Dritte Katze - ja oder nein?

Diskutiere Dritte Katze - ja oder nein? im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo ihr Lieben, ich würde mich sehr freuen, wenn mich hier der ein oder andere zu meiner Situation beraten könnte. Vielleicht geht es einigen...

Lorni037

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Hallo ihr Lieben,

ich würde mich sehr freuen, wenn mich hier der ein oder andere zu meiner Situation beraten könnte. Vielleicht geht es einigen von euch wie mir bei der Entscheidungsfindung. Ich brauche einfach immer eine zweite, dritte oder vierte Meinung zum Thema :D

Zur Situation:

Mein Freund und ich wohnen in einer drei-Zimmer-Wohnung, 94 qm mit Balkon. Seit Februar bzw. März leben wir dort zusammen mit zwei kleinen Katzen (5 und 6 Monate alt) - reine Wohnungshaltung. Die Zusammenführung hat relativ problemlos geklappt (sicherlich auch bedingt durch das Alter). Beide putzen sich gegenseitig, rangeln
und kuscheln. Es gibt ab und zu mal Gezanke z. B. wenn die Ältere zu grob wird. Aber das wars auch schon.

Seit einigen Wochen überlege ich nun so vor mich hin, ob wir nicht eine dritte Katze im gleichen Alter aus dem Tierschutz aufnehmen. Am liebsten einen kleinen Kater. Die Idee habe ich von der Halterin, bei der wir eine der Katzen gekauft haben. In ihrem Haushalt leben sogar 6 Katzen. Das wäre uns aber ein bisschen zu viel :D

Bei unserer Wohnungsgröße wären drei Katzen wohl in Ordnung, denke ich. Wir haben viele Schlaf- und Versteckmöglichkeiten, sodass eine dritte Katze auch noch Platz und Rückzug fände. Vier Katzen schließen wir aus, da man dann tatsächlich doppelt so viel Arbeit hat und wir nicht jeder Katze kuschelmäßig gerecht werden könnten.

Kurz zu uns: Mein Freund und ich arbeiten in Vollzeit. Er im Schichtdienst, 36 Std. plus Homeoffice (ist also öfters zuhause) und ich von 6:00 bis 15:15 Uhr. Mein Arbeitsplatz ist nur 10 min entfernt.

Finanziell wäre eine weitere Katze auch kein Problem. Ich bin mir nur zeitlich nicht sicher. Unter der Woche sind wir abends immer zuhause. Allerdings sind wir häufig sporteln (Joggen, Fitness, drei mal die Woche). Am Wochenende sind wir des Öfteren unterwegs. Wir achten aber darauf, dass fast täglich mit den Katzen gespielt wird. Kuschelzeiten gibt es täglich für jeden, der möchte.
Mit einer dritten Katzen wäre jedenfalls immer ein Spielkamerad da.

Sooo wie seht ihr das? Macht eine dritte Katze Sinn? Was könnt ihr zur Zusammenführung sagen? Es wäre super, wenn auch ein paar Vollzeitarbeitende berichten könnten, die mehrere Katzen haben. Ich bin aber für alle Anregungen dankbar.

Viele Grüße
Lorena
 
25.04.2022
#1

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Gast

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Hiyanha

Hiyanha

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Hallo und Herzlich Willkommen im Forum! :giggle:

Ich passe prima in Dein Fragenschema, denn ich habe genau drei Katzen und arbeite in Vollzeit. ::wgelb

Dass bei uns ausgerechnet drei Katzen leben, war eigentlich gar nicht von Anfang an so geplant, aber im letzten Jahr habe ich ganz deutlich gesehen, dass drei eine wirklich gute Anzahl ist:
Im letzten Jahr ist nämlich der Kater einer Freundin verstorben und sie hatte "nur" zwei Katzen. Der Tod ihres Katers hat sie dann gewaltig unter Druck gesetzt, weil sie auf der einen Seite ihre verbliebene Katze nicht zu lange alleine lassen wollte, sich aber auf der anderen Seite gar nicht so schnell wieder an eine neue Fellnase binden konnte/wollte.
Sie musste dann echt abwägen, zwischen dem, was für ihre verbliebene Katze am besten war und dem, was für sie selbst am wenigsten schmerzhaft war. Daran hat sie gewaltig zu knabbern gehabt und es hat sie, neben der "normalen Trauer" auch noch zusätzlich ziemlich mitgenommen.

