Diskussion über Futtersorten / Hersteller

Diskutiere Diskussion über Futtersorten / Hersteller im Ernährung Top-Themen Forum im Bereich Katzenernährung; Diskussion über Futtersorten Hallo zusammen, ich möchte noch einmal darauf Hinweisen, das Diskussion zu Futtersorten und Hersteller zwar...

Katzenfan

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Diskussion über Futtersorten

Hallo zusammen,

ich möchte noch einmal darauf Hinweisen, das Diskussion zu Futtersorten und Hersteller zwar erwünscht sind aber diese sollten
sachlich bleiben und keinen Straf- oder Ordnungswidrigkeitstatbestand oder sonstige Rechtsnormen verletzen. Das heißt das zum Beispiel Aussagen wie:
- Marke X ist Müll oder
- Futter X beinhaltet schädliche Stoffe

kostenpflichtig vom Hersteller abgemahnt werden können.

Man kann aber durchaus sagen und schreiben das man Marke X nicht selber verfüttert weil nach Etikett der Stoff A enthalten/nicht enthalten ist.
 
28.11.2007
#1

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Gast

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luzi99

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Hallo Volker,

in welchem Paragraphen ist das verankert ?

Wenn ich meine Marke X ist Müll und beinhaltet schädliche Stoffe und das ist dann auch noch erwiesen, dann sag ich das auch genauso mit Begründung, denn es gibt so viele Anfänger/Unwissende, wo das deutlich gemacht werden sollte.

Wir haben hier in D ja irgendwo auch die freie Meinungsäußerung und ich halte nichts davon Dinge nur zu umschreiben.

Da könn sie gern mal kommen und mahnen wollen, ich glaub da hätten die Hersteller viel zu tun und kämen nicht zu ihrer eigentlichen Aufgabe.
 
Barbarossa

Barbarossa

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Mal generell: Darf ich dann auch nicht mehr von Gift schreiben, das die Katzen vllt. schleichend umbringt, wenn hier mal wieder Frontline verherrlicht wird? Obwohl Ökotest es aufgrund der zweifelhaften Zusammensetzung genauso sieht und daher ein Mangelhaft vergeben hat?
 

The-Phantom

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Wir haben hier in D ja irgendwo auch die freie Meinungsäußerung und ich halte nichts davon Dinge nur zu umschreiben.

Da könn sie gern mal kommen und mahnen wollen, ich glaub da hätten die Hersteller viel zu tun und kämen nicht zu ihrer eigentlichen Aufgabe.
Hallo,
freie Meinungsäußerung -> heiß MEINUNG ! Du darfst gerne Deine Meinung sagen, aber nicht behaupten das es Müll ist ! Also eher *Nach meiner Meinung/Ansicht ist Produkt xy Müll,(evtl Deine begründung)* statt *Produkt xy ist Müll* <- kleiner aber feiner unterschied ! Denn mit der 2ten aussagen behauptest Du was und unterstellst es auch, und das ist ganz schnell als Verleumdung/Rufmord zu sehen, und gegen solch einer Abmahnung hast Du keine Chancen ! Denn Du darfst nicht vergessen das die Hersteller Kontrollen unterliegen und diese es sauber beweisen können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit <<< Da stehts genauer was Meinungfreiheit bedeutet.
##############
Mal generell: Darf ich dann auch nicht mehr von Gift schreiben, das die Katzen vllt. schleichend umbringt, wenn hier mal wieder Frontline verherrlicht wird? Obwohl Ökotest es aufgrund der zweifelhaften Zusammensetzung genauso sieht und daher ein Mangelhaft vergeben hat?
Du darfst hier nur schreiben das Quelle xy (hier ökotest) es mangelhaft bewertet hat, ggf. auch die begründung (beachte aber wiederum ob du auszüge veröffentlichen DARFST).
Solange etwas nicht als Gift Deklariert ist, darfst Du dieses auch nicht behaupten ! Frontline ist ein Zugelassendes Mittel, was bei bestimmungsgemäßen gebrauch sicherlich auch folgen haben kann, siehe Beipackzettel, und da stehen auch die Risiken drin ! Wer das sich verinnerlicht liest auch daraus das es Spätfolgen haben kann.

