Erfahrungen mit Glaukom?

Diskutiere Erfahrungen mit Glaukom? im Augenerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Gestern - naja, eigentlich schon vorgestern - war typisch für Freitag den 13. ein echt blöder Tag. Foxi - unser kleiner alter (geschätzt um die...
sunnymarie32

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Gestern - naja, eigentlich schon vorgestern - war typisch für Freitag den 13. ein echt blöder Tag.

Foxi - unser kleiner alter (geschätzt um die 12 - 13 Jahre) Mischlingsrüde, aber egal ob Katz oder Hund.. das Krankheitsbild und die Behandlung bleiben sich ja (fast) gleich - war Donnerstag noch gut drauf und fiel uns Freitag mittag auf, weil er sich überhaupt nicht wohlzufühlen schien und weil er sein linkes Auge immer zukniff.. das Auge war auch gerötet und die Nickhaut vorgefallen. Weil mir das nicht gefiel und ich ne Bindehautentzündung vermutet hatte, war ich nachmittags gleich in der Tierklinik und die haben sehr schnell geschalten und sofort den Verdacht "Glaukom" gehabt, den die Augendruckmessung dann auch bestätigt hatte. Normal sind wohl um 15 - 20... Foxi hatte 60. Die meinten auch, er müsste echt schlimmes Kopfweh haben und ihm wär wahrscheinlich auch übel.
Als Sofortmaßnahme bekam er Azopt Tropfen zur Drucksenkung,
etwas gegen Übelkeit und ein Schmerzmittel und die haben ihn an den Tropf gehängt, der Diamox parenteral enthielt wenn ich die Rechnung richtig deute, was wohl ebenfalls ein Drucksenker ist. Unter der Erstversorgung sank der Druck im Auge dann vorerst auf ca. 45. Ich bekam die Azopt mit nach Hause zum weitertropfen und Onisor als Schmerzmittel für die Nacht.

Heut vormittag war ich zur Kontrolle und der Druck war wieder bei 50 - allerdings hatte Foxi da noch keine Tropfen gehabt - die letzten hatte ich ihm nachts um 3 gegeben und ich hatte nur die Anweisung 2x noch Freitag abend und keine für heute. Er bekam dann nochmal was gegen Übelkeit und für Zuhaus Onisor für 6 Tage und 6 Portionen einer Tablette namens Glaupax. Bei diesem Medikament warnte mich der TA aber gleich vor möglichen Nebenwirkungen, die bei älteren Tieren wohl recht häufig auftreten würden... er meinte aber auch, die möglichen Nebenwirkungen wären nicht so gravierend wie ein mögliches Narkoserisiko sollte eine OP erforderlich werden, so das wir es versuchen sollten ob Foxi nicht damit klarkommt - wenns klappt dann klappts, wenn er es nicht verträgt, soll ich es nicht weiter geben. Mir wurde aber auch recht unmissverständlich klargemacht: geht der Druck nicht auf ein aktzeptables Maß runter und bleibt dann so, das Foxi möglichst schmerzfrei leben kann, bleibt als Alternative nur die Entfernung des Auges.
Ich hab ihm dann zum Mittag das erste Tablettenstück gegeben und beim Gassi etwa 2 Stunden später, machte er den Eindruck als hätte er Probleme mit den Hinterbeinen und noch später zuhaus, als ich ihm ein Stpück Küchenkrepp zum zerpflücken angeboten hatte, kam es mir so vor, als hätte er da Koordinationsprobleme mit den Vorderpfötchen - er konnte das Papier nicht gescheit festhalten. Das kann aber auch einfach daran liegen, das es ihm allgemein nicht sooo toll geht... ich versuche es morgen nochmal und beobachte genau, was dann passiert und wenn er wieder so wie heut reagiert, lass ich es es lieber weg.
Was mir auch aufgefallen ist - Foxi ist auf einmal undicht... er verliert im Liegen leicht Urin... nicht viel, aber immerhin so viel, das sein Bäuchlein feucht ist und auch die Decke auf der er liegt. Er trinkt aber auch seit gestern nachm TA mehr als sonst.

Die nächste Kontrolle ist am Donnerstag geplant und dann schaun mer mal weiter... ich hoffe ja, das die Tropfen helfen und er die Tabletten doch verträgt, so das wir um eine OP drumrumkommen... aber was wenn das alles nicht wirkt? Gibt es noch andere Möglichkeiten? Eine mögliche Blindheit wär nicht so schlimm, er hat ja noch ein Auge. auch wenn das auch schon nicht mehr top ist...

