Aggressionen therapieren?

Diskutiere Aggressionen therapieren? im Katzen-Erziehung Forum im Bereich Katzen allgemein; Zunächst an ACFL , herzlich willkommen hier im Forum ::w Wie es der Thread-Ersteller bereits selbst erkannt und eschrieben hat, sehe ich die...
Pat

Pat

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Zunächst an [U]ACFL[/U] , herzlich willkommen hier im Forum ::w

Wie es der Thread-Ersteller bereits selbst erkannt und eschrieben hat, sehe ich die Ursache des "aggressiven" Verhalten des Katers auch in der Tatsache, das er ohne Katzenmutter, oder andere kätzische Gesellschaft einfach nicht sozialisiert wurde und daher sein Verhalten nicht dem "normalen" Verhalten einer Katze entspricht.

Das jetzt nach 5 Jahren noch auszugleichen, wird nicht einfach werden und daher ist der Ratschlag von [U]_Hannibal[/U] …….

Ich würde euch eine gute Tiertherapeutin empfehlen, die euch zeigen kann, wie man ihn am besten umerzieht ohne dass jemandem was passiert. Das würde ich euch wirklich ans Herz legen, denn das Verhalten wird mit sicherheit nicht besser.
durchaus eine Chance sein, um dadurch vielleicht ein Konzept zu finden, wie man einiges im Verhalten noch ausgleichen kann.

Es ist schließlich egal, wie genau diese Verhaltensauffälligkeiten entstanden
sind ….. und da glaube ich auch weniger an ein Angstverhalten ….. oder ob es reines verwöhnen war...….. , sondern mehr an ein nie erlerntes Sozialverhalten das versucht werden sollte, es ihm jetzt noch beizubringen, jedenfalls so weit es möglich ist.
Und genau dabei kann eine gute Tiertherapeutin sehr hilfreich sein, denn alleine ohne darin Erfahrungen zu haben, wird man es kaum schaffen.

Wenn dein Kater selbst auch so viele Blessuren und Wunden dabei bekommt, dann wäre es doch zunächst eine Maßnahme, das du ihn erstmal den Freigang nimmst und er mal eine Zeitlang im Haus seine Verletzungen auskuriert ….. die kalte Jahreszeit kann dabei vielleicht im Moment hilfreich sein, das er dann nicht gleich amok läuft.

Gleichzeitig würde ich versuchen, ihm "Zylkene 75" zu geben, hier ein Link, wo du mehr dazu erfahren kannst ……..https://www.drhoelter.de/vetoquinol-zylkene-hund-katze-nahrungsergaenzung-angst-stress.html …….
egal ob er nun aus Angst, aus Stress, oder fehlendem Sozialverhalten sich so angreifend verhält, dieses Nahrungsergänzungsmittel kann dabei für ihn hilfreich sein, das er von seinem "fehlgeleiteten Verhalten" runter kommt und ihr dann den ersten Schritt schafft, um ihm von seinen Angriffen ab zuhalten, durch die Wirkung der Kapseln zu seiner innere Ausgeglichenheit.

Wenn du hier im Forum oben rechts auf Suche anklickst und Zylkene eingibst, dann findest du viele Beiträge, wo es auf den verschiedensten Gebieten geholfen hat.

Dabei wäre es vermutlich einfacher, wenn er mal nicht raus kann und mit seinen "Feinden" konfrontiert wird.
Durch eine zusätzliche Unterstützung eines/r Tiertherapeuten habt ihr eine gute chance.

Ich würde es auf jeden Fall so probieren, denn er verhält sich ja nicht nur draußen so, sondern auch gegenüber deiner Frau gibt es solche Ansätze.

Bitte berichte doch weiter, was ihr unternehmen werdet und wie es sich weiter entwickelt.

….. übrigens, vielleicht kann dir ja auch jemand hier aus dem Forum einen guten Therapeuten nennen, denn leider gibt es auch dabei "nicht so gute" Therapeuten.

