Epiliepsie bei Katzen??

Diskutiere Epiliepsie bei Katzen?? im Krankheiten-Innere Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Ich bin es schon wieder. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass meine Katze wohl an Epilepsie leidet, weil sie viele Symptome eines...

Ally Mc Beal

Gast
Ich bin es schon wieder. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass meine Katze wohl an Epilepsie leidet, weil sie viele Symptome eines SChlaganfalls nicht zeigt. Am Sonntagabend hat sie einen richtigen Anfall gehabt, einen epileptischen.

Das kann man aber nur durch ein CT herausbekommen, und ich glaube nicht, dass das füreine kranke Katze so gut ist.

Sie hat Diazepham gespritzt bekommen, weil ihre Herzfrequenz kurz nach dem Anfall viel zu hoch war.
Und das scheint für einen Katzenorganismus nicht gut zu sein.

Seit Sonntag hatte sie keinen Anfall mehr, hat aber auch das Diazepham nochmal bekommen, es kann also sein, dass es daran lag.

Sie ist dementsprechend total langsam usw. was mich nur besorgt, ist dass sie immer so schief daliegt. Nicht in den üblichen KAtzenpositionen, die kennt man ja mitllerweile.

Gestern abend ist sie uns entwischt, und rausgelaufen. NAch 30 min hab ch das erste Mal gesucht, sie aber nicht gefunden. Erst ca. 2 Std später haben wir sie gefunden, und es schien, als hätte sie nicht mehr zurückgefunden. Und das, obwohl sie ihr ganzes Leben hier verbracht hat und immer raus gegangen ist.

Als sie wieder hier war war sie total fertig und ichhatte den Eindruck, dass sie das zurücjkgeworfen hat.

Ich weiß nicht, was ich machen soll, wann man sich eingestehen muss, dass ein Leben nicht mehr würdig ist? Ich uss dazu sagen, dass meine Katze immer viel mehr als eine KAtze für mich war, auch wenn sich das albern anhören mag. Sie war Anlaufstelle bei Problemen, hat mir Trost gespendet. ICh glaube ich könnte ohne sie nicht leben.

Im Moment hab cih nur noch ganz wenig Hoffnung, und wenn ich sie da liegen sehe, macht mich das verrückt. Meint ihr, es besteht noch Hoffnung?

Liebe Grüße

Ally
 
17.12.2002
#1

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Gast

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Anonymous

Gast
Liebe Ally,
ich empfehle Dir, Dich mal hier umzusehen:

http://www.katzenepilepsie.de/Start2.htm

Die Admin heißt Biggi, diese hat selber eine Katze mit Epilepsie und viele andere dort auch.
Es gibt gute Behandlungsmethoden bei Epilepsie, in dem o.g. Forum wirst Du alles Wissenswerte erfahren und viele Tipps und Ratschläge bekommen.

Alles Liebe,
Marion
 

Zorro

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Hallo Ally,

es kommt darauf an, wie oft diese Anfälle auftreten. Bei größerer Häufigkeit kann man laut Aussage unserer Tierärzte mit dämpfenden Medikamenten ganz gut dagegen vorgehen.

Eine unserer Katzen ist auch betroffen, siehe hier. Da bei ihr die Anfälle nur selten sind, verzichten wir aber auf Medikamente.

Schwierig ist es natürlich mit dem Freigang. Sehr schwierig. Vielleicht überlegst Du mal, ob es irgendwie möglich ist, den einzuschränken.

Den Link hat Marion mir sozusagen "aus dem Mund genommen"; ich hätte ihn Dir auch empfohlen.

Bitte berichte weiter, wie es Deiner Katze geht, und gib die Hoffnung noch nicht auf.

Alles Gute und viel Glück,
Klaus
 

Ally Mc Beal

Gast
hallo ihr lieben!!

vielen dank für eure antworten, es hilft wirklich sehr, mit betroffenen zu sprechen. ich finde es am schlimmsten, dass alle nicht-katzen-besitzer sagen "sofort einschläfern lassen". die wissen einfach nicht, wieviel lilly für mich bedeutet!!! das kann man nur verstehen, wenn man selbst katzen hat und ein e ähnlich intensive beziehung.

wie alt ist denn eure sita? lilly ist jetzt 13 und das ist ja auch nicht mehr so jung. aber wir ernähren sie gut, sie bekommt überdurchschnittlich viel zuwendung und streicheleinheiten. deshalbn hoffe ich, dass sie selbst geng lebensmut hat. aber wenn ich sie da so liegen sehe, das bricht mir das herz.

