Durftet Ihr Eure Lieblinge auch nicht in der Tierklinik besuchen?

Diskutiere Durftet Ihr Eure Lieblinge auch nicht in der Tierklinik besuchen? im Tierarzt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen! Mich beschäftigt diese Frage momentan sehr, und ich wollte von Euch wissen, ob es Euch genauso ergangen ist. Wurde Euch der...

carabelli

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Hallo zusammen!

Mich beschäftigt diese Frage momentan sehr, und ich wollte von Euch wissen, ob es Euch genauso ergangen ist.
Wurde Euch der Zugang zu Eurem kranken Tier in der Tierklinik auch strikt verwehrt??

Letzten Donnerstag morgens wurde mein Kater operiert, ihm wurde die stark vergrößerte Milz entfernt, wahrscheinlich tumorös befallen. Sie haben ihn gleich da behalten, wegen dem hohen Blutverlust.

Am Freitag morgen wurde ich angerufen, das es ihm sehr schlecht ginge, ich müßte mit dem Schlimmsten rechnen. Ich sollte zwar nicht kommen, ich bin
aber trotzdem hingefahren.
Dort hat man mich konsequent abgewimmelt, ich dürfte keinesfalls auf die Station. Oder aber, sie geben ihn mir mit, nach dem Motto "Dann ist es dein Pech, wenn er wegen deiner Uneinsichtigkeit stirbt!"
Ich wollte ihn aber nicht alleine dort sterben lassen und blieb bis abends im kalten Auto und habe gewartet, auf neueste Nachrichten.

Am Samstag morgen bin ich wieder dorthin, habe ihm seine Kuscheldecke mitgebracht. Sie haben mich aber immer noch nicht zu ihm gelassen. Angeblich war seine Lage stabil, zumindest wurde es nicht schlimmer. Ich habe wieder bis abends gewartet.

Am Sonntag morgen riefen sie mich an. Bei der Untersuchung hätte er sich so aufgeregt, das er an Atem- und Herzstillstand gestorben sei...

Ich kann meine Gefühle nicht in Worte fassen. Mich zerreisst es so sehr, das er in dem Wissen gestorben ist, das ich ihn im Stich gelassen habe! Ich bin davon überzeugt, das er sich selber aufgegeben hat, denn er hatte mich vergöttert (und ich ihn), und in seinen schwersten Stunden war ich einfach nicht da!

Ich kann ja verstehen, das eine Tierklinik nicht die Möglichkeit hat, sich auch noch um hysterisch aufgelöste Tierbesitzer zu kümmern.
Aber wenn es einem Tier tagelang nicht besser geht, dann sollte man doch die Chance nutzen, ob der geliebte Besitzer das Tier seelisch aufbauen kann?!?
Ich dachte, in einer Klinik wird alles getan, damit es dem Tier wieder besser geht??

Oder ist es in anderen Tierkliniken anders? Hatte ich das Pech, in die Falsche zu geraten?
Was habt Ihr dort erlebt?
 
12.12.2007
#1

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Gast

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Sharimaus

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Es tut mir sehr Leid, was mit deinem Kater passiert ist! :cry:

Gute Reise ins Regenbogenland!

Zu Deiner Frage:
Meine Sternenkatze Chica war vier Wochen in der Tierklinik und ich durfte sie nicht besuchen.

So richtig verstanden habe ich das auch nicht, und habe daher bei einer sehr lieben Ärztin aus der Klinik nachgefragt, wieso das so gehandhabt wird. Die Begründung leuchtete mir dann auch ein:
Wenn der Besitzer das Tier besucht und hinterher wieder geht, dann belastet es das Tier noch mehr, weil es sich wieder und wieder alleingelassen und verlassen fühlt, wenn der geliebte Mensch erst kommt, es dann aber nicht mit nach Hause nimmt.

Daher werden diese Besuche generell abgelehnt.
Das macht Sinn, dachte ich mir.

