Angst, Angst Angst???

Diskutiere Angst, Angst Angst??? im Katzen-Verhalten Forum im Bereich Katzen allgemein; Gewissermassen habe ich ein Waisenkind. Mara ist eine scheue Katze, die durch einen Schicksalsschlag nach einer Zusammenführung "übrigblieb". Ich...

Alberta

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Gewissermassen habe ich ein Waisenkind. Mara ist eine scheue Katze, die durch einen Schicksalsschlag nach einer Zusammenführung "übrigblieb". Ich richte meine Frage vor Allem an die, die mit scheuen Katzen Erfahrungen haben. Mara hat offensichtlich lange "draussen" gelebt. Sie geniesst es aber
in ihrem Ohrensessel mit Schaffell zuliegen und sich die Nachmittagssonne auf den Pelz scheinen zulassen. Genussfreude ist ein Schlüsselwort, denn Aldi-Sticks sind auch bei ihr erfolgreich.
Ich versuche sie an meine Stimme zugewöhnen, indem ich ihr aus der Tageszeitung vorlese (täglich), selbst die Bedienungsanleitung unseres Wäschetrockners kennt sie mittlererweile. Eigentlich funktioniert es gut, sie ist entspannter, aber gibt es noch mehr Möglichkeiten? (Ausser der getragenen Socken?) Ich glaube in ca. 1 Woche wird sie mir vielleicht sogar etwas aus der Hand nehmen!!!
Ich kann sie mit ein paar Tricks auch kraulen und das liebt sie. Es ist eine gute Basis und wie kann ich darauf aufbauen?
Ich möchte dieser kleinen Katze ein möglichst schönes Zuhause bieten und brauche von Euch Tips.
Gespannt auf Eure Vorschläge grüsst, Alberta
 
25.05.2003
#1

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Gast

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AmberHeart

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Hi und Guten Morgen Alberta...auch eine Möglichkeit sie an deine Nähe leichter zu gewöhnen...so oft wie möglich auf dem Boden liegen, nimm dir eine Decke lege sie in ihrer Nähe auf den Boden...lese dort deine Zeitung...spiele mit einem Bindfaden oder Schnürsenkel...ohne Sie direkt anzusehen.....ich hoffe deine kleine scheue Mause taut ein wenig mehr auf, und wird nach und nach auch entspannter...
:wink:
 

silbertabby

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Hallo Alberta,

meine Lesly-Katze war auch so eine kleine, scheue Maus. Ausgesetzt kurz nach Weihnachten und dann halbverhungert von der Katzenhilfe aufgegriffen.

Ich hab es damals ähnlich gemacht, wie Manuela schon geschrieben hat. Auf den Boden gelegt und leise mit ihr gesprochen, ohne sie direkt anzusehen. Auch leise Musik hat sehr zur Entspannung beigetragen. Dann habe ich um mich herum ein paar Leckerlies auf dem Boden verstreut und sie so etwas herangelockt. Es war eine langwierige Geschichte, denn sie hatte mit Menschen sehr schlechte Erfarungen gesammelt. Aber als sie dann beschlossen hatte, dass es ihr bei uns gefällt, wurde sie die liebste und schmusigste Katze der Welt. Fremde Menschen mochte sie allerdings ihr Leben lang nicht.

Liebe Alberta, du schaffst das schon. Die Kleine wird schnell merken, wie gut sie es bei dir hat. Berichte bitte mal wie's weiter geht - ok?

Grüßle
 

Kathy

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Hallo, Alberta!
Mara ist ja kein Kitten mehr, es kann also ein wenig länger dauern.
Die ersten guten Tipps hast du schon bekommen und du selbst machst auch genau das Richtige.
Oskar konnte ich davon überzeugen unter seiner Truhe auszuziehen, indem ich ihm eine Spielangel mit Raschelmaus gebastelt habe, mit sehr langem Gummi dran. So konnte er weit entfernt von mir spielen, ich ihn aber auch immer näher an mich "heranlocken". Bevor er sich neben mich gesetzt oder gelegt hat, gingen viele "Erzähl"-und Zwinckerstunden ins Land...
Vielleicht reagiert sie ja auch auf Cat-Nip?
 
ceolbeatha

ceolbeatha

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Hi Alberta,

unsere Inka war auch so ein ängstliches Kätzchen.
Inka hat sich die erste Woche nur versteckt, am sichersten fühlte sie sich in ihrem Transportkorb. Wir haben dann tagelang davor gelegen und leise mit ihr gesprochen, langsam angefangen sie am Pfötchen zu kraulen. Wir haben uns sehr viel Zeit für sie genommen. Alle lauten Geräusche haben wir weitestgehend vermieden, sie war auch sehr schreckhaft.

