Einzelkatze - schlechtes Gewissen

Diskutiere Einzelkatze - schlechtes Gewissen im Katzen-Sonstiges Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo liebe Foris Ich hab ein Problem: Mein Mann und ich hatten zwei herzallerliebste Miezen und die sind vor 3 und 4 Jahren im Alter...

*Heike*

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Hallo liebe Foris


Ich hab ein Problem:


Mein Mann und ich hatten zwei herzallerliebste Miezen und die sind vor 3 und 4 Jahren im Alter gestorben und wir waren uns einig keine Tierchen mehr zu nehmen.

Jetzt bin ich aber schwach geworden, als sich meine Freundin einen kleinen Coonie angeschafft hat und hab meinem mann in den Ohren gelegen. Mit Bedenken stimmte er dann endlich zu und ich hab mir glücklich die kleine Noxie geholt. ( geb. 20.07.05 - ca. 5 Wochen
bei mir)

Die Kleene ist sehr scheu und kommt nur aus ihrem Versteck vor wenn ich anwesend bin. Ich habe mein Büro im Nebenhaus und kann jederzeit zu ihr gehen, um mit ihr zu spielen, also bin ich da naturgemäss mehr als häufig.

Na ja schmusen tut sie nicht sehr gerne und wenn auch nur, wenn ich sie "grabsche" und auf meinen Schoss setze. Das findet sie dann gut und ist so drauf wie alle Katzen beim schmusen. Nur von allein kommt sie leider nicht.


Ansonsten ist sie gesund und munter und will alles essen, was auf meinem Teller liegt
Man höre und staune: ich hab sie noch nie fauchen gehört


Soweit so gut: obwohl ich mich viel kümmere und wir einen Garten haben, habe ich ein schlechtes Gewissen und wollte ihr einen Spielgefährten besorgen und da macht mein Mann nicht mit. Das sehe ich auch ein, wir hatten eine klare Vereinbarung und da habe ich auch nicht das Recht weiter auf ihm rumzunerven, denn das bringt es auch nicht - er ist da konsequent. Diese Option habe ich also nicht.

Jetzt plagt mich aber das schlechte Gewissen insweit, weil hier fast alle im Forum mindestes 2 Katzen haben. Das war mir so vorher gar nicht bekannt.

Kann die Miez auch mit 2 Menschen richtig glücklich werden, die sie natürlich lieben und wenn sie raus kann oder soll ich sie lieber weggeben zu jemanden der noch eine Katze kriegt. Das würde ich wohl zwar nicht hinkriegen, aber wie ist denn mal eure Meinung dazu ?

 
10.12.2005
#1

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Gast

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Aiur

Aiur

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Meiner Meinung nach kann eine normal sozialisierte Katze mit einem oder mehreren Menschen niemals so glücklich und ausgelastet sein/werden, wie sie es wäre, wenn sie ihr volles natürliches Verhaltensspekrum mit einem kätzischen Partner ausleben kann.

Wir Menschen sindnichts als "billige Katzenimitate", denn das meiste ihrer feinen Gestik und Mimik verstehen wir überhaupt nicht. Allein für uns behalten sie einen Ton bei, den sie normalerweise im Babyalter schon ablegen- das miauen. Einfach weil wir sonst nicht verstehen, was sie von uns wollen.

Jeder, der einmal zwei oder mehrere Katzen beim gemeinsamen Spiel, putzen, raufen, erkunden oder einfach nur zusammensein beobachtet hat, wird das bestätigen können.

Egal wie viel wir uns mit ihnen beschäftigen, so vieles können wir ihnen nicht geben, was ihnen nur ein gleichartiger Katzenpartner geben kann.

So gut wie keine Katze wird als Einzelgänger geboren, der Mensch macht sie dazu.

WENN ihr sie wirklich auf Biegen und Brechen alleine halten wollt, so werdet ihr ihr mindestens Freigang gewähren müssen.

Eine einzeln gehaltene Wohnungskatze verkümmert und stumpft früher oder später sehr weit ab.
Einem selbst fällt das gar nicht auf, weil es ein langsamer, schleichender Prozess ist.
Aber DANN, wenn eine zweite Katze dazu kommt, weiss man, das die Katze vorher weder ausgelastet noch wirklich glücklich gewesen sein kann.

wir haben das so bei Odin erlebt, den wir zuerst als vom TH bescheinigten "echten einzelgänger" bekommen hatten.

