Habe Angst, dass es Dauer nicht mehr mit meinen Katern funktioniert.

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miaumiau93

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Hallo ihr Lieben.

Bin neu hier und habe mich soeben angemelxet, weil ich etwas verzweifelt bin und den Eindruck habe, dass in diesem Forum ein recht offener Austausch stattfindet.
Ich weiß, dass es den ein oder anderen beim Lesen des Titels schon sträuben wird. Der Gedanke, die eigenen Katzen wegzugeben, stößt auch mir bitter auf bzw macht mich unfassbar traurig.

Ich habe im Januar zwei Kater (Brüder, damals laut Urkunde ein halbes Jahr alt aber schon recht groß) aus dem Tierheim adoptiert, die anscheinend niemand wollte. Dort haben die beiden in einem winzigen Raum zu zweit leben müssen. Ich weiß weiter nichts über ihren Background. Sie wurden mir als Wohnungskatzen vermittelt, ich kann auch keinen Freigang in meinem 200 Parteien Mietshaus leisten. Sie würden nicht mehr nachhause finden.
Meine Wohnung ist aber recht groß. Damals war ich Katzenanfängerin und habe sie mit meinem katzenerfahrenen Exfreund geholt. Die Beziehung ist in die Brüche gegangen und nun lebe ich allein in dieser Stadt, was heißt, dass die Katzen durch meinen Schichtdienst Job unregelmäßig und bis zu 10 Stunden alleine in der Wohnung sind und ich jedes Mal eine Katzensitterin bezahlen muss, wenn ich mal zwei Tage weg muss, da ich hier niemanden in der Nähe kenne.

Der Alltag mit beiden ist ab und an leider ziemlich belastend geworden. Natürlich gibt es auch bessere Tage. Beide sind absolut goldige Schätze, begrüßen jeden angstfrei und gerade Freddie kuschelt wie ein Baby und ist extrem anhänglich. Solche Momente sind goldwert. Aber: beide sind definitiv KEINE Wohnungskatzen.
Sie sind super wild und ich glaube trotz sämtlichen Spiel und Klettermöglichkeiten total unterfordert. Gerade Molko ist extrem verhaltensauffällig. Er leckt schon immer zwanghaft seine Pfoten und kann dann nicht damit aufhören.
Er macht auch etwas anders unangenehmes. Wenn er kuscheln kommen will, setzt er sich auf meinen Bauch und macht dann aber nach dem Treten recht sofort Begattungsbewegungen auf mir, Geschlechtsteil ist dann auch ausgefahren....
Das unterbinde ich natürlich, weil ich es extrem unangenehm finde und danach ist er noch unausgelasterter und fängt wieder an, an seiner Pfote zu saugen. Andere Streicheleinheiten außer mal Kraulen kann er nicht zulassen, bei Gästen geht er auch mal so auf den Schoß, er macht das nur bei mir. Er besteigt auch Kuscheltier und Kissen und hinterlässt öfter mal stinkendes, klares Sekret, gerne auch auf Möbeln, was mich ziemlich anekelt. Wahrscheinlich Sperma?? Freddie hinterlässt auch mal so Flecken bzw sondert zumindest denselben Geruch ab (stinkt undefienierbar).
Beide sind kastriert.

Sie haben Couch und Recamiere zerstört und auch sonst einiges an Schaden in der Wohnung verursacht. Renovierung wird dann wohl teuer. Kratzbäume haben sie aber zwei und eine Kratzmatte.

Mein Schlaf ist auch extrem beeinträchtigt. Ich will sie nicht konsequent aus dem Schlafzimmer verbannen, da sie so einfach mehr Platz haben.. Manchmal mache ich die Tür zu um zu schlafen, gerade nach den Nachtdiensten, weil Ich einfach mal alleine sein muss und meine Ruhe brauche. . Sie kratzen dann direkt oder nach einer Weile extrem ausdauernd an der Tür, maunzen und werfen sich dagegen. Natürlich versuche ich auch mit beiden im Schlafzimmer zu schlafen, was aber nicht immer gelingt. Durchschlafen kann ich nie. Ich denke so Schlafprobleme hat jeder mit Katzen, es ist aber echt schlimm geworden teilweise. Ich habe zudem leider einen extrem leichten Schlaf, dafür können beide natürlich nichts. Freunde übernachten sehr ungern bei mir wegen den beiden.

