Eingewöhnungsphase einer Katze aus dem TH

Diskutiere Eingewöhnungsphase einer Katze aus dem TH im Anfängerfragen Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo, wir haben seit 2 Tagen eine Katze. Als wir das Tier im TH sahen, war klar, das ist unser neuer Mitbewohnen. Nun stellen wir fest, firstdass...

dutabox

Gast
Hallo, wir haben seit 2 Tagen eine Katze. Als wir das Tier im TH sahen, war klar, das ist unser neuer Mitbewohnen. Nun stellen wir fest,
dass das Tier enorm Angst hat und kaum aus dem Körbchen kommt. Es lässt sich problemlos streicheln,- aber alles nur im sicheren Korb. Das Tier ist schon etwas älter und scheint wohl nicht im menschlichen Familienband groß geworden zu sein. Meine Frage,- wie lange dauert solch eine neue Eingewöhnungsphase und wie kann ich es dem Tier leichter machen, sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen?
Wir wären für ein paar Tipps dankbar :D :D :D
 
24.11.2002
#1

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Gast

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Anonymous

Gast
Hallo Dutabox,
erst einmal herzlich wilkommen hier!
Es ist immer schön, wenn wir hören, daß so ein armes Mäuschen aus dem TH geholt wurde. Klasse!
Zwei Tage sind natürlich noch keine lange Zeit. Das Tier muß jetzt erst mal Vertrauen zu Euch aufbauen. Es gibt Katzen, die vom Typ her recht ängstlich sind und entsprechend Zeit brauchen. Redet viel und leise mit ihr, laßt ihr Rückzugsmöglichkeiten. Bedrängen dürft ihr sie auf keinen Fall, damit vrschreckt ihr sie nur. Es ist ja schon mal prima, daß sie sich im Korb streicheln läßt, das erinnert mich an unsere Inka, als wir sie bekamen war anfassen auch nur im Korb angesagt. Beim Streicheln solltet ihr, wie schon gesagt, viel mit ihr reden, sagt oft ihren Namen dabei und blinzelt mit den Augen wenn Ihr sie anguckt, gebt ihr das Gefühl der Sicherheit. Vermeidet laute, ungewohnte Geräusche, sie muß erst merken, daß es ihr bei Euch gut geht und ihr durch Euch nicht passieren kann. Sicher muß sie auch erst die Erlebnisse des TH verarbeiten.
Wie lange diese Eingewöhnungsphase dauert kommt auf die Fellnase an, das kann 1 Woche, aber auch länger dauern. Laßt Euch aber nicht entmutigen, wenn sie nicht nach 4 Tagen bereits der große Schmuser ist. Manche Katzen werden nie zum Schmuser, aber durch viele Kleinigkeiten zeigen sie einem, wie sehr sie dich lieben.
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit dem Mäuschen und halte uns auf dem Laufenden.
Liebe Grüße
Marion
 

Anonymous

Gast
Huhu,

meine Clara ist erst nach nem guten halben Jahr richtig aufgetaut. Heute ist sie nur noch gegenüber von Fremden teilweise scheu.

Du musst einfach Geduld haben. Es soll Katzen geben, die gewöhnen sich sehr schnelll ans neue Zuhause. Aber einige brauchen so ihre Zeit. Gib ihr halt viel Ruhe und Geborgenheit und zu verstehn, das du ein total lieber Dosi bist. :lol: :D

So hab ichs bei meiner Katze auch gemacht und heute kommt sie schon viel von alleine an, wenn sie was möchte oder einfach nur Gesellschaft braucht.
 

Anonymous

Gast
Hallo Dutabox,

erstmal Herzlichen Glückwunsch zum Neuzugang! ceolbeatha und bia haben schon alles wichtige gesagt. Keine Sorge, die Mieze wird bestimmt recht bald auftauen. Wichtig ist, dass ihr sie von alleine kommen lasst, also nicht versuchen aus dem Korb zu nehmen. Du kannst dich auch vor ihr auf dem Boden legen, das ist nicht ganz so bedrohend wie wenn man steht oder hockt, und ihr lieb zureden, sie aber dabei nicht bedrängen. Ansonsten viel und sanft mit ihr reden, am besten alles kommentieren, damit sie rasch deine Stimme kennenlernt, gut kommt auch so ein Gurrton (ich kann ihn ja leider hier nicht vormachen, gurren und die Stimme am Schluss leicht anheben), damit rufen die Katzenmütter immer ihre Jungen, und das strahlt Sicherheit aus. Nicht in die Augen starren, sondern wenn du sie anschaust leicht blinzeln oder zuzwinkern. Sie wird schon bald merken, dass du ihr nichts böses willst, und mit jedem Tag zutraulicher werden.
Ich wünsch dir viel Erfolg dabei.
 