Nach einer Woche kam sie auf einmal abends zu meinem Mann auf die Beine und da war das Eis gebrochen.

Wenn Du Mara ansiehst solltet Du dies auf keinen Fall mit einem starren Blick tun, blinzele sie an, das schafft Vertrauen.
Versuche sie mit Leckerchen zu locken, zum Spielen zu animieren, aber bedränge sie nie. Laß sie von alleine kommen, irgendwann wird dies der Fall sein.

Inka hat uns blind vertraut, aber ihr Leben lang war sie allen menschen gegenüber sehr scheu, das hat sie nie abgelegt.

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg,
alles Liebe,
Marion
 

russian

Gast
Hallo Alberta,

es ist schon ganz ausgezeichnet, was Du versuchst um Mara die Scheu zu nehmen. Mache einfach so weiter, und setze Dir keine genaue Zeit für einen Erfolg, es liegt stark an der Katze wie schnell sie zutraulich wird, aber gute Anzeichen hast Du bereits. Ich hatte einmal eine sehr scheue, verängstigte Nachbarkatze zur Betreuung, mit der ich eine ganze Woche nur geredet habe, bis sie sich in meine Nähe traute. Nach drei Wochen machte sie Anstalten mich begrüßen, wenn ich nach Hause kam, und noch weitere Wochen dauerte es bis sie sich zum ersten Mal berühren lies. Erst dann war das Eis gebrochen, und sie wurde zusehens zutraulicher.
Die scheuen Katzen brauchen viel Geduld, und man darf sich nicht aufdrängen, aber auch bei ihnen wirkt die Mühe, die man sich macht, und Mara zeigt doch bereits schöne Erfolge.

Viele Grüße
Russian
 

Alberta

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Ach ja, die Mara...
In den letzten Tagen stagnierte es. Sie wurde sogar zurückhaltender, falls es da eine Steigerung gibt. Nun habe ich das Buch "Francis" und das ist ja prädestiniert zum Vorlesen. Also gab es einige Lesestunden und die scheint sie eindeutig zu geniessen.

Das Streicheln ist ein Geschicklichkeitsspiel. Direkt mit der Hand geht nicht, da flüchtet sie. Erst muss ich mit dem Federwedel an den Wangen reiben, wenn sie den Kopf leicht zur Seite neigt schnell und leise eine Hand flach unter das Kinn und mit der anderen ebenso schnell und geräuscharm an die Wange und kraulen. Dann geht fast alles! 8O Das ist ein klarer Fall von Kopfhypnose. Nur über den Rücken streicheln, das geht nicht einfach nur so, da muss ich ihr zwischendurch in's Fell kneifen und ein paar Male über die Stelle streichen (als wenn ich Knötchen entdeckt hätte und die löse).
So probiere ich vieles aus und oft flüchtet sie, aber öfter finde ich Neues, was sie zu mögen scheint. Gerne hat sie es, wenn ich beim Kopfkraulen zwischendurch mit dem Daumen vorsichtig ihr Ohr fasse und durchstreiche (sie hat keine Milben). Ich glaube Alles, was mit putzen zusammenhängt, mag sie. Toll ist einfach mit der Hand, die flach unter ihrem Kinn liegt, das Rasseln in ihrer Kehle zuspüren. Sie schnurrt!!!

Mara geht von Tag zu Tag aufrechter. Anfänglich dachte ich, sie habe einen Hüftschaden, aber sie ging einfach total geduckt. Sie wird auch von Tag zu Tag hübscher. Ihre Augen schreien nicht mehr vor Panik. Heute lag sie ausgestreckt in der Sonne und als ich in den Raum kam, hob sie nur kurz den Kopf, um dann weiter zudösen.
Nur einsam ist sie und ruft in der Nacht. Dann antworte ich - wie gehabt - aber ich bin halt anders als die anderen Katzen. Da bin ich an dem Punkt, an dem ich vor 2 Monaten war: eine Katze, die Katzengesellschaft braucht.
Das kann noch schwerer werden, als die kurze, erfolgreiche, vergangene Zusammenführung, denn Mara und ich müssen uns noch sehr viel besser kennenlernen...
Viele Grüsse,
Alberta
 

Lilly

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Ja Alberta,

die Einsamkeit, darüber haben wir gesprochen. Trotzdem würde ich Mara noch eine Weile lang auf Euch zukommen lassen, sie sollte erst das Vertrauen zu Euch gewonnen haben, bevor sie die Katzenchefin bei Euch wird. Solange kann sie weiterhin die Amseln auf der Dachterrasse beobachten...