Nun- das ist er nicht
 

Buddycat

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Hallo Heike, erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem süßen Kätzchen. Ist ja wirklich herzallerliebst. Dein Kätzchen wird bestimmt auch noch allein zum schmusen kommen, sie ist ja erst 5 Wochen bei euch.
Das sehe ich auch ein, wir hatten eine klare Vereinbarung und da habe ich auch nicht das Recht weiter auf ihm rumzunerven, denn das bringt es auch nicht - er ist da konsequent. Diese Option habe ich also nicht.
Bei uns war es auch so. Die Zustimmung gab es von Seiten meines Mannes für eine Katze. Ich wollte ja anfangs selber auch nur eine Katze.
Ich hab trotzdem genervt. Und zu meinem Geburtstag im Oktober gabs dann die Zustimmung zu der Zweitkatze.
Wenn ich die beiden beobachte, muss ich auch immer wieder feststellen, dass kein Mensch das Spiel zweier Katzen ersetzen kann. Und mein Mann ist heut auch glücklich drüber, dass Buddy jetzt eine Kumpeline hat.
Versuch, deinen Mann umzustimmen
.
 
Santino

Santino

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Ich kann mich Aiur nur anschliessen.

Meiner Meinung nach sollte man Katzen nicht alleine halten, sie sind sehr soziale Tiere.
Ich weiss nicht ,aber bekommt deine Katze Freigang? Wenn ja, kann sie ja draussen ihre Kontakte pflegen, vorrausgesetzt, bei euch in der Gegend gibt es Katzen...
 

stanzi

Gast
Eigentlich dürfte ich hier gar nicht tönen, denn ich hatte jahrelang auch eine Einzelkatze. erst nachdem ich hier im Forum war, begann auch mich das schlechte Gewissen zu plagen. Nach viel Nachdenken und hin und her, habe ich meiner Katze nach 3,5 Jahren dann einen Kater dazu gesellt. Das war natürlich viel zu spät. Die beiden werden wahrscheinlich nie Freunde werden, obwohl der Kater einfach eine Seele von Katze ist. Aber Mascha war einfach zu lange alleine.
Trotzdem habe ich jetzt nicht mehr so ein schlechtes Gewissen, wenn ich zur Arbeit gehe. Denn beäugen und bespitzeln und immer schauen, was der andere macht, das klappt prima. Und diese gähnende Langeweile, die sicher viele Einzelkatzen empfinden, wenn Dosi arbeiten ist, die ist weg.
Wenn ich mich in eine andere Zeit versetzen könnt oder nochmal vor der Situation stehe, dann würde ich von Anfang an 2 Katzen nehmen. Da gibt es in der Regel keine Probleme.
Du hast diese Chance noch. Deine Katze ist noch ganz jung. Und gerade Kitten brauchen nichts dringender als die Gesellschaft ihrer Artgenossen.
Ich bin so froh, dass die meisten Züchter und Tierheime ihre Tiere überhaupt gar nicht mehr in Einzelhaltung abgeben.
Ich habe damals wirklich aus Unwissenheit gehandelt, weil ich immer nur gehört habe, dass Katzen Einzelgänger sind. Mit dem Wissen von heute würde ich sagen: Nie wieder Einzelkatze. Wenn Dosi berufstätig ist, ist das einfach Mist.
 

steamie

Gast
Hi,

ich kann Dich sooo gut verstehen!:wink:
In meinem Fall ist es allerdings ein bisschen anders, denn wir haben neben Merlin noch eine Hündin. Eine Cairn-Terrier-Hündin namens Lana, dreieinhalb Jahre alt.
Merlin kam vor einem Jahr zu uns. Die beiden verstehen sich sehr gut. Wenn ich mit Lana draussen war (Merlin ist Wohnungs-u. Balkonkater) begrüsst er Lana immer ganz stürmisch, hängt ihr fast um den Hals. Dann gibt es ein Wettrennen der beiden über den Flur bis auf dem Wohnzimmerteppich. Jedesmal! Auch schlafen die beiden nebeneinander auf dem Teppich. Und Merlin trinkt nur aus Lanas Wassernapf, seinen eigenen findet er so doooof.