dani

Gast
bei uns hat es ungefähr 4 Wochen gedauert. Stupsi kam gleich an, ihr Bruder Max versteckte sich erst in unserer Gardine, dann rasste er wie Verrückte durch die Zimmer, rein in eine Höhle. von dort hatte er den totalen Überblick. Zum Fressen und die Katzentoilette fand er schnell. Nach ca. 3 Wochen wollte er nicht mehr drinbleiben und wir haben die Beiden in den Garten gelassen. Was für eine Veränderung. Er läuft seid dem nur noch mit hohem Schwanz, läuft nicht mehr verschreckt davon und gurrt auch. Anfassen läßt er sich doch nur am Rücken und nach 3 Steicheleinheiten hat er genug. Er hängt ansonsten wie eine Klette an meinen Beinen. Stupsi will am liebsten den halben Tag gestreichelt werden. Lass ihr Zeit. Unsere Beiden sind jetzt 7 Monate alt und waren jeweils schon 3 x vermittelt worden. Sie müssen erstmal Vertrauen fassen und das kann dauern. Menschen sind nicht viel anders
 

Jo

Gast
Hallo Dutabox,
Hallo erst mal! Nun hast Du Deinen neuen Mitbewohner ja schon zwei Wochen, wie läufts denn :D ?
Meine Miez habe ich auch aus dem Heim, damals war sie zehn und sah sehr verzweifelt aus. Nach vier Wochen in der hintersten Ecke meines Bades hat sie sich für mich entschieden. Bis dahin habe ich sie in Ruhe gelassen (bis auf die noch notwendigen Tierarztbesuche). War gut so. glaube ich.
Gruß, Jo & MiekMiek.
 

Anonymous

Gast
Seit einem Tag einen Kater aus dem Tierheim

Hallo!
Wir haben seit gestern einen 4 Jahre alten Kater aus dem Tierheim.
Wie ich schon gelesen habe soll man Gedult mit ihr haben,
aber wie kann ich ihm zeigen dass er keine Angst haben brauch, wenn er den ganzen Tag nur hinter unserem Sofa sitzt und sich nicht raus traut?
Letzte Nacht hat er wahrscheinlich die Nachtruhe genutzt und hat gefressen und sich das Wohnzimmer angeschaut.
Die Leute aus dem TH meinten, wir sollen ihn erstmal in einem Raum lassen, weil er sonst das Katzenklo nicht findet.
Findet ihr das richtig?
Wir haben seinen Futternapf und das Klo im Wohnzimmer deponiert, damit er es findet, so er sich mal hinter dem Sofa hervortraut (natürlich nicht wenn wir im Raum sind).
Meine Befürchtung ist nur, wenn er dann zutraulich wird und wir dan sein Fressen und das Klo in ein anderes Zimmer stellen, dass er Probleme hat es zu finden. Oder wie sollen wir es am Besten machen?
Wir haben auch schon versucht ihn mit dem Fressen hinter der Couch vor zu locken, aber das klappt auch nicht.
Er lässt sich auch nicht streicheln und man darf ihm nicht zu nahe kommen.
Meint ihr er gewöhnt sich überhaupt noch an uns?

Vielen Dank.
 

Kathy

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Hi! Geduld ist wirklich das Zauberwort!
Wie oben beschrieben wurde... leise sprechen, kleinmachen und anzwinkern. Ein Tag, da kann man noch garnichts sagen!
Stell das Klö und das Futter nicht zu dicht beisammen! Später, wenn euer Stubi sich eingewöhnt hat und die Umgebung kennt ist es kein Problem. Wenn du einmal zeigst, wo das klöchen ist und das Futter steht, wird sie es bestimmt wieder finden, Katzen sind doch so intelligent! :wink:
 

Anonymous

Gast
Hallo LadyMetis,
ganz sicher wird er sich an Euch gewöhnen, aber es braucht halt wirklich Zeit.
Laßt ihn von sich aus auf Euch zukommen. Redet viel mit ihm, auch wenn er hinter der Couch sitzt. Nennt oft seinen Namen, ist er in Sichtkontakt, blinzelt ihm zu (schafft Vertrauen). Versucht ihn immer wieder zum spielen zu animieren, aber bedrängt ihn niemals. Auf keinen Fall dürft ihr ihn Euch einfach mal schnappen, das würde ihn nur erschrecken und noch mehr verängstigen.

