Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom

Diskutiere Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom im Krankheiten-Innere Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Foris, ich bin neu hier im Forum und komme gleich mit einem sehr ernsten Thema: Bei unserer 12jährige Katze haben wir Ende letzten...

SüßeZicke

Registriert seit
09.04.2011
Beiträge
10
Gefällt mir
0
Hallo liebe Foris,

ich bin neu hier im Forum und komme gleich mit einem sehr ernsten Thema:

Bei unserer 12jährige Katze haben wir Ende letzten Jahres einen kleinen Knubbel an ihrer linken Flanke entdeckt. Da er sehr klein war, haben wir beschlossen erst mal abzuwarten.
Anfang Februar hatten wir den Eindruck, dass er größer wurde und sind zum TA. Der tastete ab und vermutete einen Zusammenhang mit einer Spritzengabe (Schmerz- oder Antibiotikaspritze) im November... Wir sollten abwarten und erfahrungsgemäß, müßte der Knubbel in den nächsten 4-6 Wochen verschwinden. Falls nicht, sollten wir wieder vorstellig werden.
5 Wochen später standen
wir wieder auf der Matte, sehr in Sorge, da wieder ein Wachstumsschub eingetreten war. Die Beule war nun ca 2 cm im Durchmesser, frei verschiebbar, weich und bereitete unserem Herzchen keinerlei Schmerzen. Auch ansonsten verhielt sich die Katze völlig unauffällig.
Nun wurde sie operiert und uns mit einer 8 cm langen Narbe wieder übergeben. Das Gewächs wurde untersucht und leider bestätigte sich meine Befürchtung: Fibrosarkom!

Die Heilung ist sehr langwierig, da die Wunde nach dem Fädenziehen zur Hälfte wieder aufging. Diverse Klammern wurden gesetzt, die sich zum Teil wieder aushängten oder von der Katze ausgerissen wurden.

Jetzt sieht alles gut aus und wir konzentrieren uns auf die Prävention:

10 Tage nach OP starteten wir, nach Beratung von unserem TA, mit einer homöophatischen Therapie von Heel, speziell zur postoperativen Behandlung von Fibrosarkomen bei Katzen, die wie folgt ausssieht:

2x wöchentlich 2 ml einer 1:1 Mischung aus Coenzym compositum und Ubichinon compositum
dazu
1x / Woche 1 ml Para-Benzochinon-Injeel forte im wöchentlichen Wechsel mit 1 ml Glyoxal compositum

zusätzlich gibt es täglich
1 ml Lymphomyosot N und
1 ml Galium Heel N

Das sind alles Ampullen, die wir alle oral verabreichen.

Hat jemand Erfahrung mit dieser Therapie oder auch einer Abwandlung davon?

Gibt es Erfahrungen mit Chemotherapie und/oder Bestrahlung?
Hat jemand Erfahrung mit Horvi Schlangengift?
Hat jemand mit ACTIVEED gearbeitet und kann damit von seinen Erfahrungen berichten?

Gibt es auch Fibrosarkom-Fälle ohne Präventiv-Massnahmen nach der OP?

Zusätzlich versetzen wir jede Futterportion mit 25-50mg Kurkuma. Diesem Gewürz,( bzw. dem Curcumin, dem gelben Farbstoff von Kurkuma) wird eine Wirkung gegen Krebs nachgesagt. Wir sind kürzlich in einer Sendung auf ARTE darauf gestoßen (interessanterweise wurden dort auch direkt Katzen erwähnt) und auch im Internet finden sich verschiedentlich Hinweise darauf. Wissenschaftlich bewiesen ist das natürlich nicht, aber diverse Naturvölker schwören darauf.

Ich bin sehr gespannt auf Eure Erfahrungen!

Tine
 
09.04.2011
#1

Anzeige

Gast

Flitzerlein

Registriert seit
01.12.2005
Beiträge
714
Gefällt mir
0
Hallo Tine,

bei meiner Punky haben wir jahrelang gegen das Fibrosarkom angekämpft
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=53059, ob letztlich die Chemo zu einem immerhin fast 4-jährigen Stillstand führte, oder Punky einfach nur Glück hatte, weiß ich natürlich nicht.

