Aggressiv durch frühe Trennung?

Diskutiere Aggressiv durch frühe Trennung? im Katzen-Erziehung Forum im Bereich Katzen allgemein; Mäuschen wurde ja schon mit ca einer woche ausgesetzt. Nun ist mit bei ihr immer häufiger aufgefallen das sie aggressiv wird sie springt einen an...

Lusi

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Mäuschen wurde ja schon mit ca einer woche ausgesetzt. Nun ist mit bei ihr immer häufiger aufgefallen das sie aggressiv wird sie springt einen an und beist in den Fuß (sehr unangenehm), kratzt häufig und springt auf
die hand und beist in sie.
Hören tut sie gar nicht sie weiß ganz genau das sie nicht auf den tisch darf am freitag komm ich heim, eine umgekippte tasse der tisch patsch nass gestern bei meinen eltern ist eine tasse zu bruch gegangen.
Auserdem nuckelt sie immer an ihrer pfote (soll ich ihr das verbieten oder ist das nicht schlimm?).
Erziehen ist bei ihr ganz schwierig ihr ist es egal! Das einige was nutzt ist mit wasser bespritzen aber den sprüher hab ich leider auch nicht immer bereit.
Wenn besuch kommt wird es peinlich sie spring an kratz an den beinen macht schnürsenkel auf!
Sie findet immer was zum anstellen.

Habt ihr tipps?
 
29.12.2002
#1

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Gast

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Kathy

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Lusi, es ist einfach so, daß die Kleine keine Geschwister hat, mit denen sie diese Spiele spielen würde und keine Mama, die sie dementsprechend erzieht. Die Kampf-und Kratzspiele mußt du mit passendem Spielzeug in den Griff bekommen. Um sie katzengerecht zu erziehen, hilft manchmal ein konsquentes Nein oder auch ein kleiner Stüber mit dem Finger (wie ein Tatzenhieb von der Mama). Vielleicht hilft ja auch ein kleines Stofftier, daß du an einem langen Gummiband befestigst um es zu bewegen? Damit kann sie dann raufen!
 

Anonymous

Gast
Hallo Karin,

ich hatte dir ja schon auf einen Beitrag von dir geschrieben, dass bei einem kitten, das zu früh von der Mama wegkam, die Erziehung sehr wichtig ist. Mein Wölkchen kam ja auch zu früh weg, und war ein echtes Problemkitten.
Bei kitten die normal lange bei der Mutter verbleiben können, beginnt die Katzenmama in der 4./5. Woche mit einer Erziehung. Vorher dürfen die kitten saugen wann sie wollen und rumtollen wann und wie sie mit der Mama wollen. Ab der 4./5.Woche fängt die Mutter aber immer öfter an, ihre Zitzen zu verweigern. Die kitten dürfen zwar weiterhin saugen, aber eben nicht mehr immer wann sie wollen, manchmal wird es ihnen verwehrt. Außerdem fängt sie ab dieser zeit auch an, ihre kitten ab und an zur Raison zu bringen, d.h. wenn die kitten es mit ihr beim spielen zu wild treiben, dann gibt es unweigerlich einen Tatzenhieb, was für Menschen manchmal sogar grausam wirken kann. Die kitten bekommen aber dadurch eine Frustrationstoleranz, d.h. durch diese Abweisungen durch die Mutter lernen sie Grenzen kennen und zu ertragen, das sie nicht immer alles so bekommen können, wie sie wollen. Das ist für das spätere Leben einer Katze wichtig.
Wenn ein kitten nun zu früh von der Mutter weg kam und diese Erziehung durch die Mutter nicht mitbekommen hat, dann kann es dem kitten sehr schwer fallen, zu ertragen, das nicht alles nach seinem Köpfchen läuft, das kitten kann mit Frustration dann schlecht umgehen und Grenzen nicht erkennen, weshalb diese kitten oft auch sehr hyperaktiv sind.
Die Erziehung der Katzenmama muss nun der Mensch nachahmen, wenn er nicht später einen kleinen Tyrannen haben will. Je älter das kitten schon ist, desto schwieriger wird es natürlich. Tja, über diese Erziehung könnte ich jetzt Romane schreiben, ich hatte bei meinem Wölkchen auch echt zu tun, hab es aber hinbekommen, ihr Verhalten hat sich sehr gebessert.
Ganz wichtig ist Konsequenz. Wenn du einmal etwas spezielles verbietest dann auch immer wieder. Wenn deine Katze nach etwas bettelt, musst du ihr auch ab und an etwas ganz bewusst verweigern, auch wenns noch so schwer fällt. Wenn sie beißt oder kratzt, ganz eindeutig zeigen das du das nicht willst, mit einem Fingerstüber der den Tatzenhieb nachahmt, vorher zur Warnung den Finger vors Gesicht halten. Neben dem "Pfotenhieb" kannst du auch das Fauchen imitieren, indem du ihr ins Gesicht pustest (leicht). Und wenns ganz arg wird und sie überhaupt nicht hören will, geht auch anknurren. Es kann eine weile dauern, bis sie unerwünschtes Verhalten lässt, deshalb musst du wahnsinnig viel Geduld haben, aber immer und immer wieder das verbotene Verhalten so bestrafen. Anschreien oder gar einen Klapps geben würde ich niemals machen, weil das das Vertrauen in dir erschüttern kann (ich weiß, das man bei einem frechen kitten manchmal die Nerven verlieren kann).
Lass ihr auf keinen Fall alles durchgehen, sondern zeig ihr immer wieder, was sie nicht tun darf.

