Gedanken zu Gesellschaft für Leonardo

Diskutiere Gedanken zu Gesellschaft für Leonardo im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Ich schnappe mir einfach mal nen neuen firstThread zum Sammeln und Diskutieren. @Pat Kannst drüben löschen, ich gehe gleich auf die einzelnen...

Smee

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Ich schnappe mir einfach mal nen neuen
Thread zum Sammeln und Diskutieren.

@Pat

Wie verhält sich Leo eigentlich, wenn er mit einer anderen Katze/Kater zusammen kommt?

Ihr habt es doch schon mal probiert …..woran genau ist es damals gescheitert?

Noch mal zur Information (dann brauche ich nicht überall zurück suchen und lesen), wo genau hast du ihn her und wie alt war er damals?
Jetzt ist er doch 6 Jahre alt?
Und war er die ganzen Jahre immer Einzelkater?

Wenn du mir darauf antwortest, dann kopiere mal einfach meinen Text und nimm ihn mit in deinen Thread rüber, dann stören wir hier nicht beim Krümelchen ….. ich kann dann ja hier löschen?
Kannst drüben löschen, ich gehe gleich auf die einzelnen Fragen im Detail ein ☺
 
05.03.2020
#1

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Gast

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Smee

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Wie verhält sich Leo eigentlich, wenn er mit einer anderen Katze/Kater zusammen kommt?

Völlig desinteressiert. Ich habe ihn nicht einmal mit irgend einer anderen Katze interagieren sehen, mit zwei Ausnahmen in sechs Jahren:

- einmal setzte sich eine mir unbekannte Katze außen aufs Fensterbrett. Leo saß drinnen. Sie sahen sich an. Sonst null Reaktion.
- Katze "Kamilla", offenbar seine große Liebe. Wohnt in der Nachbarschaft meiner Eltern und möchte da immer gerne ins Haus. Die einzige Katze, zu der Leo ganz offensichtlich hin wollte. Sein Verhalten war das eines verliebten Teenagers. Mit 6 Jahren. 😂

Andere Katzenbegegnungen:
- seine Familie, also Mama mit Geschwistern. Er saß immer abseits und hat sie nicht beachtet. Ich habe ihn nie spielen sehen, nicht mal mit Mama oder Geschwistern. (er hat sie auch nie vermisst...)
- Kater und Katze einer Bekannten, er saß in der Transporttasche, die oben offen war, und die beiden kamen neugierig heran. Keine Reaktion.
- läuft irgendwo draußen eine Katze herum, so ignoriert er sie völlig statt sie zu beobachten oder Kontakt zu suchen. Als Kitten ist er immer unterm Bett abgetaucht, wenn draußen was vorbei kam, als Erwachsener ignoriert er das einfach.
 
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Smee

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Ihr habt es doch schon mal probiert …..woran genau ist es damals gescheitert?

Nein, ich war immer der Meinung, dass Leo zutiefst "autistisch" ist und allein ganz glücklich ist. Ein schlechtes Gewissen hatte ich deswegen trotzdem immer. Letztlich hat es immer so "gepasst", ich merke aber, dass ich mir für ihn mehr wünsche. Ob er das auch will kann ich nicht einschätzen.
 

Smee

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Noch mal zur Information (dann brauche ich nicht überall zurück suchen und lesen), wo genau hast du ihn her und wie alt war er damals?

Er wurde in eine italienische Familie geboren, deren kleine schwarze Katze bei der ersten Rolligkeit gedeckt wurde. Zitat: "Wie konnte das passieren, sie war doch so jung???". Ja, wie wohl. Mama ist also nur unwesentlich älter als er.
Die lief zwischen Müll und Dreck zusammen mit den anderen Tieren dort einfach auf der Straße herum. Leo hat drei Geschwister: einen Tigerkater, einen schwarzen Kater, und eine schwarze Katze. Was aus denen wurde weiss ich nicht. Ich wollte ursprünglich seine Schwester mit dazu nehmen, da hatten sie sie aber schon weggegeben. Die Mutter haben sie übrigens bei ihrem Umzug zurück gelassen, sie ist aber beim Nachmieter untergekommen.