Du darfst sagen *Es enthält Gift* (logisch), aber nicht sagen *Es ist Gift und bringt Deine Miezen selbst bei Sachgerechter Anwendung um* << Verleumdung ;-)

Was meint Ihr wohl warum die meistgekaufte Tageszeitung B*** in vielen Überschrifften oder Texten oft was stehn hat, ala
Überschrifft: "Person xy ist ein Mörder"
Irgentwo im Text auf irgendeiner Seite "Sagte jemand zu unsere Reporter, die Polizei hat bisher dazu keine stellung bezogen, da es hierbei um Fliegen auf dem Auto handelt" <<< Somit ist die Zeitung sich einer Schlagzeile bewußt und ist aus dem Schneider 8) . Wer nicht zu Ende liest ist blö* ;-)
 
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Katzenfan

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Hallo Volker,
in welchem Paragraphen ist das verankert ?.
Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten da hier mehrere Gesetze und Paragraphen eine Rolle spielen

Wenn ich meine Marke X ist Müll und beinhaltet schädliche Stoffe und das ist dann auch noch erwiesen, dann sag ich das auch genauso mit Begründung,
Bewiesen oder Nachweislich bedeutet einen tatsächlichen Beweis. Es reicht nicht aus wenn Bezug auf diverse Quellen genommen wird, die womöglich ebenfalls auf einer "Meinung" basieren. Im Zusammenhang mit Futter ist auch das Grimm-Buch kein Beweis. (Vergleiche Stellungnahme des Verlages) Eine nachweisliche Behauptung (das Futter X beinhaltet schädliche Stoffe) könnte sich nur aus einem Gutachten ergeben in dem zweifelsfrei der Wahrheitsgehalt nachgewiesen wird.

Da könn sie gern mal kommen und mahnen wollen, ich glaub da hätten die Hersteller viel zu tun und kämen nicht zu ihrer eigentlichen Aufgabe
Wenn Sie denn mal kommen würden, würde dies für dich Kosten bis zu 50000 Euro verursachen und durch eine von mir verlangte Unterlassungserklärung (solche Aussagen in Zukunft zu verhindern) die Schließung des Forums bedeuten.

Wir haben hier in D ja irgendwo auch die freie Meinungsäußerung und ich halte nichts davon Dinge nur zu umschreiben.
Jeder beruft sich komischerweise immer auf die freie Meinungsäußerung aber die meisten scheinen nicht zu wissen das diese bestimmten Schranken unterliegt.


Die Meinungsfreiheit findet gemäß Art. 5 Abs. 2 GG ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und dem Recht der persönlichen Ehre. Dazu gehören auch die zivilrechtlichen Vorschriften und das durch Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG gewährleistete allgemeine Persönlichkeitsrecht.

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts fallen unter den Schutz der Meinungsfreiheit nicht nur Werturteile, sondern auch Tatsachenbehauptungen, wenn und soweit sie meinungsbezogen sind.

Außerhalb des Schutzbereichs von Art. 5 Abs. 1 GG liegen nur bewusst unwahre Tatsachenbehauptungen und solche, deren Unwahrheit bereits im Zeitpunkt der Äußerung unzweifelhaft feststeht.

Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung aus Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG ist demnach kein schrankenloses. Gemäß Art. 5 Abs. 2 GG unterliegt es vielmehr den Beschränkungen, die sich aus den allgemeinen Gesetzen ergeben, zu denen auch die §§ 1004, 823 Abs. 1, 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 186 StGB gehören, die dem verfassungsrechtlichen Persönlichkeitsrecht zivilrechtlich Ausdruck verleiht. Bei allen Aussagen kann nur eine fallbezogenen Abwägung zwischen der Bedeutung der Meinungsfreiheit und dem Rang des durch die Meinungsäußerung beeinträchtigten Rechtsguts stattfinden.

So geht bei Werturteilen der Persönlichkeitsschutz regelmäßig der Meinungsfreiheit vor, wenn sich die Äußerung als Angriff auf die Menschenwürde, Schmähkritik oder als Formalbeleidigung darstellt.

Bei Tatsachenbehauptungen hängt die Abwägung vom Wahrheitsgehalt ab. Wahre Aussagen müssen in der Regel hingenommen werden, auch wenn sie nachteilig für den Betroffenen sind, unwahre dagegen nicht (vgl. BVerfGE 99, 185 <196>). Wenn allerdings eine Äußerung derart substanzarm ist, dass sich ihr die Behauptung wenigstens einer konkret-greifbaren Tatsache nicht entnehmen lässt, tritt ein möglicher tatsächlicher Gehalt gegenüber der Wertung zurück (vgl. BVerfGE 61, 1 <9 f.>). Bei einer derartig substanzarmen Äußerung kann deshalb auch im Rahmen der Abwägung dem Wahrheitsgehalt möglicher tatsächlicher Elemente keine Bedeutung zukommen.

