Anfälle bei 4 Monate alter Katze

Diskutiere Anfälle bei 4 Monate alter Katze im Epilepsie Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo ich bin neu hier... Hermine hat seit ca. 2 Wochen Anfälle erst alle 2 Tage dann nach dem vierten Tag und jetzt hat meine Süße fast jede...

Katzennickerle

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Hallo ich bin neu hier...

Hermine hat seit ca. 2 Wochen Anfälle erst alle 2 Tage dann nach dem vierten Tag und jetzt hat meine Süße fast jede Nacht einen Anfall...ich trau mich schon gar nicht mehr zu schlafen...und jedes mal aus dem Schlaf heraus...
Habe mir jetzt noch rat von einem Neurologen der auf Anfälle spezialisiert ist geholt..er war sehr Nett..meinte auch man solle die Stoffwechelgeschichten untersuchen lassen...Die hatte meine
Tierärztin nicht mitgemacht...Nur auf Viruserkrankungen hat sie untersucht..Sie war auch sehr verwundert das ich mir noch ne andere Meinung geholt habe...aber hier gehts ja schließlich um mein Baby und das ist denke ich mein gutes Recht...
Also hab ich die KLeine 12 Stunden hungern lassen und bin heute nochmal zum Blutabnehmen gefahren...
Der Neurologe meinte wir könnten mit dem antibiotikum vorbeugend behandeln.das schadet ihr nicht und sollten die Anfälle regelmäßig kommen sollen wir auch Lumis geben..
Nachdem sie heute Nacht wieder einen Anfall hatte und sich danach hinter dem Kleiderschrank verschanzt hat und alles angefaucht und angeknurrt hat, habe ich beschlossen gering mit Lumis anzufangen...
Sie wiegt jetzt bisschen mehr als 2 Kilo und meine Tierärztin meinte ich solle ihr 1 x tägl. 1/4 Lumi geben...denkt ihr das ist okay?? Der Neurologe ruft mich heute nochmal zurück dann werde ich ihn auch nochmal fragen... zusätzlich das Gehirnzugängliche AB...
Am Dienstag kommen dann die Ergebnisse...
Der Neurologe meinte auch das die Futterumstellung eine Rolle spielen könnte...das die Leber das hochwertige Futter nicht verstoffwechseln kann..?? Sie frisst nur Petnatur, Vet-Concept und Miamor....
Mal sehen was am Dientag rauskommt...
Ich trau mich gar nicht die Maus alleine zu lassen...Ich bin froh das ich noch krankgeschrieben bin...Wie wird das wenn ich wieder arbeiten muß?? Kann ich sie dann alleine lassen? Bin so verzweifelt...
 
05.10.2007
#1

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Gast

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Juli06

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Hallo Katzennickerle,

willkommen hier im Forum, obwohl Deine Anmeldung wirklich
kein schöner Anlass ist.
Ich kann Dir mit schulmedizinischen Tipps leider auch nicht
wirklich weiterhelfen; wir hatten bis vor einem jahr einen
Papagei, der ebenfalls an epileptiformen Anfällen litt.
Schulmediziner raten ja in der Regel zu Medikamenten, die
sehr starke und unangenehme Nebenwirkungen haben und
auch nicht wirklich der Ursache auf den Grund gehen.
Wir haben uns damals für eine ganzheitliche homöopathische
Behandlung entschieden, die sehr schnell und anhaltend Wirkung
zeigte.
Ich kenne das, es ist sehr schwer auszuhalten, sein geliebtes
Tier in diesem Zustand zu sehen und nicht helfen zu können.
Später konnte ich sehr schnell mit dem richtigen Mittel gezielt
etwas tun und nach einiger Zeit kamen die Anfälle gar nicht
mehr. Es kommt natürlich immer auf den Allgemeinzustand des
Tieres an, aber ich denke, wenn die Katze noch so jung ist,
solltest Du es versuchen.
Aber hier schreiben Dir bestimmt noch mehrere, die Dir evtl.
auch schulmedizinisch gute Tipps geben können.

Ich hoffe das Beste für Euch.