Wünsche deiner Katze (wie heißt sie eigentlich) eine möglichst lange rezidivfreie Zeit ::w

Heidrun
 

SüßeZicke

Registriert seit
09.04.2011
Beiträge
10
Gefällt mir
0
Terra und Tine sagen Danke für die 1. Antwort!
 
Schnullibär

Schnullibär

Registriert seit
19.12.2004
Beiträge
1.311
Gefällt mir
25
Das ist für mich jetzt auch interessant, weil mein Jimmy am Montag ein (wahrscheinlich) Fibrosarkom entfernt bekommen hat. Da es keine Metastasen gibt, sind für die TÄ wohl weitere Behandlungen (außer Nachkontrolle) ausgeschlossen.
Da ich am Donnerstag zum Fädenziehen kommen muß, frage ich mal nach bzgl. homöopathischer Mittel bzw. sogar Chemo.
 

SüßeZicke

Registriert seit
09.04.2011
Beiträge
10
Gefällt mir
0
Hallo Ute,

wird das entfernte Material pathologisch/histologisch untersucht? Woher weißt Du, dass keine Metastasen vorhanden sind?

Viele Grüße,
Tine
 

Flitzerlein

Registriert seit
01.12.2005
Beiträge
714
Gefällt mir
0
Metastasen sind bei Fibrosarkomen äußerst selten, wenigstens das Problem kann man vernachlässigen :?
 

SüßeZicke

Registriert seit
09.04.2011
Beiträge
10
Gefällt mir
0
Danke Heidrun,

gerne will ich das glauben....allerdings war die erste Info, die ich zu Fibrosarkom gefunden hatte, eine Allgemeine Information der Ludwig-Maximillians-Universität München. Darin stand unter der Rubrik Verlauf:

"Anfangs sind diese Knoten leicht verschieblich und klein. Der Tumor wird aber in den meisten Fällen sehr schnell größer. Innerhalb weniger Wochen können hühner- bis gänseeigroße Knoten entstehen, die dann eine innige Verbindung mit den Knochen der Wirbelsäule, den Schulterblättern, den Rippen oder anderen Strukturen eingehen. Wenn der Tumor in die Oberhaut einwächst, könne Geschwüre entstehen, die sich leicht infizieren und entzünden können.
Die größte Gefahr für das Leben der Katze geht jedoch von den Tochtergeschwülsten des Tumors aus. Hierbei werden Zellen des Tumors im Organismus verstreut und siedeln sich vor allem in der Lunge, aber auch in anderen Organen an. Dort bilden sich weitere Knoten, die ebensoschnell wachsen. Wenn sich diese Metastasen gebildet haben, ist eine Therapie kaum mehr möglich, Fibrosarkome sind bösartige Tumore! Die Therapie sollte so schnell wie möglich nach Entdecken des Tumors erfolgen. Auch wenn der Tumor den Eindruck eines "harmlosen" Knotens erweckt und die Katze damit kein Problem zu haben scheint, sollte ein Tierarzt konsultiert werden. Je kleiner der Knoten ist, desto größer die Chancen der Heilung."

Jetzt, wo ich das schreibe, wird mir wieder ganz übel... Nach dem Entdecken dieses Artikels hatte ich die ersten heftigen Tränen vergossen...

Ich hatte mir den Artikel ausgedruckt und nun im Auszug abgetippt, weil ich ihn im Moment nicht wiederfinde, allerdings hat mein PC auch gerade Verbindungsprobleme...