Hinsichtlich der letztlich entscheidenden Frage, wann ein Angriff auf die Ehre als widerrechtlich anzusehen ist und wann er nach der Rechtsordnung -weil durch das Recht auf freie Meinungsäußerung oder durch die Wahrnehmung berechtigter Interessen seitens des Angreifers gedeckt - hingenommen werden muss, kommt es maßgeblich darauf an, ob die ehrverletzende Äußerung Tatsachenbehauptungen oder Werturteile zum Gegenstand hat (vgl. hierzu z.B. BVerfG, NJW 1996, 1529; NJW 1992, 1439; NJW 1992, 1442; NJW 1999, 1322 und NJW 1999, 3326; BGH, NJW 1996, 1131; OLG Koblenz, NJW-RR 1998, 750; OLG Köln, NJW-RR 2000, 829).

Tatsachenbehauptungen beziehen sich auf die objektive Wirklichkeit, sind also dem Beweis als "wahr oder unwahr" zugänglich (vgl. BVerfG, NJW 1994, 1779; BGH, NJW-RR 1999, 1251; OLG Koblenz, NJW-RR 1998, 750; OLG Brandenburg, NJW 1999, 3339, 3341). Bewusst unwahre, aber auch ohne weiteres erkennbar unwahre Tatsachenbehauptungen können durch das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht gedeckt sein; denn an der Aufrechterhaltung und Weiterverarbeitung herabsetzender Tatsachenbehauptungen, die als unwahr erkannt wurden, kann auch unter dem Gesichtspunkt der Meinungsfreiheit kein schützenswertes Interesse bestehen (BVerfG, NJW 1996, 1529; NJW 1997, 1439, 1441). Bei nicht erweislich wahren Tatsachenbehauptungen muss eine Abwägung zwischen den Interessen des Äußernden und den Interessen des Betroffenen vorgenommen werden: Beruht die Behauptung auf einer sorgfältigen Recherche und besteht ein sachliches Interesse des Äußernden an der Weiterverarbeitung oder ein Interesse der Allgemeinheit an einer Information, überwiegt außerhalb von Bereichen, die die Intim-, Privat- oder Vertraulichkeitssphäre des Betroffenen berühren, regelmäßig das Grundrecht des Art. 5 I GG den Ehrenschutz des Betroffenen (BVerfG, NJW 1999, 1322; BGH, NJW 1993, 525, 527; Soehring, NJW 1997, 360, 364). Wahre Tatsachen schließlich dürfen grundsätzlich verbreitet werden (vgl. BVerfG, NJW 1993, 1464; NJW 1999, 1322; OLG Brandenburg, NJW 1999, 3342; Soehring, NJW 1997, 360, 367).

Werturteile dagegen, also Stellungnahmen des Äußernden, die die subjektive Beziehung des Äußernden zum Gegenstand seiner Äußerung widerspiegeln und auf Tatsachen beruhen können, aber keinesfalls müssen, sind grundsätzlich frei, ohne dass es darauf ankäme, ob die Äußerung wertvoll oder wertlos, richtig oder falsch, begründet oder grundlos, emotional oder rational ist (BVerfG, NJW 1997, 1439, 1440). Auch eine überspitzte und polemische Kritik muss grundsätzlich hingenommen werden (BVerfG, NJW 1991, 95; NJW 1992, 1439, 1441; OLG Brandenburg, NJW 1999, 3339). Erst wenn bei einer Meinungsäußerung nicht mehr die - wenn auch polemische - Auseinandersetzung in der Sache im Vordergrund steht, sondern die Person des Betroffenen, die verletzt, beschädigt, geschmäht werden soll (so genannte Schmähkritik, die insbesondere - aber nicht nur - im Fall von Formbeleidigungen zu bejahen ist), muss das Grundrecht der Meinungsfreiheit hinter dem Schutz des Persönlichkeitsrechts des Betroffenen zurücktreten (vgl. BVerfG, NJW 1992, 1439, 1441; NJW 1991, 95; NJW 1995, 3303; NJW 1999, 3326).

