Chronische Zahnfleischentzündung

Diskutiere Chronische Zahnfleischentzündung im Zähne Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, ich hoffe,das mir jemand helfen kann. Ich habe mir von 3 Monaten eine Kater aus dem Tierheim geholt. Als ich firstmit ihm zum Tierarzt...

Karingol1977

Gast
Hallo,
ich hoffe,das mir jemand helfen kann.
Ich habe mir von 3 Monaten eine Kater aus dem Tierheim geholt.
Als ich
mit ihm zum Tierarzt gegangen bin,hat dieser gesagt,
das er eine Chronische Zahnfleischentzündung hat.
Er wird deshalb auch nie ohne Schmerzen fressen können.
Durch diese Zahnfleichentzündung schlingt er sein Fressen,was zur folge hat das er sein fressen in gewissen abständen von ca.1 Woche ausbricht.
Ich will ihn aber nicht immer brechen lassen.Das ist doch nicht gesund.
Wer kann mir helfen?
 
19.05.2002
#1

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Gast

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Tinkerbelle

Gast
Hallo, Karin,
das Problem habe ich bei Zweien meiner Drei. Eine hat es aufgrund anfangs schlechter Haltung (da habe ich es aber im Griff, sie hat keine Schmerzen), der andere wegen seiner Leukose (hast du den Kater daraufhin schon mal untersuchen lassen?). Was hat denn der TA überhaupt gemacht? Konnte man die Ursache der Entzündung feststellen?
Normalerweise gibt man erstmal Antibiotika, das hilft manchmal schon. Vielleicht muss auch das Gebiss saniert werden, ggf. Zähne ziehen etc.
Hilfreich ist Echinacin zur Stärkung der Abwehrkraft. Meiner hat eine Zeitlang Cortison bekommen, das hilft auch (jetzt bekommt er es nicht mehr, wegen der Leukose). Es gibt auch verträgliche Schmerzmittel, die dafür sorgen, dass er schmerzfrei fressen kann (geht allerdings nur vorübergehend).
Mein Mischa schlingt übrigens nicht, wenn er Schmerzen hat, frisst er lieber Trockenfutter, das kann er bröckchenweise in seinem Maul aufweichen und dann schlucken (Eukanuba ist gut, das sind ziemlich kleine Bröckchen).
Ggf. hol dir den Rat noch eines anderen Tierarztes ein. Ich habe den Eindruck, dass die Methoden der TÄ gerade bei dieser Erkrankung stark auseinandergehen. Meine erste Tierärztin wollte bei Jennie ohne nähere Untersuchung gleich Zähne ziehen. :x :x Ich bin dann zu einem anderen Tierarzt, jetzt haben wir das ganze auch so unter Kontrolle.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und schmeiß die Flinte nicht ins Korn, das wird schon wieder.

Liebe Grüße Birgit & Co.
 

Tina

Gast
Hallo Karin,

ist denn bei Deinem Kater Zahnstein festgestellt bzw. entfernt worden? Meistens ist das ja die Ursache für Zahnfleischentzündung.

Falls er ohne Zahnstein trotzdem eine chronische Zahnfleischentzündung hat, kann auch Vitaminmangel oder wie gesagt ein geschwächtes Immunsystem die Ursache bzw. mitverantwortlich sein. Versuch es doch mal mit reinem Vitamin C in Pulverform, gibt es unter www.cats-country.de extra für Haustiere (geschmacksneutral), man kann es über's Feucht- oder Trockenfutter streuen, täglich 1 Messerspitze reicht schon. Außerdem wären Vitamin B-Flocken sehr zu empfehlen, Vitamin B ist u. a. für die Gesunderhaltung der Haut und Schleimhäute verantwortlich. Es ist z. B. in Katzen-Vitamin-Flocken von Gimpet oder in Torula-Hefeflocken (auch Cats' Country) enthalten. Es gibt verschiedene Vitamin B-Produkte im Fachhandel.

Vielleicht wäre das zumindest unterstützend noch eine Alternative, denn die ganzen Medikamente sind ja auf Dauer weniger gesund...

