Gesellschaft für freilebende Katze???

Diskutiere Gesellschaft für freilebende Katze??? im Katzen-Verhalten Forum im Bereich Katzen allgemein; Ich frag jetzt mal hier weil ich nicht weiß wo die Frage sonst hingehört. Unsere Miezi ist seit dem Tod ihres Sohnes Kaspar allein, sie hat sich...

KasparundMiezi

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Ich frag jetzt mal hier weil ich nicht weiß wo die Frage sonst hingehört.


Unsere Miezi ist seit dem Tod ihres Sohnes Kaspar allein, sie hat sich uns und unserem Hund enger angeschlossen.

Aber da sie nicht ins Haus kann lebt sie doch allein draußen.


Wir tun was wir können um ihr das Draußenleben zu erleichtern. Im letzten Winter gabs 3x am Tag ein warmes Snuggle Safe, jetzt habe ich ihr eine Wärmematte gekauft.
Sie hat 2 Kratzbäume draußen und noch immer ihre
isolierte Freß- und Schlafhütte.
Dank der Wärmeplatten letzen Winter und jetzt der Wärmematte nutzt sie die auch gern.
Sie wird gut ernährt (fordert auch pünktlich ihr Fressi) und sieht sehr gut/gesund aus.
Aber sie ist eben allein.


Ich hatte letztes Jahr Kontakt mit einer Katzennotstation hier aufgenommen und gefragt ob man noch eine weibliche Katze aufnehmen/dazugesellen kann und es wurde begeistert bejaht.


Als ich allerdings fragte ob man die Katze zurücknehmen würde falls die beiden Damen sich nicht verstehen, da antwortete die Notstation nicht mehr.


Heute kam mir der Gedanke mal hier zu fragen.


Meint ihr/weiß Jemand ob es möglich ist zu einer ca. 4 jährigen kastrierte Katze - die ständig frei lebt - eine weitere weibliche Katze aufzunehmen?


Ob unsere wirklich friedlich ist weiß ich nicht, ich weiß nur dass es hier mindestens 3 Katzen/Kater??? gibt die unsere immer wieder angreifen - sogar in unserem Garten!
Allerdings passt inzwischen unser Hund da schon sehr auf und beschützt Miezi.


Wie könnte man eine Vergesellschaftung zweier Weibchen (oder wäre ein Kater besser?) gestalten?


Wir hätten ein 9 qm großes Gartenhäuschen - das wäre auch beheizbar für eine Übergangszeit - um die neue Katze an uns zu gewöhnen.


Aber wie macht man das mit den Weibsen??? Kann so etwas klappen?


Und sollte man den Versuch mit einem Jungtier (ab - bis welches Alter?)

oder mit einem erwachsenen Tier versuchen?
Kastriert sowieso bzw. würde später gemacht.


Oder macht einer Katze dieses jahrelange Alleinleben nichts aus???


Mit großem Fragezeichen im Gesicht grüßt - Eveline mit Miezi
 
17.11.2018
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

SilkeC

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Hallo Eveline,

ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Miezi eine echte Freigängerin ist und nicht nur im abgrenzten Garten bleibt.

In diesem Fall hat eine freilebende Katze in der Regel genügend Sozialkontakt mit anderen Katzen. Sie lebt in dem Sinne auch gar nicht alleine. Da geht es den Wohnungskatzen ganz anders. Katzen sind ohnehin eigentlich eher Einzelgänger, auch wenn sie durchaus gesellig leben können.

Das Aufnehmen einer weiteren Katze muss gut überlegt sein. Die "Neue" sollte ja z.B. eigentlich in den ersten sechs Wochen in einer neuen Umgebung noch nicht frei laufen. Da sie das neue Zuhause noch nicht als solches kennt, könnte sie sich sonst leicht "verlaufen" und nicht mehr zurück kehren. Die Katzen sollten die Gelegenheit bekommen sich nach und nach kennen zu lernen. Ich stelle mir das unter den gegebenen Bedingungen schwierig zu realisieren vor, auch wenn Du dafür eine 9qm Hütte zur Verfügung hast.

Wenn Miezi und die Neue sich nicht verstehen, könnte es schlimmstenfalls auch passieren, dass eine von beiden sich ein anderes Zuhause in der Umgebung sucht... diese Möglichkeit haben Freigänger ja.

Vielleicht läuft Euch ja eines Tages noch eine Katze zu und dann entwickelt sich alles ganz von selbst... Die Wege des Schicksals sind unergründlich.;-) Ich würde es jedenfalls nicht erzwingen.
 