Nun hätte ich auch gerne eine zweite Mieze für Merlin, aber auch mein Mann hat gesagt, mit einem Hund und einer Katze sind wir dann komplett und basta. Ich bin auch gerade am arbeiten, nerven, erinnern, Bilder zeigen....:oops:

Zeig Deinem Mann doch immer mal wieder nebenbei Bilder von zwei glücklichen Kätzchen, wie sie sich miteinander beschäftigen, spielen, putzen, sich die Langeweile vertreiben. Gib ihm irgendwo zu verstehen dass Deine Mieze dann glücklicher ist, ausgeglichener, wenn sie jemanden hat, der die gleiche Sprache, also kätzisch, spricht. Das ist etwas was wir Menschen ihr ganz einfach nicht bieten können. Und wir haben uns doch vorgenommen, die Katze glücklich zu machen!::bg

Ich wünsche Dir viel Glück, meine Taktik ist immer, Bilder zeigen, ein zwei Tage Ruhe geben, aber auch gar kein Wort davon, dann wieder anfangen, oh schau mal, die zwei hier usw. Dann wieder Pause.
Steter Tropfen höhlt den Stein....8)

Ob ich jemals an mein Ziel komme weiss ich wirklich nicht, bis zu unserem Kater waren es fast zehn Jahre.:(

Drücke Dir die Daumen!

Claudia mit Merlin und Lana
 

TiBra

Gast
Hey Heike...


Exakt das selbe Problem hab ich auch...:(
HAb auch einen einsamen Kater zuhause...und der is auch noch den ganzen Tach alleine *schäm* :oops:

Deshalb bin ich auch am Überlegen ob noch ne zweite dazu soll...
Bei mir is allerdings nich der Mann dran schuld sondern die Angst dass ich mit doppeltem Stress(wenns denn welcher is..) und doppelten Kosten nich zurecht komme!!! :|
Außerdem hab ich super Angst dass ich den Miezen dann völlig egal bin...

Trotzdem bin ich zu dem Entschluss gekomm es zu probieren...
Wenn man es irgendwie Kann sollte man wirklich zwei Kitties halten!
Ich bemerk das bei meinem auch-er war am Anfang total aktiv..und jetzt irgendwie nich mehr so(-was soll er auch tun?!)

Also ich hoff du kannst dein Männe überzeugen..und dann tauschen wir uns innen paar wochen über die "Zusammenführung" aus :lol:
 

sanny

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Hallo,

wie du siehst,stehst du nicht alleine da.Ich habe auch nur eine Katze.Am Anfang war ich auch sehr davon überzeugt,dass Shanti Einzelkatze bleiben wird.Nicht,weil ich keine zweite katze wollte,sondern weil ich Shantis Reaktion anderen Katzen,bzw.Katern gegenüber gesehen habe und es und es war alles andere als friedlich.Ich habe eine Kampfkatze!!!ich arbeite Volltags und dazu lebe ich auch alleine.So ist Shanti doch sehr viel alleine,weil ich davon ausgehe,dass meine beiden Zwerghasen nicht unbedingt die interessanteste Gesellschaft sind.
Allerdings habe ich seit kurzem festgestellt,dass sie wahrscheinlich doch einen Kumpel,oder Kumpeline braucht.Sie ist zwar immernoch sehr agressiv unserem nachbarskater gegenüber,aber ich beobachte sie nun täglich dabei,wie sie versucht die beiden Nachbarshunde zum spielen zu animieren.
Ich werde mich nun auch nach einer 2.Katze umsehen,und hoffen,dass meine kampfkatze zu einem kampfschmuser wird.Aber ich bin mir sicher,sie würde sich nicht so alleine fühlen,auch wenn beide vielleicht nie die besten Freunde werden würden.
 

*Heike*

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Hallo und danke für die Statements, ::w

ist ne schwierige Situation. Wir hatten ja zwei Katzen und die mochten sie nie wirklich und deshalb dachte ich, dass sich eine alleine auch wohlfühlt.

Meinen Mann kann ich nicht umstimmen, soviel ist sicher, aber das respektiere ich ja auch. Jetzt muss ich mal sehen was ich mache. Auslauf kann sie bekommen und meine Mutter im nebehaus hat auch ne Katze, aber die erste Begegbung durch die Terrassentür war nicht so freundlich bzw. die "Omma-Miez" von meiner Mutter hat gefaucht und gemeckert wie nix gutes ...
 

Nadua

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Hallo Heike,

ich denke wenn eure Kleine Freigang bekommt (bitte unbedingt erst kastrieren und impfen lassen!) ist es nicht gar so schlimm wenn sie allein gehalten wird. Sie hat dann ja doch deutlich mehr Möglichkeiten sich zu beschäftigen als eine Wohnungskatze, und kann auch draussen Kontakte pflegen.

