Auch ein Fibrosarkom

Diskutiere Auch ein Fibrosarkom im Krebserkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo erst mal zusammen ich bin neu hier im Forum , habe eben erst entdeckt, daß hier Leidensgenossen sind. Ich habe (unter anderem) eine süße...

Minette

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Hallo erst mal zusammen

ich bin neu hier im Forum , habe eben erst entdeckt, daß hier Leidensgenossen sind.
Ich habe (unter anderem) eine süße 8jährige Katze, dreifarbig - eine kleine Schönheit mit traumhaften Bernsteinaugen. Letzten Sommer habe ich bei ihr hinter dem linken Vorderbein auf den Rippen einen Knubbel entdeckt, den ich erst mal nicht ernst genommen habe, da einer meiner Kater gleichzeitig einen ähnlichen Knoten hatte, der nach etwa 14 Tagen wieder verschwunden war. Nach etwa einem Monat bin ich dann doch zum Tierarzt gegangen, der sofort sagte es sei Krebs und gleich am nächten Tag operierte. Ich
glaubte das nicht und wollte eine histologische Untersuchung, doch da bewahrheitete sich die Schreckensdiagnose. Natürlich war ich völlig verzweifelt, zumal der TA sagte, das komme von den Impfeinstichen, bzw. generell von Einstichen auch bei Krankheiten o. ä.. In dem Befund stand auch noch, daß dieser Tumor die Eigenschaft habe nicht zu metastasieren, aber immer wieder an derselben Stelle rezidiviere - es gäbe nur sehr selten eine Heilung.
An Weihnachten war es dann auch tatsächlich wieder so weit. Ich fühlte wieder ein erbsgroßes Knötchen. Über Internet riet mir eine Tierärztin und auch ein anderer Tierarzt noch zu einer 2. OP., die ich dann in einer Tierklinik von einem anderen TA auch machen ließ. Röntgenbild und Blutbild waren o. k., nichts auffälliges. Er meinte er hätte so tief geschnitten wie nur möglich, aber garantieren kann er natürlich überhaupt nichts.
Diese 2. OP hat meine Kleine Leila sehr mitgenommen. Sie lag apathisch da, fraß tagelang nicht und erbrach sich oft. Dann hat sie wieder angefangen Quark zu lecken, ihre Lieblingsspeise. Inzwischen hat sie sich ganz gut erholt, nur das Fell mag nicht so recht nachwachsen und sie ist sehr ängstlich meinen anderen Katzen gegenüber. Sie stiefelt auch schon wieder tapfer ums Haus und genießt auch die Sonne, meist aalt sie sich aber genüßlich im Bad auf der Fußbodenheizung.
Jetzt bin ich in einer Situation, ich bin so ängstlich mit ihr, ich wage kaum noch sie anzufassen, da ich fürchte einen neuen Knoten zu fühlen. Ich glaube, dann bricht mir der Boden unter den Füßen weg.
Nun habe ich hier im Forum zum ersten Mal gelesen, daß es auch Chemotherapie u. ä. für Katzen gibt. Mein Tierarzt sagte, derartiges macht man nicht bei Katzen - nur bei Menschen.
Was könnt ihr mir raten?
Was könnte ich noch tun um meine Kleine zu retten?

Seid herzlich gegrüßt
 
20.03.2006
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

Barthys Stern

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Liebe Gerda,

es tut mir sehr leid, das deine Katze so krank ist. Und deine Zeilen haben mich tief berührt. Man spürt sehr deutlich, wie sehr du mit deinem Mausele leidest.
Gute Besserung für deine Süße !

Ich schubbs dich jetzt mal über die Mitternachtschwelle und morgen früh finden sich bestimmt Mitglieder, die Erfahrungen mit einem Firbosakom haben.

Wie gesagt, für deine liebe Katze drücke ich ganz fest die Daumen. Gib die Hoffnung bitte nicht auf ! Bestimmt wird alles gut.

Und

Herzlich Willkommen !