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KasparundMiezi

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Guten Morgen und vielen Dank für die schnelle Antwort!


Erzwingen wollen wir Nichts, dachten nur Miezi wäre sehr einsam.



Und ja, sie ist eine echte Freilebende. Sie stromert hier immer über mehrere Grundstücke (wir wohnen ja quasi mitten im Wald auf einer Ferienhausanlage).
Wir haben sie bisher nur noch nie bei Katzenkontakten gesehen sondern immer nur mitbekommen wenn sie angegriffen wurde und dabei auch schon heftige Kratz- und Bißwunden davontrug.


Seit diesem Sommer verbringt sie aber auch mehr Zeit auf unserem Grundstück (da hat sie ca. 500 qm als "ihr" Reich) und darum hat sie nun zwei Kratzbäume gekriegt (wegen der Auswahl an Ruheplätzen::bg).


Zur Eingewöhnungzeit einer neuen Katze hatte ich eigentlich das Gartenhaus gedacht - 9 qm sollten doch vorübergehend reichen.


Aber egal, ich hab hier gefragt um zu erfahren obs machbar und sinnvoll wäre.
Wenn du mir jetzt sagst es wäre nicht so sinnvoll, dann lassen wir es wie es ist und warten ob uns irgendwann eine Katze von selber findet.


Dankeschön für deinen Rat!
 

Pat

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Hallo Eveline ::wgelb,

ich habe schon von Anfang an über deine "ledige Mutter" und Kaspar mitgelesen und mich immer wieder über jeden Bericht gefreut ::lund dann deine Berichte sehr vermisst.::?
Es wäre so schön, wenn du jetzt wieder mehr von euch und Mietzi und den Hunden hier berichten würdest.

Ich würde eine bewusste und gezielte Zusammenführung mit einer bestimmten Katze auch als recht schwierig betrachten und es lieber nicht machen...…. es kann gut gehen, aber eher total daneben gehen.

Das Problem dabei wird nicht die Größe des Gartenhauses sein, sondern der fehlende, direkte und ständige Kontakt "rund um die Uhr" mit euch und dann auch mit Mietzi, da ja beide wegen der Allergie nicht mit euch ständig in der Wohnung um euch sein können.
Bei einer Eingewöhnung im Gartenhaus wäre es ja von Vorteil, wenn die neue Katze zunächst mindestens 4 - 6 Wochen nur da eingesperrt lebt, bevor sie in den Freigang geht und das dann als ihr "gewohntes und gemütliches Zuhause" wieder aufsucht.
Wie willst du sie dabei dann aber an Mietzi gewöhnen, bzw. das Mietzi die neue akzeptiert und nicht als Eindringling ansieht.

Sie können sich draußen ja sofort aus dem Wege gehen ……..und Mietzi könnte die Neue dann als Konkurrenz ansehen.
Beide im Gartenhaus zusammen einsperren, das wird sicher auf solch kleinem Raum sofort eskalieren …… die Gefahr besteht, das sich Mietzi dann wieder von euch fern hält, um der neuen nicht zu begegnen.

Ich würde es also zunächst so belassen, wie es jetzt ist.
Vielleicht ergibt es sich demnächst mal, das sich Mietzi draußen von selbst mit einer herrenlosen Katze anfreundet, die vielleicht gerade jetzt zum Winter auch ein warmes Plätzchen sucht und zwischen den beiden die Chemie passt?::?

So, wie du es berichtest, ist Mietzi ja erstmal selbst auf dem Wege sich immer mehr direkt auf eurem Grundstück zu bleiben und sich euch immer mehr an zu schließen …… freue dich einfach schon mal darüber und baue eure Beziehung noch immer mehr aus.

Kann Mietzi eigentlich auch schon jetzt nach belieben in dieses Gartenhäuschen ein und aus gehen?
Wenn ihr da eine Katzenklappe einbauen würdet, dann wäre das schon mal für sie ein beständiger und sicherer Aufenthaltsplatz an den sie gewöhnt ist und wo sie dann vielleicht irgendwann auch eine andere Katze mit rein nimmt und duldet?

Dein Mann ist doch handwerklich so geschickt und hat schon dieses andere Outdoor-Katzenhaus gebaut.
Wenn er noch solch ein warmes isoliertes Häuschen dann in das Gartenhaus stellt, dann wäre es im Winter ein akzeptabler und geschützter "Wohnbereich" für Mietzi und ggfls. auch eine 2. Katze ……. macht es einfach schrittweise.
Bei solchen absoluten Freigänger-Katzen muss oftmals der Zufall mit rein spielen und sie müssen sich mögen …. das kann man leider nicht durch eine "angeschaffte" Katze auch wirklich erreichen.

