Furchtbare Schuldgefühle seit meine Katze eingeschläfert wurde

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Jennymaus

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Tom hatte auch Niereninsuffizienz. Aber da wurde es vorher festgestellt, im Februar 2019. Ich wusste, dass der Abschied in einem halben Jahr oder so kommen wird. Erfreulich war dann, dann ein paar Monate später die Werte sogar besser wurden. Ich war wieder voller Hoffnung. Leider wurden dann die Leberwerte im September 2019
überraschen ganz schlecht. (Die Tierärztin hatte sein Blut untersucht, weil er wieder abgenommen hatte.) Dann baute er sehr schnell ab. Im November musste ich ihn erlösen. Er wog nur noch 1.900 Gramm und war in einem schrecklichen Zustand. Die Tierärztin meinte, dass Leber nicht weh tut und er im besten Fall daheim einschläft. Ich wollte ihn 6 Tage vorher schon bei ihr erlösen. Allerdings sprang er da beim Tierarzt noch auf das Fensterbrett und frass Leckerli. Sie meinte, dass sie ihn so nicht einschläfert. Dann ging es plötzlich rapide abwärts. Das war nicht mehr mit anzusehen. Sonntags sind wir zur Tierklinik gefahren, weil er vom Sofa sprang und auf dem Rücken landete :-( Da wusste ich, es geht nicht mehr. Sie haben gleich gesagt, dass es ihm furchtbar geht. Er hat vielleicht keine Schmerzen aber ihm ist so schlecht. Wir haben ihn dann erlöst. Er hatte da schon Einblutungen. Das war alles so furchtbar.
 
Jennymaus

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Rosengarten ist bei uns in der Nähe. Nur 15 Minuten Fahrt von der Tierklinik. Ja, die Beiden sind bestimmt zusammen. Diese Vorstellung tröstet mich. Wenn nur nicht Baron gewesen wäre. Das geht mir immer noch nicht aus dem Kopf mit dem Hund. Was habe ich ihr nur angetan. Andererseits wäre eine Babykatze wahrscheinlich noch schlimmer gewesen, der Hund wird vielleicht nicht als Ersatz gesehen. Ich muss damit leben, dass wir so entschieden haben.
 
Harlith

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Wenn nur nicht Baron gewesen wäre. Das geht mir immer noch nicht aus dem Kopf mit dem Hund. Was habe ich ihr nur angetan.
Hei du,
bitte versteh mich nicht falsch.
Ich glaube deine Maus war in ihren letzten Wochen, allein schon weil sie so viel geschlafen hat, mehr mit sich selbst als dem Hund beschäftigt.
Eigentlich ist die Idee des Hundes auch gar nicht so schlecht gewesen. So hat sie sich vielleicht zwischenzeitlich einmal im Kopf auch mit etwas anderem beschäftigt als sich selbst.
Ich habe meiner alten Dame kurz nach dem Tod ihres Bezugspartners auch einen neuen Kater vor die Nase gesetzt.
Zwar im gleichen Alter, aber dennoch hat es sie gestört.
Schlussendlich darf ich aber die Kette der Krankheiten, die nach dem Tod des ersten Katers anfingen nicht auf den neuen Partner zurückführen.
Auch wenn meine Maus ihrem Freund erst zwei Jahre später ihm ähnlichen Alter wie deine Maus gefolgt ist, wäre es dem neuen Kater gegenüber gemein, ihn als "Auslöser" zu sehen.
Ich denke eher, dass sie nach dem Tod ihres Freundes sich selbst so ein kleines Stück aufgegeben hatte, weshalb der neue Kater ja überhaupt geholt wurde.

