Berufstätig. Zwei Katzen oder eine?

Diskutiere Berufstätig. Zwei Katzen oder eine? im Anfängerfragen Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo, ich habe durch Zufall in einer Katzenzeitschrift von dieser Seite erfahren und bin total begeistert von dem Forum hier. Jetzt möchte ich...

Anonymous

Gast
Hallo,

ich habe durch Zufall in einer Katzenzeitschrift von dieser Seite erfahren und bin total begeistert von dem Forum hier. Jetzt möchte ich gerne einmal eine Frage los werden.

Ich habe noch nie Katzen gehabt möchte mir jetzt aber im Zuge meines Wohnungswechsels endlich mal den Wunsch erfüllen,
den ich schon seit meiner Kindheit habe: Eine Katze. Ich möchte gern ein Katzenbaby haben, bin aber nun unsicher. Ich bin vollzeit berufstätig. Verlasse so gegen 7:30 Uhr das Haus und komme gegen 16:30 Uhr wieder. An den Wochenenden natürlich nicht.

Ich habe schon unzählige (ich glaube es waren 15 Stück) Bücher über Katzen verschlungen und immer wieder gelesen, dass man sich bei längerer täglicher Abwesenheit lieber zwei Katzen halten sollte.

Nun bin ich aber eben ein Anfänger und habe Bedenken, dass zwei kleine Katzenbabies vielleicht ein wenig viel für den Anfang sind. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit zwei kleinen Rackern fertig werde.

Wer weiss Rat? Ganz nebenbei. In meiner Freizeit bin ich fast immer zu Hause und könnte mich nach meinen Job voll und ganz der Kleinen widmen und würde dies natürlich auch tun.
 
16.12.2002
#1

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Gast

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Fischkopf

Gast
Hallo und willkommen im Forum!
Es stimmt, man sollte Katzen mindestens zu zweit halten.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß es erheblich leichter ist, mit zweien fertig zu werden als mit einer, denn 2 Katzen langweilen sich erheblich weniger und sie erziehen einander.
Natürlich gibt es Ausnahmen, also absolute Einzelgänger, aber generell benehmen sich die meisten Katen wesentlich relaxter, wenn sie mit Artgenossen leben.
Du solltest entweder Geschwister nehmen oder 2, die sich schon kennen. Natürlich ist es auch möglich, 2 fremde Katzen zu holen, aber wenn sie sich bereits kennen, ist vieles einfacher.
Wenn du junge Katzen holst, sollten sie nach Möglichkeit mindestens 12 Wochen bei der Mutter gewesen sein, auch das vereinfacht vieles, denn Katzenmütter bringen ihren Kindern im ersten viertel Jahr Dinge bei, die man ihnen als Mensch oft nicht vermitteln kann.

Ich habe einen Kater und eine Katze, die die ersten 3 Monate mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter zusammen lebten. Die beiden lieben sich abgöttisch und beschäftigen sich viel miteinander. Deshalb sind sie nicht weniger schmusig, als die einzelnen Katzen, die ich vorher hatte - im Gegenteil, es sind 2 echt ausgeglichene Schmusetiger. Mein Mann Martin und ich haben nicht eine Minute bereut, 2 Katzen genommen zu haben, weil es ihnen miteinander so gut geht, aber auch, weil wir so eine für jeden Schoß haben :P

Allerdings mußt du dir darüber im Klaren sein, daß 2 Katzen mehr Kosten verursachen, doppelte Futterkosten, die Tierarztkosten steigen, Katzenstreu usw...
Viel Spaß und erzähl doch mal, was draus geworden ist!
 

Anonymous

Gast
Liebe Angel,
herzlich Willkommen hier!!!!

Schön, daß Du in die Welt der Katzenfans eintauchen möchtest.

Nun zu Deiner Frage:
Man sagt eigentlich grundsätzlich, daß zwei Katzen besser sind als eine. Vor allem deshalb, weil Du den ganzen Tag außer Haus bist, da ist so ein Fellnäschen doch sehr einsam und kann sich mit einem Artgenossen etwas mehr "vergnügen".
Unsere erste Katze bekamen wir auch als Baby, haben sie, obwohl wir beide berufstätigi sind als Einzelkatze gehalten. Das lag aber daran, daß Inka eine absolue Einzelgängering war und ihre Artgenossen verabscheute :lol: .
Babys sind wahrscheinlich etwas "anstrengender" als eine ausgewachsene Katze.
Wir haben uns nach Inkas Tod für 2 Kater entschieden (die allerdings schon 2 Jahre alt sind) und es ist einfach schön mit den Beiden. Arbeitsmäßig merkt man das nicht, Bedenken sollte man die doppelten Kosten.

