Erfahrungen mit Nasentumor?

Diskutiere Erfahrungen mit Nasentumor? im Krebserkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Katzenmamas und Papas, ich brauch dringend euren Rat. Vor 9 Wochen beobachtete ich, dass meine Katze (11 Jahre) immer häufiger niest...

Katzenmama33

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Hallo liebe Katzenmamas und Papas,
ich brauch dringend euren Rat.
Vor 9 Wochen beobachtete ich, dass meine Katze (11 Jahre) immer häufiger niest und bei einem Nasenloch Schleim mit Blut heraus kommt. Daraufhin stellte ich sie meiner Tierärztin vor. Diese behandelte sie mit 6 Tage Antibiotikum Amoxiclav. Daraufhin waren die Symptome verschwunden. Zwei Wochen später nieste sie erneut aus einem Nasenloch Blut, weshalb ich mich dazu entschloss eine Endoskopie der Nase durchzuführen. Hier wurde eine Wucherung in dem Nasenloch festgestellt, wo beim Niesen auch das Blut mit herauskommt. Die Tierklinik machte eine Biopsie und einen Nasenabstrich. Hier erhielt ich den Befund "eitrige Rhinitis (Schnupfen) mit Knochenumbau. Die Entzündung lässt eine Spezifität nicht erkennen. Tumorzellen wurden nicht gefunden". Daher war die Erleichterung erstmal
riesig zumal auch alle Blutwerte unauffällig waren. Meine Katze bekam erneut das Antibiotikum Amoxicillin und zusätzlich Kortisontabletten. Als ich nach 12 Tagen bemerkte, dass meine Katze immer noch sehr verschleimt ist, auch wenn kein Blut mehr geniest wird, holte ich mir erneut den Rat bei der Tierklinik ein. Diese empfohlen mir zusätzlich den Schleimlöser Bisolvon zu geben und das Antibiotikum auf 4 Wochen zu verlängern. Das half super und meine Katze zeigte die angegeben Symptome nicht. Allerdings fiel mir auf, dass sie ab und zu unterschiedliche Pupillen hat und Muskelzucken am Rücken zeigt.
Eine Woche nach Absetzen des Antibiotikums zeigte sie Appetitlosigkeit. Nach erneuter Vorstellung in der Tierklinik vermutete die Tierärztin, dass eine Entzündung der Magenschleimhaut vorliegt oder sie an einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse leidet. Eine Verbindung zur Wucherung in der Nase schliest sie eher aus. Sie bekam Spritzen gegen Übelkeit und einen Appetitanreger. Zudem wurde Blut abgenommen um die Bauchspeicheldrüse zu kontrollieren. Trotz Medikamente verweigerte sie die Futteraufnahme, trank aber weiterhin ganz normal. Im Blut wurde dann festgestellt, dass sie an einen Vitamin B und Folsäure Mangel leidet. Daraufhin wurde meine Katze stationär aufgenommen um ihr Infusionen zu verabreichen. Bei der Autofahrt zur Tierklinik blutete sie erstmals nach 5 Wochen wieder aus der Nase. Als ich die Tierärztin darauf hinwies, sagte sie mir, dass sie die Nase nicht weiter untersuchen können und ein Ct gemacht werden muss, weil es sein kann, dass die eitrige Rhintis, welche die Biopsie ergab, sich auf den Tumor drauf gelegt hat und in der Biopsie nur diese Zellen untersucht wurden. Allerdings gibt es bei uns in der näheren Umgebung keine Tierklinik die über so ein Gerät verfügt und meiner Katze möchte ich in ihrerm aktuellen Zustand die lange Autofahrt nicht zumuten, da sie während der Fahrt durchgängig am Zittern und Sabbern ist und man ihr die Angst im Gesicht ablesen kann.
Daher meine Frage. Hat jemand von euch bei seiner Katze schon mal so einen Befund gehabt? Zeigte sie auch neorologische Aufälligkeiten wie unterschiedliche Pupillen und Muskelzucken? Wie seit ihr weiter vorgegangen?
Ich will Sie noch nicht aufgeben. Sie zeigt noch so viel Lebensfreude. Möchte aber auch nicht, dass sie unter Schmerzen leidet.
LG Tanja
 
14.10.2021
#1

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Gast

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BlueCatWomen

BlueCatWomen

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Hallo und herzlich Willkommen,

es tut mir leid, dass es Deiner Fellnase nicht gut geht und Dir solche Sorgen bereitet. Um eine bildgebende Diagnostik werdet Ihr bei diesen Symptomen nicht herum kommen. Sag bitte, in welcher Gegend lebst Du? Vielleicht kann Dir Jemand eine geeignete Einrichtung in der näheren Umgebung benennen.
 

Katzenmama33

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Ich komme aus Oberfranken, Bayern. Es gibt eine Tierklinik in der Umgebung welche eine CT Untersuchung anbietet. Nach Rüchsprache mit der behandelnden Tierärztin der Klinik empfohl sie mir in meinem Fall eine MRT Untersuchung, da sie mir nicht garantieren kann, dass beim CT eine aussagekräftige Diagnose gestellt werden kann. Hier befinden sich die nächsten Kliniken in München und Leipzig welche das anbieten. Die lange Autofahrt kann ich meiner sensiblen Maus nicht zu muten.
Zudem meinte Sie, dass man dadurch zwar die Größe der Wucherung feststellen kann, jedoch nicht, ob es sich um eine Entzündung, einen Tumor etc handelt und auch bei einer neuen Biopsie es vorkommen kann, dass der gleiche Befund wie zuerst herauskommt. Daher ist es nicht unbedingt sinnvoll kostet aber viel Geld.
Ich bin seit der Aussage verunsichert und weiß nicht wie ich die Behandlung fortführen soll.
 
