Freigänger Katzen und Autos?

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palette

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huhu an euch!

:| Ich habe so ein wenig Angst, im Novmeber wird mein kleiner Teddy kastriert. Er ist jetzt schon voller Energie und Tatendrang und da er eh nach draußen soll bzw darf möchte ich das dann so schnell wie möglich probieren bevor er mir noch die restliche Wohnungseinrichtung demoliert :roll: (und da
fehlt nicht mehr viel)

aber wie ist das mit den Autos? Er war jetzt schon ein paar Mal mit uns unten im Hof. Meistens allerdings weil er einfach entwischt ist und er kam dann auch immer gleich mit uns wieder mit hoch (nachdem er alles beschnuppert hatte)

aber wie ist das mit den Autos? Bei uns fahren zwar alle nur recht langsam aber es sind welche da und der setzt sich auch meistens auch noch genau drunter. Wir haben eine Autowerkstatt und ganz vermeiden lassen sich Autos demnach nun nicht

Wie kann ich ihm beibringen, daß er das zu lassen hat bzw. wegrennt bevor das Auto los fährt? 8O

Oder kommen Katzen da instinktiv von alleine drauf??

Ab wann darf ich ihn nach der Kastration rauslassen? Habe jetzt von dehnbaren Gummiehalsbändern gehört, sind die echt so gut?

Maddox habe ich schon als Freigänger bekommen, daher habe ich null Erfahrung auf dem Gebiet:wink:

vielen Dank schonmal für eure Antworten, bin für jeden Tipp sehr dankbar
::w
 
23.10.2007
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

rettungsbunny

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die angst wirst du am besten gar nicht verlieren, denn so bleibst du vorsichtig. wichtig finde ich, dass ihr euch vergewissert, dass keine katze in der nähe ist wenn ihr los fahrt.

man kann katzen antrainieren, dass sie weglaufen wenn ein auto kommt.
ich geh ma schnell auf die suche, ich hatte ´da mal was dazu geschrieben, muss aber erst gucken wo.


moritz hat leider ein zwiegespaltenes verhältnis zu autos.
auf der einen seite läuft er weg wenn ein auto angelassen wird, auf der anderen seite bleibt momo seelenruhig mitten auf der straße liegen wenn ein auto angefahren kommt :evil: (glücklicherweise wohnen wir in einer spielstraße wo normalerweise vernünftig gefahren wird).
ich musste tatsächlich mal 10 cm vor ihm bremsen, aussteigen und ihn auf die seite tragen damit ich durch kam 8O
 

punica

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uih also...meist werden sie überfahren, weil sie aus panik losrennen!
leider musste ich das selbst am 24.12.2006 mitansehen, weil ich nicht schnell genug war!

Die meisten werden auch eher in den ländlichen gegenden überfahren,
weil es dort ruhiger ist!

Ganz ehrlich??

Du wirst wohl immer mit der Gefahr leben müssen, dass dein Freigänger verletzt oder gar nicht nach hause kommt!

Sorry für diese Antwort, aber ich hatte selbst Freigänger - mittlerweile aber nur noch Hauskatzen, weil ich nicht damit klar kommen würde, wenn mein Tier irgendwo verletzt auf der Straße liegen würde und ihm niemand hilft obwohl es noch nicht zu spät wäre!

Oder eben irgendwo auf der Straße stirbt!


Sorry für diese nüchterne Antwort!
 

rettungsbunny

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schon gefunden


Machen Sie die Straße zum Tabu

ein artikel aus "geliebte katze juni/2007"

ich fass jetzt einfach mal die tipps von martina braun (tierpsychologin) zusammen. der gesamte artikel wäre einfach zu lang zum abtippen.

im straßenverkehr sind katzen auf dem selben gefahren-erkennungs-niveau wie vorschulkinder.
martina braun setzt genau wie verhaltensforscher dr. dennis turner auf abschreckung. die katze soll nicht lernen wie ein kind nach rechts und links zu gucken, sondern sie soll lernen die straße ganz zu meiden.

für die verkehrserziehung braucht man zeit und mehrere freunde mit autos.

