Giftige Pflanzen sichern

Diskutiere Giftige Pflanzen sichern im Pflanzenfragen Forum im Bereich Katzengerechte Wohnung; Hallo zusammen, Wir werden bald umziehen und haben in der neuen Wohnung einen Wintergarten zur Verfügung. Dort würde ich gerne eine kleine Ecke...
Mango

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Hallo zusammen,

Wir werden bald umziehen und haben in der neuen Wohnung einen Wintergarten zur Verfügung. Dort würde ich gerne eine kleine Ecke für unsere Pflanzen einrichten. Wir haben haben ja einen afrikanischen Tulpenbaum, der derzeit in der Küche auf der Anrichte wohnt. Der wächst allerdings fleißig und passt dort
kaum mehr hin, deswegen soll er in den Wintergarten umziehen. Das gleiche gilt für unsere Tomatenpflanzen. Wir haben zwar einen Garten, aber da würden sie komplett ungeschützt von Wind und Regen stehen und ich weiß nicht, ob das so gut wäre. Deswegen war die Idee, die Tomaten auch im Wintergarten unterzubringen. Kräuter sind für Katzen ja kein Problem oder?

Damit die Katzen da nicht rankommen, müssten die Pflanzen irgendwie abgesicherte werden. Ich hatte dabei an so ein Kaminschutzgitter gedacht. Das hier wäre 75cm hoch. Reicht das? Ich muss dazu sagen, dass Lulu gar nicht springen kann und Kaja gerade so auf die 50cm Höhe Couch hochkommt. Das gute an so einem Gitter ist, dass eine Tür integriert ist und man als Mensch ganz einfach an die Pflanzen kommt.
Denkt ihr, damit wären die Pflanzen vor den Katzen sicher? Oder habt ihr vielleicht noch andere Ideen?

Danke im voraus!
 
14.06.2020
#1

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Markus S

Markus S

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Ein Gitter von 75 cm ist doch für eine Katze kein Hindernis!

Hatten die Katzen denn bisher keine Möglichkeit, den in der Küche stehenden Tulpenbaum zu erreichen und falls ja, haben sie die Pflanze angefresen etc. Ich frage deshalb, da wir z. B. diverse Arten der Gattung Euphorbia kultivieren, deren Michsaft giftig ist. Dennoch sehe ich hier keine Gefahr für unsere Katzen, da sie keinerlei Interesse an diesen Pflanzen zeigen.

Von Tomatenpflanzen sollte meiner Ansicht nach eigentlich keine Gefahr für Katzen ausgehen.
 
Nula

Nula

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Ein Gitter von 75 cm ist doch für eine Katze kein Hindernis!
Für eine gesunde Katze nicht, allerdings hat Mango 2 Katzen mit Behinderung, so daß wir ihr ruhig glauben dürfen wenn sie sagt das ihre das nicht können.

Ansonsten sehe ich das ähnlich wie Markus.
Wenn bis jetzt kein Interesse an dem Tulpenbaum bestanden hat, warum sollte sich das jetzt ändern?

Was die Tomaten betrifft, da mach dir mal keinen Kopf.
Ich habe selber Tomaten auf dem Balkon, da ist nie was mit den Katzen gewesen, wenn man mal davon absieht das die Katzen mir die Tomaten platt gelegen haben...
 
Mango

Mango

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Eigentlich müssten 75 cm locker reichen. Wenn Kaja aufs Bett springt (auch etwa 50 cm hoch) schlägt sie sich schon immer die Hinterbeine an, weil sie die nicht so gut hochziehen kann. Also mit Drüberspringen ist nichts.

Der Tulpenbaum stand ja schon immer außerhalb ihrer Reichweite, ich glaube sie wissen gar nicht, dass es den überhaupt gibt :LOL: deswegen weiß ich nicht, ob sie sich dafür interessieren würden, wenn er plötzlich auf dem Boden steht. Im Garten wird auf allem rumgekaut, das dort irgendwo wächst, deshalb hab ich die Sorge, dass sie das beim Tulpenbaum auch machen würden.
Bei den Tomatenpflanzen hab ich gelesen, dass die Blätter für Katzen giftig seien.

Ich könnte mir halt nie verzeihen, wenn sie doch mal an die Pflanzen rangehen und ihnen was passiert. Darum bin ich da so übervorsichtig...
 