Auch wenn das natürlich nicht der vordergründige Gedanke für oder gegen eine weitere Katze sein sollte, habe ich mir, als ich meine Freundin während ihrer schweren Zeit begleitet habe, immer wieder gedacht, wie gut es doch ist, drei Katzen zu haben.
Sollte mir mal eine Fellnase über die Regenbogenbrücke gehen, gerate ich nicht direkt in Zugzwang, weil dann ja immer noch zwei Katzen da sind, die sich gegenseitig Gesellschaft leisten. Das wird mir wahrscheinlich einiges an Luft verschaffen.
(Möge dieser Tag hoffentlich noch in weiter, weiter Ferne liegen.)

Auf der anderen Seite sind da aber natürlich auch die Kosten.
Die hast Du zwar schon kurz angesprochen, aber da sollte man echt wissen, worauf man sich einlässt. Katzen müssen nicht zwangsläufig ihr ganzes Leben lang gesund bleiben und mehr als jede zweite Katze über fünf Jahren erkrankt an FORL.
Ich habe drei FORL-Katzen hier, die jedes Jahr eine Zahn-OP brauchen, die für jede einzelne Fellkröte zwischen 500 und 800 € kostet.
Okay, Hermine (das ist meine Älteste) ist inzwischen zahnlos und fällt nun aus dieser Berechnung raus.
Dafür hatte sie aber erst jetzt im März schon die zweite, akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, bei der sie beide Male für mehrere Tage stationär in der Tierklinik bleiben musste - und obendrein hat sie eine Herzerkrankung, die ich jedes Jahr (wenn es schlimmer werden sollte auch öfter) kontrollieren lassen muss.

Um es mal ganz klar in Zahlen auszudrücken:
Hermine hat mich in ihrem, bisher 13-jährigen Leben, ganz locker schon 15.000 € allein an Tierarztrechnungen gekostet.
Das ist natürlich nicht zwangsläufig bei jeder Katze so - aber es kann sich halt, wenn es blöd läuft, ganz fix summieren.
Eine einzige FORL-Katze summiert sich mit drei, vier Zahn-OPs mal ganz fix auf 2.000 € und wenn Du drei davon hast, kannst Du ahnen, wohin der Hase hoppelt. :wink:

Daher würde ich mir an Deiner Stelle bei drei noch sehr jungen Katzen das Thema "Tier-Krankenversicherung" durch den Kopf gehen lassen. Oder eben konsequent jeden Monat etwas für alle Fälle zurücklegen.

Aber davon einmal abgesehen würde mir jetzt nichts einfallen, was tatsächlich gegen eine dritte Katze spräche.
Aller guten Katzen sind doch schließlich drei, oder? :ROFLMAO:
 
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PCKatze

PCKatze

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Zwei liebe Kätzchen die sich gut verstehen. Das finde ich super.

Warum soll es nicht so bleiben? Ein Kater wird, auch wenn er kastriert ist, die Mädchen bespringen wollen. Er wird viel Unruhe in die Mädchengemeinschaft bringen.
 
Hiyanha

Hiyanha

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Das sehe ich nicht zwangsläufig so.
Ein Kater, der früh genug kastriert wurde, hat in den seltensten Fällen Ambitionen seine Kumpels und Kumpelinen zu besteigen.
Da kommt es meines Erachtens stark auf den Kastrationszeitpunkt an. Damit darf man halt nicht zu lange warten.