Es ist zwar nicht erwähnt, wie häufig oder selten Metastasen auftreten, aber die Formulierung "Die größte Gefahr...geht jedoch von Tochtergeschwülsten des Tumors aus" macht mir Angst

Alles Liebe, Tine
 

Flitzerlein

Registriert seit
01.12.2005
Beiträge
714
Gefällt mir
0
Ich kann sehr sehr gut verstehen, daß du Angst hast, Tine.

zu der Zeit als das Fibrosarkom bei Punky aktuell war (Ende 2005-2009 waren hier im Forum mehrere Katzen am Fibrosarkom erkrankt. Es gab natürlich auch danach immer wieder threads zu diesem Thema. Soweit ich mich erinnern kann, hatten alle diesselbe Problematik, die Rezidive. Dieser Sch..krebs kommt wohl in den häufigsten Fällen wieder und immer wieder. Wenn man sehr viel Glück hat, lässt sich so ein Rezidiv ein paar Jahre Zeit, oft ist es aber schon wieder nachgewachsen bevor noch die Naht von der OP gezogen wird :(. Metastasen hab ich im Zusammenhang mit Fibrosarkomen nicht "erlebt", auch haben sämtlich TAe mit denen ich zu tun hatte, immer wieder betont, daß Metastasen eher selten sind :?.

Meine Punky war 12 als ich den Knoten quasi in Schulternähe entdeckte. Die 1. OP wurde von der TÄ'in durchgeführt, schon 2 Wochen später war der neue Knoten da. Der wurde dann in der Tierklinik durchgeführt. Dort wurde so weiträumig geschnitten, daß ich mich richtig erschreckt hatte, wie groß die Naht ist und es wurden auch die Knochen abgeschabt.
Trotzdem hat Punky die OP sehr gut verkraftet und war schnell die Alte. Die folgende Chemo war sehr umstritten, die eine TK sagte "bringt nix, Chemo hilft bei Fibrosarkomen nicht", die andere empfahl die Chemo und zwar eine Infusion im Abstand von jeweils einem Monat, Dauer 4-6 mal. Nach dem 4. Monat (somit war die Mindestzeit erreicht) haben wir die Chemo abgebrochen, weil Punky begann sich wundzukratzen. Aber die 4 Monate während der Chemo ging es Punky sehr gut, sie hatte keinerlei Einschränkungen. Schon zuvor wurde mir immer wieder von verschiedener Seite versichert, eine Chemo bei einer Katze ist nicht mit einer Chemo beim Menschen zu vergleichen. Die Nebenwirkungen sind bei der Katze sehr sehr gering.

Nachdem aber -auch im In-net- immer wieder beständig betont wird, daß eine Chemo beim Fibrosarkom nichts bringt, weiß ich auch nicht mehr was stimmt. Fakt ist, daß Punky danach noch 3 1/2 Jahre rezidivfrei blieb. Egal ob es nun an der Chemo lag oder nicht.

Mit Schlangengift und anderen Therapien kenn ich mich nicht aus, aber hier im Forum haben auch schon etliche damit Erfahrungen gesammelt, ich hoffe der eine oder andere meldet sich noch bei dir. Eventuell kannst du auch mal nach Beiträgen von minette schauen, sie hatte auch eine Mietze mit Fibrosarkomen und sehr viel für sie getan.

::w
 

SüßeZicke

Registriert seit
09.04.2011
Beiträge
10
Gefällt mir
0
Liebe Heidrun,

vielen dank für Deine ausführliche Schilderung!
Es ist wohl so, dass es zu allem sehr unterschiedliche und zum Teil sogar konträre Aussagen gibt...auch von Ärzten und Kliniken...Du hast es ja auch selbst erlebt...das macht alles so schwierig...
Wenn die Erfahrung in diesem Forum so ist, dass es keine Metastasen gab, dann ist das schon eine gute "Studie", die mir gefällt :wink:

Ja, es wäre wünschenswert, wenn sich noch andere Betroffene mit ihren Erfahrungen melden würden! Es könnte eine interessante Sammlung zusammenkommen!