Vielleicht hörst du mal von einer Katze wie es z.B. bei Kurti war, der suchte als absoluter Freigänger auch ein Zuhause. Wenn es dich interessiert, dann findest du hier seine Geschichte.....https://www.katzen-links.de/forum/tierschutz/kurtchen-t170108.html ……
aber auch er hat sich dann selbst ausgesucht, wen er als Kumpel bevorzugt und wo er sich lieber aufhält.

Es gibt auch andere Erzählungen, da kam dann plötzlich die Katze mit einem Kumpel nach Hause und sie blieben für immer zusammen.

Ich wünsche dir, das du noch lange Zeit eine schöne Zeit mit Mietzi verbringen kannst und sie noch zu einer richtigen Schmusekatze wird.

LG Waltraud ::wgelb
 
Rosi

Rosi

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Auch wenn ich mit dem Satz "Katzen sind ohnehin eigentlich eher Einzelgänger" nicht ganz einverstanden bin :wink:, stimme ich Silke ansonsten voll und ganz zu.

Miezi hat bei Euch Ihr Revier und das würde sie vermutlich vehement verteidigen. Wenn so eine Katze einer Zweitkatze Einlass gewährt, tut sie es von sich aus und wählt ihren Gefährten auch selbst aus. Eine Katze, die sie nicht kennt würde sie sehr wahrscheinlich als Eindringling ansehen und ich bezweifle auch, dass so etwas klappen würde.
 
Tina2014

Tina2014

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Hallo Eveline, schön, wieder von Euch zu hören::knuddel. Ich weiß noch genau, wie geschockt ich war, als Kaspar plötzlich nicht mehr da war:cry:. Vorher habe ich Deine Schilderungen von den Beiden immer sehr gern gelesen, und dann das:cry:

Eigentlich tendiere ich ja immer zu mindestens:wink: einer weiteren Katze, aber nachdem wir dieses Jahr die verwaiste Katze unserer Nachbarin aufgenommen haben, habe ich wieder einmal erfahren müssen, wie schwierig es mit erwachsenen Katzen sein kann (und diese hier kannten sich sogar schon länger::?, wenn auch nur durch den Zaun...).

Gute Erfahrungen habe ich immer mit der Hinzunahme von Kitten gemacht. Vielleicht ist das eine Option für Euch, zwei Kleine dazuzunehmen? In den Tierheimen finden ja leider noch nicht einmal die Kleinen alle ein Zuhause...

Ich würde mich auch freuen, wenn Du hier wieder öfter berichten würdest :lol:::knuddel
 

KasparundMiezi

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Vielen Dank für eure Antworten!
Und das freundliche "wieder-Willkommen"!


Ja, unsere Miezi hat sich inzwischen - für ihre Verhältnisse - eng an uns angeschlossen.
Wir haben sie von Anfang an zu nichts gezwungen/gedrängt - weil sie nicht wollte wurde sie lange Zeit nicht angefasst.


Sie hat auch von Anfang an vor Männern irgendwie Angst - kann aber inzwischen mit den ihr bekannten (Männe, Sohni und "Opa" (mein Vater) Männern umgehen.

D.h. sie rennt nicht mehr panisch vor ihnen weg.


Ich kann sie inzwischen gut streicheln, vor allem morgens um 4 Uhr wenn unser derzeitiger Hund Gero (Nina mußte leider wg. einem Hirntumor mit 14 Jahren von uns gehen) Gassi geht.
Da läuft Madame mir ständig vor die Füße, erzählt mir ganze Romane und besteht auf mindestens einem Streichler alle 2 Meter::bg::bg::bg.


Seit ca. 2 Monaten geht sie mir morgens auch ganz sacht um die Füße.
Und wenn ich ihr ihr Fresschen in die Hütte stelle streckt sie mir ihren Buckel hoch und erwartet gestreichelt zu werden.
Sie redet auch sehr viel mit mir - Frauengespräche halt::bg


Zur Gartenhütte hat sie keinen freien Zugang - eigentlich ist das mein "Nähstübchen", da steht meine Nähmaschine samt allem Nähzubehör drin.


Sie mag aber auch keine geschlossenen Räume!



