Brauche Hilfe beim Spritzen!

  • Ersteller des Themas Schnurrie
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Darla

Guest
Hi

Also, eine Katze habe ich ja noch nicht gespritzt, aber reichlich Menschen, und zur subkutanen Injektion kann ich nur sagen:
Du kannst nicht viel falsch machen!!!

Achte darauf, nicht zu tief zu stechen.
Nimm eine diche
Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger und stich die Kanüle mit der abgeflachten Seite nach oben (dann tut es nicht so weh, das ist das "Geheimnis" des Spritzens) etwa 1cm tief ein, und das paralell zur Haut verlaufend, in einem Winkel von etwa 45°.
So kannst Du eigentlich nicht zu tief ins Muskelgewebe kommen. Wenn Dein Kater sehr dünn ist, muß es nichtmal ein cm sein.
Die Falte halten, Kanüle rausziehen, Falte loslassen, nicht verreiben, und dann ein Leckerli für euch beide!!!:wink:

Du brauchst echt keinen bammel davor zu haben.
Bei uns im Krankenhaus darf das der Unterkurs, und unter Anleitung sogar die Vorschüler!!!

LG
 

Minette

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Na ja Darla, du hast leicht reden - Menschen kratzen ja nicht und halten schön still:wink:

und verstecken ihre Haut auch nicht unter einem Fell!!!
 
Isis

Isis

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Na ja Darla, du hast leicht reden - Menschen kratzen ja nicht und halten schön still:wink:

und verstecken ihre Haut auch nicht unter einem Fell!!!
Trotzdem hat Darla Recht.
Ich kann Chica schneller eine Spritze geben als eine Tablette. Das Schlimmste ist, sich das erste Mal zu überwinden.

Das ist der Punkt.
Ich habe das erste Mal übrigens auch unter Aufsicht des TA gespritzt. Das hat mich ungemein beruhigt.

Jetzt habe ich damit gar kein Problem mehr.
 

Darla

Guest
Hi

Hast Du ne Ahnung, und wie manche Menschen kratzen oder auch spucken können.
Und sie verstecken sich teilweise unter einer wahnsinns fettschicht!!!:wink:

LG
 

Minette

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Hast Du ne Ahnung, und wie manche Menschen kratzen oder auch spucken können.
Und sie verstecken sich teilweise unter einer wahnsinns fettschicht!!!:wink:
Ich hab' davon schon Ahnung:wink: - war auch mal in der Branche, die spucken leicht Gift und Galle, wenn es piekst, ich weiß.::bg
Doch glaube mir, es ist was völlig anderes eine Katze zu spritzen als einen Menschen.

Aber Spaß beiseite. Natürlich wird Schnurrie es schaffen.

Wenn ich allerdings die Wahl hätte zwischen Spritze geben und Tablette geben, würde ich immer die Tablette nehmen, da die Gefahr der Spritzen als Auslöser von Fibrosarkomen immer in meinem Hinterkopf ist.

Glaub' mir, ich mit meinen 7 Katzen muss mir bei jeder einen anderen Trick einfallen lassen um die Tabletten in die Katz zu kriegen - irgendwie klappts immer wieder:-)
 

Nickl

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Hi,

wenn du Angst hast, dass du evtl. danebenstechen würdest, kannst du das Fell auch etwas nass machen. z.B. mit Octenisept (Desinfektionsmittel) dann siehst du die Haut besser.
Damit hab ich mich auch etwas leichter getan.

lg
Silvia
 

Darla

Guest
Ich hab' davon schon Ahnung:wink: - war auch mal in der Branche, die spucken leicht Gift und Galle, wenn es piekst, ich weiß.::bg
Doch glaube mir, es ist was völlig anderes eine Katze zu spritzen als einen Menschen.

Aber Spaß beiseite. Natürlich wird Schnurrie es schaffen.

Wenn ich allerdings die Wahl hätte zwischen Spritze geben und Tablette geben, würde ich immer die Tablette nehmen, da die Gefahr der Spritzen als Auslöser von Fibrosarkomen immer in meinem Hinterkopf ist.

Glaub' mir, ich mit meinen 7 Katzen muss mir bei jeder einen anderen Trick einfallen lassen um die Tabletten in die Katz zu kriegen - irgendwie klappts immer wieder:-)
Hi!

Ja, ich würde auch Tabletten bevorzugen (behaupte ich einfach mal ohne jeden erfahrungswert)!
Irgendwie bekommt man die Tabletten schon rein, kann ich mir vorstellen!