Aber nach vier Wochen Klinik wollte Chica nicht mehr fressen. Und dann war der letzte Vorschlag von den Ärzten, dass ich kommen soll, um sie zum Fressen zu animieren.

Sie sah aber so schlimm aus, dass ich bald meine Katze nicht mehr erkannt hätte und dann habe ich sie gegen ärztlichen Rat nach Hause geholt. Dort hat sie sich zusehends erholt und hatte noch ein paar gute Monate, bis ich sie gehen lassen musste.

Du siehst also, das scheint ein ganz normales Prozedere zu sein, dass man nicht zu dem Tier darf.

Trotzdem kann ich deine Gefühle verstehen, denn es ging mir damals genauso.

Fühl dich gedrückt!
 

Gwion

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Das tut mir sehr leid Carabelli. :(
Mach Dir keine Vorwürfe, Du hättest nichts ändern können .. er hätte sich wohl auch sehr aufgeregt, wenn Du dabei gewesen wärst und er mußte ja untersucht werden.

Ich war zwar noch nicht in der Situation, der Gedanke dahinter ist aber, daß ein Tier sich viel zu sehr aufregen und es auch nicht verstehen würde, wenn das geliebte Herrchen/Frauchen mal kommt und dann wieder geht, ohne es mitzunehmen.
Dazu kommt, daß ein krankes Tier Ruhe braucht und ein tief besorgter Mensch, der es steichelt oder ihn zuspricht, für ein Tier - anders als beim Menschen - nicht immer "aufbauend" wirkt. Es bekommt ja die seelische Unruhe auch mit und wird dadurch noch mehr belastet.

Die Sorgen und den Wunsch sein Tier gerade bei längeren Klinikaufenthalt zu sehen, kann ich aber nachvollziehen, würde mir sicher auch so gehen.
Zum Wohl des Tieres ist es aber wohl doch besser.
 
Irena

Irena

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Hallo Carabelli

Es tut mir so leid, dass du so Schlimmes erleben musstest und dich nicht von deinem Katerchen verabschieden konntest, dass du in seiner schweren Zeit nicht bei ihm sein konntest. Das muss unglaublich schmerzen. Ich schicke dir viel Kraft!

Als unser Kwitsch stationär behandelt werden musste, da habe ich auch nachgefragt, ob ich ihn besuchen darf.
Wir hatten ihn erst zwei Wochen bei uns als er krank wurde und er hatte erst gerade begonnen, eine Beziehung zu uns aufzubauen.
Der behandelnde Tierarzt war sehr dafür, dass wir ihn besuchen, so dass er wenigstens die Bezugspersonen nicht ganz verliere. Wir haben ihn zwei Mal im Tag für je etwa eine Stunde besucht und hatten das Gefühl, dass er sich freut und die Rückmeldung des Tierarztes war auch, dass ihm die Besuche gut taten. Nach drei Tagen Klinik durften wir ihn dann über Nacht nach Hause nehmen und tagsüber wurde er weiter in der Klinik behandelt, da wir wieder arbeiten mussten. Zum Glück hat Kwitsch Auto fahren genossen, aber ich glaube, er war jeden Abend froh, ging's wieder nach Hause und durfte er im Bett schlafen, ganz fest angekuschelt.

Leider wurde Kwitsch nicht mehr gesund und wir mussten ihn nach weiteren zwei Wochen gehen lassen.
 
PurzelFeli

PurzelFeli

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Lass Dich mal in den Arm nehmen.


Ich kenne diese Situation genau. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde mein Purzel operiert. Die Tierklinik hielt sich nicht so genau an die von ihr versprochenen Rückrufe und ich durfte Purzel auch nicht besuchen. Eben auch mit der Begründung, dass er sich sonst aufregen würde. :|
Nunja...ich wurde dann irgendwann ziemlich ungehalten, da es bei Purzel ein auf und ab war. Nach einem weiteren Gespräch mit der behandelnden Ärztin, bestand ich auf einen Besuch und äußerte auch meine Bedenken, ob er überhaupt noch leben würde und man wolle nur noch kassieren.
Dann an eine Sonntagnachmittag durfte ich ihn besuchen.