Liebe Grüße
 
pünktchen

pünktchen

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Hallo Gerda,

deine große Sorge kann ich gut verstehen; die Angst sitzt einem immer im Nacken.
Zur Chemo bei Katzen kann ich dir nichts sagen, aber hab mal die Suchfunktion genutzt und einen m.M. guten Beitrag gefunden:
http://katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=53059&highlight=fibrosarkom
Als mein Romeo an Blasenkrebs erkrankt war, hat ihm mein Tierheilpraktiker eine Therapie zusammengestellt; vielleicht ist das für dich ein Alternative?

Gute Besserung für dein Mäuschen.
Liebe Grüße, Antje
 

martina1

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hallo,

eine chemo (z.b. doxorubicin) oder eine strahlentherapie (z.b. in hofheim raum ffm, hannover, zürich) in absprache mit einem onkologen würde ich empfehlen.

ich habe auch sehr gute erfahrungen mit den felinen interferon.
präparat heißt virbagen omega (5 me für katzen) und wird von der fa. virbac hergestellt.
es wird bereits an einer studie mit virbagen omega im einsatz bei fibrosarkom an der uniklinik münchen gearbeitet und ich kann nur seine wirkung im kampf gegen fibrosarkom bestätigen.
mein kater hat 2,5 jahre virbagen erhalten (inj. nach geldbeutel, je öfter je besser) er erhielt wöchentlich eine inj. unterstützend zur chemo und anderen medis.

andere medis:
ney tumorin heißt jetzt anders (wirksamkeit kann ich hier keine großartige erkennen, aber manche schwören darauf, nur unterstützend anzuwenden)
misteltherapie (wirksamkeit begrenzt, nur unterstützend anzuwenden)
tarantula=spinnengift (habe gute sachen gehört, aber keine persönliche erfahrung damit)
horvi=schlangengift (lt. horvi-enzymed bei fibrosarkom wirkungslos)
interleukin (soll sehr wirkungsvoll sein, keine persönlichen erfahrungen)

alles andere was so angeboten wird, hat mir noch kein onkologe als therapieempfehlung gegeben.

viel glück
martina
 

zini

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Hallo erst mal zusammen

ich bin neu hier im Forum , habe eben erst entdeckt, daß hier Leidensgenossen sind.
Ich habe (unter anderem) eine süße 8jährige Katze, dreifarbig - eine kleine Schönheit mit traumhaften Bernsteinaugen. Letzten Sommer habe ich bei ihr hinter dem linken Vorderbein auf den Rippen einen Knubbel entdeckt, den ich erst mal nicht ernst genommen habe, da einer meiner Kater gleichzeitig einen ähnlichen Knoten hatte, der nach etwa 14 Tagen wieder verschwunden war. Nach etwa einem Monat bin ich dann doch zum Tierarzt gegangen, der sofort sagte es sei Krebs und gleich am nächten Tag operierte. Ich glaubte das nicht und wollte eine histologische Untersuchung, doch da bewahrheitete sich die Schreckensdiagnose. Natürlich war ich völlig verzweifelt, zumal der TA sagte, das komme von den Impfeinstichen, bzw. generell von Einstichen auch bei Krankheiten o. ä.. In dem Befund stand auch noch, daß dieser Tumor die Eigenschaft habe nicht zu metastasieren, aber immer wieder an derselben Stelle rezidiviere - es gäbe nur sehr selten eine Heilung.
An Weihnachten war es dann auch tatsächlich wieder so weit. Ich fühlte wieder ein erbsgroßes Knötchen. Über Internet riet mir eine Tierärztin und auch ein anderer Tierarzt noch zu einer 2. OP., die ich dann in einer Tierklinik von einem anderen TA auch machen ließ. Röntgenbild und Blutbild waren o. k., nichts auffälliges. Er meinte er hätte so tief geschnitten wie nur möglich, aber garantieren kann er natürlich überhaupt nichts.
Diese 2. OP hat meine Kleine Leila sehr mitgenommen. Sie lag apathisch da, fraß tagelang nicht und erbrach sich oft. Dann hat sie wieder angefangen Quark zu lecken, ihre Lieblingsspeise. Inzwischen hat sie sich ganz gut erholt, nur das Fell mag nicht so recht nachwachsen und sie ist sehr ängstlich meinen anderen Katzen gegenüber. Sie stiefelt auch schon wieder tapfer ums Haus und genießt auch die Sonne, meist aalt sie sich aber genüßlich im Bad auf der Fußbodenheizung.
Jetzt bin ich in einer Situation, ich bin so ängstlich mit ihr, ich wage kaum noch sie anzufassen, da ich fürchte einen neuen Knoten zu fühlen. Ich glaube, dann bricht mir der Boden unter den Füßen weg.
Nun habe ich hier im Forum zum ersten Mal gelesen, daß es auch Chemotherapie u. ä. für Katzen gibt. Mein Tierarzt sagte, derartiges macht man nicht bei Katzen - nur bei Menschen.
Was könnt ihr mir raten?
Was könnte ich noch tun um meine Kleine zu retten?

