Epilepsie-Medikation schuld an Thrombozytenwert von 5?

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Hallo liebe Samtschnutengemeinde,

zunächst noch allen Dosis und allen Samtpfoten ein gesundes, erlebnisreiches und sonniges neues Jahr. :)

Nun zum Thema, der Überschrift. Unser Jahr hat für unsere Sky sehr schlecht angefangen. Im vorigen Jahr (April) hatte sie ihren ersten großen epileptischen Anfall. Sie wurde durchgecheckt und alles Organische konnte, auch mit Ultraschall, ausgeschlossen werden. Drei Monate später den nächsten großen und genau wieder drei Monate später, den dritten. Den dritten Anfall konnten wir filmen. Daraufhin hat die Tierärztin dann Phenobarbital verordnet. Dies bekommt Sky jetzt seit 12.12.18

Ende Dezember, fing Sky schlecht an zu essen. Eigentlich war sie immer wie ein Mülleimer. Dann trank sie viel. Wir haben gesehen, dass ihr plötzlich der linke untere Fangzahn
fehlt und sie einen Bluterguss am Ohr hat. Wir vermuteten einen unbemerkten Anfall. Dann fraß sie am 30. gar nicht. Das Trinken nahm zu und wir bemerkten kleine rote Punkte in den Ohren. Am 3.1. hatten wir Termin zur Blutkontrolle, ob das Phneo richtig eingestellt ist. Am 2.1. haben wir die Tierärztin angerufen, ob wir eher kommen können, weil wir den Anfall vermutet haben.

Sie machte gestern ein großes Blutbild und bei dem kam heute raus, dass Sky einen Thrombozytenwert von knapp nur 5 hat. Akute Lebensgefahr. Gestern hatte Sky mehrere Unterblutungen im Maul, in den Ohren, am Bauch. Wir sollten sofort hin kommen, Sky müsse evtl sofort in eine Klinik. Heute die Überraschung. Die Unterblutungen in der Schnautze, an den Ohren sind fast weg, bzw zurück gegangen. Sky hat heute viel gefressen. Das Trinken ist weniger.

Nach dem Blutziehen gestern, hatten wir ein regelrechtes Blutbad an Sky und in der Transportbox. Ihr wurde an beiden Beinen gezogen und scheinbar zu schlecht abgebunden, bzw die Thrombozytenwerte waren schuld daran, dass es so ausartete. Zu Hause haben wir den Verbandskasten geblündert und alles abgebunden, bis die Blutung aufhörte. Sky war schwach und ich habe ihr das Medikament gegen die Epilepsie deshalb nicht gegeben. Nachdem heute so viel verändert war, haben wir im Gespräch mit der Ärztin den Verdacht geäußert, ob evtl das Pheno schuld sein könne. Die perfekten anderen Blutwerte, Vergiftungen können ausgeschlossen werden - die Ärztin kennt eigentlich keine Nebenwirkungen dieser Art bei diesem Medikament. Es ist nicht bekannt, dass das Medikament die Thrombozyten kaputt macht. Es ist aber dennoch beschrieben, dass Pheno durchaus, eine Panzytopenie verursachen kann. Jetzt möchte sie morgen noch einmal einen Bluttest auf etwas anderes (irgendwas mit M am Anfang) machen, was indirekt im Zusammenhang mit den Thrombozyten steht. Tumor kann nicht ganz ausgeschlossen werden, ist aber zur Zeit nicht wirklich erkennbar. Ach und heute hatte Sky 40 Fieber, was gestern nicht war. Dagegen hat sie etwas bekommen, vielleicht trinkt sie deshalb nicht mehr so extrem viel.

Meine Frage nun nach dem sehr langen Erklärungstext (Entschuldigung).......

hatte jemand mit einer Epi-Mietz schon mal den Fall, dass das Epi-Medikament solch Nebenwirkung gehabt hätte? Wir und irgendwie auch die Ärztin sind ratlos.