Ich hoffe weiter!
 

fleckig2

Registriert seit
21.10.2004
Beiträge
437
Gefällt mir
0
vorsicht lang ;)

Hallo,
seit zwei Wochen beschäftige ich mich aus aktuellem Anlass ebenfalls mit dem Thema Fibrosarkom.
Ich stellte bei Luis einen Knubbel am Brustkorb fest und hatte ein komisches Gefühl, also fuhr ich am nächsten Tag in die Tierklinik.
Nach kurzem Abtasten, stellte der Chefarzt die überraschend schnelle Diagnose "Fibrosarkom" und vereinbarte einen OP Termin.
Mit einem unbefriedigenden Gefühl fuhr ich nach Hause und beschloss mich an eine befreundete Tierärztin zu wenden. Dort wurde getastet und geröntgt (die Organe sind "sauber") und ich ich bat um einen ehrlichen Rat. Wenn es ihre Katze wäre, würde sie in die Universitätsklinik nach Utrecht fahren bekam ich als Antwort.
Dort könne man am ehesten eine umfangreiche Diagnostik erwarten, vor allem um alternative Behandlungsmethoden abzuwägen (mit dem Hinweis auf Enzymtherapie/ Schlangengift). Auch eine OP sollte mehr als gut überlegt sein und nicht jeder Tierarzt könnte so eine aufwändige OP auch erfolgreich durchführen (entfernen von Teilen des Brustkorbs eventuell nötig). Außerdem sind die Aussichten wie Ihr wisst mehr als fraglich.
Gesagt getan, letzten Freitag war ich in Utrecht. In 4 Stunden bearbeiteten 7 Ärzte aus div. Bereichen, sowie Studenten und Assistenzärzte den Kater. Es wurde wieder geröntgt, getastet und eine Nadelbiopsie (es kam leider nur Blut, was wiederum für ein Sarkom spricht) durchgeführt. Eine genaue Diagnose konnte demnach nicht gestellt werden.
Mir wurde gesagt, ich soll wieder kommen (nächsten Mi.) um einen CT zu machen (Metastasen könne man da zwar nicht sehen, aber man könne besser lokalisieren) und im Anschluss eventuell die Narkose für eine OP nutzen. Stellt sich dann ein Fibrosarkom heraus, könnte man u.a. mit einer Chemo anschließen.
Wieder fuhr ich mehr als unbefriedigt nach Hause (zum Glück vergöttert Luis Tierärzte, so dass er diese Touren als netten Ausflug empfindet).
Ich habe sicher nicht grundsätzlich etwas gegen eine OP, aber mein Katerchen ist mehr als vital und ich kann nicht mit gutem Gewissen dieses lebensfrohe Tierchen einer so schweren OP unterziehen. Wären die Perspektiven gut, würde ich nicht lange überlegen, aber so?!
Nun ja, heute sprach ich mit Tierarzt Nr. 4, ebenfalls ein Bekannter. Der sagte das, was ich insgeheim dachte: "Ich will es mal ganz platt formulieren, ist es ein gutartiges Geschwulst, wird der Kater leben, ist es ein Fibrosarkom so wird er sterben. So oder so, früher oder später."
Beide Tierärzte die ich kenne haben Zusatzqualifikationen außerhalb der Schulmedizin und beide sagten mir "wenn es mein Tier wäre, dann..."
Sprich, wenn es dem Kater gut geht, sollte man versuchen ihn zu unterstützen und seinen Zustand erhalten, anstatt ihn jetzt schon zu verschlechtern.
D.h. Enzymtherapie, Akupunktur sowie Tumorvakzine!
Ich werde den 2. Termin in Utrecht absagen und es auf diese Weise versuchen, alles andere bringe ich nicht übers Herz.
Habt Ihr Erfahrungen mit solchen alternativen Behandlungsmöglichkeiten gemacht?
Ich werde natürlich weiter berichten, wenn Ihr wollt....
 

Flitzerlein

Registriert seit
01.12.2005
Beiträge
714
Gefällt mir
0
Hallo fleckig2,

dein Bericht zeigt ganz deutlich, daß man unterscheiden muß, wo das Fibrosarkom sitzt.
Bei Luis am Brustkorb, das ist -so wie du beschreibst- wohl eine mehr als ungünstige Stelle. Denn wenn operiert wird, muß das Fibrosarkom sehr großräumig (ca. 3 cm rund um das Sarkom herum) freigeschnitten werden, was natürlich nicht geht, wenn es am Brustkorb sitzt, bzw. nur unter schwierigsten Bedingungen.

