CBD-Öl für Katzen?Natürliches Schmerzmittel?

Diskutiere CBD-Öl für Katzen?Natürliches Schmerzmittel? im Tierarzt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Bei meinen Recherchen bin ich nun schon mehrfach über das "Cannabis" für Tiere gestolpert. Tiere dürfen kein normales firstCannabis bekommen...
Flori-Cat

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Bei meinen Recherchen bin ich nun schon mehrfach über das "Cannabis" für Tiere gestolpert.

Tiere dürfen kein normales
Cannabis bekommen, weil sie keine Möglichkeit haben das THC abzubauen und sich damit vergiften, was oft zum Tod führt.

Nun gibt es aber seit geraumer Zeit THC freies, und damit auch in Deutschland legales, Cannabis-Öl.

Es nennt sich CBD Öl.

Wer mal lesen will *klick* oder hier *klick* und hier *klick*

Hat das schon mal jemand verwendet?

Meinungen dazu?

http://www.lebenswert24cbd.de/Was-ist-CBD/CBD-auch-fuer-Hund-Katze
 
21.03.2017
#1

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

Candy Cat

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Huhu,

ich habe vor kurzem auch was dazu gelesen weil ich überlege Pille damit zu behandeln.
Leider habe ich nichts dazu gefunden ob es bei FIV zur Vermehrung der Viruslast führen kann, das versuche ich noch herauszufinden.
Und ob es, da es wohl als Nebenwirkung Tachykardien auslösen kann, bei seiner Herzgeschichte kontraproduktiv wäre.

Ansonsten wäre er mMn ein guter Kandidat mit seiner Haut- und Verdauungsproblematik, und bei neuropathischen Schmerzen im Rahmen einer HIV-Infektion soll es in Studien auch wirksam gewesen sein, vielleicht lässt sich das auf FIV übertragen.

Pille muss demnächst mal wieder die Zähne gemacht bekommen und da wollte ich den TA darauf ansprechen. Wahrscheinlich kommt dabei wenig raus weil das Thema noch zu neu ist, aber falls ich was Interessantes erfahre kann ich es gern hier posten.

Vielen Dank für die Links, werde ich gleich mal lesen.

PS: Cannabisöl ist was anderes, hier geht es um reines Cannabidiol, ein nicht psychoaktiver Bestandteil von Cannabis der aus der Pflanze extrahiert wird.
Es dürfen also keine anderen Cannabinoide in wirksamen Mengen im CBD-Öl enthalten sein (es gibt ja noch einige mehr als THC).
Sorry für die vermeintliche Spitzfindigkeit, aber ich habe gemerkt dass die Nomenklatur bei diesem Thema recht wichtig ist :lol:
 
mortikater

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Sehr interessant, ich werde meinen TA bei Gelegenheit mal danach fragen.

Es gibt ja auch Fälle, wo Metacam kontraindiziert ist, wenn z. B. dauerhaft Cortison gegeben wird. Vielleicht wäre das dann eine Option.
 

Candy Cat

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Witzig dass du hier schreibst, ich habe, als ich was in bezug auf die entzündungshemmende Wirkung bei IBD gelesen habe, an Kimi denken müssen.

Finde ich gut dass du darüber nachdenkst, Petra, leider gibt es ja aufgrund der Nähe zu THC sehr voreingenommene Meinungen, auch wenn CBD und THC zwei ganz verschiedene Dinge sind.
 
mortikater

mortikater

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Ich habe auch an Kimi gedacht. Der nimmt ja dauerhaft Cortison und kann deshalb kein Metacam nehmen. Unmittelbar nach dem Fressen hat er aber Schmerzen und schnurrt eine Stunde lang (vor Unbehagen). Buprenovet ist mir aber dafür "zu heftig", das ist zu stark.
 
vilma

vilma

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Als langjähriger FIVi-Besitzer habe ich gerade aufgehorcht,
Leider habe ich nichts dazu gefunden ob es bei FIV zur Vermehrung der Viruslast führen kann, das versuche ich noch herauszufinden.
Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass dir das ein TA in Deutschland beantworten kann, da gibt es schätzungsweise bislang nur Erfahrungswerte, die gegen null tendieren.

Meine Lieblings-TÄ in Hannover hat mal einen in der Fachwelt viel beachteten Artikel über die Anwendungsmöglichkeiten von Interferonen geschrieben, das bei FIVis ja auch ganz gern mal eingesetzt wird, und als ich sie darauf ansprach, hat sie mir erklärt, FIV ist, obwohl relativ gut erforscht, in Hinsicht auf das Virusverhalten nach wie vor zu sehr ein Rätsel, als dass man überhaupt in absehbarer Zeit handfeste Informationen dazu liefern könnte. Sie ist aber ein Freund davon, nicht nur Interferon, sondern auch Zylexis bei FIVis ruhig anzutesten, obwohl letzteres lange Zeit als kontraindiziert bei FIV galt.

Zum CBD fehlen ja Langzeitstudien an Haustieren, wenn ich das richtig verstanden habe, d.h. es bliebe letztlich wohl nur, nach Rücksprache mit einem vertrauenswürdigen TA seinen eigenen Feldversuch zu starten.
 
