Große Probleme mit Nachbarin

  • Ersteller des Themas Arido
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Arido

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Vorab: wir haben fünf Katzen!

Wir sind von der Stadt ländlich gezogen für unsere Kinder und unsere Katzen.

Tja, und
jetzt wohnt direkt im Nebenhaus eine Frau, die Panik vor Katzen hat. Sie schreit und weint, wenn diese ihr zu nahe kommen.

Würdet ihr deswegen die Katzen drinnen lassen oder es versuchten? Unser Haus hat knapp 250 qm damit genug Platz für die Katzen.

Wir haben schon einen festen Zaun gezogen, vergiss dich Pflanzen gekauft, ultraschallgeräte usw. hilft aber nur bedingt.
 
Julchen94

Julchen94

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Das ist aber eine Extremsituation.
Habt ihr jetzt den ganzen Garten eingezäunt und wie hoch?

Wenn Nachbarn sich einfach nur beschweren ist das schon ärgerlich.
Aber so eine Panik... Habt ihr mal mit ihr gesprochen.
Kann man ihr vielleicht zeigen, dass die Katzen ganz lieb sind?
 
carloty

carloty

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Hallo.....ihr versucht doch schon die katzen von der nachbarin fernzuhalten. Mehr kann man nicht machen.

Auf dem land haben viele familien freigänger katzen. Es werden nicht nur eure katzen die nachbarin besuchen.

Lg
 

romulus

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Ich würde der Frau raten, laut in die Hände zu klatschen oder sonstwie laute Geräusche zu machen, damit die Katzen abhauen - notfalls eine Dusche mit dem Wasserschlauch.
Aber die Katzen sollten nicht darunter leiden, dass die Frau Panik vor ihnen hat!
Sprich mal mit ihr und unterbreite den Vorschlag, ob sie damit klarkommen kann!
 
Eroica

Eroica

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Offenbar hat die Frau eine Katzenphobie, das sollte man schon ernst nehmen.

Ich glaube nicht, dass das:

Kann man ihr vielleicht zeigen, dass die Katzen ganz lieb sind?
so einfach geht.

Natürlich muss die Frau Deine Freigänger in gewissem Maße dulden. Da gibt es Urteile, die besagen, dass zwei Freigänger pro Haushalt von der Nachbarschaft geduldet werden müssen.

Aber ich bin sicher, dass die Frau darunter wirklich leidet und von daher würde ich an Deiner Stelle versuchen, den Freigang zu sichern und auf das eigene Grundstück zu beschränken.
 
Julchen94

Julchen94

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Na ja man kann sie ja mal fragen, ob man ihr zeigen kann, dass die Katzen ihr wirklich nichts tun. Vielleicht denkt sie alle Katzen sind böse.

Den Garten zumachen ist natürlich die einfachste und beste Lösung.
 

xtinez

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Das ist ein Problem, aber gleichzeitig auch eine Chance.

Mit so einer Angst zu leben ist ja auch nicht einfach. Eine Bekannte hatte genau solche Angst vor Hunden. Dann haben sich Nachbarn bei ihr im Haus einen Welpen angeschafft und sie von Anfang an informiert und einbezogen - darüber ist dann mit dem größer werdenden Hund der Knoten geplatzt. Also sie fällt jetzt nicht jedem Hund um den Hals, aber es ist kein Problem mehr.

Gibt es in der Nachbarschaft vielleicht gerade Katzenbabies? Einerseits natürlich prinzipiell nicht wünschenswert, aber wenn sie schon mal da wären, könnte man es vielleicht auf diesem Weg versuchen. Denn wie schon zuvor geschrieben - es sind ja nicht nur Deine Süßen, die da spazieren gehen. Sicherlich wäre das Leben für die Nachbarin auch entspannter, wenn sie keine Angst mehr hätte und die Besuche der Miezen vielleicht sogar genießen könnte.

LG xtinez
 

Samara

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Na ja man kann sie ja mal fragen, ob man ihr zeigen kann, dass die Katzen ihr wirklich nichts tun. Vielleicht denkt sie alle Katzen sind böse.

Den Garten zumachen ist natürlich die einfachste und beste Lösung.

Wenn die Nachbarin eine Phobie hat, kann man da nichts machen - ich habe ebenfalls Bekannte, die in Schockstarre oder Schreikrämpfe verfallen, sobald sie eine Katze sehen - eigentlich - aber das ist deren Entscheidung - kann da nur eine psychologische Behandlung eventuell helfen.

Ich würde den Garten zumachen....

Wir haben die Situation, dass einige Nachbarn auch keine Katzen mögen - die haben bisher unsere Samantha immer verjagt und diese geht dort auch nicht mehr hin. Allerdings muss ich dazu sagen, dass unsere Katze schon von klein auf fast nie unserem Garten verlassen hat - obwohl sie die Möglichkeit hätte.
 

Arido

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Danke

Leider ist die Frau neben dem das sie Panik hat nicht sehr zugänglich. Auch unsere Kinder stören sie, wenn sie draußen auf dem gemeinsamen Gehweg malen....