In der Familie waren drei oder vier Kinder, die ihn wie ein Püppchen behandelten und herumschleiften, da er sich nicht wehrte im Gegensatz zu seinen Geschwistern.
Alle waren völlig verfloht und wurden mit Deo eingesprüht.
Zu Essen gab es Trofu und Spaghetti. Und Müll von draußen.
Deshalb holte ich ihn sofort dort weg.
Da war er bereits vier Monate alt und ein Winzling.

Jetzt ist er doch 6 Jahre alt?

Er wird am 07.Mai 7 Jahre alt.

Und war er die ganzen Jahre immer Einzelkater?


Korrekt, und ich bin mir absolut nicht sicher, ob er überhaupt Gesellschaft will und damit glücklich wird. Ich würde mir halt wünschen, dass es doch eine Katze gibt, die mit ihm kommunizieren kann....

Er ist übrigens schwer traumatisiert von seiner Kindheit. Die ersten Jahre hatte er Angst, wenn draußen Kinderstimmen zu hören waren. Vor Deo-Sprühflaschen auch. Man durfte ihn nicht mit beiden Händen gleichzeitig berühren. Er geht nicht freiwillig auf den Schoß. Spricht irgendwo jemand italienisch, verkroch er sich früher.
Wir hatten ein Erlebnis, erst letztes Jahr, das alle Wunden wieder aufriss. Hier wurden die Verbrauchsmesser an den Heizkörpern getauscht. Es kamen zwei italienische Männer.
Ich dachte, ich muss zum Tierarzt mit Leo.
Er stand unter Schock und zitterte mehrere Stunden lang.

IMG_20200123_120629.jpg
 
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Smee

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So, ich habe fertig. 😅
 
Pat

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Ob er das auch will kann ich nicht einschätzen.
Was er nicht kennt, das kann er ja auch nicht wirklich wollen.....da ist er ja "entwöhnt", bzw. kennt seine eigenen Bedürfnisse nicht.

Das wäre dann ganz sicher ein längerer Weg bei einer Zusammenführung, er muss dann erstmal alles nachholen lernen, was er bisher versäumt hat …… das erinnert mich irgendwie an die Zeit, als unsere Neufundländer Jolly anfing , ihre verpasste Kindheit nach zu holen, das ging alles so richtig in Zeitlupe immer ein Stückchen mehr.

Allerdings läuft es vermutlich bei Katzen noch anders ab, als bei Hunden.
Es wäre für einen Versuch eine Voraussetzung, das du dir ganz sicher bist, das Leo nicht aggressiv auf andere Katzen reagieren wird, dadurch wäre es leichter und auch möglich, das es dann klappen kann.

Ich denke, das es bei solch einer "Ahnungslosigkeit" nicht unbedingt passen würde, wenn er eine "mütterliche" Katze dazu bekommt …. er ist schon zu alt und erwachsen, als das ihn eine Kätzin noch mütterlich behandeln würde.
Ich würde da eher nach einem "Vorbild" für ihn suchen, das dann ein ER oder auch SIE sein kann, hauptsächlich verspielt, lieb und verträglich …. also alles was man so als "sozial" bei einer Katze bezeichnet.

Katzenmütter verhalten sich vielleicht auch bei fremden Kitten mütterlich …. aber umsonst "verstoßen" nicht die meisten Katzen ihre männlichen Nachfolger, wenn die erwachsen werden …… viele Katzenmütter werden dann zu Zicken.
 

Smee

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Aggressives Verhalten würde ich bei ihm absolut ausschließen. Er hat nie gekratzt, gebissen oder auch nur gefaucht. Es ist natürlich ein Unsicherheitsfaktor an sich, zumal hier sein sicheres Zuhause ist und ich ihm diese Sicherheit nicht nehmen möchte, indem ich hier ne andere Katze reinsetze. Wer weiss, am Ende rafft er sich dann doch zur Verteidigung des Heimathafens auf.
Ich denke, man kann es schon irgendwie mit eurer Jolly vergleichen.... ganz schlimme Erlebnisse und keine normalen Sozialkontakte.
Ich habe hauptsächlich die Angst, dass ich ihm einen Schock versetze, wenn ich eine andere Katze in sein Heiligtum einlasse. Ich kann es einfach nicht abschätzen wie er das verkraftet. Man müsste also auf jeden Fall erst Mal neutral antesten, so dass ihm die Sicherheit seines Heims bleibt. Zumal wir hier echte Platzprobleme beim Vergesellschaften bekommen werden 😂😅

Ganz ehrlich, ich hab richtige Angst davor, einen Fehler zu machen. Ich möchte aber, dass er zumindest die Chance auf einen Kumpel hat. Wäre Kamilla nicht, die gezeigt hat, dass er doch auf Artgenossen positiv reagieren kann, stünde für mich nach wie vor fest, dass er Einzelkatze bleibt.
 

