Eine Freundin für Hildegard

Diskutiere Eine Freundin für Hildegard im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo ihr Lieben, Ich habe ja schon lange vor mir eine Zweitkatze aus dem Tierheim zu holen. Nun möchte ich es mal so langsam angehen, habe...
Weidenkaetzchen

Weidenkaetzchen

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Hallo ihr Lieben,

Ich habe ja schon lange vor mir eine Zweitkatze aus dem Tierheim zu holen.

Nun möchte ich es mal so langsam angehen, habe aber große Angst vor Hildis Reaktion. Ich beschreibe mal kurz ihr Wesen:

-eher der Typ "Rückzug"
-schreckhaft, aber wenn sie mal Vertrauen gefasst hat, sehr verschmust
-hat ein großes Nähebedürfnis (ich werde quasi ständig von ihr verfolgt)
-hat extreme Angst vor Männern und verkriecht sich dann
-sehr klein und
zart
-keine Kämpfernatur
-liebt lange und intensive Schläfchen, tobt gerne und spielt am liebsten mit Bällen
-Mutterkatze
-Freigang nicht möglich, da sie panisch losrennt und total überfordert ist

Jetzt mache ich mir viele Gedanken ob eine Zweitkatze überhaupt eine gute Idee ist. Ich würde ihr gerne eine Freundin schenken, aber ich befürchte dass das Hildi absolut aus dem Gleichgewicht bringt. Sie reagiert sehr stark auf Stress, würde wohl aber nicht in der Lage sein sich zu wehren. Die andere Katze müsste also genau so ein Schisser sein wie sie, ohne aggressive Tendenzen.

Die Mitarbeiterin im Tierheim sagte dass Hildi kein Interesse an den anderen Katzen gezeigt hat.

Klar, muss sie ja auch nicht. Aber ich würde es schon schön finden, wenn sie mit der neuen Katze Freundschaft schließt. Auch weil sie mich immer überall hin verfolgt. Nur würde ich ungern die neue Katze irgendwann wieder weggeben müssen, weil Hildi mit ihr nicht klarkommt. Ich möchte natürlich dass Hildegard sich weiterhin wohlfühlt und keine Rückschritte macht, aber ich denke eine zweite Katze könnte ihr auch viel Positives geben und für die Miez wäre es sicher auch schön ein neues Zuhause zu bekommen.

Was würdet ihr tun?
Würdet ihr euch für eine Zweitmiez entscheiden?
Wie kann ich Hildi vorbereiten und den Stress möglichst gering halten.
Wie würdet ihr suchen/ worauf würdet ihr achten?
 
30.03.2021
#1

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MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Wie alt ist sie denn?

Die andere Katze müsste also genau so ein Schisser sein wie sie, ohne aggressive Tendenzen.
Letzteres ja, also extrem gut sozialisiert... Ersteres würde ich sagen nein. Eher ein souveräne Katze, etwa selbes Alter oder jünger. Die Hildi Rückhalt gibt und sie eher stärken kann in ängstlichen Situationen.

Ich würde unbedingt mit Gittertüre arbeiten wenn es soweit ist.
Wenn Hildi zu Stress neigt, würde ich ihr schon länger vor dem Einzug der neuen Mieze Zylkene und oder Bachblüten geben.
 
Weidenkaetzchen

Weidenkaetzchen

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Hildegard ist ca 2,5 Jahre alt.

Eine souveräne Katze klingt erstmal gut. Nur wie erkenne ich eine souveräne Katze, die Hildi nicht unterdrückt?
 
xioni

xioni

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Wenn du schreibst, Mutterkatze und liebt Spielen, dann denke ich, dass vielleicht ein älteres Kitten passen könnte. Die sind zwar frech und kennen keine Furcht, machen aber normalerweise keine Revieransprüche geltend und suchen eher Anschluss. Ich kann mir vorstellen, dass sich Hildi davon weniger bedroht fühlt und übers gemeinsame Spielen Vertrauen aufbauen kann.
 
