Das ist sehr Schade:

Diskutiere Das ist sehr Schade: im Grundsatzdiskussionen Forum im Bereich Katzenzucht; Also hier kosten kastrierte "nicht-rassen" 120 €, rassekatzen 200€ im Th und beim KS. Kureia, ich hab das auch schon ganz firstoft gelesen...

Maikind2008

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Also hier kosten kastrierte "nicht-rassen" 120 €, rassekatzen 200€ im Th und beim KS.

Kureia, ich hab das auch schon ganz
oft gelesen, gehört...ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich das nicht wahrhaben kann/will, wohl aber muss...:cry: darf das eig so sein? gibt es nicht en tierschutzgesetz, dass das verbietet? Besonders von einigen anderen Ländern habe ich das schon gehört...hast du dazu einen link? (vllt ne blöde Frage, aber mich wurmt sowas, dass gesunde Tiere eingeschläfert werden, nicht leben "dürfen", weil kein Platz da ist..:cry:
 
vilma

vilma

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Moment mal. Es kommt wohl sehr auf den jeweiligen TSV an, wie Kastras an trächtigen Katzen gehandhabt werden. Auch über die Euthanasie an gesunden Tieren, die überflüssig sind, gehen die Meinungen auseinander. Unser TA weigert sich, sowas zu tun. Ich habe einen Fall über lange Zeit hautnah miterlebt, als es darum ging, was mit einem Geschwisterpaar passieren sollte, dass seit 12 (!) Jahren scheu im TH hockte. Da schrien auch einige der Ehrenamtlichen nach Euthanasie... Und bei uns ist es definitiv nicht gängige Praxis, bewusst (fortgeschrittene) Trächtigkeiten abzubrechen. Ich gehe stark davon aus, dass trotzdem genug Fundtiere kastriert werden, bei denen die Trächtigkeit noch nicht offensichtlich ist. Ich denke allerdings, es gehört eine ganze Menge mehr zu aktivem Tierschutz, als trächtige Katzen zu kastrieren!!!

In unserem TH entbinden immer wieder Kätzinnen und diese Tiere werden großgezogen und vermittelt.

Mittlerweile habe ich gelernt, dass übervolle TH kein Muss sind. Wir hatten genau dieses Problem früher auch, über 100 Katzen waren es zu Spitzenzeiten, entsetzlich. Das Team wurde vor zwei Jahren komplett ausgetauscht und nun werden sogar alte FIVis nach relativ kurzer Zeit vermittelt. Der Bestand im Vermittlungstrakt liegt meist nur noch bei drei bis vier Katzen!! Vielleicht sollte man sich bei diversen Orgas mal darüber Gedanken machen, ob man überhaupt die richtigen Leute für diese Arbeit angestellt hat...
 
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kimi666

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In Deutschland regelt zwar das Tierschutzgesetz, dass gesunde Tiere nicht euthanasiert werden, aber es kommt immer wieder vor, dass das sehr 'dehnbar' ist.. Einen Grund findet man letztlich immer
Grundsätzlich finde ich diese Thematik sehr schwer, und sie wird durch den 'Auslandstierschutz' immer schwieriger und weitgreifender.

Tragende Katzen zu kastrieren... Ebenfalls schwierig, finde ich.
Grundsätzlich versuchen wir (sowohl ich, als auch in der Praxis, als auch die beiden Vereinen, die wir mitbetreuen) das zu vermeiden. Lässt der gesundheitliche Zustand der Katze arg zu wünschen übrig oder ist die Katze selbst erst wenige Monate (die jüngste Katze hatte noch Milchzähne und wog zwei Kilo) alt, kastrieren wir. Genauso, wenn es sich um Inzucht handelt etc
Spricht alles dafür, dass weder kitten noch Mutter ein großes Risiko durch die Trächtigkeit haben, wird sie so belassen.

Aktiver Tierschutz ist vor allem auch die Kastration, in meinen Augen ist es das wichtigste Instrument, welches zur Eindämmung des Katzenelends zur Verfügung.
 
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vilma

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Aktiver Tierschutz ist vor allem auch die Kastration, in meinen Augen ist es das wichtigste Instrument, welches zur Eindämmung des Katzenelends zur Verfügung.
Exakt, aber ganz sicher nicht in erster Linie die Kastra tragender Katzen. Die besten Argumente dafür und dagegen hast du ja oben perfekt zusammengefasst.

In Deutschland regelt zwar das Tierschutzgesetz, dass gesunde Tiere nicht euthanasiert werden, aber es kommt immer wieder vor, dass das sehr 'dehnbar' ist.. Einen Grund findet man letztlich immer
Vor allem wird es i.d.R. gar nicht nach außen kommuniziert, wenn ein TH seinen "Überschuss" einschläfert, sofern man diese Maßnahme praktiziert. Wo kein Kläger, da kein Richter, niemand bekommt es mit.
 