Markus S

Markus S

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Grundsätzlich ist die Angst vor "giftigen" Pflanzen selbstverständlich nachvollziehbar. Dennoch kursieren diesbezüglich aus meiner Sicht etliche, unbegründete Aussagen. So wird z. B. Sansevieria (Bogenhanf) mitunter als hoch giftig für Katzen eingestuft. Aus eigener Erfahrung kann ich dazu berichten, dass zumindest unsere Katzen die Arten dieser Gattung komplett ignorieren, obwohl sie im direkten Umfeld der Katzen stehen.

Dies soll keineswegs eine allgemeingültige Aussage sein, sondern beruhend auf den Erfahrungswerten mit unseren beiden Katzen.
 
Pat

Pat

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Bei den Tomatenpflanzen hab ich gelesen, dass die Blätter für Katzen giftig seien.
Ja, das stimmt .... alles was an Tomaten grün ist, also nicht nur grüne Früchte, sondern auch das grüne Laub und auch noch die grünen Stiele an reifen Tomaten, das bis nach innen in die Tomate geht, ist für Katzen giftig und kann unter anderem zu Krämpfen, Erbrechen, Erbrechen und Atemlähmung bei den Katen führen …. Schuld daran ist das Solanin.

Wenn der Wintergarten groß genug ist und du eine größere Fläche für deine Pflanzen haben möchtest, dann könntest du ja vielleicht auch ein Katzennetz zur Abtrennung der "Gefahrenzone" anbringen.
Ansonsten müssten durch die fehlende Sprungkraft diese 75 cm reichen …… wenn du das Katzennetz an einer Seite leicht "abnehmbar" anbringst, dann hättet ihr auch immer einen schnellen Zugang.
Wenn dieses Gitter aber größenmäßig schon auch in der Länge reicht, dann wäre es dann aber der vielleicht optisch schönere Effekt?

Beim Katzennetz wäre dagegen der Vorteil, das ihr das im Winter ohne Tomatenzeit vielleicht wieder zusammen rollen könnt ….. den Tulpenbaum könnte man ja auch durch eine sehr hohe Blumensäule oder entsprechend hohes Schränkchen dann im Winter "in Sicherheit" bringen.
 
Pat

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dass zumindest unsere Katzen die Arten dieser Gattung komplett ignorieren, obwohl sie im direkten Umfeld der Katzen stehen.
Ignorieren ist zwar dann praktisch, aber deshalb bleiben diese Pflanzen trotzdem giftig, wenn die Katzen daran knabbern …… und diese Garantie hat man bei keiner Katze, das es dann niemals passieren wird …… man trägt dann halt selbst das Risiko, wenn man den Katzen den Zugang möglich macht.
 
Hiyanha

Hiyanha

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Aus eigener Erfahrung kann ich dazu berichten, dass zumindest unsere Katzen die Arten dieser Gattung komplett ignorieren, obwohl sie im direkten Umfeld der Katzen stehen.
So ist es bei uns auch.

Ich denke auch, dass man den Katzen da durchaus einen gewissen Instinkt zutrauen kann. Sonst müssten sich ja unglaublich viele Freigänger vergiften, wenn sie in irgendwelchen (Zier-)Gärten rumstromern. Denen sagt ja schliesslich auch keiner, was sie anknabbern dürfen und was nicht.

Ich habe auch die Wohnung voller Rank-Gewächse und die wachsen schon länger da, als ich Katzenmami bin (und die bin ich schon länger als 25 Jahre).
Noch nie gab es da irgendwelche Probleme.

Ich habe allerdings auch immer mehrere Töpfe mit Katzengras in der Wohnung verteilt.
Und das fressen sie auch durchaus an. Alles Andere aber nicht.
 

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Markus S

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Ja, das stimmt .... alles was an Tomaten grün ist, also nicht nur grüne Früchte, sondern auch das grüne Laub und auch noch die grünen Stiele an reifen Tomaten, das bis nach innen in die Tomate geht, ist für Katzen giftig und kann unter anderem zu Krämpfen, Erbrechen, Erbrechen und Atemlähmung bei den Katen führen …. Schuld daran ist das Solanin.
Dem stimme ich grundsätzlich zu, aber müsste es dann nicht von Frühjahr bis Herbst, massenweise Katzen mit Vergiftungserscheinungen geben?

Da dies wohl kaum der Fall ist, gehe ich davon aus, dass Katzen in der Regel Tomatenpflanzen meiden.
 
Mango

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Ein Katzennetz anzubringen ist auch eine gute Idee. Müsste ich mal sehen, wie ich das am besten am Boden befestigen könnte.
Das Gitter gibt es in unterschiedlichen Längen und man kann es beliebig erweitern. Optisch wäre es natürlich schöner, aber vermutlich auch teurer. Immerhin könnte man es auch einfach zusammenklappen und wegstellen.
Für den Tulpenbaum habe ich sowieso noch keinen richtigen Plan für die Zukunft. Am einfachsten wäre es, ihn in den Garten zu pflanzen. Aber dafür ist er noch zu jung und ich weiß nicht, ob das Klima hier überhaupt passt.

