Armer Hund

Diskutiere Armer Hund im Tierschutz Forum im Bereich Katzen allgemein; Das scheint unterschiedlich zu sein, ich habe firstdamals nur angerufen.....Evtl. hat es geholfen da ich sagte das ich Pferdewirtin bin, also...
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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ChicadelaPalma

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Okay, ich habe dem Amt auch mitgeteilt, dass ich mich im Tierschutz engagiere und für Tierschutzorgas und Vereine Vor- und Nachkontrollen mache.

Lina (Vilma) meinte das hilft vielleicht.

Jetzt überlege ich schon was ich mache wenn nichts passiert.
 
Harlith

Harlith

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Warte doch vielleicht erst einmal ab ob etwas passiert.
Die Hunde sind sicherlich nicht optimal gut untergebracht aber sie sind momentan nicht direkt lebensbedrohlich gefährdet.
Ich habe den Thread gerade rückwärts gelesen und habe gegrübelt warum ich ein paar Dinge hier anders sehe.
Ich kann verstehen und bin auch vollkommen bei dir, wenn es darum geht die Situation der Hunde zu verbessern und dann hab ich deinen Post nochmal gelesenund gedacht:
"Hm ... hat sich jemand mal in Ruhe mit dem Halter auseinander gesetzt? Oder hat ihn eigentlich nur immer jemand angekackt?"
Er wurde schon oft angemacht, aber das prallt an ihm ab.
Es gibt Menschen, die machen dicht, wenn man sie einfach nur angeht und kein ruhiges Gespräch sucht. Ich würde auch nicht meinem Nachbarn zustimmen und sagen "ja klar .. Sie haben Recht" wenn der auf mich schon mit erhobenen Zeigefinger zukommt.
Ich weiß das, weil wir so nen pensionierten Oberpolizisten hier auf der Straße haben, der schon einen Anfall bekommt, wenn dann doch mal 5 Blätter unserer Hecke vor seinem Haus liegen. Da stellen sich mir schon die Nackenhaare auf, wenn der sich auf der Straße auf mich zubewegt.

Deine Informationen sind von Freunden, die neben ihm wohnen und sicherlich schon mehr als zwei Worte mit ihm gewechselt haben. Das heißt deine Informationen sind aus zweiter Hand.
Dazu mal ne Anekdote: Wir haben bei uns in der Straße eine Familie wohnen gehabt, deren Vater mehr als vierzig Stunden die Woche gearbeitet hat und am WE noch unter der Hand. All das, um das gekaufte Haus abzubezahlen. Sie hatten drei große Hunde (Neufundländer, Berner Sennhund und einen Welpen aus der Verbindung) und alle drei waren so unerzogen, dass keiner außer dem Vater überhaupt mit einem der Hunde an der Leine gehen konnte, weil keiner der Masse irgendwas entgegensetzen konnte. Wenn wir jetzt mal den Fakt außer acht lassen, dass die drei Hunde auch schon extrem supoptimal untergebracht waren mit den Umständen, kann ich also weiter ausführen, dass der Vater trotzdem noch versucht hat sein Bestes zu tun. Sprich er ist morgens um fünf und spät nachts mit den Hunden bei uns im Wald unterwegs gewesen.
Und jetzt kommt das eigentlich was ich meine, also der Clou an der Anekdote: Meine pensionierte Tante wohnte neben ihnen. Sie hat ihn niemals Spazieren gehen sehen und das obwohl sie praktisch 24h zu Hause war.
Aber ja .. schlussendlich hat man der Familie dann, auch mit Hilfe der Behörden, die zusätzliche Last der Verantwortung für die Tiere abgenommen.
Die Eltern waren zwar schreckliche Nachbarn, dissozial und echte §%&"§$/§$ ! Aber selbst dann muss ich wenigstens dem Vater zugestehen, dass er versucht hat noch in seinen Möglichkeiten was zu tun, wenn er auch in seiner Verbohrtheit nicht über seinen Tellerrand schauen konnte.
Hat jemand dem Nachbarn schon mal vorgeschlagen mit den Hunden zusammen sport zu machen?
Vielleicht findet sich ein Agility Verein, wo er mit dem Hund nach der Arbeit rennen kann?
Die Hunde lieben ihren Besitzer sicherlich, auch wenn ihre Haltung nicht unbedingt die Beste ist ... Vielleicht wäre es eher wichtig bei ihm bzw in seinem Kopf ein wenig die Schrauben zu drehen, damit er entweder seine Priortäten korrigiert oder sieht, dass er eigentlich für die Hundehaltung gerade nicht das passende Leben führt.
 