Seid herzlich gegrüßt
Hallo Gerda!
Zur Chemo kann ich dir leider nichts sagen, möchte dir aber gerne Mut machen, was diese Krankheit angeht. Mein Paul hatte auch ein Fibrosarkom und das ist jetzt schon ein paar Jahre her!!Weiß gar nicht mehr genau, ich glaube, es sind jetzt bald 6 Jahre? Anfangs hatte ich dieselben Ängste beim Anfassen wie du, auch jetzt erschrecke ich manchmal, wenn ich etwas taste, daß sich dann aber als Fellknoten oder Knochen rausstellt:oops:
Paul wurde nur operiert. Er ist ein sehr ängstliches Tier, vorallem TA-Besuche sind richtig Streß für ihn, deshalb kam eine Chemo für uns nie in Frage. Streß belastet ja auch das Immunsystem, dieses Risiko wollte ich dann auch nicht eingehen. Heute geht es ihm, außer gelegentlicher Wehwehchen(er wird bald 14) recht gut. Ein bischen mehr Gewicht könnte er auf die Waage bringen, daran arbeiten wir:-)
Verlier nicht den Mut und laß dich von deiner Angst nicht beherschen, Tiere haben ein feines Gespür dafür, alles Gute für euch!::w
 

Minette

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Hallo zusammen,

vielen Dank für die guten Ratschläge, ich habe mich jetzt erst mal durchs Forum gelesen, hauptsächlich natürlich nach Fibrosarkom-Beiträgen geschaut.

Also ich bin jetzt völlig hin und hergerissen, einerseits möchte ich natürlich jede Chance nutzen meine Süße zu retten, andererseits habe ich Angst sie zu quälen und dann womöglich doch zu verlieren. Chemotherapie ist ja nicht ohne soweit man hört.

Dazu kommt bei mir noch ein Problem: ich lebe im Süden Frankreichs und die beiden Tierärzte hier gaben mir nur zur Auskunft Chemotherapie werde nur bei Menschen gemacht - nicht bei Katzen.
Wenn ich ja die reale Hoffnung haben könnte, daß es wirklich was nützt müßte ich halt für einige Zeit (wielange dauert so eine Behandlung überhaupt) nach Deutschland zurückgehen. Oder könnte man die Medikamente evtl. auch schicken lassen. Die Spritzen geben könnte ich allemal selber oder Tabletten wären auch kein Problem.
Interessant finde ich auch diese Misteltherapie. Sind das Naturheilmittel? sind das Spritzen oder Tabletten. Glaubt ihr, die könnte ich über eine Apotheke evtl. bekommen?
Irgendwie habe ich neue Hoffnung - was meint ihr. Ihr habt alle so viel Erfahrung, während für mich das alles Neuland ist.
So selten scheint dieses Fibrosarkom doch gar nicht zu sein. Da läßt man seine Tiere "regelmäßig" impfen, daß ihnen nur ja nichts zustößt, dann sowas. Inzwischen heißt es man soll höchstens alle 3 Jahre impfen lassen. Das macht mich schon ärgerlich und sehr traurig.
Was meint ihr zu all meinen Überlegungen - was tun????
Was ist die richtige Entscheidung für meine kleine Leila?
Einstweilen
viele Grüße an alle
 
