Emily, mein Robbenmädchen, ist schwer krank

Diskutiere Emily, mein Robbenmädchen, ist schwer krank im Krankheiten-Innere Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Seit heute morgen ist Emily in stationärer Behandlung, gestern bin ich mit ihr zum Notdienst gefahren (mein TA hatte selbst Notdienst), weil sie...
Kabifra

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Seit heute morgen ist Emily in stationärer Behandlung, gestern bin ich mit ihr zum Notdienst gefahren (mein TA hatte selbst Notdienst), weil sie seit gestern morgen nur noch alles erbrochen hat, Futter, Wasser, Galle, und ganz offensichtlich etwas mit ihr ernsthaft nicht stimmte. Sie bekam Cerenia und Ranitidin gespritzt, hat dann gestern tagsüber was gegessen, das blieb auch drin, machte auf mich aber nach wie vor einen kranken Eindruck. Also heute morgen um 8 Uhr zum TA, er behielt sie gleich da, um ein Blutbild zu machen und sie ggfs. an den Tropf zu hängen.

Nun ist das Ergebnis des Blutbilds da. Emily ist schwerkrank. Gallenblasenentzündung und Gelbsucht, mit abnorm hohen Werten, erhöhte Leberwerte, eine eindeutige Pankreatitis, die Nierenwerte (Krea und Harnstoff) sind seit dem letzten Blutbild deutlich gestiegen. Nun hängt mein Robbenmädchen am Tropf, bekommt AB, Cortison,
Schmerzmittel. Sie muss wahrscheinlich die ganze Woche dort bleiben. Der TA sagte, mit diesen hohen Werten gibt er keine Katze mit nachhause.

Nun kommt es darauf an, ob die Medikamente anschlagen und ob sie etwas frisst. Der stationäre Aufenthalt ist für meine überaus scheue, sensible Emily eine Tortur, aber sie muss auch starke Schmerzen gehabt haben und wenn sie nun ein Schmerzmittel kriegt, dauerhaft über den Tropf, und etwas gegen die Übelkeit, dann fühlt sie sich vielleicht auch ein bißchen besser und frisst und kämpft wieder. Die Gallenblasenentzündung und die Pankreatitis müssen sehr schmerzhaft sein, und solche hohen Werte entstehen nicht über Nacht, das heißt, sie plagt sich schon eine ganze Weile damit herum.

Es sieht nicht gut aus für Emily. Nicht nur wegen der Erkrankungen an sich, sondern weil Emily zuhause nichts, absolut nichts übers Futter oder in Leckerlies nimmt und man ihr weder täglich Schmerzmittel noch ein AB noch Enzyme oder Ähnliches zuhause geben kann. :cry: Eine Behandlung außerhalb der stationären mit Versorgung durch den Tropf ist bei ihr nicht möglich. Ich kann auch nicht täglich oder alle zwei Tage mit ihr zum TA, weil ich sie dann gar nicht mehr kriege und sie flüchtet, sobald ich nur die Hand nach irgendwas ausstrecke.

Die Werte vom Blutbild für diejenigen, die Ahnung davon haben:

Kreatinin: 273 (0-140)
Harnstoff: 16 (5-11)
Phosphat: 1,2 (1,7)
Pankreas, alpha-Amylase: 2,214 (489-1,809)
Lipase: 86 (0-57)
Leber:
AST: 164 (0-59)
ALT :162(0-91)
Bilirubin: 61,53 (0-8,55)
GLDH 50: (0-11,2)

Ich habe - außer dem Erbrechen - nichts bemerkt, außer gestern, da kauerte sie auch so in dieser Schmerzhaltung, dass ich dachte, oh, sie hat richtig Bauchweh. Aber sonst - nichts. Sie hat mit Appetit gefressen, sie hat sich gesonnt, sie lag ausgestreckt-entspannt herum, sie hat geschmust, ihr Onsior genommen, ihre Leckerlies (Sauce ohne alles, Milch) aufgeschleckt. Kein Anzeichen, nicht das geringste, dass es ihr nicht gut geht und dass sie wohl schon wochenlang Schmerzen hat.