Bitte versuch das eine Ereignis in deinem Leben nicht zwangsweise mit dem anderen als Auslöser oder Bedingung zu sehen.
Wie oft bist du mit Guter Laune vom Welpen gekommen und hast ihr diese positive Energie mitgebracht.
Du hast sie nicht aufs Abstellgleis geschoben, sondern Zeit mit ihr verbracht und ihr Aufmerksamkeit geschenkt.
Ihr habt mit dem Hund keinen Ersatz ins Haus geholt. Man teilt die Liebe doch nicht durch zwei, nur weil man zwei Haustiere hat.
Also bitte mach dich damit nicht fertig.
Und ja ich kenne deine inneren Vorwürfe wie: Hätte ich rechtzeitig erkannt oder auch nur früher. Ich hätte doch mehr tun können und ähnliches.
Die habe ich mir beim Tod meines Seelenkaters gemacht und auch meiner Herzkönigin. Und ab und zu ... kommen sie wieder, denn die Vorwürfe, die man sich selbst macht, sind die schlimmsten.
Ich finde es gut, dass du sie hier aufschreibst, so kann man ihnen auch offen begegnen.
 
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Hei du,
bitte versteh mich nicht falsch.
Ich glaube deine Maus war in ihren letzten Wochen, allein schon weil sie so viel geschlafen hat, mehr mit sich selbst als dem Hund beschäftigt.
Eigentlich ist die Idee des Hundes auch gar nicht so schlecht gewesen. So hat sie sich vielleicht zwischenzeitlich einmal im Kopf auch mit etwas anderem beschäftigt als sich selbst.
Ich habe meiner alten Dame kurz nach dem Tod ihres Bezugspartners auch einen neuen Kater vor die Nase gesetzt.
Zwar im gleichen Alter, aber dennoch hat es sie gestört.
Schlussendlich darf ich aber die Kette der Krankheiten, die nach dem Tod des ersten Katers anfingen nicht auf den neuen Partner zurückführen.
Auch wenn meine Maus ihrem Freund erst zwei Jahre später ihm ähnlichen Alter wie deine Maus gefolgt ist, wäre es dem neuen Kater gegenüber gemein, ihn als "Auslöser" zu sehen.
Ich denke eher, dass sie nach dem Tod ihres Freundes sich selbst so ein kleines Stück aufgegeben hatte, weshalb der neue Kater ja überhaupt geholt wurde.

Bitte versuch das eine Ereignis in deinem Leben nicht zwangsweise mit dem anderen als Auslöser oder Bedingung zu sehen.
Wie oft bist du mit Guter Laune vom Welpen gekommen und hast ihr diese positive Energie mitgebracht.
Du hast sie nicht aufs Abstellgleis geschoben, sondern Zeit mit ihr verbracht und ihr Aufmerksamkeit geschenkt.
Ihr habt mit dem Hund keinen Ersatz ins Haus geholt. Man teilt die Liebe doch nicht durch zwei, nur weil man zwei Haustiere hat.
Also bitte mach dich damit nicht fertig.
Und ja ich kenne deine inneren Vorwürfe wie: Hätte ich rechtzeitig erkannt oder auch nur früher. Ich hätte doch mehr tun können und ähnliches.
Die habe ich mir beim Tod meines Seelenkaters gemacht und auch meiner Herzkönigin. Und ab und zu ... kommen sie wieder, denn die Vorwürfe, die man sich selbst macht, sind die schlimmsten.
Ich finde es gut, dass du sie hier aufschreibst, so kann man ihnen auch offen begegnen.
 
Jennymaus

Jennymaus

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Vielen lieben Dank für deine Nachricht. Mich trösten deine Worte, dass sie dann auch mal mit was anderem beschäftigt war als mit sich selbst. Auch wenn sie wahrscheinlich Angst vor Baron hatte, so war sie abgelenkt von ihrem Leiden, das wir ja leider nicht erkannt hatten. Das hilft mir, mit meinen Schuldgefühlen fertig zu werden. Vielleicht war es wirklich so. Wir haben sie zwar ab und kurz ins Wohnzimmer geholt, damit die Beiden sich beschnuppern, aber es gab auch ein paar Momente, in denen sie von alleine ins Wohnzimmer gehen wollte.

Du hast recht, man darf den Tod nicht auf den neuen Partner zurückführen. Und ich glaube auch, dass sie sich nach Toms Tod etwas aufgegeben hatte. So wie es bei deiner Dame leider wahrscheinlich auch der Fall war :-( Kummer hatte sie auf jeden Fall, denn sie hatte davor nie so geschrien.