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Flori-Cat

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Danke für die vielen Rückmeldungen.

Ich gehe auch davon aus, dass Tierärzte noch nicht einmal was vom CBD Öl gehört haben. :roll:

Erfahrungsberichte habe ich bisher auch nur von "Selbstversuchen mit der eigenen Katze" gefunden.
Diese allerdings waren recht vielversprechend.
Nur, es fehlt halt eine richtige Langzeitstudie. Über mögliche Folgen und Nebenwirkungen.

Wobei, je älter die Katze, desto weniger würde ich mir um eventuell auftretende Nebenwirkungen Gedanken machen.
Ebensowenig, wenn ich das CBD-Öl reinweg palliativ nutze.

Vielleicht finden sich ja noch Foris, die das Öl schon probiert haben (bei der Katze :wink: ... für Menschen ist es auch nutzbar)
 
Flori-Cat

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So, ich habe heute Nikky das erste Mal einen Tropfen CBD Öl gegeben.
Mal sehen, ob ich eine positive Veränderung merke.

Maximal 2 Tropfen am Tag darf man geben.
 
Flori-Cat

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Nikky war am Abend deutlich entspannter. Er ließ sich nach langer Zeit mal wieder vom Dosi-Mann das Bauchi kraulen ::l
Heute am Tag war er auch deutlich entspannter und nicht mehr so panisch. Außerdem war er aktiver. Ich bin gespannt, ob das anhält.
Heute hat er wieder einen Tropfen bekommen.
 
kittekatz

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Nikky war am Abend deutlich entspannter. Er ließ sich nach langer Zeit mal wieder vom Dosi-Mann das Bauchi kraulen ::l
Heute am Tag war er auch deutlich entspannter und nicht mehr so panisch. Außerdem war er aktiver. Ich bin gespannt, ob das anhält.
Heute hat er wieder einen Tropfen bekommen.


@Flori-Cat
Ich hole den Thread mal hoch, mein Uri kann ja leider auch kein Metacam bekommen, weil er Cortison wegen seiner Hyperkalzämie bekommt.
Hast du mittlerweile Erfahrungswerte mit CBD-Öl?

Ich hatte als Alternative zum Metacam Metamizol probiert, aber nach ein paar Tagen hatte Uri Gastritis. Das geht wohl nur punktuell - abgesehen vom Gemache mit den Tabletten, weil sie so bitter sind...


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Flori-Cat

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Mein Nikky starb leider letzten September. :cry:
Ich hatte den Eindruck, dass ihm das CBD Öl geholfen hat.

Meine Lilly hat es in Kapselform, die letzten 14 Tage ihres Lebens bekommen (sie starb am 11.03.:cry::cry:). Und es ging ihr damit besser.

Es scheint sich auch positiv auf die Psyche und den Appetit auszuwirken.

Alternativ kannst Du nach Buprenovet fragen. Viele Tierärzte scheuen sich, das Mittel zu geben, bwz. haben gar nicht die Genehmigung dafür beantragt. Buprenovet ist ein Opiat. Aber ein sehr gut verträgliches und wirksames Schmerzmittel. Es ist fast geschmackslos und man muss nur eine winzige Menge ins Mäulchen (auf die Schleimhäute) geben.
 
kittekatz

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Von buprenovet habe ich gelesen, es ist aber für mich schon echt ultima Ratio.

Es tut mir leid um deine Miezen. Ich hoffe, ich hab dich mit meiner Frage nicht aufgewühlt... dieses Thema bearbeite ich auch schon länger. Ich habe auch nur noch Uri, Kitty ist vor einem Jahr gestorben.

Ich habe mir jetzt Analgos bestellt, ein TCM-Mittel. Backmotion von denen bekommt er schon.






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Flori-Cat

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Ich muss sagen, dass Buprenovet gerade bei einer akuten Pankreatitis oder auch Tumorschmerzen sicher das Mittel der Wahl ist.
Das ist meine Erfahrung.

Nein, nein, es ist schon ok.
Meine Schätze fehlen mir sehr. Aber es wäre schön, wenn der Thread hier jemanden hilft.

Meine Ashanti bekommt seit einer Woche die CBD Kapseln. Sie ist ausgeglichener (sie trauert und fühlt sich einsam) und kann auch besser laufen (sie hat Arthrose).

Die TCM Mittel kenne ich nicht. Vielleicht machst Du mal einen eigenen Thread mit Deinen Erfahrungen auf?
 
kittekatz

kittekatz

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Flori-Cat, inwiefern wirkt es sich auf die Arthrose aus? Wie ist denn das Gangbild deiner Miez? Der Uri schwankt halt und eiert, nicht immer, aber es geht mal besser, mal schlechter.

Das TCM-Mittel war gallenbitter, das ging gar nicht :(


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Flori-Cat

Flori-Cat

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Sie läuft flüssiger, würde ich sagen.
Es ist jetzt kein Wundermittel, aber ich finde, dass es ihr mit CBD besser geht.

