Diskusion Draussen oder drinne?

Diskutiere Diskusion Draussen oder drinne? im Katzen - Freigang Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo, Wofür seit ihr sollen unsere kleinen Tiger raus und sind sie besser in Wohnung firstaufgehoben? Warum und warum nicht. Ich hoffe auf eine...

taiga

Gast
Hallo,

Wofür seit ihr sollen unsere kleinen Tiger raus und sind sie besser in Wohnung
aufgehoben? Warum und warum nicht. Ich hoffe auf eine gute Diskusion.

Ich bin dafür das Katzen raus dürfen, aber wenn es zu gefährlich ist dann ist es besser wenn die Katze drinne ist, da man die Katze sonst unnötig in Gefahr bringt.

taiga
 
15.05.2002
#1

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Gast

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Anonymous

Gast
Hi
Ich nehme man an einer Katze ist ein kurzes Leben draußen lieber als ein langes hinter Gardinen.

Ich hatte auch einen lieben Siamkater, leider nur 6 Monate, da er mir dann von der Dachterrasse gefallen ist. Aber wenn ich seine Sehnsüchtigen Blicke nach unten in den Garten gesehen habe, hatte ich schon ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber.

Wie würde ich mich fühlen, wenn ich immer drinnen sein müsste ?

Sollte ich mir wieder eine Katze zulegen (warscheinlich kann ich garnicht anders) überlege ich mir was, wie ich ihn doch auch nach draußen lassen kann.

Viele Grüße
Karin
 

Anonymous

Gast
Halloechen,
sicher (so sagt wohl jeder) ist einer Katze ein schönes Leben in Freiheit wohl lieber - aber wenn ich mir meine so betrachte (reine Wohnungskatzen von Anfang an) bin ich mir da oft nicht so sicher.
Bei uns in der Gegend ist es nicht leicht eine "Streunekatze" zu sein - Strasse, Hunde, Marderfallen am Bach ausgelegt und div. Katzenhasser machen einem das Leben mehr als schwer.
Die Katze meiner Freundin hat nach einem Ausflug nur noch drei Beine gehabt (wahrscheinlich Marderfalle bei irgendeinem Bauern), die Katze meines Nachbarn hat keinen Schwanz mehr (der Verletzung zu urteilen - wahrscheinlich ein Schlag mit einem halbscharfen Gegenstand - der Schwanz musste, weil nicht mehr zu retten, amputiert werden).
4 frei-wildlebende Katzen (unsere "Kostgänger") waren plötzlich verschwunden, nachdem uns ein netter Nachbar :evil: erst beim Gesundheitsamt angezeigt hatte (Katzen hätten Schaum vorm Mund - wahrscheinlich wars ein Milchbart :? ) - der nette Herr vom Gesundheitsamt war echt super und versprach uns Hilfe über eine Tierhilfe wg. einfangen und kastrieren der Katzen(danach hätten sie wieder bei uns Leben können), damit sie sich wenigstens nicht mehr vermehren- und als es bald soweit gewesen wäre, da waren sie weg...wer weiss was mit ihnen geschehen ist... :( .
...und wie eine totgefahrene Katze aussieht, weiss wohl jeder... :cry:

Da wo es möglich ist,ohne Gefahr zu leben, ist mir eine freilebende Katze auch lieber - aber unsere müssen sich halt mit dem Balkon und der Wohnung zufrieden geben...

Liebe Grüsse

Jana

P.S. unsere alte Piri hatte die Möglichkeit von Anfang an in Freien zu gehen (da wir damals noch ziemlich allein auf weiter Flur wohnten - naja in 18 J hat sich viel getan) - aber sie wollte einfach nicht, vielleicht bis zum nächsten Strauch dann ist sie schnell wieder zurückgerannt - vielleicht hatte sie Angst sie müsste draussen bleiben - sie war zumindest seit Jahren nicht mehr im Freien (nur auf dem Balkon) - freiwillig allerdings...
 

Katzenfrau

Gast
uuuppppssss...

Antwort oben war von mir - war net eingeloggt - kann ja mal passieren :wink:

Gruss
Jana
 

Dobby & Co

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Unsere vier Jungs bekommen kontrollierten Freigang: meint, der Garten ist durch einen Zaun "gesichert", und sie kommen raus, wenn wir Zuhause sind. Da ich Zuhause arbeite, also jeden Tag, was sie allerdings nicht immer ausnutzen. So können sie die Bäume hoch, in der Sonne liegen, Insekten fangen und buddeln. Sie blühen förmlich auf. Mind. einer unserer Kater war ausschließlich Wohnungstier, gerade er genießt das sichtlich.