Der TA machte einen ziemlich ernsten Eindruck, keine lockeren Sprüche wie sonst, kein Lächeln beim Erörtern des Befundes und des BB. Über irgendwelche Prognosen mag er sich nicht auslassen, er nennt das immer "Kaffeesatzleserei" und hat ja auch recht damit. Aber allein seine Aussage, dass die Werte abnorm erhöht sind und er Emily unter keinen Umständen die nächsten Tage stationär entlässt, sprechen für sich.

Warum nur mein Robbenmädchen ... Ich habe ihr versprochen, sie nie leiden zu lassen. Jetzt sitzt sie allein im Krankenkäfig und ich kann ihr nicht helfen, kann sie nicht streicheln, ihr keine Zuflucht bieten. Ich weiß nicht, ob sie durchhält, wenn sie länger dort bleiben muss.

Es ist so schrecklich. Ich könnte momentan heulen. Hilft aber auch nicht weiter.
 
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31.08.2015
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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Tina2014

Tina2014

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Ach Mann, ich muss gleich mitheulen :cry::cry::cry:. Arme Emily :cry::cry::cry:

Das kann man fast gar nicht glauben, dass es so schlimm ist, und sie hat noch mit Appetit gefressen ::?

Appetit ist doch ein gutes Zeichen...

Ich drücke megafest die Daumen !!

::knuddel::knuddel
 
Kabifra

Kabifra

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Danke, Tina.

Ich weiß nicht, ob Appetit ein gutes Zeichen ist. Man sagt das immer so dahin. Aber langsam frage ich mich, ob Katzen nicht einfach einen ungeheueren Überlebenswillen haben und um jeden Preis noch fressen, solange sie können und solange sie die Schmerzen und Beschwerden irgendwie verbergen oder aushalten können.

Wenn eine Katze wie Emily bei solchen Werten und solchen schmerzhaften Mehrfacherkrankungen noch scheinbar munter frisst, heißt das nur, dass sie leben will - aber nicht, dass es ihr gut geht. Das lerne ich gerade auf eine Weise, die mir das Herz zerreißt. Ich dachte nämlich auch immer, solange sie gut futtert und ihre Leckerlies mag, ist alles in Ordnung.

Nichts ist in Ordnung. :cry:
 
Josy1988

Josy1988

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Ohje, mir kamen auch gleich die Tränen, als ich das gelesen habe.

Das arme Robbenmädchen. Die Werte sehen echt nicht gut aus und es ist wirklich wieder traurig zu lesen, wie gut Katzen ihre Probleme verstecken.
Und du achtest ja wirklich mit Argusaugen auf jede winzige Veränderung.

Nun bleibt mir nur, die Daumen zu drücken, dass die Medikamente schnell und gut anschlagen und sich zumindest die akuten Probleme irgendwie in den Griff bekommen lassen.

Und natürlich, dass sie dort frisst und sich mit ihrem Käfig irgendwie arrangiert.

Kannst du sie denn besuchen oder würde es das für sie nur noch schlimmer machen?

Ich denke ganz fest an euch und drücke alle Daumen und Pfoten ::knuddel
 
Tina2014

Tina2014

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Ich habe mir gerade noch mal Speedys Werte vom Sommer 2014 angeschaut. Er hatte das Essen komplett eingestellt und hatte ja auch Gelbsucht und Leber- und Gallenprobleme. Am 28.07. waren die Leber- und Nierenwerte schlecht. Er hat dann zu seinen Nierenmedikamenten noch Prednisolon bekommen, und am 08.08.14 waren die Leberwerte wieder in der Norm und die Nierenwerte deutlich besser.

Bei Emily ist natürlich das Schlimme, dass sie keine Medizin nimmt:cry::cry:. Ich hoffe sehr, dass die Infusionen ihr helfen !!!