Toilette und Freßnäpfe müssen ausreichend weit auseinander stehen, auch der Wassernapf sollte nicht direkt nebem dem Freßnapf stehen sondern ein paar Meter auseinander.
Das Kerlchen muß jetzt erstmal das Vertaruen zu Euch aufbauen, daß dauertt mal länger, mal geht es schneller. Es kommt auch ganz auf den Charakter des Tieres an.

Aber ihr werdet es schaffen, davon bin ich überzeugt.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Marion
 

LadyMetis

Gast
Ja, ich denke ich werde schonm geduld aufbringen, aber es komisch, er tut mir halt so leid wegen seiner Vorgeschichte und ich will ihm ein schöneres Leben bieten und außerdem tut er mir leid wenn er nur hinter dem Sofa sitzt, das muss doch langweilig für ihn sein...
 

dani

Gast
bei uns war es nicht anders. Erst saß Max in der Gardine und dann im Bettkasten. Wir haben ihn dort in Ruhe gelassen, bald kam er von ganz allein vor und raste durch die Wohnung zum Katzenklo ins Bad. Wir hatten extra die Türen überall weit offen gelassen. Vom Flur direkter Blick zum Katzenklo. Das Fressen war erst nachts interssant, als wir ins Bett gingen und er in Ruhe die Wohnung erkunden konnte. Wir sprachen ihn immer wieder leise an, redeten ganz normal mit ihm, verstand er bloss nicht, aber er hörte unsere Stimmen. Von Tag zu Tag wurde es besser. Wir haben zwei Geschwister, beide waren 5 Monate alt und schon 3 x vermittelt aus dem TH. Jetzt nach fast 3 Monaten, können wir sagen, dass es immer wieder so Schübe nach vorn gab. Vor Fremden ist Max noch immer ängstlich, er verkriecht sich aber nicht mehr, sondern luckt neugierig um die Ecke.
 

Angeline

Gast
Hallo LadyMetis!

Merlin war auch so als wir ihn aus dem Tierheim geholt haben,die ersten paar Tage hat er sich unterm Kachelofen versteckt und ist nur nachts wenn alles ruhig war herausgekommen.
Dann hat er sich langsam auch am Tag rausgetraut,aber sobald jemand ihm zu Nahe kam ist er unters Bett geflitzt.

Ich habe dann lange geredet mit ihm und ihm auch vorgelesen,damit er sich an meine Stimme gewöhnt und mich auch flach auf den Boden vor sein Versteck gelegt damit ich nicht mehr so riesig für ihn ausschaue.

Zum Glück ist er ziemlich verfressen,dadurch hatte ich ihn dann nach ein paar Wochen soweit dass er mir aus der Hand gefressen hat :wink:
Etwa nach 3 Monaten ist er dann zutraulich geworden und hat sich auch anfassen lassen.

Als wir dann ne zweite Katze (Tinka) dazubekommen haben,ist er noch mehr aufgetaut,hat an ihr wahrscheinlich gesehen wie schön streicheln ist.
Jetzt lebt er schon fast genau ein Jahr bei uns und hat sich zu nem Kampfschmuser entwickelt der energisch seine Streicheleinheiten einfordert ,mir und meinem Freund vertraut er inzwischen,aber bei Besuchern verschwindet er erst mal,manchmal kommt er dann nach ner Weile schauen wer da ist,falls Kinder dabei sind nicht (kann ich verstehen :wink: )

Hab einfach Geduld mit deinem Neuzugang,je weniger sie sich bedrängt fühlt desto schneller wird sie auch Vertrauen fassen.
 

Huhni

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Toilette und Freßnäpfe müssen ausreichend weit auseinander stehen, auch der Wassernapf sollte nicht direkt nebem dem Freßnapf stehen sondern ein paar Meter auseinander.
Hallöchen!

Habe eben den Beitrag gelesen und Deinen Satz gesehen, Marion.
Kannst Du mir vielleicht kurz erklären, warum der Wassernapf weiter weg stehen soll?
Denn Emis Wassernapf steht neben dem Futternapf *falschmacherinis*.
Bisher scheint ihr das zwar noch nichts ausgemacht zu haben, sie trinkt daraus und frisst auch aus dem Napf daneben, aber nicht daß ich hier was fürchterlich schrecklich falsch mach....

Grüße
Jessica
 

LadyMetis

Gast
Wassernapf

Ich würde auch gern wissen warum fressnapf und wassernapf auseinander stehen müssen!
 

Muffin

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freilebende Katzen folgen ihrem instinkt und trinken nicht an einer wasserstelle an der sich beutereste befinden, da verwesendes fleisch das wasser verunreinigen würde. gleiches gilt natürlich für die katzentoilette.
am besten mehrere wasserstellen in der wohnung verteilt anbieten.
 
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