Mietzie

Mietzie

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Ich frage mich eher, wie und wo lebt dieser Embryo wohl in 2, 3 oder 10 Jahren? So er denn dann noch lebt....
Gesetz den Falles, man geht den Weg, sich für das Leben zu entscheiden, verschicken sie manchmal solche Postkarten:​

Hallo Angela,

wir leben in Bayern ::wgelb!

Und um noch deutlicher zu werden, worauf ich hinaus möchte:​
Ich gehe davon aus, dass der größte Teil an Usern hier Katzen mit der selben Herkunft, wie meine sie haben, bei sich aufgenommen hat.​
Bauernhof-Nachwuchs, Streuner-Nachwuchs, Tierheim-Katzen, Auslands-Tierschutzkatzen....sie wurden bzw. haben sich alle vermehrt - und es ist für mich an Irrwitz nicht zu überbieten, so zu tun, als wäre das in der Vergangenheit in Ordnung gewesen (unsere "aktuellen" Katzen lieben wir - DAS ist schon in Ordnung so), aber jede weitere Katze AB JETZT, die geboren wird, kein Recht dazu hätte. Weil das dann jetzt Vermehrung heißt. Und Lebensrecht gleichgesetzt wird mit Elitestatus.​
Ich bin ganz glücklich. Endlich ist die "Vermehrer-Diskussion" mal an einem Punkt, über den wir so noch nicht gesprochen haben. Also, ich zumindest nicht.​
 
vilma

vilma

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Gesetz den Falles, man geht den Weg, sich für das Leben zu entscheiden, verschicken sie manchmal solche Postkarten:​

Hallo Angela,

wir leben in Bayern ::wgelb!

:lol: :lol: :lol:

:super:

Sollte hier eine Katze auftauchen und ich entscheide mich, mich darum zu kümmern, dann wird sie kastriert. Trächtig oder nicht. Wenn meine TÄ nicht mehr kastrieren würde, dann müsste sie in s Tierheim. Das kann ich nicht leisten. Auch nicht im Sinne unserer Katzen. Die kommen- und bleiben an erster Stelle.
An diesem Statement bin ich hängengeblieben. Sollte dir je eine trächtige Katze zulaufen, dann hoffe ich sehr, dass du sie ins Tierheim bringst und dich nicht dazu entscheidest, sie aufzunehmen. Ein tragendes Tier zu kastrieren, nur um es den eigenen Lebensumständen anzupassen, finde ich persönlich überaus fragwürdig.

Da bin ich mir in diesem Belang nicht mehr ganz so sicher...
 
AngiKr

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Eigentlich wollte ich von Dir Vilma wissen, wie der Austausch funktioniert hat... hier gibt es wenig Vor- und noch weniger Nachkontrollen. Keine Knebenverträge. Die Mitarbeiter überaus nett und reißen sich den Hintern auf, auch wenn man nur um Hilfe bittet, ohne ein Tier zu bringen oder zu holen.

Du musst Dir auch keine Sorgen machen. Ganz sicher würde ich derzeit JEDE Katze in TS Hände geben (jedenfalls denen hier in der Gegend, sicher nicht jedem). Meine "fragwürde" (und wie mir ja gerne von Mietzi auf s Brot geschmiert wird: geltungsbedürftigen, gesellschaftliche Anerkennung und nun noch Elitestatus) Lebensweise führt dazu, dass hier 5 Katzen gut leben könnten. Mehr geht nicht. Kitten gehen nicht. Zum Wohle der Kitten und der hier lebenden Katzen. Wenn Du findest, dass Menschen die über das Maß dessen was sie leisten können Katzen aufnehmen besser sind. Ok. Was daraus oft wird findet man häufig in der Zeitung.

Sollte ich aber in die Situation kommen eine hier auftauchende, definitiv streunende (bzw. ausgesetzte, wie Mr. Mietz- Mietz... witzig, für dessen Katra wurde ich noch HOCH gelobt. Wenn aber jemand daher kommt, der es "nur logisch" findet nur Freigängerkater kastrieren zu müssen, wird der gesteinigt) Katze aufnehmen zu können... ich bliebe bei meiner Entscheidung. Ob Du sie gutheißt oder nicht.

Mietzi, war es nicht ein kompletter Wurf einer Deiner Katzen der nach Abgabe einging? Ich will Dir damit gar nicht zu Nahe treten.
Genau das aber ist es was ich fürche, wenn ich Kitten aufziehen würde. Ich könnte sie nichtmal abgeben. Ich bin nicht dafür gemacht. Ich könnte nicht ertragen nicht zu wissen was mit ihnen geschieht, wenn sie aus meiner Verantwortung entlassen sind.

Ich finde es aber auch furchtbar, dass es so viele Katzen gibt, die NIE eine Chance auf ein Zuhause haben. Keine kranken Katzen... gesunde, prächtige Katzen.