Liebe Grüße
Peggy
 
03.01.2019
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Krümelmonster

Krümelmonster

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Hallo und herzlich willkommen! Leider kann ich Dir mit Deinem Problem nicht weiterhelfen, da ich von Epilepsie bei Katzen keine Ahnung habe.
Ich schiebe Dich in der Hoffnung nach oben, dass sich doch noch jemand findet, der Dir weiterhelfen kann. Ich wünsche Dir alles gute und hoffe, dass Dein Sky sich erholt.
Alles liebe,
Julia
 
Tatjana462

Tatjana462

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Hallo Peggy,
zuerst einmal tut es mir leid, dass Deine Katze Epilepsie und solche Nachwirkungen vom Arztbesuch hat.

Wir hatten eine Katze, die schwer unter Epilepsie litt. Auch in unserer Familie nimmt ein Mitglied fast lebenslang Medikamente gegen Epilepsie ein. Gehört habe ich von solch dramatischen Nebenwirkungen noch nichts, aber ich habe mal gegoogelt.

Epilepsie|Medikamente|Nebenwirkungen|Antiepileptika|Tabletten

Weiter unten sind in mehreren Abschnitten die Nebenwirkungen von Medikamenten gegen Epilepsie aufgeführt. Vielleicht hilft es Dir etwas weiter? Könnte die Medikation zu hoch angesetzt sein? Geht es Deiner Fellnase wieder besser?

Ich wünsche Euch alles Gute - und dass sich solch´ ein Vorfall nicht wiederholt. ;):)
 
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Hallo Krümelmonster, danke für das hochschieben. ☺

Hallo Tatja,

es geht Sky nicht wesentlich besser. Das Medikament wurde halbiert, auf eine Viertel Tablette zweimal am Tag. Das war am 3.1. Da es ihr aber immer schlechter ging und sie hohes Fieber bekam, haben wir es nicht geschafft, ihr die zweite am Abend einzugeben. Sie bekommt also seit 05.01. nur noch eine Viertel Tablette um die Mittagszeit. Da frisst sie zur Zeit immer ein klein wenig. Wenn abends dann wieder das Fieber am Höchsten ist, das gleiche Problem, dass sie nichts annimmt. Wir geben ihr einmal am Tag auch eine viertel Fiebertablette, was allerdings von unserer Tierärztin aus der Not heraus verordnet wurde, da das Fiebermittel kontraproduktiv zu ihrem Blutwert ist.

Heute nachmittag erfahren wir, ob in dem Blutwerten infektiöse Krankheiten (Katzenaids, Leukose, Mykoplasmose usw) zu finden sind. Bisher waren alle Blutwerte topp, außer eben die Blutplättchen. Wenn das Pheno schuld wäre an ihrem Zustand jetzt, müßte es ihr nach der rapiden Senkung der Gabe, eigentlich ihr Zustand besser werden. Wie auch immer, ich schau mir mal deinen Link an. Und heute nachmittag wissen wir mehr.

Lieb grüße
 

123maus

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Hallo Peggy

die Ärztin kennt eigentlich keine Nebenwirkungen dieser Art bei diesem Medikament.
hier etwas von der Uniklinik Giessen (siehe auch Link unten)
Phenobarbital ist im Prinzip als Schlafmittel konzipiert und verwendet worden.
&
In seltenen Fällen können die Tiere hysterische Lautäußerungen zeigen.
Eine seltene Nebenwirkung ist die so genannte Panzytonpenie durch Beeinträchtigung des Knochenmarks. Dieser Begriff beschreibt das Absinken der Menge an roten und weißen Blutzellen sowie der Blutplättchen unter ein kritisches Niveau. Die Folgen einer Panzytopenie bestehen in einer erhöhten Infektionsgefahr durch Mangel an weißen Blutzellen (Leukozyten), die für die Abwehr verantwortlich sind, Schwäche, durch Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutungsneigung, durch Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten).
Quelle:Phenobarbital
Ich würde sofort das Phenobarbital absetzen, denn Deine Süsse scheint negativ darauf zu reagieren
und eine Ärztin die sagt "eigentlich" und "sie kennt keine Nebenwirkungen" ........
würde ich aus Verantwortung gegen meiner Katze, nicht mehr konsultieren.

Ich wünsche Deiner Süssen, daß sie alles übersteht und auch gegen die epileptischen Anfälle ein besseres Medi bekommt.

