Das Tierheim.....

Diskutiere Das Tierheim..... im Katzen-Sonstiges Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo Ihr Lieben! Ich möchte Euch schon jetzt vorwarnen, das hier könnte ein etwas längerer Artikel werden. Ich muß ein bißchen weiter ausholen...

Huhni

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Hallo Ihr Lieben!

Ich möchte Euch schon jetzt vorwarnen, das hier könnte ein etwas längerer Artikel werden. Ich muß ein bißchen weiter ausholen und Euch die ganze Story erzählen, damit ich letztenendes zu meinem Problem/Frage kommen kann.

Aber fangen wir von vorn an: Unsere Emi (4-5 Jahre alt, EKH, weiblich, kastriert) ist nun seit 02. Januar bei uns. Wir haben sie aus einem Tierheim. Sie ist uns dort begegnet und es war Liebe auf den ersten Blick, sie sollte es einfach sein. Von der Mitarbeiterin des Tierheims wurde uns erzählt, die Kleine käme aus der Auffangsstation in Polen und war zum damaligen Zeitpunkt seit 7 Monaten im Heim in Deutschland und sei von zwei vermittelten Stellen wieder zurückgebracht worden. Beides mal wurde sie als Zweitkatze vermittelt, beides mal sei sie unsauber gewesen. Deshalb sollte sie nur noch als Einzelkatze vermittelt werden.
Als wir dann sagten, daß sie es sein soll, mußten wir einen Bogen ausfüllen und dort wurde uns gesagt, daß Emi eigentlich eine Wohnungskatze werden sollte. "Gut," dachten und sagten wir "vielleicht irgendwann in der Zukunft könnte man die Kleine auch an die "Freiheit" gewöhnen, langsam und vorsichtig, aber gönnen wollten wir ihr es irgendwann schon.
Der große Tag kam, Emi wurde von Mitarbeitern des Tierheims zu uns gebracht. Die hatten einen Tierüberlassungsvertrag mitgebracht, der eine besondere Klausel beinhaltet: Emi ist ausschließlich (!) als Wohnungskatze zu halten, bei Vertragsbruch wird die Katze uns weggenommen, zusätzlich gibts eine Vertragsstrafe von € 2000,- die dann fällig würde.
Wir haben es unterschrieben - a) wollten wir die Katze haben und b) saß sie
zu diesem Zeitpunkt bereits unter dem Bett und war kaum rauszubekommen. Ich hätte es auch nie übers Herz gebracht denen zu sagen "Nein, das unterschreib ich nicht. Packt die Katze wieder ein und geht!"
Begründung ihres vorgeschriebenen Wohnungskatzendaseins war kurz und knapp daß sie glaubten Emi würde den Freigang nicht verkraften. Woran sie das festmachen? Darüber wurde nichts gesagt.

Die Tage gingen ins Land und ich wollte mehr wissen - wo kommt meine Katze her? Warum war sie nicht zutraulich? Was war ihr wiederfahren, daß sie angeblich keine Kinder mag? Warum verkraftet sie Freigang nicht? Wieso verträgt sie sich nicht mit anderen Katzen? Wieso erschrecken sie "laute Geräusche und hastige Bewegungen"? Wieso saß eine so besondere Katze 7 Monate da und "keiner will sie" - wie es hieß? Alles Fragen, die aufgekommen sind, weil man aus dem Tierheim immer nur Bruchstücke erfahren hatte.
Also rief ich an. Fragte, wo sie herkommt, wie sie ins Tierheim kam. Besonders reichhaltig war die gegebene Information nicht - "Emi war einfach da eines Tages!" - Originalton!! Sie wäre eine Straßenkatze gewesen. Sie mußte eingefangen werden um kastriert zu werden. Anfangs ließ sie keinen Menschen an sich heran.
Ich beschreibe Euch unsere Emi, wie wir sie kennen:
Emi ist eine ungeheuer liebe Katzendame, z.T. erschreckt sie zwar noch bei unbekannten Geräuschen (ist ja normal!), aber selbst die Luftalarm-Sirene, die zwei Häuser weiter auf dem Dach steht und jeden 1.Freitag im Monat zur Probe heult kann sie nicht einmal mehr aus der Ruhe bringen.
Diese Katze ist so zutraulich, daß sie bereits am allerersten Abend als sie bei uns war, zu uns aufs Sofa kam und auf meinem Schoß lag. Jede Nacht liegt sie an meinen Bauch gekuschelt unter unserer Bettdecke und schläft und dies hat sie auch bei dem 8 jährigen Patenkind meines Freundes gemacht, der eine Nacht bei uns war. Soviel zum Thema sie möge keine Kinder.