Juli06
 

Elmo

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Hallo,

und auch von mir herzlich Willkommen.

Hermine hat seit ca. 2 Wochen Anfälle erst alle 2 Tage dann nach dem vierten Tag und jetzt hat meine Süße fast jede Nacht einen Anfall...ich trau mich schon gar nicht mehr zu schlafen...und jedes mal aus dem Schlaf heraus...
Ja, es gibt Formen von Epilepsie, bei denen die Anfälle immer aus dem Schlaf heraus stattfinden.


Habe mir jetzt noch rat von einem Neurologen der auf Anfälle spezialisiert ist geholt..er war sehr Nett..meinte auch man solle die Stoffwechelgeschichten untersuchen lassen...
da muss ich mal ganz blöde fragen, war das ein Tier oder ein Menschenneurologe? Das habe ich grade nicht genau verstanden. Eigentlich hatte ich gedacht ein Veterinär, aber dann wärest du nun nicht mehr unsicher was die Dosis angeht.


Die hatte meine Tierärztin nicht mitgemacht...Nur auf Viruserkrankungen hat sie untersucht..Sie war auch sehr verwundert das ich mir noch ne andere Meinung geholt habe...aber hier gehts ja schließlich um mein Baby und das ist denke ich mein gutes Recht...
Also hab ich die KLeine 12 Stunden hungern lassen und bin heute nochmal zum Blutabnehmen gefahren...
Das ist gut, und ich finde es auch sehr wichtig, daß alles abgecheckt wird. Damit einfach klar ist, daß es keine behandelbare Ursache für die Anfälle gibt. Sind auch die Toxoplasmosetiter gecheckt worden?

Der Neurologe meinte wir könnten mit dem antibiotikum vorbeugend behandeln.
?? vielleicht doch ein Veterinär? Vermutet er eine Gehirnhautentzündung oder so etwas?

das schadet ihr nicht und sollten die Anfälle regelmäßig kommen sollen wir auch Lumis geben..
Wenn eine Katze in eine Anfallserie kommt, dann sollte sie nicht ausschliesslich mit Luminaletten eingestellt werden, sondern du solltest auch Valium zur Hand haben um zur Not die Serie zu unterbrechen.
Hast du das bekommen?

Nachdem sie heute Nacht wieder einen Anfall hatte und sich danach hinter dem Kleiderschrank verschanzt hat und alles angefaucht und angeknurrt hat, habe ich beschlossen gering mit Lumis anzufangen...
Phenobarbital (der Wirkstoff in den Luminaletten) ist ein Wirkstoff, der braucht erst mal eine Weile bis der Blutpegel hoch genug ist um zu wirken.
Es gibt verschiedene Methoden sich an die richtige Dosis heranzutasten, entweder von unten, oder aber von oben.

Bei einer Katze mit vielen Anfällen (und einer pro Tag gehört dazu) würde ich mich persönlich hlieber von oben herauntasten.

Sie wiegt jetzt bisschen mehr als 2 Kilo und meine Tierärztin meinte ich solle ihr 1 x tägl. 1/4 Lumi geben...denkt ihr das ist okay??
Nein, das denke ich nicht. Die niedrigste Dosierung ist angegeben mit 2-3 mg/kilo Körpergewicht alle 12 Stunden. Also, alle 12 Stunden etwa 5 mg Wirkstoff. Eine Luminalette enthält 15 mg, das heisst, sie muss mindestens alle 12 Stunden eine drittel Tablette bekommen.

Eine hohe Dosis ist angegeben mit 4-5 mg/Kilo alle 12 Stunden. Das wären für eine 2 Kilo-Katze also 8-10mg Wirkstoff alle 12 Stunden. Demnach sind das etwa 2/3 Luminaletten alle 12 Stunden.


Der Neurologe ruft mich heute nochmal zurück dann werde ich ihn auch nochmal fragen... zusätzlich das Gehirnzugängliche AB...
Ich würde mich an deiner Stelle vor allem auf das stüzten, was der Neurologe sagt. Deine Tierärztin scheint nicht sehr erfahren zu sein was Epilepsie angeht.