LG Waltraud
 
Nula

Nula

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unter Dauerstress verängstigten Kater, dem geholfen werden kann, wenn er die richtigen Medikamente bekommt.
ich finde es krass da direkt zu sagen das dem kater geholfen werden kann wenn er die richtigen medikamente bekommt.
das hört sich fast nach pille rein und gut an.
wäre wirklich toll wenn es sowas gibt.
gibt es aber nicht.




strafen und grenzen sind zwei ganz verschiedene paar schuhe und sollten nicht miteinander verwechselt werden.


das der kater eine "störrung" hat, bedingt durch die handaufzucht, das kann ich mir auch gut vorstellen.
aber nach angst liest es sich für mich nicht, auch nicht nach schmerzen, denn der kater geht ja geziehlt zu fremden katzenklappen um zu lauern.
das der husky angst vor dem kater hat, das ist wirklich krass, aber wir wissen gar nix über diesn hund, vielleicht ist er ja allgemein ein ängstliches tier?
einen tierarzt würde ich aber auch kontaktieren oder auch einen tierpsychologen.
denn was passieren muss hier auf jeden fall.

was den kater denke ich auf keinem fall weiter hilft ist ihm wegen seinem schweren start ins leben zu hedauern und zu betüddeln.


Er hat ja nicht von der Katzenfamilie gelernt draußen zurecht zu kommen. Und weil er sich draußen nicht zurecht findet, endet es in Prügelei.
hier will ich dir mal ganz doll wiedersprechen.
kitten lernen in der regel nicht von ihrer mutter oder den wurfgeschwistern draußen klar zu kommen.
das sollten jungkatzen, wenn sie kastriert sind in ihrem zuhause lernen.
kitten haben draußen nix zu suchen.


@ACFL vielleicht kennst du den link hier ja noch nicht?

Handaufzuchten ticken anders… - Katzen Magazin
 
xioni

xioni

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...... Ich habe ihn mit der Flasche großgezogen und er ist prächtig gediehen. 4 Jahre lebten wir zu zweit in einer großen Wohnung ohne Freilauf für ihn. Außer gelegentlichem Besuch und den Wohnungsnachbarn (mit 2 kleinen Hunden) kannte er nur mich. Er ist kastriert und durchgeimpft.
Da er keine Mutter hatte, die ihn erzog, ist er wenig sozialisiert und "verhaltensauffällig". Wir zwei kommen soweit miteinander aus, aber mehr als den Kopf zu kraulen und mal kurz über Rücken und Schwanz zu streichen lässt er nicht zu, aber nachts schläft er zwischen meinen Beinen und wenn er Zuwendung braucht, dann springt er mir auf die Schulter.....
Gerade Handaufzuchten sind ja normalerweise dem Halter/Menschen gegenüber sehr anhänglich. Von daher wundert es mich, dass sich der Kater auch von dir kaum streicheln lässt. Weißt du noch, wann genau das anfing? Als Kitten müsste er doch anders gewesen sein, oder?

Dass eine Katze einen Hund angreift finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich. Selbst meine Motzi hat das früher gemacht. Ein Hund des Nachbarn, der sie und ihre Kinder mehrmals gejagt hat und vor dem sich alle auf einen Baum flüchteten, wurde danach ständig von ihr angegriffen, sobald sie ihn nur sah. Dass der Kater allerdings auch bei Menschen zuschlägt, ist definitiv kein normales Verhalten. Eine Möglichkeit wäre, dass sein aggressives Verhalten durch Schmerzen ausgelöst wird. Bei seinem Alter wäre es möglich, dass er unter FORL leidet. Eventuell sollte man bei ihm mal eine Zahnuntersuchung mit Dentalröntgen machen....und wenn , um Schmerzen auf jeden Fall auszuschließen.

Der Artikel, den Nula verlinkt hat, ist super! Da ist das Verhalten eures Katers genau erklärt.
 
PCKatze

PCKatze

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ich finde es krass da direkt zu sagen das dem kater geholfen werden kann wenn er die richtigen medikamente bekommt.
das hört sich fast nach pille rein und gut an.
wäre wirklich toll wenn es sowas gibt.
gibt es aber nicht.






strafen und grenzen sind zwei ganz verschiedene paar schuhe und sollten nicht miteinander verwechselt werden.


das der kater eine "störrung" hat, bedingt durch die handaufzucht, das kann ich mir auch gut vorstellen.
aber nach angst liest es sich für mich nicht, auch nicht nach schmerzen, denn der kater geht ja geziehlt zu fremden katzenklappen um zu lauern.
das der husky angst vor dem kater hat, das ist wirklich krass, aber wir wissen gar nix über diesn hund, vielleicht ist er ja allgemein ein ängstliches tier?
einen tierarzt würde ich aber auch kontaktieren oder auch einen tierpsychologen.
denn was passieren muss hier auf jeden fall.

was den kater denke ich auf keinem fall weiter hilft ist ihm wegen seinem schweren start ins leben zu hedauern und zu betüddeln.




hier will ich dir mal ganz doll wiedersprechen.
kitten lernen in der regel nicht von ihrer mutter oder den wurfgeschwistern draußen klar zu kommen.
das sollten jungkatzen, wenn sie kastriert sind in ihrem zuhause lernen.
kitten haben draußen nix zu suchen.