All diese z.T. widersprüchlichen Aussagen bringen einen am Ende immer zu einer Frage, nämlich "Freigang ja oder nein?" - und zu einer einfachen Antwort: Nein - weil sonst Katze weg und € 2000,-!
Warum ich mich nicht wirklich mit dem Gedanken anfreunden kann, daß Emi ein Wohnungstiger bleiben soll, ist 1.) die Tatsache, daß sie eine Straßenkatze war - sie kennt also das Leben draußen. Und langsam tut es mir weh sie zu sehen, wie sie tagtäglich am Fensterbrett sitzt und die Welt draußen beobachtet. Ihr neuer Lieblingsplatz ist der Balkon den wir vor 2 Wochen mit einem Netz ausbruchssicher gemacht haben. Und gestern kratzte sie wie wild an der Haustüre. Einmal ist sie mir schon beinahe nach draußen entwischt.
Quält sich unsere Katze mit dem Leben in der Wohnung? Ich hoffe es nicht, aber die kleinen, sich langsam häufenden Anzeichen dafür, daß sie so gerne nach draußen will und ihr sehnsüchtiger Blick machen mir ein ungeheuer schlechtes Gewissen.
Von den Fragen und blöden Kommentaren der Bekanntschaft ("Warum sperrt ihr das Vieh ein?" "Wieso habt ihr den Mistvertrag eigentlich unterschrieben?") mal ganz abgesehen.
Dann soll das arme Ding sich nicht mal mit Artgenossen vertragen? Ist es nicht verständlich, daß ich diese Aussage des Tierheims in Frage stelle, wenn viele andere Aussagen bereits nicht richtig waren?
Diesen Punkt wäre ich bereit in der Praxis zu widerlegen. In genau dem selben Tierheim sitzt ein Kater, ein unheimlich süsses und liebes Ding, den ich sofort nehmen würde. Aber mein Freund ist enttäuscht vom Tierheim und möchte kein Tier mehr von dort. Ich weiß auch nicht, ob sie ihn uns gäben - Emi ist ja "eine Einzelgängerin" - sagen sie!

Ich weiß nicht mehr, was ich Euch fragen soll - vielleicht reicht mir auch einfach nur Eure Meinung dazu. Es wäre lieb, wenn Ihr mir die mitteilen könntet.
Ich möchte das Tierheim und die Menschen dort nicht angreifen. Ich bin tief beeindruckt und habe ungeheuren Respekt vor der Arbeit, die diese Leute tun und ich akzeptiere auch die Tatsache, daß sie die Vermittlung so wichtig und ernst nehmen und sicher sein wollen, daß ihre Tiere auch nach der Vermittlung nur das beste Leben haben, aber ich bin einfach im Zweifel, ob es in diesem Fall das richtige ist, was sie entschieden haben. Ich glaube einfach, daß sie die Katze, für die sie so entschieden haben, nicht richtig kennengelernt haben. In so einer Umgebung bestimmt nicht leicht, geb ich zu. Aber sollte nicht die Möglichkeit bestehen, eine Entscheidung nochmals zu ändern, wenn sie sich als nicht richtig herausstellt?

Naja, ich hör jetzt auf, entschuldigt meinen langen Beitrag. Aber es mußte mal raus - von meinen Bekannten kommt nur blödes Geschwätz (s.o.) - ich hoffe, daß Ihr meine Gedanken und Befürchtungen vielleicht etwas versteht!