Ich denke, ich kann wirklich nur unseren Garten so gut es geht zumachen und mir zwischendurch ihr Gekeife anhören. Sie hat mir gestern mitgeteilt, dass sie einen Rechtsanwalt eingeschaltet hat und erwartet, dass wir die Katzen weggeben oder ersäufen. OTon.
 

romulus

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Toll - uns hat ein Nachbar angedroht, dass er uns die Sch.... an die Rufanlage am Haus schmieren will, wenn die Katzen nochmal in seinen Garten kommen :evil:
 
Barbara*

Barbara*

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Das ist ja echt Horror. Da zieht man extra ländlich und hat plötzlich eine hysterische Heulboje neben sich wohnen, die Katzen und Kinder hasst... :roll:

Ich habe schon Verständnis für manche Phobien meiner Mitmenschen, aber irgendwo gibt es auch Grenzen... :roll::roll: Aber sieh das Positive: Wenn sie beim Anblick Deiner Katzen direkt schreit und heult, werden sich Deine Katzen zuverlässig von ihr fernhalten, das hält auf Dauer keine Katze aus. Ich würde Deine Dutzis nicht drinlassen, eher der Hysterikerin nahelegen, dass sie besser im Haus bleibt, dann muss sie sich auch nicht über Kinder und Katzen aufregen.

Was soll die denn anwaltlich erreichen? Da tippt sich doch jeder Richter an die Stirn...

Ich finde es aber wirklich schlimm für euch - denn in so einer Umgebung seinen Frieden zu finden, ist ja fast unmöglich. Tut mir echt leid für euch. Das habt Ihr euch sicherlich anders vorgestellt.
Aber, meine Meinung: an ihren Phobien muss SIE arbeiten, wenn sie das wirklich so unerträglich findet, aber nicht Ihr! Vermeidung bringt ja nichts.
 

romulus

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Ich denke, das Problem ist die Anzahl der Katzen.
Zwei ! freilaufendeKatzen müssen vom Nachbarn geduldet werden, mehr nicht.
Dagegen kann sie schon etwas anwaltlich unternehmen, fürchte ich.
Am besten wäre es tatsächlich, Du könntest den Garten sichern!
 
Barbara*

Barbara*

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Echt? Ist das so? Das wäre ja schon doof.

Ich HASSE das. Warum gibts immer irgendwelche Querschläger im Lebensglück. Man hofft auf Frieden und Idyll und trifft dann auf irgendwelche kranken Neurotiker/innen :evil:
 

waldi

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die hat wahrscheinlich gar keine Phobie, sondern mag Katzen einfach nur nicht. Wenn sie nichts besseres weiß als gleich einen Anwalt einzuschalten, ist das für mich eine böse Frau, nicht mehr und nicht weniger.
Du hast jetzt richtig Pech - es kann der Frömmste nicht in Frieden leben...
da wird wahrscheinlich noch mehr kommen, wenn es auch bei den Kindern grad so weitergeht.
Ich würde den Garten so einzäunen, daß die Katzen nicht mehr raus können. Ich denke die ist auch imstande denen was anzutun, mit der Aussage...

LG
Waldi
 
Rosi

Rosi

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Das hört sich schon so an, als ob die Dame eine Katzenphobie hat. Aber von *Ironie an* Kinderphobie *Ironie aus* habe ich noch nie etwas gehört.

Von diesem "Zwei-Katzen-Urteil" habe ich auch schon gelesen. Es müssen nur zwei Katzen pro Wohneinheit im Freilauf geduldet werden. Hat man mehr Freigänger, dürfen die dann nur paarweise raus gelassen werden. :roll:

Was meines Wissens eine Möglichkeit wäre, gegen die Dame zu argumentieren ist, dass man in einer ländlichen Umgebung mit mehr frei laufenden Tieren rechnen muss. Das müsste man gegebenenfalls mit einem Anwalt klären. Wenn sie gegen den Kinderlärm aufmuckt, hat sie eh schlechte Karten.
 

Samara

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Ich denke, das Problem ist die Anzahl der Katzen.
Zwei ! freilaufendeKatzen müssen vom Nachbarn geduldet werden, mehr nicht.
Dagegen kann sie schon etwas anwaltlich unternehmen, fürchte ich.
Am besten wäre es tatsächlich, Du könntest den Garten sichern!
Das stimmt - ich habe auch davon gelesen, dass zwei freilaufende Katzen geduldet werden müssen!

Wegen der "Ratschläge" der Nachbarin, die Katzen zu ersäufen, würde ich ihr deutlich sagen, dass es einen TIERSCHUTZ gibt. Sollte einer Katze etwas passieren, erfolgt dort eine Anzeige.

Mit dieser Aussage habe ich einen katzenhassenden Nachbarn "ruhiggestellt".
 

zouzounaki

Guest
Nicht jede Verrücktheit ist eine Phobie

Auch wenn die Anfrage schon ein paar Wochen her ist und die Katzen und Kinder hoffentlich wohlbehalten sind: Man muss nicht jeden Mist, den ein Mensch von sich gibt, gleich als Phobie und Krankheit kennzeichnen.

Die Dame ist offenbar verbittert, hat ein Problem mit einer Familie und glücklichen und versorgten Lebewesen und stört sich an allen Lebensäußerungen.
Die Frage ist nicht, ob man wegen der Dame seine Katzen einsperrt und stresst, sondern wie man sie vor ihr schützt.

Wieso sollten die Katzen wegen ihrer Verbitterung leiden? und was kommt als nächstes? keine spielenden Kinder? zerstochene Bälle?

Zum Thema "abgeben oder sie ersäuft sie" hilft vielleicht § 17 des Tierschutzgesetzes
Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2. einem Wirbeltier
a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

Der Versuch ist aber leider nicht strafbar.

Man könnte auch über die strafbare Handlung der Nötigung nachdenken.
Nicht zu fassen! Da zieht man aufs Land und dann sowas! :evil:

Alles Gute!
 
lux aeterna

lux aeterna

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Ich will die Dame nicht in Schutz nehmen, aber ich kenne ein paar naive Städter (geboren & aufgewachsen in Großstädten), die aufs Land ziehen, weil sie glauben, da sei es ruhig und nicht so viel Gewusel. Muhaha! :D
 

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