Sei lieb geknuddelt, Josi
 
Tatjana462

Tatjana462

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Ich würde sofort das Phenobarbital absetzen,
Theoretisch richtig maus, aber genau das sollte man leider nicht, sei denn, man geht das Risiko ein, dass weitere, eventuell schwerere, Anfälle durch das Absetzen auftreten.
Phenobarbital - und alle anderen Medikamente gegen Epilepsie - müssen ausgeschlichen werden. Ich hoffe, im Blutbild zeigt sich eine gut behandelbare, andere Ursache. Sollte das hohe Fieber nicht weggehen, müsste man es eventuell versuchen. Ist allerdings auch nicht ungefährlich. Ich weiß natürlich nicht, wie schwer die epileptischen Anfälle waren.

Ich wünsche Euch alles Gute und drücke für Deinen Schatz ganz fest die Daumen.
 

123maus

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Hallo

Phenobarbital - und alle anderen Medikamente gegen Epilepsie - müssen ausgeschlichen werden.
jedes Medikament was im Einzelfall diese lebensgefährlichen Auswirkungen hat, sollte sofort abgesetz werden,
zumal wo ich gelesen habe, daß sowieso schon nur noch eine 1/4 Tbl. Tägl. gegeben wurde, womit der Anspruch ans Ausschleichen ja erfüllt ist.
Ach ja,
Phenobarbital ist kein Epilepsiemedikament, auch wenn es dafür gegeben wird. Die Zulassung läuft als Schlafmittel.

Josi
 

waldi

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ich finde es sehr traurig was Du grad für Kummer hast mit Deiner Sky und hoffe von Herzen, daß ihr das wieder hinbekommt.

allerdings finde ich es auch schrecklich daß man selber nach solchen evtl. Nebenwirkungen googeln muß, das hätte die TÄ ja mal genauso machen können. Die gehen nur nach dem was sie wissen oder nicht wissen und das Tier leidet drunter.
 
*Sumpfbiber*

*Sumpfbiber*

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Hallo Peggy


hier etwas von der Uniklinik Giessen (siehe auch Link unten)

Quelle:Phenobarbital
Ich würde sofort das Phenobarbital absetzen, denn Deine Süsse scheint negativ darauf zu reagieren
und eine Ärztin die sagt "eigentlich" und "sie kennt keine Nebenwirkungen" ........
würde ich aus Verantwortung gegen meiner Katze, nicht mehr konsultieren.

Ich wünsche Deiner Süssen, daß sie alles übersteht und auch gegen die epileptischen Anfälle ein besseres Medi bekommt.

Sei lieb geknuddelt, Josi
 
*Sumpfbiber*

*Sumpfbiber*

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Hallo Josy-Maus ☺😀

Heute haben wir wieder ein paar Blutwerte bekommen. Ausgeschlossen sind jetzt auch FELV, FIV, FIP. Offen sind noch die Mycoplasmen. Alles deutet auf das Pheno hin.

Seit gestern geht es Sky deutlich besser. Sie frisst wieder, wenn auch verhaltener. Sie nimmt auch wieder am Alltagsleben mehr teil. Ist viel in unserer Nähe. Ihr Fieber ist seit vorletzter Nacht weg.

Unsere Ärztin ist jetzt, wo es Sky sichtlich besser geht, der Meinung, dass wir bei der stark reduzierten Pheno-menge bleiben und in 14 Tagen möchte sie einen neuen Bluttest machen.

Gegen die Epilepsie muss dann ein anderes Mittel her.

Was auch immer noch ein Rätsel ist, wieso Sky ihren Canis verloren hat. Damit fing das alles an. Das gehen wir an, wenn ihr Blut wieder I. O. ist.

Ich danke euch für eure Hilfe. Dieser Austausch ist so hilfreich. 😘

Liebe Grüße, auch von unserer Sky 🐾
 

123maus

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Hallo "Sumpfbiber",
wenn Sky mit der reduzierten Dosis klar kommt und auch die Blutverdünnung sich im erträglichen hält, ist das ja schon mal ein Erfolg.
Ich hatte mit 18 einen Belg.Schäferhund (Harko vom Goldbach) mit angeborener Epilepsie und im Schnitt 3 Anfällen je Woche, der bekam das für Katzen lebensgefährliche Valium und "schlafwandelte" nur noch.
Da ich damit nicht klar kam, hat ihn dann jemand vom Tierschutz übernommen, der es geschafft hat, die Anfälle ohne Medis auf einmal alle 2-3 Monate zu reduzieren.