::knuddel
 
Kabifra

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Das arme Robbenmädchen. Die Werte sehen echt nicht gut aus und es ist wirklich wieder traurig zu lesen, wie gut Katzen ihre Probleme verstecken.
Und du achtest ja wirklich mit Argusaugen auf jede winzige Veränderung.
...
Kannst du sie denn besuchen oder würde es das für sie nur noch schlimmer machen?
Ich versuche wirklich, bei den kleinsten Anzeichen, dass etwas nicht stimmen könnte, sofort zu reagieren. Manchmal erwische ich etwas damit rechtzeitig (wie bei Finja neulich), aber bei Emily haben bei mir keinerlei Alarmglocken innerlich angeschlagen. :cry: Sie spuckt ja schon ihr ganzes Leben lang immer wieder mal, außerdem ist das bei CNI nicht unbedingt ungewöhnlich und extrem besorgniserregend, sondern gehört sozusagen mit dazu. Und sonst hat sie keinerlei Verdachtsmomente geliefert. O.k., sie war in den letzten Monaten ruhiger als sonst bisher, aber bei wochenlanger Hitze um die 35 Grad erwartet man auch keine Katzen, die wild herumtoben. Ich dachte, es läge an der Hitze. Zumal sie auch immer gefressen hat.

Trotzdem mache ich mir Vorwürfe. Wäre ich doch bloß früher mit ihr zur Kontrolle gegangen (Blutbild). Ich bin es nicht, weil es immer eine äußerst stressige Aktion für sie ist, sie einzufangen, und ihr Befinden mir keinen Anhaltspunkt dafür gab, dass ein Blutbild unbedingt nötig wäre. Das letzte Blutbild vor einem Jahr sah gut aus (bis auf die beginnende CNI), keinerlei Abweichungen sonst, und auch der TA meinte, es bringe bei Emily nichts, alle sechs Monate zu testen, zumal sie zuhause nichts an Medis nimmt.

Oh Mist. Ich fühle mich so elend, zu wissen, dass sie so fürchterlich krank ist und ich es nicht irgendwie aufhalten konnte.

Ich habe mir gerade noch mal Speedys Werte vom Sommer 2014 angeschaut. Er hatte das Essen komplett eingestellt und hatte ja auch Gelbsucht und Leber- und Gallenprobleme. Am 28.07. waren die Leber- und Nierenwerte schlecht. Er hat dann zu seinen Nierenmedikamenten noch Prednisolon bekommen, und am 08.08.14 waren die Leberwerte wieder in der Norm und die Nierenwerte deutlich besser.

Bei Emily ist natürlich das Schlimme, dass sie keine Medizin nimmt:cry::cry:. Ich hoffe sehr, dass die Infusionen ihr helfen !!!
Das hoffe ich auch. Aber es wird wohl nicht reichen, um ihre Werte dauerhaft runterzukriegen, wenn sie nicht zusätzlich Medikamente weiter bekommt.

Cortison will ihr der TA nicht gleich in höherer Dosis geben, weil das wiederum ihren chronischen Herpes ausbrechen lässt (wissen wir aus leidvoller, mehrfacher Erfahrung in den letzten 10 Jahren damit). Diese Baustelle hat sie ja auch noch. Wenn das nun auch noch dazukäme, hätte sie wohl gar keine Chance mehr. Denn mit Herpes hat sie Schnupfen, entzündete Augen, frisst nichts mehr und ist richtig krank - wie mit Katzenschnupfen eben. Wenn das nun noch mit dazukäme, könnte man ihr gar nicht mehr so viele Medikamente intravenös geben und sonst verabreichen, wie sie brauchen würde, und sie würde den extremen Stress dann auch nicht mehr aushalten.

Der TA versucht es jetzt mal mit einer eher kleinen Dosis Prednisolon (obwohl eine höhere besser wäre), um das irgendwie auszubalancieren.

