Auf einmal aggressiv

Diskutiere Auf einmal aggressiv im Katzen-Verhalten Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo Kitty, wie geht es dir firstund wie geht es deinem Katerchen? Ach ja, etwas verspätet aber von Herzen "ein gutes neues Jahr". ::w
moritzchen16

moritzchen16

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Hallo Kitty, wie geht es dir
und wie geht es deinem Katerchen?
Ach ja, etwas verspätet aber von Herzen "ein gutes neues Jahr". ::w
 
KittyTheWolf

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Hallo moritzchen16,

dir und natürlich auch allen anderen ein gutes Jahr und nur das Beste in 2021.

Bitte entschuldigt, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Hier war viel los.

Dem Wuschel-Kater geht es gut. Ich bekomme fast täglich Bilder und Videos von ihm. Mit den anderen Katzen hat er noch nicht wirklich viel interagiert, aber: er ist dort nicht mal im Ansatz aggressiv. Er ist total entspannt. Darüber bin ich wirklich froh. Er schmust, er ist neugierig, er ist in der Nähe der anderen Katzen, sprich, er versteckt sich nicht, sondern sucht irgendwie auch deren Nähe. Und er hat die ganze Zeit
über noch nie gebissen, gekratzt oder ähnliches. Es scheint, als sei er dort entspannter. Ich denke, so wie ich den Wuschel-Kater kenne, dass ihm das kuscheln hier lieber war bzw. ist, einfach weil er hier der
einzige Kater war und somit meine volle Aufmerksamkeit hatte. Couch-Kuscheln, Bett-Kuscheln und zwischendurch auch. Aber es geht ihm dort gut. Das ist wichtig.

Mir geht es auch gut. Aufgrund der Demenz-Erkrankung meines Vaters (die sich vor wenigen Wochen verschlechtert hat) bin ich jedoch inzwischen öfter bei meinen Eltern als früher, fahre sie zu Arztterminen, bleibe mal über Nacht um Mama zu entlasten usw. Was auch der Grund ist, warum der Wuschel-Kater wohl noch ein paar Wochen in Urlaub bleiben wird. Ich muss darüber nachdenken, was für ihn besser ist. Ich vermisse ihn sehr, aber ist es ihm gegenüber denn fair, wenn ich ihn wieder hier her hole, weil ich ihn vermisse, er dann aber öfter alleine ist? Die Nachbarn kümmern sich dann zwar um ihn, aber was, wenn die mal keine Zeit haben? Ich möchte doch, dass der Wuschel-Kater glücklich ist. Doch was, wenn es mit Papa dann noch schlimmer wird? Klar, irgendwann muss er dann ins heim, irgendwann geht es nicht mehr. Aber bis dahin? Ich möchte nicht, dass der Wuschel-Kater dann darunter leiden muss. Deshalb wie gesagt: nachdenken, was für ihn besser ist. Dass er mal ein paar Stunden oder mal einen Tag allein sein kann, klar. Aber ich bleibe halt auch mal über
Nacht dort. Kommende Woche sind es sogar 2 Nächte, da sich die Termine nicht anders legen ließen. Ich werde über den Verlauf von Demenz (er hat Mischform aus Alzheimer-Demenz und vaskulärer Demenz) noch mehr recherchieren, mit den Nachbarn reden und dann entscheiden.

Wie geht es Dir? Bzw. euch allen? Seid ihr gut ins neue Jahr gekommen?
 
moritzchen16

moritzchen16

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Hallo Kitty, danke,
mir gehts gut wir sind gut ins neue Jahr gerutscht und hoffen natürlich alle das 2021 viel besser wird.

Natürlich fehlt dir dein Wuschelkater, das kann ich nur zu gut verstehen, aber ich finde es auch gut das du ihn
noch eine Weile bei der Vorbesitzerin läßt.
Er scheint sich ja dort wohl und heimelig zu fühlen, schon komisch seine Verhaltensweise.
Ich bin mir sicher du entscheidest im Sinne deines Katers.

Das mit deinem Vater tut mir sehr leid, ich arbeite im Pflegebereich und weiß wie schrecklich diese Erkrankung ist.
Ganz besonders als Angehörige ist es schlimm mit anzusehen, wie der geliebte Mensch sich verändert.
Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit, alles liebe.:knuddel:
 
KittyTheWolf

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Vielen Dank für deine lieben Worte.