Ich halte eine OP immer für das sinnvollste Mittel und danach eine Weiterbehandlung, alternativ oder Chemo sei mal dahingestellt, wenn eine OP denn einigermaßen erfolgversprechend ist. Das erscheint mir bei deinem Luis fraglich, eben weil das Sarkom (sofern es wirklich eines ist) am Brustkorb sitzt.

Ich find es sehr gut, daß du bei so einer Entscheidung mehrere Meinungen eingeholt hast. Aber es bleibt eine sehr schwierige Entscheidung und ich wünsche dir, daß du den richtigen Weg für Luis findest!
 

SüßeZicke

Registriert seit
09.04.2011
Beiträge
10
Gefällt mir
0
Hallo Laura,

das was Dir Heidrun geschrieben hat, sehe ich genauso!
Leider kann ich Dir mit meiner, bisher noch sehr kleinen, Erfahrung nicht weiterhelfen. Bei uns gab es, wie beschrieben, erst eine OP und dann die Heel Therapie zur Prävention. Diese läuft nun seit 4 Wochen...auch viel zu kurz, um Prognosen abzugeben!

Wir drücken alle Daumen und Pfoten!
Tine
 
Schnullibär

Schnullibär

Registriert seit
19.12.2004
Beiträge
1.311
Gefällt mir
25
Jetzt bin ich wieder vom Fädenziehen da.

Bin grad mal ein bißchen zuhause, schon fängt er an so an der Wunde herumzuschlecken, daß ich ihm wieder den Trichter überziehen mußte (nach fast 2 Wochen Folter mit dem Trichter :wink:). Jetzt muß er ihn wohl noch eine Woche tragen.

Jimmy hat ein Fibrosarkom mit mehrkernigen Riesenzellen. D.h. sehr späte Metastasierung, aber hohe Rezidivrate.
Die Metastasen wurden mittels CT ausgeschlossen.
Auf eine Präventivbehandlung mit Chemo oder Medikamenten angesprochen, meinte die TÄ nach längerem Zögern, sie würde zum jetzigen Zeitpunkt von einer Chemo abraten, aber wenn ein Rezidiv auftaucht, würde sie es sofort machen. Und dazu vielleicht noch eine Bestrahlung.
Sie hat mir noch ein Interferontherapie vorgeschlagen, wobei das Ergebnis nicht so sicher ist.
Übrigens macht wohl nur eine einzige Klinik in New York vor der OP eine bestimmte Bestrahlung, dann die OP und danach Chemo und die sind wohl auch recht erfolgreich dabei. Das ist aber eine so spezielle Bestrahlung, die kann wohl sonst niemand machen.

Sie hat vor kurzem eine Katze mit Fibrosarkom das 2. Mal operiert. Die 1. OP war vor 6 Jahren... Sowas gibt es auch.

In einer Woche gehe ich nochmal zur Wundkontrolle und bis dahin informiere ich mich noch ein bißchen.
 

fleckig2

Registriert seit
21.10.2004
Beiträge
437
Gefällt mir
0
Die Metastasen wurden mittels CT ausgeschlossen.
In der Klinik in Utrecht wurde mir gesagt, dass kleinste Metastasen in der Regel überhaupt nicht anhand eines CT zu sehen sind.
Der CT lässt nur eine sehr genaue Lokalisierung des Tumors zu, aber das gesamte Ausmaß kann man in vielen Fällen erst sehen wenn operiert wird.
Ursprünglich bin ich genau wegen dem CT nach Utrecht gefahren, weil mir hier vor Ort gesagt wurde, dass viele Tierärzte inzwischen einen CT haben (gutes Geld) aber die Bilder oft nicht richtig auswerten können.
Bei Hunden ist es ja ähnlich mit den Röntgenauswertungen bei HD/ ED. Das dürfen nur Spezialisten machen, wenn die Ergebnisse anerkannt werden sollen.
 