Warum habe ich bloß nichts gemerkt .... Ich bin nicht einmal auf die Idee gekommen, sie könnte außer CNI noch was haben. Ich dachte nur in den letzten Wochen mal, dass ihre Nierenwerte sicher etwas gestiegen sind, weil sie halt keinerlei Binder oder Medis nimmt und auch keine Nierendiät mehr wollte. Dass allein diese Werte so stark gestiegen sind, hätte ich auch nicht vermutet. Dass soviel anderes völllig entgleist ist, erst recht nicht. Sie hat es unglaublich gut verborgen.
 
Kabifra

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Josy,

besuchen kann ich sie nicht. Die TA-Praxis ist nicht so riesig groß, erst recht nicht der Raum für die stationäre Intensivbehandlung, und es sind auch noch andere schwerkranke Tiere dort. Wenn jeder Tierbesitzer da anmarschiert käme und seinen Liebling besuchen will, würde das nur größte Unruhe auslösen und den kranken Tieren nur schaden. Das bringt nichts. Nicht bei schwerkranken Tieren, die Ruhe und eine gute Intensivversorgung brauchen.

Ich bin heute noch extra ziemlich weit gefahren, um das von Emily momentan bevorzugte Trofu nachzukaufen. Habe Stinkekissen für sie mitgenommen, um ihr eine Freude zu machen, und die Paste sowie die "Milkies" gekauft, die sie manchmal so gern mag. Jetzt liegt alles da und mir kommen die Tränen, wenn ich es sehe und an Emily in ihrem Krankenkäfig und ihrem Zustand denke.
 
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waldi

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Liebe Miraculix,

es tut mir sehr leid, ich weiß was Du jetzt grade für Kummer und große Sorge hast
Mein Brösel hatte auch mal eine ganz akute Bauchspeicheldrüsenentzündung und mußte deshalb stationär einige Tage beim TA an den Tropf. Ebenfalls Schmerzmittel und AB über Infusion, ich denke das ist sowieso die einzige Behandlung, die richtig ist in dem Moment.
Bei Brösel hat alles gut angeschlagen, nach ein paar Tagen hat der TA ihr etwas Nahrung eingegeben und als die drinne geblieben ist, durfte ich ihn zum WE nach Hause nehmen.
Er hat dann auch danach keine Medikamente mehr gebraucht, mit der stationären Behandlung war alles wieder ok.
Ich hoffe für Emily ganz doll daß das bei ihr auch so ist, Dein TA hat richtig reagiert und nimmt die Sache sehr ernst, von daher ist sie bestimmt gut aufgehoben.

LG
Waldi
 
Kabifra

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Waldi, danke!

Finja hatte in den letzten Tagen auch eine akute Pankreatitis, und die stationäre Behandlung relativ schnell nach Ausbruch der Pankreatitis hat bei ihr gut angeschlagen. Sie scheint wieder o.k. zu sein (mit 14-tägigem AB-Depot). Ihr Blutbild weist allerdings keinerlei sonstigen Abweichungen auf, außer einem moderat erhöhten (und in letzter Zeit sogar gesunkenen) Kreatininwert. In so einer Situation kann man offenbar mit intravenöser Sofortbehandlung einiges erreichen.

Bei Emily sieht es leider viel ungünstiger aus. Sie hat so viele erhöhte Werte, dass man schon beinahe an ein multiples langsames Organversagen denken muss. CNI, Gallenblasenentzündung und Gelbsucht, akute Pankreatitis, erhöhte Leberwerte plus die Arthritis mit deutlichen Knorpelveränderungen (auf US erkennbar), plus die chronische Herpesinfektion - das sind mehr Baustellen, als man vermutlich mit einigen Tagen Tropf behandeln kann. Zumal die Werte teilweise wirklich extrem erhöht sind. An den Nieren lässt sich eh nichts "reparieren", allein die deutlich schlechter gewordene CNI würde Emily schon schwer belasten und durch den erhöhten Harnstoffwert ständige Übelkeit auslösen.