Aber es stimmt schon, dass gleichgeschlechtliche Katzen sich vom (Spiel- und Rauf-)Verhalten mehr ähneln und sich daher womöglich auch besser verstehen könnten.
Kater raufen halt oft mit ein bisschen mehr "Kawumms" als Mädels.


Vom reinen Zeitfaktor her sehe ich jedenfalls kein Veto für eine dritte Katze. Vor Allem jetzt, wo sie noch so jung sind, werden sie bestimmt ratzfatz best Friends und beschäftigen sich zu dritt miteinander.
 
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Pat

Pat

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Vom reinen Zeitfaktor her sehe ich jedenfalls kein Veto für eine dritte Katze. Vor Allem jetzt, wo sie noch so jung sind, werden sie bestimmt ratzfatz best Friends und beschäftigen sich zu dritt miteinander.
Dem kann ich auch nur so zustimmen!
Ein Kater, der früh genug kastriert wurde, hat in den seltensten Fällen Ambitionen seine Kumpels und Kumpelinen zu besteigen.

Ich denke dieses "besteigen" als kastrierter Kater ist mehr die Ausnahme....... unsere aufgenommenen Streuner-Kater waren meist noch unkastriert und wurden erst im bereits ausgewachsenen Alter von uns zum TA zur Kastration gebracht, aber keiner der Kater hat jemals versucht eine unserer weiblichen Katzen zu besteigen. Das wäre für mich also kein Hinderungsgrund, um deshalb keinen Kater zu nehmen.
Allerdings würde ich auch darauf achten, das er dann recht früh kastriert wird-
 

Lorni037

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Hallo, lieben Dank für die ausführlichen Antworten! :)

@Hiyanha
Das mit den Kosten ist ein guter Punkt. Über eine Tierversicherung werde ich mich echt mal belesen.

Was für eine Katzen-Konstellation hast? Sind tatsächlich alle drei Weibchen?
In was für Abständen hast du sie geholt und wie hat die Zusammenführung bei dir geklappt. In anderen Beiträgen habe ich ein bisschen zu Bachblüten gelesen bzw. hatten wir zu Beginn die Pheromonstecker von Feliway.

@PCKatze ich kann den Punkt nachvollziehen und das bereitet mir persönlich auch noch Bedenken. Allerdings sind die Katzen ja noch relativ jung und die Hierarchien vielleicht noch nicht so sehr gefestigt wie bei älteren Tieren.
Aber schief gehen kann es natürlich.

Viele Grüße
Lorena
 
Hiyanha

Hiyanha

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@Hiyanha
Was für eine Katzen-Konstellation hast? Sind tatsächlich alle drei Weibchen?
In was für Abständen hast du sie geholt und wie hat die Zusammenführung bei dir geklappt.
Nein, ich habe hier eine gemischte Gruppe:
Zwei Kater, die sich durchaus auch mal mit ordentlich "Kawumms" raufen und ein Mädel, das ihnen dann äußerst interessiert dabei zuschaut. :wink:
Alle drei sind natürlich kastriert.

Das Mädel (meine Hermine) ist mit ihren 13 Jahren die älteste der Drei und lebte vorher mit einem anderen Kater aus dem Tierschutz, bei mir. Dieser Kater ist jedoch ganz plötzlich verstorben (wahrscheinlich ein unentdeckter Herzfehler).

Weil Herminchen nicht allzu lange alleine bleiben sollte, ist dann ziemlich fix der Tiberias (Tibby) bei mir eingezogen.
Er kam aus einem Messie-Haushalt und war schon ein gutes Jahr alt, als er zu mir kam.

Da beide Katzen aber sehr gut sozialisiert waren, immer in Gesellschaft mit Artgenossen gelebt haben und vom Wesen her auch beide nicht allzu dominant veranlagt waren, lief die Zusammenführung ziemlich unkompliziert ab.
Es wurde am Anfang natürlich ein bisschen gefaucht, aber das war es dann auch schon.
Eine Gittertür oder ähnliches haben wir gar nicht gebraucht. Innerhalb von zwei Wochen war die Birn' gelutscht.