Eine Aussage - "Das Futter X ist Müll und macht Katzen krank" stellt einen Anspruch auf Unterlassung ehrverletzender und geschäftsschädigender Äußerungen dar, da dadurch unmittelbar in den gewerblichen Tätigkeitsbereich des Herstellers eingegriffen wird. Ebenso könnte der Hersteller sich in seinem durch Art. 2 Abs. 1 GG, § 823 Abs. 1 BGB geschützten Persönlichkeitsrecht verletzt fühlen. An dem Persönlichkeitsschutz nimmt auch eine juristische Person teil, wenngleich nur in dem beschränkten Umfang, der sich aus ihrem Wesen als Zweckschöpfung des Rechts und den ihr zugewiesenen Funktionen ergibt. Dieser Schutzbereich ist durch die verbreitete Äußerungen ebenfalls betroffen, weil der Hersteller selbst und seine Tätigkeit zu Objekten einer herabwürdigen Kritik gemacht werden (so Wenzel aa0. Rdn. 5.105 unter Hinweise auf Rspr.) Zusätzlich wird dem Hersteller mit dem Zusatz "..macht Katzen krank" ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorgeworfen (vergleiche Futtermittelrecht).

Hier müssen das Persönlichkeitsrecht des Herstellers und sein Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb, beides Rechte, die grundrechtlichen Schutz genießen (Art. 2 Abs. 1, 14 GG) , gegen die Äußerungs- und Meinungsfreiheit des schreibenden, Art. 5 Abs. 1 GG, abgewogen werden.

Ergebnis dieser Abwägung ist im Grundsatz, dass ein Gewerbetreibender der Wahrheit entsprechende Tatsachenbehauptungen sowie Meinungsäußerungen bis zur Grenze der Schmähkritik hinzunehmen hat (Hager in Staudinger 13. Aufl. § 823 D 24; Wenzel aao. Rdn. 6.7). Die Grenze zur Schmähkritik ist nicht bereits dann überschritten, wenn der Betreffende keine nachprüfbaren Gründe für sein Urteil angibt oder angeben kann. Ob die Äußerung wertvoll oder wertlos, richtig oder falsch, rational oder emotional begründet ist, spielt keine Rolle (Wenzel aao. 6.11. Erst, wenn die Äußerung den Boden sachlicher Kritik völlig verläßt und nur darauf abzielt, den Betroffenen verächtlich zu machen und in der Öffentlichkeit herabzuwürdigen, ist die Zulässigkeit im Allgemeinen zu verneinen.
 

*Chrissy*

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Hallo Volker,

in welchem Paragraphen ist das verankert ?

Wenn ich meine Marke X ist Müll und beinhaltet schädliche Stoffe und das ist dann auch noch erwiesen, dann sag ich das auch genauso mit Begründung, denn es gibt so viele Anfänger/Unwissende, wo das deutlich gemacht werden sollte.

Wir haben hier in D ja irgendwo auch die freie Meinungsäußerung und ich halte nichts davon Dinge nur zu umschreiben.

Da könn sie gern mal kommen und mahnen wollen, ich glaub da hätten die Hersteller viel zu tun und kämen nicht zu ihrer eigentlichen Aufgabe.
Freie Meinungsäußerung ist ja okay, aber wenn du eine Firma hättest und im Internet würde in vielen Foren stehen "Firma xy produziert nur Müll" oder "Die Unternehmerin macht Beschiss" oder was weiß ich, würde das dir auch nicht gefallen oder? Mir jedenfalls nicht.

Man kann seine Meinung äußern, aber dann auch als eigene Meinung deklariert. Alles andere käme meiner Meinung nach ein wenig Rufmord gleich, wenn es ohne sachliche Begründung in den Raum geworfen wird.

Ich dachte immer, langsam hat es sich im Internet herumgesprochen, dass man sich bei bestimmten Aussagen in Foren dreimal überlegen muss, wie man was sagt weil es sonst für den Forenbetreiber und auch für einen selbst doof ausgehen kann.

Und das Firmen gegen solche Aussagen wie "Die Marke ist Müll" vorgehen, ist verständlich, würde ich auch so tun, weil keiner gern Negativwerbung in Kauf nimmt ::?

Wenn man selbst im Forum mal von jemandem kritisiert wird, ist das Geschrei immer groß, weil es nicht stimmt, was der andere schreibt aber wenn man selbst was über andere schreibt (Firmen wie Personen) ist das alles plötzlich wieder relativ ::?