Wenn ich von der Arbeit komme, rennen sie eigentlich immer aus der Tür raus (vorher schliesse ich die Hausflurtür). Dann muss ich sie einfangen, manchmal lasse ich sie kurz rumrennen. Freddie ist dann so flink und schnell, dass ich in kaum bekomme und das manchmal echt dauert, selbst mit Locken mit Futter. Manchmal verlier ich da die echt die Nerven nach einem schlimmen Arbeitstag. Freddie ist auch schonmal entwischt, hab sein Entwischen absolut nicht gehört und gesehen und gedacht ich spinne und ich habe ihn tagelang gesucht. Aber anscheinend kam er draußen irgendwie zurecht. Manchmal muss ich auch wie ein Dieb aus meiner eigenen Wohnung "ausbrechen", wenn ich sie verlassen will, da die Katzen sonst gerne so schnell rausrennen. Türen sind halt für beide sehr interessant.

Gelegentlich sind beide auch mal unrein, was ich aber eher als Aufmerksamkeitsschrei werte. Sonst benutzen beide ihr eigenes Klo recht verlässlich. Mit Futter sind beide auch wählerisch geworden, aber das sind so Sachen die ich nicht ausgesprochen nervig finde und die ja normal sind.

Mein Problem ist einfach, dass ich seit Monaten kaum zur Ruhe kommen und oft nicht mal kurz 5 Minuten ungestört im Bad sein kann. Im Zustand der Wohnung fühle ich mich unwohl.. Ich habe das Gefühl, den beiden nicht gerecht werden zu können, egal wie ich mich bemühe. Ich will demnächst umziehen, aber habe keine Ahnung, ob ich eine freigangstaugliche Wohnung finde. Ich kann auch nicht ewig suchen.

Ich will die beiden nicht im Stich lassen. Ich habe Verständnis, warum sie so sind wie sie sind. Und sie haben auch so viele positive Seiten und sind so liebevoll. Ich weiß auch nicht, ob sie jemand anderes nehmen würde. Sie zurück ins Tierheim gegeben, könnte ich mir nie verzeihen. Aber ich hatte mein Leben lang immense private Schwierigkeiten und mag mich wenigstens Zuhause einigermaßen wohlfühlen. Was ja auch manchmal der Fall ist, es ist nur einfach schwierig.

Ich will nicht, dass mir hier jemand mein schlechtes Gewissen abnimmt. Musste mir nur mal das ganze von der Seele reden und bin sehr traurig. Ich weiß, dass ich wohl naiv war und mich habe blenden lassen von all meinen Bekannten bei denen zwei Wohnungskatzen recht reibungslos funktionieren. Die beiden können auch gar nichts dafür, dass ich so viel weg bin und sie alleine sind..

Habt ihr vielleicht Tipps und Ratschläge, was Molkos Triebe und Zwänge angeht? Eigene Erfahrungen würden mir auch helfen. Und was sind die Voraussetzungen für Freigang, kann ich die beiden wenn ich doch die Möglichkeit dazu bekommen sollte, guten Gewissens daran gewöhnen? Das Tierheim meinte damals sie wären für draußen zu angst frei und würden direkt überfahren werden. Wie groß muß eine Wohnung sein, wenn sie raus können?


Sorry fürs Gelaber.