Das ist aber nicht unbedingt die Regel, bei Zusammenführungen mit erwachsenen Katzen. Da kann sich das auch durchaus komplizierter und langwieriger gestalten und das Arbeiten mit getrennten Räumen und/oder einer Gittertür erforderlich werden.

Meine Fellkröten sind da aber zum Glück echt unkompliziert. :giggle:

Unser Nesthäkchen Ethan kam dann erst ein paar Jahre später dazu und war eigentlich gar nicht so recht geplant gewesen:

Meine Tochter hatte im 10. Schuljahr irgendwie einen Durchhänger und ist mit den Noten ziemlich abgerutscht.
Und da sie schon lange Zeit immer wieder heiß und innig von einem reinrassigen BKH in Golden Shaded geschwärmt hat, habe ich ihr versprochen dass wir uns nach so einer Katze umschauen würden, wenn sie sich auf den Hintern setzen und die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk hinkriegen würde.

Lange Rede, kurzer Sinn:
2018 ist unser kleiner, fetter Sonnenschein Ethan eingezogen und die Zusammenführung hat wieder problemlos geklappt.
Ein bisschen Gefauche und dann war es gut. :giggle:

Seitdem haben wir hier ein wirklich harmonisches Dreiergespann und meine Tochter hat tatsächlich nach dem Erreichen der mittleren Reife auch noch das Abi gemacht und studiert nun Immobilienwirtschaft.
Ethan sei Dank. :ROFLMAO:

Ich sollte aber wirklich noch erwähnen, dass solche Zusammenführungen nicht immer so problemlos ablaufen müssen. Besonders bei erwachsenen Katzen kann das auch schon mal länger dauern und sich komplizierter gestalten.
Aber Deine Fellnasen sind ja wirklich noch ziemlich jung und dadurch, dass sie nicht alleine sind, auch gewiss gut sozialisiert.
Das dürfte eigentlich auch nicht allzu schwierig werden. *aufholzklopf*
 

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Tatjana462

Tatjana462

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Hallo und "Herzlich Willkommen" hier im Forum,

Ich habe nur 2 Katzen, aber ein Geschwisterpaar, einen Kater und eine Katze. Als sie klein waren, kuschelten sie viel zusammen und waren ein Herz und eine Seele. Nun, wo sie älter sind - über 8 Jahre - ist bei uns das Zusammenkuscheln der beiden völlig vorbei. Im Gegenteil, der Kater ist manchmal etwas eifersüchtig auf die Katzimaus. Somit wird sie auch öfter aus dem Schlafzimmer verjagt. Es sind beides Freigänger. Sie haben also genug Auslauf. Trotzdem muss die Katzimaus immer auf der Hut vor ihrem Brüderchen sein. Vor dem Fressen putzen sie sich allerdings wieder richtig lieb. Meist endet es aber wieder in einem Hieb von ihm...

Was will ich Dir nun sagen. Man kann noch so vorbereitet sein, es kommt immer auf die Charaktere der Katzen an. Wichtig wäre, dass alle gleichgeschlechtig sind - nach meinen Erfahrungen. Auch das Spielverhalten ist vollkommen anders zwischen weibl..und männl. Katze.

Die Erfahrungen, die hier geschildert wurden, kann man aus meiner Sicht nicht verallgemeinern. Mal läuft es so und mal so...

Überlege mal bitte, wie es bei den Menschen ist. Bei 3 Menschen (nicht verwandt) ist einer meist das dritte Rad am Wagen. Die Gefahr würde ich bei Deinem Anliegen auch sehen. Ich würde in eine tolle und funktionierende Gemeinschlaft niemals nur eine (dritte) Katze hinzuholen. Warum auch? Die beiden verstehen sich doch super.
 