Smee

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Ach ja, und sein Verhalten darfst du dir keinesfalls erwachsen vorstellen. Er ist ein Moppel von Kater und ein gestandener Kerl, aber kindisch durch und durch. Der denkt nicht wie ein erwachsener Kater und bleibt ein ewiges Kitten.
 
Pat

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Zumal wir hier echte Platzprobleme beim Vergesellschaften bekommen werden 😂😅
Könntest du mit einer Gittertür arbeiten??? ….deine "alten Türen" bieten sich da ja gut für an.
Dadurch wäre er "geschützt" und könnte sich in Ruhe an "den Anblick" gewöhnen und du seine Reaktionen abschätzen lernen.


Wäre Kamilla nicht, die gezeigt hat, dass er doch auf Artgenossen positiv reagieren kann, stünde für mich nach wie vor fest, dass er Einzelkatze bleibt.
Was hat denn Kamilla für ein Zuhause?
Wenn sie immer ins Haus deiner Eltern drängt, dann hat sie vielleicht kein geliebtes Zuhause?
Gäbe es da die Möglichkeit, das diese Leute vielleicht sogar froh wären, wenn sie die Kamilla abgeben könnten? Wie alt ist die und was weißt du über sie?
 
Pat

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Ich sage erstmal für heute Gute Nacht, denn mir wird hier immer deutlich die Uhr gezeigt! :sleep:
 

Smee

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Könntest du mit einer Gittertür arbeiten??? ….deine "alten Türen" bieten sich da ja gut für an.
Dadurch wäre er "geschützt" und könnte sich in Ruhe an "den Anblick" gewöhnen und du seine Reaktionen abschätzen lernen.
Klar, die Türen sind das geringste Problem. Eher die Aufteilung der Whg an sich. Wohnzimmer mit offener Wohnküche und Balkon, kleiner Flur, kleines, fensterloses Bad ohne genug Platz für irgendwas... und Schlafzimmer mit Fenster. Ich will doch eine Katze nicht ins lichtlose Bad sperren, wo sie dann in der Dusche hausen müsste... die ich natürlich nicht benutzen kann. Da müsste ich alle Türen vergittern und wie im Zoo mit Schleusen arbeiten... aka Flur.... hmmmm.... könnte gehen.
Pennen kann ich in Stufe 2 mit Leo dann im Wozi, und die neue Katze könnte ins Schlafzimmer und aus dem Fenster schauen.




Was hat denn Kamilla für ein Zuhause?
Wenn sie immer ins Haus deiner Eltern drängt, dann hat sie vielleicht kein geliebtes Zuhause?
Gäbe es da die Möglichkeit, das diese Leute vielleicht sogar froh wären, wenn sie die Kamilla abgeben könnten? Wie alt ist die und was weißt du über sie?
Wir wissen wenig über sie. Ist wohl ne missglückte Karthäuser-Dame, wohnt bei Senioren, die schon immer Karthäuser hatten, und hat ein Zuhause. Sie mag es nur offenbar nicht. Dürfte schon älter sein. Keine Ahnung. Die hat sowieso kein Interesse mehr an Leo. Sobald sie merkte, dass ihr das auch kein Ticket ins Haus verschaffte, war er ihr egal 😅
 

Smee

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Ich bin auch mal 😴
... ach ja, hier darf übrigens jeder mitschreiben und spammen soviel er mag! Alle Ideen, Blickwinkel und Anmerkungen sind willkommen!
 