Ja, es ist nicht einfach. Mama will nicht darüber reden, wie es weitergehen soll. Sagt nur immer wieder, wie schwer es für sie ist. Und dass sie Papa liebt und ihn nicht in ein Heim geben will. Und dass sie, wenn er dann mal in ein Heim muss, nicht alleine wohnen kann/will. Und sie möchte, dass ich ihn die Nähe meiner Eltern
ziehe (ihr Argument: du bist Selbstständig, musst also nicht dort wohnen wegen der Arbeit. Arbeiten kannst du auch von hier aus). Was ich aber keinesfalls möchte, also in ihre Nähe ziehen. Ich liebe meine Eltern, aber: Ich wohne aktuell ca. 1 Std.20 Minuten von meinen Eltern entfernt und bin hier endlich angekommen. Also ich
noch in der Nähe meiner Eltern gewohnt habe, bin ich ca. 15 mal umgezogen, mir hat es in der Gegen dort nie wirklich gefallen. Hier in diesem Ort jetzt wohne ich nun seit rund 7 Jahren und fühle mich einfach unglaublich wohl. Mein Freundeskreis ist etwas verstreut, aber alle wohnen noch so nahe hier, dass jeder gerne her kommt
bzw. ich bei allen relativ schnell bin, so 40 Minuten entfernt. Neben meiner Arbeit habe ich ein Online-Magazin. Insgesamt sind wir inzwischen zu sechst. Wir berichten über Konzerte, führen Interviews mit Bands usw. Dafür ist die Nähe zur Großstadt (von hier aus ca. 40 Minuten) ideal. Ich fühle mich einfach absolut wohl hier.
Würde ich wieder in die Nähe der Eltern ziehen, säße ich wieder in einer Gegend, in der ich mich nicht wohl fühle. Bin ca. 1,5 Std. von meinen Freunden und Konzertlocations entfernt. Und würde wohl auch nicht wirklich zum Arbeiten kommen, da ich dann für Mama greifbarer wäre. So auf die Art: du bist doch in der Nähe, komm
doch mal eben her und mach dies, hilf jenes, kannst dir deine Arbeitszeit ja selbst einteilen. Ich weiß, sie meint es nicht böse, aber ich habe 6 Jahre beruflich gekämpft, um da zu sein, wo ich jetzt bin...
Aktuell fahre ich 1x pro Woche zu meinen Eltern und bleibe seit Weihnachten jedesmal über Nacht. Und arbeite dafür an dem Wochenenden, um die verlorenen 1,5 bis 2 Arbeitstage aufzuholen. Es gibt schon jetzt nur Arbeit und Eltern. Würde ich in ihre Nähe ziehen, wäre es noch schlimmer. Wenn ich sage, ich komme, aber relativ
spät, klingt Mama gleich enttäuscht und beleidigt. Obwohl ich ja über Nacht bleibe. Dass ich kein Geld verdiene, wenn ich nicht arbeite bzw. Aufträge verliere, wenn ich nicht pünktlich liefere, ist ihr anscheinend völlig egal. Dabei war Papa auch selbstständig, sie kennt die Situation somit.
Und mir macht das alles, dass ich so egoistisch sein muss bzw. möchte und nicht in ihre Nähe ziehen möchte, ein riesiges schlechtes Gewissen und ich fühle mich sehr oft schlecht deshalb. Und dann denke ich wieder: ich hab doch auch nur dieses eine Leben, habe endlich Freunde und bin glücklich und zufrieden. (In der Gegend
bei meinen Eltern und näherem Umkreis hatte ich nie Freunde und war immer ruhelos).

Vielleicht hat der Wuschel-Kater das auch gespürt, dass ich bzgl der Erkrankung meines Vaters und dem Verhalten/Wünschen meiner Mutter unter Druck stehe. Der Wunsch, dass ich zu ihnen ziehen soll, ist ja schon länger Thema. Vor Weihnachten kamen öfter anrufe, wenn Papa wieder einen schlimmen Schub hatte. Verstehe ich
ja auch, dass Mama da jemanden zum Reden braucht und ich bin ja auch gern für sie bzw. für die beiden da. Aber im Schub erkennt Papa mich auch nicht und glaubt mir auch nichts. Da hilft es auch nicht, wenn ich mit ihm am Telefon rede, da legt er einfach auf. Und ich bin der Meinung - sein Arzt übrigens auch - dass es nicht
gut wäre, würde ich während eines Schubs bei den Eltern auftauchen. Dann wären auf einmal zwei für ihn in dem Moment Fremde da, denen er nicht vertraut. Dann würde er noch mehr versuchen, wegzugehen, als wenn nur Mama da ist.