Danke für Eure Zeit!
 
21.03.2003
#1

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Gast

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Anonymous

Gast
Hallo Huhni,

also zunächst einmal, Eure Emi sieht ja total glücklich und zufrieden aus. Ich glaube, sie ist total happy, daß sie Euch gefunden hat.

Deine Befürchtungen kann ich gut verstehen. Wir machen uns doch immer Gekanken, wie wir es unseren Miezekatzen mögchlichst schön machen.

Wie Ihr Emi bekommen habt, erinnert mich ein bißchen an unsere Henriette. Daß sie Ohrenmilben hatte, hat man uns erst gesagt, als sie schon reisefertig im Körbchen saß. Ich war eigentlich nicht so glücklich damit, zwei kranke Katzen zu bekommen (vielleicht hast Du den Beitrag gelesen "Tom torkelt"), aber wer bekommt es schon fertig, eine Katze, die 5 Monate auf ein neues Zuhause gewartet hat, dann doch nicht zu nehmen.

Aber zu Deinem Problem. Hast Du schon mal versucht, nochmal mit den Tierheimleuten zu reden. Ich würde es auf jeden Fall mal versuchen. Vielleicht kann Euch jemand von den Leuten dort nochmal besuchen. Und wenn sie sehen, wie gut es Emi geht, sehen sie die Angelegenheit vielleicht nicht so eng.

Ein anderer Rat fällt mir auch nicht ein. Einfach so gegen den Vertrag zu handeln, wäre mir zu riskant. Katze weg und dann noch Strafe zahlen, das wäre ja schlimm.

Ich drücke Euch und Eurer hübschen Miezekatze jedenfalls die Daumen.

Liebe Grüße
Regina
 

fredda

Gast
Hallo,
ich kann Regina nur zustimmen, frage jemanden aus dem Tierheim ob sie nochmal vorbeikommen könnten und dann argumentiere so wie hier. War Straßenkatze, hat sich eingewöhnt, ob sie nicht doch rausdürfte. Falls sie einlenken gleich schriftlich festhalten.
Ich habe aber meine Bedenken wegen Einzelkatze. Hast du sie im Tierheim gesehen? War sie in einem Offenen Gehege mit anderen oder ganz einzeln. Und wie hat sie sich verhalten? Ich frage das weil sie bei meinem Tierheim auf nichts geachtet haben und nun habe ich hier eine Einzelkatze als Zweitkatze. Sie ist nicht glücklich, aber ich habe ein Jahr gebraucht um sie handzahm zu bekommen, da sie früher geschlagen worden sein muß ( ihr Verhalten war eindeutig) . Ich gebe sie garantiert nicht wieder ins Tierheim wo sie eingehen würde und auch nicht in Hände wo ich nicht weiß wie man sie da behandelt. Da geht es ihr so schon besser auch wenn sie meinen Kater nicht mag. Ich habe sie nun schon drei Jahre und das Leben hat sich eingependelt. Aber der Anfangsstreß war gewaltig für sie , sie war oft krank.
Im Tierheim saß sie in einem Einzelkäfig in direkter Nachbarschaft mit anderen Käfigen und hat sich nicht bewegt, im Tierheim waren sie sich nicht sicher ob sie nicht einfach krank war aber ich denke es war einfach, sie wollte alleine sein und keine anderen Katzen sehen.
Wenn du im Tierheim gesehen hast das sie munter war und nicht negativ auf andere Katzen reagiert hat, würde ich auch darüber mit dem Tierheim verhandeln, aber wenn du dir da nicht sicher bist und du genug Zeit für deine Katze hast, würde ich das Risiko einer Zweitkatze nicht eingehen.
Wobei ich denke die wenigsten Katzen sind Einzelkatzen. Ich wünsche dir viel Glück.
Melanie
 