Andrerseits kann der Arzt das Risiko von sarkomen genausowenig ausschließen, wie ein Laie!
Aber das ist wie mit dem Impfen. Es besteht immer die Möglichkeit einer Nebenwirkung, aber das Risiko der Krankheit ohne vorheriges Impfen liegt doch um ein vielfaches höher!

LG
 
Fanny

Fanny

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Ich spritze Leo auch alle 4 Wochen. beim ersten mal habe ich vor den Augen der TÄin gespritzt. hatte aber auch schon Erfahrung mit den spritzen, zumindest bei Menschen. Aber trotzdem war es ein riesen großer Unterschied. Katzen haben eine viel dickere Haut.

Die anderen male habe ich es alleine gemacht, ohne Hilfe. ich habe gewartet bis Leo sich ganz entspannt hat und auf dem Sofa lag zum schlafen. ich habe in der Küche alles vorbereitet und dann gi´ng es zu leo. leo hat mich nur verdutzt angeschaut und hat es sich gefallen lassen, beim TA macht er imemr einen Aufstand. Bei mir nicht... ::bg

Ich drück dir die Daumen, du schaffst das. es wurde ja schomn alles gesagt was du berücksichtigen solltest.
Es kostet Überwindung es zu tun, aber wenn du es erst einmal gemacht hast dann klappt es auch beim nächsten mal.


LG Steffie
 

Zugvogel

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???

Ist das denn noch üblich? Die Spritzen sind so steril, daß man doch von der täglichen Desinfektierei mittlerweile absieht, zumindest ist das bei Göga so.
Die meisten Desinfektionsflüssigkeiten trocknen die Haut sehr schnell aus, stören den natürlichen Hautsäuremantel und belasten ein klein wenig den Organismus, weil sie durch die Haut eindringen.

Wenn das Fellchen etwas naß sein muß, würde ich es einfach mit Wasser benetzen.

Zugvogel
 

Minette

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Aber das ist wie mit dem Impfen. Es besteht immer die Möglichkeit einer Nebenwirkung, aber das Risiko der Krankheit ohne vorheriges Impfen liegt doch um ein vielfaches höher!
Ich kenne leider keine realistischen statistischen Zahlen. Jeder stellt ja leider andere Zahlen in den Raum!

Für meine Leila war das Risiko der Impfungen zu hoch - sie hat das Fibrosarkom.

Ich behaupte aber aus tiefer Überzeugung, es wird zuviel geimpft. Die Katzenhaut ist sehr empfindlich auf Einstiche und Medikamente. Deshalb würde ich immer Tablettengabe bevorzugen, wenn es ein entsprechendes Pendent gibt.
 

Schnubbel

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Huhu::w

Nu erst mal keine Panik...::r

Musst wie schon beschrieben wurde, eine Hautfalte bilden und in diese in einem 45° Winkel ca 0,5-1cm tief einstechen..Stempel bis zum Anschlag durchdrücken und dann Spritze wieder rausziehen. Nicht verreiben oder ähnliches.
Deinem Kater gibste dann noch ein Leckerlie;)

Als Injektionsstellen kannste die Pobacken oder den Nacken nehmen, da ist genügend Gewebe vorhanden;) .
Falls du es vorher üben magst, nimmste eine Apfelsine zum Üben(mit ner leeren Spritze zum Wegwerfen)

Also falsch machen kannste da nun wirklich nix;)
Ich bin Altenpflegerin und mache das mehrmals täglich;) und bis jetzt hat sich noch nie ein Patient beschwert8)

Das Einzige was dein Katerchen "davon tragen" kann ist ein blauer Fleck::bg
 

Darla

Guest
Ich behaupte aber aus tiefer Überzeugung, es wird zuviel geimpft. Die Katzenhaut ist sehr empfindlich auf Einstiche und Medikamente. Deshalb würde ich immer Tablettengabe bevorzugen, wenn es ein entsprechendes Pendent gibt.
Hallo!

Also Zahlen habe ich auch keine, und es gibt bei Katzen sicherlich Impfungen die unnötig sind, genauso wie beim Menschen.
Und das Tabletten immer vorzuziehen sind, versteht sich von selbst.

Ich würde eine Wohnungskatze auch nicht unbedingt gegen Krankheiten impfen lassen, die sie sich nur von anderen Katzen holen kann (so genau hab ich mich damit noch nicht beschäftigt), oder gegen FiP (meine jedenfalls es ist FiP, wo es einen impfstoff gibt, aber mehrere Erreger?!?).
Ich kann das immer nur mit Menschen vergleichen (davon habe ich ungleich mehr Ahnung).
Warum ein drei Monate altes Baby gegen Tetanus impfen, das reicht auch noch, wenn es anfängt zu krabbeln, warum gegen Windpocken Impfen, wo die Wahrscheinlichkeit von Impfschäden höher ist, als die der Komplikationen.