Am Ende hatten beide Seiten aber feststellen müssen, dass es für den Kater auch gut war, dass ich da war. Ich hatte sein Lieblingsfutter mitgebracht und er war sehr hungrig, da er das Diätfutter einfach verweigert hatte...da kennt er nix.

Bei meiner Stute war es damals anders herum, hier sollte ich sogar tgl. kommen, da man merkte, dass das Pferd nach jedem Besuch ruhiger und ausgeglichen war...
 
mortikater

mortikater

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Mir tut es auch sehr leid. Das zuerst.

Ich weiß nicht, ob es "besser" ist, früher war es bei Menschen ja auch so, daß es feste Besuchszeiten gab und sonst nichts.

Dann hat man kapiert, daß es für den Heilungsprozeß wesentlicher besser ist, gerade bei Kindern, wenn ein Elternteil dabei ist.

Und daß es eigentlich auch nicht mehr Arbeit macht, sondern das Pflegepersonal entlastet.

Ich habe dieses Jahr Kimi wegen Brechdurchfall zwei Tage in der Klinik gehabt. Hingebracht habe ich einen lieben vertrauensvollen Kater, der bis dahin problemlos Auto fuhr, zum TA ging, ohne mit der Wimper zu zucken. Gefressen hat er dort nicht einen Bissen, das war überhaupt der Grund, warum er den zweiten Tag noch dableiben mußte, zu Hause stürzte er sich auf sein Futter. Aber jetzt ist er traumatisiert, sobald er irgendwo hin muß. Macht sofort eine Wurst in die Box, tobt und schreit so schlimm, so daß man einen Herzinfarkt befürchtet.

Er war fixiert, weil er am Tropf hing. Aber Kimi war nicht entkäftet, der hat wahrscheinlich die ganze Zeit gegen seine Fesseln gekämpft und keiner hat sich um ihn gekümmert.

Ich bin überzeugt, daß er das alles besser verkraftet hätte, wenn ich hätte bei ihm bleiben dürfen. Ich glaube, so groß ist der Unterschied zwischen Kindern und Katzen manchmal gar nicht.

Wahrscheinlich stört das den Ablauf und wahrscheinlich wollen sie auch manchmal nicht, daß man sieht, die Tiere sind da einfach in irgendwelchen Boxen verfrachtet.

Mein TA hat einen Aufwachraum für Tiere nach der OP. Wenn ich dahin komme, heißt es, möchten Sie schon mal zu Mika? Da habe ich nach seiner Zahn-OP zwei Stunden gesessen, ihm das Blut vom Maul gemacht, gestreichelt. Er sollte so lange wie möglich dableiben, weil er ziemlich tiefe Löcher hatte und der TA Nachblutungen befürchtete. Das fand ich sehr, sehr angenehm, daß ich sofort zu meinem Kater durfte, hatte es bisher noch nicht erlebt. Aber mein TA ist sowieso etwas Besonderes.
 

Anshaga

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@ carabelli
Es tut mir sehr leid, dass sie deinem Katerchen nicht mehr helfen konnten.
Und ich kann auch deine Gedanken und Zweifel sehr gut nachvollziehen...

Als ich meine Shari vor 3 Jahren als Notfall in der TK zurücklassen musste, war ich eigentlich diejenige, die Sorgen hatte, dass es Shari eher belasten als nützen würde, wenn ich sie besuchen komme und immer wieder gehe, ohne sie mitzunehmen.
Ich bin so froh, dass in dieser TK die Meinung vertreten wurde und auch noch wird, dass es nur förderlich für den Heilungsprozess ist, wenn die Tiere regelmäßig Besuch bekommen.
Und so war es auch bei Shari. Sie war zwar jedesmal traurig, wenn ich wieder ging, aber sie wusste auch schnell, dass ich ja immer wieder komme...

