Entzündungen nach Kastration

Diskutiere Entzündungen nach Kastration im Tierarzt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hey Leute, ich habe mich hier angemeldet, weil ich bissjen verzweifelt bin. Ich habe eine Katze und einen Kater ( beide 7 Monate alt). Vor ca...
Minami

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Hey Leute, ich habe mich hier angemeldet, weil ich bissjen verzweifelt bin.
Ich habe eine Katze und einen Kater ( beide 7 Monate alt). Vor ca. zwei Wochen habe ich beide in einem Rutsch kastrieren lassen. Nun beginnt die Problematik ... zunächst stellte ich fest, dass sich bei dem Kater ca 1 Tag
nach der kastration eine starke Rötung gebildet hat.. der kleine hat aber auch ständig dran rumgeleckt ( Body&Trichter versucht, hat nix gebracht). Also ging ich zu dem TA und bekam ein Spray, welches eklig für das Tier schmeckt und gleichzeitig eine niedrige Dosis Antibiotika enthält. Damit bekam ich das ganze gut in den Griff (dachte ich)
Zwei Tage später stellte ich dann bei meiner Katze fest, dass sich ein taubeneigroßes Geschwür an der kastrationsnarbe gebildet hat. Etliche TAbesuche später wurde mir gesagt, sie reagiere allergisch auf die inneren Nähte. Also Antibiotikaspritze... nun ist die Schwellung zwar noch vorhanden ( 14 Tage später) aber weitaus kleiner und nicht mehr gerötet.
JETZT war ich mit meinem Kater erneut beim TA... es hat sich eine Zyste gebildet, er muss erneut operiert werden... hat iwer auch Schonmal solche Probleme gehabt ??
Ich zweifele nicht an den Fähigkeiten der TA aber stelle mir dennoch die Frage, wie sich bei beiden meiner Tiere solche Komplikationen einstellen können?
 
13.02.2019
#1

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romulus

romulus

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Hallo und herzlich willkommen!
Das ist wirklich bitter, bei beiden Katzen nach der Kastration solche Probleme zu haben!
Ich würde bei einer solchen Routine-Operation eigentlich davon ausgehen, dass die OP-Technik beherrscht wird, bist Du denn schon länger bei diesem TA?
Ich habe von solchen Komplikationen noch nie gehört und hoffe sehr, dass es nach OP der Zyste endlich gut wird - aber merkwürdig ist es schon und sicher auch sehr selten.
 
Minami

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Danke für die Antwort:)
Ich kannte den Tierarzt schon etwas länger, waren auch mit unserem Hund damals dort und es gibt einige bekannte die dort sind und sehr zufrieden.
Ich bin sehr verunsichert, habe mir Vorwürfe gemacht ich hätte besser auf die Narben achten müssen ( wobei ich wie beschrieben den Trichter und Bodys für beide erfolglos genutzt habe).
Bei beiden meiner Katzen kam es nach der Narkose zu Verletzungen an den Augen. Mir wurde gesagt, sie hätten sich wohl beide beim aufwachen selbst am Auge verletzt..
Ich denke ich sollte einen weiteren TA aufsuchen, oder ?
 
romulus

romulus

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Schwer zu sagen, ich denke eher momentan besser nicht.
Die Kastration ist nun geschehen und die Komplikationen (oder was immer es auch ist) muss der Operateur selbst beseitigen und da Du ihn schon von früher kennst, solltest Du ihn das auch machen lassen.
Hat er Dir denn erklärt, wie das zustande gekommen sein soll?
Und von Augenverletzungen nach Aufwachen aus der Narkose habe ich auch noch nie gehört - ist die Hornhaut verletzt oder was?
 
Minami

Minami

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Ja bei beiden Tieren wurde mir erklärt, wie es passieren kann und das es natürlich mehr als selten wäre!
Sie haben sich wohl beide am Auge gekratzt, sie waren zugeschwollen und ich musste sie zwei Tage mit Tropfen versorgen...
Das einzige was mich positiv stimmt, ist, dass es beiden anscheinend gut geht und sie toben, fressen und schmusen.
 
xioni

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Das mit der Schwellung bei Katzen passiert wohl häufiger. Bei mir haben auch 2 von 3 Katzen auf das Nahtmaterial reagiert und es kam zu Entzündungen, auch ohne Lecken. Beide haben an der Stelle jetzt auch einen kleinen Bruch, weil es nicht richtig zusammengewachsen ist. Ist aber normalerweise nichts dramatisches.

Beim Kater? Da wird ja nichts genäht und wenn da ein Spray drauf war....
 
Pat

Pat

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Zunächst eine Frage, sind die beiden Wurfgeschwister?
Wenn sie Geschwister sind, dann kann es durchaus sein, das beide die gleiche Veranlagung bei der Verträglichkeit mancher "Materialien" haben.