Und damit ihr wisst, um wen es hier geht:

20211220_110730.jpg
 
15.01.2023
#1

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sunnymarie32

sunnymarie32

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Kleines Update nach fast einer Woche:
Der Druck ist (gemessen heut Mittag) auf immerhin ca. 30 runter, was schön, aber noch immer nicht ausreichend ist. Und da Foxi die Tropfen gegen den Augendruck nicht besonders gut verträgt und es daher auch keine Dauerlösung wäre, selbst wenn der Druck damit auf erträgliche 20 fällt und sich da halten lassen würde, steht momentan tatsächlich ganz akut die Entfernung des Auges im Raum... Blutbild und Röntgen haben wir heute wegen der OP-Fähigkeit gleich gemacht.... Lunge und Herz sehen wirklich gut aus für sein Alter und klingen auch noch gut... das Labor bekommen wir frühestens Montag nachmittag...

Aktuell schaut die Behandlung noch so aus: 1x täglich Onisor von der TK, 5x täglich die Azopt-Tropfen, die Glaupex-Tablette hatte ich schon nach 2 Tagen weggelassen, weil Foxi auf Alles mit Appetitlosigkeit, Futterverweigerung, zu viel Trinken und damit verbunden die "Undichtigkeit", vor allem aber auch leider mit den Koordinations-, Gefühls- und Bewegungsstörungen an den Hinterläufen reagiert hat. Richtig weg ist das alles nicht - aber etwas besser. Da er allgemein nicht so toll drauf ist, waren wir Dienstag bei unserer normalen Tierärztin und die meinte, das vielleicht die Schmerzmedikamente nicht ausreichen, daher gab sie uns noch Novalgin mit, das zusätzlich zum Onisor morgens und abends bekommt. Da sie fand, das das schlimme Auge auch sehr gereizt und sogar entzündet aussah, hab ich eigenmächtig dann gestern noch Euphrasia gekauft, das ich zeitlich versetzt nach den Azopt gebe... heut sieht das Auge schon besser aus. Und wegen der Appetilosigkeit umd Futterverweigerung (Leberwurstbrot futtert er ja, aber das ist ja keine Dauerlösung) gabs noch nen Appetitanreger... schaun mer mal, ob der wirkt - die Katzenleckerchen und meine letzten Butterplätzchen von Weihnachten schmecken schonmal...

Weil ich aber irgendwie noch zu 100% davon überzeugt bin, das "Auge raus" mit der Medikamentenunverträglichkeit die einzige vernünftige Option ist und weil Foxi nun mal ein alter Herr ist und kein junger Hüpfer, habe ich vorhin eine spezielle Augenarztpraxis in Leipzig kontaktiert und darf jetzt Montag früh mit Foxi dort zu einer genaueren Untersuchung erscheinen. Die meinten am telefon auch "Auge raus" ist leider eben Standard bei den meissten Tierärzten, obwohl das nicht immer nötig ist. Vielleicht haben wir doch Glück und es gibt eine schonendere Methode...

Das Euphrasia soll ich übrigens weitergeben - sogar VOR und NACH den Azopt... das ich das von mir aus und Dank euch gemacht habe, finden die da richtig gut ... Danke also schonmal für diesen Tipp, auch wenn der nicht direkt hier fiel :good2:
 
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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Alles Gute das ihr eine möglichst schnelle und schonende Behandlung für Foxi findet.
 
FELIDAE4

FELIDAE4

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Ich drücke euch die Daumen..Glaukom ist eine schmerzhafte Sache..einer meiner Kater hatte eines..ich war damals extra bei einem Augentierarzt...ich weiss aber nicht mehr wie die Medis hiessen..aber wir haben es in den Griff bekommen ...
 
Pat

Pat

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Hallo Carmen ::wgelb ,

ich selbst habe leider diese Erfahrungen mit einem Glaukom = grüner Star machen müssen und hatte zu Anfang auch ein ganz ähnliches Problem mit der Augentropfen-Verträglichkeit und der Dosierungseinstellung, incl. Schmerzenund der Ansage zu einer OP, wie es dein Hund gerade erlebt..... wie du schon selbst sagtest ist es fast egal ob Hund, Katze oder Mensch,,,,, ws ähnelt sich immer weider.

Bei mir kam der Durchbruch mit den Augentropfen " Monoprost 50 Mikrogramm/ml" Théa Pharma GmbH ..... das sind Einzeldosisbehältnisse und man kann aus einer Pipette 2 Tage lang geben.
Nach vielen anderen Versuchen der verschiedensten Tropfen war das dann die wirkliche Hilfe und die Werte und die Verträglichkeit wurden schnell optimal.