Gruß
Alex
 

Tina

Gast
Hallo,

ich persönlich halte auch absolut gar nichts von unkontrolliertem Freigang, eben weil er so viele Gefahren birgt (Katzenhasser, Katzendiebe, Straßenverkehr, Gift, Fallen, Ansteckung durch fremde Katzen usw. usf.). Leider gibt es unheimlich viele Leute, die immer noch der Meinung sind, jede Katze sollte auf Teufel komm raus draußen frei herumlaufen (warum auch immer :? ).

Sicher gibt es Katzen, die "draußen" geboren und aufgewachsen sind (ländliche Gegend, Bauernhof) bzw. Katzen, die z. B. aus dem Tierheim kommen und vorher immer Freigänger waren. Natürlich ist es dann bei solchen Tieren schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, sie ausschließlich im Haus oder in der Wohnung zu halten. Sie sind unglücklich, wodurch sie oft unsauber oder sogar aggressiv werden vor lauter Frust. Ich selber würde mir nie einen "eingefleischten" Freigänger anschaffen, aber wer sich einen Freigänger anschafft und die Möglichkeit hat, dieser Katze Freigang bzw. einen großen Garten zu bieten, der wird dann wohl in den sauren Apfel beißen müssen, man kann es eben dann kaum ändern, daß die Katze nach draußen drängt und wird diesem Wunsch wohl oder übel nachkommen müssen.

Aber gerade Katzen, die von kleinauf die Wohnungshaltung gewöhnt sind und keinen Freigang kennengelernt haben, sollte man auch nicht auf Krampf und aufgrund der eigenen "Idealvorstellung" eines Katzenlebens um jeden Preis nach draußen setzen, so nach dem Motto "Na los, lauf doch! Du bist doch eine Katze und mußt draußen rumrennen, weißt Du denn gar nicht, daß Dein Leben sonst keinen Sinn hat!?". Bedauerlicherweise gibt es viel zu viele, die noch so denken und handelt. Solche Leute sind meistens der Meinung, daß Wohnungkatzen "vor sich hin vegetieren" oder sinnlos ihr "Dasein fristen", was nun wirklich absoluter Schwachsinn ist.

Ich bin der Meinung, eine Katze, die in der Wohnung aufgewachsen ist und es nicht anders kennt, sollte auch in der Wohnung bleiben. Natürlich spricht überhaupt nichts gegen kontrollierten Auslauf, z. B. in einem schönen Freigehege oder sogar einem gesicherten Garten, und auch ein eingenetzter Balkon wird eigentlich von jeder Wohnungskatze gerne angenommen. Wenn man seiner Katze so etwas geben kann, ist das natürlich wunderbar. Aber diese unkontrollierte Herumstreunerei durch die Gegend, die Nachbarsgärten, Feld und Wald und vielleicht sogar an der Straße hat m. E. weiß Gott nichts mit einem "artgerechten" Katzenleben zu tun. Man setzt die Katze nur unnötig Gefahren aus, und sich immer auf ihre "Instinkte" zu verlassen halte ich für mehr als verantwortungslos.

Man läßt doch auch nicht seine Hunde, Pferde, Wellensittiche oder Kaninchen frei herumrennen; ein Hund wird angeleint bzw. hört auf's Wort und kennt seine Kommandos, ein Pferd steht entweder auf der Weide oder im Stall und wird geritten, Wellensittiche haben einen Käfig bzw. idealerweise natürlich eine große Voliere und auch Kaninchen haben im Idealfall einen schönen Laufstall im Garten. Das ist auch alles _kontrollierter_ Freilauf. Warum um alles in der Welt müssen Katzen denn unbedingt frei durch die Gegend laufen?? Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.