Ich habe diese Nahtmaterial-Unverträglichkeit bei einem unserer Hunde auch nach der Kastration erlebt.
Es war eine Collie-Hündin und auch sie vertrug das Nahtmaterial der inneren Bauchnaht nicht. Es bildeten sich auch zunächst unter der Haut an mehreren Stellen an der Naht kleine Beulen, die dann nach außen durch brachen und suppten.
Bei einem Collie ist durch die Hundegröße ja auch entsprechend die Naht recht lang (es wurden nicht nur die Eierstöcke, sondern auch die Gebärmutter kpl. entfernt), daher bildeten sich auch viele solcher "Beulen".
Wir hatten die OP in einer Tierklinik mit sehr gutem Ruf machen lassen und der Chefarzt erklärte uns dann, das es zwar recht selten vor kommt, aber immer mal wieder genetisch passieren kann. Dieses innere Nahtmaterial löst sich ja normalerweise selbst auf . Bei unserer Bessy hatte es sich aber nicht aufgelöst und abgekapselt, dadurch kam dann eine innere Entzündung mit Eiter und brach wie eine Fistel nach außen schon teilweise auf.
Uns wurde dann geraten, das wir an allen Einstichstellen die Naht nochmals öffnen lassen um die inneren Fäden ziehen zu lassen.
So haben wir es dann auch in dieser Tierklinik gleich machen lassen. Unser Hund war ein total geduldiges Tier und hielt sogar ohne Narkose (nur mit örtlicher Betäubung) still und der TA hat tatsächlich noch die vollständigen Fäden mit einer Pinzette aus diesem Untergewebe heraus zupfen können...…. es hatte sich nicht die geringste Zersetzung des Nahtmaterials gezeigt und es hätten sich ohne die Entfernung dieser Fäden noch weitere Entzündungen entwickeln können.

Zeitgleich hatten wir auch unsere 2. Hündin (eine Mischlingshündin) in der Klinik kastrieren lassen.
Obwohl es keinerlei Verwandtschaft zwischen den beiden Hündinnen gab, hatten wir auch bei ihr Probleme. Diese Hündin hatte versprengtes Eileitermaterial in der Bauchhöhle und zeigte gleich nach der OP wieder bereits Läufigkeitsanzeichen.
Auch diese Hündin musste nochmals operiert werden um durch eine Ausschabung der Bauchhöhle dieses versprengte Eileitermaterial zu entfernen (das konnte während der ersten Total-OP einfach nicht erkannt werden und stellte sich erst durch die anhaltenden Läufigkeitsprobleme heraus).

Bei beiden heilte danach alles gut ab und es gab danach keine Probleme mehr.
Manchmal passiert es halt einfach so, das trotz guter TÄ gleich bei beiden Tieren Probleme als OP-Folge entstehen, unsere Hunde waren dabei auch lebhaft und spielten trotzdem wie wild, es muss sie offensichtlich auch nicht viel belastet haben.

Lasst es gründlich von dem TA nachbehandeln und die Probleme beseitigen, danach wird bestimmt alles gut abheilen.

Übrigens, unsere zuletzt eingezogene Katze (Lotte) wurde vor einem Jahr nach der Abgabe dann noch im Tierheim kastriert.
Auch bei ihr wurde dieses eklig schmeckende Spray auf die Naht gesprüht und sie hat dadurch überhaupt nicht an der Naht geleckt, da konnte sie schon nach kurzer Zeit wieder ohne den Body rum laufen.
Im Tierheim wird wohl immer dieses Spray genommen, denn sie könnten sonst ja kaum die Katzen entsprechend beobachten, damit sie nicht lecken oder sich etwas entzündet ……. die meisten lassen sich ja zum Zeitpunkt der nötig werdenden Kastration noch nicht anfassen und sind zu scheu, oder wild um dann mit einem Hut klar zu kommen.
Auch die Nahttechnik muss bei Tierheim-OP scheinbar anders ausgeführt werden, denn bei unserer Lotte sah das alles ziemlich "zusammen geschnürt" an der Naht aus (im Gegensatz zu der bei unserem TA privat kastrierten Emma) und ich dachte auch zunächst, das sich dort einige Knubbel bilden würden.
Nach einiger Zeit (vermutlich nachdem sich innen die Fäden aufgelöst hatten) glättete sich die Naht immer mehr und jetzt nach einem Jahr sieht man überhaupt nichts mehr davon.
 
Minami

Minami

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Vielen Dank für die Antworten:)

Das Silberspray hat er sich in kürzester Zeit abgeschleckt, ich hab ihn natürlich versucht davon abzuhalten.. ohne Erfolg.
Ja, es sind Geschwister.
Bei dem Mädchen, ist die Schwellung langsam zurückgegangen, zwar immernoch ersichtlich, aber wesentlich kleiner als zuvor.
Ich soll nun das Spray bei dem Kater über das Wochenende benutzen und dann kommenden Montag nochmals vorstellig werden, ich hoffe, dsss er nicht erneut operiert werden muss..
 
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