Der Neurologe meinte auch das die Futterumstellung eine Rolle spielen könnte...das die Leber das hochwertige Futter nicht verstoffwechseln kann..?? Sie frisst nur Petnatur, Vet-Concept und Miamor....
Wer weiss. Eine Arbeitskollegin von mir hat eine Katze, die bekommt epileptische Anfälle wenn sie Trockenfutter bekommt...
Das kann ich mir durchaus erklären.
Aber ein hochwertiges Futter sollte eigentlich einfacher zu verstoffwechseln sein als irgendein Mist. Habt ihr das Futter denn von jetzt auf gleich umgestellt oder "fachgerecht" etwas langsamer?

Ich kann gut verstehen, daß du Angst um deine Katze hast. Wenn Anfälle so plötzlich so häufig auftreten ist das auch beunruhigend. Ich vermute dann dahinter irgendwie meist einen behandelbaren Grund.
Ich hoffe, wenn er da ist wird er auch gefunden, wenn nicht:
eine Katze kann auch mit Luminaletten sehr lange leben, und normal alt werden.
Schau mal hier:
http://www.katzenepilepsie.de/Start2.htm
die Kathy von Biggi bekam schon seit Jahren Lumis (und Kaliumbromid, weil sie mit einem Medikament alleine nicht eingestellt werden konnte) als ich meinen Kater vor vier Jahren bekommen habe).
Sie ist nun 14 Jahre alt und bekommt seit 12 Jahren Lumis und es geht ihr gut.

Liebe Grüße
Andrea
 

Katzennickerle

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Hallo,

so jetzt versuch ich nochmal zu antworten...gestern Abend hab ich ewig viel geschrieben und dann war alles weg...

Sie hat die auch eigentlich immer Nachts oder in der früh wenn wir auch noch schlafen...ich schrecke dann jedes mal hoch...trau mich gar nicht mehr zu schlafen...und wenn sie den Anfall mal nicht aus dem Schlaf bekommt, dann kommt sie vorher zu uns als würde sie es spüren...

Natürlich ein Neurologe einer Tierklinik...Ich vertraue meinen Beiden Tireärzten sehr..bin schon seit 20 Jahren sort...seit meiner Kindheit..und die sind beide sehr gut...aber bei sowas möchte man sich trotzdem absichern..

Das ist gut, und ich finde es auch sehr wichtig, daß alles abgecheckt wird. Damit einfach klar ist, daß es keine behandelbare Ursache für die Anfälle gibt. Sind auch die Toxoplasmosetiter gecheckt worden?
Ja das ist alles gemacht worden das war i.O.

Mein Tierarzt hat nochmal entwurmt weil er meint, es gibt Wurmlarven die ins Gehirn gehen und dort Anfälle verursachen und er meinte man könne vorbeugen auf eine Hirnhautentzündung behandeln...mit einem Gehirnzugänglichen AB...das schadet nicht und man würde ihr erstmal die Gehirnwasserpunktion ersparen...Damit war der Neurologe auch einverstanden...

Am Dientag kommen die Ergebnisse wegen der Stoffwechselsachen...
Gestern hat sie das erst mal ein 1/4 Lumi bekommen und das AB...sie war etwas zerschlagen aber dann die ganze Nacht fit und hat gespielt und ihren Bruder geärgert...Heute Nacht und bis jetz hatte sie Gott sei Dank auch keinen Anfall....
Für den Notfall hat mir mein Tierarzt gleich von Anfang an Rectal-Tuben mit Diazepam verschrieben...
Was die Dosis betrifft wollte ich nochmal mit dem Neurologen sprechen...aber er hat leider nicht zurück gerufen...ich möchte auch nicht zuviel geben...habe angst wenn ich es dann reduziere das es wieder schlimmer würde...
Ich werde ihn auf jeden Fall Montag nochmal anrufen...Für den Fall das ich ein MRT und Gehirnwasserentnahme machen lassen möchte hat er wir einen Ratenplan angeboten..GOTT SEI DANK...Das sind mind. 700 Euro

Ich trau mich schon nicht mehr aus dem Haus...Bin Gott sei Dank noch krankgeschrieben weil ich einen Fixateur am Bein habe..1-2 Monate hab ich noch Zeit...aber ich trau mich ja kaum für 3 Std. weg zum einkaufen oder so...Was soll das werden wenn ich wieder den ganzen Tag weg bin??? Kann man die sich selbst überlassen?? Ich renne alle halbe Std. rum und schau ob alles okay ist...