Sie wollte die ersten 2 Tage gar nichts fressen, aber nachdem ich sie zum ersten Mal besucht hatte, hat sie gleich den kompletten Napf leerfuttert.
Seitdem weiß ich, dass ich jederzeit auf Besuchszeiten bestehen würde. Egal, ob das Personal das für richtig oder falsch hält. Ich habe meine Erfahrungen gemacht - bezüglich Shari - was nicht heißen muss, dass alle Katzen gleichermaßen reagieren würden. Aber ich weiß jetzt, wie meine Katze reagiert und das ist für mich ausschlaggebend...

Ich denke, man sollte es ausprobieren und dann erst entscheiden, was für seine Katze wirklich zur Genesung beiträgt...
 

niniel

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Uhi, war bisher auch immer der Meinung, dass naja das Besuchen der Dosine eher förderlich für den Heilungsprozess ist.
Aber die andere Meinung leuchtet auch ein...

Schwere Entscheidung...und ich wüßte nicht was ich machen würde.
Man will zwar das Tier sehen, bei ihm sein - aber die Genesung eben auch nicht gefährden.
 

Erdbeerchen

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Hallo Carrabelli! ::w

Es tut mir so leid, wie es dir ergangen ist. Gute Reise kleiner Kater!

Wir durften unsere Katzen immer Besuchen. In der Tierklinik und auch beim Tierarzt. Ich weiß aber nicht, ob es den Miezen geholfen hat. Lina war so sterbenskrank, dass sie gar nichts interessierte und Tiffy war völlig hysterisch und wollte nur weg. Beruhigen konnte ich sie leider auch nicht.

Trotzdem finde ich es sehr barsch, wie man dich behandelt hat. Das tut mir richtig weh, lass dich mal ::knuddel
 

carabelli

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Vielen Dank für Eure lieben Worte!

Jetzt zerreisst es mich umso mehr, das es anscheinend auch "humane" Tierkliniken gibt, die wirklich auch zum Wohle des Tieres handeln...

Das Argument, das es das Tier nicht verstehen könnte, wenn man wieder geht ohne den Liebling mitzunehmen kannte ich auch, und ich hätte es auch befürchtet. Aber wer sagt denn, das ich wieder gegangen wäre? Die haben doch gesehen, das mir wirklich was daran liegt, ich stand doch von morgens bis abends auf dem Parkplatz!
Ich hätte ihm nicht nur dreimal über den Kopf gestreichelt und wäre wieder weg, ich hätte mich Tag und Nacht dahingehockt...

Klar, die haben Angst, das ich die bei irgendwas störe, aber was ist denn wichtiger, das ein gesundes Tier die Klinik verlässt, oder das mal wieder eines gestorben ist wegen "wir haben unsere Vorschriften"??

In einer Kinderklinik werden die Eltern doch auch zur Betreuung erwünscht. Für mich ist das das Gleiche - auch wenn hier einige das anmaßend finden - aber einen kleinen Kind kann man ja auch nicht zu verstehen geben "Mama geht zwar jetzt, kommt aber bestimmt morgen wieder!"

Gut, es gibt sicherlich Mensch-Tier-Beziehungen, wo die Anwesenheit nicht viel bringt, aber das die Leute dort in unserem Fall nicht bemerkt haben, das es eine ganz besondere Beziehung zwischen uns gibt... das macht mich fertig...
 

Ursula

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Hallo,

auch von mir hier mein herzliches Mitgefühl zum Verlust deines Katers.


Ich hatte auch den Fall, Toby mußte letztes Jahr im Dezember 3 Wochen

in der TK bleiben, wegen einer schweren orth. OP. Ich durfte ihn auch

nicht besuchen, nur anrufen jeden Tag. Hab dann immer sein Lieblingsfutter

abgegeben, das hat er dann gefressen.