Liebe Grüße an Euch,
Iris
 

Alberta

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Wenn sie mal auf die Terrasse käme, sie traut sich nur ihre süssen Vorderpfoten auf die Schwelle zustellen.
In lauschigen Nächten wie diese habe ich mit Sammy lange draussen gesessen. Wir hatten einen traumhaften Sommer 2002. Als ich Mensch keinen Lichtschein mehr wahrnahm und sich das Sternenbild am Firmament entfaltete, da sassen Sam und ich noch lange, lange in der Nacht. Fledermäuse belebten unsere poetische Stille. Wir sassen Stunden schweigend und geniessend.
 

Daniela

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Das wird die informierteste Katze überhaupt sein @Tageszeitung :D
 

Trillian

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Hallo Alberta,

vielen Dank für den wunderbaren Tip mit den Lesestunden!!!
Das habe ich sofort auch eingeführt - und auch meine Whisper scheint dies zu mögen!
So weit, dass sie sich anfassen lässt, sind wir zwar noch nicht, aber dafür ist sie ja auch erst seit 6 Tagen bei mir.
Und auch das geduckte Laufen kenne ich - und das nächtliche Maunzen ebenso! Das hat aber abgenommen, seitdem ich den Spiegel auf dem Flur entfernt habe, sie hat anscheinend versucht die Katze darin zum Spielen aufzufordern...
Dein Bericht macht mir Mut, dass es auch mit mir und meiner Katze besser werden wird!
:D

Liebe Grüße

Christina
 

iasnad

Gast
Alberta,
das mit dem Vorlesen habe ich bei Indy damals auch gemacht. Stundenlang, tagelang. Oder ihr mein ganzes Leben einfach frei erzählt und zwinkernd zu ihr geschaut. Das freie Erzählen war intensiver als vorlesen. Man hat eine andere Stimmlage dabei. Und wenn sie sich ein Leckerchen geholt hat dann war da immer der ausgestreckte Daumen, den mußte sie berühren, wenn sie es haben wollte. Natürlich habe ich diesen Moment nie ausgenutzt.
Und spielen, spielen, spielen. Am Spiel war sie so sehr interessiert, daß sie bei langen Einheiten vergessen hat, vorsichtig zu sein. Ich hab mit den Sachen irgendwann absichtlich Geräusche gemacht, damit sie sich daran gewöhnt und nicht mehr erschreckt. Irgendwann habe ich dann angefangen mich auch mal plötzlich zu bewegen. Später war sie an einem Punkt, wo ich mit der flachen Hand auf die Fliesen klatschen konnte, ohne daß sie zurückgezuckt ist. Aber da hat sie sich immer noch nicht streicheln lassen. Das kam ganz plötzlich. Da wollte ich mit ihr spielen und sie kam nicht zu mir. Stand da in einiger Entfernung, hat mich angeschaut und einen runden Rücken gemacht. Und dann ist sie mir mit einem riesigen Satz in den Arm gesprungen. Ganz plötzlich, einfach so. Hat sich angeschmiegt, das Köpfchen tief in meine Achselhöhle gedrückt und sich 3 Stunden lang festgeklammert und streicheln, streicheln, streicheln...
Heute ist sie eine der zärtlichsten Katzen, die man sich vorstellen kann. Sie ist sehr behutsam und vorsichtig. Sie liebt ganz bestimmte, kleine Berührungen und streckt dann vor Wonne ein Pfötchen aus und dehnt die Krallen. Ich imitiere oft eine Katzenmama indem ich ihr mit meinem Gesicht zügig mehrmals und fest über ihr Köpfchen streiche, so als wolle ich sie putzen. Und küssen liebt sie, am besten auf die Stirn. Sie stellt sich oft irgendwo erhöht hin, damit ich dafür gut an sie drankomme. Aber ich achte auch darauf, sehr viel Zeit bei ihr unten auf dem Boden zu verbringen. Ich glaube das ist auch wichtig.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß Du einen ähnlich vertrauensvollen Moment erleben kannst wie dieses in den Arm springen. Und gib nicht auf, bei Indy dachte ich lange Zeit, daß sie immer eine Katze sein wird, die ich niemals werde anfassen können.
Es hat gut getan, mich einmal auf so ein Thema konzentrieren zu können...
iasnad
 

lütten

Gast
hallo alberta,
ich kann mich nur anschliessen: du machst das schon ganz richtig!!! :)

meine flummi war (ist) ja auch so ein fall. sie war ja noch lütt, als ich sie von der pflegestelle holte und von daher sind die chancen vielleicht etwas grösser als bei ausgewachsenen tieren, dass sie schneller zutraulicher werden. die pflegerin vermutete damals auch, dass flummi niemals eine schmusekatze werden würde - das hat sich aber nicht bewahrheitet :P .