ich habe jetzt wieder etwas mehr hoffnung, dass sie es evtl schaffen kann und ich versuche einfach nicht ans gegenteil zu denken. ich werd gleich noch mal die TÄ anrufen, ob ich nochmal hinkommen soll. sie hat gestern vorgeschlagen evtl blut abzunehmen. doch seit lilly krank ist ist sie unheimlich aggressiv beim TA (war sie sonst nie!!) das heißt sie müsste zur blutabnahme oder zum röntgen narkotisiert werden und das ist in ihrem zustand natürlich ein großes risiko!

ich kann mich ja nochmal melden, was der TA besuch ergeben hat (solange ich euch nciht auf die nerven gehe mit meinem gejammere!)
liebe grüße

Nina
 

Zorro

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vielen dank für eure antworten, es hilft wirklich sehr, mit betroffenen zu sprechen. ich finde es am schlimmsten, dass alle nicht-katzen-besitzer sagen "sofort einschläfern lassen". die wissen einfach nicht, wieviel lilly für mich bedeutet!!! das kann man nur verstehen, wenn man selbst katzen hat und ein e ähnlich intensive beziehung.
Nicht auf die Katzen-Ignoranten hören, Nina. Du hast ja uns.

Sita ist etwa 10. Wahrscheinlich ist die Epilepsie bei ihr Nachwirkung einer schlimmen Verletzung.

ich kann mich ja nochmal melden, was der TA besuch ergeben hat (solange ich euch nciht auf die nerven gehe mit meinem gejammere!)
Ja, bitte melde Dich wieder. Du nervst kein bißchen. :D

Viele Grüße,
Klaus
 

Ally Mc Beal

Gast
zurück vom TA

diesmal bin ich ohne Lilly beim TA gewesen, ich habe nur ein Rezept für Diazepam Tropfen abgeholt, die soll sie noch etwas bekommen, um sich zu beruhigen. Die versuche ich jetzt in Vanillesauce zu mischen und zu geben. Denn wenn man das spritzen lassen will, ist das für die Katze ja auch immernur Stress. Wieder in den Transportkorb, zum Arzt usw. ICh versuche das jetzt erstmal so.

Problematisch ist, dass sie draußen ja im Moment keine Orientierung hat. Da hat die TA uns empfohlen (Lilly weiß mit dem Klo nichts anzufangen, das musste sie noch nie nehmen) in das Klo mal Wiese und Erde zu tun statt Streu. Ansonsten wweiß ich nciht, wie man ihr das beibringen kann.

Sind Eure auch Freigänger?

Viele Grüße Nina
 

Katzenfrau

Gast
Hallo,

mein Urmelchen hat schon seit Kleinkaterchen-Alter Anfälle gehabt...
die waren jedoch so eindeutig, dass der TA lediglich div. Untersuchungen machte um andere Krankheiten auszuschliessen...seitdem bekommt er dämpfende Medikamente zuerst jeden Tag eine Tablette, dann eine halbe, dann alle 2 Tage eine viertel und jetzt alle 3 Tage eine viertel Tablette...er kommt damit bestens zurecht...

Ich würde ihn nicht rauslassen, denn die Medikamente machen ihn noch langsamer als er sowieso schon ist..und falls er wirklich mal einen Anfall bekommen sollte bekommt man es schneller mit und kann ihn mit Diazepham-Tropfen helfen...

Ich weiss nicht ob eine CT viel bringen würde - mein TA meint so gut wäre das auch nicht erkennbar...es wäre aber nicht besonders gut für deine Katze, denn sie bräuchte da eine Narkose und die ist bei Epileptikern nicht so unproblematisch...


Drücke euch Beiden die Daumen

Liebe Grüsse
 

tigercats

Gast
Ich würde ihr mal zwei Klos aufstellen, eins mit Erde und eins mit Sand. Katzen machen ja von Natur aus am liebsten dahin, wo sie scharren können (frag mal meine Nachbarn mit der Sandkiste :oops: ).
Wenn du ihr dann noch ein bißchen was vorscharrst, müsste sie eigentlich kapieren, zu was die Kisten gut sind. Mit der Zeit kannst du dann deine bevorzugte Katzenstreu untermischen, jeden Tag ein bißchen mehr.
So mußten wir bei unseren zweien anfänglich auch vorgehen, da sie dort, wo sie herkamen, auch nur draußen machten und es gab kein Problem.
Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt! Ist halt problematisch, wenn eine Katze, die immer draußen sein durfte, plötzlich drinnen bleiben muss. Die versteht ja nicht, warum.