Meine 3 Mädels sind reine Wohnungskatzen, sie kommen aus seriösen Hobbyzuchten, wo sie ebenfalls nur im Haus bzw. kontrolliert im Garten oder im Freigehege gehalten wurden und so aufgewachsen sind. Sie kennen keine Streunerei und haben auch keinen Freiheitsdrang. Sie gehen nicht einmal freiwillig ins Treppenhaus! Wir haben schöne große Kratzlandschaften in der Wohnung, viele Liege- und Schlafplätze, die Katzen dürfen uneingeschränkt in jedem Raum und außerdem haben wir eine schöne eingenetzte Loggia, deren Tür fast immer einen Spalt offensteht, so daß sie auch draußen liegen und spielen können. Sie lieben ihr kleines "Königreich" und toben gerne ausgelassen durch die Wohnung, was sie selbstverständlich auch dürfen. Es geht ihnen bestens und sie sind sehr glücklich und zufrieden, eine glückliche Katze kann man nämlich ausgesprochen gut von einer unglücklichen unterscheiden. Sie verstehen sich untereinander sehr gut und wir Dosis werden beschmust bis zum geht nicht mehr. In meinem Bekannten- und Freundeskreis gibt es wirklich sehr viele langjährige Katzenhalter, darunter auch Züchter. Und nicht einer (!!) von ihnen läßt seine Katze unkontrolliert nach draußen. Und all diesen Katzen geht es blendend!

Wenn ich dann solche Sache höre wie z. B. "mein ganz junger Kater ist zwar vom Dach gestürzt und hat sich das Genick gebrochen, aber wenigstens hatte er ein schönes Leben (?) als Freigänger" oder "ich hatte schon 6 Katzen, davon sind 4 überfahren und 2 vergiftet worden, aber sie waren glücklich (?) als Freigänger und meine nächste Katze werde ich wieder rauslassen", dann läuft es mir eiskalt den Rücken runter! Was geht denn bloß in den Leuten vor!? Muß das sein?

Wie gesagt: Bei Katzen, die schon immer Freigänger waren, wird man es später nicht mehr ändern können - aber wenn es irgend möglich ist, sollte man schon kleine Kätzchen von Anfang an an die Wohnungshaltung gewöhnen und sie nicht einfach nach draußen setzen und "laufen lassen". Später kann man ihnen immer noch kontrollierten Freigang gönnen, aber falls das nicht ausreichend sicher möglich ist, sollten sie in der Wohnung oder im Haus bleiben.

Viele Grüße
 

Angeline

Gast
Bei uns in der Gegend gibt es viele Freigänger und in der Wiese hinter unserem Haus tummeln sich immer ein paar Katzen.
Die beobachtet mein Kleiner dann auch immer. Ihn habe ich aus dem Tierheim und am Anfang war er einfach zu scheu um ihn rauszulassen.
Er fühlt sich in der Wohnung wohl und auch wenn ich die Tür offenlasse zeigt er keine Anzeichen davon dass er raus will. Solange er in der Wohnung glücklich ist will ich in drinnenlassen und Gesellschaft bekommt er in etwa 9 Wochen auch.
Später schaut das dann vielleicht anders aus. Wir haben vor in ein paar Jahren zu bauen und das wäre in einem sehr ländlichen Ort wo es in unserer Nähe nicht so viele Strassen und auch nicht ständig Verkehr gibt.
Daweil mache ich ihm das Leben in der Wohnung einfach so interessant wie möglich und wenn sich ein Insekt hereinverirrt ist er sowieso nicht mehr zu halten dann geht die wilde Jagd los.
 

tofflinger

Gast
Ich denke - die Verhältnissmäigkeit macht es. Bei mir fahren wenig Autos, sehr viel Grün und sie haben kontrollierten Ausgang. Bin ich da , kommen sie raus. Lassen die sich nicht innerhalb von 1,5 Stunden zwischendurch blicken, gehe ich schon auf Patroullie und rufe sie. Abends sind sie drin. Bei uns gibt es feste Ausgangszeiten und daran halten die sich auch. Auch ihr Gebiet ist sehr gut abgesteckt. Die gehen die weiter als 2 Häuserblocks.

Wer einen Garten hat und eine nicht so sichere Umgebung, sollte den Garten katzensicher einzäunen.
Bei einer Wohung sollte soviel Platz sein, dass sie sich sonnen können, viel spielen, ne Menge Kratzzeugs, Katzengras und VErsteckmöglichkeiten und keine Einzelhaltung (je nach Charakter der Katze)
Daher ist die Diskussion "Outdoor/Indoor" nur bedingt führbar. Es gibt kein besser, oder schlechter - es kommt immer auf die Umgebung an und Gefährdung. Klar ist das Leben draußen spannender und mehr Reize sind dort, kommt der Natur der Katze sehr viel näher - aber wenn das kurzfristig in den Tod endet , sollte das doch überlegt werden.
Bei unserer Umgebung werden Katzen recht alt, bei uns hat wohl jedes 2. Haus Katzen :P
Cookie ist 14 Jahre, Toffi 11 Jahre und Eddi 8 Monate.
 