sie ist aber immer noch sehr eigenwillig und sehr schreckhaft. wenn ich sie im falschen moment "erwische" erschrickt sie sich auch noch vor mir oder meiner hand. aber wenn sie gerade lust hat :roll: kommt sie auch einfach angeschmust. und dann muss ich kraulen bis das fell fast weg ist :wink: . hat aber auch wochen gedauert, bis sie auf meinen schoss geklettert kam.

angst vor fremden hat sie heute auch. sie ist sofrot unterm bett wenn sie auch nur fremde stimmen hört 8O .

den geduckten gang kenn ich übrigens auch von ihr. das war am anfang, als ich sie auch immer wieder einfangen muss, um zum TA zu fahren, oder um zu versuchen, ihr augentropfen zu geben. was für ein fiasko! was für ein vertrauensbruch für die kleine katze! sie wurde nach dre solcher aktionen richtig krank. aber irgendwann habe ich ihr vertrauen wieder erlangt und sie ging immer öfter entspannt mit erhobenem oder wenigstens waagerecht getragenem schwanz umher :D .

du schaffst das schon! gib ihr zeit, es sieht ja schon sehr erfolgversprechend aus.

viele grüsse -
 

matka

Gast
Hallo Alberta

Ich Glaube ihr seit auf dem Richtigen Weg.
Der Weg ist nur sehr Steinig und sehr Lang.
Deine Mara und unsere Bambi sind sich sehr Ähnlich.
Zuerst hat Bambi sehr schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht......,und im TH hatte man nicht die Zeit gehabt auf sie einzugehen,was sie den Menschen noch mehr entfremdet hat.

Ich hatte damals gelesen,das man mit Gedanken und den Augen bei Katzen sehr viel vertrauen bekommen kann.
Ich habe Tagelang auf der Decke verbracht ohne sie zu Gesicht zu Bekommen,habe ihr auch vorgelesen und so weiter......
Dann habe ich wie in dem Buch beschrieben,mich ganz Ruhig hingelegt und ganz Intensiv an Bambi gedacht,und nach einer Weile kam sie aus ihrem Versteck raus Natürlich mit gebührendem Abstand.
Ich bedrängte sie nicht und blieb einfach nur Ruhig liegen,und Tag für Tag kam sie ein Stückchen näher :D :D :D :D :D :D
Wenn sie mich dann ansah habe ich mit den Augen gezwinkert,sie also nicht direkt angeschaut,und das hat sie ungemein Beruhigt.

Es mag sich vieleicht für manchen Komisch anhören oder es als Unsinn abtun,aber ich habe fest daran geglaubt.
Es war auch danach noch ein Langer Weg,den wir mit BB unterstützt haben,aber das erste Eis war gebrochen.

Ich wünsche euch beiden alles Liebe das ihr den Weg schafft,
und ich finde ganz Toll wir du das machst,und Mara Natürlich auch.
 

al1b0b0

Gast
Hallo, matka.

Es mag sich vieleicht für manchen Komisch anhören oder es als Unsinn abtun,aber ich habe fest daran geglaubt
Und genau DAS ist es, was das Tier spürt. Mit dem konzentrierten Denken an die Kleine änderst du ganz unbewußt, Dein Verhalten, deine Art dich zu bewegen, sogar deine Stimme.

Das ist keine Magie und keine übersinnliche Verbindung... es ist eine sehr einfühlsame und kluge Methode. Werd ich auch mal versuchen.

sorry, wenn das jetzt alles sehr nüchtern klingt, bin nun mal nur Ingenieur. :wink:

Aber gut ist, was funktioniert (sagt auch der Ingenieur)

Gruß

robert
 

Alberta

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Nach Eurem Interesse und vor Allem den vielen Erfahrungsberichten darf ich Euch nun schreiben, dass sie mich heute das erste Mal beim Kraulen ansah!!! Sie sah mich und dass meine Hand es war, die durch ihr Fell fuhr!!! Mara liess es weiter zu!!! Es ehrt mich ungemein und ich habe das Gefühl, da lief was ungefähr richtig. Wenn ich ihren Napf fülle und sie rufe, dann kommt sie! Ich freue mich den ganzen Tag über diesen Fortschritt, es stagnierte doch zwischenzeitlich und nun so!
Ich hatte damals gelesen,das man mit Gedanken und den Augen bei Katzen sehr viel vertrauen bekommen kann.
Du magst Recht haben, denn ich glaube ich liebe diese Katze. Sie kam ja nun zu uns, um Sammy eine Gefährtin zu sein und es kam anders. Mit Sammy wäre es ein Leichtes gewesen, ein gemeinsames Leben zuführen, denn wir hätten es gemeinsam geschafft und er hatte einfach die besseren Karten.
Nun schaffen es Mara und ich!
Noch eins: eigentlich heisst sie "Na? Hallo!" man kann auch sagen "Nahalo", das klingt indianisch, oder? Mara versuche ich schon zusagen, aber es lässt sich nicht so liebevoll wie Nahalo sagen. Sie reagiert jedenfalls ehr auf den indianischen, als auf den tierheimischen Namen.
Viele Grüsse,
Alberta und Nahalo (Mara)
 