Gruß, Caro
 

Ally Mc Beal

Gast
na prima, da schreib ich romane hier rein und plötzlich schmiert mir der rechner ab, bevor ich es abgeschickt hab. ich versuch einfach nochmal das zusammen zu kriegen.

Das mit dem gras werde ich mal versuchen, aber ich denke nicht, dass das viel bringt. sie scheint damit garnix anfangen zu können. ich hab mich schon davor gehockt und drin rum gekratzt wie verrückt aber sie interessiert das nicht.

ICh finde es beruhigend zu hören, dass auch andere katzen langsamer sind. lilly ist viel langsamer als früher und noch etwas ist mir aufgefallen: sie springt nirgends mehr drauf. früher hat sie mit vorliebe bei mir im bett geschlafen, aber mittlerweile liegt sie nur noch auf dem boden, auf dem harten teppich. ich hab ihr schon ne wei´che decke dahin gelegt, aber da liegt sie nur drauf, wenn man sie draufsetzt.

außerdem hat sie immer so eine schiefe position. und gestern hat sie ihren kopf nicht auf die pfoten gelegt, sondern direkt vornerüber auf den boden. ganz komisch. ob das diazepam sie so schlapp macht, dass sie den kopf nicht hochhalten will oder ist das bedenklich?

denkt ihr sie bekrabbelt sich wieder? weil sie muss ja auch wirklich ein schönes katzenleben haben, ich will nicht, dass sie nur so dahinsiecht.

ich wollte euch nochmal danken dafür, dass ihr mich so unterstützt. dafür könnte ich euch alle drücken. ich hoffe, dass wir den beitrag noch etwas aufrecht erhalten können?

bis dann

liebe grüße

Nina
 

Zorro

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Hallo Nina!

außerdem hat sie immer so eine schiefe position. und gestern hat sie ihren kopf nicht auf die pfoten gelegt, sondern direkt vornerüber auf den boden. ganz komisch. ob das diazepam sie so schlapp macht, dass sie den kopf nicht hochhalten will oder ist das bedenklich?
Das machen unsere auch manchmal. Ich muß Sita irgendwann mal in dieser Stellung mit der Kamera erwischen. Wir nennen sie dann immer "Flachkatze". :D

Das Medikament macht wahrscheinlich wirklich "schlaff".

denkt ihr sie bekrabbelt sich wieder? weil sie muss ja auch wirklich ein schönes katzenleben haben, ich will nicht, dass sie nur so dahinsiecht.
Auch wenn sie unter dem Einfluß des Medikaments ruhiger wird, kann sie immer noch ein schönes Leben haben. Der momentane Zustand kommt evtl. daher, daß die Behandlung gerade eingesetzt hat und die Dosierung vielleicht entsprechend ihres Krankheitsbildes hoch gewählt wurde.

Nur nicht die Hoffnung aufgeben.

ich wollte euch nochmal danken dafür, dass ihr mich so unterstützt. dafür könnte ich euch alle drücken. ich hoffe, dass wir den beitrag noch etwas aufrecht erhalten können?
Fühl Dich mal zurückgeknuddelt. Und alles Gute für Deine Lilly.

Liebe Grüße,
Klaus
 

Katzenfrau

Gast
..die von dir beschriebene Stellung kenne ich auch - mein Freund meint dann immer: der Kater meditiert schon wieder :wink:

Im Ernst: sicher wird die Mieze langsamer von den Medikamenten (daher hat unser Kater den Spitznamen "Scharping" bekommen..)- aber wenn sie erstmal richtig eingestellt ist läuft alles wieder besser...

Urmelchen erinnert mich sogar an seine Tablette (liegt aber wohl eher daran, weil er diese immer in einem Leckerchen verabreicht bekommt :P )..er quäkt mich an und beschmust mich immerzu..
sobald er sie bekommen hat ist er wieder zufrieden...

ich glaube nicht, dass er gross unter seiner Krankheit leidet..er hat einen guten Appetit, spielt ab und an recht gerne, ärgert seine Frauen hin und wieder...was will Kater mehr? :wink:


Liebe Grüsse
 
Thema:

Epiliepsie bei Katzen??

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