Freigang oder nicht?

Diskutiere Freigang oder nicht? im Katzen - Freigang Forum im Bereich Katzen allgemein; 1 Woche nach Fussels schrecklichem Tod will der Schmerz nicht weggehen und wir überlegen uns, eine oder zwei neue Fellnasen ins Haus zu holen...

Fussel

Gast
1 Woche nach Fussels schrecklichem Tod will der Schmerz nicht weggehen und wir überlegen uns, eine oder zwei neue Fellnasen ins Haus zu holen.
Dazu hätte ich ein paar Fragen:
• Wie
können wir ein erneuten Unfall verhindern? Wir wohnen zwar auf dem Land, trotzdem wurde unser Liebling überfahren. Dummerweise auf einem Parkplatz!!!!!
• Wir haben ein großes Haus mit ca. 250qm Nutzfläche. Ist es in Ordnung die Katze als Wohnungskatze zu halten.
• Wer hat Erfahrungen mit reinen Wohnungskatzen?
• Geht der Drang nach draußen bei Ihnen weg?
• Soll man bei Wohnungskatzen besser zwei nehmen (Geschwisterbabys)?

Es wäre schön wenn ihr uns ein paar Tipps geben könntet.

Mit freundlichen Grüßen alex


PS. Dieses Posting wird in mehreren Boards veröffentlicht, da ich möglichst viele Katzenfreunde erreichen möchte.
 
31.10.2003
#1

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Gast

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Nomi

Gast
Hallo Alex

tja, diese Diskussionen gibt es immer wieder. Ich fürchte, da kann Dir keiner helfen.
Ich kann Dir gern meine Meinung und Erfahrung mitteilen.
- Also zuerst denke ich, man kann einen Unfall leider nicht verhindern. Meine Beiden sind auch Freigänger und ich kann sie nicht kontrollieren. Ich kann nur drauf vertrauen, dass sie weglaufen, wenn sie ein Auto hören und dass die Autofahrer vorsichtig sind. Und halt hoffen, dass nix passiert.
Leider kannst Du nicht ständig auf sie aufpassen.
- Diese Frage kannst nur Du alleine beantworten: ist es für Dich in Ordung, Deine Katzen einzusperren. Die Meinungen gehen da auseinander, das musst Du ganz alleine wissen. Ich für mich persönlich habe entschieden, dass ich kein Recht habe, meine Beiden Süßen einzusperren. Sie sind Lebewesen, die jagen und rumlaufen und toben müssen. Sie brauchen ihren Freigang.
- Meine Beiden waren als wir sie bekommen haben auch reine Wohnungskatzen. Wir wohnten damals im 5. Stock mit Balkon. Also ich kann nur sagen, der Drang bei meinen Beiden wurde immer schlimmer. Sie waren Babys, kannten also damals gar keinen Freilauf. Deshalb dachte ich, sie würden es nicht vermissen. Aber es war schlimm. Der Balkon reichte nicht, sie wollten so gerne da runter. Nach Vögeln schnappen und rumtollen. Es tat mir so weh. Also sind wir umgezogen.
- Ich denke, wenn schon Wohnungskatzen, dann auf jeden Fall zwei. Denke, bei Euch ist tagsüber auch oft niemand da, da finde ich, zwei wären schon gut, dann haben sie wenigstens einander. So haben wir es damals auch gemacht.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen helfen, aber wie gesagt, Du musst für Dich entscheiden, was Du für Deine Katzen willst.

Liebe Grüße
Nomi
 

makugro

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Hallo Alex,
laß Dir erstmal sagen, wie leid mir tut, was mit Fussel passiert ist ::knuddel

Als wir unsere beiden Krümel letztes Jahr im Sommer als Babys bekamen, haben wir lange, lange gegrübelt, wie wir es halten wollen.

Wir haben uns nach ewigen Diskussionen entschlossen, uns einen Ruck zu geben, die eigene Angst zu überwinden, und die beiden mit einem knappen Jahr rauszulassen.