Lilly

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Hallo Alberta,

Nahalo oder Mara sind beides schöne Namen, jedenfalls viel schöner als Püppchen. Und wie hier schon geschrieben, glaube ich auch ganz fest daran, daß Nahalo sich weiter Euch gegenüber öffnen wird.

Liebe Grüße,
Iris
 

Alberta

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Die Kleine verblüfft mich! Mara bekommt seit vorgestern Bachblüten (Mimulus, Star of Bethlehem und Gentian), ich möchte ihre Selbstsicherheit stärken, sie soll selbstbewusst Chefkatze sein.

Gestern Abend, als wir wiederkamen, hat sie uns praktisch begrüsst. Sie kam uns entgegen und sass im Türrahmen zu "ihrem" Zimmer. Als ich fragte "Hast Du Hunger? Dann komm mit." trippelte sie mir wirklich hinterher die Treppe rauf.
Heute morgen um 7:00 Uhr trippelte sie ins Schlafzimmer, miaute einmal und schaute mich an. Dieselbe Frage, dieselbe Reaktion / Antwort. Ich habe bisher bei all meinen Tieren für bestimmte Situationen gleichbleibende Fragen gestellt und auch Mara hat verstanden, was ich meine.

Gestern haben wir sogar gespielt, das hat sie sonst immer alleine gemacht, vielleicht konnte sie bisher nichts mit mir anfangen? Mara flüchtet auch nicht mehr so panisch. Wenn ich nach unten gehe, kommt sie öfters dazu und schaut, was ich da mache. Und manchmal tratschen wir auch nur so. Ich sage "Na?" und sie miaut mit ihrem Porzellanstimmchen, das kann bis zu 8 mal hin- und hergehen.

Ich weiss nicht, ob das die Bachblüten sind, die so einen rasanten Fortschritt ermöglichen, aber es macht Spass sie so aufblühen zusehen!
... und vorhin entdeckte sie den Spiegel. Einmal rechts dahinter schauen, einmal links und dann -Knuff- mit der Stirn an das Spiegelbild geköpfelt.

Viele Grüsse,
Alberta
 

Kiramaus

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Hallo Alberta,

es ist einfach nur schön, soetwas zu lesen. Ist es nicht herrlich, wenn das Vertrauen wächst :P :P

Mit den Bachblüten weiss ich auch immer nicht so recht. Ich hab ja gehört, dass sie erst so richtig nach ca. 2 Wochen anschlagen, kann aber momentan auch aus eigener Erfahrung sagen, es wirkt manchmal schneller.
Mein neuer "Höhlenkater" Merlin bekommt seit Samstag eine neue Mischung BB, ähnlich wie deine. Seit Montag trau ich meinen Augen nicht mehr. Er frisst mittlerweile in der Nähe der anderen 3, und gestern war er den ganzen Tag nicht einmal unter der Couch. Er lag sogar am Nachmittag mit Alissa und Samy auf dem Kratzbaum.
Heute morgen hat er es sogar gewagt in mein Bett zu hüpfen, was Samy nun gar nicht gepasst hat. Aber Merlin ist stur liegengeblieben und liess sich nicht vertreiben.

Solche Fortschritte machen einen einfach nur glücklich. Und ich bin mir sicher deine Kleine wird noch eine ganz tolle liebe Schmusekatze.

Wünsch dir viel Erfolg weiterhin!
 

matka

Gast
Hallo Alberta

Das ist schön zu Hören :D :D
Das Glücksgefühl ist kaum zu beschreiben nicht wahr?
Ich habe auch icht geglaubt,das die BB bei uns so schnell und so Gut abschlagen würden,aber es war der Fall.

Und Glaube mir es wird von Tag zu Tag Besser werden :D :D
Wir Wünschen euch noch viele Fortschritte auf dem Weg,
zu Maras Chef Katzen Status :D :D
 
Thema:

Angst, Angst Angst???

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