Und es nervt mich langsam, dass Du mir offenbar unterstellst, dass ich meine Hofkatze (nicht gesehen?) und meine Tierheimkatze (auch nicht gesehen? Oder sind es für Dich gar "Alibikatzen"? DAS wäre schräg... Fatima lebt mit 17 Jahren noch immer hier... Kimi kam gerade erst dazu.... komisch oder?) nicht liebe.

Mir tun die Katzen einfach ganz furchtbar leid, die geboren werden um dann kein Leben führen zu können.

Und Mietzi ehrlich.... natürlich haben sich alle Katzen vermehrt... *überraschung*... und sie werden es weiter tun. Und es werden weiter unendlich viele Katzen darunter leiden, dass Katzenliebhaber für jedes Katzenleben Recht einfordern. Das eine wird bejubelt... das andere krepiert in der Wallachei, an Hunger oder im Tierheim, vergessen und nie gesehen.

Bei jedem Thread hier: "Ups meine Katze ist trächtig aber ich kann die Kitten nicht weg machen lassen, aber ich habe auch schon für alle ein Zuhause" denke ich nur: Wie ironisch für alle Katzen, die NIEMALS ein Zuhause haben werden.
 
blacky93

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Und um noch deutlicher zu werden, worauf ich hinaus möchte:[/LEFT]
Ich gehe davon aus, dass der größte Teil an Usern hier Katzen mit der selben Herkunft, wie meine sie haben, bei sich aufgenommen hat.​
Bauernhof-Nachwuchs, Streuner-Nachwuchs, Tierheim-Katzen, Auslands-Tierschutzkatzen....sie wurden bzw. haben sich alle vermehrt - und es ist für mich an Irrwitz nicht zu überbieten, so zu tun, als wäre das in der Vergangenheit in Ordnung gewesen (unsere "aktuellen" Katzen lieben wir - DAS ist schon in Ordnung so), aber jede weitere Katze AB JETZT, die geboren wird, kein Recht dazu hätte. Weil das dann jetzt Vermehrung heißt. Und Lebensrecht gleichgesetzt wird mit Elitestatus.​
Ich bin ganz glücklich. Endlich ist die "Vermehrer-Diskussion" mal an einem Punkt, über den wir so noch nicht gesprochen haben. Also, ich zumindest nicht.​
Ich bin erst seit kurzem in Katzenforen unterwegs und ich muss ehrlich sagen, dass mich dieser Punkt auch ganz arg irritiert hat. Ich bin natürlich nicht blöd und kann erkennen worum es geht, aber wie über die "Vermehrung" und über "Vermehrerkitten" und eher weniger über die Vermehrer an sich, worum es ja vermutlich eigentlich geht, mitunter geschrieben wird musste ich erst mal verdauen.

Meine Katzen wurden vom TS krank von einem Bauernhof geholt und ich bin unendlich dankbar, dass man meine Mädels "für mich" da weggeholt und aufgepäppelt hat. Meine Katzen und ich sind also sehr ok fürs NKF.
Nun gab es den Fall hier, dass jemand selbst die Kitten vom Bauernhof geholt hat und damit vorgeworfen bekam Vermehrung zu unterstützen... Und wieder wurden die Kitten! abfällig bezeichnet. Das ist irgendwie ganz normal, nicht weil man es so meint, davon gehe ich hier aus, sondern ich weiß nicht... manchmal wird einfach nicht nachgedacht, dass die Katzen jetzt mit ihren neuen Besitzern ebenso geliebt werden wie alle unsere Katzen hier und es einfach verletzend rüberkommen kann.
Jetzt frage ich mich auch immer, wenn ich nun als Privatmensch Kaya und Stella dort weggeholt hätte, sie gepäppelt hätte und hier vielleicht nicht gleich zu meiner Verteidigung sozusagen, über die wirklich schrecklichen Verhältnisse auf diesem Hof und ihre Krankheiten berichtet hätte, tja was dann...? Mir wäre ganz sicher von dem einen oder anderen hier gesagt worden, dass ich Vermehrer unterstützte und man eben nicht aus Mitleid Katzen aufnehmen darf.

Nochmal, ich verstehe das über Leute die ihre Katzen nicht kastrieren lassen hart geurteilt wird, ich verstehe allerdings absolut nicht die bewusste oder unbewusste Unterteilung der Kitten in welche die da sein dürfen und welche die es eigentlich nicht geben dürfte...
 
vilma

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Eigentlich wollte ich von Dir Vilma wissen, wie der Austausch funktioniert hat...
Welchen Austausch meinst du? Ich stehe gerade auf dem Schlauch.