Es hat sich inzwischen allerdings ein Rhythmus eingespielt: sie sind tagsüber im Haus, können auf die Gass', wenn der erste von uns nach Hause kommt (so um 16.30 Uhr) und kommen so um ca. 22 Uhr wieder, weil sie da ihre letzte Mahlzeit bekommen und bleiben dann über Nacht drinnen. Sie scheinen damit ganz gut zurechtzukommen, und irgendwie ist mir wohler dabei, als wenn sie die ganze Nacht draußen wären.

Das Risiko bleibt, klar, und ich habe auch schon Höllenqualen gelitten, als Bärbel mal 3 Tage nicht kam.... (sie kam dann zurück, als wenn nichts gewesen wäre - wir werden nie erfahren, wo sie war....)

Aber ich denke , daß sie einfach ein artgerechteres und erfüllteres Leben haben als reine Wohnungskatzen.

Ich weiß, das sagt sich leicht, wenn einem bisher erspart geblieben ist, was Ihr habt mitmachen müssen, bestimmt würde ich sonst auch anders denken. Aber laßt ein bissl Zeit vorbeigehen, Ihr werdet ja auch eventuelle Neuzugänge nicht gleich rauslassen, habt also noch Zeit zum überlegen.

Falls Ihr Euch jedoch für die Wohnungsvariante entscheiden solltet, dann unbedingt JA zur Frage, ob es besser 2 sein sollten !!! - Ist ja auch nicht uneigennützig - die Freude mit den Fellnasen verdoppelt sich dann auch.... :D

Alles Gute für Euch und liebe Grüße,
 

lissa

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der arme Fussel :cry:
ich würde sagen - Freigang - wenn es möglich ist.
und hoffen vertrauen das nichts passiert.
ich bin auch erst beruhigt wen mein Rudi wieder drinn ist,
gruss lissa
 

russian

Gast
Hallo Alex,

es tut mir sehr leid um Deinen Fussel, aber gerade sein Tod zeigt, daß heute kaum noch ein Freigang für Katzen ohne Gefahren ist, wobei der Strassenverkehr unverkennbar die größte Gefahr darstellt.
Ihr habt wirklich ein sehr großes Haus, und wenn es den Katzen zu Verfügung steht, auch katzengerecht eingerichtet ist spricht nichts gegen eine Wohnungshaltung. Meine Katzen leben seit ihrer Geburt in der Wohnung, haben zwar auch den Balkon,gelegentlichen Leinenausgang, und dürfen sie im Sommer mit mir auf die Wiese hinter dem Haus, wenn ich mich dort sonne. Aber sie haben keinen erkennbaren Drang zum Freigang, sondern fühlen sie durchaus wohl in der Wohnung, die ihnen voll zur Verfügung steht.
Natürlich würde ich niemals ein Einzeltier in der Wohnung halten, sondern ihm immer Gesellschaft geben.
Wenn Du aber fragst wie Du entscheiden sollst, kannst nur Du sagen wieviel Sorge und Angst Du tragen kannst, ob Du den Kummer eines Verlustes nochmals erträgst, denn sie gehören leider unweigerlich zum Freigang.

Viele Grüße
Russian
 

Spooky

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Hi Alex!

Ich antworte dir lieber in diesem Board hier, weil ich keine Lust habe, mal wieder eine Diskussion auszulösen, die zu nichts führt... :roll:

Also: Prinzipiell bin ich (wie man weiß) eine Befürworterin von Freigang, weil ich denke, daß eine Katze rennen und jagen können muß, was in einer noch so großen Wohnung nie wirklich gewährleistet werden kann.
Ja, ich werde auch sehr traurig sein, falls meiner Madame etwas zustößt, aber ich werde den Freigang deshalb nicht in Frage stellen! Ganz ehrlich: Lieber ein kurzes, aber schönes und freies Leben, als 100 Jahre in "Gefangenschaft", oder? Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen heißt meiner Meinung nach nicht, es durch "Wegsperren" vor allen Gefahren zu beschützen...

Aber ich denke auch, daß man in manchen Fällen einfach abwägen muß, wie hoch das Risiko ist.