Tatjana462

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Ich finde es toll, dass Du Dir so umfangreiche Gedanken machst. :good: Auch daran kann man erkennen, wie Du Deine Hildi liebst.
Das Dumme ist, ich bin nach Deinen Zeilen genauso unsicher wie Du. Mich macht der Satz stutzig, dass sie im TH keinerlei Interesse an den anderen Katzen gezeigt hat.
Andreas Vorschlag, den ich eben lese, finde ich recht gut. Aber dann müsste mit dem Abgeber vereinbart werden, dass im Fall eines Falles - den ich Dir natürlich nicht wünsche - die neue Katzimaus ohne Probleme wieder zurück kann. Aber so könnte es vielleicht klappen.
 
Pat

Pat

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Ich würde unbedingt mit Gittertüre arbeiten wenn es soweit ist.
Wenn Hildi zu Stress neigt, würde ich ihr schon länger vor dem Einzug der neuen Mieze Zylkene und oder Bachblüten geben.
Das würde ich auch genau so machen, einfach zur Sicherheit. Und im übrigen kann ich mir auch gut vorstellen, das Zylkene oder Bachblüten auch ohne einen Neuzugang sehr gut für Hildegards Selbstbewusstsein helfen können..... das wäre also für mich der erste Schritt, auch die Gittertür Vorbereitung finde ich als Absicherung wichtig, damit es nicht gleich schlecht startet.


Nur wie erkenne ich eine souveräne Katze, die Hildi nicht unterdrückt?
Das kann man meist nie vorher erkennen, denn jede Katze verhält sich meist dann im eigenen Zuhause oft ganz anders, als in einer Tierheim-Gruppe.

Ich würde daher auch zu einem Kitten tendieren ..... und ehrlich gesagt dabei dann auch noch besser gleich zu 2 Kitten gleichzeitig, sofern du es vom Platz und den Kosten dann auch verantworten und wuppen kannst .... sonst halt nur ein Katzenmädchen, möglichst nicht älter als ein halbes Jahr und auf keinen Fall schon rollig, sondern rechtzeitig kastriert, oder noch weit vor der Rolligkeit.

Zusammenführungen mit Katzen ein Stück unter dem alter von 1 Jahr gelingen meist viel besser, überhaupt zu sehr sensiblen Katzen wie du deine Hildegard beschreibst.

LG Waltraud
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Eine souveräne Katze klingt erstmal gut. Nur wie erkenne ich eine souveräne Katze, die Hildi nicht unterdrückt?
Ja, dass ist nicht einfach, wie Pat schon schrieb...
Falls es ein Tierheimkätzchen wird, kennen die Mitarbeiter die Charaktere ja gut. Natürlich verhalten sich Katzen dort ggf. anders, aber die "Grundsubstanz", ob eines eher ängstlich, oder draufgängerisch oder eben souverän ist, sollte man sehen können.
Mit 2,5 Jahren liegen die Chancen sehr gut, dass es zu einer erfolgreichen Zusammenführung kommt. So sehe ich das zumindest :-)

Mich macht der Satz stutzig, dass sie im TH keinerlei Interesse an den anderen Katzen gezeigt hat.
Aber doch besser so, als das sie aggressiv gewesen wäre....Viele Tiere sind im TH völlig überfordert. Sitzen mit z.T. vielen Tieren in einem Raum...
Weiß man denn ihre Vorgeschichte?
 
Weidenkaetzchen

Weidenkaetzchen

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Genauso war es. Sie war mit mindestens 4 anderen Katzen in einem ziemlich kleinen Raum. Wohl fühlt sich da sicherlich keine Katze. Durch ihre geringe Größe ist sie da auch völlig untergegangen.

Man weiss leider nichts von ihrer Vorgeschichte. Sie war eine Fundkatze. Allerdings reagiert sie extrem ängstlich auf Männer und so panisch wie sie sich draußen verhält, kann ich mir schwer vorstellen, dass sie mal längere Zeit draußen gelebt haben soll.

Wäre ein ältere und ruhigere Katze vllt auch ein Option?