Hatshy

Gast
Manchmal haben die Tierheimmitarbeiter auch einfach falsche/fehlende Informationen. Unser Hund war angeblich auch ein absoluter Einzelgänger, höchst aggressiv, hasst Katzen und Kinder, ist ein Streuner und unbelehrbar. So das Tierheim. Allerdings wurde der Hund von den Kindern des Vorbesitzers gequält und lief dann immer davon. Je länger er dann fort war, desto aggressiver hat er sich seinen Vorherrchen gegenüber verhalten, also hatte das Tierheim diese Informationen zu Recht. Sie konnten ja nicht wissen, daß sich der Hund bei uns zu einem friedfertigen Wesen entwickelt hat, das kleine Kinder liebt (große sind ihm zu stürmisch), einige Gehorsamkeitsbefehle lernte und neuerdings sogar Katzen mag! Die vom Tierheim sind einfach übervorsichtig und gehen von den Dingen aus, die sie bis zum Abgabetermin wissen. Bei manchen Situationen sicher verständlich.

Du könntest ja mal nachfragen, ob Emi inzwischen rausdarf, vielleicht kann man den Paragraphen im Vertrag ja noch ändern....

Caro
 

Huhni

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Hallo!
Danke zunächst mal für Eure Antworten.
Es tut gut, mal von jemandem eine andere Meinung als "Also das hätte ich eh nicht gemacht!" und "Die spinnen doch von dem Tierheim!" zu hören - denn solche Antworten bringen mich nicht weiter.

Zu Euren Fragen:
Hast du sie im Tierheim gesehen? War sie in einem Offenen Gehege mit anderen oder ganz einzeln. Und wie hat sie sich verhalten?
Ja, ich hab sie im Tierheim gesehen. Sie war im Zimmer bei den Babykatzen untergebracht. Zunächst hieß es "Hier gefällts ihr am besten!" dann wurde uns die Geschichte mit der Unsauberkeit als Zweitkatze erzählt und ich nahm (und nehme bis heute) an, daß sie deshalb dann auch dort untergebracht war. Ich weiß auch nicht, ob es klappen würde mit einer anderen Katze. Ich wäre aber bereit den Versuch zu wagen.

Wißt Ihr, ich bin immernoch total verwirrt. Dieses Tierheim macht einen ungeheuer tollen Eindruck und alles. Aber all diese Aussagen über unsere Katze stellen sich als nicht richtig heraus und ich bekomme nur halbherzig Auskunft, wenn ich nach der Herkunft dieses Tiers frage, obwohl ich das doch nicht böse meine. Ich möcht sie doch einfach nur besser verstehen. Wieso hab ich das Gefühl, daß mir das vergönnt wird?
Ihr mögt denken, ich überreagiere, aber es gibt da noch eine andere Geschichte, die mich einfach zu der Annahme bringt, daß es vielleicht an uns liegt, daß man uns dort vielleicht einfach nicht mag.
Wir haben uns ja zunächst nach einer kleinen Katze umgesehen, deshalb waren wir ja auch dort im Babyzimmer. Dort waren zu diesem Zeitpunkt zwei schwarz-weiße Kätzchen, noch mit Mutter, die meinen Freund an seine frühere Katze erinnerten, die leider wegen eines wiederholt aufgetretenen, im letzten Fall inoperablen Tumors eingeschläfert werden mußte. Da ich selbst nicht gleich mit zweien anfangen wollte und die beiden nur gemeinsam vermittelt werden sollten, standen die beiden eigentlich gar nicht zur Debatte. Mein Freund erkundigte sich lediglich aus Interesse nach dem genauen Alter der Beiden. Antwort "11 Wochen, aber die sind schon vermittelt." Aha. Unsere Wahl war zu diesem Zeitpunkt sowieso schon auf Emi gefallen.
Als wir dann vor einigen Wochen nochmal dort vorbeigingen um Bilder von Emi zu bringen, waren die zwei Kleinen immernoch da. Wieder aus Interesse fragten wir, warum die denn wieder da wären - seien sie doch schon vermittelt gewesen. Da kam "Ach, ne, das hab ich nur gesagt, weil ich geglaubt hab, daß die nicht zu Ihnen passen! Und das sind sowieso keine Wohnungskatzen, die hätte Ihnen alles auf den Kopf gestellt! Also nix für Sie." Wir wollten doch gar keine Wohnungskatze - das haben wir nie gesagt!!! Ich hab nichts dazu gesagt - wir waren eh schon am gehen.
All diese Ereignisse lassen mich zweifeln, an einer erfolgreichen Unterredung.
Ich weiß nicht, was ich denken soll.
Das Tierheim macht wie gesagt so einen tollen Eindruck. Aber ich versteh dieses Verhalten z.T. nicht.

