Alternative Behandlung bei Allergiekatze?

Diskutiere Alternative Behandlung bei Allergiekatze? im Darmparasiten - Giardien Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo Foris, ich lese mich schon seit einigen Tagen durch die Giardienthreads und finde das auch sehr hilfreich. Jetzt wollte ich aber doch einen...
Lio

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Hallo Foris,
ich lese mich schon seit einigen Tagen durch die Giardienthreads und finde das auch sehr hilfreich.
Jetzt wollte ich aber doch einen eigenen Thread aufmachen, denn ich habe die Erschwernis, dass Lian eine Allergiekatze ist (reagiert auf Zecken und Hausstaub).

Lian ist ein Kater unbekannten Alters ohne Zähne, den ich vor wenigen Wochen aus dem örtlichen Tierheim adoptiert habe. ER hat sich höchstwahrscheinlich bei Jeannie, meiner Erstkatze angesteckt.
Das ist er übrigens (s. Foto, da er Angst vor dem Klicken der Kamera hat, schlafend).

Nach positiven Schnelltest fing ich die Behandlung nach Anleitung der TÄ an mit Panacur, 9 Einheiten, 5 Tage, eine Woche
Pause, nochmal 5 Tage mit halber Dosis. Jeannie wurde mitbehandelt, von Anfang an mit 4 Einheiten. Bei ihr schien die Behandlung besser zu greifen, aber auch sie scheint, nach dem, was sie momentan aus ihrem süßen Hinterteil ausdünstet, wieder/noch infiziert.

Auf Panacur bekam Lian erst richtig Durchfall (vorher breiig, dann wässrig) und üble Bähungen, der Geruch wurde zwischenzeitlich besser. Dann schienen die Giardien wieder Oberhand zu gewinnen und ich bin etwas ratlos.

Die TÄ und ich sind uns einig, dass wir momentan nicht standardisiert weiterbehandeln (ursprünglich hatte sie einen dritten Zyklus mit Panacur vorgeschlagen). Metro lehnt sie ohnehin ab.

Mein Plan ist jetzt, einerseits das Immunsystem und die Darmschleimhaut aufzubauen, andererseits die Giardien "alternativ" zu behandeln, falls dies möglich ist.

Ich überlege, ob ich ihn barfen soll, das hat aber auch seine Tücken. Hat damit jemand Erfahrung /Erfolg?

Er bekommt sein wenigen Tagen Animonda integra protect sensitiv Huhn pur (Durchfallfutter traue ich mich nicht), geplant ist als zweite Mahlzeit Tartare, da er das gerne frisst und gut vertragen hat. Wenn er draußen eine Maus erwischt, frisst er die auch.

Dazu Kokosöl (wobei ich die Dosierung schwierig finde) und einmal täglich eine Tablette mit B-Vitaminen (nicht auf Hefebasis). Öl und Tablette bekommt er mit einem Stängelchen (Nachteil: Konservierungsstoffe). Einen Teil der Stängelchen tauche ich auch in Vitamin C- Wasser. Trockenfutter (obwohl Getreidefrei von Leonardo) habe ich abgesetzt, sehr zu seinem Leidwesen.

Die Tierärztin hat noch Flohsamen vorgeschlagen. Aber da traue ich mich im Moment noch nicht ran. Hat damit jemand Erfahrung? Auch mit Mitteln zur Darmstabilisierung bin ich noch ziemlich blank. Von der TÄ habe ich Intestinum-Liquid bekommen und auch gegeben, aber nachdem ich nachgelesen hatte, dass dieses Milchsäurebakterium Histaminbildend ist, habe ich es bei Lian abgesetzt (Jeannie kriegt es weiter).

Ach ja, und Kotprofil wurde gemacht. Er hat wirklich "nur" Giardien, zumindest zum Zeitpunkt der Testung.

Ich hoffe, ich kriege etwas Feedback, da ich doch ziemlich hilflos bin.

Bea
 

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27.10.2017
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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
vilma

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Hmm, Bea, ich werde gerade nicht ganz schlau aus allem - weißt du denn, auf was Lian allergisch reagiert? Ich meine, ist da irgendwas gesichert? Das mit dem Hausstaub und den Zecken weißt du aus persönlicher Erfahrung oder über einen Test?

Ich finde es schwierig bzw nicht richtig zielführend, Maßnahmen zu ergreifen, wenn man nichts Genaues weiß, außer, dass er Panacur nicht verträgt.