Bei reiner Wohnungshaltung würde ich aber immer zu einem Artgenossen raten. Ich seh ja an unseren zwei Wohnungskatern, wie sehr sie Gesellschaft geniessen. Nelly dagegen, unsere Freigängerin, hält sich meistens eher abseits von den Herren. Sie tobt sich tagsüber draussen aus und ist dann abends ganz froh wenn sie ihre Ruhe hat und nicht von den Kerlen belästigt wird ;-)

Das eure Kleine die Nachbarskatze anfaucht ist übrigens ganz normal, und sagt gar nichts darüber aus ob sie mit anderen Katzen verträglich ist oder nicht. Eine fremde Katze ist zunächst mal ein Eindringling im Revier, da muss sich erst eingehend beschnuppert und auch der ein oder andere Kampf bzw. Blickduell ausgefochten werden. Sind die Fronten erst mal geklärt geht es meist friedlicher zu :-)
 

Mautzi

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Hallo! ::w

Ich hatte exakt das gleiche Problem wie du :|

Wir haben uns Mautzi aus dem TH geholt und sie war wild, agessiv, kein bisschen verschmust... irgendwie nicht ausgelastet.

Dann hab ich dieses Forum gefunden und auch gesehen, dass die meisten mindestens zwei Katzen haben. Und das schlechte Gewissen wurde immer größer.

Für mich stand die Entscheiung für eine zweite Mietz schon sehr bald fest, aber es gab ja noch die Bedenken von Andys Seite. Nicht noch so was Wildes, mehr Kosten usw... Alles irgendwie einzusehen...

Aber dann haben wir ganz in Ruhe über alles geredet und ich hab an unsere Verantwortung der Maus gegenüber apelliert.
Wenn ich mich für ein Tier entscheide, dann auch richtig. Und wenn sie alleine nicht glücklich wird, sondern verkümmert, besteht Handlungsbedarf...

Dann hab ich die TH Homepage angeklickt und uns schaute Pina entgegen. Es hat aber auch alles gepasst. Ziemlich gleiches Alter, Wohnungskatze, noch ein Weib...
Und Andy stimmte zwar misstrauisch, aber dennoch zu.

Ich hab hier im Forum eine Antwort bekommen, die mich persönlich ergriffen hat:

Stell dir vor, du wärst der einzige Mensch allein unter Katzen... Würdest du glücklich werden?

Vielleicht kann sich dein Mann dahinein versetzen?


Ihr habt so eine schnuckelige süße Maus und es ist für sie noch nicht zu spät, einen Freund zu akzeptieren.

Lasst euch alles nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen. Ich kann dich echt gut verstehen, aber ich kann eine zweite Mietz nur empfehlen.
Und die Arbeit ist nicht mehr! Die Kosten sind bei Kastration und Impfungen doppelt, sonst aber echt nur gerinfügig mehr.

Mautzi ist übrigens seit dem das ausgeglichenste und verschmusteste Kätzchen überhaupt.
Und Pina hat ein schönes neues zu Hause gefunden.
->zwei glückliche Katzen :p

Andy und ich sind beide wahnsinnig glücklich über diese Entscheidung...

Ich wünsch euch alles gute und vor allem drück ich die Daumen, dass ihr gemeinsam die richtige Entscheidung trefft!

::wliebe Grüße, Irina
 
lacroix

lacroix

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Ich kann Dein Dilemma gut verstehen, und ja, ich finde auch, dass es bei Katzen, die sich gut verstehen und insbes. bei reiner Wohnungshaltung - was bei Dir ja nicht der Fall zu sein scheint - wichtig ist, kätzische Gesellschaft zu haben.

Andererseits muss ich auch sagen, dass ich schon glaube, dass es grundsätzlich machbar ist, eine Katze "allein" zu halten, wenn sie viel und möglichst uneingeschränkten Freigang hat.

Meinen Großen hatte ich auch gute 2 - 2,5 Jahre als Einzelkatze - aber er durfte schon sehr früh raus (früher, als ich es heute meinen Kitten zutrauen würde, aber Rana war schon immer ein besonders vorsichtiger und kluger Kater ;) ). Und da wir sehr viele Freigängerkatzen in der Nachbarschaft hatten, konnte er da seine Kontakte knüpfen ... Das geht schon ...

Andererseits muss ich aber auch folgendes zugeben: Ich glaube schon, dass Rana durch sein ursprüngliches Einzelkatzenleben einiges an intensivem Sozialverhalten gerade als Kitten vermisst hat. Das sehe ich daran, wie er derzeit bestimmte Verhaltensweisen meiner beiden Kitten (die jetzt rd. 7 1/2 Monate alt sind) "anlernt", die er früher nie gezeigt hat: eigenständiges Spielverhalten zum Beispiel (früher hat er immer gespielt, wenn ich ihn animiert habe, nicht jedoch selbstmotiviert - seit die Kleinen da sind und mit ihrem Spielzeug durch die Wohnung toben, fängt er zunehmend an, genau das auch zu tun). Ein anderes Beispiel ist das Raufverhalten mit den Minis. Er kennt Katzenkämpfe von seinem Freigang - aber das spielerische Raufen unter den Kitten ist etwas, was er sich aus meiner Sicht schon abschaut - dabei noch etwas grob und ungeschickt auftritt, was dann dazu führt, dass sich sein Raufpartner bald zurückzieht ... Aber er hat sich das "Spielraufen" m.E. erst von den Kleinen abgeguckt ...