@ACFL vielleicht kennst du den link hier ja noch nicht?

Handaufzuchten ticken anders… - Katzen Magazin
Ist schon gut, ich kann nicht so toll schreiben, wie ihr es könnt.

Dennoch muss der Kater zum Tierarzt, und nur der Tierarzt kann was rausfinden.
 
Carla007

Carla007

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Wichtig ist für Dich auch zu wissen, dass Du für alle Schäden welche Dein Kater anrichtet mit Deiner Haftpflichtversicherung haftest. Das geht von Tierarztkosten bis hin zur Behandlung von Menschen, sollte jemand schützend dazwischengehen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, wurde selber vom Kater eines Nachbarn gebissen, als ich meine Mädels schützen wollte. Die Behandlung wurde nicht von meiner Krankenkasse getragen, sondern an die Haftpflicht des Halters weitergegeben.
Vielleicht tatsächlich nicht mehr rauslassen, bis Du das mit einem Tierarzt geklärt hast und eine Idee hast was Du tun kannst, um das zu unterbinden.
 
ACFL

ACFL

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Moin zusammen,
erst mal vielen Dank für die vielen Ratschläge und Tipps.
Ich habe meinem Kater zunächst eine generelle 12-stündige Ausgangssperre pro Tag verordnet, damit die Katzen der Nachbarn auch mal wieder "ungeschoren" vor die Tür kommen können (der verängstigte Husky ist aus unserem Dorf wegggezogen). Jetzt in der kalten Jahreszeit geht er eigentlich nur 2 x am Tag raus, die restliche Zeit verschläft er im Haus. Vielleicht auch ein Resultat der "Edis Pets Feindschaft-Globuli", die er seit ein paar Tagen über sein Trinkwasser erhält. Die Nachbarn wissen nun Bescheid, dass er von abends 8 bis morgens 8 nicht vor die Tür kann.
Die kurze Zeit, die er jetzt draußen ist, nutzt er nun, um überall in den Nachbargärten und an den -häusern zu markieren (und das als kastrierter Kater!!!). Einige der Nachbarkatzen sind inzwischen so gestört durch meines Katers aggressivem Auftreten, dass sie in den Häusern urinieren.
Er hat eine der Kätzinnen der Nachbarn dermaßen zerlegt, dass eine hohe Tierarztrechnung zur Folge war. Der Nachbar will das natürlich in Zukunft nicht weiter hinnehmen.
In den vielen Kommentaren steckte auch einiges an Wahrheit über mich und mein Verhalten gegenüber dem "armen kleinen Katerchen" drin und bei so manchem muss ich mir wirklich an die eigene Nase fassen.
Noch mal zur Geschichte:
Als ich ihn fand, lebte ich allein in einer recht geräumigen 3 Zimmer-Wohnung (120 m2). Außer dem Balkon kannte er für knapp 4 Jahre keinen "Freilauf". Wir haben viel gespielt und er hatte auch diverse Spielzeuge zum Jagen, Balgen etc.
Nur für Tierarztbesuche und letztlich bei unserem Wegzug aus Kuwait hat er die Wohnung verlassen. Bedingt durch meine Arbeit war er an 5 Tagen in der Woche von morgens 6 bis abends 6 alleine in der Wohnung und hat außer einer hässlichen Topfpflanze nichts zerlegt. Abends lagen wir zusammen auf dem Sofa, allerdings ließ er sich, wenn er lag, nicht streicheln. Streicheln gab und gibt es nur, wenn ich ihn füttere (ankurbeln), wenn ich ihn hochhebe oder er von sich aus an meine Schulter springt und seinen Kopf gegen mein Ohr drückt. Kopf-, Rücken- und Schwanzstreicheln sind erlaubt, alles andere ist tabu. Er zeigte keine Aggressionen, auch nicht gegenüber der Frau, die ihn und meine Wohnung versorgte, wenn ich nicht in Kuwait war.
Meine Frau darf höchstens mal seinen Schwanz berühren; sie hat allerdings auch gehörigen Respekt vor ihm, da er ihr mal nach der Hand geschlagen hat.
Apropos Tierarzt: In Kuwait war er immer sehr ängstlich beim Tierarzt und ließ alles über sich ergehen. Als ich ihn im Sommer der hiesigen Tierärztin vorgestellt habe, hat er ihr erst mal mit Krallen eins drübergezogen und ließ sich anschließend auch nicht mehr von ihr anfassen. Die Transportkiste war wegen der Tierarztbesuche ein rotes Tuch für ihn, aber seit ein paar Wochen schläft er darin.
Ich denke, dass er eine ziemliche Verhaltensstörung hat.
Vielleicht kann mir jemand ein gutes Buch bezüglich Klickertechnik empfehlen.
Am Montag gehts zu einem anderen Tierarzt, um physische Probleme auszuschließen.
Ciao
 