Aber, es gibt nunmal auch Katzenkrankheiten, mit denen nicht zu spaßen ist (Katzenseuche, Katzenschnupfen, Leukose?!?), und vor denen man mit Impfungen schützen kann, und da bin ich dafür!

LG
 

Schnubbel

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Huhu

Also meine 3 haben nur die Grundimunisierung.
Vicky ist nun 2 und hat sie damals als Kitten bekommen
Pinky ist 3 und wurde mit ca 1,5 Jahren Grundimunisiert(der Vorbesitzer hatte kein Geld dafür:( )
Salem ist vor kurzem geimpft worden..er ist nun ca 1,5 Jahre..(als er bei uns einzog, war er total ängstlich und agressiv..deshalb hab ichs aufgeschoben)

Ich habe auch erst mal nicht vor die 3 zu impfen, weil ich es für Quatsch halte. Es sind reine Wohnungskatzen, und kommen nur mit den 2 Katern von meinem Freund in Berührung, die ebenfalls Wohnungskatzen sind.
Die 2 sind jetzt 1 Jahr alt und auch Grundimunisiert;)
 

Nickl

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???

Ist das denn noch üblich? Die Spritzen sind so steril, daß man doch von der täglichen Desinfektierei mittlerweile absieht, zumindest ist das bei Göga so.
Die meisten Desinfektionsflüssigkeiten trocknen die Haut sehr schnell aus, stören den natürlichen Hautsäuremantel und belasten ein klein wenig den Organismus, weil sie durch die Haut eindringen.

Wenn das Fellchen etwas naß sein muß, würde ich es einfach mit Wasser benetzen.

Zugvogel

Hi Zugvogel,

ich habe es zum Desinfizieren kleiner Wunden zuhause und für Zeckenbisse, da das Mittel für Katzen verträglich ist.

Wasser geht sicherlich auch, aber da mein TA, wenn er z.B. Blut abnimmt die Stelle auch immer desinfiziert und so auch anfeuchtet, damit er die Vene findet, erschien es mir beim Spritzen eben auch sinnvoll. Klar, es muss nicht sein und Wasser geht sicherlich auch.

lg
Silvia
 

caro

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Wenn sie in den Muskel muss BITTE vorher Anziehen ob Blut kommt. Wenn ja sofort raus und erneut Stechen. Das ist wie beim Menschen sehr wichtig.
 

Schnubbel

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Wenn man keine Ahnung von i.m hat sollte man bitte auch die Finger davon lassen!:?

Beim Menschen ist es so, wenn du einfach so in den Gesäßmuskel spritzt kann es unter Umständen sein, das du den Ischias Nerv triffst...und das das mit Sicherheit nicht angenehm ist, brauche ich ja nicht zu sagen!

Also bei solchen Dingen bitte IMMER einen Fachmann/-frau rann lassen!

Ich muss beruflich auch intra muskuläre Spritzen setzen und wenn man die Griffe ( nach Hochstetter oder Christa) nicht kennt, muss man einfach die Finger da weg lassen.

Grade bei Katzen wo alles so filegran und zierlich ist würde nichtmal ich als Fachfrau spritzen!
 

Mepa

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Hallo schnurrie

Seit Jahren impfe ich meine 2 Katzen selbst und hab ihnen auch sonst so manche Sprirtze verpassen müssen.
Ganz alleine wirst du, zumindest nach der ersten Spritze, keine Chance haben.
Du brauchst jemanden, der deine Katze ganz fest im Griff hat (am Besten auf einer Unterlage, an der sie sich nicht festkrallen kann).
Hinter-und Vorderbeine sollten fest im Griff des Anderen sein, allein der Kopf sollte beweglich bleiben.
Ich spritze am Liebsten seitlich des Nackens - funktioniert mit dieser Methode recht gut..
Haut ein wenig anheben, vorbereitete Spritze ansetzen und Mittel einspritzen.

Schön ist es natürlich nicht gerade und ein wenig angesäuert sind meine Katzen danach immer.
Aber was sein muß muß eben sein, und da sollte man auch nicht zimperlich sein.
 

Minette

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Die Spritzen sind so steril, daß man doch von der täglichen Desinfektierei mittlerweile absieht, zumindest ist das bei Göga so.
Was jetzt, heißt das, dass beim Spritzen die Einstichstelle nicht mehr desinfiziert wird? Und warum ist das bei deinem GöGa so - ist der TA o. ä.?
 

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