Und der Hund war auf keinen Fall ein Ersatz. Er ist ein Freund für unsere Tochter. Ich habe meine Katze immer geliebt und werde sie für immer im Herzen tragen. Ich hoffe sie weiß es. Sie hatte allerdings natürlich weniger Aufmerksamkeit wie sonst und darüber zerbreche ich mir den Kopf. Im Wohnzimmer lag sie auch oft bei uns, bzw. vor ihrer Terrassentür. Das konnte sie dann leider die letzten 8 Wochen nicht mehr, da das Wohnzimmer Barons Bereich war.

Du hast mit allem recht, was du schreibst. Ja, die Vorwürfe, die man sich macht, sind die schlimmsten. Dass sie mit knapp 18 irgendwann sterben wird, war mir klar. Aber dass es so ein Ende sein wird und so schnell...Ich hatte es mir so schön ausgemalt, wie sie vielleicht neben Baron liegt und die beiden mögen sich. Aber es hat nicht sollen sein.

Ich hoffe sie sind noch unter uns und wir sehen sie irgendwann wieder. Daran glaube ich, sonst gehe ich kaputt.
 

SaNeva

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Liebe Petra,

Ich hoffe sie sind noch unter uns und wir sehen sie irgendwann wieder. Daran glaube ich, sonst gehe ich kaputt.
Das ist etwas, wovon ich felsenfest überzeugt bin. Manche/r glaubt auch eben nicht daran, aber ich sehe immer wieder, wie sehr es denjenigen hilft, die nicht daran zweifeln. Wenn man es in sich / für sich so empfindet, braucht man auch keine „wissenschaftlichen“ Beweise. Die Wissenschaft ist nie am Ende, war nie fertig, wird immer weiter Dinge entdecken, die vorher eben nicht entdeckt waren. Und vielleicht ist es auch wirklich gar nicht nötig, _alles_ zu entdecken.

Wie alt ist denn eigentlich Deine Tochter? Und magst Du denn mal ein Bild von Baron zeigen … wenn Du denkst, dass Jenny ihn in ihrem Thread duldet ;-)? Ich würde ja so gern mal gucken, wie er aussieht?

Ach ja … ich denke gerade, wenn man zu mehreren zusammen lebt, ganz egal, ob Mensch oder Tier, dann ist immer wieder vieles ein Kompromiss. Dann hat vielleicht nicht jeder genau das in jedem Detail, was er tun würde, wenn er ganz allein wäre … aber immer ganz allein wäre ja auch nicht sooo toll. So habt ihr eben einen Weg gefunden, wie Baron einziehen kann und Jenny trotzdem ihren ungestörten Bereich hatte. Sie war ja versorgt, ihr habt sie ja nicht aufs Abstellgleis geschoben.

Auch wenn man mal etwas bedauert oder sich sagt, „hätte ich gewusst, wie es kommt, hätte ich dies oder das anders gemacht“. Dann ist das auch in Ordnung, natürlich können wir nicht alles voraus wissen und natürlich tun wir auch mal was, was wir im Nachhinein anders gemacht hätten. Aber in dem Moment, in dem wir es so entschieden haben, haben wir aus bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Darum wird es auch nicht plötzlich im Nachhinein „falsch“, wie man es eben gemacht hat.

Und Baron wird euch nun beschäftigen … er muss versorgt und erzogen werden, er bringt euch vor die Tür und animiert euch zum Spazierengehen … er lässt euch nicht vergessen, was Lebensfreude ist. Und Deine Tochter hat einen Freund für lange Zeit … ich denke oft, dass Hunde für Kinder ideal sind. Ich habe mir als Kind auch sehr einen Hund gewünscht, aber keinen bekommen … dann hatte ich eben Leihhunde … und bin quasi von Kindheit an zum Katzenmenschen geworden :-).
 