Flori-Cat

Flori-Cat

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Krebserkrankungen sind bei Katzen leider generell gar nicht so selten.
Ich habe meine Flori an einen Mamatumor verloren.
Sicher kann Dir hier jemand zur Misteltherapie etc. helfen. Du kannst auch mal die Suchfunktion versuchen.
Auf jeden Fall gute Besserung für Deine Süße
 

Minette

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Hallo zusammen,
Ich habe nun so viel gelesen, daß mir schier der Kopf raucht.

Nirgends habe ich aber jemanden gefunden, der sagen würde, die Chemotherapie hat meine Katze gerettet oder wenigstens einige Jahre das Leben verlängert. Auch nicht mit der Misteltherapie.

Aber die Misteltherapie ist wenigstens nicht so agressiv, da leidet das Tierchen wenigstens nicht so sehr drunter, deshalb tendiere ich eher dazu.
Wenn ich in der Nähe Münchens wäre würde ich an dieser Studie teilnehmen, aber das ist auch wieder fast wie im Lotto, jeder 2. bekommt nur das Medikament, der andere hofft vergeblich - und bei meinem mangelnden Glück träfe uns bestimmt das Placebo?
Ich werde wohl jetzt zusehen auf welchen Wegen ich an die Mistelpräparate komme. Gibt es da verschiedene?
Kann mir jemand raten worauf ich dabei achten muß?

viele Grüße einstweilen
 

Flitzerlein

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Hallo zusammen,
Ich habe nun so viel gelesen, daß mir schier der Kopf raucht.

Nirgends habe ich aber jemanden gefunden, der sagen würde, die Chemotherapie hat meine Katze gerettet oder wenigstens einige Jahre das Leben verlängert.
na ganz sooo ist es ja nun wieder auch nicht, siehe Martina, etwas weiter oben im Thread hier oder der Bericht von AnnetteM und ihrem Max und auch ich hätte ohne Chemo jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Punky mit einem riesigen Tumor...
 

Tanja & Benni

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Hallo Gerda !

Bei meinem Kater Benni wurde vor 3 Wochen ein Darmkarzinom gefunden :cry:
Eine OP ist nicht möglich, da das Sch...-Ding sehr ungünstig liegt. Außerdem wäre die Heilungsquote duch die OP nur 10 %.
Da es Benni z. Zt. noch sehr gut geht, war uns eine Chemo-Therapie auch zu heftig.
Wir haben uns daher für die Misteltherapie entschieden. Am Montag hat er seine erste Spritze bekommen. Morgen gibt's die zweite. Nach 4 Wochen wird die Dosis erhöht. Nach 6 Wochen schauen wir nochmal per Ultraschall, wie sich die Dinge entwickeln. Ich hoffe, wir richten damit keinen Schaden an, das ist aber eher unwahrscheinlich.

Die Misteltherapie kann sicher keine Wunder vollbringen, bestenfalls die Lebensqualität steigern und die Lebensdauer etwas verlängern.

Unser Arzt kennt sich etwas damit aus, hat schon an Studien zu dem Thema mitgewirkt.

Mein Rat: Wenn Du Dich für die Misteltherapie entscheidest, suche Dir einen Arzt, der sich damit auskennt (Klinik, oder telefoniere die gelben Seiten durch, oder bei Google). Die Mistel selbst kann Dir Deine Apotheke bei der Firma Helixor bestellen. Du brauchst aber glaube ich ein Rezept vom Arzt. Die Kosten halten sich in Grenzen, wie ich finde. Das Spritzen durch den Arzt ist sicher das Teuerste. Wir wollen irgendwann versuchen, selbst zu spritzen.