Ich bin aktuell dabei, einen Pflegegrad zu beantragen für Papa und lasse mich kommende Woche nochmal von der Caritas beraten.

Ich denke, der Wuschel-Kater hat meine Anspannung gespürt. Wenn das Telefon Abends klingelt, spanne ich mich automatisch an. Wenn wieder Diskussion ist wegen in die Nähe ziehen etc. geht das auch nicht spurlos an mir vorüber. All das hat der Wuschel-Kater sicher auch gespürt. Daran habe ich aber als er noch da war
gar nicht gedacht im Bezug auf sein Verhalten. Das ist mir erst vor ein paar Tagen in den Kopf gekommen, als ich einfach mal total ko war wegen dem ganzen und meine komplette Arbeits- und Auftragsplanung umgestellt habe wegen den Übernachtungen bei den Eltern und der so verlorenen Arbeitszeit. Und mir dazu noch
klar geworden ist, dass ich gar keine Zeit für eine Beziehung hätte. Außer vielleicht Abends, denn wie gesagt, ich arbeite aktuell auch an den Wochenenden, damit ich alles schaffe, weil ich unter der Woche nun immer einmal bei den Eltern übernachte, also somit knapp 2 Tage dort bin.

Da habe ich dem Wuschel gegenüber nachträglich sogar ein schlechtes Gewissen. Wenn er das alles gespürt hat. Ich weiß ja, warum ich angespannt bin oder traurig oder was auch immer. Aber er nicht. Ich kanns ihm ja nicht erklären. Somit denke ich inzwischen, dass sein Verhalten vielleicht auch daher kommen könnte.
Dass es ihm vielleicht auch irgendwie Angst gemacht hat, was er gespürt hat bei mir. Umso mehr freut es mich natürlich, dass er es dort nun schön hat. Ohne Stress, ohne allein sein, mit anderen Katzen, lieben Menschen usw.

Klar würde es mir gut tun, mit ihm zu kuscheln. Aber es wäre doch arg egoistisch von mir, ihn zurückzuholen, nur weil er mir gut tun würde. Schließlich soll er doch auch glücklich sein.
 
moritzchen16

moritzchen16

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Liebe Kitty,
eine verfahrene Situation, aber mein Rat bleib auf deiner Linie, lass dich nicht überreden in ihre Nähe zu ziehen.
Du hast auch nur dieses Leben und du fühlst dich wohl da wo du bist und so soll es auch bleiben.

Kann sehr wohl sein das der Wuschelkater dies alles mehr gespürt hat als du und gerade deshalb so reagiert hat.
Ich wünsche dir alles Gute, wenn du möchtest kannst du mich auch gerne per PN anschreiben.
Ansonsten halt uns auf dem Laufenden wie es mit dem Wuschelkater weitergeht. :knuddel:
 
Tina2014

Tina2014

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Ich schließe mich Silvias Worten komplett an. Und ich denke und hoffe, wenn Du mit Deiner Entscheidung dort zu bleiben, wo es für Dich richtig ist, im Reinen bist, dann haben der Wuschel-Kater und Du eine gute Chance wieder besser zusammenzuleben. Denn ich denke auch, dass Deine Zerrissenheit ihn verunsichert.

Alles Gute für Euch ::knuddel. Und natürlich würde ich mich auch freuen, mehr von Euch zu lesen.
 