ChicadelaPalma

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Hat jemand dem Nachbarn schon mal vorgeschlagen mit den Hunden zusammen sport zu machen?
Vielleicht findet sich ein Agility Verein, wo er mit dem Hund nach der Arbeit rennen kann?
Das ist sicherlich lieb von dir gemeint.

Ich arbeite selbst im Tierschutz und kann nur sagen dass es Menschen gibt, die selbst so fertig sind dass sie noch nicht mal adäquat für sich selber sorgen können. So schätzen wir den Halter ein. Mehrere Trennungen und ein Kind was auch noch an manchen Wochenenden in seinem Haushalt lebt. Die Hunde pullern doch alles voll.

Zudem sind mir Männer, die mit ihrer Mutter zusammen leben eh suspekt.:roll:
Ein gutes Beispiel ist der Attentäter von Hanau, oder?
 
Trulla-la

Trulla-la

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Sorry Regina
Aber ich denke Harle hat es auf einen wichtigen Punkt gebracht
Du selbst schreibst ja....
So schätzen wir den Halter ein. Mehrere Trennungen und ein Kind was auch noch an manchen Wochenenden in seinem Haushalt lebt. Die Hunde pullern doch alles voll.
Einschätzung heißt jedoch nicht gleichzeitig etwas zu wissen
Ich bin durchaus immer dafür Tieren bessere Bedingungen zu schaffen wenn uns was auffällt Doch nicht selten ist eine direkte Kontaktaufnahme in der man auch die menschlichen Sorgen aufgreift der hilfreichere Weg

Vor Jahren habe ich in einer 2er WG gelebt Mit im Haus lebte eine Frau die in keinerlei Schema passte Einer ihrer Kater machte immer mal im gemeinsamen Durchgang sein Geschäft Es gab deswegen mehrfach Gespräche deswegen
Die Fronten waren leider längst verhärtet

Ich bin trotz allem freundlich auf die Frau zugegangen Als wiedermal hingepinkelt war sprach ich sie darauf an
Ohne Vorwurf, ohne Kritik
Mein Weg war das Wohl ihres Katers Der saß immer mal in diesem Durchgang ohne bemerkt zu werden Ging von draußen mit rein, verkrümelte sich hinter Blumentöpfen u. ä. Das griff ich auf und fragte ob sie bereit sei ein KaKlo dort bereit zu stellen
Erst war sie ziemlich contra Also fragte ich ob ich es denn probieren dürfe
Zwei Tage später stand ein KaKlo da und es gab nie wieder ein Problem

Des Verhältnis zwischen den Mietparteien wurde dadurch auch sooo viel besser

Auf diese Hunde übertragen würde ich mal bei ihm vorbeischauen und höflich fragen ob + wie man Unterstützung geben könnte
 
ChicadelaPalma

ChicadelaPalma

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Einschätzung heißt jedoch nicht gleichzeitig etwas zu wissen
Ich bin durchaus immer dafür Tieren bessere Bedingungen zu schaffen wenn uns was auffällt Doch nicht selten ist eine direkte Kontaktaufnahme in der man auch die menschlichen Sorgen aufgreift der hilfreichere Weg
Liebe Tina, ich habe mehrmals geklingelt. Der Mann ist nie da. Ich bin zwar Sozialpädagogin aber habe auf die Probleme mittelalter Männer wenig Lust. Der Nachbar ist Psychologe und hat auch aufgegeben.
Irgendwann ist auch mal Schluß mit dem gazen Liebhaben. Der Mann quält zwei Hunde. Er verdient gut und kann sie in einer Hundetagestätte unterbringen. Dazu hat er keine Energie oder Lust.
Hier setze ich an. Es muss etwas passieren. Vielleicht hat der Amtsveterinär mehr Glück.

Es gibt keine Mieter dort, sondern nur Eigentümer.
 