Eure Liv
 

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11.11.2019
#1

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Harlith

Harlith

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Hallo Liv,
willkommen hier im Forum und danke für deine offenen Worte und auch dein Vertrauen.
Nicht jeder gibt gern zu ,dass er absolut von der momentanen Situation überfordert ist.
Ich vermute, dass auch bei dir viele kleine Stellschrauben gerade zu dieser Überforderung führen und dass davon ein paar sicherlich auch die beiden, sry, dass ich das sage aber, absolut süßen Katerchen sind.Also in die Augen deines Kukaters könnt ich mich verlieben und die Hinterpfoten deines Tigerchens ... zum knuddeln.
So .. genug angehimmelt.
Beim Durchlesen deines Textes hab ich versucht so mal ein paar "Eckdaten/-fakten" zu lesen.
Deine Kater waren im Januar ~6 Monate was Sie also jetzt so gerade über die Schiene des 1 Jahr Katers schieben würde. Bedeutet, dass sie jung, schlank und voller Energie sind. Ganz ähnlich einem 19 Jährigen Kerl. Grob gesagt würde ich behaupten, sie verhalten sich genauso wie 18 jährige "Jungs".
Durch deine Beschreibung wirken sie sehr energiegeladen und rastlos.
Sie sind super wild und ich glaube trotz sämtlichen Spiel und Klettermöglichkeiten total unterfordert. Gerade Molko ist extrem verhaltensauffällig. Er leckt schon immer zwanghaft seine Pfoten und kann dann nicht damit aufhören.
Dann würde ich gerne wissen wie du mit beiden spielst, was du spielst, wie lange und so. Vielleicht kann man dir da noch Anregungen geben, wenn beide nicht ausgelastet sind.
Dass Katzen Möbel heil lassen ist leider immer noch nicht so genetisch in sie eingepflanzt. Ich habe auch nach dem Auszug aus meinen Wohnungen immer fröhlich neu tapezieren (lassen) dürfen. Was haben sie denn noch alles zerstört? Deine Möbel können auch locker mal unter einer schöne Decke verschwinden, wenn es dann ganz schlimm aussehen soll und man vorerst kein Geld für eine neue Rekamiere hat. Aber ich würde dir davon abraten dir teure Designerstücke zu kaufen. Tiere machen nun mal Dreck, Schmutz und Sachen kaputt. Aber machen wir Menschen das nicht auch? Wenn wir das nicht täten ständen wir nicht vor einer Klimakastrophe bei der doch noch immer die meisten Leute ihren Lebensstil nicht groß verändern.
Und noch ein Statement: Katzen kosten Geld. Die einmalige Anschaffung ist halt das billigste bei der ganzen Sache. Selbst die Kratzbäume amortisieren sich über die Zeit. Viele Leute gehen davon aus, dass der Tierarzt bei gesunden jungen Katzen ja eh nie draufgucken muss .. aber so eine Kalkulation kann in die Hose gehen. Und die Kosten bei einer Veränderung der Tapete oder gar Wohnungstüren ... werden meist komplett vergessen.