Jennymaus

Jennymaus

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Meine Tochter ist 13 Jahre alt. Durch Corona sehr vereinsamt. Deshalb haben wir ihren Herzenswunsch nach Baron erfüllt, den ich ja jetzt bereut hatte. Gerne schicke ich ein Bild. Ja, du hast recht, in dem Moment hatte ich nachgegeben, so entschieden und gehandelt. Und Jennymaus hatte ihren eigenen Bereich, an dem sie ungestört war. Es hätte alles gut gehen können...

Ich habe Baron auch die Schuld am Tod meiner lieben Jennymaus gegeben, obwohl der arme Kerl nichts dafür kann, dass er bei uns ist. Jetzt ist er es, der mich ablenkt und tröstet.

Tiere sind toll für Kinder und die meisten wünschen sich Hunde. Da ich im Sommer das Generve von ihr hatte und da noch total gegen einen Welpen war, hatten wir einen Zwerghamster geholt. Der ist süß, aber kommt nur nachts raus und wenn man ihn anfasst beisst er. Also kam dann doch wieder ständig das Thema Hund...

Ich finde meinen Frieden nur, wenn ich für mich abschließen kann, dass wir ihr durch den Welpen nicht den Rest gegeben haben. Sie hätte die letzten Wochen friedlicher und mit mehr Aufmerksamkeit verbringen können und müssen. Und ich hätte am 06.01. auf mein Gefühl hören sollen und sie gleich erlösen. Die Tierklinik hat mir das Einschläfern fast ausgeredet und gemeint, es ist eine kleine Chance und man kann es versuchen. Ich fragte dann, ob es überhaupt schon Katzen in dem Zustand mit solchen Werten gab, die dann noch einige Zeit ein lebenswertes Leben geführt haben. Das wurde bejaht. Daraufhin meinte mein Mann, dass wir ihr die Chance geben müssen, sonst würden wir uns hinterher Vorwürfe machen. Vor allem ich....Mein Mann war fest davon überzeugt, dass sie unsere Dame nochmal berappelt. Aber meine Maus konnte nicht mehr. Und war 2 Tage/Nächte von uns dann auch noch abgeschoben, eingesperrt in einer Box und gequält mit Spritzen und Kanüle. All das geht mir ständig durch den Kopf. Erst weniger Beachtung und dann noch weggegeben, eingesperrt in der Fremde :-(

Aber jetzt ist sie bei Tom, ohne Schmerzen und es geht ihr gut. Und ich werde sie wiedersehen. Jetzt heule ich schon wieder. Das zweite Bild, auf dem Jennymaus nach Baron langt, war 5 Tage vor ihrem Tod.
 

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SaNeva

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Liebe Petra,
ach Du liebe Zeit, ein Eisbär ... ! Ist das ein Islandhund? Das weißt Du ja auch, dass er natürlich keine Schuld an irgendetwas hat ... und jetzt macht er euch Freude. Was für ein knuffiges Wesen! Und ich freue mich für Deine Tochter wirklich mit, Corona ist für die Kinder wirklich keine leichte Zeit, die Pubertät auch nicht gerade ... und wenn Du mir mit 13 einen Hund geschenkt hättest ... *schmelz* ... .

Ich muss heute abend nochmal schauen, ich glaube, die Blutwerte hattest Du nicht konkret geschrieben? Dein Mann kennt Dich gut und ich gebe ihm da Recht. Wenn ihr es nicht versucht hättet, hättet ihr euch immer gefragt, ob es auch wirklich nicht zu früh war und ob es richtig war, ihr Leben zu beenden. Auf eine Art stellt man sich immer diese Fragen ...

... bis später ... liebe Grüße, Sabine
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Hallo und Willkommen!

Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen und es war sicher nicht der optimale Zeitpunkt einen Welpen zu holen...
Aber deine Maus war wohl sehr selbstbewusst und hat ihm sogar eine Ohrfeige verpasst, sie scheint nicht vor ihm geflüchtet zu sein... Das finde ich gut.
Jennymaus hat dir schon längst verziehen, wenn es eine Grund dafür gegeben hätte, ich denke es nicht.
Ich habe mit etwas Ähnlichem zu kämpfen, obwohl es sehr lange her ist.
Ich hatte ein wunderbares Kaninchen (ja leider nur eines :-( ) er war 5 Jahre alt und lief in der Wohnung, ich konnte ihn mit raus auf die Wiese nehmen ohne Geschirr und Leine.
Dann bekam in unserem Reitstall eine Hündin Welpen und ich bekam einen davon. Ein Schäfer-Doggen-Mix...
Das Kaninchen Olle lebten dann im Käfig auf dem Fußboden :cry: und ich kümmerte mich viel zu wenig (ich war 16Jahre alt).
Ihm ging es über Nacht plötzlich schlecht, er wurde geröngt und es war alles voller Krebs.
Bis heute denke ich, die Angst vor dem Hundekind hat ihn umgebracht.
Die Tierärztin sagte, dass sei nicht möglich, da so ein massiver Krebsbefall seine Zeit braucht und Kaninchen erst spät ihr Leiden zeigen...

Nun wünsche ich dir, dass dir deine beiden Schätze im Himmel eine kleine Nachricht zukommen lassen dass es ihnen gut geht und sie zusammen über weite Wiesen rennen...
Und ich wünsche dir, dass du die Freude an dem bezaubernden Welpen nicht verlierst und ihm jetzt deine Liebe schenkst, auch wenn Jennymaus und Tom für immer fest in deinem Herzen verankert sind und über dich wachen ::l
 
Jennymaus

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Liebe Petra,
ach Du liebe Zeit, ein Eisbär ... ! Ist das ein Islandhund? Das weißt Du ja auch, dass er natürlich keine Schuld an irgendetwas hat ... und jetzt macht er euch Freude. Was für ein knuffiges Wesen! Und ich freue mich für Deine Tochter wirklich mit, Corona ist für die Kinder wirklich keine leichte Zeit, die Pubertät auch nicht gerade ... und wenn Du mir mit 13 einen Hund geschenkt hättest ... *schmelz* ... .

Ich muss heute abend nochmal schauen, ich glaube, die Blutwerte hattest Du nicht konkret geschrieben? Dein Mann kennt Dich gut und ich gebe ihm da Recht. Wenn ihr es nicht versucht hättet, hättet ihr euch immer gefragt, ob es auch wirklich nicht zu früh war und ob es richtig war, ihr Leben zu beenden. Auf eine Art stellt man sich immer diese Fragen ...

... bis später ... liebe Grüße, Sabine
 
Jennymaus

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Liebe Sabine, unser Eisbär ist ein Samojede. Die Blutwerte hat mir von die Klinik nur kurz gezeigt, aber nicht mitgegeben. Also die Nierenwerte waren so schlecht, dass sie das But nochmal verdünnen mussten, um es messen zu können. Und die Bauchspeicheldrüsenwerte waren wohl auch katastrophal. Ich verstehe nicht, warum diese entzündet waren. Hängt das mit der Niere zusammen?

Ja, egal wie man sich entscheidet und was man tut - wann zweifelt immer, ob es richtig war.

Bis später

Liebe Grüße
Petra
 
Jennymaus

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Hallo und Willkommen!

Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen und es war sicher nicht der optimale Zeitpunkt einen Welpen zu holen...
Aber deine Maus war wohl sehr selbstbewusst und hat ihm sogar eine Ohrfeige verpasst, sie scheint nicht vor ihm geflüchtet zu sein... Das finde ich gut.
Jennymaus hat dir schon längst verziehen, wenn es eine Grund dafür gegeben hätte, ich denke es nicht.
Ich habe mit etwas Ähnlichem zu kämpfen, obwohl es sehr lange her ist.
Ich hatte ein wunderbares Kaninchen (ja leider nur eines :-( ) er war 5 Jahre alt und lief in der Wohnung, ich konnte ihn mit raus auf die Wiese nehmen ohne Geschirr und Leine.
Dann bekam in unserem Reitstall eine Hündin Welpen und ich bekam einen davon. Ein Schäfer-Doggen-Mix...
Das Kaninchen Olle lebten dann im Käfig auf dem Fußboden :cry: und ich kümmerte mich viel zu wenig (ich war 16Jahre alt).
Ihm ging es über Nacht plötzlich schlecht, er wurde geröngt und es war alles voller Krebs.
Bis heute denke ich, die Angst vor dem Hundekind hat ihn umgebracht.
Die Tierärztin sagte, dass sei nicht möglich, da so ein massiver Krebsbefall seine Zeit braucht und Kaninchen erst spät ihr Leiden zeigen...