Gut wäre vielleicht auch ein zweites Kitten im gleichen Alter. Wenn beide miteinander raufen, zeigen sie sich gegenseitig auch Grenzen auf, außerdem lernen Katzen sehr durch abkucken, sie könnte also vom zweiten kitten evt. eine Menge lernen. Mein zweiter Kater hat mir bei der Erziehung von Wölkchen ganz schön geholfen, denn er war nicht so zimperlich wie ich. Wenn Wölkchen es zu weit getrieben hat, dann hat er ihr einfach einen saftigen Pfotenhieb gegeben und ihr gezeigt was Sache ist.
Achja und wenn sie beim spielen die Krallen ausfährt, dann einfach immer und immer wieder die Pfoten mit der Hand umschließen beim spielen. Das hat zur Folge, das sie die Krallen nicht ausfahren kann, und sich daran gewöhnt und sie beim spielen fortan drinnen lässt. Das hat bei mir bisher immer geklappt.
Mein Wölkchen ist inzwischen fabelhaft erzogen, ich war auch bei einer Heilpraktikerin (die auch Tierpsychologisch arbeitet) und habe sie mit Bachblüten behandelt. Vielleicht suchst du auch mal nach einer Heilpraktikerin.

P.S. An der Pfote kann sie ruhig nuckeln, das ist überhaupt nicht schlimm.
 

Lusi

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oh man vielen vielen dank für die tollen tips wie funktioniert das mit den bachblüten kannst du da hilfreiche tips geben
Das mit dem anblasen scheint sie echt zu kappieren
 

Anonymous

Gast
Mit den Bachblüten lässt du dir am besten von einer Tierheilpraktikerin helfen, oder von einer Tierärztin, die auch homoöpathisch arbeitet. Es gibt auch so Tierärzte, die mit Bachblüten arbeiten (jedenfalls in Berlin). Ob du solche Ärzte bei dir in der Gegend findest, weiß ich nicht.
Wenn du Bachblüten ohne ärztliche Hilfe anwenden willst, brauchst du auch eine Apotheke, die Bachblüten verkauft, und dir eine Mischung zurechtmacht. Dann musst du aber selbst deine Katze analysieren und die richtige Mischung aussuchen, und natürlich dazu genügend Infos über Bachblüten haben, da gibt es viele Bücher und auch im Internet Informationen.
Du kannst auch mal hier im Forum schmökern, in den Rubriken Katzenverhalten, Erziehung und Katzenduo gibt es eine Menge Beiträge mit Bachblüten, benutz mal die Suchfunktion (oben im Kopf ist ein Button mit Suchen).
 

Lusi

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ok werde mich da mal auf die suche machen danke euch
Liebe grüße Karin mit mäuschen
 
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