Anonymous

Gast
versuch

ich liebe meine katzen.
die älteste ist von unserem früherem wohnort her freigang gewohnt und desshalb auch jetzt noch,in einer verkehrsreichen gegend,freigänger.(sonst wäre sie vom balkon gesprungen oder durch den kamin rausgeklettert...will sagen:eine katze die nach drausen will ,findet ihren weg...)
die zwei kleinen lassen wir im haus.katzen die nur die wohnung kennen sind damit zufrieden.
als ich vor kurzem den kater kastrieren leiss,dachte ich mir schon:der wird nie fi....,auf keinen baum klettern,keine beute greifen....
dafür hat er mich.
meine zeit,meine aufmerksamkeit,den selbstgebauten kratzbaum,annähernd narrenfreiheit in der wohnung,regelmässiges futter,verständniss für in alle räume herumgezogenes toilettenpapier,
rücksicht,wenn er sich im bett so hinlegt,das für mich nur noch in der seitenlage platz ist,jede menge streicheleinheiten,mehrere offenstehende wäscheschubladen usw.
ich bin mir auch darüber im klaren,das ich katzen für mein wohlbefinden halte und nicht damit es der katze gut geht.katzen,die so wie meine ,über stunden (laut schnurrend)in der grossen brusttasche meiner küchenschürze stecken und sich von mir durch die wohnung tragen lassen oder die jeden,wirklich jeden klogang des menschen beäugen und die völlig konzentriert beim bügeln zuschauen,oder die mir mit den pfoten ins gesich tappen wenn das streicheln aufgehört hat sind im grunde verhaltensgestört.
aber es geht mir mit ihnen und ihnen mit mir gut!
und desshalb darf das noch ganz lange so bleiben.
 

Anonymous

Gast
Hallo zusammen,

also das reine Wohnungskatzen nicht rauswollen kann ich so nicht stehen lassen. Eine meiner drei Miezen wurde in der Wohnung geboren, ich bekam sie dann als sie 10 Wochen alt war und sie durfte auch bei mir nicht weiter als Terasse (abgesperrt). Sie wurde recht früh rollig (mit 6 Monaten) und nach der Kastration brach zuhause das Chaos aus. Drei Wochen nach der Kastration wurde sie wieder rollig und markierte lustig alle möglichen Stellen. Dann war eine zeitlang Ruhe und nach einem guten halben Jahr wurde sie noch einmal rollig. Seitdem wechselt es zwischen markieren in kleinen Tröpfchen und Protestpinkeln in großen Pfützen auf Bett, Sofa, Fensterbänken, Badvorlegern etc. Verständlicherweise sind die meisten Räume für die Miezen tabu, was die anderen beiden überhaupt nicht stört, die verhalten sich völlig normal. Nur unser Pflegefall macht immer mehr Streß. Sie ist es auch, die das Revier mit einem mords Geschrei verteidigt, wenn sich mal eine fremde Katze an der Fensterscheibe blicken läßt.

Aufgrund ihres massiven Protestpinkelns vorzugsweise im Fensterbereich gehe ich mal davon aus, daß sie durchaus raus will, obwohl sie außer einem kurzen Gartenstreifzug nichts von der Außenwelt kennt. Ich überlege wirklich sie rauszulassen und die anderen beiden weiterhin als "Haus"katzen zu halten. Mit widerstrebt das eigentlich sehr, denn unsere Gegend ist in Bezug auf Mensch und Verkehr nicht gerade katzenfreundlich, nichts desto trotz stromern eine Menge Miezen durch die Gärten.

Was soll ich sonst machen ? Das Haus unter Wasser setzen lassen von der Miez geht auch die Dauer auf die Nerven, unseren Garten katzensicher machen ist schwierig bis unmöglich, sie wird einen Weg finden.