Nach vielen Jahren ganz normalen Werten steigt seit kurzem reichen die o.g. Tropfen nicht mehr aus und der Druck stieg langsam an ..... da hat mein Augenarzt von der gleichen Firma auf eine andere Dosierung umgestellt " Fixaprost 50 Mikrogramm/ml + 5 mg/ml", auch das sind Einzeldosis-Pipetten.
Mein Augendruck ist damit wieder total optimal weit unter 20 .

Ich habe hier im Forum vor längerer Zeit mal gelesen, das ein neuer User genau diese "Monoprost" für seine Katze bei Glaukom Erkrankung verschrieben bekommen hat .... daher gehe ich mal davon aus, das es sich dabei um ein Medikament für Menschen handelt, das aber auch für Tiere geeignet und unter Umständen ideal ist....... leider finde ich diesen Thread nicht mehr.

Dieses Medikament ist Veraschreibungspflichtig und nicht gerade sehr preisgünstig ..... ich denke daher wird es nicht gleich von jedem Tierarzt auch verordnet ..... vielleicht magst du darüber mal mit deinem Tierarzt, oder der Augenklinik nächste Woche sprechen, ob Monoprost auch für deinen Hund eine Lösung wäre und damit ihm vielleicht eine OP erspart bleibt....... die wäre ja dann auch ein ziemlicher Kostenfaktor und daher evtl. vorher noch ein Versuch lohnenswert.

Alles Gute für deinen Hund und bitte berichte doch über den weiteren Verlauf auch hier weiter.

Liebe Grüße Waltraud
 
sunnymarie32

sunnymarie32

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Danke für eure Rückmeldungen... wenn ich den Tag so Revue passieren lasse, ist heute der erste Tag nach der Diagnose an dem es Foxi spürbar besser geht. Er war munterer und aktiver und er hat endlich mal wieder normal gefressen, auch wenn es dazu noch Überzeugungsarbeit meinerseits bedurfte. Er hat seine normale Portion Hundefutter verputzt und hinterher nochmal fast ne ganze Tüte seiner Lieblings-Katzenleckerlies... die mögen die Katzis nicht, aber Foxi haut die wech. Die Probleme mit dem Laufen und den Gefühlstörungen hat er aber immernoch, aber auch nicht so ausgeprägt wie gestern noch, wahrscheinlich weil wir heute besser darauf geachtet haben, das er nicht zuu lang am Stück unterwegs ist, die tauchen ja erst dann auf, wenn wir schon ne Weile gelaufen sind, so als wär er irgendwann einfach überanstrengt... wer weiss... am schlimmsten ist aber das nicht futtern wollen, denn er hat eh schon nicht viel zuzusetzen... und wenn die Energie fehlt, dann klappts auch nicht so gut mitm Gesundwerden.

Ich setze meine Hoffnungen auch erstmal in die Augenklinik, denn von unserer TK hier wissen wir ja nichtmal WARUM der Augendruck so hoch ist, sondern nur das er es ist. So eine verrutschte Linse wie in den Thread scheint es aber nicht zu sein, die würde man wohl auch so erkennen, aber von aussen sehe ich da garnichts. Und wenn man weiss, was es ausgelöst hat, kann ggf. anders darauf reagieren. Die in Leipzig sind reine Augenspezialisten, in unserer TK ( die eigentlich keine mehr ist sondern nur noch ne Gemeinschaftspraxis) sind die universeller unterwegs und können von allem ein bisschen, was man auch daran erkennt, das die vor allem nur diese eine Medikamentengruppe zu kennen scheinen (die Tabletten sind ja im Prinzip gleich und haben nur einen geringfügig anderen Wirkstoff). Die sind garnicht auf die Idee gekommen etwas anderes zu versuchen, als ich von den Nebenwirkungen erzählt hab... auch das Mittelchen zum Appetitanregen bekam ich erst auf Nachfrage, obwohl ich mehrmals gesagt hatte, das Foxi sooo schlecht frisst.

