Erfahrungen Inalationsnarkose/Injektionsnarkose

Diskutiere Erfahrungen Inalationsnarkose/Injektionsnarkose im Sexualität Forum im Bereich Katzenaufzucht und Zucht; Hallo, zugegeben, wenn man nicht in der entsprechenden Situation ist, informiert man sich nicht unbedingt über die verschiedenen Narkosearten...

Silberling

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Hallo,

zugegeben, wenn man nicht in der entsprechenden Situation ist, informiert man sich nicht unbedingt über die verschiedenen Narkosearten. Nun besteht bei unserem kleinen Tommy ein erhöhtes Narkoserisiko bei
der Kastration. Aus diese Grund, soweit ich es verstanden habe, :? (ich rufe aber nochmal an und frage genau) wird wohl keine Narkose per Injektion gegeben, sondern eine Inhaltationsnarkose. Das bedeutet auch, dass er sofort danach wieder wach ist. Diese Narkose soll wesentlich schonender sein, weil besser dosierbar. Aber nicht alle TA's führen sie durch, da man die Ausrüstung braucht und sie aufwendiger ist.

Meine Frage: hat sich jemand schon mal mit dem Thema befasst, kennt genau die Unterschiede und Risiken der beiden Narkosearten?
 
20.08.2003
#1

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Gast

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Silberling

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Hallo,

habe gerade telefoniert, es handelt sich wohl doch um keine klassische Inhalationsnarkose. Zunächst wird intravenös ein bestimmtes Mittel gemischt mit Valium und Schmerzmittel zugeführt. Danach wir intubiert. Die Narkose baut der Körper alle 2-3 Minuten komplett ab und es wird Stück für Stück nachdosiert. Je nach Notwendigkeit. Das heißt, die Katze ist nach dem Eingriff sofort wieder wach. Sie meinte, dies sei ein ganz spezielles Verfahren, um das Risiko zu minimieren. Ob normalerweise bei Katzen immer intubiert wird, weiß ich nicht.
Hört sich alles so beängstigend an. :?
 

linda

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Liebe Agnes!

Ich weiß, wie du dich fühlst, glaube ich... Aber mach dir mal nicht zuviele Sorgen. Es hört sich doch so an, als ob deine TÄ echt ein gutes Exemplar ihrer Sorte ist.
Wir denken an dich, drücken alle die Daumen, was kann da noch schief gehen? Das wird bestimmt alles klappen...

ich schick dir ein paar gute Gedanken!
 

SilviaHunger

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Hallo Agnes,

ich habe lange überlegt, ob ich Dir überhaupt zu Deiner Frage antworten soll (denn ich denke über die ganze Sache anders als scheinbar alle anderen hier). Nun sehe ich, Du hast abermals einen thread gesetzt, weil Du Dir irre Sorgen wegen der Narkose machst (was ich verstehen kann).

Zu den verschiedenen Narkosearten kann ich Dir aus medizinischer Sicht leider gar nichts sagen. Da fehlt mir das Wissen. Deshalb nur mein Gefühl: Erstens, Deine Ärztin sagt, es sei das leichtere Narkosemittel, also ist es bestimmt auch so. Zweitens, ein Narkosemittel, das bereits nach 2 bis 3 Minuten vom Körper wieder abgebaut wird und deshalb regelmäßig nachdosiert werden muss, also das hört sich für mich so an, als käme ein Körper damit ganz gut zurecht, weil er es schnell abbauen kann (sagt ein Laie!!!). Dafür allerdings muss intubiert werden, wenn ich das richtig verstanden habe. Alle Menschen, die das bei einer Narkose mal erlebt haben, beschreiben hinterher, dass sie ganz schöne Halsschmerzen haben. Aber gut, das ist in ein, zwei Tagen auch vergessen.

Was ich Dir aber grundsätzlich schreiben will: Wenn Du Dir solche Sorgen machst, weil Du weißt, es besteht ein erhöhtes Risiko .... warum lässt Du Tommy dann jetzt kastrieren? Die Kastration ist doch kein medizinisches Muss, bloß weil ein Kater bereits 11 Monate alt ist. Wenn ich das hier alles richtig verfolgt habe, ist Deine einzige Sorge die, dass er anfängen könnte, zu markieren. Ich entnehme daraus, dass er das bislang nicht getan hat. Ich kann Dir aus meiner Erfahrung sagen, dass ich drei Kater vom Welpenalter an hatte, die alle drei nicht markiert haben. Ich habe sie auch erst später kastrieren lassen, als sie so um die 14 Monate alt waren. Wäre einer von ihnen gesundheitlich belastet gewesen, so hätte ich es nicht in Betracht gezogen, ihn allein wegen der Kastration einem Risiko auszusetzen.