Aber egal wie Du Dich entscheidest, wünsche ich Dir viel Freude mit den neuen Mitbewohnern und sag uns mal Bescheid wer nun bei Dir wohnt.
Liebe Grüße
Marion
 

Anonymous

Gast
Über die Kosten habe ich mir natürlich auch schon Gedanken gemacht und auch schon die Beiträge hier im Forum gelesen.

Da ich eben nun mal ein totaler Anfänger auf diesem Gebiet bin, ist es für mich natürlich trotzdem schwierig da vernünftig zu kalkulieren. Ich gehe jetzt nicht von den normalen Kosten wie Futter und Grundausstattung an, denn die kann ich mir mit Sicherheit leisten, auch für zwei Stubentieger, aber was wenn wirklich mal eine krank wird? Noch schlimmer natürlich alle beide. Ich finde, da sollte man nicht so einfach sagen: Wird schon gehen. Für eine wäre das natürlich auch kein Problem, aber bei zweien bin ich mir nicht 100%tig sicher. Ich möchte nicht auf einmal da stehen und die Tierarztkosten für zwei nicht bezahlen können. Das wäre für mich super schlimm.

Deswegen überlege ich ja auch, ob ich mich nicht erst mal mit einem Racker versuchen sollte und dann evtl. einen zweiten dazuholen.

Ich mache mir da wirklich viele Gedanken. Natürlich auch, ob gerade zwei Katzenbabies nicht ein wenig viel des Guten sind.

Ich habe mich für die Rasse BKH entschieden und möchte mir natürlich, wenn ich mich für die Katzen entschieden habe 2 Wochen Urlaub nehmen, damit ich mich ausreichend um das oder die Babies kümmern kann.

Hat denn jemand schon einmal Erfahrungen mit einer Einzelkatze, die tagsüber allein ist gemacht?

Mal davon ab, dass ich bisher nur auf Züchter gestossen bin, die eine Katze nicht als Einzelkatze abgeben würden.

Kann mir vielleicht auch jemand etwas über den Preis für ein Liebhabertier dieser Rasse sagen?
 

Anonymous

Gast
Liebe Angel,
ist ja klasse, daß Du Dir bereits vorher soviele Gedanken machst!

Also, wie ich schon schrieb, unsere Inka war eine Einzelkatze, aber weil sie es so wollte, sie mochte definitiv keine Artgenossen. Wichtig ist natürlich, daß man sich mit der Katze intensiv beschäftigt wenn man nach hause kommt und nicht erst noch stundenlang aufräumt, rumwuschelt, etc. Das erste beim Nachhause kommen ist die Mietze!

Bezüglich der TA-Kosten kann man ja gar nichts kalkulieren. Gut, die Impfkosten kann man erfragen, aber Krankheiten können irre ins Geld gehen. Unsere Inka war bis zu ihrem Tod 5 Wochen krank, das waren etliche €, leider mußte sie doch sterben. Da muß man schon sicher sein, daß man selbst wenn das Geld knapp ist, das Tier nicht leiden darf weil es am Geld mangelt. Es kann, muß aber nicht sein das ein Tier krank wird.

Wir haben das gleiche bei den Züchtern erfahren: Tiere nur zu zweit oder zu einer vorhandenen Katze.
Glück kann man haben, wenn Züchter Kastraten abgeben, die plötzlich lieber allein sein wollen, dann sind es aber keine babys mehr und man braucht viel geduld um so eine Katze zu finden.
Auf unsere Suchanzeige hatten sich so einige gemeldet, die auch eine Einzelkatze abgegeben hätten, wir hatten uns jedoch für zwei entschieden.

Über die Preise wurde schon sehr viel geschrieben.
Geh mal bei einem guten Züchter von ca. 600,- € (plus/minus). Falle bitte nicht auf unseriöse Züchter rein (lese dazu mal im Brett "Zucht").