Nun wünsche ich dir, dass dir deine beiden Schätze im Himmel eine kleine Nachricht zukommen lassen dass es ihnen gut geht und sie zusammen über weite Wiesen rennen...
Und ich wünsche dir, dass du die Freude an dem bezaubernden Welpen nicht verlierst und ihm jetzt deine Liebe schenkst, auch wenn Jennymaus und Tom für immer fest in deinem Herzen verankert sind und über dich wachen ::l
 
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Ich danke dir. Ja, ich hoffe, dass sie mir verziehen hat. Ja, sie ist nicht geflüchtet. Aber vielleicht war sie schon zu schwach zum Weglaufen oder hatte Angst, dass sie zu langsam sein wird. Sie hatte schon ein steifes Hinterbeinchen (Athrose) und war nicht mehr die Schnellste. Andererseits ist sie ja auch ein paar Mal freiwillig ins Wohnzimmer gelaufen. Wenn sie so starr vor Angst wäre hätte sie das ja nicht gemacht und wäre ihm ferngeblieben.

Tut mir leid mit deinem lieben Kaninchen. Dann hast du die gleichen Gewissensbisse wie ich durchgemacht. Die Tierärztin von der Klinik hat mir dasselbe gesagt. An 1. Stelle stehen Kaninchen, an 2. Stelle Katzen, bei denen man es bis zum Schluß nicht sieht, wie schlecht es ihnen geht. Sie können ihr Leiden bis zum Schluß verbergen. Deshalb glaube ich auch, dass Olle den Krebs schon hatte. So wie meine Jennymaus schon Nierenprobleme hatte, die unentdeckt blieben. Vielleicht haben sie dann nicht mehr so gekämpft und früher aufgegeben bzw. losgelassen?

Ich hoffe auch, dass meine Beiden mir eine Nachricht zukommen lassen und dass es ihnen gut geht. Sie waren die tollsten gutmütigsten, schönsten und liebsten Katzen, die ich jemals hätte bekommen können.

Ja, vielleicht kann ich mein Herz ganz öffnen für Baron. So wie er es verdient hat, der Süße.
 

SaNeva

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Liebe Petra,
Du hast ja geschrieben, dass Du auch daran glaubst, dass nach dem Tod etwas bleibt … aber im Grunde unabhängig davon, Du kannst ihr auch jetzt noch alles sagen, alles mit ihr bereden, wenn Dir Schreiben liegt, kannst Du ihr einen Brief schreiben. Du wirst im Herzen wissen, was sie Dir antworten würde, ihr habt euch lange gekannt … .

Ich denke, auch wenn Baron körperlich größer ist, sie wusste genau, dass sie die Ältere ist - und vor allem die mit den älteren Rechten :-) … wäre sie noch länger da gewesen, hätte sie Baron „erzogen“ und ihm beigebracht, dass Katzen gefälligst ernst zu nehmen und tunlichst zu respektieren sind ;-). Oh … da kenne ich Geschichten … . Einmal hat eine Hofkatze in meiner Kindheit einen Boxer (deutlich größer, gell …) tierarztreif gekratzt. Wenn „was unklar“ ist, sind es nicht selten die Katzen, die den Hunden „Manieren beibringen“ :-).

Bei Baron müsst ihr das jetzt tun. Nehmt es als Auftrag ;-).

Ich finde auch, dass Tom und Jenny bildhübsch waren. Tom mit seiner Silberfarbe und Jenny als schwarze Schönheit im Pelzmantel.