Inbreb

Registriert seit
08.06.2007
Beiträge
514
Gefällt mir
0
Hallo::w,
ich war lange Zeit nicht mehr hier, nun führt mich ein trauriger Anlass hierher zurück:cry:
bei meiner katze Elsa, sie ist 11,5 Jahre alt, wurde am Montag auch ein Fibrosarkom diagnostiziert, links am Brustkorb, es war erst nur ein ganz kleiner, kaum tastbarer Knubbel, der plötzlich rasant gewachsen ist, man konnte fast zusehen, wie er täglich größer wurde:cry:
ich habe mir daraufhin eine zweite Meinung eingeholt, beide Tierärzte sagten das Selbe,
der zweite TA hat mich sehr ausführlich, einfühlsam und auch realistisch beraten, die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor (er vermutet höchstwarscheinlich auch ein Fibrosarkom)wiederkommt, ist sehr groß, ca. 75%,
Metastasen in Lunge oder in anderen Organen wären dagegen sehr selten, trotzdem hat er einer OP zugeraten, eben weil doch auch die geringe Hoffnung besteht, dass es erstens etwas Anderes ist und zweitens, dass der Tumor doch wider Erwarten nicht wiederkommt,
TA sagte auch, es wäre keine sehr schmerzvolle OP,

heute morgen wurde sie operiert, davor wurde ein Organ-check gemacht und die Nierenfunktion getestet,
nach der OP wird der Tumor in die Pathologie geschickt,
ich warte auf den Anruf,.........
dnanach wird sie homöopatisch präventativ weiterbehandelt, womit besprechen wir morgen früh, wenn ich sie abholen kann, ich werde dann hier weiter berichten,

ich habe mir die selben Gedanken gemacht wie du fleckig, soll ich ihr bei dieser Prognose die Strapaze einer OP zumuten,::? , es war eine sehr schwierige Entscheidung,
ich habe mich dann letzendlich für eine OP entschieden, eben, weil doch eine geringe Chance besteht, und Elsa bisher immer gesund und fit war,
eine zweite OP werde ich ihr wohl nicht zumuten, falls der Tumor wieder kommt...

euren Tierchen wünsche ich alles erdenklich Gute,
liebe Grüße
 

Inbreb

Registriert seit
08.06.2007
Beiträge
514
Gefällt mir
0
ich berichte einfach mal weiter, vielleicht auch als kleine Entscheidungshilfe für oder gegen OP:
Elsa hat ihre OP erstaunlich gut verkraftet, ich hatte Sorge, ich bekomme nur noche eine halbe und halbtote Katze zurück,
es wurde großräumig viel Gewebe um den Tumor herum rausgeschnitten, die Narbe ist groß, aber bereits seit gestern, also einen Tag nach der OP ist sie top fit,
sie frisst gut, scheint keine Schmerzen zu haben, sie benötigt keine Schmerzmittel, "rannte", wirklich, ich konnte es kaum fassen::?, ohne Schonhaltung Treppen rauf und runte,
heute wirkt sie wacher und fiter als vor der OP, wie verjüngt, irgendwie:-)
ich würde mich jederzeit wieder für eine OP entscheiden,
jetzt heißt es das Ergebnis aus der Pathologie abwarten,
falls Fibrosarkom, wovon ich ausgehe, TA auch, dann bekommt sie eine präventative Therapie mit Schlangengift und zusätzlich immunstärkende Präparate,
heute meinte mein TA, ohne OP hätte sie keinerlei Chance gehabt,
in seiner Praxis würden sie es in 50% der Fälle schaffen, so großräumig zu schneiden, um alles zu erwischen, dass nichts mehr wiederkommt::?, schön wärs......., der Versuch wars allemal wert
ich hoffe ihr berichtet auch weiter...::w
 

Flitzerlein

Registriert seit
01.12.2005
Beiträge
714
Gefällt mir
0
ich berichte einfach mal weiter,
heute meinte mein TA, ohne OP hätte sie keinerlei Chance gehabt,
in seiner Praxis würden sie es in 50% der Fälle schaffen, so großräumig zu schneiden, um alles zu erwischen, dass nichts mehr wiederkommt::?, schön wärs......., der Versuch wars allemal wert
ich hoffe ihr berichtet auch weiter...::w
Ja, wär nett, wenn du uns weiter berichtest, möchtest du dazu nicht einen separaten thread für Elsa aufmachen? Dann würden sicher noch mehr mitlesen.
Die Praxis scheint ja eine gute Erfolgsquote aufweisen zu können, 50 % das klingt wirklich sehr gut.