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Tatjana462

Tatjana462

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Ergänzung: Wenn Du so gern noch Katzen aufnehmen möchtest, dann würde ich zwei dazu holen, die sich kennen und mögen. Mit der Zeit mischen sie sich dann manchmal vollkommen anders ein. Aber in der Regel sind es dann eben 2 und 2. Vielleicht fragst Du mal Deinen TA, was er dazu sagt. Er kennt Deine beiden genau - wir nicht. ::w
 

Razielle

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Hier gibt es auch 3 Katzenmädels, Freigänger. Nr 1 zog vor 3 Jahren ein, 1 Jahr später habe ich die angebliche Einzelkatze (lt TH) recht problemlos mit Nr 2 vergesellschaftet. Nr 3 kam vor 3 Monaten aus folgenden Gründen dazu: ich wollte gern 3, es sollte keine allein bleiben wenn eine durch Krankheit oder Unfall stirbt, mein Mann wollte gern eine Kuschelkatze ( Nr 1 ist keine und Nr 2 sehr auf mich geprägt), und es sollte eine Spielgefährtin für Nr 2 sein, denn obwohl sie sich gern mögen , sich oft in gegenseitiger Nähe aufhalten und auch miteinander spielen, ist Nr 1 doch introvertiert und mag weniger Körperkontakt als Nr 2 gern hätte. Auch diese Vergesellschaftung hat wunderbar geklappt und alle Hoffnungen wurden erfüllt.
Ich kann nur empfehlen sich bei der Auswahl daran zu orientieren was am besten zu den 2 vorhandenen Katzen passt, nicht was Mensch gern hätte. Du hast am schönsten und liebsten Katzentier keine Freude wenn es in der Gruppe ständig Zoff gibt. Ich persönlich bin gut damit gefahren mich an der Faustregel gleiches Geschlecht, ähnliches Alter/Temperament/Spielverhalten/Aktivitätslevel zu orientieren.
Euren Wunsch nach einem Kater sehe ich deshalb eher kritisch.
Katzen - Kater
Als Kitten sind die alle verspielt, das geschlechtstypisch unterschiedliche Spielverhalten etabliert sich erst später, ggf auch erst mit 2 oder 3 Jahren. Selbst bei Wurfgeschwistern die bis dahin unzertrennlich waren kann es dann zu Problemen kommen. Dann habt ihr mit Pech einen unausgelasteten Kater und 2 genervte Mädels und könnt nur einen weiteren Kater dazuholen, um das Problem zu lösen. Freigang würde die Situation auch entspannen, geht bei euch ja aber nicht.
Eine harmonische 3er Truppe auf 95 qm mit (gesichertem ?) Balkon kann sich prima mit sich selbst beschäftigen und hat genug Rückzugsmöglichkeiten).
Bei dreien gibts auch immer was zu gucken, einen großen Teil ihrer wachen Lebenszeit verbringt eine Katze mit beobachten.
Den Tipp den Tierarzt zu fragen kann ich dagegen nicht unterstützen. Was soll das bringen ? Ein TA versorgt viele unterschiedliche Arten, Katzenverhalten ist kein Bestandteil des Studiums und sofern der TA nicht selbst Katzen hält hat er davon keine Ahnung. Und selbst wenn, wie soll er zu einer Katze die er vielleicht 1x jährlich sieht eine kompetente Aussage zu Charakter und Sozialverhalten treffen ?
Wenn es unbedingt ein Kater sein soll , dann tatsächlich ein Pärchen. Die können sich dann katertypisch kloppen und die Mädels haben was zu gucken und können mittun wenn sie wollen, haben aber ansonsten ihre Ruhe.
 