Das mit dem Futter ist etwas kompliziert...wir haben die Kleine mit 5 Wochen bekommen....der Besitzer wollte sie und ihren halbbruder gleich zusammen abgeben...Sie wollten wir eigentlich erst 2-3 Wochen später holen...mit dem Alter war er auch nicht ganz ehrlich...aber aus angst das er sie dann woanders hingibt hab ich sie dann mitgenommen...Er meinte die frisst schon allein...Habe dann vorsichtshalber Aufzuchtmilch geholt...
Die Kleine hat sich verkrochen und hat weder die Milch noch das Futter angerührt und war am nächsten Tag fast tot...Ich bin sofort mit ihr wieder hingfahren 70 km von uns...aber die Mutter hat sie nicht mehr angenommen und die KLeine war inzwischen zu schwach zum trinken...sie hat nicht mal mehr geschluckt als ich es mit der Flasche probieren wollte...
DAnn bin ich zum Tierarzt...der hat ihr alles mögliche gespritzt inkl. Flüssigkeit und meinte er mach tmir keine Hoffnung mehr...sie war schon gar nicht meh richtig da...Ich habe sie dann im vollbeheizen Auto die ganjze Fahrt mit einem Handtuch gerubbelt und ihr tropfen für tropfen mit der Spritze eingeflösst...alle 10 Min. dann hat sie sich wieder gefangen...sie hat aber bis zur 9 Woche nicht selbstständig gefressen...Nur aus der Spritze einen Brei aus Hipp-Fleischgläschen-Mit Miamor und Aufzuchtmilch-GEmisch...später auch aus der SChüssel...viel Katzenmilch Hüttenkäse und Quark...sie hat sich zwar Futter aus dem Napf geholt aber nur daran genuckelt...
Dann auf einen Schlag hat sie dann gefressen wie eine Irre...Mein Tierarzt meinte ich soll den Brei und Milchprodukte weglassen wegen Durchfall...Sie hat dann nurnoch das hochwertige gefressen auch Trockenfutter mit hohem Fleischanteil...In der letzten Zeit frisst sie auch zusätzlich Hills...aber das ist ja auch nicht schlecht...

Sorry...das ich soviel erzähle und so weit aushole...denke nur das es viell. einen zusammenhang gibt..

Könnte es auch sein das sie mehr Anfälle hat weil sie jetzt innerhalb einer Woche alle Reißzähne gewechselt hat..?? Das ging bei ihr verdammt schnell...Manche haben da ja auch Fieber...

Ach man hoffe sooo sehr das es weniger wird und ganz weggeht...die arme Maus...Ich werde auf jeden Fall nichts unversucht lassen...
 

Elmo

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Hallo,

...trau mich gar nicht mehr zu schlafen...
Du musst versuchen etwas ruhiger zu werden. Selbst wenn die Kleine einen Anfall bekommt und du das nicht mitbekommen solltest, wäre das auch kein Weltuntergang. Und ich habe bemerkt, wenn man einigermassen nah dabei ist wird man bei Anfällen ohnehin wach.



Natürlich ein Neurologe einer Tierklinik...
Sorry, das war vielleicht eine blöde Frage, aber ich habe mit allen möglichen Leuten gesprochen wegen meinem Kater, auch mit einigen Menschenärzten. Von daher kam meine Frage auf. Denn die können halt immer gut erklären mir aber bezüglich der Dosierung natürlich auch nicht helfen.


Mir scheint wirklich, daß deine Tierarztcombo wirklich gut behandelt.