zuerst wird die katze an ein brustgeschirr und an eine rollleine gewöhnt. dann geht es an der leine zuerst einmal in eine angenehme umgebung wie den garten, also den bereich, der für die katze sicher ist.

erst wenn die katze sowohl das brustgeschirr als auch den heimischen garten positiv verknüpft geht es mit dem eigentlichen training los.
dabei ist wichtig, dass die katze immer eine fluchtmöglichkeit hat (vorgarten, offene tür). dieser fluchtweg muss der katze mehrfach gezeigt werden.

nach einigen malen beginnt die katze den gehweg oder die straße zu erkunden.
und hier kommen die helfer/freunde zum einsatz. sie sollen langsam vorbei fahren und die katze dabei kräftig mit einer wasserpistole nass machen.
wenn eine katze mit etwas anderem schon negatives verbindet (bsp. staubsauger) dann kann es auch hilfreich sein, dieses geräusch aufzunehmen und laut während des vorbeifahrens abzuspielen.

wichtig dabei ist, dass es bei jeder übung ein anderes auto ist, damit die katze die negative erfahrung nicht mit einem bestimmten autotyp verbindet, sondern mit autos und straßen allgemein.
keine katze braucht mehr als zehn schlechte erfahrungen, um autos zuverlässig zu meiden.


dr. dennis turner entwickelte hingegen dieses training (hierfür braucht man keine helfer):
wenn die katze alt genug ist, soll man sie in einen kennel setzen und diesen komplett abdecken.
den kennel mit der katze soll man an einer gut befahrenen straße abstellen und einige autos vorbei fahren lassen.
dann soll man die abdeckung an der straßen zugewanden seite hochheben und wieder einige autos vorbei fahren lassen.
der lärm wird die katze erschrecken, aber man soll sie nicht beruhigen.
sie soll ja erschrecken, während sie im sicheren käfig sitzt.
danach soll man den käfig etwa 2 meter weiter nach hinten, in richtung sicheres haus bringen und wieder für einige autolängen stehen lassen.
diese schritte mehrfach wiederholen.
immer ein paar schritte weiter richtung sicheres haus und dann wieder warten.

dieses training sollte einige tage lang durchgeführt werden. der weg zum sicheren haus sollte immer gleich sein.





das raten zumindest die experten. ::?
 

8057diana

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Hab auch nen Freigänger und das ist auch sone Sache. Wir wohnen ja am Feld und die Strasse ist ca. 200m weg, aber ich mach mir auch oft Gedanken. Ich und alle meine Nachbarn (haben fast alle hier ne Katze) schauen auch ständig unters Auto und in die Radkästen, bevor wir los fahren. Meine Tierärztin meinte, es gäbe Katzen die von Strassen und Autos magisch angezogen werden. Sie wohnt auch ländlich und trotzdem ist ihr Kater schon 3 mal angefahren worden. Ich glaub mit der Angst muss man wohl leben. Ich selber würde eine Wohnungskatze nie zum Freigänger machen, allerdings hab ich meinen Kater aus dem Tierheim, war damals 1,5 Jahre alt und kam vom Bauernhof. Da ließ sich nichts mehr ändern.
 

Dinah

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Also ich hatte jahrelang auch nur Freigänger und musste auch mit ansehen, wie Nachbars Katerchen überfahren wurde. Die Straße war auch verkehrsberuhigt. Es ist somit immer damit zu rechnen, dass was passiert und die Katze nicht mehr zurück kommt. Auch andere Gefahren sind nicht auszuschließen, z.B. eine Vergiftung oder andere nehmen sie mit.

Hast du schon mal über eine 2. Katze nachgedacht? Meistens lösen sich dadurch die Wohnungs-Auseinandernehm-Probleme ;-)
 

sabine.wer

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hallo,

mein Caruso ist ja auch eingefleischter Junggeselle............ leider erwischen wir ihn auch öfter, das er unter den Autos sitzt......... die Nachbarn wissen das und schauen wohl schon, aber eben nicht alle.........