Über Kitten habe ich auch schon nachgedacht, damit sie es bemuttern kann. Sie war wohl etwas verstört als ihre Babys abgegeben wurde lt. Tierheim
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Ich denke, eine jüngere Katze, oder eben 2 Kitten wären eine gute Sache, da die Vergesellschaftung dann sicher leichter ist....Ich würde aber nur Katzen nehmen in ihrem Fall, keine Kater.
 
xioni

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Über Kitten habe ich auch schon nachgedacht, damit sie es bemuttern kann. Sie war wohl etwas verstört als ihre Babys abgegeben wurde lt. Tierheim
Viele Kitten suchen auch "Mutteranschluss". Und von den Streunerkatzen kenne ich es hier so, dass Katzen, die schon mal geworfen haben, sich jüngeren Katzen gegenüber normalerweise sehr freundlich verhalten. Mit 2,5 Jahren ist sie noch jung genug, um mit einem Kitten zu spielen.
Bei 2 Kitten sehe ich die Gefahr, dass Hildi außen vor bleibt, weil sich die zwei dann untereinander beschäftigen.
 
Pat

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Wäre ein ältere und ruhigere Katze vllt auch ein Option?
Bei einer älteren Katze wäre ich sehr vorsichtig .... da muss schon vorher ganz sicher sein, das diese neue Katze dann sehr erfahren und bereits gut beobachtet wurde, wenn es bei ihr um Zusammenführungen ding.
Meist können ältere Katzendamen auch sehr leicht "zickig" werden und keine "Königin" neben sich dulden...... wenn sie dann vielleicht selbst sich endlich als Königin fühlen können, durch ihr neues schönes Zuhause.

So sehr ich das jeder Katze wünsche und gönne, aber ich würde stark befürchten, das die sensible und leicht ängstlich wirkende Hildegard dann noch scheuer sich zurück ziehen könnte und nicht zutraulich vor kommt, sondern sich wieder verschüchtert zurück zieht ...... dazu fehlt ihr vermutlich noch genug Sicherheit und Selbstbewusstsein.

Da würde ich eher auf einen ruhigen, gelassenen und immer "über den Dingen stehenden" älteren Kater nach denken und es damit versuchen.

Bei einem friedfertigen Kater ist als erstes meist die Chemie und Anziehungskraft zwischen Kater zu Katze oftmals groß (auch wenn beide kastriert sind), außerdem ist da der typische "Macho-Kater-Gehabe Effekt" nicht so wichtig und könnte bei einem friedlichen Teddybär (so habe ich z.B. unseren Paulchen damals bei der Zusammenführung erlebt und empfunden) ruhig ablaufen..... der Kater dürfte aber nicht mehr zu jung und stürmisch sein.

Diese Erfahrung habe ich z.B. auch mit unseren beiden alten Katern Flecki und Paulchen erlebt, als wir die jeweils ca. 5 Monate alten Katzenmädchen ... erst Emma, danach dann Lotte, aufgenommen haben.

Beide Katzenmädchen wurden von beiden Katern total friedlich und regelrecht liebevoll und lediglich nur neugierig, aufgenommen.
Das ist auch bis heute nach 3 Jahren noch immer so geblieben.
Zwischen Flecki und Paulchen gibt es immer mal wieder Rangeleien um ein "Boss-Gehabe", obwohl sie sich inzwischen sehr mögen und miteinander rum hängen...... bei den Mädchen ist ihr Gehabe dagegen immer nur lieb und freundlich, die werden von beiden abgeleckt, Lotte darf sogar mit Flecki zusammen in unserem Bett schlafen (Paulchen duldet Flecki dagegen nicht mit im Bett) und Emma darf jeden der Kater mal ärgern oder zum toben und rennen auffordern ..... bei der wird einfach alles von beiden geduldet.

Die beiden Mädchen spielen und toben zwar immer noch jeden Tag und machen ihre Wettrennen, oder eine versteckt etwas und die andere sucht es dann ...... aber sonst macht jede so ihr eigenes Ding und es gibt auch Momente, wo sie sich dann mal anfauchen .... das passiert zwischen den Katern und den Katzenmädchen dagegen nie.

Wir hatten schon oft die verschiedensten Kombinationen von Katern und Katzen ..... je älter die Kater waren, je friedfertiger waren sie zu den weiblichen Katzen.