Für den Fall das ich ein MRT und Gehirnwasserentnahme machen lassen möchte hat er wir einen Ratenplan angeboten..GOTT SEI DANK...Das sind mind. 700 Euro
Ich persönlich glaube, daß es Sinn macht diese Ausgabe erst mal nach hinten zu stellen. Also alles in der Reihenfolge wie bisher geschehen. Alle möglichen Blutuntersuchungen, und wenn die dann nichts ergeben mit den Luminaletten beginnen. Nur, wenn ihr damit gar nicht auskommt, dann würde ich sicherheitshalber das MRT und die Gehirnwasseruntersuchung machen lassen. Denn das IST teuer, und es kommen ja eh ständig noch Kosten dazu.
Und wenn eine Katze langfristig gut auf die Lumis anschlägt, dann ist doch die Wahrscheinlichkeit, daß die Ursache für die Anfälle ein Tumor ist relativ gering.
Das sehe ich zumindest so, allerdings ist das nicht wirklich mein "Spezialgebiet", denn mein Kater hat einen anderen, sehr offensichtlichen Grund für die Anfälle hat haben wir das nie machen müssen - nicht mal ernsthaft darüber nachdenken.



Das mit dem Futter ist etwas kompliziert...
Nur aus der Spritze einen Brei aus Hipp-Fleischgläschen-Mit Miamor und Aufzuchtmilch-GEmisch...später auch aus der SChüssel...viel Katzenmilch Hüttenkäse und Quark...sie hat sich zwar Futter aus dem Napf geholt aber nur daran genuckelt...
Habt ihr denn den Hipp-Gläschen, Hüttenkäse und Quark irgendwie mit Taurin/Vitaminen angereichert? Könnte es möglich sein, daß sie Vitaminmangel (hier vor allem die B-Vitamine, oder Taurinmangel oder beides hat?).



Dann auf einen Schlag hat sie dann gefressen wie eine Irre...Mein Tierarzt meinte ich soll den Brei und Milchprodukte weglassen wegen Durchfall...Sie hat dann nurnoch das hochwertige gefressen auch Trockenfutter mit hohem Fleischanteil...In der letzten Zeit frisst sie auch zusätzlich Hills...aber das ist ja auch nicht schlecht...
Das heisst, sie futtert nun auch relativ viel Trockenfutter? Das würde ich einem Kitten lieber nicht geben, auf keinen Fall einer Katze mit Anfällen.
Wenn sie darauf besteht, dann bitte eingeweicht (in viel Wasser).


Könnte es auch sein das sie mehr Anfälle hat weil sie jetzt innerhalb einer Woche alle Reißzähne gewechselt hat..?? Das ging bei ihr verdammt schnell...Manche haben da ja auch Fieber...
Auch das ist vielleicht möglich. Oft spielen viele Dinge zusammen. Ich würde dir dazu raten (wenn du das noch nicht gemacht hast) ein Anfalltagebuch zu beginnen.
Dort sollte alles wichtige drinnenstehen, also die nächsten 1-2 Monate mal täglich aufschreiben wie es ihr geht, wie+was sie gefressen hat, wie das Wetter ist, ob Vollmond war, ob du geputzt hast, ob sie Ärger mit ihrem Bruder hatte und all sowas, was Einfluss auf Anfälle haben kann.

Wenn du dann kein System erkennst, dann würde ich nur noch Futterwechsel, Anfälle, und auf alle Fälle (vorher natürlich auch) die aktuelle Medikation festhalten.

Das ist immer sehr hilfreich.

Liebe Grüße
Andrea
 

Katzennickerle

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Du musst versuchen etwas ruhiger zu werden. Selbst wenn die Kleine einen Anfall bekommt und du das nicht mitbekommen solltest, wäre das auch kein Weltuntergang. Und ich habe bemerkt, wenn man einigermassen nah dabei ist wird man bei Anfällen ohnehin wach.
Ich werd mir mühe geben...denke halt das ich beobachten muß wie oft sie einen Anfall bekommt und möchte dann auch für sie da sein...

Momentan geht es ihr sehr gut...sie hatte seit Freitag Nacht um 1 Uhr keinen Anfall mehr...das AB und die Lumis verträgt sie gut und sie ist richtig verspielt und wieder ein kleines wildes Kätzchen...Richtig gut drauf...