Ihr habt ein ziemlich großes Haus und somit eine Menge Platz. Habt ihr denn auch einen Garten, den man vielleicht katzensicher machen kann? Damit deine zukünftigen Fellnasen vielleicht wenigstens ein wenig Frischluft schnuppern können?

Zwei Tiere sind in jedem Fall für die Wohnung wesentlich besser, denn sie haben ja keine Möglichkeit, sich draußen "Spielgefährten" zu suchen (unsere Spooky hat schon diverse Freunde in unserer Umgebung, die sie dann auch schon mal abholen kommen - zum Schießen komisch!!). Und alleine in einer Wohnung... da hilft die beste Spielzeug-Ausstattung nichts... Aber es müssen nicht unbedingt Geschwister sein. Tierheime vermitteln häufig auch Tiere, die sich im Heim aneinander angeschlossen haben und nun zusammen bleiben sollten.

Du solltest auch darauf achten, daß du dir Tiere suchst, die noch keinen Freigang kennen. Sobald sie nämlich mal erfahren haben, wie es draußen ist, kommt das Wildtier wieder durch und sie werden mit der Situation zumindest nicht wirklich glücklich werden.
Eine Freundin von mir hat zwei Kater, die sehr lange Zeit nach draußen durften. Als sie irgendwann in eine Stadtwohnung zog, mußten die Jungs drinnen bleiben. Der eine (eigentlich ein absolut gepflegter Flauschkater) wurde struppig und immer dünner. Der andere hat sein Gewicht in zwei Jahren verdoppelt - Frustfresser! Und das trotz katzengerechter Wohnung und der Tatsache, daß Dosi und Tochter eigentlich selten nicht zu Hause waren... Seit ein paar Monaten wohnt sie wieder auf dem Land, die Jungs dürfen raus... es hat nur vier Wochen gedauert, da hat man die beiden kaum noch wiedererkannt 8O : Der eine nahm wieder zu, wirkt viel selbstbewußter und gesünder. Der andere hat schon wieder ein paar Kilo runter und ist längst nicht mehr so schreckhaft und heikel....
Also, wenn du dich aufgrund deiner verständlichen Bedenken gegen den Freigang entscheidest, dann achte darauf, daß du keine ehemaligen Freigänger nimmst, okay?!

Letztlich mußt du diese Entscheidung für dich ganz alleine treffen. Vorschlag: Nimm dir auf jeden Fall zwei Fellnasen. Die ersten Wochen müssen sie zur Gewöhnung sowieso drin bleiben. In dieser Zeit kannst du sie dir anschauen und letztlich aus dem Bauch heraus entscheiden, was für dich und die Tiere wohl besser ist. Ich finde, daß in manchen Sachen "Bauchentscheidungen" viel besser sind als wochenlanges Überlegen und eine "Kopfentscheidung", die man immer wieder in Frage stellt.
Und selbst wenn du dich fürs Erste für Wohnungshaltung entscheidest - in diese Richtung kannst du die Entscheidung ja noch ändern... :wink:

LG
Alex
 

Fussel

Gast
ich möchte hier auch keine diskussion entfachen wie es schön öfters der fall war( hauptsächlich in anderen boards. jeder meint das für seine katze das beste ist was er selber macht. das endet dann in den selben streitereien wie bei futterdiskussionen.
ich möchte lediglich ein paar tipps was man machen könnte und ein paar erfahrungsberichte von anderen katzenhaltern.
leider kann ich mit solchen sätzen"Lieber ein kurzes, aber schönes und freies Leben" nicht so viel anfangen. denn wenn man den schönsten und liebsten kater auf der hatte und dieser stirbt nach 3 monaten möcht man soetwas natürlich verhindern.
wir haben für unseren fussel alles gemacht was ihm ein schönes leben bereitet hat ( gutes futter, ausreichend spielmöglichkeiten, wenig verbote, freigang....) aber 5 monate sind für ein katzenleben dann doch relativ kurz.