Viele Grüße
Astrid
 

Tina

Gast
Hallo Astrid,

was die Rolligkeiten nach der Kastration angeht, so kommt dies in den allerseltensten Fällen vor, da durch eine Kastration zumindest die Eierstöcke, oft auch Teile der Gebärmutter entfernt werden. Die Hormonproduktion wird dadurch unterbunden, so daß u. a. auch der Sexualtrieb (Rolligkeit) vollkommen entfällt. In absoluten Ausnahmen kann es vorkommen, daß eine Kätzin trotzdem noch rollig wird, z. B. wenn noch "Reste" im Körper verblieben sind oder nur die Eierstöcke entfernt wurden, aber nicht die Gebärmutter. Aber das ist wie gesagt die absolute Ausnahme. Ist Deine Katze denn tatsächlich kastriert oder nur sterilisiert? Bei einer Sterilisation kann die Katze zwar nicht mehr trächtig werden, aber dadurch, daß nur die Eileiter abgebunden werden, werden weiterhin ganz normal Hormone produziert und der Geschlechtstrieb bleibt erhalten. Deshalb werden Sterilisationen heutzutage auch kaum noch durchgeführt, die meisten Tierärzte weigern sich, diesen relativ sinnlosen Eingriff vorzunehmen.

Zum anderen kann es auch genauso gut sein, daß es sich um reines Protestpinkeln handelt, daß aber nichts mit Freiheitsdrang zu tun hat. Du sagst, daß "verständlicherweise die meisten Räume für die Miezen tabu sind". Was genau meinst Du damit? Vielleicht ist es ja genau das, was Deine Katze dazu veranlaßt, ihren Protest durch Pinkeln auszudrücken. Ich weiß natürlich nicht, wie groß Deine Wohnung/Dein Haus ist, aber vielleicht hat sie einfach zu wenig Platz und fühlt sich eingeengt? Vielleicht paßt ihr irgendetwas anderes in ihrem Umfeld nicht? Versteht sie sich mit den anderen Katzen gut? Steht die Toilette vielleicht am falschen Ort? Mag sie das Streu nicht? Hat sich in Eurem Leben in letzter Zeit irgendetwas geändert? Ich kann mir nicht vorstellen, daß es ihr Freiheitsdrang ist, der sie in der Nähe oder um das Fenster herum pinkeln läßt. Vielleicht hat ihr Verhalten ja auch ganz andere Ursachen.

Viele Grüße
 

Dobby & Co

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... die meisten Räume tabu? Ja, wo haltet Ihr sie denn??? Im Flur? Und wieso verständlicherweise?

Nach einer Kastration wird übrigens keine Kätzin mehr rollig. Sollte es sich um eine medizinische Ausnahme handeln? Laß sie doch noch mal vom TA untersuchen. Vielleicht ist sie wirklich nur sterilisiert ...

Gruß
Alex
 

Anonymous

Gast
Hallo zusammen,

es ist durchaus möglich, wenn auch sehr selten (ca. 1 von 1000 Kastrationen), daß eine Katze nach der Kastration noch mal rollig wird.
Ich denke, ich habe leider eine von den superselten vorkommenden Ausnahmen. Selbstverständlich ist sie kastriert und nicht sterilisiert, denn dieser Eingriff ist nun wirklich sinnlos. Der TA hat nur mit dem Kopf geschüttelt, als ich ihm meine Probleme schilderte und angeboten sie kostenlos nochmal zu operieren, aber das halte ich nun auch nicht unbedingt für sinnvoll, denn ich traue ihm schon zu, daß er diesen Routineeingriff korrekt macht. Meine andere zweijährige hat er auch kastriert und bei ihr ist alles wie es sein soll.

Unser Haus ist 180 qm groß, von denen ca. 80 qm für die Katzen nicht zugänglich sind (ein paar Zimmer der oberen Etage). Nachdem die Problemmiez in jeden Raum gepieselt hat ( z.Z. mehrmals) bleiben die Türen zu. Verständlicherweise deshalb, weil ich nicht jeden Tag nach der Arbeit mit der Nase über den Boden kriechen kann um festzustellen, wo sie diesmal wieder hingemacht hat um das Unglück dann wieder beseitigen zu dürfen. :wink: Ins Schlafzimmer dürfen sie, wenn wir da sind. Da wir fast überall Laminat/Fliesen haben ist es nicht ganz so schlimm, aber die drei Zimmer wo noch Teppich liegt, bleiben eben zu. Im Bad macht sie mit schöner Regelmäßigkeit auf den Duschvorleger. Also ist auch hier zu. Ich finde mit gut 100 qm ist es für die Katzen nicht zu eng.