Kitten müssen mindestens 12 Wochen bei der Mutter bleiben, sollten bei der Abgabe mehrfach geimpft und entwurmt sein. Bei dem Züchter mußt Du Dich wohlfühlen, er muß Dir Zeit geben, Dir das richtige Kitten auszusuchen.
Ach, dazu gibt es noch so viel zu schreiben. Wir haben jedenfalls einen tollen Züchter gefunden, unsere Bengel sind megalieb.
Vielleicht kann Dir ja auch hier jemand einen Züchter empfehlen mit dem er gute Erfahrungen hat.

LG
Marion
 

Monella

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Hallo Angel,

erstmal herzlich Willkommen hier im Forum . . . :D
Ich finde es echt toll, das Du Dir vorher Gedanken machst und nicht aus einer Laune heraus eine oder gar zwei Katzen holst.

Also ich würde Dir auch eher zu zwei Katzen raten.
Wie Martina schon schrieb würde ich Dir auch zu Wurfgeschwistern oder zu Katzen raten, die sich schon kennen.

Meine Situation damals war ähnlich wie Deine.
Wir haben uns dann auf Anraten aber auch für zwei Katzen entschieden, da wir auch beide berufstätig sind und die Katzen den Tag über alleine sind. Die Beiden beschäftigen sich dann in unserer Abwesenheit miteinander, spielen und schlafen nebeneinander.
Einer Katze wird es alleine auch schnell langweilig. Allerdings spielt es auch eine große Rolle, ob die Katze später Freigang bekommt oder nicht. Sollte sie ins Freie dürfen wird es für die Katze nicht so langweilig sein, als wenn sie den ganzen Tag alleine in der Wohnung verbringen muß.
Wenn Deine Katze später rausgehen wird, dann kannst Du gut eine Katze alleine halten, sollte sie aber nur drinnen sein, rate ich Dir eher zu Zwei.

Die Kosten ist wieder ein anderes Thema, das kann man nie so richtig pauschalisieren. Die Futterkosten müssen natürlich doppelt gerechnet werden, aber mit den TA-Kosten ist das immer so eine Sache.
Es gibt Katzen, die sind einfach anfälliger und mit denen muß man dauern zum TA fahren, andere haben garnichts. Das kann Dir aber auch mit einer Katze passieren, z.B. das sie viel kränkelt.
Wir haben 2 Wurfgeschwister, die eine Katze hatte noch nie etwas, also nur die üblichen Impfungskosten, die andere hat ständig etwas anderes. Deswegen ist es bei den TA-Kosten etwas schwierig mit dem Vorausplanen.

Mehr Arbeit machen zwei Katzen aber, meiner Meinung nach, nicht.
Die Toilette muß auch für eine Katze täglich gereinigt werden und füttern und spielen muß man auch täglich einplanen.

Ich würde es auf jeden Fall daran festmachen, ob Deine Katze nach draußen darf oder nicht. Wenn nicht, dann würde ich Dir doch lieber zu Zweien raten.

Liebe Grüße
Monella
 

tigercats

Gast
Wenn du katzenunerfahren bist besteht ja auch die Möglichkeit, zwei nicht mehr ganz junge Katzen zu nehmen.
So haben wir es auch gemacht. Unsere waren knapp sechs Monate, als wir sie bekommen haben, von einer lieben Familie und schon recht gut "erzogen". Für mich war das eine große Erleichterung.
Ansonsten finde ich es mit zwei Katzen ideal. Es gab null Eingewöhnungsschwierigkeiten und man kann sie gut alleine lassen.

Ich würde mich Monellas Meinung anschließen und eine reine Wohnungskatze nie alleine halten. Wäre sicher auch am falschen Ende gespart. Wobei Wohnungskatzen weniger Impfungen benötigen als Freigänger, weshalb du bei den Impfkosten mit zwei Wohnungskatzen auch nicht viel höher liegst wie mit einem Freigänger (wenn überhaupt, kommt darauf an, was du letztendlich impfen läßt).

Gruß, Caro
 

Aina

Gast
Hat denn jemand schon einmal Erfahrungen mit einer Einzelkatze, die tagsüber allein ist gemacht?
Hallo,
wir hatten am Anfang auch nur ein Katzenbaby und haben uns dann schnell dazu entschieden noch ein zweites zu nehmen. Waehrend wir weg waren musste die Katze ja irgendwie ihre Langeweile und Neugier befriedigen und hat uns die Wohnung "umdekoriert". Also wir dann am Abend endlich zu Hause waren, ist mir die Kleine die ganze Zeit hinterhergelaufen und wollte pausenlos spielen und kuscheln. Beim spielen war sie vor allem ziemlich grob und ich konnte ihr das ja nicht die ganze Zeit bieten.