Alles Gute
 

AndreaH

Gast
Mir gehts genauso

Hallo Karin!
Ich fürchte zwar, daß ich Dir bei Deinem Problem nicht weiterhelfen kann, aber da ich -ebenfalls aus dem Tierheim- einen Kater mit dem gleichen Problem habe, dachte ich vielleicht bringt uns ein kleiner Gedankenaustausch ja weiter. ..
Leo ist ca. 9 Jahre alt und ist im November letzten Jahres als Fundtier im Tierheim gelandet. Zu dem Zeitpunkt war seine Zahnfleischentzündung wohl so schlimm, dass erstmal VIP-Verdacht bestand (hat sich aber nicht bestätigt). Die Tierärzte dort meinten, dass er wohl eine Fehlstellung der Zähne hat und sich selber das Zahnfleisch aufbeisst, meinten aber ein Ziehen der Backenzähne würde wohl nichts bringen, da die Gefahr, dass Wurzeln abbrechen zu gross ist und dann hast Du das gleiche Problem aus anderer Ursache. Zahnstein hat er wohl nicht.
Als wir ihn bekommen haben bekam er seit 5 Monaten täglich 2,5mg Cortison, hatte trotzdem gerötetes Zahnfleisch und grauenhaften Mundgeruch. Daher sollten wir die Dosis nach ein paar Wochen auch verdoppeln. Er hat allerdings scheinbar keinerlei Probleme beim Fressen und nimmt auch mit grosser Freude Trockenfutter. Ich bin dann trotzdem mal mit ihm zum Tierarzt gegangen, der meinte wir sollten unbedingt sehen, dass wir von dem Cortison wegkommen, da Leo zu dem Zeitpunkt, durch dasselbe begünstigt, bereits mit einem Hautpilz infiziert war. Er hat dann ein Antibiotikum bekommen, dass auch sofort prima angeschlagen hat. Der Mundgeruch war praktisch weg und die Rötung auch. Parallel haben wir das Cortison auf jeden zweiten Tag reduziert.
Drei Wochen später ist die Entzündung leider wieder aufgeflammt und auch eine Wieder-Erhöhung der Cortison-Dosis hat nichts gebracht. Daher habe ich mich an eine ehemalige Kollegin gewandt, die eine Ausbildung in Tier-Naturheilkunde hat. Sie meint, dass Katzen sehr gut auf Hömöopatie reagieren und will mir einen entsprechenden Fragebogen zuschicken, um ein geeignetes Mittel zu bestimmen. Sie meint allerdings, dass vorher eine Parodontitisbehandlung unter Narkose nötig ist, um erstmal vom Cortison wegzukommen. Da ich Ihr Leo leider nicht zeigen kann, da sie zu weit weg ist, und die Schwere der Entzündung meiner Meinung nach einen so massiven Eingriff nicht unbedingt verlangt, will ich hier eine zweite Tierarzt-Meinung einholen.
Hier eine Frage an alle: Kennt jemand einen entsprechenden Spezialisten im Raum Aachen?

Ich will jetzt auf jeden Fall versuchen, wie auch immer, die Entzündung so weit in den Griff zu bekommen, dass ich mit Hömöopatie einsteigen kann und halte Dich gerne über den Erfolg dieser Aktion auf dem Laufenden. Falls Du (oder jemand sonst, der das liest) irgendwelche neuen Erkenntnisse hat, wäre ich für eine Information sehr dankbar.
Liebe Grüsse und viel Glück
Andrea
 

Anonymous

Gast
zahnfleischentzuendung

hi,
meine katze (leider inzwischen verstorben) hatte das gleiche problem. das zahnleisch war entzuendet und wucherte. mein doc hat ihr bestimmte hormone ins zahnfleisch gespitzt ( unter narkose). das half eine ganze zeit. bis die zähne so schlecht wurden, dass er sie ziehen konnte. darauf hatte sie jahre lang ruhe. es ist eine krankheit im körper, die durch diese entzuendung sichtbar wird und leider nicht heilbar ist.
 