Schaun mer mal, was sich Montag an Optionen ergibt - am Ende muss man eh immer abwägen, was das besste ist... ein Medikament macht ja auch nur dann Sinn, wenn man es ins Tier reinbekommt und es möglichst keine Nebenwirkungen hat oder nur solche mit denen man vernünftig leben kann... und das schlechte Futtern und die Störungen an den Hinterbeinen wären schonmal nichts, das ich längerfristig in Kauf nehmen würde, aber vielleicht haben die tatsächlich noch andere Medikamente, die man austesten kann... für die Sehfähigkeit des Auges ist es scheinbar eh zu spät, ich hab das gefühl es reicht nur noch für hell und dunkel... Ich hab letztens auch nen Bericht gefunden, das es die Möglichkeit gibt, das Gewebe das im Auge die Kammerflüssigkeit bildet, mit einem Medikament zu veröden, was dann auch dauerhaft den Druck senkt, so das keine Medikamente mehr nötig sind und vor allem aber keine Narkose um das zu verabreichen ( Chirurgische Optionen für Glaukom bei Hunden | VETgirl Veterinär-Weiterbildungsblog ) - nur ne leichte Sedierung... unsere normale Tierärztin hat von der Methode schon gehört... ich lass mich einfach mal überraschen...
 
sunnymarie32

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So... wir waren ja heut in Leipzig beim Augenarzt und das war ein Besuch, der sich wirklich gelohnt hat.
Die nette Ärztin hat sich das Auge mal genauer angeschaut - der Sehnerv ist wohl nur noch sehr dünn, was dafür spricht, das Foxi links so gut wie blind ist, ich denke mal da ist besstenfalls noch ein wenig "Hell/Dunkel Sehen" vorhanden, aber damit kann er sicher trotzdem gut leben. Es ist aber auch kein wirklicher Grund im Auge erkennbar, der für das Glaukom verantwortlich ist... jedenfalls wurde nichts dergleichen gesagt.
Das Gute ist aber: der Innendruck ist seit Donnerstag noch weiter gesunken und lag heute früh nach nur einmal Tropfen bei grad mal 23, so das die große Hoffnung besteht, das er mit weiterer (verringerter) Gabe des Azopt (demnächst ein günstigeres Generikum, wenn die Flasche von der TK leer ist) und zusätzlich weiteren Augentropfen, die die Pupille enger stellen sollen (die reagiert von allein nicht mehr bzw. viel zu wenig) was dafür sorgen soll, das das Kammerwasser besser abfließen kann, so weit runter geht und auch unten bleibt das wir um eine OP drumrumkommen. Die Ärztin hat es uns so erklärt, das die fast immer weitgestellte Pupille im Augeninnern den Abfluss des Kammerwassers (zusätzlich) behindert und das es mit den 2. Tropfen einen Versuch wert ist.

Ich hab auch die komischen Störungen mit den Hinterbeinen angesprochen und ein bisschen hat er die auch im Sprechzimmer gezeigt... leider vorher im Warteraum noch viel deutlicher, nur hat die niemand gesehen und mitm Handy aufnehmen ist mir auch erst eingefallen als es zu spät war - aber die Ärztin meinte, das das eher nicht von den Azopt kommt - jedenfalls hat sie das so noch nie gehört/gesehen... obwohl... im Beipackzettel sind Nebenwirkungen aufgeführt, die zu dem passen, was Foxi hat: anomales Gefühl, Zucken, Muskelzucken... er läuft halt manchmal ohne erkennbaren Grund auf einmal so komisch steif, zuckt mit den Hinterbeinen und spreizt manchmal die Zehen ganz komisch als hätte er Streckspasmen und im Wartezimmer beim Doc hat er regelrecht nach seinem rechten Fuß geschnappt, weil der wohl Sachen machte, die er nicht unter Kontrolle hatte... als wir Dienstag bei unserer normalen Tierärztin waren, meinte die auch, er hätte leicht verzögerte Rexlexe an den Hinterpfoten. "Mehr Pinkeln" steht da ja auch drauf und das hatte er zumindest die ersten Tage so doll, das er im Schlaf Urin verloren hat...
Solang ich das Azopt weitergeben muss und sich nichts daran ändert, bleibe ich dabei das das davon kommt. Die Frage ist dann nur "wird es besser bzw. bleibt es soweit erträglich, das Foxi damit vernünftig leben kann?" - weil... manchmal stört und irritiert ihn das so sehr, das er dann nicht weiterlaufen mag/kann und ich ihn tragen muss. Die Theorie der Ärztin ist die, das das ggf. von der einseitigen (Fast?)Blindheit ausgelöst werden könnte, weil da Hirn aktuell teils verwirrende und von der bisherigen Erfahrung abweichende Informationen bekommt... naja... wir beobachten das mal.