Pat

Pat

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Ich kann dir da leider nichts zu sagen und habe da keinerlei Erfahrungen.

Ich wünsche dir aber alles Gute für deine Katze und vor allem baldige Hilfe.

Durch meine Zeilen hier, hole ich dein Thema wieder hoch, damit es nicht zu weit nach unten rutscht und überlesen wird ..... vielleicht kommt ja doch noch jemande dazu und kann dir aus Erfahrung etwas raten.
 
Martina59

Martina59

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Zudem meinte Sie, dass man dadurch zwar die Größe der Wucherung feststellen kann, jedoch nicht, ob es sich um eine Entzündung, einen Tumor etc handelt und auch bei einer neuen Biopsie es vorkommen kann, dass der gleiche Befund wie zuerst herauskommt. Daher ist es nicht unbedingt sinnvoll kostet aber viel Geld.
Ich bin seit der Aussage verunsichert und weiß nicht wie ich die Behandlung fortführen soll.

Ich finde die Aussage auch merkwürdig und verunsichernd. In der Regel macht man ein MRT ja, um eine Diagnose stellen zu können.
Eine Freundin von mir hatte letztes Jahr einen Gehirntumor. Das hört sich sehr dramatisch an, aber schon nach dem MRT wurde ihr gesagt, dass der Tumor zweifelsfrei gutartige ist.
Sie wurde dann operiert und ist glücklicherweise heute völlig gesund.
Auch das Ausmaß der Wucherung gibt ja gute Rückschlüsse auf die Prognose, also den weiteren Verlauf der Erkrankung.
Auch wenn die Katze Stress beim Autofahren hat, würde ich persönlich das auf jeden Fall machen. Es gibt eine Anzahl Möglichkeiten, auch aus dem alternativen Bereich den Stress zu lindern.
Ich würde mich fragen: Was ist die Alternative? Einfach abwarten was passiert? Alle anderen Behandlungsansätze wurden ja schon ausgeschöpft.
Das wäre für mich persönlich keine Option.
Vielleicht ist es eine gutartige Wucherung und man kann mit einer Operation helfen.
Ich wünsche euch viel Glück und alles Gute für dein Kätzchen
 

narimeka

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Hallo Tanja,

wie gehts deiner Katze jetzt? Leider kann ich zu dem meisten nichts sinnvolles beisteuern, allerdings hatte mein inzwischen verstorbener Kater auch mal unterschiedlich große Pupillen. Von meiner Haustierärztin wurde es als nicht bedenklich eingestuft, da sie über einen Monat hin mal gleich groß waren, dann war mal wieder eine deutlich größer als die andere. Ich bin dann zu einer auf Augenheilkunde spezialisierten Tierärztin im Raum Frankfurt gegangen, diese maß den Augeninnendruck und der war auf einem Auge massiv erhöht. Diagnose: Glaukom, höchstwahrscheinlich ausgelöst von einem Irismelanom. Da Nase und Auge ja nebenan sind, könnte das vielleicht bei dir auch der Fall sein, dass was auch immer da wächst manchmal Richtung Auge drückt? Ich habe bei meinem Kater dann das Auge entfernen lassen. Es ging ihm gleich am Tag der OP schon deutlich besser.

Ist jetzt vielleicht nicht unbedingt so extrem hilfreich für dich, aber falls deine Katze ab und an immer noch unterschiedlich große Pupillen hat würde ich an deiner Stelle zumindest nochmal schauen, ob eins oder beide der Augen in Mitleidenschaft gezogen werden. Leider verfügen viele Tierärzte nicht über das Gerät um den Augeninnendruck zu messen. Du könntest da mal die Tierärzte bei dir in der Gegend abtelefonieren um herauszufinden, ob da jemand vielleicht so ein Gerät hat, bevor du dich auf einen langen Weg zu einem Spezialisten in eine Klink machst.

Zu weiterführenden Untersuchungen kann ich dir leider auch nicht viel sagen - mein Kater hatte später einen Tumor im Mund, im CT ergab sich dann leider dass er nicht operabel war da schon viel zu weit nach innen gewachsen. Vor dem CT wurde ihm auch ein Kontrastmittel gespritzt, das Metastasen sichtbar machte. Es war teuer, aber die Gewissheit war es mir auf jeden Fall wert. Auch wenn deine Katze nicht so gerne Auto fährt - überleg mal, sicher sind das ein paar Stunden Stress für sie und die Untersuchungen wären sicher auch nicht ihre Vorstellung von Spaß und Entspannung, aber im besten Fall können die Tierärzte dann mal wirklich sehen, was da genau Sache ist. Von alleine wirds aber eher nicht besser werden, und es geht ihr bestimmt aktuell nicht so gut nach deinen Schilderungen.

LG und ich drück die Daumen für deine Katze!
 
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