BlueCatWomen

BlueCatWomen

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Hallo Kitty,

es ist unglaublich schwierig innerhalb der eigenen Familie zu pflegen, weil einem die enge Beziehung und die ureigensten Reaktionsmuster innerhalb des Familiensystems im Weg stehen. Du hast Dein eigenes Leben und dem entsprechend solltest Du auch klare Grenzen setzen. Eine vollkompensatorische Pflege von Angehörigen und eine berufliche Selbstständigkeit lassen sich auf Dauer nicht unter einen Hut bringen. Bei der Übung machst Du früher, oder später den Zweiten. Aber ich glaube die Auswirkungen dieser Zerreissprobe bekommst Du gerade mit voller Wucht zu spüren. Lass Dich von der Caritas einerseits bzgl. der Aktivierung eines ambulanten Pflegediestes aber auch einer Unterbringung beider Eltern in einer Pflegeeinrichtung bzw. in einer betreuten Wohnung beraten. Bei aller Liebe zu Deinem Eltern, vergiss Dich bitte nicht!
 
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MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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er ist dort nicht mal im Ansatz aggressiv. Er ist total entspannt. Darüber bin ich wirklich froh. Er schmust, er ist neugierig, er ist in der Nähe der anderen Katzen, sprich, er versteckt sich nicht, sondern sucht irgendwie auch deren Nähe. Und er hat die ganze Zeit
über noch nie gebissen, gekratzt oder ähnliches. Es scheint, als sei er dort entspannter.
Diese Aussage...

Und diese, lassen mich vermuten in welche Richtung die Entscheidung geht.

Vielleicht hat der Wuschel-Kater das auch gespürt, dass ich bzgl der Erkrankung meines Vaters und dem Verhalten/Wünschen meiner Mutter unter Druck stehe.
Da habe ich dem Wuschel gegenüber nachträglich sogar ein schlechtes Gewissen. Wenn er das alles gespürt hat. Ich weiß ja, warum ich angespannt bin oder traurig oder was auch immer. Aber er nicht. Ich kanns ihm ja nicht erklären. Somit denke ich inzwischen, dass sein Verhalten vielleicht auch daher kommen könnte.

Definitiv spüren Tiere so etwas...Ich weiß ich wiederhole mich, aber in Zusammenarbeit mit einer Tierkommunikatorin kann man ihm das erklären...
Auch bei der Entscheidungsfinung irgendwann, kann sie sehr hilfreich sein.

Lass dir Zeit mit der Entscheidung und ich würde ihn vermutlich noch eine ganze Zeit länger dort lassen, um weiter zu sehen wie es sich entwickelt.
Wenn es ihm dort so gut geht, auch weiterhin, denke ich die Entscheidung ihn dort zu lassen wäre richtig. So schwer wie es für dich wäre...
Vielleicht warten irgendwann 2 Katzen auf dich, die sich mögen und auch gut mal 2 Tage mit Catsitter in der Wohnung bleiben können.
Bitte berichte weiter, alles Gute dir und deinen Eltern!
 
xioni

xioni

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Ach Mensch, das mit deinen Eltern klingt ja nicht so gut::knuddel
Lass dich auf jeden Fall beraten und versuche, zusammen mit deiner Mutter die beste Option für deine Eltern zu finden, also z.B. betreutes Wohnen. Wir hatten das letztes Jahr für meine Eltern auch ins Auge gefasst, aber meine Mutter kann sich inzwischen ganz gut um meinen kranken Vater kümmern und eine meiner Schwestern wohnt in der Nähe.
Die haben für Notfälle jetzt auch einen Notfallknopf der Johanniter - damit sie im Fall der Fälle nicht erst mühsam herumtelefonieren müssen.

Wenn der Wuschel-Kater jetzt so entspannt ist, braucht er vielleicht doch kätzische Gesellschaft? Auch wenn er noch nicht mit den anderen Katzen interagiert, vielleicht reicht ja die Nähe.
In der jetzigen Situation würde ich ihn auf jeden Fall dort lassen. Und für die Zukunft.....wie Jo (MinjaundJimmy) schon schrieb, vielleicht wären zwei Katzen (Geschwister oder zusammen aufgewachsen) perfekt für dich.
 
KittyTheWolf

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Hallo meine Lieben,

zuerst einmal vielen Dank für eure lieben Worte. Das tut sehr gut.

Dem Wuschel-Kater geht es gut. Er ist immer noch die Ruhe selbst. So wirklich auf Extrem-Kuschelkurs (wie hier vor den Problemen) ist er dort noch nicht. Das ist glaube ich aber auch normal. Mit mir hat er von Tag1 an extrem gekuschelt. Aber dort ist es einfach auch eine andere Situation. Mehr Menschen, mehr Tiere. Aber auf den Fotos und Videos sieht er gut aus. Er ist dort nicht aggressiv und entspannt.