Harlith

Harlith

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Es gibt keine Mieter dort, sondern nur Eigentümer.
Na ja, dann ist es ihm ja selbst überlassen, wie oft und wie viel Geld er für seine Renovierungen ausgibt.
Aber du hast doch angesprochen, dass er mit der Mutter da wohnt ...
Wahrscheinlich ist sie auch inzwischen ein Öhmchen? Sie könnte die Hunde schließlich ja auch raus und rein lassen.
Da frage ich mich auch noch so nebenher: Sind die Hunde wirklich denn beide seine? Oder ist der alte Hund vllt der Mutter und er hat sich einen jungen Hund dazu geholt für sich, kommt den Bedürfnissen aber nicht nach, da er von seiner Mutter eine andere "Haltung" gegenüber Hunden erlernt hat? Also ich weiß, dass Hunde noch vor ein paar Jahrzehnten so nebenbei mit liefen in der Familie. Da ist man nicht mit ihnen Gassi gegangen und hat sie mit Agility oder Tricks, Dog Dancing oder anderem "bespaßt". Ich kann mich dran erinnern, dass wir den Hund der Nachbarn, der als Streuner immer seine Haushalte ablief und sich sein Frühstück abholte (ähnlich wie viele Katzen) immer fröhlich am Halsband griffen und mit einem "Komm Struppi" wieder zur Familie zurückbrachten und hinters Törchen gesperrt haben. Da haben wir nicht mal mehr geklingelt, weil es so normal wurde.
Meine Tante (nicht ganz 80) erzählt von dem Hund in ihrer Kindheit, der auch nur dazu da war aufs Zuhause aufzupassen und nicht um im Wald spazieren geführt zu werden. Dazu war in der Kriegs und Nachkriegszeit keine Zeit. Btw hat sie aber auch noch ein ähnliches Weltbild bei Katzen.
Kann es sein, dass der Nachbar einfach keine Ahnung hat, wie sich heutzutage das Hundebild geändert hat?

Und das Wort Quälerei ist so ne Sache ... wenn der Herr zu viel zu tun hat mit seinem Leben und da selbst überfordert ist, wie du schreibst, dann kann man ihm vielleicht fahrlässige Vernachlässigung vorwerfen, insofern die Hunde Futter und Wasser und keine Krankheiten haben.
Wenn man dann "gut" ist und als Amtsveterinär es noch hochdrehen kann, kann man da sicherlich einen Tatbestand der Tierquälerei nach Art 26 des Tierschutzgesetzes zusammenzimmern. Ich habe da keine Ahnung wie eure Amtsvets sind 🤷‍♀️.
Aber das wäre für mich auch der einzige Punkt an den man ansetzen könnte .. Er misshandelt seine Tiere nicht (Misshandlung Tierschutzrecht) und überanstrengt die beiden auch nicht.
Irgendwann ist auch mal Schluß mit dem ganzen Liebhaben.
Ich kann auch nachvollziegen, dass man als aktiver stark engagierter Tierschützer, für sich schon längst diese "weichen Fronten" wie ich sie vielleicht noch habe, hinter sich gelassen hat, weil man so viel Leid auch schon gesehen hat. Ich weiß es nicht .. aber ich hab halt eigentlich immer noch die Einstellung: "Im Zweifel für den Angeklagten" bzw "Wenn ich die Gegenseite mit ins Boot hole muss ich nicht allein rudern."
Aber ich hoffe deine Meldung beim Vetamt wird gehört und es kommt jemand, der sich die Sachlage anschaut und dementsprechend (zum Wohle des Tieres) entscheidet.
Und falls du da was mitbekommst, würde ich mich freuen auch davon zu lesen.
 
Trulla-la

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EliasLeon

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Armer Hund ... warum gibt es Leute, die ein Haustier haben wollten, sich aber nicht wirklich um das Wohlergehen kümmern. Hoffe, dass es dem Hund jetzt gut geht.
 
ChicadelaPalma

ChicadelaPalma

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Danke für deine Nachfrage.
Dem Hund geht es laut der Nachbarin besser. Der Halter kümmert sich mehr.
Das Problem sind aber auch die Nachbarn, die mich einfach nicht unterstützen.
Ohne Infos kann ich nichts unternehmen.
Ich wohne eine Straße weiter und habe das Geschehen nicht im Auge.
Das Veterinäramt kann ohne Beweise auch nichts unternehmen. Ich habe mehrmals mit einer netten TÄ telefoniert.
Hoffen wir das beste.
 

EliasLeon

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Gut zu hören, dass es dem Hund gut geht. Kümmere dich nur nicht um die Nachbarn, wenn sie nur Stress verursachen. Tu einfach, was du für richtig hältst.
 
Brummi

Brummi

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Das habe ich zufällig letztens im Internet gefunden.

Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz den Tierschutz weiter verbessern. Die strengeren Regeln betreffen vor allem Hundehalter und Züchter.

Das geht aus einem Verordnungsentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervor, über den zunächst die "Rheinische Post" aus Düsseldorf berichtete. Auf PNP-Anfrage bestätigte das Ministerium die die Existenz des "Entwurfs einer Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Hundeverordnung und der Tierschutztransportverordnung".

Wörtlich heißt es demnach darin: "Einem Hund ist mindestens zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers zu gewähren."

Dem Gesetzentwurf zufolge ist es künftig auch unzulässig, Hunde den ganzen Tag alleine zu lassen. Eine Betreuungsperson soll sich der neuen Verordnung zufolge "mehrmals täglich" um das Tier kümmern müssen. Als Begründung nennt der Entwurf "neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Hunden".
 
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