Angst habe ich auch dauernd, aber nicht nur vor Autos sondern immer, wenn er draussen ist (wird auch wohl nie anders sein).........

aber - ganz ehrlich - die Sache mit dem Kennel würde ich niemals machen....... Caruso kriegt schon so einen Herzkasper, wenn er darein soll (deshalb haben wir auch einen mobilen TA)..........
Wenn ich mir dann vorstelle, er sitzt in dem Ding an der Strasse und die Autos rauschen auch noch an ihm vorbei......... neeeeeeeeee, niemals.....

LG
Sabine
 

Lisbeth

Guest
Wenn wir eine Autowerkstatt hätten, wären meine Katzen keine Freigänger!
Sorry, aber eine andere Antwort fällt mir dazu nicht ein! Da sind IMMER Autos und niemand wird vorher unters Auto gucken, ob da zufällig eine Katze druntersitzt!
(Meine Nachbarin gegenüber hat die Katze ihrer Mieterin überfahren, als sie rückwärts aus ihrem Carport fuhr, ist noch nicht lange her)
::?
 

sabine.wer

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hallo,

da möchte ich mal widersprechen: meine Nachbarn schauen unters Auto, bevor sie wegfahren...........
Die haben z.T. selber Katzen............

und ich hab auch gesagt: nicht alle werden gucken.............

Sabine
 

BlackCats

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Habe jetzt von dehnbaren Gummiehalsbändern gehört, sind die echt so gut?
Also davon würde ich die Finger lassen. Damit steigt die Gefahr, das er mal wo hängenbleibt und sich im schlimmsten Falle stranguliert, oder selbst beim putzen mit der Vorderpfote steckenbleibt und sich böse Verltzungen holt.
Halsbänder sind immer so ein pro und contra.
Ich habe Tommy immer ein Sicherheitshalsband umgelegt, das sich bei ein bißchen Zug von selbst öffnet (und ich hatte einen ganz schönen Verschleiß :| )
Hab ihm schließlich keines mehr rangemacht, mittlerweile kannte ihn ja alle aus der Nachbarsschaft.

Und was die Autos angeht, hatte er einen besonderen Faible.
Überall wo eine Tür offen stand, war er drin. Einmal wäre er in Nachbars Auto mit auf Montage gefahren, weil er sich eingeschlichen hat und keiner hats bemerkt 8O
 

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Ohje ich hoffe meinen Miezen passiert nichts. Da die Hauptstraße auch gar nicht weit weg von uns ist..
Ich mache es so, dass die beiden nur tagsüber für paar Stunden raus gehen bis es dunkel ist. Dann müssen sie wieder rein ;) Bis jetzt bleiben sie im garten oder gehen manchmal zu unseren nachbarn. Aber auch nicht lange. Hoffentlich bleibt das so :p Wo ich früher gewohnt hatte wurde auch eine Katze überfahren... der arme :(
 

Dinah

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Das ist eben das große Risiko bei Freigängern. Und jede Katze kann irgendwann mal zu neugierig werden und erforschen, was auf der anderen Straßenseite so los ist. Ich verstehe die ganzen Gründe, warum man eine Katze raus lässt usw. aber mir persönlich ist das Risiko zu hoch, insbesondee, wenn stark befahrene Straßen in der direkten Umgebung sind. Gerade nicht-kastrierte Kater können kilometerweit wandern auf der Suche nach einer Katze. Dabei kreuzt er viele Straßen. Aber schon beim Spielen, Nachjagen ist es schnell passiert.

Jeder muss es selbst entscheiden. Ich mache es nicht mehr ;-)
 

home

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Wenn mir schon so etwas passiert wäre mit einem Freigänger würde ich es auch nicht mehr machen. Aber meine zwei fordern ihren Freigang. Sahara ist so wild und braucht ihren Auslauf ;) Sonst geht in der Wohnung alles kaputt. Man merkt es wenn sie nicht draußen war. Dann versuchen sie in der Wohnung zu toben..
 

Dinah

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Habt ihr einen Garten, den ihr sicher machen könntet?