Wenn Du findest, dass Menschen die über das Maß dessen was sie leisten können Katzen aufnehmen besser sind. Ok.
Da hast du mich entweder extrem missverstanden oder meine Worte bewusst herumgedreht. :wink:

Sollte ich aber in die Situation kommen eine hier auftauchende, definitiv streunende (bzw. ausgesetzte, wie Mr. Mietz- Mietz... witzig, für dessen Katra wurde ich noch HOCH gelobt. Wenn aber jemand daher kommt, der es "nur logisch" findet nur Freigängerkater kastrieren zu müssen, wird der gesteinigt) Katze aufnehmen zu können... ich bliebe bei meiner Entscheidung. Ob Du sie gutheißt oder nicht.
Du deutest meine Worte wieder falsch. Ich bin dagegen, tragende Kätzinnen in einem fortgeschrittenem Stadium zu kastrieren. Ganz besonders, wenn das nur aus dem Grund stattfinden soll, um die Katze sofort ins eigene Leben integrieren zu können. Dann gib sie besser in geeignetere Hände, die sich die Katze nicht erst "passend" machen müssen. Die Kastration eines Katers begrüße ich jederzeit sehr. Außerdem ist mir klar, dass du meinen Segen nicht für dein Handeln brauchst. Bedauerlich finde ich deine Einstellung zu diesem Punkt trotzdem.

Und es werden weiter unendlich viele Katzen darunter leiden, dass Katzenliebhaber für jedes Katzenleben Recht einfordern.
Wieder ein Missverständnis. Wenn du kein Problem damit hast, Föten kurz vor der Geburt abtreiben zu lassen, dann müsstest du rein um der Logik willen auch das Ersäufen oder Totschlagen, sprich Töten neugeborener Kitten befürworten. Letztere sind nur in der Entwicklung fortgeschrittener, ansonsten gibt es keine großen Unterschiede.

Persönlich habe ich konkret was dagegen, bestehendes Leben nach typischer Art des Menschen großkotzig zu eliminieren. Man kann neues Leben auch effektiv verhindern, indem man ausschließlich nicht tragende Kätzinnen kastriert. Und noch an ein paar anderen Schrauben dreht, die zu einem Tierschutz mit Herz und Hirn gehören.
 
AngiKr

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Ich bin erst seit kurzem in Katzenforen unterwegs und ich muss ehrlich sagen, dass mich dieser Punkt auch ganz arg irritiert hat. Ich bin natürlich nicht blöd und kann erkennen worum es geht, aber wie über die "Vermehrung" und über "Vermehrerkitten" und eher weniger über die Vermehrer an sich, worum es ja vermutlich eigentlich geht, mitunter geschrieben wird musste ich erst mal verdauen.

Meine Katzen wurden vom TS krank von einem Bauernhof geholt und ich bin unendlich dankbar, dass man meine Mädels "für mich" da weggeholt und aufgepäppelt hat. Meine Katzen und ich sind also sehr ok fürs NKF.
Nun gab es den Fall hier, dass jemand selbst die Kitten vom Bauernhof geholt hat und damit vorgeworfen bekam Vermehrung zu unterstützen... Und wieder wurden die Kitten! abfällig bezeichnet. Das ist irgendwie ganz normal, nicht weil man es so meint, davon gehe ich hier aus, sondern ich weiß nicht... manchmal wird einfach nicht nachgedacht, dass die Katzen jetzt mit ihren neuen Besitzern ebenso geliebt werden wie alle unsere Katzen hier und es einfach verletzend rüberkommen kann.
Jetzt frage ich mich auch immer, wenn ich nun als Privatmensch Kaya und Stella dort weggeholt hätte, sie gepäppelt hätte und hier vielleicht nicht gleich zu meiner Verteidigung sozusagen, über die wirklich schrecklichen Verhältnisse auf diesem Hof und ihre Krankheiten berichtet hätte, tja was dann...? Mir wäre ganz sicher von dem einen oder anderen hier gesagt worden, dass ich Vermehrer unterstützte und man eben nicht aus Mitleid Katzen aufnehmen darf.

Nochmal, ich verstehe das über Leute die ihre Katzen nicht kastrieren lassen hart geurteilt wird, ich verstehe allerdings absolut nicht die bewusste oder unbewusste Unterteilung der Kitten in welche die da sein dürfen und welche die es eigentlich nicht geben dürfte...
Ich möchte dazu kurz klarstellen:
Ich würde nie einen Vermehrer unterstützen wollen, der seine Katzen für Geld werfen lässt, ohne sich Gedanken über die Gesundheit seiner Katze zu machen.
Egal ob Haus- oder "Rassekatze".

Ja, ich denke auch, dass jeder Katzenhalter, der nicht züchtet und seine Katzen raus lässt, soviel Verantwortungsgefühl haben muss, seine Katzen kastrieren zu lassen.
Damit würde die Katze an sich noch lange, lange existieren.

Ob ein Kitten "da sein darf" oder nicht... das kann ich gar nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass es mehr Katzen gibt, als Menschen die sich um sie kümmern können/ wollen.
Es ist natürlich müßig zu überlegen: "Was wäre wenn meine Katze nie geboren wäre"... ich glaube da sind alle einer Meinung.
Aber- so brutal es auch klingt: Hättest Du dann keine Katze?
Du wüsstest ja nie davon.
 
