Eosinophiles Granulom

Diskutiere Eosinophiles Granulom im Infektionskrankheiten Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Sagt mal, kennt sich jemand von firstEuch mit dieser Krankheit aus? Wir sind betroffen (siehe hier) und würden gerne Erfahrungen austauschen...

Zorro

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Sagt mal,

kennt sich jemand von
Euch mit dieser Krankheit aus?

Wir sind betroffen (siehe hier) und würden gerne Erfahrungen austauschen.

Viele Grüße,
Klaus
 
12.11.2002
#1

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Gast

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Purlena

Gast
Tut mir leid

Hallo Klaus,

mir fehlen die Worte - es ist immer schlimm, wenn man eine kranke Katze hat.
Leider - oder zum Glück kann ich dir nicht helfen, bin nicht betroffen. Nicht heilbar? Leidet denn Eure Katze sehr?
Ich kann dir und deiner Katze nur mein Mitgefühl ausdrücken.
Und natürlich wünsche ich dir und deiner katze alles erdenkliche Gute.

Liebe Grüße
Mo
 

Zorro

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Hallo Purlena,

nein, Maya leidet nicht sehr. Im Moment juckt sie sich wieder relativ oft, so daß wir wieder angefangen haben, ein paar Cortison-Tabletten zu geben. Aber insgesamt ist sie derzeit eigentlich nicht sehr beeinträchtigt.

Heilbar ist eosinophiles Granulom nach derzeitigem Kenntnisstand leider nicht.

Viele Grüße,
Klaus
 

Purlena

Gast
........

Hallo Klaus,

es tut mit leid, aber ich muss so direkt fragen - bringt ja nichts um den heißen Brei zu reden.....

Würdet Ihr Maya denn einschläfern lassen, wenn es zu Arg wird?
Sei mit bitte nicht böse, wenn die Antwort für dich "selbstverständlich ja" lautet......
 

Zorro

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Hallo Purlena.

Zunächst ist es einmal so, daß Katzen mit dieser Krankheit durchaus lange leben können und auch ein fröhliches, erfülltes Leben haben können. So ist es auch bei Maya. Die Lebenserwartung ist allerdings etwas niedriger als bei einer gesunden Katze.

Aber Du hast eine klare Frage gestellt, und ich will versuchen, genauso klar darauf zu antworten.

Angenommen, es wäre "arg":

Wir würden buchstäblich Himmel und Hölle in Bewegung setzen und keine Kosten und Mühen scheuen, um Maya (oder einer unserer anderen Katzen) das Weiterleben zu ermöglichen. Wir würden uns Urlaub nehmen, um Spezialisten aufzusuchen, und deren Rechnungen bezahlen, ohne mit der Wimper zu zucken. Das sind wir unseren vierbeinigen Mitbewohnern schuldig, denn sie vertrauen uns ohne Wenn und Aber vollständig.

Aber: Was ist "zu arg"? Wer entscheidet das? Der Tierarzt? Wir?

Ich selbst bin noch nie in einer solchen Situation gewesen und muß deswegen theoretisch antworten.

Ausgehend von diesem Stand lautet meine derzeitige Antwort: Solange es einen Hoffnungsschimmer gibt, wird alles ausprobiert, was möglich ist. Es wird außerdem immer eine zweite oder dritte Meinung eingeholt.

Sollte es dann keine Hoffnung mehr geben, und man müßte mich davon schon mit sehr starken Argumenten überzeugen, dann würde ich mich irgendwann fragen, ab wann das Leid des Tieres größer ist als die Freude am Weiterleben. Aber das entscheidet kein Tierarzt für mich; das entscheide ich, während ich dem Tier in die Augen sehe.

Im schlimmsten Fall würde ich den Tierarzt dann bitten, seinen Beitrag zu leisten. Aber davon sind wir bei Maya noch viele Jahre entfernt.

Beantwortet das Deine (nicht ganz leichte) Frage?

Klaus
 

Purlena

Gast
Sterbehilfe?

:o Hallo Klaus,

woww, ist schwierig. Natürlich kann Maya dir nicht sagen, das sie z. B. Schmerzen hat und sie es kaum noch aushält. Ich könnte jetzt weitergreifen und über Sterbehilfe beim Menschen schreiben - wozu ich eine klare Meinung habe. Aber ich weiß nicht, ob das im Zusammenhang steht.
Ich denke, wenn ICH in so eine Situation kommen würde, wäre es für mich sicher auch schwer. Meine Katzen sind meine Kinder - hört sich doof an, ist aber so.

Nun weiß ich auch nicht, wie Maya aussieht, wenn sie sich alles kaputt kratzt usw. Aber um mal ein Beispiel zu nennen: Ich hatte mal eine Arbeitskollegin, deren Katze (sie hatten sie drei Monate vorher aus dem Tierheim geholt) hatte FIV. Ist vielleicht ein blöder Vergleich, denn ich denke bei dieser Krankheit wird es immer schlimmer - ist bei Maya wohl nicht so, wenn ich das richtig lese?! Aufjedenfall hat diese Kollegin die Katze dann schweren Herzens einschläfern lassen - um sie nicht einem erbitterten Todeskampf auszusetzten. Und dahin gehend war auch meine Frage an dich: Wenn Maya nun so sehr leidet, das sie im sterben liegt - wenn man das so schreiben kann - würdest du sie dann einschläfern lassen....
Du brauchst nicht mehr darauf zu antworten, wenn du nicht willst.