Lorni037

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@Razielle
Danke für deine ausführliche Antwort und die Anregungen bezüglich gleichgeschlechtlichem Trio. Tatsächlich habe ich in einigen Foren gelesen, dass eine dreier Konstellation in Form von mww gut funktioniert aber klar, es ist abhängig vom Verhalten und dem Wesen der Tiere.
Zumindest bin ich davon ausgegangen, dass es am besten klappt, wenn die drei noch jung sind und miteinander aufwachsen. So wie Hund und Katze sich auch miteinander arrangieren können, obwohl jeder von ihnen auf andere Art und Weise tobt.

Gleich zwei Katzen, also ein Katerpärchen zu holen kommt für uns leider nicht in Frage. Das habe ich Sorge, dass ich denen kuschelmäßig nicht gerecht werde. Vier Katzen sind dann auch gleich doppelt so viel Arbeit.
 
Kevins Mutti

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@BlueCatWomen
Du hast doch über die letzte Zeit deine Katzenmenge von 2 auf 5,5 (simbas puschelschwanz zählt als halbe Katze) stetig ausgebaut 😋, findest du dass die Arbeit prozentual steigt oder macht "die eine Katze mehr" kaum einen Unterschied? Würde mich auch mal interessieren.

Geldlich ist natürlich klar, dass man das vermutlich pro Katze rechnen kann was die laufenden Kosten betrifft.
 
BlueCatWomen

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...ab der dritten Katze spielt es keine Rolle mehr. Das Kuschelbedürfnis meiner Fellnasen ist sehr individuell und in Verlaufe des Tages holt sich jedes Tier seine Aufmerksamkeit. Nachts fliegen dann sowieso allesamt in meinem Bett, oder in unmittelbarer Nähe rum.

(Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich mir bei einem Unfall die Rippen geprellt habe und mich dadurch kaum bewegen kann. Beim Aufwachen war mir dann klar, woher die Bewegungseinschränkung her kam. Balou lag in voller Länge, Grösse und Gewicht auf meinem rechten Oberkörper...)

Klar, es ist ein wenig Mehrarbeit und die Kosten für Futter, Katzenstreu und TA steigen. Auch wäre ich mit zwei Katzen sicher nicht in eine grössere Wohnung umgezogen. Aber was macht man nicht alles für seine Katzen...
 
xioni

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Ich habe 3 Katzen in der Konstellation Kater,Katze,Katze - Geschwister - und würde gerne noch einen Kater dazu haben. Denn auch wenn die drei diesen Winter sogar mal wieder zusammen gekuschelt haben, wollen die Mädels immer ungern mit ihrem Bruder spielen.
Meine sind zwar Freigänger und wir sind auch immer zuhause, aber von der Arbeit und den individuellen Kuscheleinheiten her.....macht es keinen Unterschied, ob man 2 oder 4 Katzen hat.
Wie Bluecatwomen schon schreibt, jede Katze holt sich ihre Aufmerksamkeiten selber ab. Bei uns Lässt sich eine abends auf der Couch von meinem Mann bekuscheln und die andere kommt häufiger nachts ins Bett. Der Kater kommt abends immer mal ins Haus und zu mir aufs Sofa, um sich Streicheleinheiten abzuholen.
 

Lorni037

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Huch, komme gar nicht hinterher mit antworten :D Ich habe gar nicht mit so viel Beteiligung gerechnet!

Also erstmal noch zu
@Hiyanha : Super süße Fotos! Die Zusammenführung hätte bei euch ja echt nicht besser laufen können! :) Wenn man seine Katzen gut kennt und tatsächlich einen vom Charakter her passenden Kater findet, dann kann das klappen.

Allerdings habe ich mich jetzt schon fast mit der Variante des weiblichen Trios angefreundet. Vier Katzen zu haben wäre natürlich ne runde Sache aber zurzeit können wir uns das einfach nicht vorstellen. Bei Dreien ist für meinen Freund einfach eine magische Grenze. Vielleicht irgendwann später mal :)
 
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Dritte Katze - ja oder nein?

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