Kokosöl und Vitamin C-Wasser, da sträuben sich mir leicht die Nackenhaare... :lol: Ist nicht böse gemeint, vllt bin ich nur unwissend und kenne den Nutzen davon bei Katzen nicht.

Ich will an der Stelle zumindest noch mal eingeworfen haben, dass Metro darmmodulierend wirkt UND Giardienmittel ist... ich weiß, deiner TÄ und dir ist Metro ein Gräuel, aber sollte Lian es besser vertragen als Panacur... Nun ja, ich würde es wahrscheinlich einsetzen, aber das ist nur meine Meinung.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass alternative Behandlungsmethoden Giardien eliminieren, da bin ich ehrlich.
 
Julchen94

Julchen94

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Das glaubr ich auch nicht , und ich würde wie von Lina vorgeschlagen, auch auf Metro gehen.
 
Lio

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Hmm, Bea, ich werde gerade nicht ganz schlau aus allem - weißt du denn, auf was Lian allergisch reagiert? Ich meine, ist da irgendwas gesichert? Das mit dem Hausstaub und den Zecken weißt du aus persönlicher Erfahrung oder über einen Test?
Wie willst du das testen? Auf die Zecke hat die Wunde genässt und die Haare sind ausgefallen (kreisrunde Stelle, ist wohl klassisch). Den Knubbel von der Einstichstelle hat er immer noch, die Haare wachsen langsam nach. Jeannie bringt im Jahr ich weiß nicht wie viele Zecken nach Hause. Sie hatte noch NIE irgendeine Reaktion. Ich zieh die Zecken raus und gut ist.

Die Allergiker sind leicht zu erkennen: Sie kratzen sich am laufenden Band, sie putzen sich hektisch, sie husten, wenn sie auf dem Bett geschlafen haben. Ich hab das mit Mäuschen hinlänglich beobachten können. Und: Sie sind viel empfindlicher gegen Eingriffe in den Stoffwechsel, zumindest die, die ich hatte und das sind mit Lian drei.

Ich finde es schwierig bzw nicht richtig zielführend, Maßnahmen zu ergreifen, wenn man nichts Genaues weiß, außer, dass er Panacur nicht verträgt.
Nicht mal das weiß ich genau. Sein Durchfall wurde schlimmer, er wurde kurz appetitlos und hat Magensäure erbrochen. Ich weiß nicht, was hätte passieren sollen. Dass der Durchfall weggeht?

Kokosöl und Vitamin C-Wasser, da sträuben sich mir leicht die Nackenhaare... :lol: Ist nicht böse gemeint, vllt bin ich nur unwissend und kenne den Nutzen davon bei Katzen nicht.
Der Plan ist, die Darmflora wieder aufzubauen und das Immunsystem zu stärken. Dabei muss ich einige Sachen beachten. Kohlehydrate in jeder Form nähren die Giardien, heißt es. Hefe bei Allergikern? Eher nicht. Möchte ich nicht gerade jetzt ausprobieren. Histaminbildende Milchsäuren? Ebenfalls lieber nicht. Er hat das Intestinum Liquid mindestens eine Woche bekommen und es wurde keinen Deut besser. So bin ich ja nur draufgekommen, denn eigentlich wollte ich wissen, ob ich die Dosis erhöhen kann. Da wird es dann schon eng. Das Dr. Wolz Darmflora plus select (vielen Dank für den Hinweis), könnte eine Hilfe sein, ich werde es auf jeden Fall bestellen.

Kokosöl wurde mir von meinem Tierladen ans Herz gelegt und ich hab darüber hier im NKF einiges in alten Threads gelesen. Der Eigentümer meines Tierladens wendet das bei seinen eigenen Tieren an, zur Prophylaxe. Er hat vier Katzen und zwei Hunde. Und verkaufen wollte er mir nichts, er hat mir nicht mal gesagt, dass er das Bioöl führt. Ich hab dann eine Minimenge für 2 Euro gesehen und von mir aus mitgenommen (kein Vetprodukt), notfalls hätte ich es selbst nehmen können. Es gibt wohl mehrere Theorien über seine Wirkungsweise, es enthält Säuren (Linolsäure?), die, wenn ich das richtig verstanden habe, die Giardien nicht mögen, auch soll das Einnisten in die Darmwände erschwert werden. Das Vitamin C soll Lian vor Erkältungen schützen, für den Fall, dass er nicht so viel Vitamin C bilden kann, wie benötigt. Er geht gerne raus, vor allem nachts und hat super wenig Fell.