Jetzt haben wir 2 Katzen. Es war kein Problem sie auch im Nachhinein aneinander zu gewoehnen, sie haben sofort losgelegt, miteinander gespielt und sind mit 100 Spitze durch die Wohnung gejagt. Sie spielen wirklich wunderbar miteinander und ich bin jetzt nur noch fuers Kuscheln zustaendig und wenn sie doch mal mit mir spielen, dann ganz sanft, das haben sie sich gegenseitig beigebracht. Oft schlafen sie aneinander angekuschelt. Das ist so suess. Und seit dem wird die Wohnung auch nicht mehr auf den Kopf gestellt, alle Gegenstaende leben noch. Ich bin froh, eine zweite Katze genommen zu haben.

Gruss Aina
 

Fischkopf

Gast
Hej noch mal Angel,
was die Tierarztkosten angeht, kann man Pech haben, und ein einzelnes Kätzchen "verschlingt" ein Vermögen, man kann auch Glück haben, und 2 Kätzchen sind rundrum gesund und brauchen den Arzt nur für Routinedinge. Das kann man nie voerher wissen.

Mein Kater Louis war eine einzelne Wohnungskatze (noch dazu mit 7 Wochen viel zu jung als er zu uns kam). Er hat 9 Jahre seines Lebens in der Wohnung verbracht, bis wir hier aufs Land in ein Haus mit Garten zogen.
Er war schon irgendwie neurotisch, er sprang die Wände hoch und ließ sich an den Krallen wieder runter rutschen, er biß, er kriegte regelmäßig Tobsuchtsanfälle usw. OK, kann sein, daß das eben sein Charakter war, aber unser Eindruck war immer, daß er sich langweilt. Erst als er raus konnte, wurde er ruhiger.

Danach hatten wir 2 Enzelkatzen mit Freigang, das ging viel besser, aber es war längst nicht so unkompliziert wie jetzt mit den beiden. Der Tip, ältere Katzen zu nehmen, ist gut, und auch der Vorschlag, nach einem einzelgängerischen Kastraten Ausschau zu halten, kann dir weiterhelfen. Ansonsten spricht es auf jeden Fall für die Züchter, die du bisher gesprochen hast, daß sie die Tiere nicht einzeln abgeben wollen. Wie gesagt, NORMALERWEISE sind Katzen keine Einzelgänger, auch wenn das lange eine weitverbreitete Meinung war. Ich wußte es selber nicht besser, und bin jetzt so froh, 2 Katzen zu haben. Wir gehen mit gutem Gewissen arbeiten oder sonst wohin.
 

raggycat

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Hallo Angel,
auch von uns ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Tja und auch ich gehröre zu denen die sagen *nimm zwei* :wink: , mehr aufwand ist es nicht nur sind eben die Kosten höher.
Gerade aber wenn du doch soviel weg bist wäre es doch viel schöner zwei zu nehmen so haben sie sich und können ausreichend spielen.
Wage den Schritt und erfülle dir den Traum von zwei Miezen, ich bin überzeugt du wirst es nie bereuen.
 

Roland

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Hallo Angel,

also wir hatten bisher immer nur eine Katze. Nachdem wir unseren geliebten Timi wegen "FIP" einschläfern lassen mußten :cry: , haben wir auch lange überlegt, ob wir eine oder zwei Katzen aufnehmen wollen.

Wir waren total unentschlossen, aber als wir zu Besuch bei einer Katzenmutti unseres Tierschutz-Vereins waren und uns entscheiden sollten, fiel es uns so unendlich schwer eine Wahl zu treffen.

Lange Rede kurzer Sinn, wir haben doch zwei genommen. Sicherlich muß man den Kostenfaktor bedenken (vorallem evtl. TA-Kosten) aber alleine das Rumtollen der beiden kleinen Entschädigt für alles :lol: .

Ich wünsche dir, daß du für dich die richtige Entscheidung triffst und sag mal Bescheid.