Es ist interessant, dass eure Katzen scheinbar giftige Pflanzen erkennen und von sich aus meiden. Aber ich weiß nicht, ob ich mich darauf verlassen soll. Lulus bester Freund ist ein kleiner Baum im Garten mit dem sie den ganzen Tag spielt. Deswegen ist alles was Äste und Blätter hat sehr spannend für sie.
Die Tomaten wären wahrscheinlich nicht so interessant, aber der Tulpenbaum schon. Und der ist halt hochgiftig, den sollte man selbst als Mensch nur mit Handschuhen anfassen... Ich glaube da ist mir das Risiko tatsächlich zu groß.
 
Pat

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Wie schon gesagt, das Risiko trägt man dabei selbst und das bleibt jedem selbst überlassen.

Hier geht es aber um die Frage der Absicherung und nicht um die Wahrscheinlichkeit, ob die Katzen von Mango (oder überhaupt irgendwelche Katzen)daran knabbern werden, oder nicht.

Wie ich es verstanden habe, möchte Mango das Risiko auf keinen Fall wagen, sondern es auf jeden Fall ausschließen und fragt daher nach Lösungen, wie das abgesichert werden kann...……..

Damit die Katzen da nicht rankommen, müssten die Pflanzen irgendwie abgesicherte werden
 
Finnabir

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Hast du schon über ein Ofenschutzgitter nachgedacht? Oder du baust/kaufst dir einen Paravent.

Zum Thema Pflanzen: Frodo und Josy haben beide schon versucht, Schnittlauch zu füttern. Die Tomaten sind ihnen egal.
 
Karin61

Karin61

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Also ich habe seit Jahren Yuccapalmen auf dem Balkon stehen und immer war alles gut. Nie Probleme. Bis vor einigen Wochen. Bärchen hatte eine Vergiftung durch Abbeißen der Spitzen, und wir haben ihn gerade noch so von der Schippe geholt. Er war sehr schlimm dran. Es geht 99 x gut und dann gehen sie doch dran. Ich habe alles bei mir jetzt komplett gesichert, so daß keine Katze mehr an Pflanzen bei mir drankommt. Und in Goggle stand drin: giftig, schwach giftig und es gab auch nicht giftig. Verlaßt Euch bitte nicht darauf. Es gibt einige Pflanzen, z.B. Grünlilie, die wirklich nicht giftig ist und auch mal als Katzengras herhalten kann. Und außerdem auch wunderbar aussieht.Alles andere, da geb ich Pat Recht, ist nicht sehr vorsichtig und Gefahr heraus fordern. Unser Bärchen hat furchtbar gelitten......................................LG Karin
 
Karin61

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Finnabir, auch Schnittlauch ist giftig!
 
Harlith

Harlith

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Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächse wie auch Kartoffel und Paprika.
Der Name Nachtschatten kommt allerdings aus dem Mittelalter und umschreibt die Folgen, die passieren können wernn man die enthaltenen Stoffe dem eigenen Organismus zuführt.
Denn das "Schatten" hieß ursprünglich Schaden und schloss auf die Vergiftungen und das "Nacht"bezog sich auf die Möglichkeit der Umnachtung bzw Bewusstlosigkeit.
Also ist generell bei Nachtschattengewächsen vorsicht geboten.

Da dies wohl kaum der Fall ist, gehe ich davon aus, dass Katzen in der Regel Tomatenpflanzen meiden.
Ähm veto,
Lilltih hat gestern noch versucht an den Blättern meiner Tomate zu knabbern.
Und Lando hat auch schon interesse angemeldet, weshalb ich jetzt auch überlegen muss wie ich meine Pflanzen auf dem Balkon in den Knast stecken kann.

Ein Katzennetz anzubringen ist auch eine gute Idee.
Sind die Gitter so teuer?
Hast du mal nach Gebrauchten Gittern auf Ebay geschaut? So Richtung Laufstall?
Die kannst du ja auch noch schwarz ansprühen wenn dir die Farbe nicht gefällt.
Und wenn die Abstände zwischen den Holmen zu groß sind käme dann das Katzennetz zum Einsatz.
Einfach am Gitter entlang.
Ich fände das Gitter einfacher, weil du es beim Putzen und Gießen verstellen kannst.
 
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