So, ging gegen niemanden persönlich aber das Problem wird nun seit Jahren diskutiert, es gibt höchstrichterliche Rechtsprechungen dazu, also sollte man sich einfach dran halten und gut ist :wink:
 

Gwion

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Wie schon gesagt wurde .. seine Meinung darf man frei äußern. Zwischen Behauptung und Meinung ist halt ein Unterschied.
Vergißt man im Alltag halt schnell und meist hat es auch keine Folgen, aber in schriftlicher Form festgehalten, kann sowas für Forenbetreiber problematisch werden.

Müssen wir halt alle versuchen, ein "ich denke" oder "ich bin der Ansicht" oder "in meinen Augen" an den Beginn zu stellen, dann ist es wieder eine Meinung und die darf man ja äußern. Bei "In meinen Augen ist Marke X Müll und wird hier nicht verfüttert" sollte es keine Probleme geben.
 

Oskar

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@ Gwion

Ich weiß nicht ob "meine Meinung" vorzusetzen ausreicht.

Wenn ich z.B. zu einem Polizisten sagen würde: Meiner Meinung nach sind sie ein ....., fange ich mir eine Anzeige ein.
 

Katzenfan

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Müssen wir halt alle versuchen, ein "ich denke" oder "ich bin der Ansicht" oder "in meinen Augen" an den Beginn zu stellen, dann ist es wieder eine Meinung und die darf man ja äußern. Bei "In meinen Augen ist Marke X Müll und wird hier nicht verfüttert" sollte es keine Probleme geben.
Ich weiß nicht ob das so ohne weiteres reicht...

"... im Futter X ist Urin enthalten..." > das kann man nur sagen wenn eine erweiterte schriftliche Analyse des Futters vorliegt. Selbst dann müsste man noch trennen ob es eine einmalige oder dauerhafte "Zugabe" ist.

"...meiner Meinung nach ist in Futter X Urin enthalten.." Damit wird dem Hersteller ein Verstoß gegen die Futtermittelverordnung vorgeworfen. Im § 25 Futtermittelverordnung (Anlage 6) gibt es Stoffe, die nicht als Futtermittel in den Verkehr gebracht werden dürfen, auch be- oder verarbeitet. Hierzu zählen unter anderem: Urin, Kot, gegerbte Häute, mit flanzenschutzmitteln behandeltes Saatgut, mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz; Abfälle, die aus der Behandlung von Abwässern gewonnen wurden; fester Siedlungsmüll und Verpackungen oder Verpackungsteile der Agro - Lebensmittelindustrie.
Eine solche Unterstellung (auch als Meinung) verläßt den Boden sachlicher Kritik völlig und ist nur darauf ausgerichtet, den Hersteller verächtlich zu machen und in der Öffentlichkeit herabzuwürdigen.
 
Lotti

Lotti

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Hallo zusammen,

oje, was für ein Wirrwarr. Mit der Zusammensetzung des Futters ist es so eine Sache. Mittlerweile blicke ich fast nicht mehr durch. Auf einmal wird mir von Premiumfutter abgeraten, welches ich bisher in voller Überzeugung gefüttert habe, meinen Kleinen was Gutes zu tun. Neulich wurde mir noch versichert, dass Leonardo eine hervorragendes Futter sei. Also werde ich auch dieses noch versuchen.
Aber mal was anderes: wie ist das mit Ökotest und Frontline. Ich bin immer davon ausgegangen, das Frontline eines der sichersten und besten Vorbeugungsmittel ist. Habe von anderen Katzenbesitzern auch gehört, dass die Alternative eine natürliches Spot on ist, welches aber in der Wirkung nicht so gut sein soll und bei manchen Katzen Hautreaktionen hervorruft. Vielleicht kann mit hier mal jemand helfen!!!! Bin total verunsichert.

Danke jetzt schon
liebe Grüße Lotti
 
Emily-3

Emily-3

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Ich habe nach einem unabhängiger Ernährungsberatung bei uns in der Nähe gegoogelt und bin auf eine Homepage gelangt. Habe per mail Kontakt aufgenommen wegen einer Dysbiose und alles geschildert. Danach habe ich noch angerufen, aber Niemanden erreicht.
Kurze Zeit später kam ein Rückruf und wir vereinbarten für heute um 9:00 Uhr einen Termin.

Es kam eine Frau mit großer Tasche und Tablet. Hat mein Futter angesehen und dann gesagt sie arbeitet mit Futtermittelfirma zusammen.
Es hatte sich aber herausgestellt dass die im Vertrieb bei Firma für Futter arbeitet.