Gast49814

Gast
Ich hab die beste Erfahrung mit selbstbewussten Katern als Freund gemacht. Und stimme Waltraud zu, dass viele Kätzinnen, die einmal geworfen haben, leicht kiebig auf fremde Katzen reagieren (stärkeres Revierbewusstsein, genervt von Kindern, die ihnen auch noch mit 3 Monaten in die Zitzen beissen, wegjagen der Kater).
Wenn Leo so verliebt auf die Karthäuserin reagierte, würde ich vielleicht versuchen, ihm diesen Farbschlag zu schenken. Die Optik ist nicht unwesentlich bei Sympathie und Antipathie. Sonst würde ich den Zufall entscheiden lassen und den ersten Herzensbrecher, der mich erobert, mal zu mir einladen.
 
Finnabir

Finnabir

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Also, das Deospray hassen meine Katzen wie die Pest. Meine Vermutung ist, dass das Zischen wie Gefauche klingt und sie deswegen flüchten. Ich bin inzwischen auf Deo-Roller umgestiegen.

Mit Zusammenführungen habe ich keine Erfahrung, aber mit Nachbarskatzen. Meine frührere Nachbarin hatte irgenwann Katzen aus dem TH geholt. Tja, und Frodo und Nachbarskater ging gar nicht. Die haben sich durch die Trennwand angegiftet. Meine jetzte Nachbarin hat 3 Kätzinnen, das ist überhaupt kein Problem. Da wird interessiert dem Gemaunze zugehört. Und dann ist da noch Bella, die hinter der Glastür wohnt. Bella hat erfolgreich erst ihren Bruder und dann einen anderen Kater rausgeekelt. Tommi und Jerry wohnen jetzt bei ihrem Freund und sind ein Herz und eine Seele. Bella kann auch Frodo nicht ausstehen, da klappert die Glastür.