Grüße

Roland & Sabine
 

Tom70

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Hallo Angel,

ich stand vor derselben Frage, auch weil ich tagsüber berufstätig bin. Ich habe mich dann für zwei 12 Wochen alte Jungs (Geschwister) entschieden und es nie bereut. Wer einmal erlebt hat wie vor allem 2 Geschwister miteinander umgehen kann Dir nur einen Rat geben "nimm zwei". Gerade so junge Miezen sollten tagsüber nicht stundenlang allein sein, ein Artgenosse tut da sehr gut, noch besser wenn es ein Geschwisterchen ist. Man kann kuscheln und gemeinsam spielen. Und was den Aufwand angeht, der ist sogar geringer als bei einer Katze, denn spielen tun beide meist allein miteinander, mich brauchen die garnicht dazu. Es gibt auch nichts schöneres als den Artgenossen in einer dunklen Ecke aufzulauern und ihn dann durch die Wohnung zu jagen, ihn zu fangen und miteinander zu balgen. Da baut sich überschüssige Energie ab, die sonst vielleicht an der Tapete gelassen wird, eine Garantie für heile Tapete sind 2 Katzen freilich auch nicht.

Da kann ich dir auch gleich empfehlen alles was nicht bruchsicher ist wegzustellen, denn Du wirst rasante (und ich mein rasant) Jagden bei den Kleinen erleben.

Was die Kosten angeht..nun, es gibt seit einiger Zeit meines Wissen 2 Tierversicherungen (eine u.a. beim Fressnapf), mit denen z.B. Impfkosten etc. abgedeckt werden. Gerade wenn Du so junge Tiere hast werden die natürlich gern von den Versicherern genommen. Ältere Tiere so ab 5 Jahre sind glaub ich schon ausgeschlossen. Trotzdem sollte man auch hier das Kleinstgedruckte lesen. OP's die aufgrund angeborener Schäden fällig werden zahlen die auch nicht. Kosten für Streu und Futter fallen natürlich doppelt an, da führt kein Weg dran vorbei. Wenn Du dir das leisten kannst und willst, dann nimm auf jeden Fall 2 Katzen.

Schöne Grüße
Thomas
 

Anonymous

Gast
Hallo Angel,

ich hatte zuerst eine Katze, die ich als Einzeltier gehalten habe, weil ich u.a. auch dachte, dass ich mir zwei Katzen nicht leisten könnte und zwei auch mehr Arbeit bedeuten. Ein Jahr lang habe ich meine Miez allein gehalten. Da ich berufstätig war, und zudem auch noch ab und an meinen damaligen Freund besuchte (denn außer zur Arbeit zu gehen, möchte man ja auch manchmal noch aus anderen Gründen das Haus verlassen), hat sich die Katze schnell gelangweilt und wurde extrem anhänglich zu mir. Das ging soweit, dass sie mir auf die Schuhe pieselte, was ich dann immer merkte, wenn ich aus dem Haus gehen wollte. Ich habe dann schnell eine zweite Katze hinzugeholt, und nach anfänglichen Schwierigkeiten (Katzenzusammenführung) ging es der Miez aber besser, und die Unsauberkeit hörte auf. Wegen der anfänglichen Streitereien der beiden, habe ich mich hinterher dumm und dämlich geärgert, doch nicht von Anfang an gleich zwei Katzen genommen zu haben, denn wenn ein Tier erst mal ein Jahr allein war, kann es viel schwieriger sein, sie an einen neuen Mitbewohner zu gewöhnen.
Und wegen den Kosten, das war dann gar nicht soviel mehr, wie ich dachte. Denn bei zwei Katzen hole ich gleich viel größere Futtersäcke auf Vorrat (was bei einer einzelnen nicht lohnen würde), und je größer die Menge, desto billiger wird ja der Futtersack. Bei mir wurde das Futter also zwar teurer, aber nicht doppelt so teuer. Die ersten Jahre hatte ich sogar für beide nur ein großes Katzenklo, weshalb die Streukosten auch nicht soviel teurer wurden. Und mit den TA-Kosten habe ich Glück gehabt, da mein Kater (das zweite Tier) jahrelang überhaupt gar nichts hatte, außer Kastration fiel bei ihm nichts an. Man kann aber auch Pech haben, ob nun Einzeltier oder zwei.
Nach der Erfahrung mit meiner Miez würde ich nie wieder eine Katze einzeln halten, vor allem weil ich auch gesehen habe, wie zwei Katzen sich gegenseitig putzen, sich mit ihrer rauhen Zunge ablecken und dabei gegenseitig anschnurren. Das kann ich einer Katze nicht bieten (ich kann nicht so gut schnurren), selbst wenn ich mit ihr ausgiebig schmuse, ist es einfach ein göttliches Bild, zwei Katzen umschlungen beim Putzen zu beobachten, und zu sehen, wie sie einander alles abkucken und sich gegenseitig imitieren. Langeweile haben meine beiden bestimmt keine mehr, und ich kann auch mal ohne schlechtes Gewissen länger außer haus sein (z.B über Nacht).
 