Ich wünsch deiner Elsa, daß nie ein Rezidiv auftaucht!
 

Inbreb

Registriert seit
08.06.2007
Beiträge
514
Gefällt mir
0
Danke, Flitzerlein für den guten Zuspruch,
den können wir und Alle, die gegen diesen Drecks-Tumor ankämpfen gut gebrauchen,
jetzt lese ich mir gleich mal Deinen Tread über die Chemo bei Punky durch,
 
Zuletzt bearbeitet:

SüßeZicke

Registriert seit
09.04.2011
Beiträge
10
Gefällt mir
0
Status

Hallo liebe Foris,

möchte Euch heute eine Statusmeldung von unserer Behandlung geben:

Terra wurde vor etwas mehr als 2 Monaten operiert und es geht ihr gut! Zum Glück haben wir bisher keinen neuen Knoten entdeckt!! Das Fell hat die nackte Haut nun wieder überzogen, aber hat noch lange nicht die gleiche Höhe wie das restliche Fell…das braucht noch etwas…

Wir hatten ihr 4 Wochen lang die oben gelistete Therapie verabreicht und dann die folgende reduzierte Form für 8 Wochen gestartet:

nur noch 1x wöchentlich 2 ml einer 1:1 Mischung aus Coenzym compositum und Ubichinon compositum
dazu
1x / Woche 1 ml Para-Benzochinon-Injeel forte im wöchentlichen Wechsel mit 1 ml Glyoxal compositum

nur noch 1x in der Woche an einem anderen Tag
1 ml Lymphomyosot N und
1 ml Galium Heel N


Danach wird es wieder für 4 Wochen die intensivere Variante geben und so immer im Wechsel weiter...

Mit Kurkuma haben wir nach 6 Wochen pausiert, weil Terra wohl erstmal genug davon hat und das Futter nicht mehr mochte…das werden wir irgendwann später wieder versuchen zu starten.

Nun hoffe ich weiterhin auf die Beteiliung von Betroffenen, die Fibrosarkom-Fälle durchlebt haben und mit ihren Schilderungen verschiedener Präventiv-Therapien und ihrer Erfolge oder auch Mißerfolgen, anderen, hilfreiche Informationen geben können...
Auch Fälle ohne Prävention sind interessant, um zu sehen, wie lange es dauerte bis wieder ein Tumor entstand oder ob es bei einem einmaligen Ereignis blieb...

Vielleicht wäre es auch noch interessant bei den Fällen zu erwähnen, wie die Katzen ernährt wurden, vor dem Auftreten des Firbosarkoms...also zBsp. ob Trockenfutter oder Nassfutter vom Discounter oder Premiumfutter oder Rohfütterung...
Terra bekam Nafu und Trofu überwiegend in Premiumqualität und wir denken nun über (zumindest partielle) Rohfütterung nach...

Alles Gute für alle unsere kranken und geliebten Schmusebacken,
Tine
 

SüßeZicke

Registriert seit
09.04.2011
Beiträge
10
Gefällt mir
0
Status nach einem halben Jahr

Liebe Foris,

seit Terra´s Fibrosarkom OP ist nun ein halbes Jahr vergangen und ich bin glücklich Euch schreiben zu können, dass es ihr noch sehr gut geht und bisher keine neuen Knoten aufgetreten sind!
Die Heel Behandlung wird permanent weitergeführt, wie oben erwähnt...4 Wochen intensiv und 8 Wochen reduziert, immer im Wechsel.
Sie verträgt die Therapie sehr gut und schläft nur in der 4-Wochen-Intensiv-Phase auffallend mehr, flitzt aber zu wachen Zeiten genauso energiegeladen durch die Gegend, wie sonst auch.