Ansonsten hat sich für sie nichts geändert. Die Katzenklos stehen dort wo sie immer stehen. Es ist seit Jahren dasselbe Katzenstreu. Es gibt absolut keine Veränderung in ihrem oder unserem Leben. Sie verträgt sich mit den anderen beiden und hat eigentlich alles. Sie ist allerdings keine Schmusekatze. Sie läßt sich zwar gern streicheln und schnurrt auch wie verrückt, wenn sie einem über den Weg läuft, aber von sich aus auf den Schoß oder neben einem auf´s Sofa kommt sie nicht. Eben eine Eigenbrötlerin. Ich finde das nicht schlimm und mag sie trotzdem genaus so gern, aber ihre Pinklei wird echt zum Problem.

Sie sitzt auch viel am Fenster und schaut raus und markiert wirklich extrem häufig im Fenster/Terassentürbereich. Daher kann ich mir nur vorstellen, daß sie mir damit zeigen will wo sie hin möchte. Als sie am letzten WE mal kurz auf die Terasse durfte, hat sie auch dort sofort markiert. Es ist schon ein richtiger Tick bei ihr.

Eigentlich bin ich nicht für reine Freigänger aus den selben Gründen, die hier schon von einigen beschrieben wurden. Vor allem bekomme ich Angst bei dem Gedanken was passiert, wenn sie trotz Auslauf in der Zeit, die sie im Haus verbringen muß (Nachts oder wenn wir nicht da sind) wieder pieselt ?

Viele Grüße
Astrid
 

AmberHeart

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Hallöle,
ich Liebe meinen Jules wie ein Kind, und möchte ihm auch alles erdenklich Gute zur Verfügung stellen.
Doch rauslassen würde ich Ihn nicht.
Ich Begründe das auch gerne.Ich lebe zwar auf dem Land aber direkt an einer stark befahrenen Bundesstraße, er käme keine 5m weit.
Falls er die wiedererwarten doch schaffen würde, hätten wir schon das zweite Problem....gegenüber von unserem Haus liegt ein Wald, und dort ist Vogelschutzgebiet.....die Jäger hier sind regelrecht hinter den Katzen und Katern her, hier werden dauernd Katzen von Jägern erschossen.Der dritte grund....Jules wird mit Sicherheit erst Mitte Ende nächstes Jahr kastriert, und so lange denke ich wäre es verantwortungslos ihn frei laufen zu lassen.
Ich versuche Jules im Moment dran zu gewöhnen das er mit dem Geschirr raus kann, dann gehe ich auf eine ruhige abgelegene Wiese und Spiele dort eine Weile mit Ihm

Ich bringe ihm ständig Sachen von draußen mit zum Spielen/ Blätter/Tannenzapfen/Äste usw.
Grüßles Cat :) :) :)
 

Assi

Gast
Hallo Cat,

du machst das sicher richtig. Ein unkastriertes Tier frei laufen zu lassen ist völlig unverantwortlich. Wilde Streuner gibt es schon zuviel. Jäger sind immer ein Problem, genau wie Autos. Und da er ja offensichtlich noch sehr klein ist (wenn du ihn erst in einem Jahr kastrieren lassen willst), ist es für ihn draußen eh noch zu gefährlich. Mit größeren Artgenossen, die im Revier rumstromern, wird er sich wohl kaum messen können. Da holt er sich höchstens zerfetzte Ohren. :wink:

Wenn du ihn an ein Geschirr gewöhnen kannst, hast du vielleicht eine Alternative. Ich halte die Akteptanz einer Katze dem Geschirr gegenüber jedoch für zu gering. Sie sind freiheitsliebend und werden ein Geschirr immer als Einengung ihres persönlichen Freiheitsdrang sehen. Ich wünsch dir trotzdem Glück beim Training.

Viele Grüße
Astrid
 

Anonymous

Gast
freie Katzen

Es hat mich umgehauen wie geistreich Katzen sind, da kann Ich mir nicht vorstellen dass sie in einer Wohnung richtig aufleben können und finde es traurig, dass es reine Wohnungskatzen gibt, die "einen engen Horizont haben".
 
Thema:

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