LG
Saskia
 
Razielle

Razielle

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Guten Morgen, die Einladung nehm ich an und geb mal meinen Senf dazu. Leider hab ich keine Lösung sondern nur ein ähnliches Problem. Vor 13 Monaten ein 4jähriges Schattenkätzchen aus dem TH geholt. Gesunde 4kg FWWK. Wurde als Einzelprinzessin mit Freigang vermittelt. 07/18 mit Kitten vom TS eingefangen, bis 02/19 im TH. Über ihre ersten 3 Lebensjahre weiß ich also nix. 1 gescheiterte Vermittlung - bekam sofort Freigang, Stress mit der Bestandskatze und als sie Frauchen heftig und hinterrücks in die Wade biss als diese nächtens aufs Klo wollte saß sie nach knapp 2 Wochen wieder hinter Gittern. Im TH war sie zwar mit anderen in einem Raum, zog sich aber zurück und verkroch sich. Ließ sich auch vom Personal nicht anfassen. Besucher kriegten sie gleich gar nicht zu sehen. Wir hatten ein bisschen Erfahrung mit einer sehr, sehr scheuen Nachbarsmiez die irgendwann nach Jahren ihr Nickerchen gern auf uns machte wenn wir im Garten saßen, sich aber zeitlebens nicht aktiv berühren ließ, also haben wir sie frohgemut mitgenommen. Natürlich hat sie sich erstmal verkrochen, aber wir haben sie ganz langsam in ihrem Tempo ankommen lassen. Jetzt ist sie bei uns ein Teilzeitkuschler, bei anderen Menschen versteckt sie sich. Traumatisiert kann man so nicht sagen, eher sehr vorsichtig, ein bisschen ängstlich und leicht zu erschrecken. Nicht nachtragend, null aggressiv. Kein Kratzer trotz wochenlanger Augenbehandlung schon ziemlich zu Anfang. Neuerdings verspielt, am liebsten mit uns, das kannte sie so wohl bisher noch nicht. Clickern mag sie. Mag kein Plastespielzeug und kann mit Fummelbrett nix anfangen. Ich krieg sie bisher weder dazu den Snackball auch nur anzustupsen noch mit ihrer Pfote in ein Gefäß zu langen, selbst wenn sie ihre Lieblingsleckerchen da drin sieht und riecht. Ansonsten voll die Musterkatze - leise, sauber, pflegeleicht, gesund, möbelschonend, kaum mäkelig bei Futter, gar nicht bei Streu, kommt auf Zuruf her oder rein. Holt sich ihre Schmuse- und Spieleinheiten ab wie sie möchte, nimmt sich genauso ihre Auszeiten. Ich lass sie früh kurz raus und ab 14:30 in der Woche, ab 8:00 am WE kann sie rein und raus wie sie möchte. Kommt abends problemlos rein und scheint bis früh halb 5 wenn ich aufstehe durchzuschlafen. Wenn mein GöGa Spätschicht hat dann ist sogar ganztägig ein Pförtner/Entertainer da, je nach Tagesform macht sie aber trotzdem ein mehrstündiges Vor-/Mittagschläfchen. Kommen wir nachmittags heim tritt sie keinesfalls vor der Tür von einem Bein auf andere sondern will erstmal beschmust werden. Keine Anzeichen dass sie irgendwie unglücklich oder unzufrieden wäre. Habe natürlich trotzdem ein schlechtes Gewissen. Grad jetzt im Winter ist sie nur kurz draußen und bleibt in Hausnähe, da kommt sie u.U. wochenlang nicht mit anderen Katzen in Kontakt. Ich habe aber keine Ahnung ob ihr das fehlt. Wie gesagt hat sie im TH keine Freundschaften geschlossen. Habe sie draußen auch nicht kuscheln oder spielen gesehen. Maximum ist Nasenküsschen und nebeneinander chillen mit dem Nachbarskater. Und nun frag ich mich tu ich ihr wirklich etwas Gutes wenn ich eine zweite Katze dazu hole oder ganz im Gegenteil ? Die Foren sind voller "Hilfe ! Zusammenführung klappt nicht !" Threads. Selbst wenn die Zusammenführung erfolgreich im Sinne von "keine offenen kriegerischen Handlungen" ist, ist sie dann glücklicher als vorher ? Das wahrscheinlichste Ergebnis ist friedliche Koexistenz - die Chance DIE eine Katze zu erwischen mit der innig Freundschaft geschlossen wird ist eher gering. Ist das das Risiko wert ? Ich dachte wenn ich eine charakterlich ähnliche, soziale Katze dazu nehme und sie langsam zusammenführe wird es schon klappen - wurde aber von der Pflegestelle die ich anfragte darauf hingewiesen dass dann die Zweitkatze auf Dauer ggf. unglücklich wird, wenn deren soziale Bedürfnisse auf Dauer untererfüllt bleiben. 3 Katzen sind mir ehrlich gesagt auch eine Nummer zu groß. Ich klick mich jetzt seit Tagen durchs WWW und suche die eierlegende Wollmilchsau: eine 3-7jährige Freigängerkatze mit ruhigem Charakter und der Beschreibung " kommt klar mit Artgenossen aber braucht sie nicht zum Glücklichsein" - kannst Du glatt vergessen. Es gibt anscheinend nur super soziale Tiere oder Hardcore Einzelkatzen. Nur bei "Katzenhilfe Russland e.V." bin ich fündig geworden, u.a. weil da auch sehr viele Tiere überhaupt zur Vermittlung stehen und charakterlich recht ausführlich beschrieben sind. Macht einen seriösen Eindruck, es gibt sogar ein deutsches Team, es wird nicht mit Rassekatzen geworben und die Schutzgebühr ist moderat, aber die Tiere sind mehrheitlich auf Pflegestellen in Russland und man muss sich im Grunde blind auf die Charakterbeschreibungen verlassen, auch wenn es in D einige PS gibt die Tiere aufnehmen die nicht auf Dauer im neuen Zuhause bleiben konnten. Im Netz hab ich weder Warnungen zu dieser Orga noch positive Erfahrungsberichte gefunden. Ich behalte das im Hinterkopf aber so recht traue ich mich da noch nicht ran. Ich schreib jetzt erstmal TH im 100 km Umkreis per Email mit der konkreten Anfrage meiner Wunschkatze an. Viele stellen ja einen Großteil ihrer Tiere nicht auf die HP, oder nur die nackten Fakten und keine Wesensbeschreibung. Mal schauen ob sich da was findet. Es hat ja keine Eile, meinem Terrorfussel geht's gut, und in Kürze wenn es wärmer wird ist sie eh stundenlang draußen und danach fix und fertig. Ich sag nur MÄUSE...:teufel:
Entschuldige, ich wollte nicht deinen Thread kapern, sondern dich nur wissen lassen dass Du nicht allein bist.