Ihm hat die Zeit ohne mich, aber nichts ausgemacht, er war danach

wie immer. Ist aber von Katze zu Katze verschieden.

Viele Grüße

Ursula
 

Ginali

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Gina-Katze war - außer bei der Kastration, da blieb sie über Nacht (das macht meine TÄ immer so) - glücklicherweise noch nie in einer Tierklinik.
Mein Pferd war heuer im Frühjahr 10 Tage in einer Klinik, wir hätten die Stute jeden Tag besuchen können (ging aber nicht, zu weit weg), 3x waren wird dort, mit der TÄ in der Klinik habe ich 2x täglich telefoniert, in der Früh und am Abend.

Ich kann mir nur vorstellen, dass Deine Katze uU in einem Raum mir frischoperierten anderen Katzen war, da lassen Dich die TÄ normalerweise nicht dazu.
Es tut mir sehr leid, dass Deine Katze unter solchen Umständen ins Regenbogenland ziehen musste .... :cry: :cry:

lg
ginali
 

Lisbeth

Gast
Hallo,
es tut mir leid, dass dein Kater gestorben ist.
:cry:
Ich hoffe, es war nicht die Tierklinik in Lüdinghausen? Dahin wollte ich meine beiden Kater bringen....
8O
Ansonsten habe ich leider keine Erfahrung mit Besuchen in der Tierklinik, denke aber, dass es von Klinik zu Klinik bestimmt unterschiedlich gehandhabt wird, oder?!
::?
 

HaheDimo

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Liebe Carabelli,

Jetzt zerreisst es mich umso mehr, das es anscheinend auch "humane" Tierkliniken gibt, die wirklich auch zum Wohle des Tieres handeln...
Weißt du, wir haben gute und sehr schlechte Erfahrungen mit Tierärzten und Kliniken gemacht. Leider mehr schlechte als gute. Und inzwischen bin ich so weit, miese Behandlung nicht mehr auf sich beruhen zu lassen. Ich meine, man zieht geknickt ab und ist dann mit seiner Wut und Enttäuschung allein. Und die, die das verursacht haben, müssen sich nicht damit auseinandersetzen, sondern nur man selbst. Das geht doch nicht.

Vor ungefähr einem Monat hat sich unsere ehemalige Tierklinik etwas geleistet, wo bei mir endgültig der Ofen aus war. Es ist mir nicht leicht gefallen, extra noch mal hinzufahren, und dem Arzt zu sagen, wie ich das finde. Aber es war richtig. Dem war nämlich bis dahin die Tragweite seines Verhaltens gar nicht bewusst gewesen. Er war sehr betreten und hat sich sichtlich schlecht gefühlt (zu Recht). Es war gut für mich und vielleicht auch für ihn, dass ich ihm klar gemacht habe, dass da gewaltig was schief gelaufen ist. Aber vor allem für seine anderen Patienten. Wenn niemand etwas sagt, bleibt schließlich alles, wie es ist. Und die nächsten sind wieder die Dummen.

Solltest du also innerlich Lust haben, dieser Tierklinik verbal eine reinzuhauen, tu es. Die können ruhig wissen, was sie angerichtet haben. :evil: Es mag Gründe für ihr Besuchsverbot gegeben haben, aber so wie du das schilderst ... freundlich und mitfühlend behandelt haben sie dich nicht. Abgewimmelt und eingeschüchtert haben sie dich. Von wegen, wenn du dein Tier sehen willst, kannst du's höchstens gleich mitnehmen und wenn das dann schief geht, Pech gehabt. Unglaublich. Allein das ist schon Grund genug, ihnen zu sagen, wie du dich dabei gefühlt hast.

Alles Gute,
Dimo
 

Alannah

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Mir tut es auch sehr leid, wie es bei dir abgelaufen ist :( Ich habe (glücklicherweise) noch keine Erfahrungen mit Tierkliniken und kann nicht viel dazu sagen.