Die Schmerzmedis (Onisor 1x tgl. und 2x 1/2 Novalgin) soll ich auch mal absetzen... der Druck ist so weit runter, das Kopf und Auge nicht mehr weh tun sollten.. abwarten... heut früh gabs ja noch ne halbe Novalgin, die inzwischen nicht mehr wirken dürfte und noch isser gut drauf... hab ich den Eindruck, er hat doch noch Schmerzen, bekommt er weiter das Novalgin statt dem Onisor. Das ist mir sicherer... wir hatten ja hier wegen einer OP schomal Röntgen und Blutbild machen lassen... Röntgen war OB, Blutbild sollte heute fertig sein, aber ich war zu KO nach der langen Fahrt und ner halb schlaflosen Nacht, so das ich da erst morgen nachfrage.. aber Leberprobleme wegen dem Onisor als Langzeitgabe will ich nicht riskieren.

In 2 Wochen haben wir dann nochmal einen Kontrolltermin in Leipzig ausgemacht um zu sehen, wie die aktuelle Medikation wirkt und wie Foxi damit zurechtkommt... muss daran was geändert/angepasst werden, dann vertraue ich denen mehr als unseren Tierärzten hier. Und wirkt es nicht zufriedenstellend oder Foxi kommt darauf nicht klar, ist ja auch ein Eingriff noch nicht völlig vom Tisch... schaun mer mal.
 
xioni

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Die Nebenwirkungen können definitiv von den Azopt Tropfen kommen! Mein Vater hatte nämlich das gleiche Problem und da er noch andere Erkrankungen hatte, kam nie jemand auf die Augentropfen. Bis sein Auge gelasert wurde und er danach andere Tropfen bekam. Und plötzlich waren seine Probleme mit den Beinen ( Fuß eingeschlafen, kein Gefühl im Fuß, Schmerzen und Muskelkrämpfe in den Beinen) deutlich weniger. Zusätzlich hatte er extrem starken Juckreiz am Rücken.
Wieso sollte es also bei Tieren nicht die gleichen Nebenwirkungen geben?

Ansonsten schön, dass du dich in der TK gut aufgehoben fühlst.
 
sunnymarie32

sunnymarie32

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Danke für die Rückmeldung über deinen Vater. Das ist gut zu wissen... werd ich beim Kontrolltermin mal ansprechen und vielleicht schaffe ich es bis dahin ja auch mal, sowas aufzunehmen.

Ich hab ja als Alternative die Empfehlung von @Pat mit den anderen Tropfen bekommen - ich hab grad nochmal nachgeguckt, das ist genau der Wirkstoff den ich zusätzlich von Leipzig mitbekommen hab: Latanoprost 50mg/ml - nur in einem 2,5ml Fläschchen statt als Einzeldosen... die soll ich 2 mal täglich 1 Tropfen geben zusätzlich zu 4x Azopt. Mir wurde erklärt, die stellen die Pupille enger und schaffen so Platz, das das Kammerwasser besser abfließen kann, weil bei einer weitgestellten Pupille die Iris genau da mehr Platz einnimmt, wo das Kammerwasser abfließen soll.
Ich guck mir eben nochmal die Erklärung vom Wikipedia zu "Glaukom" an - die beschreiben da die Form "Engwinkelglaukom" als " Abflussstörung des Kammerwassers als Folge einer Engstelle zwischen Iris (Regenbogenhaut) und Hornhaut vor dem Trabekelwerk (im Kammerwinkel). Das Ausmaß der Verengung kann schwanken durch die Veränderung der Pupillenweite und damit der Dicke der Iris. ... Menschen mit höherer Weitsichtigkeit (wegen des relativ spitzen Kammerwinkels) und fortgeschrittenem Grauen Star (wegen der dicken Augenlinse) neigen eher zum Engwinkelglaukom. " Könnte bei Foxi so zutreffen... er ist zwar kein Mensch, aber er hat beidseitig ne Linsentrübung, die ich durchaus als grauen Star in Folge seines Alters interpretieren würde. Und wenn das so ist, dann würden die neuen Tropfen durchaus Sinn machen. Hilft beides nicht ausreichend gut oder gibt es zu viele Nebenwirkungen, dann bleibt notfalls immernoch die Option einer OP... Leipzig hat da wohl mehr Möglichkeiten als nur die Entfernung des Auges.

Ich hab heut nachmittag die Laborwerte von der Blutentnahme am Donnerstag abgeholt: bis auf ein etwas niedriges Kalzium sind die Werte alle altersentsprechend gut... wenigstens gibt es von daher nichts, was gegen eine OP sprechen würde, sollte die längerfristig doch nötig sein.
 
Kevins Mutti

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Ich drück weiterhin die Daumen für Foxi 🤞🤞🤞
 
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