Alles Gute!


LG Tanja
 

martina1

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mistel:
es gibt verschiedene arten von misteln tanne, apfelbaum, kiefer
diese mistelpräperate werden von verschiedenen firmen hergestellt u.a. helixor, wela
eine misteltherapie wird bei menschen im letzten krebstadium eingesetzt um ev. die lebensqualität zu steigern oder/und das krebszellwachstum zu verlangsamen.
studien haben keine wirksamkeit einer misteltherapie bei krebs bestätigt.

die medis sind in deutschland nicht rezeptpflichtig

studie in münchen:
z.zt. läuft eine studie an der uniklinik münchen, dort wird die wirksamkeit von felinen interferon (virbagen omega 5me für katzen der fa. virbac) getestet.
virbagen omega "puscht" die körpereigene abwehr, so wird dort untersucht, ob sich der körper selbst gegen den krebs wehren kann.
virbagen omega ist rezeptpflichtig in der apotheke erhältlich

chemo:
die medis bei der chemo für katzen z.b. doxorubicin, vincristin sind die selben medis wie bei einer chemo für menschen, nur die dosis ist anders.
diese chemomedis sind rezeptpflichtig, aber in jeder apotheke erhältlich.
wenn du einen top-ta zur hand hast, informiert er sich bei onkologen in deutschland z.b. dr. kessler klinik hofheim raum ffm, prof. hirschberger uniklinik münchen, dr. melzer zürich

liebe gerda,
es ist äußert schwierig einen guten und angagierten ta mit einem krebspatienten zu finden. viele tas fühlen sich mit der diagnose krebs überfordert. suche in deinem umfeld nach einer tierklinik mit angeschlossener onkologie dort wird deinem schatz bestimmt geholfen.

viel glück
martina
 
Nika

Nika

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Gerda, darf ich Dich fragen, woher Du kommst ?
 

Minette

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Gerda, darf ich Dich fragen, woher Du kommst ?
du darft, natürlich - ich lebte lange in Bayern (bin Deutsche), bevor ich vor jetzt 10 Jahren nach Frankreich gezogen bin.
Hier einen Tierarzt zu finden, der eine Chemo macht ist ausgeschlossen. Die schauen mich nur mitleidig an. Hier in der Tierstation werden jede Woche reihenweise schöne gesunde Tiere eingeschläfert, es gibt einfach zu viele davon. Ich darf da gar nicht hingehen oder darüber nachdenken, es macht mich krank. Daher wahrscheinlich die Ablehnung bei den TÄ.
Ich muß also auf eigene Faust zusehen an die Medikamente zu kommen und das selber zu machen.
Die Firma Helixor habe ich wegen der Misteltherapie schon angemailt, jetzt warte ich auf Antwort. Wenn das nur etwas schneller ginge.
Ich habe auch wie schon gesagt noch keinen Bericht gelesen, wo Chemotherapie ein Fibrosarkom geheilt hätte oder wenigstens über mehrere Jahre weggeblieben wäre. Deshab bemühe ich mich um die Misteltherapie, die weniger belastend scheint.
Dieses feline Interferon erscheint mir auch noch interessant - da eben auch wieder nicht belastend.

Ich werde verrückt bei dem Gedanken, daß mein Mäuschen sterben soll, ich kann mich nicht damit abfinden.

Ich denke auch immer wieder über die Ursache nach. Es könnte auch von den Flohspritzen kommen, die man hier bei diesen Temperaturen aber geben muß. Besonders im Winter ist die Flohplage so schlimm. Ich habe es auch schon mit Frontline und Program zum Fressen probiert, sogar gleichzeitig gegeben nutzt es nicht wirklich. Erst wenn sie die Program-Spritzen bekommen ist Ruhe mit dem Ungeziefer. Vielleicht hat sie das Sarkom daher.