Bei Arthrose gibt es noch ein anderes tolles Mittel. Ich habe leider den Namen vergessen. Das will ich bei Ashanti mal probieren. Allerdings dauert es rund 4 Wochen, bis es seine Wirkung entfaltet. (und ich muss schauen, ob Inhaltsstoffe drin sind, die Ashanti nicht verträgt).
Wenn ich rausgefunden habe, wie es heißt, kann ich mich noch mal melden, ok?
 
Flori-Cat

Flori-Cat

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Danke für den Link.
Ich lese auch gerne und viel zu dem Thema.
Und ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass meine Ashanti jetzt von den CBD Kapseln sehr profitiert (das Öl nimmt sie wegen des Geschmackes nicht)
 
FELIDAE4

FELIDAE4

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Das interessiert mich jetzt auch..meinst du das wäre etwas für Bonnymaus.......sie liegt sehr viel..läuft nicht mehr so gut..Metacam half nicht nicht..das Cortison auch nicht so recht..was sagte denn Dein Ta. dazu...und wo beziehst Du das CBD.....

Ich würde meine Tä. mal danach fragen.....
 
Flori-Cat

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Ich könnte mir vorstellen, dass es was für Bonny ist.
Bei Lilly hatte ich den Eindruck, dass es ihr gut tat.

Meine Tierärztin hatte davon nur am Rande gehört. Ebenso der Tierarzt, wo Lillys Zähne gemacht wurden.
Denke, dass das noch recht unbekannt (hier in Deutschland) ist.

Ich habe es hier bestellt *klick*
Eine Kapsel reicht für 4 Gaben. Ich knete das in ein Stück Leckerliestange. Nimmt Ashanti problemlos. Hatte bei Lilly auch so geklappt.
 

Soline

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Hallo zusammen,

bei meiner Suche nach einigen Medis bzw. Erfahrungen darüber, bin ich über diesen etwas älteren Thread gestolpert und möchte für andere, künftige „Fälle“ noch meine Erfahrung berichten.

1. war ich überrascht, dass offensichtlich so viele TÄ im Land CBD nicht anwenden oder kennen, meine TÄ (1) hat es in ihrer tierärztlichen Hausapotheke vorrätig, hat es bis dato jedoch nur bei Hunden angewendet. Auch meine alternativ-behandelnde (eigentlich ausschließen Homöopathie und Akupunktur) TÄ (2) hat mir dazu ganz selbstverständlich geraten, es zu probieren. Ebenfalls die leitende TÄ in der TK Wasbek (3) und Mitinhaber Prof. Dr. Nickel der TK Norderstedt (4). TA Dirk Schrader aus Hamburg sowieso.. (5) [Achtung, Herr Schrader ist das absolut tiefschwarze Schaf der TÄ-Zunft]

2. das Zeug schmeckt echt übelst (Eigenversuch) und unser Spike mobilisiert alle Kräfte um dem zu entgehen (Öl-Variante, weil Tabletten gehen gar nicht und es bedarf nur eines Tropfen auf die Mundschleimhaut). Allerdings meine ich auch, dass es ihm damit besser geht. Mir übrigens auch, obwohl ich niemals damit gerechnet hätte, dass es bei meinen Menstruationsbeschwerden, es half sonst nur Dolormin für Frauen, helfen würde!

3. ich habe dieses hier geholt: CBD mit DMSO (soll die Wirksamkeit erhöhen): Cannasan+ 5% CBD Hanf-Extrakt mit DMSO

(1) Herzlich Willkommen - Kleintierpraxis Bad Segeberg
(2) Home - Tierarztpraxis Petra Scherer - holistische Tiermedizin auch facebook
(3) Willkommen · Kleintierklinik Wasbek
(4) Tierklinik Norderstedt.de - Qualifizierte Veterinäre mit langjähriger Erfahrung
(5) Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin sie auch facebook bzw Wikipedia
 
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Sago

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Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich gebe meinem Kater seit kurzem CBD Öl und zwar sicherheitshalber ohne Terpene. Nun habe ich gelesen, dass das Vollspektrum Öl mit Terpenen doch wirksamer ist. Gleichzeitig liest man, dass Terpene für Katzen giftig sind wegen Leberschäden. Gleichzeitig scheinen aber viele Katzebesitzern CBD Öl mit Terpenen ihren kranken Katzen problemlos zu geben. Mein Tierarzt konnte mir dazu nichts sagen. Das granulatförmige CBD, das nun mittlerweile für Hunde und Katzen zugelassen wurde, enthält ebenfalls Terpene. Ich bin verwirrt. Weißt du ob es sicher ist, auf CBD Öl mit
Terpenen umzusteigen? Mein Tierarzt wusste es nicht, nur dass das Granulat ausdrücklich auch für Katzen zugelassen ist. Es wird aber nicht von selbst gefressen. Daher habe ich nun das Öl. Ich bin aber unsicher, ob die Terpen Dosis im Öl schädlich sein könnte, wenn ich auf eines mit Terpenen umsteige.
 
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