AngiKr

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Wieder ein Missverständnis. Wenn du kein Problem damit hast, Föten kurz vor der Geburt abtreiben zu lassen, dann müsstest du rein um der Logik willen auch das Ersäufen oder Totschlagen, sprich Töten neugeborener Kitten befürworten. Letztere sind nur in der Entwicklung fortgeschrittener, ansonsten gibt es keine großen Unterschiede.

Persönlich habe ich konkret was dagegen, bestehendes Leben nach typischer Art des Menschen großkotzig zu eliminieren. Man kann neues Leben auch effektiv verhindern, indem man ausschließlich nicht tragende Kätzinnen kastriert. Und noch an ein paar anderen Schrauben dreht, die zu einem Tierschutz mit Herz und Hirn gehören.
Wenn ich in Deinen Augen missverstehe, dann hast Du offenbar (bewusst?) nicht richtig gelesen...

Zitat von AngiKr
Sollte hier eine Katze auftauchen und ich entscheide mich, mich darum zu kümmern, dann wird sie kastriert. Trächtig oder nicht. Wenn meine TÄ nicht mehr kastrieren würde, dann müsste sie in s Tierheim. Das kann ich nicht leisten.
Aber es ist doch schön in einem "Katzenforum" für "Katzenliebhaber" zu lesen, dass man Rassekatzen (blöderweise BEWUSST RASSEkatzen, keine Vermehrermixkatzen) hält um gesellschaftlich anerkannt zu werden, einen Elitestandard darzustellen, aber gleichzeitig natürlich Befürworter vom Töten lebender Kitten ist. Nebst... hmm... zwei anderen Katzen, dessen "Wegmachen"? ich mich nicht mehr getraut habe... :roll:.. oder die einfach Alibi sind (?)

Das ist keine Diskussion. Das ist Überzeugung mit allen Mitteln. Auch wenn damit unterschwellige Unterstellungen einhergehen, die mich als Katzenhalter echt treffen. Damit meine ich die fett gedruckte Passage aus Deinem Zitat.

Und damit: Macht was ihr wollt.
 
blacky93

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Aber- so brutal es auch klingt: Hättest Du dann keine Katze?
Du wüsstest ja nie davon.
Natürlich wären dann andere hier, aber es geht mir ja grad um die, die eben nicht mehr zur gesichtslosen Masse gehören, sondern wenigstens einem Menschen sehr viel bedeuten. Kann man da nicht gerade in Katzenforen sensibler sein?
Es reicht doch schon wenn eine Katze "da draußen" als beliebig austauschbar gesehen wird (z.B. im Krankheits- oder Todesfall).

Und der 2. Punkt, und ich bin mir sicher, Du musstest das bei Kimi nur nicht hören weil man Dich hier kennt, ist eben der Weg den eine Katze wohl zwingend nehmen muss um annehmbar zu sein, eben über den TS oder Zucht.

Bis ich in Katzenforen war gab es für mich nur Katzen und Punkt.
 
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Mietzie

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(und wie mir ja gerne von Mietzi auf s Brot geschmiert wird: geltungsbedürftigen, gesellschaftliche Anerkennung und nun noch Elitestatus) .
Du beziehst dich auf meinen Beitrag in einem anderen Thread:

Diese Frage ist sehr wichtig. Ich denke, dass in nahezu jeder Rassekatzendiskussion unterschwellig auch Wertigkeit ein Riesenthema ist. Und dass aus diesem Grund in Nullkommanix Emotionen hochkommen. Zum einen, weil ich davon überzeugt bin, dass "echte" Rassekatzen, die aufgrund ihrer Papiere, Auszeichnungen, Stammbäume überhaupt keinen Zweifel an ihrem Status lassen, nicht nur aufgrund ihrer Linien, Gesundheit etc. als immer wieder "echt" und "einzig echt" kategorisiert werden. Ich bin überzeugt, dass Besitzer solcher Katzen auch aus eigenem, persönlichen Interesse sehr großen Wert auf diese Differenzierung legen. Echte Rassekatzen stellen aufgrund ihres hohen Anschaffungspreises allein schon eine "Randgruppe" dar, die für wenige - jedenfalls nicht die breite Masse - erschwinglich ist. Soziologisch gesehen bewegen wir uns damit in einer Schicht, einem Milieu, welches sich abhebt von der Masse. Psychosozial reden wir vom Selbstkonzept, dem Selbstbild, welches ich von mir habe - und der Bewertung von außen, welches mein Selbstbewusstsein prägt. Ich denke, dass Rassekatzen - sind es nun "echte" Rassen oder die, die so aussehen - heute auch für Halter den Zweck erfüllen müssen, sich gesellschaftlich zu positionieren, sich abzugrenzen und somit Statussymbole sind. Vielleicht waren sie das - auf ihre Art - auch schon immer.

.
Warum denkst du, dass ich mich dabei an dich wende? Weil du dich angesprochen fühlst?