Aber es nutzt ja alles nichts ich muß irgendwie versuchen ihr zu helfen.
Vielen Dank an euch alle für die vielen netten Worte, ich habe jetzt das Gefühl irgendwie nicht mehr ganz allein zu sein mit meinem Kummer


Viele Grüße
 

Minette

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Hallo zusammen

Nun habe ich nochmal alle Tierärzte in der Gegend abgeklappert, keiner macht Chemotherapie bei Katzen. Bin überall selber hingefahren, denn am Telefon wird man sowieso nur abgefertigt.
Aber einen Erfolg habe ich doch, die Firma Helixor wird mir alles für die Misteltherapie zuschicken.

Wenn das alles nur nicht so lange dauern würde. Jetzt ist erst mal wieder das Wochenende dazwischen - ich bin ungeduldig, das macht die Angst um meine Kleine.
Mit besonders verwöhnen ist auch nichts, gut sie bekommt jede Tür geöffnet wo immer sie auch hin will, sie darf bei mir im Bett schlafen, auch wenn es manchmal etwas unruhig wird nachts, aber fressen ist problematisch. Nach der OP möchte sie erst mal wochenlang nur noch Quark, alles andere wurde verschmäht, jetzt frißt sie ausschießlich eine bestimmte Whiskas-Sorte - nichts sonst. Kein Putenschnitzel, was sie immer mochte, kein Fischfilet mehr - nichts. Ich weiß nicht, das ist wohl auch nicht das Beste für sie?

Grüße euch alle einstweilen
 
pünktchen

pünktchen

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Hallo Gerda,

weißt du, wenn deine Kleine zur Zeit nur Whiskas mag, dann lass sie doch, ist allemal besser, als wenn sie garnichts essen würde. Es ist zwar schade und tut einem auch immer so weh, wenn die Kleinen so schlecht drauf sind, dass sie ihre alte Lieblingsspeisen oder auch Leckerlis nicht mehr mögen. Man möchte helfen und weiss nicht wie.
Es ist schon schlimm, dass bei euch so ein krankes Tierchen einfach abgeschrieben wird. Andere Länder andere Sitten??
Ich drück dir und deiner Kleinen die Daumen, dass die Sachen schnell ankommen und die Therapie anschlägt.

Liebe Grüße, Antje
 

Minette

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Es ist schon schlimm, dass bei euch so ein krankes Tierchen einfach abgeschrieben wird. Andere Länder andere Sitten??
Ja wenn man selber betroffen ist sieht man das alles mit ganz anderen Augen. Da möchte man einfach nur alles tun um den Liebling zu retten.
Wenn ich daran denke unter welchen Umständen ich an dieses Tier kam. Sie war ausgesetzt auf einem Parkplatz vor einem Wohnblock in Bad Reichenhall. Ich war in der Gegend in Urlaub und las in der Tageszeitung das Inserat "dreifarbige Katze zu verschenken". Da sie dem Inserat nach mit meiner ersten auch dreifarbigen Katze gerade gleichaltrig war und ich immer schon zweie haben wollte - nix wie hin. Aber was ich da erlebte war wirklich Horror für das Tierchen. Ein betrunkenes Ehepaar (vormittags!) öffnete, eine winzige Wohnung, darin 2 große schwarze Kater und hoch auf dem Wohnzimmerschrank aus eine Spalte lugte die Kleine. Die betrunkene Frau kletterte hoch mit Lederhandschuhen zerrte sie das fauchende und umsichkämpfende kleine Wesen herunter und rein in die Box. Ich nix wie weg da.
Es hat schon einige Wochen gedauert bis sie einigermaßen zutraulich wurde und ich bekam auch einige herbe Kratzer ab. Aber heute, sie ist jetzt 8 Jahre alt, ist sie lieb und verschmust und nun muß ich Angst um ihr Leben haben.
Aber andere Katzen mag sie immer noch nicht. Sie macht um jede einen großen Bogen und faucht vorsorglich. Meine faulen Kater, deren ich inzwischen 3 habe (alle zugelaufen und wegen Krankheit adoptiert!) schauen sie dann ganz verwundert an - keiner tut ihr was. Wahrscheinlich denken sie: verrückte Zicke!
Also morgen kann ich wieder weiter machen mit meinem Plan der Misteltherapie. Morgen kann ich dann alles bestellten - ich hoffe, es wird gut gehen.
Danke euch für die moralische Unterstützung. ::w
 