Zu dem verlorenen Fangzahn muß ich gestehen, daß ich bei meiner alten Dame (Wohnungskatze) nicht weiß wie sie alle 4 verloren hat. Ansonsten sind ihre Zähne nämlich gesund, allerdings liegen hier auch Hundekauknochen zum spielen, weil der große so gerne daran knabbert.

Ich hoffe daß es mit Sky weiter aufwärts geht.

Liebe Grüße Josi
 
*Sumpfbiber*

*Sumpfbiber*

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Auf jeden Fall muss das Pheno ausgeschlichen werden, wie Tatjana geschrieben hat. (Entschuldigung Tatjana, ich hab vorhin gesehen, dass ich deinen Namen nicht ausgeschrieben hatte. Ich schreibe vom Handy und da ist das Sichtfeld leider etwas klein. 😟🤔) Das machen wir jetzt. Sky hatte im Schnitt alle drei Monate einen schweren Anfall, mit allem was dazu gehört. Aus dem Schlaf losrennen, Krämpfen, rudern mit den Beinen, Sabbern, Urin verlieren. Danach Verwirrt, desorientiert, größer Hunger usw. Um eine Medikation wird Sky nicht herum kommen, auch wenn die Anfälle vergleichsweise selten sind. Kleinere sind sicher von uns gar nicht bemerkt worden. Ich habe hier gelesen und aus einer Gruppe weiß ich erst jetzt, dass auch Fauchen und Knurren einen Anfall darstellen kann. Sky faucht und knurrt hin und wieder ohne ersichtliche Gründe, wenn man ihr näher kommt. Für uns ist das alles noch recht neu.

Waldi.... Ich gebe dir durchaus Recht und sehe es genau so. Hier sehe ich die Ärztin in der Pflicht, sich mal zu informieren. Generell ist sie eine sehr gute Ärztin und hat unseren Tieren sogar schon das Leben gerettet, weil der vorherige Arzt völlig neben der Spur war. Insgeheim hoffe ich, dass sie daraus was lernt. Wobei wir auch in Erwägung ziehen, dass wenn es Sky wieder richtig gut geht, wir die Epilepsie in einer Klinik von einem Neurologen abklären und behandeln lassen. 😉

Ach und.... Ich heiße Peggy. 😂 Sumpfbiber habe ich meinen schon lange verstorbenen Seelenkater Felix hin und wieder genannt. Daher der Nick hier. Vielleicht sollte das mal geändert werden. 😂😁🙄
 
Tatjana462

Tatjana462

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Entschuldigung Tatjana, ich hab vorhin gesehen, dass ich deinen Namen nicht ausgeschrieben
Das ist doch nicht so wichtig, liebe Peggy, ist doch nur der Username. Mein Vorname steht in der Signatur, falls Du ihn benutzen möchtest.
Viel wichtiger ist doch, dass es Deiner Sky wieder deutlich besser geht. Das freut mich sehr, denn das hohe Fiber war schon beunruhigend. Allerdings müsste nun tatsächlich geklärt werden, ob die übermäßig starke Blutung von dem Phenobarbital kam. Möglich wäre es ja, wie die Literatur ausweist.

Natürlich gebe ich Euch allen recht, dass die Ärztin, auch wenn sie diese Nebenwirkungen in ihrer Praxis noch nicht hatte - stehen auch unter "selten" oder "sehr selten" - sich hätte kundig machen müssen. Denn wir googlen ja ebenfalls, wenn wir unsicher sind oder weitere Infos brauchen. Das wäre in der Tat ihre Aufgabe gewesen!! Und sie hat auch noch andere Literatur zur Hand.

Auf alle Fälle wäre es gut, sich vor dem restlichen Ausschleichen des Phenob. und Einschleichen eines neue Antieepileptika, genauestens über die Nebenwirkungen zu erkundigen.
Weiterhin gute Genesung für Deine Sky und alles Gute wünsche ich Euch! :)
 
*Sumpfbiber*

*Sumpfbiber*

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So, da bin ich heute wieder.