Rana war/ist meine erste eigene Katze, auch wenn wir in der Familie immer Katzen im Umfeld hatten, daher wusste ich es damals, als ich ihn bekam, nicht besser und ging davon aus, dass alles i.O. ist, wenn er raus könnte und sich da beschäftigen kann. Mittlerweile würde ich aber keine Katze alleine mehr aufnehmen ;)

Man sollte aber auch nicht aus den Augen verlieren, dass auch gemeinsam aufgezogene Katzen sich zu Einzelgänger "entwickeln" können. So geschehen bei meiner Schwester, die zwei Wurfgeschwister aufgezogen hat - die sich leider seit der Kastration (vor rd. 2 Jahren!!!) gar nicht mehr mögen und nur aus dem Weg gehen bzw. anfauchen (hm, genaugenommen - die Katze mag den Kater gar nicht mehr, er würde schon gern mal wieder mit seiner Schwester kuscheln). Sind auch beide Freigänger und völlig unabhängig voneinander ... Gibt's halt auch ... ;)

Trotzdem, schwierige Entscheidung, und oft ist es ja schon so, wie man's macht ist's falsch :p In diesem Sinne viel Glück, die für Euch richtige Entscheidung zu treffen :D
 

*Heike*

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Hallo und danke


Ich sehe schon, ich muss nochmal auf meinen Gatten einwirken, hämmern, drohen, erpressen
 

*Heike*

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::? .. da bin ich mir in diesem Fall nicht sicher :? Aber mal schauen. Mein Gespräch heute morgen ging jedenfalls voll daneben.
 

tigerlili2

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Hm, dumm gelaufen....
Kannst Du Dich nicht von der anderen Seite Deinem Ziel nähern?! Nicht Du willst eine 2. Katze als Spielgefährten, sondern irgendein armes Geschöpf auf ner Notfallseite braucht uuuunbedingt schnell ein Heim, wenigstens übergangsweise... 8)
So hab ich meinen auch rumgekriegt!!! ::bg Nu ham wir 3!
::wGabi
 

*Heike*

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Halo Gabi, ::w


der Gedanke ist nicht schlecht zumal schon mal eine bei uns eingezogen ist, indem sie schlicht nicht von der Terrasse ging bis sie ins Haus durfte. Aber das geht nihct sofort, mein Gatte ist ja nicht doof :roll:
 

tigerlili2

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Hm, surf doch immer mal wieder auf den Vermittlungsseiten und seufze dann über das Elend... Natürlich nicht gleich morgen, aber bald. Und dann immer mal wieder. "ach, Schatz, guck mal, das arme Wurm" "sie ist immer noch nicht vermittelt, ich sollte mir das gar nicht mehr ansehen, wie traurig"
"ich weiß ja, wir wollten nicht noch eine, aber schau sie Dir doch mal an..."
Mit dem letzten Satz hatte ich meinen Schatzi rumgekriegt!!!!
"meinetwegen, dann nehmen wir die Schwester eben auch noch" kam 2 Wochen später, als die Dosine abgesprungen war, die sie ursprünglich haben wollte.8O8O8O Da bin ich echt total baff gewesen!!!!
So kann's kommen!::bg
Gabi
 

*Heike*

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Hallo Gabi,

wir hatten ja eine klare Vereinbarung und ich denke, da kann ich nichts tun. :(

Da hat sich die Diskussion hier ja auch etwas verlaufen. Mir ist ja klar, dass ich einen Fehler gemacht habe mit einer Katze und da kann ich jetzt nicht meinen Mann in die Verantwortung nehmen. Das entspricht nicht unserem Umgang miteinander.

Ich muss meinen Fehler alleine ausbaden und muss mir im Klaren werden, ob ich die Kleine schweren Herzens dorthin abgebe, wo sie Spielkameraden hat und glücklicher ist. :( Das ist zwar zum heulen, aber wenn es zum Wohl der Miez ist, muss ich meine Gefühle eben ertragen.
 
Thema:

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