brausepauline

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Hallo Gerda,

bei streuenden Tumoren gibt es die Möglichkeit einer Misteltherapie. Bei meiner Toni hat diese auch angeschlagen, was sich aus dem Blutbild entnehmen ließ. Die Mistel wirkt vor allem bei metastasierenden Zellen.
 

Minette

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Mein Paul hatte auch ein Fibrosarkom und das ist jetzt schon ein paar Jahre her!!Weiß gar nicht mehr genau, ich glaube, es sind jetzt bald 6 Jahre? Anfangs hatte ich dieselben Ängste
Diese Sätze lese ich mir immer wieder vor, und ich hoffe daß wir auch Glück haben werden:-)
Ihr habe so goldige Fotos von euren Samtpfoten im Forum. Ich kann das leider nicht, bin nicht so PC-begabt::?

seid alle lieb gegrüßt
 

Minette

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Endlich, endlich ist es so weit


nun habe ich endlich alles zusammen um mit der Misteltherapie zu beginnen: die Ampullen hat mir die Fa. Helixor (1 mg von Kiefernmisteln) geschickt, dazu habe ich mir hier die Spritzen mit den feinsten Nadeln gekauft und Desinfektionsmittel.
Und gestern abend war es soweit, ich habe meine Kleine auf den Tisch gesetzt, habe allen Mut zusammengenommen und sie erst mal genauestens abgetastet. Ich fühle kein neues Knötchen, obwohl doch schon 3 Monate seit der zweiten OP rum sind.
Dann habe ich ihr die erste Spritze gegeben. Ich hatte bestimmt mehr Angst als meine kleine Maus, aber es ist auf Anhieb gut gelungen. Sie hat nicht mal gezuckt oder so
Danach hat sie erst mal schön gefressen und sich dann schlafen gelegt. Heute früh wollte sie sofort wieder raus - wie gewohnt.
Ich habe die Einstichstelle abgetastet, aber es ist nichts geschwollen, sie hat keine heiße Nase und ist munter wie immer. Also bis jetzt keinerlei Reaktion. Das ist wahrscheinlich nicht positiv
sie soll doch eine Impfreaktion zeigen? Fieber gemessen habe ich allerdings nicht - ich weiß ja nicht mal welche Temperatur ein Katze normal hat
aber wenn sie Fieber hätte würde ich das doch auch an der Nase und den Ohren fühlen und vor allem sie wäre müde oder sonstwie schlapp. Leider nichts dergleichen - sie stiefelt munter im Garten umher.
Soweit der derzeitige Stand der Dinge - bei meiner Leila und mir
Liebe Grüße::w
 
pünktchen

pünktchen

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Hallo Gerda,

hat die Warterei endlich ein Ende!
Großartig, dass du dich das selber traust und ein dickes Kompliment an deine brave Maus.
Die normale Körpertemperatur der Katze liegt zwischen 38° und 39°C. Es ist nicht richtig, dass du erhöhte Temperatur z.B. an den Öhrchen fühlen würdest, leider nicht. Sicher gehen kannst du nur, wenn du rektal Fieber mißt.

Ob sich deine Leila heute anders verhalten "müßte", weiss ich nicht.
Gib doch bei suchen mal "Misteltherapie" ein, vielleicht hat ein Fori dazu was geschrieben.

Ich wünsch euch Beiden auf jeden Fall viel Erfolg und alles Gute, Antje
 
Thema:

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