Habt ihr denn den Hipp-Gläschen, Hüttenkäse und Quark irgendwie mit Taurin/Vitaminen angereichert? Könnte es möglich sein, daß sie Vitaminmangel (hier vor allem die B-Vitamine, oder Taurinmangel oder beides hat?).
Es war mit Aufzuchtmilch gemischt die war sehr gut und mit allem angreichert..darauf habe ich geachtet weil beide auch von Anfang an so nen leichten Schnupfen hatten...zusätzlich auch Junior und Vitaminpaste...

Das heisst, sie futtert nun auch relativ viel Trockenfutter? Das würde ich einem Kitten lieber nicht geben, auf keinen Fall einer Katze mit Anfällen.
Wenn sie darauf besteht, dann bitte eingeweicht (in viel Wasser).
Warum kein TroFu?? sie ist jetzt 5 Monate alt und das ist ein sehr gutes...Warum mit Wasser verdünnt?? sie trinkt trotzdem sehr sehr viel Wasser und Katzenmilch...

Weshalb bekommt Deine Katze Anfälle??

So eine art Tagebuch habe ich mir schon überlegt...habe an jedem Anfallstag nachgedacht..aber außer der Zähne gibt es keine Paralellen
Aber ich werde es alles weiter beobachten...8O
 

Elmo

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Hallo,

Momentan geht es ihr sehr gut...sie hatte seit Freitag Nacht um 1 Uhr keinen Anfall mehr...das AB und die Lumis verträgt sie gut und sie ist richtig verspielt und wieder ein kleines wildes Kätzchen...Richtig gut drauf...
Das liest sich ja sehr gut, ich freue mich für euch.

Warum kein TroFu?? sie ist jetzt 5 Monate alt und das ist ein sehr gutes...Warum mit Wasser verdünnt?? sie trinkt trotzdem sehr sehr viel Wasser und Katzenmilch...
Katzen sind von ihrem Ursprung her Wüstentiere und von daher darauf ausgelegt ihr nötiges Wasser mit der Nahrung aufzunehmen.
Natürlich trinken sie auch, grade wenn sie Trockenfutter bekommen, aber (im Gegensatz zu Hunden) nehmen sie keine adäquate Menge von Wasser auf. Katzen die Trockenfutter bekommen sind daher oft latent dehydriert.
Und, Dehydrierung kann auch zu Krampfanfällen führen.
Von selber war ich auf den Zusammenhang gar nicht gekommen, aber eine ehem. Arbeitskollegin von mir hat einen Kater, der Anfälle bekommt, wenn er Trockenfutter bekommt. Der TA hatte das Futter "verboten" und der Kater ist spontan wieder anfallfrei geworden.

Ich gebe auch meinen Katzen ohne Epilepsie kein trockenes Trockenfutter, denn ich bin der Meinung, daß dies für Katzen nicht gesund ist.

Mein Kater hat einen Wasserkopf, das heisst in seinem Gehirn hat sich (durch eine Stauung) die Hirnflüssigkeit angesammelt, und verursacht einen grossen Druck auf sein Gehirn.
In der Folge ist er behindert und hat Anfälle. Aber, auch wenn sich das nun etwas heftig liest, er hat, so sehe nicht nur ich das, durchaus Lebensqualität.

Liebe Grüße
Andrea
 

Katzennickerle

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Das klingt logisch...sonst hat sie sehr viel Milch getrunken bis der Tierarzt meinte das solle ich lassen...
Ich wollte das TroFu schon lange absetzten aber ein Perser frisst durch den Vorbesitzer nur Hills...Ich konnte ihn zwar dazu bringen Nassfutter zu fressen aber wenn er kein Hills bekommt dann schreit er das ganze Haus zusammen...über Std. und bieselt rum...reduziert hab ich es schon stark...

Kann man so einen Wasserkopf behandeln? Wie wurde das festgestellt? GEht das irgendwann weg? Hat er Kopfweh oder fühlt sich dadurch schlecht?? Wie oft bekommt er Anfälle und wie äußern sich die??
Fragen über Fragen...Tut mir leid wenn ich Dich löchere...::?
 