Anonymous

Gast
Zahnfleischentzündung

Hi Du,

meine Katze hat das gleiche Problem, ich habe jetzt einen Bluttest machen lassen, da die Medikamente immer nur zeitweise geholfen haben. Der Test auf Katzenaids ist negativ ausgefallen, die FIP-Werte sind jedoch 1:800. In 3 Wochen wird der Test nochmal wiederholt, ich hoffe, daß sich der Wert nicht bestätigt. Versuch mal, Kartoffeln und Hähnchenfleisch zu kochen und ihr in pürierter Form zu geben. Das futtern meine beiden (fast) immer wenn nix mehr geht.

Liebe Grüße
Claudia
 

Karingol1977

Gast
LEUKOSE!!!

Hallo,
ich habe bei meinem Tiger einen Bluttest machen lassen,
bei dem sich rausgestellt hat das er Leukose positiv ist.
Es kann sein,das er sich bei meinen anderen Katzen angesteckt hat.
Ich lasse sie auch noch testen.
Eine Homiöpathin hat mir mittlerweile Terrakraft gegeben,und Gott sei dank wirkt es sehr gut.
Ich hoffe das er noch lange Schmerz frei leben kann.
 

Zaubermaus001

Gast
Hallo Karin,
tut mir leid, das zu hören, Genie, Joey und ich drücken Euch alle Daumen und Pfötchen, damit es Deinem Tigerchen noch lange gut geht.

Übrigens: Hipp oder Alete-Gläschen gehen auch manchmal, wenn sie nix futtern (klingt bescheuert, aber was tut man nicht alles aus Katzenliebe)

Bis bald und liebe Grüße
Claudia
 

Tinkerbelle

Gast
Hallo, Karin,
tut mir leid, dass es tatsächlich Leukose ist. Hoffentlich haben sich deine anderen nicht angesteckt. Waren sie geimpft? Die Impfung ist ziemlich sicher. Auch wenn nicht: Leukose ist nicht so ansteckend wie z. B. seuche, kann nur über Speichel, Kot etc. direkt übertragen werden.
Mein TA hat mir erzählt, dass einer seiner Patienten mit Leukose und Zahnfleischproblemen immerhin 18 Jahre alt geworden ist.
Das beste, was du tun kannst, ist die Immunkraft deines Katers zu stärken. Und da ist es am besten, wenn er sich bei dir wohl fühlt. Und das kannst du mit keinem Medikament so gut erreichen wie mit deiner Fürsorge und Zuwendung.

Liebe Grüße Birgit & Co.
 

Karingol1977

Gast
Hallo Tinkerbelle,
Minka und Linus habe ich leider nicht impfen lassen.
Ich habe mich auch mit meinem Tierarzt unterhalten,
das es zu gefährlich ist.Weil es sein kann das sie sich angeseckt haben,
aber es noch nicht im Blut nachweisbar ist.
Und wenn man sie dann impft,kann das tödlich sein.
Also habe ich sie nicht impfen lassen,und behandele sie auch
mit Terrakraft.Es ist ein pflanzliches Mittel,was das
Immunsystem stärkt.
Ich muß sagen,das es allen drein gut bekommt.
 

Karingol1977

Gast
Hallo und danke an alle.
Ich habe mittlerweile meine anderen beiden auch testen lassen,
wobei rausgekommen ist das sie Leukose negativ sind.

Meine Tierärztin hat mir geraten,das ich Tiger in Quarantäne setzen soll.

Da ich nur in einer 2 Zimmerwohnung lebe ist es leider nicht möglich
Tiger 4 Wochen von den anderen zu trennen.
Bis dahin muß ich nämlich warten,bis ich einen zweiten Test machen lassen kann,
der das endgültige Ergebnis der anderen beiden bringen wird.
Dannach kann ich erst mit dem Impfen anfangen.

Ich habe mich dann mit dem Tierheim in Verbindung gesetzt,
die mir dann gesagt haben,das es besser ist wenn ich Tiger wieder weg gebe.

Ich habe das heute auch nach langem hin und her gemacht,
weil ich keine andere wahl habe.

Ich weiß zwar nicht ob das wirklich richtig war,
aber da die anderen noch gesund sind,war es warscheinlich besser so.
 
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