Ich will an der Stelle zumindest noch mal eingeworfen haben, dass Metro darmmodulierend wirkt UND Giardienmittel ist... ich weiß, deiner TÄ und dir ist Metro ein Gräuel, aber sollte Lian es besser vertragen als Panacur... Nun ja, ich würde es wahrscheinlich einsetzen, aber das ist nur meine Meinung.
Metro greift in die DNA ein (Strangbrüche) und verlangsamt so die Vermehrung der Giardien. Die Defekte in der DNA des Wirts wirst du nicht unmittelbar mitkriegen. Ist der Immunstatus ausreichend, was nicht anzunehmen ist, wenn die Giardien Symptome machen, kann der Körper es vermutlich kompensieren. Wenn nicht, triggerst du die Entartung der Zellen. Ob du Spätfolgen riskierst, weiß ich nicht, aber vor Eingriffen in die DNA habe ich schon Respekt. Ich habe meine TÄ noch nicht gefragt, aber ich schätze sie hat so die ein oder andere Erfahrung. Sie hat von sich aus gesagt, dass sie es möglichst nicht einsetzen möchte. Und da Lian nicht todkrank ist, muss man es momentan nicht auf die Spitze treiben. Meine Hoffnung wäre, sein Immunsystem soweit herzustellen, dass der Körper besser damit fertig wird und der Durchfall aufhört. Dann sehen wir weiter.

Jeannie lebt seit ich weiß nicht wie vielen Jahren damit. Sie ist normalgewichtig, aktiv, ihr Fell ist wie Seide...Sie hat eine Sch...Verdaung, aber das war es auch schon. Ehrlich gesagt, ist, dass Lian sich bei ihr angesteckt hat, auch nur ein logischer Schluss. Ich konnte bis heute keine aktuelle Kotprobe von ihr nehmen...Und die damaligen waren nicht eindeutig. Ich bin aber ziemlich sicher, dass sie Träger ist, alles andere macht keinen Sinn.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass alternative Behandlungsmethoden Giardien eliminieren, da bin ich ehrlich.
Ich werde einem Tier unbekannten Alters mit einem sichtlich nicht wirklich guten Immunstatus nichts geben, was auf Zellebene eingreift. Auch wenn das für mich jetzt die bequemere Lösung wäre. Ich bin nie ein Gegner von Antibiotika gewesen, aber wir sind auch sehr verwöhnt. Wir sind gewöhnt alles mit Antibiotika zu bekämpfen und eine schnelle und bequeme Symptomfreiheit zu erzielen. Irgendwo im Forum hab ich auch gelesen, dass Synulox gegen den Durchfall eingesetzt wurde. Mit Erfolg- solange das AB gegeben wurde. Danach war alles schlimmer als zuvor. Ich würde mir wünschen, es gäbe eine ungefährliche schulmedizinische Möglichkeit, die Viecher relativ schnell loszuwerden. Aber wer stellt dann noch einen Zusammenhang her, zwischen einer Krebserkrankung und einer ehemaligen Giardienbehandlung?

Ich werde meine Tierärztin bei Gelegenheit noch mal fragen, was sie für Erfahrungen mit Metro gemacht hat. Aber ich kann nur wiederholen: Mir hat sie eindeutig abgeraten. Sie wird wissen warum.

Bea
 
Lio

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Rote Liste

Ich wollte noch was nachreichen zu Metronidazol aus meiner roten Liste (ist allerdings von 2013, die aktuelle hab ich nicht daheim). Ich zitiere mal unter Punkt Toxizität:

"Cave: Die Behandlung darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten. Diese Frist darf nur in Einzelfällen bei besonders strenger Indikationsstellung überschritten werden. Behandlung möglichst selten wiederholen (Schädigung menschlicher Keimzellen nicht auszuschließen u. Zunahme bestimmter Tumoren im Tierversuch".

Wie gesagt, ist von 2013, ob in der aktuellen was anderes drinsteht, weiß ich nicht.

Bea
 
Lio

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Hab jetzt das Dr. Wolz Darmflora bestellt und die erste Dosis abends auch schon verabreicht (halbe Kapsel).
Unter konsequenter Fütterung von Tartar (eine Mahlzeit) und dem sensitiv Futter von Animonda Huhn hielt er die letzten Tage trotz Durchfalls über Nacht gut durch, entleerte seinen Darm pünktlich morgens zwischen sechs und halb sieben. Tagsüber benutzt der das Klo nicht, ich denke aber, dass er sich draußen löst. Ich gehe von zweimal in 24 Stunden aus.