mfg alex
 

siggi

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Hallo Alex,
eine Entscheidungshilfe kann ich Dir nicht anbieten. Ich kann Dir nur von meinen Erfahrungen berichten.
Ich mußte diese Entscheidung nie treffen, denn mir wäre sie wohl genauso schwer gefallen wie Dir.
Ich habe zwei Freigänger und wohne in einem ländlichen Ort, allerdings direkt an der Hauptstraße. Auf der Rückseite des Hauses stoßen etwa 20 Gärten der umliegenden Häuser aneinander und es ist ein herrliches "Streifgebiet" für Katzen.
Meine beiden sind einfach bei mir eingezogen. Mein Kater wurde ausgesetzt und meine kleine Dame war eine Streunerkatze.
Ich hätte diese beiden niemals im Haus behalten können.
Doch mittlerweile ist es so, daß sie die meiste Zeit im Haus verbringen und immer nur kurz vor die Tür schauen. Wenn eine meiner beiden länger als eine halbe Stunde nicht zu sehen ist werde ich schon nervös; aber das kommt so gut wie nicht mehr vor.
Vielleicht hast Du ja auch so ein Glück.
Gruß Siggi
 

Spooky

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@Alex: Ich kann schon verstehen, daß dir für solche Aussagen in deiner momentanen Verfassung der Sinn fehlt, aber du wolltest Meinungen, Tipps und Erfahrungsberichte - ich denke, in meinem Beitrag stand noch einiges mehr als der von dir beanstandete Satz, oder? :wink: Lies dir den Beitrag einfach nochmal durch und ignoriere diesen einen Satz! Schließlich wolltest du doch Meinungen hören...und die müssen dir nicht immer gefallen.

Mein Vorschlag nochmal in kurz: Hol dir auf jeden Fall zwei Fellnasen, weils fast immer besser ist - und lass den Rest auf dich zukommen, wenn du sie und ihren Charakter beobachtest. den Rest kannst du oben nachlesen!

Einen allgemeingültigen Tipp kann dir leider niemand geben, denn wie auch immer du dich entscheidest, DU mußt damit leben und sonst niemand!

Liebe Grüße und nichts für ungut
Alex

P.S. Und eines solltest du auf jeden Fall bedenken: Du kannst bei aller Überlegung, aller Liebe und aller Fürsorge nie ganz sicher sein, daß deinem Tier nicht etwas zustößt oder daß es krank wird. Der Himmel möge es verhüten, aber auch Wohnungen sind nicht der allersicherste Platz, denn auch dort gibt es Gefahren. So lange du diesen Gedanken noch nicht ertragen kannst, solltest du mit einer neuen Katze warten, denn zuviel Kontrolle ist nicht gut für dich und das Tier!
 

Babs

Gast
Liebe Alex,
auch ich habe mir zu diesem Thema schon viele Gedanken gemacht. Kurz: Meine beiden dürfen raus, wollen raus, müssen raus. Das war von Anfang an klar, als ich die beiden aus dem Tierheim holte, wusste ich, dass es Freigänger waren und den 1. Eingewöhnungsmonat saßen sie sehnsüchtig auf der falschen Seite der Terrassentür und blickten nach draußen. Ich habe jeden Tag Angst, wenn ich morgens zur Arbeit gehe und die beiden sind draußen, aber jeden Abend, wenn ich nach Hause komme, stürmen 2 ausgetobte, glückliche Katzen herein, riechen nach frischer Luft, manchmal nach Erde, manchmal nach Regen oder Sonne, manchmal habe ich eine Maus sonstwo. Sind sie drinnen, etwa, weil ich mal 1 Tag weg muss, oder aus sonstigen Gründen, dann sind sie unglücklich, schicksalsergeben frustriert und kein wildes Spielen kann sie trösten. Aber sie kennen die Welt draußen nunmal. Ich denke, dass man Katzen auch im Haus ein schönes Dasein bieten kann. Aber so richtig artgerecht finde ich -meine persönliche Meinung- das nicht. Ich beneide allerdings jeden, der reine Hauskatzen hat und die wüsten Auto-, Tierquäler- sonstwas-Fantasien nicht den ganzen Tag mit sich herumschleppen muss. Und mit Balkon oder eingezäunter Terrasse gewährleistet man zumindest Sonnenlicht und Frischluft.
Liebe Alex, das, was Du beschreibst, so wie Du wohnst und all das, hört sich nach Katzenparadies an. Sowohl drinnen 250 m2) als auch draußen. Mir tut es sehr leid um Deinen Fussel, das ist der Horror für jede/n, die Freigängerkatzen hat., Aber ich glaube, ich würde es trotzdem wieder wagen. Oder mir 2 Katzen aus dem Tierheim holen, die keinen Freigang gewöhnt sind (aber auch hier kann man sein blaues Wunder erleben... :wink: ). Solltest Du die Katze/n drinnen lassen, denke ich auch, dass 2 die bessere Lösung sind. Dann sind sie niemals einsam.
Ich wohne mitten in der Stadt, gefährliche Straße in der Nähe, aber immer in der Hoffnung, dass sich der Freigang meiner 2 auf die zahlreichen Gärten hintenraus beschränkt.
Ich weiß nicht, ob ich Dir helfen konnte. Aber schau mal: das, was Deinem Fussel passiert ist, muss sich nicht zwangläufig wiederholen.
Liebe Grüße
Barbara
 