Also wenn ich in diese Situation komme - und das wird irgendwann so sein - ich meine unser Kevin wird im Februar neun Jahre - dann wird ihm auch der TA helfen. Ich möchte nicht das er leidet - das würde ich mir für mich auch wünschen, aber ist ja nicht erlaubt........
Ich hoffe ich löse jetzt mit dieser Meinung keine Massenhysterie o. ä. aus. Wenn ich jemandem auf die Füsse damit treten sollte, insbesondere Dir Klaus, dann entschuldige ich mich hiermit dafür. Es ist meine ganz persönliche Meinung.
 

Zorro

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Re: Sterbehilfe?

Hallo Purlena,

Natürlich kann Maya dir nicht sagen, das sie z. B. Schmerzen hat und sie es kaum noch aushält.
Ich denke aber, wenn man sein Tier gut kennt, kann man sehr wohl einen Eindruck über das Wohlbefinden haben.

hatte FIV. Ist vielleicht ein blöder Vergleich, denn ich denke bei dieser Krankheit wird es immer schlimmer - ist bei Maya wohl nicht so, wenn ich das richtig lese?!
Nein, nein. Maya führt ein fast 100% normales Leben. Und wir hoffen, daß das noch sehr lange so weitergeht.

Und dahin gehend war auch meine Frage an dich: Wenn Maya nun so sehr leidet, das sie im sterben liegt - wenn man das so schreiben kann - würdest du sie dann einschläfern lassen....
Du brauchst nicht mehr darauf zu antworten, wenn du nicht willst.
Aber das hab ich doch oben schon. :?: Siehe:

Im schlimmsten Fall würde ich den Tierarzt dann bitten, seinen Beitrag zu leisten.
Das war doch eigentlich eine klare Aussage, oder? Hatte ich jedenfalls so gedacht.

Wenn ich jemandem auf die Füsse damit treten sollte, insbesondere Dir Klaus, dann entschuldige ich mich hiermit dafür.
Das brauchst Du nicht, und das hast Du auch nicht. Du hast eine Frage zu einem ernsten Thema gestellt, und das ist völlig in Ordnung.

Viele Grüße,
Klaus
 

Anonymous

Gast
Ich kann`s posten wohl doch nicht lassen :wink:

Lieber Klaus,
habe eben Folgendes entdeckt, vielleicht kanntest Du es noch nicht und hilft:
von: http://www.cato.ch/rat697.htm
Sehr geehrter Herr Dr. , unsere Katze Mohrli ( Hauskatze , weibl. , 1,8 Jahre) leidet seit ca. einem Jahr an dem Eosinophilen Granulom , welches in regelmäßigen Abständen (aller 4 Wochen) , auftritt. Zu erkennen an einer Anschwellung der Unterlippe. Auþerdem kommt noch ein Ekzem an der Lippe hinzu, welches auch ab und an auftritt. Sie wurden bisher mit Hormonen sowie Kortison behandelt, brachte aber immer nur eine kurzfristige Besserung.
Welche homopathischen Mittel kann man einsetzen, um den Verlauf der Krankheit hinauszuz–gern? Die h”ufigen Tierarztbesuche bedeuten nicht nur für das Tier Stress. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar!
Mit freundlichen Grüßen
...... (Namen hab ich mal lieber rausgenommen :lol: )

Lieber .....
Mohrli kann gu behandelt werden mit
1/2 Tabl. Dexacortin 0,5 mg taeglich (ins Futter verrieben oder besser direkt in den Mund) und dazu noch 1 Tabl. Medroxylprogesteron woechentlich.
mit freundlichen Gruessen
Dein Dr. CATO


Liebe Grüße
Marion
 

Zorro

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Hi Marion,

na, was ein Glück. :D

habe eben Folgendes entdeckt, vielleicht kanntest Du es noch nicht und hilft:
Danke, aber das kannten wir schon. Dexacortin hat unser Tierarzt auch schon verschrieben. Mit den Tabletten ist das so eine Sache ... gestern haben wir Maya eine Depotspritze geben lassen. (Echt tapfer, die Kleine: sie hat nicht mit der Wimper gezuckt. Aber der Arzt hat auch exzellent gestochen.)

Generell würden wir gerne irgendwann von den Cortison-Präparaten wegkommen.

Liebe Grüße,
Klaus
 

Squaps

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Hallo Zorro,

hab beim Katzenbücher blättern folgendes gefunden, weiß nicht ob es Euch irgendwie weiterhilft.

Alternativ zur Gabe von Cortison, besteht die Möglichkeit einer mehrwöchigen Gabe von Steroidhormonen in Tablettenform.
(Quelle:Patient Tier / Katzenkrankheiten Ulmer Verlag).