Nein, ich war immer der Meinung, dass Leo ....... ganz glücklich ist. Ein schlechtes Gewissen hatte ich deswegen trotzdem immer. Letztlich hat es immer so "gepasst", ich merke aber, dass ich mir für ihn mehr wünsche. Ob er das auch will kann ich nicht einschätzen.
Das kann ich genau so unterschreiben. Zu schade dass sie zwar reden können, wir sie aber nicht zu 100% verstehen *seufz*
 
Hiyanha

Hiyanha

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Er wird am 07.Mai 7 Jahre alt.

Und war er die ganzen Jahre immer Einzelkater?


Korrekt, und ich bin mir absolut nicht sicher, ob er überhaupt Gesellschaft will und damit glücklich wird. Ich würde mir halt wünschen, dass es doch eine Katze gibt, die mit ihm kommunizieren kann....
Er ist übrigens schwer traumatisiert von seiner Kindheit. Die ersten Jahre hatte er Angst, wenn draußen Kinderstimmen zu hören waren. Vor Deo-Sprühflaschen auch. Man durfte ihn nicht mit beiden Händen gleichzeitig berühren. Er geht nicht freiwillig auf den Schoß. Spricht irgendwo jemand italienisch, verkroch er sich früher.
Ich setze mich jetzt mal ganz bewusst in die Nesseln, denn ich vertrete hier eine Meinung, die mit der allgemein gängigen Forenmeinung nicht konform läuft.

Mit meinem (inzwischen verstorbenen) Altkater Fraggle hatten wir damals ein ähnliches Problem. Er ist auch sieben oder acht Jahre Einzelkater gewesen, weil mein (bescheuerter) Mann damals strikt gegen eine zweite Katze war.
Nachdem ich die Scheidung eingereicht hatte, habe ich mich dann aber doch ziemlich schnell dazu entschlossen diesen älteren Einzelkater zu vergesellschaften und mir im Vorfeld viele Gedanken dazu gemacht.

Ich habe mich dann letzten Endes bewusst für ein jüngeres Kätzchen (kein Minikitten mehr, aber eben auch noch nicht ausgewachsen) entschieden, was im Nachhinein goldrichtig war.
Fraggle hat die "halbe Portion" nicht als Bedrohung gesehen und war, trotz seines langen Daseins als Einzelkater, total entspannt. Klar hat er am Anfang ein bisschen gefaucht und geknurrt, aber es ist niemals zu echten Handgreiflichkeiten gekommen und auch das Gefauche und Geknurre war nach zwei Tagen erledigt. Diese Zusammenführung war die Unkomplizierteste, die ich jemals erlebt habe und innerhalb von drei Tagen gegessen.

Ja, ich weiß, dass hier im Großen und Ganzen die Meinung vertreten wird, dass man möglichst gleichaltrige Katzen miteinander vergesellschaften sollte und prinzipiell stimme ich da auch zu. Allerdings nicht unter diesen Vorraussetzungen.
Meiner Erfahrung nach fühlt sich der ältere Einzelkater weit weniger bedroht, wenn man ihm so ein "halbes Portiönchen" vorsetzt, als wenn ein ebenbürtiger Kollege einzieht.

Natürlich muss man bei der Zusammenführung ein doppeltes Auge auf den Kleinen haben und aufpassen, dass er nicht den Kürzeren zieht oder zu arg bedrängt wird (am besten ein, zwei Wochen Urlaub nehmen), aber meiner Meinung nach ist ein jüngeres Kätzchen unter diesen Umständen die beste Wahl.
 
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Smee

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Ich setze mich jetzt mal ganz bewusst in die Nesseln, denn ich vertrete hier eine Meinung, die mit der allgemein gängigen Forenmeinung nicht konform läuft.

Mit meinem (inzwischen verstorbenen) Altkater Fraggle hatten wir damals ein ähnliches Problem. Er ist auch sieben oder acht Jahre Einzelkater gewesen, weil mein (bescheuerter) Mann damals strikt gegen eine zweite Katze war.
Nachdem ich die Scheidung eingereicht hatte, habe ich mich dann aber doch ziemlich schnell dazu entschlossen diesen älteren Einzelkater zu vergesellschaften und mir im Vorfeld viele Gedanken dazu gemacht.