lütten

Gast
hi angel,
nimm bitte zwei! jedenfalls wenn du kleine katzen möchtest. wenn du doch lieber nur eine möchtest, solltest du mal im tierheim schauen, dort gibt es sehr oft katzen, die nur einzeln gehalten werden können.
ich habe auch einen kleine kater von 4 monaten für sechs wochen allein gehalten. aber es war sehr anstrengen, weil ich nach der arbeit nichts anderes getan habe, als ihn zum spielen zu animieren (er ist etwas sehr ruhig...). dann habe ich kurzfristig eine kleine katze dazugeholt. wenn ich die beiden jetzt herumtoben sehe und miteinander schmusen sehe bin ich heilfroh, dass ich mich zur zweiten katze entschieden habe.
ist eine erwachsene tierheimkatze denn keine alternative für dich? wäre als "anfangskatze" vielleicht ganz gut, es sind ja nicht alle tierheimkatzen riesige problemkinder :roll:
grüsse von claudia mit sammy & flummi
 

Whisky

Gast
hallo zusammen und ein herzliches willkommen an angel! :lol:

ich kann lütten voll und ganz zu stimmen.
bin auch der meinung, dass katzenbabys auf jedenfall zu zweit sein sollten - vorallen wenn man berufstätig ist. ansonsten ist eine ältere katze aus dem tierheim ideal - und wenn du eine so zwischen 2 und 5 jahren nimmst finde ich, dass das immer noch kein alter ist.
klar, man 'verpasst' das süße katzealter, aber man gibt einem älterem tier eine zweite chance und die wird dir gedankt.

zumind. ist es bei uns so, nachdem meine katze gestorben (ist mir damals zu gelaufen) ist haben wir uns entschlossen eine aus dem tierheim zu holen. ich hätte gerne noch eine zweite, habe aber bedenken wegen der kosten, da unser kleiner schon sehr viele tierarzt rechnungen mit bringt... :(

persönlich, denke sowieso, warum eine kleine katze vom züchter, wenn soviele in den tierheimen sitzen.
(ich weiß, dass sich jetzt viele züchter ärgern werden und ich möchte wirklich niemand damit angreifen, ist halt meine meinung).

viele grüße

alexandra
 

dani

Gast
ich rate Dir von ganz jungen Katzenbabý ab. Für die Baby´s muss man 24 Stunden erreichbar sein, da sie noch anfälliger für Krankheiten/Verdauung sind. Wir wurden richitg beraten im Tierheim und auch etwas nachgebohrt, wie lange man aus dem Haus ist. Babý werden immer genommen, doch die älteren seltener. Wir haben aus dem Tierheim ein Geschwisterpärchen von 6 Monaten geholt und bereuen es keinen Tag. Unser erster Monat belief sich auf ca. 500 Euro Mehrkosten. Futter für 1 Monat, Streu, 2 Toiletten, Transportkorb, Bettchen ( wo sie sich zu zweit reinzwengen), Spielzeug und natürlich eine Kratzbaum mit 2 Höhlen nicht zu vergessen. Zwei Katzen kosten mehr, doch sollte man nicht wie in unserem Fall Geschwister, die einfach zusammen gehören auseinander reissen. Unsere sind jetzt endlich glücklich, denn 3 mal wollte man nur immer einen von beiden.
 