Zu dem medizinischen Teil - nein, direkt kamen die Werte der Bauchspeicheldrüse nicht von den Nieren, aber beides ist bei Katzen im Alter ja nicht gerade selten. Am Ende ist es letztlich praktisch immer ein Multiorganversagen (außer natürlich bei Unfällen o.ä.). Genau genommen hängt ja alles zusammen, der gesamte Stoffwechsel ist ein harmonisch zusammenspielendes Orchester. Gerät eines aus dem Gleichgewicht hat es praktisch (auf Dauer) immer auch Auswirkungen auf die anderen Organe, der Körper hat für eine Zeit seine Ausgleichsmechanismen, aber irgendwann entgleist es dann - und das kann dann an einem Punkt auch ganz schnell gehen. Einheitlich ist der Verlauf bei CNI ohnehin nicht. Das kann ganz unterschiedlich sein. Man kann es daher auch nicht sicher vorhersehen. Man kann es halt versuchen, noch etwas zu erreichen - und genau das habt ihr ja auch getan.

Das eine ist, dass man es oft lange nicht bemerkt, nicht bemerken kann. Aber ich denke, wenn es richtig schlecht wird, merkt man es schon. Deshalb denke ich, es war dann zwar eine kurze Zeit, die sie noch da war, aber eben auch kein allzu langes schweres Leiden. Ich glaube, sie suchen sich schon aus, wie es für sie gut ist, auf eine Art.

Vielleicht wusste sie, dass ihr Menschen nun mit Baron zumindest nicht allein und „tierlos“ seid, so dass sie beruhigt ihrem geliebten Bruder folgen konnte. Und offenbar hat sie euch zugetraut, ihn auch ohne sie gut zu erziehen ;-).

Ganz liebe Grüße von Herzen,
Sabine
 
Fania

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Wenn das so war, hatte deine Jenny wirklich keine Chance wieder gesund zu werden. Ich habe nicht nur auf Intensivstationen, sondern auch lange in der Dialyse gearbeitet, mit Patienten die 3X wöchentlich dialysiert werden mussten. Sie alle warteten natürlich auf eine passende Spenderniere, manche viele Jahre lang. Für Menschen ist das natürlich eine Chance, aber die gibt es für Tiere einfach nicht. Und wenn es sie gäbe, wäre sowas für Tiere eine große Quälerei. Menschen können verstehen, warum sie 3mal wöchentlich für 4-5 Stunden an einem Gerät angeschlossen werden und ihr Blut durch Schläuche gepumpt und gereinigt wird und sie haben alle die Hoffnung auf eine Transplantation. Für Tiere gibt es diese Möglichkeit nicht und das ist auch gut so.
 
MinjaundJimmy

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Andererseits ist sie ja auch ein paar Mal freiwillig ins Wohnzimmer gelaufen. Wenn sie so starr vor Angst wäre hätte sie das ja nicht gemacht und wäre ihm ferngeblieben.
Das denke ich auch...

Ja, vielleicht kann ich mein Herz ganz öffnen für Baron. So wie er es verdient hat, der Süße.
Das wirst du können, aber es braucht Zeit und du brauchst erstmal die Phase des Trauerns ::knuddel
 
Jennymaus

Jennymaus

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Liebe Petra,
Du hast ja geschrieben, dass Du auch daran glaubst, dass nach dem Tod etwas bleibt … aber im Grunde unabhängig davon, Du kannst ihr auch jetzt noch alles sagen, alles mit ihr bereden, wenn Dir Schreiben liegt, kannst Du ihr einen Brief schreiben. Du wirst im Herzen wissen, was sie Dir antworten würde, ihr habt euch lange gekannt … .

Ich denke, auch wenn Baron körperlich größer ist, sie wusste genau, dass sie die Ältere ist - und vor allem die mit den älteren Rechten :-) … wäre sie noch länger da gewesen, hätte sie Baron „erzogen“ und ihm beigebracht, dass Katzen gefälligst ernst zu nehmen und tunlichst zu respektieren sind ;-). Oh … da kenne ich Geschichten … . Einmal hat eine Hofkatze in meiner Kindheit einen Boxer (deutlich größer, gell …) tierarztreif gekratzt. Wenn „was unklar“ ist, sind es nicht selten die Katzen, die den Hunden „Manieren beibringen“ :-).

Bei Baron müsst ihr das jetzt tun. Nehmt es als Auftrag ;-).