Was denkt Ihr?
 

Huhni

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Doppeltes Posting.. klein editiert *hüstel*
 

dunkler_Engel

Gast
hallo huhni,

tierheime sind meist schlecht besetzt, haben kaum geld und die tiere werden auch nicht mehr so gepflegt wie früher. die tierheimmitarbeiter sind froh, wenn sie die tiere vermitteln, egal wie.
als ich mir im dez. eine katze zulegen wollte, war meine erste anlaufstelle das tierheim. ich bat um eine jungkatze (3 Monate), aber alles was man mir entbehren wollte, war eine maikatze, deren augen ständig tränten und die durchfall von der entwurmung hatte. zwar tat mir die katze wirklich leid und es wäre sicher gut gewesen, wenn sie aus dem tierheim rausgekommen wäre, aber ich hätte mich wahrscheinlich um die "kranke" katze der arbeit wegen nicht wirklich kümmern können.
man versprach mir, dass am nächsten tag schon jemand zugesagt hätte, dass er jungtiere vorbeibringe. also bin ich am nächsten tag wieder hingefahren. da hieß es, dass derjenige einfach nicht gekommem wäre.
gerade da kam ein mann herein, der eine scheunenstreunerkatze abgeben wollte, die weder geimpft noch entwurmt war. ich wartete. als er weg war, bot man mir diese katze an. ich hatte vorher ausdrücklich betont, dass die katze jung sein soll, um sie als wohnungskatze einzugewöhnen. vor allem war die katze nicht geimpft u. entwurmt, und man wollte sie mir trotzdem verkaufen (denn auch im tierheim gibt`s nix umsonst). da sieht man mal, dass den tierheim-mitarbeitern auch nichts mehr an den tieren liegt. und das ist wirklich traurig!

in deinem fall würde ich wirklich versuchen nochmal mit den leuten zu reden. wenn sich nichts bewegen lässt, würde ich einen anwalt zu rate ziehen, ob dieser vertrag überhaupt rechtsgültig ist.
 

Aristo

Gast
Ich war nur einmal im Tierheim, um mir eine Katze auszusuchen. Ein Kater hätte uns sehr gefallen, aber man riet uns als Neulinge von ihm ab. Da fanden wir dann Mäuschen. Da sie gerade einen Tag von der Krankenstation kam, kannte der Tierpfleger sie auch noch nicht so gut und konnte uns wenig, eigentlich nichts, über sie sagen. Das ist halt das Problem: Da haben sie ca. 50 Fellnasen und können gar nicht alle kennen :-( Im Nachhinein betrachtet, wäre Mäuschen vielleicht auch ein Fall für erfahrene Katzenhalter gewesen, aber ich habe sie von Anfang an geliebt und hatte viel Geduld mit ihr und sie hat mich dafür mit ihrem Vertrauen belohnt!

Vielleicht wollen viele Tierpfleger einfach nur sicher gehen, dass ihre Schützlinge es wirklich gut haben? Wie gesagt, bei den Mengen gerade in grösseren Heimen können sie ja auch nicht alle genau kennen ... und die Arbeitsbedingungen sind in den seltensten Fällen optimal, leider ...

Das ist für alle Beteiligten ein Spagat, denke ich. Und wenn man unbedingt eine oder zwei bestimmte Katzen haben will, muss man die Pfleger so gut es geht davon überzeugen, dass man "geeignet" ist. Sicher ist ein ausführliches Gespräch hilfreich, besonders wenn man schon Ahnung von den Fellnasen im allgemeinen hat!