Sie darf seit diesem Jahr öfter mal kurz ins WoZi - da kontrolliert sie dann Alles - sitzt plötzlich auf dem Couchtisch oder dem PC-Tisch oder geht auch mal in die Küche.
Wenn da keiner drin ist springt sie schon mal auf die Kü-Schränke.


Dabei hab ich mal versehentlich die Haustür geschlossen weil ich nicht gesehen hatte dass sie drin ist. Sie rannte dann schreiend und panisch durch das Haus und hielt sich anschließend einige Tage von diesem fern.



Im Sommer kam sie öfter zum Fernsehen bis auf die innere Fußmatte oder legte sich neben den Hund der innen vor der Tür lag.


Leider muß ich dann hinterher gleich staubsaugen weil Männe sonst Atemnot kriegt - dabei liebt er es auch wenn sie mal "vorbeischaut".


Sie muß also definitiv ganz draußen bleiben (naja, gelegentlich Kurzbesuche ausgenommen::bg).


Wir werden keinen Versuch mit einer erwachsenen Katze starten. Ich glaube allerdings auch nicht dass sie hier eine Freundin findet. Es gibt nur noch wenige herrenlose Katzen hier.
Viele sind einer Katzenseuche?-krankheit? zum Opfer gefallen.


Nur der Vater ihres Kaspars guckt regemäßig vorbei - der sieht genauso aus wie Kaspar damals, deswegen sind wir sicher dass er der Vater war.
Wenn also dieser schneeweiße Brummer hier vorbeikommt, hinterläßt er immer eine Nachricht für uns/Miezi - man kann sie nicht überriechen:roll:


Die Idee einen Versuch mit Jungtieren zu wagen hatte ich auch schon, dachte aber dass sie Jungtiere eher vertreiben würde.


Na, mal sehen. Jetzt bleibts über den Winter erstmal so wie es ist und im Frühjahr wenns wieder Katzenbabyschwemme gibt sehen wir weiter.


Ansonsten gibt es aus Miezis Leben nicht viel zu berichten - daher hab ich mich so lange nicht gemeldet.


Und über den Hund, unseren Weg zueinander bzw. miteinander - da könnte ich ein dickes Buch voller Seufzer, Schmerzen und Frust schreiben.


Aber jetzt - nach drei Jahren - sind wir endlich zusammengewachsen - mein schwarz-weißer Dickkopf und ich.
(Männe oder andere Menschen überhaupt sind ihm herzlich egal)


Ich wünsche Allen eine schöne Woche!
 
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vilma

vilma

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Hallo Eveline,

ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Miezi eine echte Freigängerin ist und nicht nur im abgrenzten Garten bleibt.

In diesem Fall hat eine freilebende Katze in der Regel genügend Sozialkontakt mit anderen Katzen. Sie lebt in dem Sinne auch gar nicht alleine. Da geht es den Wohnungskatzen ganz anders. Katzen sind ohnehin eigentlich eher Einzelgänger, auch wenn sie durchaus gesellig leben können.

Das Aufnehmen einer weiteren Katze muss gut überlegt sein. Die "Neue" sollte ja z.B. eigentlich in den ersten sechs Wochen in einer neuen Umgebung noch nicht frei laufen. Da sie das neue Zuhause noch nicht als solches kennt, könnte sie sich sonst leicht "verlaufen" und nicht mehr zurück kehren. Die Katzen sollten die Gelegenheit bekommen sich nach und nach kennen zu lernen. Ich stelle mir das unter den gegebenen Bedingungen schwierig zu realisieren vor, auch wenn Du dafür eine 9qm Hütte zur Verfügung hast.

Wenn Miezi und die Neue sich nicht verstehen, könnte es schlimmstenfalls auch passieren, dass eine von beiden sich ein anderes Zuhause in der Umgebung sucht... diese Möglichkeit haben Freigänger ja.

Vielleicht läuft Euch ja eines Tages noch eine Katze zu und dann entwickelt sich alles ganz von selbst... Die Wege des Schicksals sind unergründlich.;-) Ich würde es jedenfalls nicht erzwingen.
Da stimme ich in vollem Umfang zu. Sie hat Sozialkontakte, die sie selber wählen kann, und lebt bei euch ansonsten ein gutes Leben mit ihrem Hundefreund. Never change a winning team ;-)
 
Trulla-la

Trulla-la

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Hallo Eveline

Hier freut sich noch jemand wieder von euch zu lesen.
Schön das die scheue, misstrauische Miezi doch auftaut und dir/euch ihr Vertrauen schenkt.