Nein, es sieht nicht gut aus. Was anderes kann man eigentlich dazu nicht sagen. Vielleicht geschieht ein Wunder und die Triaditis lässt sich mit vier, fünf Tagen stationärer Behandlung ausheilen. Aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht dran. Denn bei diesen Werten ist das Ganze schon ziemlich weit fortgeschritten. Einige Tage AB, Cortison und Schmerzmittel sind ganz sicher gut, schon allein weil sie Emily vielleicht von allzu starken Schmerzen befreien, und aktuelle das Beste, was man tun kann, aber ganz sicher auch nicht ausreichend, um sie wieder auf die Beine und in einen halbwegs normalen Wertebereich zu bekommen.

Mein Robbenmädchen bräuchte schon ein sehr großes Wunder dafür. :cry:
 
romulus

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Es tut mir in der Seele weh, das zu lesen, die Bluwerte sind wirklich katastrophal, da kann man nichts beschönigen. Das Problem liegt wohl in erster Linie in der Leber, von Pankreatitis sehe ich nichts (das kann man nur über fPLI diagnostizieren, weil Lipase und Amylase auch von anderen Organen gebildet werden).
Aber das nur am Rand, es hilft Dir auch nicht weiter und die arme Kleine ist wirklich schwerst krank.
Hoffentlich schafft sie es , hoffentlich kann der Doc ihr helfen!
Meine Daumen sind natürlich gedrückt, aber ich fürchte, das reicht nicht.....::knuddel
 
mortikater

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Es tut mir auch so schrecklich leid, lesen zu müssen, dass Emily so krank ist. :cry:

Ich denke auch, dass in erster Linie die Leber die Probleme verursacht, aber ich habe keine Erfahrungen mit meinen eigenen Katzen.

Bei Mette schlug die IBD/Pankreatitis auf die Nieren. Bei Mika trotz sehr viel höherer Bauchspeicheldrüsenwerte bisher Gott sei Dank nicht. Aber Mette, Mika und Kimi hatten nichts an der Leber.

Jeder Verlauf ist anders, wir können nur hoffen und Daumen drücken für Emily.
 
Kabifra

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Es tut mir in der Seele weh, das zu lesen, die Bluwerte sind wirklich katastrophal, da kann man nichts beschönigen. ...
Aber das nur am Rand, es hilft Dir auch nicht weiter und die arme Kleine ist wirklich schwerst krank.
Hoffentlich schafft sie es , hoffentlich kann der Doc ihr helfen!
Meine Daumen sind natürlich gedrückt, aber ich fürchte, das reicht nicht.....::knuddel
Meine Einschätzung ist so wie deine.

Ich hoffe, dass sie es schafft, allerdings hoffe ich nur dann darauf, wenn es für sie keine Verlängerung ihres Leidens bedeutet. Denn nichts wäre schlimmer als sie nachhause zu bekommen, zusehen zu müssen, wie es wieder schlimmer wird, wieder stationär zum TA, wieder nachhause .... Ich glaube, das würde Emily ohnehin nicht lang überstehen, weil auch der Stress (ganz abgesehen von den körperlichen Beschwerden) viel zu groß werden würde.

Der TA ist auch nicht optimistisch. So gut kenne ich ihn nach zehn Jahren, um zu wissen, wie er wann reagiert, und so wie gestern reagiert er nur, wenn es sehr ernst ist.

Der fPli-Wert wurde auch gemacht, aber ich habe den Wert nicht mehr im Kopf, das lief extra, glaube ich, soweit ich mich entsinne. Spielt wohl auch keine große Rolle im Ganzen.

Die Leberwerte sind einfach abgrundtief katastrophal. Auch der TA sagte, so hohe Werte habe er selten bisher gesehen. Was mich so unbeschreiblich schockt, ist, dass Emily nichts, NICHTS davon anzumerken war! Sie hat gefuttert, gut und mit Appetit gefuttert (bis auf Sonntag), sie hat geschmust, sich gesonnt, ist auf den Kratzbaum rauf- und runtergesprintet - ich wäre niemals, nicht mal wenn ich sie mit Argusaugen beobachtet hätte, darauf gekommen, dass sie schwerstkrank ist! Sie hat mir keine Chance gelassen, es zu bemerken. Warum nur, warum verbergen Katzen ihr Leiden bis zuletzt, bis sie es nicht mehr aushalten und man ihnen nicht mehr helfen kann? Es ist so furchtbar zu wissen, dass mein Robbenmädchen so krank war, ohne dass ich das Geringste davon mitgekriegt habe.