Wenn ich von der Arbeit komme, rennen sie eigentlich immer aus der Tür raus (vorher schliesse ich die Hausflurtür). Dann muss ich sie einfangen, manchmal lasse ich sie kurz rumrennen.
Da bist du inkonsequent in deiner Handlung: Entweder sie dürfen raus .. oder halt nicht. Aber so einmal raus einmal nicht ist für dich nerviger als alles andere. Wenn sie einmal auf den Geschmack kommen, dann wollen sie natürlich auch nicht drauf verzichten. Du willst ja auch nicht einmal in eine Diskothek reinkommen und dann wieder nicht. Oder halt nur bis zur Gardarobe um dann wieder rausgefischt zu werden.
Ich hab früher immer konsequent beim Öffnen meiner Wohnungstüre (die nach innen auf geht) den Fuß vorangeschoben und ge"faucht" ... also "Kschhhhh"gemacht. Auch jetzt noch mach ich das wenn unser neuer Kater zu neugierig ist,wenn ich vor die Wohnugstüre gehe. Ich finde es gut, dass du dir sozusagen eine Sicherheit aufbaust indem du die Hausflurtüre schließt, aber wenn dann mal jemand zur falschen Zeit durchgeht bist du wieder einen deiner Kater los. Das ist also nix Halbes und nix Ganzes. Lieber Konsequent "nein" sagen als "Jain", sie brauchen jetzt auf jeden Fall auch Erziehung.
Das wäre auch das Grundproblem bei deinen nächtlichen Alleingängen. Einerseits willst du ihnen den Platz nicht nehmen andererseits willst du deine Nachtruhe. Dann ist die Türe für sie halt ab jetzt 24/7 zu. Es wird dauern, bis sie das lernen ... aber sie tuns. Aber mit gemauze vor der Türe wirst du leben müssen. Hab ich jeden Morgen, da dies die einzige Möglichkeit ist für meine alte Dame micht zu wecken und mir klar zu machen, dass der dicke Kater über Nacht wieder beide Näpfe geleert hat und sie nun frühstück möchte. Bei mir dürfen sie halt aufgrund der Allergie meines Mannes nicht ins Schlafzimmer und schon gar nicht ins Bett.
oft nicht mal kurz 5 Minuten ungestört im Bad sein kann.
Sry, aber daran gewöhne dich bitte ... viele, wenn nicht sogar die meisten der Katzenbesitzer kennen es nicht anders. Mein verstorbener Kater ließ uns auch nie Privatsphäre im Bad. Selbst wenn wir die Türe anlehnten hat er sich auf die Hinterpfoten gestellt und alá "Baum fällt" sich einfach gehen die Türe fallen lassen. Selbst wenn er dann nicht hinterher getappst ist, sondern dann im Türrahmen zufrieden guckend saß. Er hatte seine offene Türe wieder. Ich selbst bin heute morgen auf der Toilette erstmal angekuschelt und dann angeblökt worden. Das dumme ist ja .. wenn man sitzt kann man nicht weggehen und das haben Katzen nun mal schnell raus.
und ich jedes Mal eine Katzensitterin bezahlen muss, wenn ich mal zwei Tage weg muss, da ich hier niemanden in der Nähe kenne.
Noch so eine Stellschraube:
Ich hab das Gefühl, dass du dich in der "Stadt" nicht so richtig wohl fühlst. Wenn du keinen kennst, der mal ein Augen auf die Katzen hat oder dich mit den Katze besucht, lässt mich grübeln ob es nicht eher Zeit wäre dich umzuschauen ob da nicht noch mehr Menschen leben. Ich mein ein Mietshaus mit 200 Parteien ist unheimlich "clean" und man geht so unbekannt in der Masse unter. Das kann der Psyche doch nicht gut tun. Du schreibst auch, dass du umziehen willst, hast aber momentan noch keine Wohnung. Irgendwie bleibt bei mir im Bauch das Gefühl, dass du mit einem Fuß immer aus der Türe deiner Wohnung bist. Was mir da irgendwie fehlt, ist dass du deine Wohnung als deine Bleibe ansiehst als dein Zuhause und Rückzugsort an dem deine Katzen nur noch das I Tüpfelchen sind.
Katzen können, meiner Meinung nach, keine Wohnung unwohnlich machen, die vorher ein zu Hause war. Zerstören und verdrecken kann man beheben. Aber wenn ich mich generell in meiner Wohnung nicht sicher und wohl fühle, wäre es an mir, das zu ändern. Entweder durch Wohnungswechsel oder durch ein Ändern der Wohnungseinrichtung.
Also meine Frage ist : "Wenn dir jemand von heute auf morgen die Katzen abnehmen würde. Würdest du dich dann in deiner Wohnung so wohl fühlen, dass du gerne auch mal Stunden allein in ihr bleibst? Oder wärst du dann vielleicht noch mehr "auf achse" weil du dich um keinen mehr kümmern müsstest?"
Mein Problem ist einfach, dass ich seit Monaten kaum zur Ruhe kommen
Noch so eine kleine Schraube:
Meine Frag wäre hier: Wie meinst du, kannst du zur Ruhe kommen. Was brauchst du dafür?
Ruhe? Ablenkung? Anleitung?
Vielleicht täte ein Yogakurs, Qi Gong Kurs, Malen oder Stricken/Häkeln (jeder wie er mag und veranlagt ist) seinen Teil dabei dich selbst, ich nenn es mal, zu Erden und zur Ruhe kommen zu lassen?

Was die (Zwangs-)Verhaltensweisen von Molko angeht .. da hoffe ich wird sich eine erfahrenere Person mit beschäftigen. Ich hab es nur bei meiner Cousine erlebt und diese hat es gelassen genommen und ihrem Kater seine Begattungsdecke gelassen. Ob das nun richtig oder falsch war, kann ich nicht sagen.
 

Smee

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Was die (Zwangs-)Verhaltensweisen von Molko angeht .. da hoffe ich wird sich eine erfahrenere Person mit beschäftigen. Ich hab es nur bei meiner Cousine erlebt und diese hat es gelassen genommen und ihrem Kater seine Begattungsdecke gelassen. Ob das nun richtig oder falsch war, kann ich nicht sagen.
Meiner macht das tatsächlich auch ab und zu, allerdings stinkt danach nichts. Beim Lesen kam mir der Gedanke, ob das Katerchen vielleicht doch nicht korrekt kastriert wurde oder ob doch etwas organisches vorliegt? Die Tröpfchen, die mein Kater absondert, sind absolut geruchlos und eigentlich wie ein Wassertropfen.
Anfangs habe ich das auch unterbunden, weil ich es natürlich nicht besonders toll fand. Dann wurde mir klar, dass es für ihn ganz wichtig zum Streßabbau ist. Dazu muss ich sagen, dass es bei Leo eine seltsame Mischung aus Kittenverhalten und Erwachsenenverhalten ist, also ganz eindeutig etwas, das ihn entspannt. Ärmel festhalten, dazu treteln und ab und zu leider auch mal mehr. Ich sehe das allerdings, wie gesagt, als Entspannungsritual und lasse ihn machen wenn er nicht gerade auf mir rumrödelt.
Ist natürlich ein pikantes Thema, aber natürlich haben auch unsere Haustiere ihre Sexualität. Auch sie entspannt es.
Dass dein Katerchen allerdings immer und überall solch auffälliges Verhalten zeigt, ist nicht so gut. Bei Leo habe ich den Eindruck, dass es einfach ein abendliches Ritual beim Kuscheln ist, genau wie das dazugehörige Treteln. Der ist dann ganz hin und weg.
Bei deinem Kater klingt das nach verzweifeltem Streßabbau, der ist eindeutig nicht ausgelastet und gelangweilt. Lass das auf jeden Fall bitte auch organisch abklären, wenn sein Tröpfchen stinkt oder sogar klebt. Aus den leeren Bömmelchen sollte da nix mehr kommen!
 
