht ist?

Ich bin verwirrt und ratlos.


Zugvogel
 

Ulrich

Guest
Hallo Eva,

Bilirubin ist der Gallensaft, wichtig für die Fettverdauung (Enzyme zur Fettsynthese). Bilirubin ist hydrophil und wird über die Nieren wieder ausgeschieden, das ist der Gelbfarbstoff im Pipi, auch bei uns Menschen.

Wenn zuviel davon im Urin ist, kann es nur zwei Möglichkeiten geben. Entweder wird zuviel Galle produziert, was eigentlich nicht schlimm ist oder es wird zu wenig Flüssigkeit aufgenommen, diese Folgen kennst Du.

Ein Problem mit den Nieren ist vielleicht auch möglich, das kann aber nur der TA feststellen, ich halte es für sehr unwahrscheinlich, aber kläre es besser ab.

Wichtig ist, dass viel Flüssigkeit aufgenommen wird, damit die Nieren gut gespült werden. Da darf es auch ruhig mal etwas mehr Katzenmilch sein....
 

Alannah

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Hallo Eva,

mit Barf kenne ich mich jetzt gar nicht aus und kann nicht sagen, wieso das so auf die Leber gehen soll. Sind auch die Bilirubinwerte im Blut bestimmt worden?

Gruß
Alannah
 

Alannah

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Bilirubin ist der Gallensaft, wichtig für die Fettverdauung (Enzyme zur Fettsynthese). Bilirubin ist hydrophil und wird über die Nieren wieder ausgeschieden, das ist der Gelbfarbstoff im Pipi, auch bei uns Menschen.
Wenn zuviel davon im Urin ist, kann es nur zwei Möglichkeiten geben. Entweder wird zuviel Galle produziert, was eigentlich nicht schlimm ist oder es wird zu wenig Flüssigkeit aufgenommen, diese Folgen kennst Du.
Das stimmt so nicht ganz. Bilirubin selbst ist normalerweise im Urin in so geringen Mengen vorhanden, daß es nicht nachweisbar ist. Was du meinst, sind die Abbauprodukte von Bilirubin (Sterkobilin und Urobilin), die die Farbe von Urin und Stuhl bestimmen.
Das heißt, das gefundene Bilirubin im Urin ist so oder so pathologisch und hat nichts mit zu wenig Trinken zu tun.
 

Zugvogel

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Sofern die Bilirubinwerte der Leber bestimmt wurden, sind sie nicht außerhalb der Normwerte, sonst hätte mir das die TÄ gestern auch mitgeteilt.
Es sind diese drei Werte ALKP, ALT und AST, die auffällig sind, sehr auffällig.

Den gesamten Befund des Blutbildes werde ich hoffentlich heute per Post bekommen, gestern gabs per Tel nur die o.a Werte mündlich, dazu die Therapieanleitung, die mich so verwirrt.

Mariechen trinkt zusätzlich zum Nafu noch ca 100 ml Wasser pro Tag, das dem Nafu noch zugefügt wird. Die erforderliche Menge wird morgens abgemessen, das Meßglas muß abends leer sein.

Katzenmilch wird nicht angeguckt, bzw. alles Nasse außerhalb des Futternapfs wird weder eines Blickes noch eines Schlabberns gewürdigt.

Nafu ist jetzt Petnatur/Kattovit Urinary halbehalbe. Bisher war Kattovit Urinary mit andren Sorten nicht ganz so guter Qualität zusammen, aber sicher kein Bähfutter.

Guardacid täglich zum Kattovit zusätzlich sind 3 Stck pro Tag, im ca 7-Std-Rythmus gegeben, ins Futter gerührt.
Harn- und Kotabsatz sind gut, Kot täglich normalfest, ein Stück, dunkelbraun. PH im guten Bereich, zwischen 6.2 - 6.8.

So gesehen haben wir Struvit gut im Griff, jetzt kommt das mit der Leber ::?

Zugvogel
 

Zugvogel

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Weiß niemand was dazu?

Zugvogel
 

KFME

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Kira hatte ja auch so stark erhöhte Leberwerte...
Ich habe, nach Anraten einer THP, einmal täglich 5Tropfen FegaCoren gefüttert (flüssig), das über zwei Wochen und die Werte waren wieder Top.

Wovon das aber bei euch kommt, weiß ich nicht.
Ich weiß nur, das bei 100% gebarften Tieren die Blutwerte anders sind als sie laut Norm sein sollen. Aber, das soll nicht dramatisch sein.
Und bei 20% denke ich nicht, das es am Fleisch liegt.
 
mortikater

mortikater

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Jetzt habe ich die 'relevanten' Leberwerte per Telefon von der TÄ bekommen (Gesamtauswertung des BB kommt mit der Post).

ALKP - 200; ALT - 188; AST - 115;

Wodurch diese Entgleisungen kommen, ist nicht klar, mit 99% Sicherheit kann Vergiftung ausgeschlossen werden, Entzündung ebenso.

Als Therapie hat mir die TÄ dringend geraten, kein BARF mehr zu geben, mindestens 4 Wochen lang, dann nochmal ein Kontrollblutbild machen zu lassen.
Mariechen barft die berühmten 20%, immer zum Frühstück. Das enttäuschte Gebaren unseres Liebchens heute war fast nicht zu ertragen. Hat sich jetzt ohne einen Happen vom sonst akzeptierten Futter zu nehmen, in eine warme Ecke zurückgezogen.

Sonstige Medizin wurde nicht verordnet.

Wie kann Protein die Leber derart beschäftigen, daß sie so entgleisen kann?
Ist es wirklich sinnvoll, BARF einfach zu streichen, wo doch BA = bedarfsgerecht + artgerecht ist?

Ich bin verwirrt und ratlos.


Zugvogel

Liebe Eva,

das beunruhigt mich auch.

wie Du vielleicht weißt, hatte mein Kimi vor ein paar Monaten Brechdurchfall mit Atemnot, war zwei Tage in der Klinik, erhöhte Leberwerte. Mich haben die ja auch fertig gemacht wegen Barf (ca. 40 %), aber das Problem hat sich für Kimi erledigt, weil er seit der Geschichte kein rohes Fleisch mehr frißt. Bei der Kontrolle zwei Wochen später war alles wieder okay.

Aber Keke, bei dem auch ein Blutbild gemacht wurde (wegen Virustests) hatte auf einmal auch erhöhte Leberwerte, obwohl der gar nicht krank gewesen war.

Das kann doch nicht vom Barfen kommen?
 

KFME

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Leider nein.
Es ist ja bisher noch immer unklar, warum sie so krank war und was es überhaupt war.
Sie hatte ja Blut im Urin, erhöhten PH und dergleichen.
Man muss dabei auch bedenken, das sie tagelang nix gefressen und getrunken hat und das auch noch immer nicht tut.

Inzwischen sind die Werte wieder hervorragend!
 

herbstsonne

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hallo zugvogel,

frage doch mal die ta nach der kupferspeicherkrankheit. bei dieser krankheit wird durch eine störung der gallenausscheidung in der leber zu viel kupfer in toxischer höhe angesammelt. allerdings habe ich es nur bei hunden gelesen, aber vielleicht tritt dies ja auch bei katzen auf.

ich habe mir eben im barfbaukasten noch mal die cu-mengen noch mal angeschaut. rind hat z.b. wesentlich mehr cu als huhn. in meinen barfrezepten komme ich allerdings nie auf den höchstwert, deshalb glaube ich, dass es nicht am barf liegt.
 

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