Es tut mir auch so schrecklich leid, lesen zu müssen, dass Emily so krank ist. :cry: ...
Jeder Verlauf ist anders, wir können nur hoffen und Daumen drücken für Emily.
Danke, Petra, für dein Mitgefühl und die gedrückten Daumen. Romulus hat es schon nüchtern und realistisch gesagt: gedrückte Daumen und Hoffen werden Emily diesmal wohl nicht mehr helfen können. Aber es bleibt der letzte Hoffnungsschimmer, dass ein kleines Wunder passiert und die massiven Medikamente und Infusionen zumindest Leber- und Gallenwerte und die Pankreatitis nochmals eindämmen und runterkriegen können. Wobei ich das bei diesen Leberwerten nicht glaube ....

Ich denke, realistisch gesehen läuft es auf ein multiples Organversagen raus. Man kann nicht Nieren, Leber, Galle, Pankreas und Darm durch ein paar Tage Infusionen "reparieren" und ausheilen. Das zu hoffen wäre naiv.

Aber wie alle Katzenbesitzer hier, die schwerstkranke Katzen hatten und haben, hoffe ich trotzdem auf ein Wunder. Mein kleines Robbenmädchen, das mich seit über zehn Jahren begleitet und mit mir (und auch selbst) schon soviel durchgestanden hat, meine wunderschöne, kluge, feine, harmoniebedürftige Emily - es darf einfach nicht sein, dass es für sie so schlimm endet.
 
Kabifra

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Heute mittag so gegen 12 Uhr soll ich anrufen, um zu erfahren, wie Emily die Nacht und den Vormittag überstanden hat. Falls der TA vorher telefonisch sich bei mir meldet, ist klar, worum es geht. :cry:

Ich weiß nicht mehr, worauf ich hoffen soll. Dass sie es noch einmal schafft, um dann zuhause ohne Medis wieder schwerstkrank zu werden, oder ob sie es nicht mehr schafft und man ihr weiteres Leiden ersparen kann. Wenn ich daran denke, kommen mir die Tränen.
 
lux aeterna

lux aeterna

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Ohje, das ist schwer... :tröst: Ich wünsche Dir viel Kraft für das, was kommt.
 
Rosi

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Oh nein, jetzt ist es doch so schlimm geworden. :-( Es tut mir sehr leid, dass Du solche Sorgen hast, wo Du doch einen schönen Urlaub mit Deinen beiden verbringen wolltest. ::knuddel

Die Werte sind nicht sehr schön, aber ich glaube, die Leber ist das einzige Organ, das sowohl negativ als auch positiv schnell umschlagen kann. Also bleibt ein Hoffnungsschimmer. Hier sind auch alle Daumen gedrückt, dass Emily sich noch einmal hochkämpfen kann und will.
 
romulus

romulus

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Ein Fünkchen Hoffnung bleibt immer bis zum Schluß, dass der TA vll. die Ursache für diesen Zustand findet und kausal behandeln kann - ich wünschte es Euch so sehr ::knuddel
 

waldi

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ich kann auch nur hoffen und Daumen drücken:cry:
Mir geht es immer wie Dir, das schlimmste für mich ist, wenn meine Katzen leiden müssen, das ist das Letzte was ich will....
Wenn man es nur als früher merken würde.

Ganz traurigen Gruß
Waldi
 
mortikater

mortikater

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Schlimmes Warten, ich weiß, wie einem da zumute ist.

Hoffentlich gibt es bißchen Hoffnung. Mach dir keine Vorwürfe, so weit ich gelesen habe, ist dieses plötzliche Auftreten typisch und alle Blutbilder der Welt können letztlich auch einen bösen Verlauf nicht beeinflussen, das habe ich bei meinen Katzen gesehen. Naomi hatte noch vier Monate vor ihrem Tod ein perfektes Blutbild.
 