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Hallo Liv/miaumiau,

wo sonst sollst du denn über deine Probleme reden, wenn nicht hier? Das ist kein Gelaber. Ich wäre froh, wenn alle so offen reden könnten und sich Hilfe holten, ehe sie Tiere abgeben! Ich habe mal im Tierheim gearbeitet und echt Klopper erlebt. :ärgern:

Tierheim: In deinem Übergabevertrag steht wahrscheinlich, dass du die Kater wieder im Tierheim abgibst, wenn du sie nicht länger halten kannst/möchtest. Du darfst deine beiden wahrscheinlich nicht an andere vermitteln.

Katzensitter: Geld bezahlen??? Meine Freundin hat mir unerwartet tatsächlich Geld für die 1 Woche während der Herbstferien gegeben, aber ich hätte es auch ohne Geld gemacht - schließlich habe ich da gewohnt, auf großem Bildschirm ferngesehen, den Kühlschrank leergefuttert und viel Spaß mit Katerli gehabt. :D Wenn sie länger als sonst tagsüber weg ist, komme ich bei meinem Patenkater vorbeigeschneit, sodass er nicht 10 Std. allein ist. Kennst du keine Rentnerin ohne Anhang? ;)
 
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Ach, noch ein Tipp zu Katzensitter:
Es gibt www.nebenan.de in unserer Stadt - dort kann man um Hilfe bitten, Hilfe anbieten, sich zum Sport verabreden, zu Veranstaltungen einladen usw.
Dort hat kürzlich eine Frau aus meiner Nachbarschaft Haus- + Katzensitter für 1 Monat (sogar über Weihnachten & Silvester!) gesucht. Ich habe mich gemeldet :D, aber nur als Reserve, weil ich 1. zwischendurch beim Patenkater bin und 2. blutige Anfängerin bin. 1 Monat Verantwortung ist schon eine etwas größere Hausnummer...
 

Gast49814

Gast
Moin Liv,
ich bin eben zum zweiten Mal traurig geworden, als ich Dein post noch einmal gelesen hab. Katzen kommen doch zu uns um Glück in unser Haus zu bringen ... und glücklich klingt es gar nicht, was Du schreibst.
Zu Molkos Verhalten hab ich das hier gefunden:
Extremkuscheln und irgendwas stinkt danach
Und eine Antwort klingt dann so:
Hallo,
mische mich mal ein! Das Sekret dient der "Parfümierung" mit dem Eigengeruch. Es wird aber auch bei Stress/ Erregung abgesondert, also z.B. hat unser Leo das beim TA vor Angst mal auf dem Tisch hinterlassen, genauso parfümiert er aber gerne beim Extremkuscheln mich/meine Sachen.
Ich glaube, Molko würde einfach soooo gern mehr lieben, Dich lieben dürfen, glücklich sein, völlig entspannt dösen. Kann er das ein ums andere Mal nicht beim Extremkuscheln ausleben, entwickelt er eine Störung. Dann kommt quasi als Übersprungshandlung das Pfotenkauen zum Einsatz.
Beide Kater sind zum Anbeissen süß und auch noch jung. Mit Geduld, Ausdauer und Zuneigung können sie zwei in sich ruhende Kater werden. Vielleicht kannst Du Molko auf seinem Weg helfen, indem Du ein Handtuch auf Deinen Bauch nimmst und ihm seinen "Abschluss" gönnst?
Viel Glück zu dritt!
 
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