Nach Gabe von der halben Kapsel ging es heute nach um 2 Uhr los und noch mal um sechs. Zweiter Klogang schien mir dann allerdings etwas anders.

Was mir auffällt ist, dass der typische "Dünndarm-Geruch" fehlt, so dass ich nicht sicher bin, ob das Giardienproblem überhaupt im Vordergrund ist.

Da meine Info vom Hersteller war, dass die B-Vitamine nicht auf Hefebasis sind, war ich unbefangen, jetzt habe ich mir die Kapsel mal näher angeschaut und auch ein bisschen von dem Pülverchen probiert, und hatte schon sehr den Verdacht, dass der Trägerstoff Hefe ist. Ich finde es auch nicht gut, muss ich sagen, dass der Hersteller den Trägerstoff nicht deklariert.

Ich bin weiter am Suchen nach einem Probiotikum, das nur auf Basis von Darmbakterien ist, ähnlich wie das Intestinum, aber werde nicht fündig. Es gibt ja eine Menge auf dem Markt und Bene-bac und Co sind sicher super Mittel, aber sollte der Giardienbefall noch bestehen, möchte ich ihn nicht befeuern.

Ist schon ziemlich demoralisierend. Zwar zeigt Lian nach wie vor kein schlechtes Allgemeinbefinden und frisst wie ein Scheunendrescher (vermutlich bleibt nicht genug hängen), aber ich möchte ihm durch dauerhaften Durchfall auch keine Futtermittelallergie oder ähnliches anhängen. Von daher wäre ich schon erleichtert, wenn wir den Durchfall mal langsam in den Griff kriegen würden.

Bea
 
vilma

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Hi Bea,

ich mache mir seit ein paar Tagen Gedanken, war aber zu faul zum Schreiben... jetzt will ich aber doch mal.

Ich habe da eine Theorie. Nehmen wir mal an, Lian hat die Giardien schon viel länger und nicht von Jeannie. Soweit ich weiß, muss der Befall nicht sofort offensichtlich sein, sondern der Durchfall kann in Schüben erfolgen (als Auslöser käme Umzugsstress in Frage?!). Sollte er die Giardien schon länger haben, ist unter Umständen der Darm mehr oder minder schwer geschädigt und das Panacur löste deshalb eine Verschlimmerung aus. Ein seit längerem geschädigter Darm bedeutet auch ein schwächeres Immunsystem = Erklärung für die allergischen bzw. empfindlichen Reaktionen von Lian auf zB Zecken.

Macht das Sinn?!

Wäre es eine Option, mal tiefer zu graben? Den Darm mal schallen zu lassen, um überhaupt zu sehen, wie es dort aussieht? Und noch mal per Kotprobe den Status prüfen zu lassen, ob derzeit noch Giardien da sind?
Das Doofe ist, ich kenne auch kein mildes Mittel zur Bekämpfung der Giardien. Selbst mit den Hämmern wie Panacur/Metro ist es ja oft schwer, sie loszuwerden. Vllt kannst du mal nach einem Internisten oder Gastroenterologen in eurer Ecke schauen, der euch helfen kann, weiterzukommen?

P.S. Vergessen: Evtl sollte man auch die BSD in weitere Untersuchungen einbeziehen, so viele Katzen haben heute Probleme damit. Ich befürchte, dass jede Art der Darmsanierung zum Scheitern verurteilt ist, so lange die genauen Ursachen vielleicht noch nicht aufgedeckt wurden... du hast ja auch geschrieben, du bist dir nicht sicher, ob Giardien wirklich das Hauptproblem sind.
 
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Lio

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Hi Bea,

ich mache mir seit ein paar Tagen Gedanken, war aber zu faul zum Schreiben... jetzt will ich aber doch mal.

Ich habe da eine Theorie. Nehmen wir mal an, Lian hat die Giardien schon viel länger und nicht von Jeannie. Soweit ich weiß, muss der Befall nicht sofort offensichtlich sein, sondern der Durchfall kann in Schüben erfolgen (als Auslöser käme Umzugsstress in Frage?!). Sollte er die Giardien schon länger haben, ist unter Umständen der Darm mehr oder minder schwer geschädigt und das Panacur löste deshalb eine Verschlimmerung aus. Ein seit längerem geschädigter Darm bedeutet auch ein schwächeres Immunsystem = Erklärung für die allergischen bzw. empfindlichen Reaktionen von Lian auf zB Zecken.