Ich habe mich dann letzten Endes bewusst für ein jüngeres Kätzchen (kein Minikitten mehr, aber eben auch noch nicht ausgewachsen) entschieden, was im Nachhinein goldrichtig war.
Fraggle hat die "halbe Portion" nicht als Bedrohung gesehen und war, trotz seines langen Daseins als Einzelkater, total entspannt. Klar hat er am Anfang ein bisschen gefaucht und geknurrt, aber es ist niemals zu echten Handgreiflichkeiten gekommen und auch das Gefauche und Geknurre war nach zwei Tagen erledigt. Diese Zusammenführung war die Unkomplizierteste, die ich jemals erlebt habe und innerhalb von drei Tagen gegessen.

Ja, ich weiß, dass hier im Großen und Ganzen die Meinung vertreten wird, dass man möglichst gleichaltrige Katzen miteinander vergesellschaften sollte und prinzipiell stimme ich da auch zu. Allerdings nicht unter diesen Vorraussetzungen.
Meiner Erfahrung nach fühlt sich der ältere Einzelkater weit weniger bedroht, wenn man ihm so ein "halbes Portiönchen" vorsetzt, als wenn ein ebenbürtiger Kollege einzieht.

Natürlich muss man bei der Zusammenführung ein doppeltes Auge auf den Kleinen haben und aufpassen, dass er nicht den Kürzeren zieht oder zu arg bedrängt wird (am besten ein, zwei Wochen Urlaub nehmen), aber meiner Meinung nach ist ein jüngeres Kätzchen unter diesen Umständen die beste Wahl.
Der Gedanke ging mir auch schon durch den Kopf, gerade aufgrund des fehlenden "Bedrohungsfaktors". Plus, ein bissl Action wäre für Speckbacke McTrofu sicher nicht falsch.
Meine Bedenken in dem Fall wär die fehlende Sozialisierung von Leo, und ob er am Ende dann nicht das jüngere Tier "verzieht" statt von ihm lernt. Wie war denn euer Halbstarker drauf? Und zeigtr der Einzelkater ähnliches Desinteresse anderen Katzen gegenüber?

Heute Nacht musste ich an "Tom" aus dem TH denken. Ähnlich wie unser Katzenengel Karl war das ein alter Kater, der im TH als Mutterersatz fungierte und sich hingebungsvoll um alle verwaisten Würfe kümmerte. Er war das große, dicke Kuschelkissen unter anderem von Leonardos Namensgeber.

Ein Kater wäre also sicherlich nach nochmaliger Überlegung die klügere Wahl - Modell "Tom". Souverän, sozial, liebevoll, beschützend. 🤔

Oder Modell "Eisbrecher", aka eine kleine freche Wutz, die ihm das Spielen dann schon beibringt.
 
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Smee

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wurde aber von der Pflegestelle die ich anfragte darauf hingewiesen dass dann die Zweitkatze auf Dauer ggf. unglücklich wird, wenn deren soziale Bedürfnisse auf Dauer untererfüllt bleiben.
Ich denke, da hat sie nicht Unrecht. Deine Mieze hat ja als Freigänger und Tierheimkatze immer wieder Gelegenheit, sich Artgenossen zu nähern und Zeit mit ihmen zu verbringen. Z.B. das Chillen mit dem Kater draußen lassen mich vermuten, dass deine Katze durchaus bewusst die Entscheidung trifft, wem sie wie nah kommen möchte. Das liest sich für mich tatsächlich so als ob sie einfach ein geringes Bedürfnis nach Artgenossen hat, diesem dann aber durchaus nachkommt wenn es ihr eben passt. Sie hat ja die freie Wahl im Gegensatz zu Leo und anderen Wohnungskatzen. 🤗

Ach ja, zum Thema Deo und Sprühflaschen... für mich war es das größte Kompliment, als ich dann irgendwann einen solchen Gegenstand in der Hand halten durfte, ohne dass Kater vorsichtshalber den Raum wechselte. 😍
 
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Pat

Pat

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[U]Razielle[/U]

Magst du nicht für deine Geschichte ein eigenes Thema eröffnen? Du könntest dann doch einfach diesen Beitrag kopieren und damit einen eigenen Thread anfangen.
Ich denke, das kann auch bei dir ein interessanter Gedankenaustausch werden, an dem sich dann sicher einige mit Überlegungen und vorschlägen beteiligen werden.

LG Waltraud]
 
BlueCatWomen

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Wollte nicht jemand seinen Ragdoll- Kater abgeben?
 
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