Sie empfahl mir für die Katzen Reka Saft siehe link bestellte den gleich für mich für 50 Euro. ( für Mensch !)


zusätzlich das Mineralfutter für alle Tiere für knapp 25 Euro + Mwst

Dosierung eine Messerspitze / 10kg Körpergewicht


Versand 6,50 Euro

also insgesamt knapp 81 Euro.

Ich hatte Vorkasse durch Überweisung gewählt. Sie hat mir das Prospekt da gelassen und ich hatte nachdem sie gegangen war gelesen was sie für mich bestellt hatte.

Habe sie per WhatsApp kontaktiert dass ich etwas verwirrt bin, was sie mir da empfohlen hat...

Einen Saft für Menschen und ein Mineralfutter dass für 10kg eine Messerspitze dosiert werden muss. Wir dosiere ich eine Messerspitze für eine 4 Kg Katze?

Sie hat mir geantwortet das funktioniert auch für Katzen.

Ich habe sogleich die Bestellung storniert und habe sie darüber per WhatsApp informiert.
Mich für die Beratung bedankt und ihr die Gründe mitgeteilt warum die Produkte nichts für meine Katzen sind.

Darauf antwortete Sie mir, dass sie mir dann eine Rechnung senden muss für die Beratung und bittet um zeitnahe Überweisung.

Ich war noch mehr als verwirrt....
Sie hat mich nicht informiert dass sie vom Vertrieb einer Firma kommt, mir nicht gesagt dass die Beratung Geld kostet wenn ich nichts kaufe...
Habe ihr geantwortet dass ich jetzt die Firma anschreiben werde um nachzufragen ob eine Beratung eines Vertrieblers Geld kostet
und ob der Rega Saft für Menschen Katzen gegeben werden darf.

Dann hat sie gleich umgeschwenkt mich angerufen, ich hatte wohl keinen Empfang weil ich im Auto unterwegs war.
Sie schieb eine WhatsApp mit dem Inhalt dass es wohl zu Missverständnissen kam und sie diese telefonisch mit mir klären wollte, ich aber nicht abnehme.

Das ist doch echt dreist und ich habe die Information der eine Mail gesendet.
Ohne die Firma zu kennen, war der Auftritt der Beraterin so negativ dass ich aufgrund dessen nichts von der Firma kaufen möchte / werde.

Was haltet ihr denn davon?

HAt Jemand eine Empfehlung eines unabhängigen Ernährungsberater für Katzen?
 
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Martina59

Martina59

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Hallo,
Ich würde überhaupt gar nichts bezahlen. Du hast keine kostenpflichtige Beratung gebucht und nichts dahingehendes unterschrieben, oder? Der Saft enthält Zitrone und Zwiebel, beides würde ich einer Katze nicht geben. Es gibt keinerlei Angaben und Empfehlungen für Tiere, damit empfinde ich das als hochgradig unseriös. Von der 10 kg Dosierungsangabe reden wir mal gar nicht. Das ist definitiv NICHT für Katzen gedacht. Ich habe den Eindruck hier wurde versucht ein Geschäft durch überrumpeln des Käufers zu machen. Du hast den Kauf schriftlich widerrufen, damit würde ich die ganze Angelegenheit als erledigt betrachten.
Zu unterstellen, dass du das Telefonat nicht annimmst (also selber schuld bist dass man das nicht klären kann) finde ich den Gipfel der Unverschämtheit. Wenn ich als Verkäufer einen unzufriedenen Kunden nicht erreiche, habe ich den so lange anzurufen BIS ich ihn erreiche. Das ist jedenfalls mein Verständnis von seriösem Verkauf.
Mit Ernährungsberatung habe ich keine Erfahrung. Meine Katzen bekommen wechselnde Sorten von Premium Naßfutter. Vermutlich sind sie damit besser ernährt als die meisten Menschen.
Ich wünsche dir gute Nerven falls die Dame sich wieder meldet, lass dich nicht bange machen.
Wenn es Diskussionen gibt, sag du übergibt das an deinen Rechtsanwalt, das wirkt meistens.
Ich habe mal in so einem Streitfall ein Schreiben vom Anwalt schicken lassen. So ein Schreiben kostet ca. 150 Euro. Das war ungefähr der Betrag um den es ging. Letztendlich eine +/- 0 Angelegenheit aber das war es mir wert, dass der Verkäufer damit nicht durch kommt. Meist reicht es aber wenn man mit dem Anwalt winkt
 
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Emily-3

Emily-3

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Danke Dir, den Ausgang werde ich berichten
 
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katzen schnattern

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