Wir haben heute einen Anruf der Tierärztin bekommen, in welchem sie uns den letzten noch ausstehenden Blutwert mitgeteilt hat. Sie hat darauf gewartet und wollte sich nur melden, wenn dieser nicht gut ausschaut. Damit ist alles gesagt, denn unsere Sky hat Mycoplasmie. Sie hat Mycoplasmen, welche für den Wert an Blutblättchen verantwortlich sind. Jetzt steht fest, dass es nicht an dem Epilepsiemittel liegt.

Wir behalten aber weiterhin vorerst die Dosierung des Phenos so bei, als ob es solch Nebenwirkung hätte. Zeitglich bekommt Sky für 3 Wochen ein Antibiotika, um die Mycoplasmen zurückzudrängen. Die Ärztin sagte aber auch, dass Sky sie immer haben wird jetzt. Die Antibiotika sind natürlich nun wieder ganz ganz schlecht für Skys IBD. Darmsanierung wird hoffentlich nur das kleinste Problem danach sein. In 3 Wochen wird dann ein neues Blutbild gemacht. Da schaun wir dann auch wie der Spiegel des Phenos ausschaut.

*seufz* Wir sind eigentlich froh, dass wir jetzt endlich was Handfestes haben, auch froh, dass es nicht FIV, FIP usw ist (das wäre dann der Supergau gewesen) sondern "nur" die Mycroplasmen, aber auch wieder mega traurig, dass Sky nun noch eine Baustelle mehr hat. Die arme Maus hat so viel Pech, allen möglichen Mist zu bekommen.

Ich bedanke mich bei euch für die Hilfe und natürlich melde ich mich, wenn es etwas Neues gibt.

Liebe Grüße
 
Krümelmonster

Krümelmonster

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Hallo, das tut mir sehr, sehr leid! Aber zumindest kennt ihr jetzt den Feind und wisst jetzt, was die Ursache ist... Ich wünsche euch, dass die Mycoplasmen in den Griff zu bekommen sind und dass sich Skys Zustand bald wieder bessert.
Alles liebe
Julia
 
Tatjana462

Tatjana462

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denn unsere Sky hat Mycoplasmie. Sie hat Mycoplasmen, welche für den Wert an Blutblättchen verantwortlich sind. Jetzt steht fest, dass es nicht an dem Epilepsiemittel liegt.
Ehrlich gesagt, hatte ich es mir auch gedacht, dass wahrscheinlich etwas anderes vorliegt. Aber genau konnte es natürlich niemand wissen.
Ich hoffe, im Blutbild zeigt sich eine gut behandelbare, andere Ursache.
Im Post 6 von mir geschrieben. Ob diese nun gut behandelbar ist, das weiß ich aus dem Stehgreif auch nicht, da unsere Katzen diese noch nie hatten, toi, toi, toi. Auf alle Fälle wünsche ich, dass Ihr alles in den Griff bekommt und es Sky bald wieder besser geht.. ::l::l::l
 
Tatjana462

Tatjana462

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Sie hat Mycoplasmen, welche für den Wert an Blutblättchen verantwortlich sind
Also eigentlich hatte ich Euch ein besseres Ergebnis gewünscht. Habe nachgelesen, ja sie sind tatsächlich schuld an dem schlechten Blutergebnis. Das tut mir sehr leid. ::knuddel
Das habe ich bei Katzen als Ergebnis erhalten:
Therapie
Die Erkrankung kann spontan
ausheilen, doch die infizierten Tiere bleiben zeitlebens Träger der Mykoplasmen. Auch bei einer Therapie mit Antibiotika kann eine vollständige Erregerelimination nicht erreicht werden. Behandelt werden kann mit Doxycyclin, Enrofloxacin, Tetracyclinen. Bei schweren Fällen wurden auch Caparsolate (Thioacetarsamid-Natrium) eingesetzt. Was letztendlich zum Einsatz kommt, muss der behandelnde Tierarzt
/ Tierärztin entscheiden. Dies kann von Fall zu Fall variieren.


Klingt allerdings behandelbar...Nochmals alles Liebe und ich hoffe, dass Ihr mit Hilfe des TA alles in den Griff bekommt. ::l::l::l
 

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