Ich finde auch, dass Tom und Jenny bildhübsch waren. Tom mit seiner Silberfarbe und Jenny als schwarze Schönheit im Pelzmantel.

Zu dem medizinischen Teil - nein, direkt kamen die Werte der Bauchspeicheldrüse nicht von den Nieren, aber beides ist bei Katzen im Alter ja nicht gerade selten. Am Ende ist es letztlich praktisch immer ein Multiorganversagen (außer natürlich bei Unfällen o.ä.). Genau genommen hängt ja alles zusammen, der gesamte Stoffwechsel ist ein harmonisch zusammenspielendes Orchester. Gerät eines aus dem Gleichgewicht hat es praktisch (auf Dauer) immer auch Auswirkungen auf die anderen Organe, der Körper hat für eine Zeit seine Ausgleichsmechanismen, aber irgendwann entgleist es dann - und das kann dann an einem Punkt auch ganz schnell gehen. Einheitlich ist der Verlauf bei CNI ohnehin nicht. Das kann ganz unterschiedlich sein. Man kann es daher auch nicht sicher vorhersehen. Man kann es halt versuchen, noch etwas zu erreichen - und genau das habt ihr ja auch getan.

Das eine ist, dass man es oft lange nicht bemerkt, nicht bemerken kann. Aber ich denke, wenn es richtig schlecht wird, merkt man es schon. Deshalb denke ich, es war dann zwar eine kurze Zeit, die sie noch da war, aber eben auch kein allzu langes schweres Leiden. Ich glaube, sie suchen sich schon aus, wie es für sie gut ist, auf eine Art.

Vielleicht wusste sie, dass ihr Menschen nun mit Baron zumindest nicht allein und „tierlos“ seid, so dass sie beruhigt ihrem geliebten Bruder folgen konnte. Und offenbar hat sie euch zugetraut, ihn auch ohne sie gut zu erziehen ;-).

Ganz liebe Grüße von Herzen,
Sabine
 
Jennymaus

Jennymaus

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Liebe Sabine,

das mit dem Brief ist eine wunderschöne Idee. Ich habe mich heute abgelenkt und war in Christmas Garden. Da gibt es einen Wunschbaum. Ich habe einen Stern aufgehängt und reingeschrieben, dass ich hoffe, dass es ihr gut geht und mir wünsche, dass sie mir verzeiht. Das hat so gut getan. Aber den Brief werde ich auch noch schreiben.

Deine Worte tun mir so gut, das glaubst du gar nicht. Bin dir sehr dankbar. Ja, sie hätte vielleicht Baron erzogen. Vielleicht hätte es super geklappt, wenn ihr noch mehr Zeit geblieben wäre. Vielleicht war es für sie ja wirklich nicht so schlimm mit dem Welpen. Und sie konnte beruhigt ihrem Bruder folgen. Ich nehme das jetzt als Auftrag.

Ja, richtig schlimm ging es Jennymaus 4 Tage. Sie musste hoffentlich nicht lange leiden. Leider war sie davon 2 Tage ja in der Klinik...

Beide Perserkatzen waren ein Traum. MIr fehlen sie so sehr.

Ganz liebe Grüße und eine gute Nacht
Petra
 
Jennymaus

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Wenn das so war, hatte deine Jenny wirklich keine Chance wieder gesund zu werden. Ich habe nicht nur auf Intensivstationen, sondern auch lange in der Dialyse gearbeitet, mit Patienten die 3X wöchentlich dialysiert werden mussten. Sie alle warteten natürlich auf eine passende Spenderniere, manche viele Jahre lang. Für Menschen ist das natürlich eine Chance, aber die gibt es für Tiere einfach nicht. Und wenn es sie gäbe, wäre sowas für Tiere eine große Quälerei. Menschen können verstehen, warum sie 3mal wöchentlich für 4-5 Stunden an einem Gerät angeschlossen werden und ihr Blut durch Schläuche gepumpt und gereinigt wird und sie haben alle die Hoffnung auf eine Transplantation. Für Tiere gibt es diese Möglichkeit nicht und das ist auch gut so.
 
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