Kabifra

Kabifra

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Eben habe ich mit der TÄ telefoniert und bin jetzt noch verwirrter und verunsicherter als vorher. Emily hätte "ein bißchen" über Nacht gefressen und es sei auch "weitgehend" (?) dringeblieben. Sie wollten heute nochmal das Labor überprüfen (also ein neues Blutbild), und evtl. bekäme ich sie dann heute abend schon mit nachhause. 8O Hallo?!? Gestern erzählt mir der Chef-TA, Emily sei sehr krank, mit diesen abnorm hohen Werten gebe er keine Katze nachhause, heute ist das offenbar schon nicht mehr so relevant? Ich habe bei der TÄ auch gesagt, dass mich ihre Aussage jetzt sehr verwirrt, weil ich gestern vom Dr. S. etwas ganz anderes gehört hätte, und sie meinte, sie habe das aber eben mit Dr. S. so besprochen ....

Die wollen mir doch nicht weismachen, dass diese Blutwerte von gestern über Nacht mit ein paar Stunden Tropf schon wieder so weit runter sind, dass man Emily gefahrlos mit nachhause geben kann?! Finja, die ein gutes, normales BB hatte, mit nur einem leicht erhöhten Krea und einer relativ leichten Pankreatitis, musste zweieinhalb Tage stationär am Tropf bleiben. Emily mit zigfach erhöhten Werten und einer ganzen Reihe von Erkrankungen ist nach einem Tag am Tropf wieder fit, oder wie?!

Ich fühle mich momentan einfach nur verarscht von der Praxis und den TÄ.
Zum ersten Mal, seit ich dort mit meinen Katzen Patientin bin, und das ist immerhin schon über zehn Jahre.

Haben die eine falsche Katze angeschaut?! Vielleicht hätte ich sagen sollen, hallo, gucken Sie bitte mal die schwarze Katze an, das ist nämlich meine, und die war gestern laut TA noch schwerkrank.

Oh Mann!!!! Da stirbt man halb vor Angst daheim und dann kriegt man so einen Sch..... zu hören.

Ach ja, sie rufen nachmittags noch zurück, ob ich Emily abholen kann. Oh ja, natürlich, und dann tu' ich einfach so, als wäre nichts gewesen, ignoriere den Befund und die Werte von gestern und lasse Emily ohne Medis zuhause rumlaufen und warte, bis sie endgültig zusammenbricht. Oder wie stellen die sich das vor?
 

waldi

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Liebe Miraculix,

ich kann Dich sowas von verstehen, aber warte doch erstmal ab was der neuerliche Befund des BB sagt. Und dann entscheide, mein TA sagt z.B., daß es für die Katze natürlich letzten Endes immer das Beste ist wenn sie zuhause ist. Aber das heißt natürlich nicht, daß sie nicht stationär bleibt, wenn es ihr entsprechend schlecht geht.
Die andere Seite ist die, wenn Emily nochmals eine Nacht bleibt, ist da dann jemand nachts da wo auf sie schaut und ggf. etwas tun kann oder ist sie da ganz alleine?

Als mein Brösel mir damals mit nach Hause gegeben wurde (ich hatte Dir ja vor einigen Tagen hier davon erzählt) bezweifelte ich auch daß das die Bessere Lösung ist, aber die TA-Helferin sagte mir, der TA würde das nicht tun, wenn er der Meinung wäre, daß es noch nicht geht.
Das hat mich einigermaßen beruhigt vor allem dahingehend, weil ich ihm wirklich vertraue.
Falls Du die Maus tatsächlich mit nach Hause nehmen solltest/dürftest, dann rede nochmals mit dem TA, frage ihn warum er der Meinung ist daß das so in Ordnung wäre.
Das BB wird sicherlich nicht jetzt top sein nur von Infusionen, da muß man teilweise ja auch mit Medikamenten ran.

Ich drücke Dir einfach mal meine Daumen und denke ganz fest an Dich und die kleine Emily::knuddel
 
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