In einer Kinderklinik werden die Eltern doch auch zur Betreuung erwünscht. Für mich ist das das Gleiche - auch wenn hier einige das anmaßend finden - aber einen kleinen Kind kann man ja auch nicht zu verstehen geben "Mama geht zwar jetzt, kommt aber bestimmt morgen wieder!"
Früher war das aber anders! Als ich noch ein kleines Kind war und ins Krankenhaus mußte, war das unerwünscht, daß Eltern außerhalb der Besuchszeit oder gar über Nacht noch da blieben. Meine Mutter hat sich damals durchgesetzt und sich den Unmut der ganzen Station zugezogen, die haben ihr sogar den Kaffee verweigert. Heutzutage sieht man das zum Glück anders. Vielleicht wird es in Zukunft in Tierkliniken auch anders sein.
 

Lieselot

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:( :( - das war sicher ein großer Schock für Dich.

Es ist völlig unverständlich, warum man Dich so behandelt hat - einen Menschen in großer Sorge kann man doch nicht einfach wegschicken.....

So sehr ich nachvollziehen kann, dass nicht unbedingt alle Tierbesitzer rund um die Uhr zu ihren Tieren können - so muss es doch eine der Situation und dem Zustand des Tieres angepasste Regelung geben.

Ich frage direkt mal in meiner Klinik nach - wie dort der Besuch gehandhabt wird....8O

Es tut mir sehr leid - machs gut kleiner Kater - auch wenn Dein Mensch nicht mehr zu Dir konnte - über dich wurde die ganze Zeit gewacht......:(
 

Blackfire

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Das mit Deinem Kater tut mir Leid.

Mein Kieran war dieses Jahr auch fünf Tage in der Tierklinik. Ich hätte ihn besuchen können. Mir wurde aber abgeraten mit dem Argument, dass die Tiere sich sehr freuen, es dann aber überhaupt nicht verstehen können, wenn der Besitzer wieder geht.

Wäre sein Zustand kritisch gewesen, wäre ich auf jeden Fall hingefahren. Es kann mir ja wohl niemand verbieten, nach meinem Tier zu sehen, wenn ich es für richtig halte. Nur am Wochenende wären Besuche nicht möglich, außer, dem Tier geht es sehr schlecht.

Die Dogge meiner Nachbarn war in der gleichen Klinik und sie durften auch am Wochenende zu ihr, da es ihr überhaupt nicht gut ging. Sie ist dann dort auch verstorben.
 

Nina1994

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Hallo Carabelli,

auch von mir mein herzliches Beileid wegen Deinem Kater!

LG
 
rettungsbunny

rettungsbunny

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als moritz mit der vergiftung in der klinik lag, sagte man mir morgens als ich ihn brachte zu, dass ich ihn auch besuchen dürfte.
als ich jedoch konkret fragte wann ich kommen darf, wurde ich auch abgewimmelt (ok, ich hab damals noch gearbeitet, das geschäft hatte wenig verständnis für eine kranke katze, ich konnte also nur abends ab 18 uhr (die praxis hat bis 19 uhr geöffnet)).
auch am zweiten tag hab ich angerufen, gefragt wie es ihm geht und wann ich kommen darf. auch da wurde ich abgewimmelt.
(am dritten tag übrigens auch).
eines der argumente war übrigens, dass die tiere sich oftmals aufregen wenn dosi endlich da ist, und auch in depressionen versinken können, wenn dosi dann wieder geht und er dann bleiben muss.

verstehen kann ich es nur bedingt. natürlich will kein arzt oder arzthelfer sich großartig mit angehörigen rumschlagen, aber wenn es doch durch den arzt zugesichert wurde, dann sollten sie sich auch daran halten.

es tut mir für dich sehr leid, dass du dein schätzchen nicht mehr sehen konntest und durftest.
heute abend brennt eine kerze für den kleinen mann.
 
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Durftet Ihr Eure Lieblinge auch nicht in der Tierklinik besuchen?

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