Elli

Gast
Hallo an alle die sich an diesem Thema beteiligt haben
Eure Ansichten sind ganz richtig. Zwei Katzen sind immer besser als eine, auch wenn man nicht berufstätig ist. Den Artgenossen kann man als Mensch denn doch nicht ersetzen, auch bei aller größter Mühe gelingt das nicht.
In einem Tierheim nach den passenden Tieren zu suchen ist eine wunderbare Idee, mit ein bisschen Geduld wird man sicher die richtigen finden.
Aber warum glaubt denn jeder das es dort nur kranke, alte oder verhaltensgestörte Tiere gibt? Es werden auch genug Katzen abgegeben die aus tausenden von Gründen nicht mehr gehalten werden können. Allergie, Wohnungswechsel, Familienzuwachs oder der Halter ist verstorben und die Angehörigen möchten keine Katze, um nur einige Gründe zu nennen.
Diese katzen sind in einem ganz normalen Haushalt liebevoll gehalten worden und haben die gleichen "Macken" wie andere Katzen auch. Nur sind sie in einem Tierheim aufgenommen worden und gleich haben sie das Stigma:TIERHEIM.
Das ist nicht nötig, sie sind lieb, sauber und geradezu ideal für Katzenanfänger. Verhaltensauffälligkeiten kommen ganz selten vor, und wenn, dann muß man eben versuchen die Gewohnheiten der Tiere herauszufinden. Die Katzen müssen sich ja auch auf eine neue Situation einstellen. Ist für sie auch nicht einfach. Allso, keine Berührungsängste, einfach mal das Herz sprechen lassen. Dank gibt es tausendfach zurück.
Gruß
Elli
 

Kathy

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Hallo, Angel!
Habe heute erst dieses Thema gelesen uns schließe mich voll und ganz den Vorrednern an!
Melde dich doch einfach mal wieder, wenn sich bei dir etwas getan hat, wir stehen dir bei Fragen gern zur Seite!
Elli, so krass war es doch gar nicht zum Thema TH-Katzen...
Nur für einen Katzen-Neuling ist es auch wichtig, ein unkompliziertes Tier zu bekommen und leider ist es in manchen TH so, daß die neuen Besitzer nicht so genau aufgeklärt werden.
Suche im Moment für meine Mama einen ca.12 jährigen Kater oder Katze als Partner für einen superlieben gleichaltrigen Wohnungskater. Ist leider gar nicht so einfach, da zur Zeit unheimlich viele junge Fundtiere und ehemalige Streuner i.d. Th sitzen. Bis jetzt habe ich noch keinen gefunden!
 

Tinkerbelle

Gast
Hi,
geb ich mal auch meinen Senf dazu...
wie Dani sagte, würde ich nicht unbedingt Babies nehmen- so niedlich die sind - aber es ist eine Entscheidung für die nächsten so 15 Jahre, und Babies sind BABIES und brauchen entsprechende Aufmerksamkeit. Erwachsene Katzen kennen zudem schon die Spielregeln im Zusammenleben Katze -Mensch, so dass die Blumenspritze nicht sooo oft zum Einsatz kommen muss....vielleicht gerade für dich als Anfänger wichtig (es ist übrigens nicht vom Alter der Katze abhängig, ob sie sich irgendwo eingewöhnt).
Wenn die Katze Freigang haben soll, kann sie auch alleine gehalten werden, weil sie dann genug Abwechslung hat - aber als Wohnungskatze niemals (die Züchter, an die du geraten bist, haben diesbezüglioch viel Verantwortungsbewusstsein gezeigt - in unsewrem Tierheim vermitteln wir auch keine Katzen in solche Verhältnisse). Ich hatte auch erst einen Kater, der nach kurzer Zeit so zur Plage wurde - ich habe nicht nennenswert geschlafen und mein Sozialleben lag brach - , dass ich nach drei Monaten zwei hatte (gut, mittlerweile sind es etwas mehr, der erste ist aber auch noch dabei). Was die Kosten betrifft: was nützt es dir, gespart zu haben, wenn sich die Katze absolut unwohl fühlt?
Wie Elli schon sagte, gibt es im Tierheim viele sehr liebe Katzen, oft auch Pärchen, die sich schon kennen und nicht mehr aneinander gewöhnt werden müssen. Die Tierheimleute kennen ihre Schützlinge normalerweise gut und können dir Auskunft über deren Eigenschaften geben. Außerdem findest du nirgends eine so bunte Mischung, manchmal auch Rassekatzen - aber muss es unbedingt eine sein? Auch die normale Feldwaldundwiesenkatze kann deren Eigenschaften mitbringen, und schön ist sowieso fast jede Katze (bis auf diverse züchterische Entgleisungen, s. Peke-Face-Perser).
Wofür du dich auch entscheidest - ich wünsche dir viel Spaß mit deinen neuen Lebensgefährten.

Gruß Birgit
 
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