Was ich an dem ganzen nicht verstehe (ohne dass hierin ein versteckter Vorwurf liegen soll): Warum nicht abwarten, bis Tommy diese Infektion überwunden hat (habe ich das richtig in Erinnerung - Salmonellen-Infektion?)? Offensichtlich eine hartnäckige Sache, mit der sein Immunsystem nicht ad hoc klarkommt. Ich würde einem solchen Tier die Zeit lassen, die es braucht, das völlig auszuheilen. Und erst dann an eine Kastration denken. Bzw. mir das Ganze konkret überlegen, falls der Kater tatsächlich anfängt, in der Wohnung zu markieren. Wozu ein Tier einem Narkose-Risiko aussetzen (und mag es auch gering sein - wie gering, das kann ja keiner klar sagen), wenn eine OP gar nicht medizinisch indiziert ist?

Ich hoffe, Du nimmst mir nicht übel, dass ich hier eine ganz andere Meinung äußere. Wie immer Du Dich entscheidest, alles Gute!!!

Viele Grüße,

Silvia
 

Jenna

Gast
Hallo!

Also, wenn erhöhtes Narkoserisiko besteht, ist die Inhalationsnarkose definitiv der Injektionsnarkose vorzuziehen!

Der Vorteil ist, dass das Narkosemittel in Gasform über die Atmung gelangt, und demnach auch schnell wieder ausgeatmet wird. Das heißt, wenn für den TA während der OP sichtbar wird, dass die Atmung langsamer wird, kann er sofort die Narkosegaszufuhr reduzieren. Bei einer Injektionsnarkose wäre das nicht möglich, weil das Narkosemittel ja komplett im Blut ist und erst langsam vom Körper wieder abgebaut wird.

Intubationsnarkosen werden oft bei größeren OPs, die lange dauern benutzt.

Hoffe, die geholfen zu haben.

MfG

Jenna
 

Silberling

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Hallo Silvia,

erstmal: ich bin Dir abslolut nicht böse, dass Du Deine Meinung äußerst, ganz im Gegenteil. Allerdings geht es hier doch um ein paar Dinge, die nicht ganz so einfach gelagert sind:

Wenn ich das hier alles richtig verfolgt habe, ist Deine einzige Sorge die, dass er anfängen könnte, zu markieren.
Nein, dass ist eigentlich gar nicht die Sorge. Markieren kann man ertragen. Es geht vielmehr darum, das wir zwei Kater haben, und es wird nicht lange funtkionieren, einen potenten Kater mit einem anderen zu halten. Monty war genau ein Monat älter als Tommy, als er markiert hat und anfing, ein Reviergehabe zu entwickeln. Tommy fängt auch langsam damit an, wir müssen damit rechnen, dass sich die Beiden völlig zerkrachen, wenn Tommy potent ist. Eine solche Situation wäre zusätzlich sehr belastend für sein Immunsystem, der andere Kater würde extrem leiden.

Warum nicht abwarten, bis Tommy diese Infektion überwunden hat (habe ich das richtig in Erinnerung - Salmonellen-Infektion?)?
Nein, es ist keine Salmonellen-Infektion sondern eine Pasteurellen-Infektion. Es ist leider kein Ende abzusehen, nicht jetzt, nicht in ein paar Monaten. Es ist leider nicht so, dass wir einfach eine Behandlung starten und dann ist es wieder gut. Vielleicht werden wir sogar damit leben müssen, dass sie nicht mehr weggeht. Zur Zeit ist Tommy in einer sehr guten Allgemeinverfassung, allerdings kann niemand sagen, wohin diese Pasteurellen führen und wie es später ausschauen wird. Das Risiko wird also nicht mit der Zeit sinken, sondern eher sogar steigen. Sebst wenn in einem halben Jahr die Infektion weg ist, kann niemand sagen, welche Folgeschäden bleiben und wie lange (Jahre??) das Immunsystem braucht, um sich zu erholen.

Ich hoffe, Du nimmst mir nicht übel, dass ich hier eine ganz andere Meinung äußere.
Nein, ich nehme es Dir gar nicht übel, aber Du siehst, es ist mit Abwarten gar nicht getan, evtl. ganz im Gegenteil. Wenn Zeit irgendeinen Vorteil brächte, kannst Du Dir sicher sein, dass ich Tommy nicht kastrieren lassen würde. Aber da diese Geschichte sehr mysteriös ist und der Ausgang völlig ungewiss, muss man sogar sagen, wenn kastriert werden soll (und ich glaube mit zwei Katern kommt man nicht drumrum :? ) dann jetzt statt später.
 
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