Dir sind Stammbäume und richtig echte Rassekatzen sehr wichtig. Du hast deine Gründe dafür und zudem ist es dein gutes Recht. Ich weiß, dass du auch Nichtrassekatzen hast, Kimi finde ich klasse. Mir gefallen auch deine Norweger und Fatima wünsche ich von Herzen, dass sie mit ihrer Diabetes oder SDÜ (?) trotz alledem noch viele gute Jahre bei euch hat. Vielleicht schaffst du es irgendwann, meine Beiträge nicht als permanente persönliche Angriffe auf dich zu verstehen. Ich versuche, sachlich zu argumentieren auf feststehende - ich finde manchmal auch festgefahrene Ansichten, die ich manchmal wirklich bewusst drastifiziere, weil ich damit sagen möchte, dass es doch vielleicht auch noch andere Ideen dazu geben könnte.

Und es nervt mich langsam, dass Du mir offenbar unterstellst, dass ich meine Hofkatze (nicht gesehen?) und meine Tierheimkatze (auch nicht gesehen? Oder sind es für Dich gar "Alibikatzen"? DAS wäre schräg... Fatima lebt mit 17 Jahren noch immer hier... Kimi kam gerade erst dazu.... komisch oder?) nicht liebe.

.
:confused:???

Und es werden weiter unendlich viele Katzen darunter leiden, dass Katzenliebhaber für jedes Katzenleben Recht einfordern. .
Das stimmt so nicht. Es kann nicht die Lösung sein, dass der Mensch sich anmaßt, anhand bestimmter Gütekriterien (und darunter fällt "Rein"rassezucht) bestimmen zu wollen, wer leben darf und wer nicht. Unter diesem Gesichtspunkt dürfte es meine Katzenkinder nicht geben. Und das ist es, was mich zur Höchstform auflaufen lässt in solchen Diskussionen. Weil ich mich hinter sie stelle - stellvertretend für andere, die NICHTS für ihre Herkunft können.
 
vilma

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Aber es ist doch schön in einem "Katzenforum" für "Katzenliebhaber" zu lesen, dass man Rassekatzen (blöderweise BEWUSST RASSEkatzen, keine Vermehrermixkatzen) hält um gesellschaftlich anerkannt zu werden, einen Elitestandard darzustellen, aber gleichzeitig natürlich Befürworter vom Töten lebender Kitten ist. Nebst... hmm... zwei anderen Katzen, dessen "Wegmachen"? ich mich nicht mehr getraut habe... :roll:.. oder die einfach Alibi sind (?)
Hmm. Du ziehst dir jetzt irgendwie Schuhe an, die dir niemand zugeschustert hat außer du dir selber. Scheinbar schreiben wir aneinander vorbei.

Das ist keine Diskussion. Das ist Überzeugung mit allen Mitteln. Auch wenn damit unterschwellige Unterstellungen einhergehen, die mich als Katzenhalter echt treffen. Damit meine ich die fett gedruckte Passage aus Deinem Zitat.
Du hast recht, das ist jetzt keine Diskussion mehr, weil du eingeschnappt bist. :wink: Ist nicht böse gemeint. Dann belassen wir es jetzt besser dabei, es muss ja nicht eskalieren. Ich möchte aber trotzdem noch sagen, dass ich dir nichts unterstelle - ich habe beim Formulieren die Möglichkeitsform gewählt und wollte mal aufzeigen, wie du rein theoretisch nach deinen eigenen Worten verfahren müsstest. Dass du in der Realität anders tickst, ist mir klar, aber es ist nicht logisch. Wo ist der Unterschied zwischen Kitten kurz vor und kurz nach der Geburt? Leben tun beide. Die einen würdest du wegmachen (lassen), die anderen nicht. Dem kann ich nicht folgen.

Ich habe mir zu keiner Sekunde eingebildet, dich überzeugen zu können. Das geht nur, wenn das Gegenüber das möchte. Aber du musst mir schon zugestehen, hier zu argumentieren, wie ich das Ganze sehe.
 
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feuerzahn

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Vielleicht ist manchem nicht ganz bewusst, was so manche Tierheimkatze in ihrem Leben durchmachen musste, und zwar bevor sie im TH landetet und auch während des TH-Aufenthalts.
Ich habe Dinge gesehen, die lassen einen den Glauben an die Menschheit verlieren.
Da geht es nicht mal um Streuner, die täglich aufs Neue ums Überleben kämpfen.
Da geht es um unvorstellbare Tierquälerei, schlimmste Verletzungen, 2 Tage alte Kitten in Müllcontainern, Katzen, die cm-hoch im eigenen Urin und Kot leben mussten, furchtbare Deformationen etc. etc.