xioni

xioni

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Meine Frau darf höchstens mal seinen Schwanz berühren; sie hat allerdings auch gehörigen Respekt vor ihm, da er ihr mal nach der Hand geschlagen hat.
Da sind Katzen genau wie Hunde - sie spüren, wer Angst hat und fauchen/hauen dann erst richtig. Jedenfalls kenne ich das von meiner Katze so!
Und das Verhalten beim TA kann vom TA abhängen. Meine Katze war letztes Jahr 2 Tage wegen Blasensteinen in einer kleinen Tierklinik. Am zweiten Tag traute sich keiner mehr, sie zu versorgen und ich musste sie abholen - dabei durfte ich dann die diversen Verletzungen der Mitarbeiter bewundern.
Der hiesige TA und seine Assistentin fassen in den Käfig, streicheln sie und....sie lässt alles geduldig über sich ergehen.

Vielleicht war dein Kater auch mit dem Umzug, dem anderen Klima, den anderen Gerüchen in der Luft überfordert und hat deswegen so ein aggressives Verhalten angenommen.
Schön, dass du beim TA noch mal alle Probleme ausschließen lässt.
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Bedingt durch meine Arbeit war er an 5 Tagen in der Woche von morgens 6 bis abends 6 alleine in der Wohnung
Das ist natürlich extrem heftig, zumal er ja auch noch sehr jung war und ohne Spielgefährten....
Wie geht es jetzt mit den Nachbarn weiter?
Danke für deine Rückmeldung, ich würde mich freuen, ab und an etwas von euch zu lesen..

LG Jo
 
ACFL

ACFL

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War heute beim TA mit ihm: Körperlich absolut OK. Der TA durfte ihn anfassen, streicheln und sogar unkommentiert eine Impfung verpassen. Ich war platt.
Ich habe seine Geschichte erzählt; der TA meinte nur kurz "keine Toleranz, keine Hemmschwelle; schwierig, schwierig".
Er bekommt ab morgen "Calmin", damit er gelassener wird. Von Tierpsychologen und Katzenflüsterern in unserer Umgebung hat er abgeraten und mir empfohlen, mich mit Klickertraining vertraut zu machen.
Also, jetzt erst mal den Büchermarkt durchforsten und mich schlau machen. Wäre für jeden Literaturtipp dankbar.
Ruhige Weihnachtstage euch allen
 
Harlith

Harlith

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Ich habe seine Geschichte erzählt; der TA meinte nur kurz "keine Toleranz, keine Hemmschwelle; schwierig, schwierig".
Sowas ähnliches ging mir auch durch den Kopf als ich gelesen habe, dass er deine Frau angeht, wenn sie nicht in angemessener Zeit füttert.
Er hat, auch bedingt durch den fehlenden sozialkontakt zu weiteren Katzen, aber auch Menschen, nicht lernen müssen, dass Bedürfnisse der anderen nach Nähe,Futter und andere Interessen auch zählen.
Katzenmütter sind nicht zwangsweise nur liebevoll. Sie könen ihre Kleinen auch locker mal zwicken, beißen oder mit der Pfote eine verpassen, wenn die Kleinen Grenzen überschreiten.
Menschliche und tierische Kinder müssen Regeln bekommen, sonst verstehen sie die Welt nicht und basteln sich ihre Regeln und die Konsequenz aus Nichtbefolgen selbst zusammen.
Zudem lernen sie nicht mit Frust umzugehen, sie wissen nicht bis wohin man gehen darf ohne vom Gegenüber eine mit der Tatze gewischt zu bekommen.
Ich gehöre also auch zu der Fraktion, die denken: Schlichtweg nicht erzogener Balg.