Fussel

Gast
@spooky
erstmal danke für deine beiträge.ich wollte dich mit deiner meinung auf keinen fall angreifen. selbstverständlich möchte ich alle meineung hören die es hier so gibt, denn deswegen habe ich ja diese runde eröffnet.
grundsätzlich bin ich ein großer verfechter von freigang für katzen. nach diesem unfall dachte ich mir nur das ganze noch einmal überdenken zu müssen.
dabei wollte ich einfach mal hören (sehen) wie das bei den anderen so funktioniert.
mein entschluss das ich nicht eine sondern 2 fellnasen in unser haus hole steht nun schon fest, nur das mit dem freigang muss ich noch ein wenig überdenken.

mfg alex
 

Susi

Gast
Wir haben uns vor ca. 1,5 Jahren zwei Kätzchen (Geschwister) vom Bauernhof geholt. Sie sollten zuerst nur Wohnungskatzen sein. Nachdem wir sie Anfang des Sommers kastrieren lassen haben, haben wir uns doch dazu durchgerungen sie rauszulassen. Haben für die beiden extra ein Treppchen vom Balkon in den Garten gebaut. Allerdings mussten wir feststellen, dass sie wohl nicht besonders am Freigang interessiert sind. Sie sind zwar mit Vergnügen am Balkon unterwegs und eine geht auch hie und da kurz in den Garten, aber ihre Schwester hat den Balkon noch nie verlassen. Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen sie einzusperren, aber nun können sie raus und wollen nicht. Na ja, für meine Nerven ist es eh besser, da ich total Angst hätte es würde ihnen was zustoßen. So kanns also auch sein. Aber sie haben immerhin die Möglichkeit rauszugehen wenn sie möchten.
 

Jessie

Gast
Hallo Alex,

es ist schlimm, seine geliebte Katze zu verlieren und ich fühle mit dir, deshalb wäre es sicher das beste für euch, wieder einer neuen Katze ein Zuhause zu geben. Ob Wohnungshaltung oder Freigang müsst ihr natürlich selbst entscheiden.
Ich habe 2 Wohnungskatzen. Bei reiner Wohnungshaltung ist es wichtig, dass sie Freigang nie gewohnt waren, denn sonst ist es Tierquälerei. Eine Katze, die das Leben draußen bereits kennt, wird sich nicht gerne in eine Wohnung sperren lassen.
Weiterhin würde ich dir dazu raten, sofern du dich zur Wohnungshaltung entscheidest, sofort ein Katzenpärchen aufzunehmen, da eine Einzelkatze ansonsten zu wenig Abwechslung hat.
Ich selbst bin ganz froh, dass meine beiden nicht nach draußen können und dürfen, denn meine Erfahrungen mit meinen früheren Freigängern waren sehr schlimm. Von überfahren bis zur Misshandlung und Vergiftung war alles dabei und das möchte ich mir und meinen Katzen zukünftig ersparen.
Liebe Grüße
Jessie
 
Thema:

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