Das sind jedenfalls so meine Erfahrungen zu Zusammenführungen.
 
Pat

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.Ich würde aber nur Katzen nehmen in ihrem Fall, keine Kater.
Bei jungen Katern stimme ich dem voll zu, die spielen und raufen noch viel zu heftig im Gegensatz zu Katzenmädchen ..... bei alten Katern ändert sich dieses Verhalten, die raufen und spielen nicht mehr so heftig und wenn, dann mehr bei gleichgeschlechtlichen..... als "älter" würde ich so ab 10 Jahre verstehen ...... bei uns kehrte meist erst das "gesetzte Alter" mit ca. 13 Jahren ein.

Bleibt also immer wieder der Vorteil bei Kittenmädchen......
 
xioni

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Wenn du es mit einem jungen Kittenmädel versuchst und Hildi nicht interessiert ist, könntest du immer noch ein zweites Kitten dazu nehmen.....die vergesellschaften sich praktisch selber, wenn sie noch so jung sind.
 
Weidenkaetzchen

Weidenkaetzchen

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Hallo @ all,

Kurze Zwischenfrage: ich fahre nachher ins Tierheim, wo ich Hildi herhabe um mit den Mitarbeitern zu sprechen und mir ein paar Miezen anzuschauen.
Worauf sollte ich achten und welche Fragen stellen? Klar, man kann nie vorhersagen wie es letztendlich wird, aber ich will zumindest die beste Basis schaffen um Hildi eine gute Freundin auszusuchen.

Im Kopf habe ich eine junge Katze, ruhig und schüchtern und körperlich nicht überlegen. Mal sehen ob es was wird. Ich habe ziemich Respekt vor zwei Katzen und große Angst, dass Hildegard eine neue Miez eher stören und zurückwerfen wird.
 
Pat

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Im Kopf habe ich eine junge Katze, ruhig und schüchtern und körperlich nicht überlegen. Mal sehen ob es was wird.
Wie "jung" ist denn diese Katze, die du im Auge hast?

Denke bitte daran, das sie möglichst noch ein Stück unter 1 Jahr sein sollte ..... in dem Alter sind sie noch "unbedarft" und nicht so dominat ....... und sie sollte möglichst bereits kastriert sein, um Rivalität zu vermeiden.

Hast du ihr bereits im Vorfeld Zylkene gegeben ???? ..... und hat sie sich inzwischen oft auch mal mehr getraut?
 
Weidenkaetzchen

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Ich habe noch keine feste Katze im Kopf, eher einen Katzentyp nach dem ich Ausschau halten werde. Ich werde erstmal mit den Mitarbeitern sprechen und mir ihre Einschätzung anhören. Also, noch keine mitnehmen.

Ich hatte neulich Männerbesuch, vor dem sie sich sehr fürchtet und erstmal nur noch unter der Couch zu finden war. Nach fast zwei Tagen, schien sie aber die Neugierde zu packen und sie kam näher um meinen Besuch zu betrachten. Das war für mich schon tatsächlich ein großer Erfolg.

Aber ich bin ehrlich, ich bin mir absolut unsicher mit einer Zweitkatze.

Einerseits denke ich mir dass Hildegard von einer Freundin profitiert, weil wir gerade im Sommer auch länger draußen sein werden und ich nicht möchte, dass sie sich einsam fühlt in der Zeit. Andererseits wirkt sie recht zufrieden und nicht so, als würde ihr etwas fehlen. Sie schien mir bei ihrem Einzug erleichtert zu sein, weil sie nun Ruhe uns Platz hat.
 
Pat

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Ich hatte neulich Männerbesuch, vor dem sie sich sehr fürchtet und erstmal nur noch unter der Couch zu finden war. Nach fast zwei Tagen, schien sie aber die Neugierde zu packen und sie kam näher um meinen Besuch zu betrachten. Das war für mich schon tatsächlich ein großer Erfolg.
Daran kannst du erkennen, das sie einfach vermutlich nicht viel bisher kennen gelernt hat.... und wenn dann vielleicht nicht gerade gute Erfahrungen gemacht hat.
Trotzdem ist sie .... zwar vorsichtig und schüchtern...... aber doch neugierig interessiert und wenn sie merkt, das ihr keine Gefahr droht, dann verändert sie sich und taut auf.