Bitte erzähl doch wieder öfter von euch und aus eurem kleinen Paradies.
Jetzt wo es kälter wird hast du ja vllt etwas mehr Zeit dazu. ::knuddel
 

KasparundMiezi

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Guten Morgen!
Bei uns gibt es Neuigkeiten! Sehr gute!
Da meine Eltern zu krank und alt für einen neuen, eigenen Hund sind haben sie sich entschlossen eine Katze/Kater aufzunehmen. Am 4 Januar sind wir zum hiesigen Tierheim gefahren und haben TARZAN kennengelernt (sein Foto auf der TH-Homepage hatte mich schon sehr angesprochen) und haben ihn mitgenommen. Offiziell bin ich die neue Besitzerin - weil meine Eltern ja nicht mehr ewig für ihn sorgen können - er lebt aber im Nachbarhaus bei meinen Eltern.

TARZAN war ein echter Glücksgriff! So ein cooler, entspannter Kater - er ist echt ein Schatz (naja, außer wenn er wie gestern ein auf dem Terrassentisch stehendes, abgedecktes Puddingschälchen plündert!! - hab ich gelacht, so ein Schlawiner)
Er war von der ersten Minute an völlig zutraulich, scheint eher auf Männer zu stehen und ist verfressenen ohne Ende. Und klaut alles Eßbare von Schränken und Tischen!

Im Tierheim wurde uns gesagt er wäre Mitte Dezember auf der Strasse gefunden worden, aber es hätte sich auch auf Zeitungsaufrufe und Berichte auf der Homepage Niemand gemeldet.

Unsere Miezi war beim ersten Aufeinandertreffen geschockt! Aber beide Katzen reagierten nicht agressiv. Tarzan ist völlig lässig und friedlich im Umgang mit anderen Katzen und nach inzwischen 1 Woche seit dem ersten Treffen ist das Klima zwischen ihnen schon recht entspannt.
Zu verdanken ist dies Tarzans Verhalten, er geht sehr ruhig auf Miezi zu und hält Abstand wenn sie leise mault oder brummelt. Aber er folgt ihr immer wieder wenn sie stromern geht und kennt sich somit schon einigermaßen gut aus hier.

Das ist der coole Kater:




Unsere Miezi hat draußen hinterm Haus zwei Kratzbäume zu stehen und die teilen sie sich nun - der Kater ist meist auf unserem Grundstück wenn er draußen ist.
Er hat bei meinen Eltern eine eigene Katzenklappe mit Sensor gekriegt, benutzt sie auch nach kurzem Training problemlos. Die Klappe ist von 18 - 7 Uhr blockiert, da bleibt er auch
ohne Murren drin - im Ehebett! Und mittags kommt er auch freiwillig rein und hält nach dem Mittagssnack seinen Mittagsschlaf auf Vaters Kopfkissen.


Ach ja, es ist schon beschlossen dass der Kater - wenn meine Eltern mal nicht mehr für ihn sorgen können - NICHT draußen leben MUSS (wie es unsere Miezi muss - es sei denn er WILL). Sohni (hat zwei alte Türkisch Angoras) ist soo begeistert von dem Kerl dass er gesagt hat, er wird ihn aufnehmen und ihm dann noch Gesellschaft holen wenn seine beiden Angora nicht mehr sind. Tarzan ist ja wirklich sehr freundlich, friedlich im Umgang mit anderen Katzen.
 
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FELIDAE4

FELIDAE4

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Tarzan scheint ein echter Glücksgriff zu sein....

Und eine sehr soziale Socke......:wink:.....Miezi hat nun doch Gesellschaft bekommen....wie schön....
 
Tina2014

Tina2014

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Elke, da bist Du ja:lol:, ich wollte Dich schon ausrufen lassen:wink:

Ich freue mich auch, dass Miezi nun wieder ein Katerle bei sich hat. Tarzan scheint ja ein toller Typ::l zu sein.
Und alles ist familiär super geregelt, topp!
 
xioni

xioni

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Was für ein hübscher Kerl der Tarzan ist:love:
Ist ja super, dass Miezi wieder Gesellschaft hat.
 

Pat

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Hallo Eveline ::wgelb::wgelb,
das ist ja eine super tolle Lösung!
Und Tarzan ein wunderschönes Prachtexemplar von Kater! Er ist unserem Flecki sehr ähnlich und wirkt auch so kraftvoll und stämmig.::l::l
 
Thema:

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