Grüßle
 

fredda

Gast
Tja , also mir kommt das Verhalten der Tierheimmitarbeiter in deinem Fall auch sehr komisch vor. Ich denke das mit nicht leiden können , kann stimmen. Ich hatte das gleiche Gefühl. Ich hatte beiuns mal nach einer ruhigen Katze gefragt, was war die Antwort : Da hinten im Korb ist eine , die liegt immer nur ruhig rum, daraufhin ging die Mitarbeiterin und ich stand wie blöd vor dem Großgehege und durfte einen Korb am anderen Ende betrachten, wo nichts von Katze zu sehen war. Super, wie ihr euch denken könnt habe ich keine weitere Katze genommen. Wer bin ich denn? Und das alles nur weil ich den Kater der vorne langlief nicht wollte.
Tja und bei Molly ist uns auch nichts gesagt worden was auf und zu kam, auch bei Dschir Khan wurde nichts gesagt, er war einer von drei Kitten ( Geschwister) einer war schon vergeben . Aber es war absolut egal ob er nun mit seinem Bruder oder alleine vermittelt wurde. Ich hätte seinen Bruder auch genommen, der hätte mir aber die Wohnung ruiniert.
Wenn deine Katze mit einer anderen Katze und Jungkatzen zusammen war und dabei nicht in einer Ecke hockte und sich nur verkriechen wollte, dann denke ich sie kann auch mit anderen Katzen umgehen ! Ganz einfach, sicher kommt sie nicht mit jeder Katze klar, aber im Prinzip wäre es möglich. Wie gesagt Molly war komplett apatisch in Anwesenheit anderer Katzen, und meinen Kater ( 3 Monate alt) hat sie nur angefaucht wenn er in die Nähe kam.
Versuche wirklich nochmal mit dem Tierheim zu sprechen, vielleicht kannst du ja nach einem anderen Mitarbeiter reden, weil du das Gefühl hättest das SIE/ ER voreingenommen wäre und dich schon mal belogen hätte. Ich denke das kannst du einfach so sagen. Für das mit den " angeblich vergebenen Kitten " einfach an und das du da ihre meinung anzweifelst.
Ich wünsche dir noch viel Glück
Melanie
 

Hatshy

Gast
Ja, das mit den "Tier aufdrängen" kenn ich auch. Vor ein paar Jahren, als wir einen Hund suchten, waren wir im ortsnahenTierheim. Dort wollte man uns keine Hunde geben, denn die die wir wollten, waren nichts angeblich nichts für uns und die zwei Hunde, die noch übrig blieben, zeigten eindeutige Verhaltensstörungen. Außerdem gab es alles Hunde nur im Familienverband, d.h. mindestens zu dritt (Vater, MUtter, Kind, evtl. noch 1-2 Geschwister dazu). Wer kann schon drei bis vier Hunde so ganz spontan nehmen, wenn er einen sucht? Außerdem wurde man ganz schön pampig, als wir sagten, da wäre nichts dabei und wir suchen ja nur einen Hund... Aber im nächsten Tierheim, 70 km entfernt, war dann alles in Ordnung, wir haben uns in Blacky verknallt, sind ein paar Mal mit ihm Gassi gegangen, durften ihn auf Probe mit nach Hause nehmen - und gaben ihn nicht mehr zurück. Bei den Katzen hat mich einfach die Tierhhilfe angerufen.... Es kommt halt immer sehr auf die menschliche Art des Heimmitarbeiters an, mit Willkür und schlechter Laune vermittelts sich halt schlecht. Allerdings hatte mein schlechtes Tierheim dann jahrelang einen dermaßen miesen Ruf, daß sie fast keine Tiere vermittelt haben, leider. Jetzt ist es dafür viel besser, der Leiter hat gewechselt.

Und was lernen wir daraus *G*? Solange durch die Gegend fahren, bis Heim und Tier einfach perfekt sind und sich nicht unterkriegen lassen!

Caro
 
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