Macht das Sinn?!
Allerdings. Macht Sinn.
Umzugsstress hatte er (und Stress mit Jeannie nach wie vor). Was mich aber stutzig macht, ist, dass der erste Kot, den er abgesetzt hat noch normal war und erst der zweite weich. Auch hat man mir im Tierheim gesagt, dass Lian nie Probleme mit der Verdauung hatte und dort war er immerhin fast sechs Monate. Allerdings hat man mir dort auch gesagt, dass die TÄ ihm alle Zähne gezogen hat und das stimmte nicht. Sie selbst hat mir versichert, dass Lian schon zahnlos ins Tierheim kam, ich hatte sie extra noch mal angerufen und sie hatte extra noch mal in ihren Befunden nachgesehen.

Wäre es eine Option, mal tiefer zu graben? Den Darm mal schallen zu lassen, um überhaupt zu sehen, wie es dort aussieht? Und noch mal per Kotprobe den Status prüfen zu lassen, ob derzeit noch Giardien da sind?
Das Doofe ist, ich kenne auch kein mildes Mittel zur Bekämpfung der Giardien. Selbst mit den Hämmern wie Panacur/Metro ist es ja oft schwer, sie loszuwerden. Vllt kannst du mal nach einem Internisten oder Gastroenterologen in eurer Ecke schauen, der euch helfen kann, weiterzukommen?

P.S. Vergessen: Evtl sollte man auch die BSD in weitere Untersuchungen einbeziehen, so viele Katzen haben heute Probleme damit. Ich befürchte, dass jede Art der Darmsanierung zum Scheitern verurteilt ist, so lange die genauen Ursachen vielleicht noch nicht aufgedeckt wurden... du hast ja auch geschrieben, du bist dir nicht sicher, ob Giardien wirklich das Hauptproblem sind.
Das ist eine gute Anregung. Blutbild haben wir gemacht, BSD war o.k., die anderen Blutwerte soweit auch lt. Tierärztin, Befunde in die Hand gekriegt habe ich keine. Kotprofil auch, außer Giardien hat er nichts.

Von einer weiteren Überprüfung der Giardien hat die TÄ zunächst abgeraten, da der Test nicht zwischen lebenden und toten Giardien unterscheidet, es gibt wohl aber doch eine etwas aufwändigere und teurere Untersuchung, die könnte ich durchführen lassen. Ob der Zeitpunkt der Richtige ist, weiß ich nicht, der Infektionsdruck ist nach wie vor recht hoch, vor allem habe ich etwas Angst vor der Gewissheit, was dann? Wenn wieder ein positives Ergebnis vorliegt, was nicht unwahrscheinlich ist, will ich ihm nach wie vor kein Metro geben. Meine Hoffnung war ja irgendwie, den Durchfall trotz der Giardien etwas einzudämmen, so richtig hat er ja zur Darmsanierung noch nichts bekommen, aber vielleicht gebe ich auch zu früh auf, oder sehe es zu eng, da die positiven Aspekte die vielleicht minimale "Nährung" der Giardien überwiegt bei Produkten wie Bene Bac u.ä.::? DAs muss mir wirklich ein Spezialist sagen.

Ultraschall, hm. Interessanterweise habe ich Jeannie in diesem Frühjahr (da war sie schon 3 Jahre bei uns) schallen lassen, weil ich immer dachte, Straßenkatze, die hat den ruinierten Darm schon in die Wiege mitbekommen, da kann man so quasi eh nicht viel machen und soweit geht's ihr ja gut.

Und da hat man im Ultraschall gar nichts gesehen. Von daher muss ich gut abwägen, ob ich Lian den TA Stress antue, er ist jetzt auch nicht gerade der Coolste, er hat auch richtig Angst beim TA und ist auch so durchaus schreckhaft. Heute wollte ich ihn mal wieder wiegen, ging ganz schlecht, aber wenn es kein Messfehler ist, hat er 300 Gramm abgenommen seit Anfang Oktober und wiegt jetzt 4700 Gramm. DAs muss aber nicht nur am Durchfall liegen, das kann auch mit der vermehren Bewegung zu tun haben und der Futterumstellung (z.B. kein Trofu mehr).

Aber vielleicht sollte ich wirklich bald einen Spezialisten hinzuziehen, wüsste allerdings im Moment nicht so recht, wen.

Bea
 
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