Elmo

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Hallo,

Das klingt logisch...sonst hat sie sehr viel Milch getrunken bis der Tierarzt meinte das solle ich lassen...
Nun, wenn das etwas ist, daß du wirklich geändert hast, das wäre zu einfach um wahr zu sein.
Wobei, ganz ehrlich, als meine Arbeitskollegin mir das damals erzählt hat, habe ich wirklich gedacht sie wollte mich veräppeln.
Ich habe noch eine andere Kollegin gefragt (die ist Tierarzthelferin und hilft der ersten oft mit den Katzen). Und sie hat mir die Geschichte bestätigt.

Ich meine, ich habe schon vorher kein Trockenfutter gefüttert, weil ich das aus anderen Gründen schlecht finde, aber das fand ich wohl sehr schräg.

Aber, auf einer Seite zum Thema Altenpflege habe ich dann dies gefunden (Alte Menschen leider auch häufig unter latenter Austrocknung):
"...Das Missverhältnis zwischen Aufnahme und Verlust von Wasser hat Auswirkungen auf das Herz (bemerkbar z. B. durch Steigerung der Herzfrequenz, Abnahme des Schlagvolumens, des Blutdrucks und der Organdurchblutung), auf die Körpertemperatur und auf die Großhirnfunktion (bemerkbar durch erhöhte Reizbarkeit, Bewusstseinstrübung, Krampfneigung)...."
http://www.medizinfo.de/geriatrie/problembereiche/austrocknung.shtml

Und seitdem erwähne ich diese Trockenfuttergeschichte immer mal wieder.

Es gibt eine Operation, in der wird ein sogenannter Shunt zwischen den Cavernen im Hirn und der Halsschlagader gesetzt, damit überflüssige Hirnflüssigkeit abgeleitet werden kann.
Über diese OP habe ich aber mit einigen Humanärzten gesprochen und alle haben mir davon abgeraten.
Von daher, solange Quari auch so einigermassen stabil bleibt werden wir das nicht opperieren lassen.

Das sieht man.


Ausserdem sind Röntgenbilder von seinem Kopf angefertigt worden und man kann sehr typische Veränderungen der Kopfhöhlen erkennen, sowie bestimmte Veränderungen am Knochen.

Nein, eigentlich ist das im Gegenteil progressiv, als wir ihn bekommen haben war er wohl knapp unter 1 Jahr alt (er ist anschliessend noch gewachsen). Ich habe nun schon von einigen Katzen gelesen, die das auch hatten, aber alle sind schon als kleine Kitten gestorben.

Ich hätte nie gedacht, daß Quari mehr als einige Monate bei uns leben würde, aber nun haben wir ihn schon seit vier Jahren :-))

Hat er Kopfweh oder fühlt sich dadurch schlecht??
Darüber hat er mit mir noch nie gesprochen.

Wie oft bekommt er Anfälle und wie äußern sich die??
Seine Anfallhäufigkeit ist sehr vom Wetter abhängig. Er kommt sehr schlecht mit Veränderungen des Luftdrucks klar, habe ich den Eindruck.
Es gibt sehr gute Zeiten, wie die letzten Wochen, da hatte er in einem Monat nicht mehr als 2 Anfälle - es gibt sehr schlechte Zeiten, da hat er an einem Tag sehr viele Anfälle. Zwischenzeitlich kommen wir eigentlich gut klar, in den zwei Jahren haben wir ihn erst zweimal gar keinen "pack an" bekommen und mussten ihn beim Arzt "entkrampfen" lassen.

Während er ganz am Anfang sogenannte "petit Mal" hatte (also nur "Spuckeschmatzen", grosse Pupillen, Augenzwinkern - hat er zwischenzeitlich "grand Mal" Anfälle, also die "klassischen" Anfälle wie man sie so kennt.

Du kannst mich gerne fragen übrigens, aber für deine Katze ist das eher nicht hilfreich nehme ich an. Ich glaube Quari ist irgendwie ein "Prototyp", was den Grund seiner Anfälle angeht.