Ich kann dir nur anraten alles zu versuchen. Es ist sehr erschütternd die geliebte Katze entstellt am Straßenrand zu finden. Und es ist sooo schnell passiert. Ansonsten kann man euch nur Glück wünschen, dass es nie so weit kommt und auch die vielen anderen Gefahren nicht zuschlagen :cry:
 

Lisbeth

Guest
Ich habe auch keine Freigängerkatzen mehr, nachdem meine Molli tot am Straßenrand gegenüber lag. Erst war Leo noch Freigänger, aber nachdem er sich dauernd mit dem Nachbarkater gezankt hatte und ich wegen diverser Bisswunden beim Tierarzt Dauerkunde wurde, ging das mit dem Freigang einfach nicht mehr!
Mit Wohnungskatzen lebt es sich entspannter und ich finde einen Balkon mit Netz besser als nichts, für die Katzen ist ein bisschen Frischluft super und der Dosenöffner kann nachts ruhiger schlafen!
 

Dinah

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Wie hast du es geschafft einen Freigänger an die Wohnung zu gewöhnen? Muss ja anstrengend gewesen sein?!
 

Mausi2006

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@dinah

Wie hast du es geschafft einen Freigänger an die Wohnung zu gewöhnen? Muss ja anstrengend gewesen sein?!
----
schreibe jetzt mal "ungefragt" auf Deine Frage. Ehrlich gesagt hat das ohne Stress bei allen vier Streunern geklappt.
Ohne Stress und ohne Randale.
Gut zwei dürfen an der Laufleine im Garten toben, Eine geht gar nicht mehr raus. Ich denke Mohrle waren 8 Monate Strasse usw. genug.
Mausi geht nur dann raus wenn ich zu Hause bin, dann auch erst ab 10Uhr und wenn ich sie nach 1 h wieder sehe, dann muss sie rein.
Allerdings bin ich auch bei Ihr gerade dabei, sie auf Wohnungskatze umzugewöhnen. Ich muss sagen es macht Ihr zwischenzeitlich nichts mehr aus, wenn sie nicht wenigstens ihre Stunde raus kann.
Ich habe nicht die Nerven einen Freigänger zu haben. Wir haben zwar nur eine Strasse zwischen Haus und Wiesen, aber das Problem ist, sie spielt auch auf der Strasse. Ich sehe das vom Küchenfenster aus und ich lass jedesmal alles liegen und stehen und renne runter und jag sie weg von der STrasse.
Andererseits weiss ich nicht, ob sie wirklich als reine Wohnungskatze sooooooo glücklich ist???

Liebe Grüsse
Mausi
 

Dinah

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Wenn sie Gefährten hat, mit denen sie spielen kann und dich zum schmusen, eigentlich nicht. Es ist immer unser Gewissen, was uns plagt. Ein Balkon wäre schön für die frische Luft.

Ansonsten können sie in der Wohnung genauso spielen, toben, jagen und üben wie drausen auch... Katzen gewöhnen sich normal schnell an neue Situationen. ::w
 

Lisbeth

Guest
Wie hast du es geschafft einen Freigänger an die Wohnung zu gewöhnen? Muss ja anstrengend gewesen sein?!
Ehrlich gesagt, das habe ich nicht geschafft. Weder ging es im Haus, da wollte er überall raus, kam einem schon entgegengestürzt, wenn man zur Tür hereinkam und der klebte vor jedem Kippfenster, das ging nicht---noch auf der eingenetzte Terrasse, da versuchte er überall, herauszukommen.
Er wohnt bei meiner Stieftochter, die wohnt auf 7000qm und der nächste Nachbar ist weit weg und die nächste Straße zum Glück auch.
Zum Glück kannte er Julia von Anfang an, sie ist oft hier und hat ihn mit ausgesucht und ich denke, das war die beste Lösung für alle. Ihre Mutter hätte ihr sonst keine Katze erlaubt und ich wusste meinen Freigänger gut aufgehoben.

Meine Leni ist nur das Haus und die Terrasse gewöhnt und drängt auch nicht nach draußen, gottseidank!
 

Dinah

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Aber ich drück trotzdem die Daumen, dass nix passiert... Wäre schlimm :(
 

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