Wir hoffen sehr, dass es so bleibt!

Alles Liebe wünscht Tine
 
Thema:

Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom

Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom - Ähnliche Themen

  • Bitte ein paar Daumen für Gringo

    Bitte ein paar Daumen für Gringo: Heute morgen war ich mit Gringo beim TA, weil er in der Nacht (zum drittenmal in dieser Woche) in meinem Bett gekötzelt hat... Außerdem war die...
  • Blutbild - bitte um Hilfe

    Blutbild - bitte um Hilfe: Hallo ihr Lieben, wer kennt sich mit Blutbildern aus und kann mir hierzu etwas sagen. Die Blutbild-Besprechung in der Tierklinik steht noch aus...
  • Hallo wo bitte sind die CNI erfahrenen Forenmitglieder?

    Hallo wo bitte sind die CNI erfahrenen Forenmitglieder?: Habe es endlich geschafft Tigers Daten zu Scannen.
  • Diagnose FIP :'( was soll ich tun?? Bitte um schnelle Hilfe :(

    Diagnose FIP :'( was soll ich tun?? Bitte um schnelle Hilfe :(: Hallo liebe Katzenliebhaber, Eigentlich weiß ich garnicht wo ich anfangen soll. Ist grade wirklich Alles bisschen viel für mich. Wir waren schon...
  • Bitte eure Daumen für Tiggi, sie hatte einen Anfall

    Bitte eure Daumen für Tiggi, sie hatte einen Anfall: Wir kommen nicht zur Ruhe. Nachdem wir vor knapp einer Woche unseren Sunny gehen lassen mussten, hatte Tiggi letzte Nacht einen Anfall, mitten...
  • Ähnliche Themen
  • Bitte ein paar Daumen für Gringo

    Bitte ein paar Daumen für Gringo: Heute morgen war ich mit Gringo beim TA, weil er in der Nacht (zum drittenmal in dieser Woche) in meinem Bett gekötzelt hat... Außerdem war die...
  • Blutbild - bitte um Hilfe

    Blutbild - bitte um Hilfe: Hallo ihr Lieben, wer kennt sich mit Blutbildern aus und kann mir hierzu etwas sagen. Die Blutbild-Besprechung in der Tierklinik steht noch aus...
  • Hallo wo bitte sind die CNI erfahrenen Forenmitglieder?

    Hallo wo bitte sind die CNI erfahrenen Forenmitglieder?: Habe es endlich geschafft Tigers Daten zu Scannen.
  • Diagnose FIP :'( was soll ich tun?? Bitte um schnelle Hilfe :(

    Diagnose FIP :'( was soll ich tun?? Bitte um schnelle Hilfe :(: Hallo liebe Katzenliebhaber, Eigentlich weiß ich garnicht wo ich anfangen soll. Ist grade wirklich Alles bisschen viel für mich. Wir waren schon...
  • Bitte eure Daumen für Tiggi, sie hatte einen Anfall

    Bitte eure Daumen für Tiggi, sie hatte einen Anfall: Wir kommen nicht zur Ruhe. Nachdem wir vor knapp einer Woche unseren Sunny gehen lassen mussten, hatte Tiggi letzte Nacht einen Anfall, mitten...
  • Schlagworte

    activeed fibrosarkom

    ,

    katze fibrosarkom schmerzen

    ,

    activeed bei fibrosarkom

    ,
    kurkuma bei fibrosarkom
    , fibrosarkom chemotherapie, , fibrosarkom katze activeed, katze sarkom heel, wie sieht das innere eines fibrosarkoms aus, fibrosarkom . grad ii bei katzen chemotherapie, curcurmin+katze, fibrosarkom, fibrosarkom brustkorb katze, hilft activeed bei fibrosarkom, katze fibrosarkom activeed
    Top Unten