Ich lade nachher gleich noch ein paar Fotos hoch. Ein paar als er noch bei mir war, ein paar von dort, wo er jetzt ist.

Mit der finalen Entscheidung lasse ich mir noch Zeit. Die liebe Dame wird Bescheid sagen, sobald Sie eine Entscheidung braucht. Solange muss ich mich nicht entscheiden. Dafür bin ich sehr dankbar. Natürlich denke ich immer wieder darüber nach. Was für ihn besser wäre. Ob ich es verantworten könnte, ihn in der aktuellen Situation wieder zu mir zu holen. Vor allem, da es ja bzgl der Eltern nicht mehr besser werden wird, sondern eher noch schlimmer. Im Bezug auf Papas Krankheit. Da bin ich immer hin und her gerissen. Komme aber aktuell immer wieder darauf hinaus, dass es dem Wuschel-Kater gegenüber nicht fair wäre, ihn wieder zu mir zu holen, solange sich die Situation nicht entspannt hat bzw. ich immer wieder weg bin. Das wäre für ihn definitiv nicht schön. Und somit möchte ich das nicht. So sehr ich ihn auch vermisse. Heute ist wieder ein schlimmer Tag, er fehlt mir extrem. Unter anderem auch, da ich heute seine Kratzbäume abgebe. Nicht, weil ich mich schon fest entschieden habe. Sondern vielmehr, weil ich entschieden habe, wenn er wieder hierher zurückkommt, dann bekommt er bessere Kratzbäume. Hoch bis zur Decke, schön groß und dann mit Erweiterung über die ganze Wand.

Ihr seht, ich plane in beide Richtungen. Das planen für die neue Zeit mit ihm hilft mir, dass ich nicht Dauer-Traurig bin. Die alten Kratzbäume abzugeben hilft mir, mich darauf vorzubereiten, falls er nicht mehr zurück kommt. Aber das planen des großen Katzen-Spielplatzes mit Deckenspanner-Kratzbaum und diversen Brücken, Plätzen, Spiel- und Kratzmöglichkeiten macht um einiges mehr Spaß. Natürlich denke ich dabei auch an eine zweite Katze. Der Gedanke ist auch immer da. Seine alten Kratzbäume sind zwar schön, aber auch nicht mehr die neusten und an einigen Stellen schon recht mitgenommen. Deshalb jetzt weg und bevor er zurück kommt ein Katzenparadies schaffen. Pläne habe ich schon im Kopf, die Sachen auch schon ausgesucht und mein bester Freund weiß auch schon, dass er, wenn es so kommt, da eingespannt wird bei den Bohr- und Montagearbeiten.

Aber wie ihr schon sagt, erstmal weiter beobachten, wie es ihm dort geht.

Der Wusche-Kater und ich waren bzw. sind einfach "Arsch auf Eimer". Deshalb bin ich, obwohl er schon drei Wochen weg ist immer noch sehr sehr traurig.
 
KittyTheWolf

KittyTheWolf

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:love: wunderschön, der Bursche :lol:

Ich kann mir vorstellen wie sehr er Dir fehlt. Du wirst die richtige Entscheidung treffen. Hauptsache erstmal, es geht Euch mit der momentanen Situaiton ganz gut.
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Ja finde ich auch, er ist zum verlieben ::l
Alles Liebe für euch und die spätere Entscheidung!
Mit einem 2. Kater denke ich dürfte es bei euch klappen... Oder geht er jetzt dort nach draußen?
 
moritzchen16

moritzchen16

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Pat

Pat

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Hast du denn jetzt doch die Erlaubnis vom Wohnungsbesitzer, das du eine 2. Katze halten dürftest?

Wenn du tatsächlich zum Wuschelkater noch einen Kumpel nehmen und halten dürftest, dann wäre es nach einer gelungenen Zusammenführung, auch kein Problem mehr, wenn beide dann mal am Tage oder noch einer Nacht alleine sind, wenn sie von deiner Nachbarin versorgt werden.

Vielleicht findet er ja auf der jetzigen Pflegestelle einen Kumpel oder Freundin, die ihn dann zurück begleiten dürfte?
 
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