Für diese Tiere wäre es in der Tat besser gewesen, sie wären nie geboren worden.
Um dieses Leid einzudämmen, werden Katzen kastriert. Und da nimmt ein TSV auch eine Trächtigkeit in Kauf, allerdings wird es bei uns so gehandhabt, dass ab der 4. Woche nicht mehr kastriert wird. Dann kommt der Wurf zur Welt.
Allerdings habe ich auch eine Menge Kitten sterben sehen. Stress, Unterernährung, Krankheiten... das verkraften Mutter und Kind manchmal einfach nicht.

Und wenn ein Wurf voller Wildlinge geboren wird, haben diese Tiere meist keine Chance auf ein Zuhause. Wer will eine scheue Katze? Und mit scheu meine ich nicht schüchtern, sondern wild um sich fauchend und spuckend.

Meine Lotta stammt von einem Vermehrer. Ich bin froh, dass sie bei mir ist, aber wären ihre Eltern rechtzeitig kastriert worden, wäre sie nie im TH gelandet. Und nicht alle Katzen haben so ein Glück und finden ein Heim.

Übrigens mache ich keine Unterschiede zwischen Rassekatze und Nicht-Rassekatze. Auch die "seriöse" Zucht sehe ich durchaus zwiespältig und bin der Meinung, dass Zucht in dem aktuellen "Ausmaß" nicht notwendig ist.
Allerdings glaube ich, dass ein Großteil der Rassekatzen niemals das durchmachen wird, was zb. eine Hauskatze durchmachen muss.
 
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AngiKr

AngiKr

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Das stimmt so nicht. Es kann nicht die Lösung sein, dass der Mensch sich anmaßt, anhand bestimmter Gütekriterien (und darunter fällt "Rein"rassezucht) bestimmen zu wollen, wer leben darf und wer nicht. Unter diesem Gesichtspunkt dürfte es meine Katzenkinder nicht geben. Und das ist es, was mich zur Höchstform auflaufen lässt in solchen Diskussionen. Weil ich mich hinter sie stelle - stellvertretend für andere, die NICHTS für ihre Herkunft können.
Das ist das, was Du mir unterstellst. Ich habe NIE geschrieben, dass nur Rassekatzen gezüchtet werden dürften. Ich habe sehr wohl kritisiert, dass unendlich viele Mixkatzen als Rassekatzen verkauft werden. Und Katzenliebhaber sie kaufen, weil sie billiger sind.

Ich habe NIE geschrieben, dass es keine Hauskatzen mehr geben dürfte. Ich habe immer wieder sehr wohl kritisiert, dass Katzenliebhaber ihre unkastrierten Hauskatzen in Freigang lassen. Ich habe sehr wohl kritisiert, dass es immer- und immer wieder "Ups- Würfe" oder "meine Katze soll auch mal Junge haben"- Kitten gibt.

Ich diskutiere sicher, dass man hinterfragen kann, dass wenn einem eine Katze zu- oder wegläuft, die ggf. trächtigt ist, was in aller Regel NICHT MAL UNTERSUCHT wird bis es zu spät ist... nicht schon früher kastriert wurde.

Fatima hat SDÜ.
Wenn Du Kimi so hinreißen findest, warum kannst Du dann partout nicht verstehen, dass ich NIEMALS geschrieben habe, dass JEDE (so kommen mir Deine Postings vor) Katze hätte niemals geboren werden sollen?
 
kureia

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Kureia, ich hab das auch schon ganz oft gelesen, gehört...ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich das nicht wahrhaben kann/will, wohl aber muss...:cry:.hast du dazu einen link? (vllt ne blöde Frage, aber mich wurmt sowas, dass gesunde Tiere eingeschläfert werden, nicht leben "dürfen", weil kein Platz da ist..:cry:
Dazu gibt es keinen Link , man erfährt es unter der Hand.
Es darf nicht wirklich darüber gesprochen werden, das töten gesunder Katzen ist ja verboten.
Wie Lina schon schrieb, wo kein Kläger auch kein Richter.
 
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Mietzie

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Wenn Du Kimi so hinreißen findest, warum kannst Du dann partout nicht verstehen, dass ich NIEMALS geschrieben habe, dass JEDE (so kommen mir Deine Postings vor) Katze hätte niemals geboren werden sollen?
Deine Bauernhof-Katze Kimi ist eine ebenso "vermehrte" Katze wie meine Kaya, Mavi und Fussel. Zu Kimi hast du eine emotionale Bindung - ist doch völlig klar, dass ihr Daseinsrecht von dir nicht in Frage gestellt wird.

Stell dir aber mal vor, die Mutterkatze deiner Kimi hätte bei einer Userin XY gelebt, die sich hier im Kittenforum anmeldet. Die die Mutterkatze nicht kastrieren ließ und nun mit Kimi und weiteren Kitten trächtig ist. Deine geliebte Kimi.

Die Userin wird hier Tipps erhalten, wie du sie kennst. "Warum nicht kastriert, es gibt zu viele Katzen! Lauf schnell zum TA und lass sie noch kastrieren! Denk an die überquellenden Tierheime, an das ganze Katzenelend. Wohlgemerkt: Deine geliebte Kimi.