Hoffe ihr findet ein gutes Mittel, außer Cortison.

Gruß Squaps
 

Zorro

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Hallo Petra,

lieb, daß Du schreibst.

Ich habe daraufhin eben mal ein wenig gegooglet und etwas über eine Abart des Heuschnupfens gefunden, wo man die Verminderung von eosinophilen Granulozyten (die dort ebenfalls vermehrt auftreten, was ich nicht wußte) mit "topischen Corticosteroiden" erfolgreich versucht hat.

Nur sind "Cortico-Steroide" eben auch Hormone aus der Cortison-Familie.

Trotzdem vielen Dank für Deinen Hinweis und fürs Augen-offen-Halten. Find ich richtig klasse.

Liebe Grüße, und einen Stups auf die Nase für Lea,
Klaus
 

Squaps

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Hallo Klaus

schade, stand nicht dabei das es auch zur Cortison-Familie gehört :?

Hab trotzdem noch was anderes gefunden, und zwar über Eigenblutbehandlung, hab die Seite eingescannt war mir zuviel Text,
mail es dir, vielleicht ist das ja ein Weg, ich selbst kenn mich damit überhaupt nicht aus.
Meine Scans sind manchmal nicht so besonders :roll: , Romeo kann das sicher bestätigen, wenn du es also nicht lesen kannst lass es mich wissen, dann versuch ich es nochmal :wink:

Viele Grüße
Petra

Hab Lea einen sanften Stups gegeben, da die Nase noch etwas lediert ist :wink:
 

Zorro

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Hallo Petra,

ich hab keine Mail bekommen :?: :?: :?:

Grüße,
Klaus
 

Zorro

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Hoppla, Petra,

eben hab ich die Mail bekommen. Vielen Dank!

Liebe Grüße,
Klaus

PS. Perfekt lesbar :D
 

Anonymous

Gast
meine auch

salut zorro,
ich habe gerade deinen beitrag gelesen.

meine katze hat (laut aussage des arztes) auch ein granulom, es tauch alle 6 wochen auf. am anfang war es nur an den lippen später 2x an den fußballen und nun am hals.

hat dir der arzt gesagt was die ursage sein kann?
 

Zorro

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Hallo Hemmi,

die Ursachen für das eosinophile Granulom sind noch nicht erforscht. Man weiß nur, daß es nicht ansteckend ist, aber nicht, ob es evtl. genetisch bedingt ist. Deswegen sollten betroffene Katzen unbedingt sterilisiert/kastriert werden.

Es gibt noch in einigen anderen Beiträgen hier Informationen zum e.G. Benutze mal die Suchfunktion des Forums (oben) und gib "eosinophil" ein.

Wenn Du dann weitere Fragen hast, melde Dich gerne nochmal ...

Viele Grüße,
Klaus
 

russian

Gast
Hallo Klaus,

mit dem eosinophilen Granulom wird Maya sicher noch alt werden können. Aber ich denke der TA wird mit Dir bestimmt auch besprochen haben, welche Nebenwirkungen auftreten können, wenn Cortison zu lange und in zu starker Dosis, wie ein Depot es ist, verabreicht wird. Leider kennt die Schulmedizin kein anderes, besseres Mittel, mit dem das Tier seine Lebensqualität behält, und genau das ist wichtig. Aber vielleicht kann Homöopathie begleitend das Immunsystem stützen, und eine stärkere Cortisonbehandlung verhindern oder verzögern. Kennst Du die Heel-Präparate?, sie haben einen guten Ruf, vielleicht es etwas dabei, daß Maya helfen und unterstüzen könnte.

Viele Grüße
Russian
 

Zorro

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Hallo Russian,

über die Nebenwirkungen von Cortison sind wir uns natürlich im klaren.

Was sehr geholfen hat, war Mayas Kastration. Die Krankheitsschübe traten fast immer zeitgleich mit der Rolligkeit auf. Seit der Kastration hatte Maya nun lediglich einen Schub, der schnell wieder abklang, und wir konnten die Cortisonbehandlung erheblich reduzieren. Darüber sind wir auch froh.

Heel habe ich schon mal gehört. Wir sprechen den TA mal darauf an.

Danke und viele Grüße,
Klaus
 

Anonymous

Gast
Auch meine Katze leidet schon seit zirka zehn Jahren an einem eosinophillen Granulom (sie wird nun elf Jahre). Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist Cortison. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, die Ursache zu kennen. Meistens traten die Schübe auf, wenn sie viel Trockenfutter gefressen hat. Ich habe es, obwohl sie es eigentlich dringend für ihre Zähne bräuchte, nun ganz abgesetzt. Das Resultat: den letzten Schub hatte sie Mitte November. Vielleicht hat sie von Nachbarn etwas zu fressen bekommen. Ich füttere sie nur mit einer Katzenmarke und als Leckerli ab und zu kaltes Fleisch. Meine Tierärztin unterstützt mich mit meiner Ansicht.
 
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Eosinophiles Granulom

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