Liebe Grüße
Andrea
 

cjh27

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Hallo,

so jetzt versuch ich nochmal zu antworten...gestern Abend hab ich ewig viel geschrieben und dann war alles weg...
hi Katzennickerle,

ich wollte euch mal HERZLICH WILLKOMMEN hier im NKF sagen! ::w ::w ::w

Noch ein Forumstip von mir: Wenn du dich einloggst findest du rechts neben den Feldern für dein Paßwort und Login ein kleines Kästchen, neben dem steht: "Eingelogged bleiben?" Wenn du da ein Häckchen stetzt kannst du dir beim schreiben viel Zeit lassen. Vermutlich wars nur das.


Ich wünsche dir und Hermine viel Glück,

christine
 

Katzennickerle

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Der arme...Mein Arbeitskollege hatten ein Kätzchen dem ging es aber total schlecht hst nur noch geschlafen und geknurrt...der hatte dann auch einen Dicken Kopf auch nach vorne gewölbt...
Ich hoffe das Dein Süßer noch ganz lange lebt und es ihm gutgeht...

Hab ihr jetzt in der letzten Zeit sowieso viel Nassfutter hingestellt und auch wieder Milch und Quark...der Neurologe meinte ich solle ihr ruhig Hüttenkäse und Quark mit etwas Honig geben...Das bekommt sie jetzt immer zu den Lumis...zum Nachschlucken...
 

Katzennickerle

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Hallo Christine....

Vielen Dank!!!

Das mit dem Einloggen hab ich jetzt auch kapiert...Bestimmt lag es daran...
 

Elmo

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Hallo,

Nö. Ein wirklich "armer" ist er ehrlich nicht. Er ist ein ziemlich schnuffiger Kerl, und ich glaube, er fühlt sich eigentlich recht wohl in seiner Haut.


...der Neurologe meinte ich solle ihr ruhig Hüttenkäse und Quark mit etwas Honig geben...
Honig würde ich persönlich weglassen. Katzen sind Katzen und keine Hunde oder Menschen. Sie können, im Gegensatz zu uns und zu Hunden ihre Insulinproduktion nicht an plötzliche Erhöhungen des Blutzuckerspiegels anpassen, sondern diese nur sehr unzureichend und langsam nachregulieren (was heisst unzureichend, es sind halt echte Fleischfresser, die brauchen das nicht zu können).
Daher laufen sie dann, wenn du plötzlich Zucker gibst, mit einem zu hohen Blutzuckerspiegel herum. Wird die Insulinproduktion dann gesteigert, können sie in eine leichte Unterzuckerung geraten, weil sie ja gar nicht ständig so viel Zucker bekommen.

Viele Kohlenhydrate (also auch Zucker, allerdings Ein-Mehrfachzucker) im Katzenfutter sind anscheinend dafür verantwortlich, daß es zwischenzeitlich sehr viele Katzen mit Diabetes gibt.

Liebe Grüße
Andrea
 

Katzennickerle

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Seh ich eigentlich genauso und achte auch immer darauf Futter ohne ZUcker zu kaufen...

Aber viell. dachte er sie hat eine Unterzuckerung...aber durch was entsteht sowas?
 

Elmo

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Hallo,

Aber viell. dachte er sie hat eine Unterzuckerung...aber durch was entsteht sowas?
Epileptiker können durch die grossen Anstrengungen während eines Anfalls durchaus unterzuckert sein, daher gibt es für Hunde mit Epi den Ratschlag, nach einem Anfall beispielsweise Reiscracker mit Honig drauf zu füttern.

Vergessen wird dabei (wie so oft) daß Katzen eben keine Hunde sind und sie im Normalfall daher ihren Glucosebedarf NICHT über direkt aufgenommenen Zucker regeln sondern über die Umwandlung aus Proteinen.
Von daher finde ich es bei einer Katze sinnvoller, ihr nach dem Anfall eine zusätzliche hochwertige Mahlzeit anzubieten als Honigbrote ;-).

Liebe Grüße
Andrea
 
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