Irgenwann dann - die Userin ist sehr pampig und uneinsichtig - kommt dann dieser Vorschlag von dir:

Was ist denn aktiver Tierschutz, wenn Katzen nicht trächtig kastriert werden sollen?

.
Jetzt nur mal hypothetisch...und wenn sie es getan hätte? Deine geliebte Kimi wäre mit ihren Geschwistern auf dem OP-Tisch des TA gestorben. Meine TÄ sagte damals, sie holt dabei die Gebärmutter samt Kitten heraus, wenn ich die Kitten nicht möchte. Sie sterben vermutlich noch im Mutterleib, weil die Versorgung bereits dort abgetrennt wird. Manchmal kommen sie aber auch noch lebend - aber nicht lebensfähig - zur Welt.

Sorry, dass ich jetzt dieses Beispiel so ausformuliert habe. Du bist mit Kimi persönlich betroffen, ich mit meinen dreien. So fühlt es sich an, wenn es um Leben und Tod von "überflüssigen" Kitten geht.
 
AngiKr

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Deine Bauernhof-Katze Kimi ist eine ebenso "vermehrte" Katze wie meine Kaya, Mavi und Fussel. Zu Kimi hast du eine emotionale Bindung - ist doch völlig klar, dass ihr Daseinsrecht von dir nicht in Frage gestellt wird.

Stell dir aber mal vor, die Mutterkatze deiner Kimi hätte bei einer Userin XY gelebt, die sich hier im Kittenforum anmeldet. Die die Mutterkatze nicht kastrieren ließ und nun mit Kimi und weiteren Kitten trächtig ist. Deine geliebte Kimi.

Die Userin wird hier Tipps erhalten, wie du sie kennst. "Warum nicht kastriert, es gibt zu viele Katzen! Lauf schnell zum TA und lass sie noch kastrieren! Denk an die überquellenden Tierheime, an das ganze Katzenelend. Wohlgemerkt: Deine geliebte Kimi.

Irgenwann dann - die Userin ist sehr pampig und uneinsichtig - kommt dann dieser Vorschlag von dir:



Jetzt nur mal hypothetisch...und wenn sie es getan hätte? Deine geliebte Kimi wäre mit ihren Geschwistern auf dem OP-Tisch des TA gestorben. Meine TÄ sagte damals, sie holt dabei die Gebärmutter samt Kitten heraus, wenn ich die Kitten nicht möchte. Sie sterben vermutlich noch im Mutterleib, weil die Versorgung bereits dort abgetrennt wird. Manchmal kommen sie aber auch noch lebend - aber nicht lebensfähig - zur Welt.

Sorry, dass ich jetzt dieses Beispiel so ausformuliert habe. Du bist mit Kimi persönlich betroffen, ich mit meinen dreien. So fühlt es sich an, wenn es um Leben und Tod von "überflüssigen" Kitten geht.
Dann hätte es Kimi nie gegeben. Keine emotionale Bindung, keinen Bezug.
Es gäbe kein Nachhinein, weil es kein Vorhinein gegeben hätte. Es ist so müßig zu denken, weil ich meine Katze liebe wäre es schade sie wäre nicht da. NATÜRLICH ist das so. Und jeder fühlt sich emotional betroffen.
Niemand denkt dabei an die Katzen, die keiner will, auf die ich hier schon mehrfach hingewiesen habe, die aber NIE mitzitiert wurden. Die Katzen die im Tierheim sicher geboren, aber nie Familienanschluss gefunden haben. Die Katzen, die geboren, um einfach nur Leid zu erfahren.

Wie gehst Du damit um, dass einer Deiner Würfe später starb?
 
Mietzie

Mietzie

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Wie gehst Du damit um, dass einer Deiner Würfe später starb?
Das kannst du hier nachlesen:

https://www.katzen-links.de/forum/l...katerchen-wuenschte-haette-getan-t157422.html

Dann hätte es Kimi nie gegeben. Keine emotionale Bindung, keinen Bezug.
Es gäbe kein Nachhinein, weil es kein Vorhinein gegeben hätte.
Wenn du das sagst, dann glaube ich es.

Niemand denkt dabei an die Katzen, die keiner will, auf die ich hier schon mehrfach hingewiesen habe, die aber NIE mitzitiert wurden. Die Katzen die im Tierheim sicher geboren, aber nie Familienanschluss gefunden haben. Die Katzen, die geboren, um einfach nur Leid zu erfahren.
Die Katzen, die niemand will...

Wir haben hier ja etliche Streuner. Ich kann beim besten Willen aber nicht sagen, dass alle Familienanschluss wollen. Manche haben noch ihre Ur-Instinkte - sie schätzen unser Futter und vielleicht noch eine Styroporbox, wollen mit uns aber nichts zu tun haben. Und ich weiß nicht, ob wilde Katzen automatisch immer unglückliche Katzen sind.
 
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