Genau so kann es auch kommen, wenn sie neue Katzengefährten erstmal sieht ...... erst der Rückzug, dann aber so gaaanz langsam wird die Neugierde durch kommen ..... dabei wirst du ganz sicher viel Geduld brauchen.

Optimal wäre dann zu Anfang für eine längere Zeit eine bequeme und gut bedienbare Gittertür, dann kannst du alles in Ruhe und so nach und nach angehen mit einer Zusammenführung........ und denke auch an Zylkene, das hat schon vielen bei ihrer Katze geholfen, das sie selbstsicher und offener geworden sind.

Hildegard ist mit ihren 2,5 Jahren noch viel zu jung, um immer alleine leben zu müssen .... damit meine ich kätzische Gesellsschaft ..... überhaupt, wenn sie dann auch oft stundenlang alleine ist, dann wird sie sonst unter Umständen zu zurück gezogen leben müssen...... wie du es ja selbst auch für den Sommer schon befürchtest.

Traue dich ruhig ..... aber lass es langsam mit Gittertür und Zylkene angehen, sonst könntet ihr beide , bzw. dann ihr 3 , insgesamt überfordert sein.

Ich drücke alle Daumen für die richtige Entscheidung und ganz viel Erfolg.
 
Weidenkaetzchen

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Danke, das macht mir Mut. :-)
 
Weidenkaetzchen

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Huhu! Ich komme gerade aus dem Tierheim. Vorgestellt wurden mir 4 Katzen, alle sind goldig, zwei sind bei mir gedanklich besonders hängen geblieben.

Katze Nr. 1

ca 3Jahre, klein, aber rundlich, schüchtern, aber lässt Nähe zu und genießt sie dann auch. Sie mag es lieber etwas ruhiger, da ihr das Tierheim wohl zu wuselig ist. Vermutlich würde sie sich einfach zurückziehen, wenn es ihr zu bunt wird

Katze 2

kleine Katze, selber Körperbau wie Hildi, ca 2 Jahre, hat draußen gelebt und ist wie Hildegard auch schon Mutter. Sie ist so ein bisschen der Ladenhüter da, weil sie extrem (!) schüchtern gegenüber Menschen ist. Sie lässt sich nicht anfassen und tritt sofort den Rückzug an, wenn man ihr zu nah kommt und mit ihr Blickkontakt aufnimmt. Sie würde sich lt. Mitarbeiterin wohl sehr an Hildi hängen.

Pro Katze 1: wirkt entspannt, schmust, freundlich, ausgeglichen, sucht keine Konfrontation
Kontra: aufgrund ihres Körperbaus wäre sie Hildchen körperlich überlegen, bei Konflikten

Pro Katze 2: selber Körperbau wie Hildi, ebenfalls Mutter, würde Hildegard wohl sehr mögen, da Menschen nicht so ihr's sind. Die Miezen, die nicht so gerne genommen werden, liegen mir ja immer besonders am Herzen.
Kontra: könnte aufgrund ihrer Scheue hier unglücklich sein, da ich einen Sohn habe (7Jahre) und der dementsprechend auch mal etwas wild ist, wäre eher ein Katze die den Freigang braucht, was ich hier eher bedingt ermöglichen könnte

Was meint ihr?
 
Pelz

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Hallo! Ich habe deinen Thread jetzt nicht verfolgt, aber nach meiner Erfahrung sagt der Körperbau nicht viel über Dominanz bei Konflikten aus.
Ich habe einen 6 kilo-Kater, der - wenn es der kleine, leichte 4-kilo-Kater zu bunt treibt - schon mal schüchtern davon trabt ::?

Gerade wenn du einen etwas wilden Jungen zu Hause hast, würde ich sagen: Katze Nr. 1! Das ist nur mein Eindruck , warte mal, was die anderen sagen.
 
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Eine Freundin für Hildegard

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