Vielleicht machst du dir /ihr euch über die Weihnachtstage mal schriftlich Gedanken, was im direkten Zusammenleben mit dir und deiner Frau jetzt genau schwierig ist.
Streicheln gehört vielleicht gerade nicht zu den ersten Punkten, aber vielleicht seine geringe Frustrationstoleranz beim Warten auf das Futter von deiner Frau.
Zu Hause schlägt er auch nach meiner Frau, obwohl er sie als Futterquelle kennengelernt hat und ihre Beine zwecks Futtererhalt umschmeichelt. Wenn sein Betteln nach Futter nicht sofort erhört wird, schlägt er nach den Beinen.
Den "schriftlich" Vorschlag mach ich deswegen weil man sich so sortieren kann, was wichtig ist, was vielleicht , nennen wir es mal Auswüchse der gleichen Grundproblematik sind und welche Verhaltensweisen beim Kater toll sind und noch bestärkt werden können.
Ich fände es nicht fair nur das Defizit des Katers zu betrachten sondern auch schauen welche guten Verhaltensweisen er hat, die man dann auch mit einem Klickertraining verstärken kann.
Klickern ist sicherlich eine gute Idee um ihm anzutrainieren, dass auf ein gezeigtes Verhalten auch eine Konsequenz folgt und das nur mit positiven Verstärkern gearbeitet wird.
Aber wenn du Klickern möchtest ists eh wichtig erst die Basis zu legen bevor man Anfängt an Verhaltensweisen zu arbeiten.
 
_hannibal_

_hannibal_

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Ich habe seine Geschichte erzählt; der TA meinte nur kurz "keine Toleranz, keine Hemmschwelle; schwierig, schwierig".
Genau das ist auch mein Bauchgefühl.
Klickertraining kann ich dir das Buch von Birga Dexel empfehlen. Beim Klickern muss er sich konzentrieren und lernt ziemlich schnell, dass er nur Bestätigung bei erwünschtem Verhalten bekommt. Dein Tierarzt begeistert mich ehrlich gesagt ;-)
 
OoAlukardoO

OoAlukardoO

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Denke nich das es hier im chat möglich ist die art seiner aggression zu bestimmen.
Bei Angstagression ist es allerdings egal wie groß das ist keine bewußte Entscheidung. Und dazu, sollte es Angstagression sein, hat er dafür schon jede Menge Belohnung erhalten. Ziel ist Abstand und den halten in der Nachbarschaft offenbar alle.
Er hat jedenfalls so wie es sich anhört ne sehr niedere Reizschwelle und wenig Impulskontrolle so wie es sich anhört.
N Profi holen, denke ich wird das beste sein und da bitte extrem auf dein brauch gefühl hören wenn es sich falsch anfühlt ist es der falsche weg egal wer dir was erzählt.
 
ToffeesMom

ToffeesMom

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Hallo,

also mein kleiner toffee war am anfang kaum zu bändigen- immer wenn ihm langweilig war ist er auf meinen rücken gesprungen, hat mich in die Haare gebissen und war einfach a unerzogener 4wochen alter bauernhof kater.
Ich habe auch gelesen und gegoogelt was man tun soll immerhin wird der a ned leichter..
Ich hab dann den Tipp mit der Sprühflasche eingeführt und es hat echt geholfen..
Mittlerweile ist er das liebste überhaupt:)
Einfach ne Sprühflasche für Pflanzen kaufen und mit Wasser befüllen. Immer wenn er Scheisse gebaut hat gabs SOFORT nen Sprüher. Eine oder zwei Wochen danach hat es schon ausgereicht ihm die Flasche nur drohend hinzuhalten. Heut is er 6mon und fie Flasche ist scho lang Geschichte.
Wasser tut ned weh, schreien und co. turnt ihn nur weiter an und ein sprühstoß in richtg des Gesichtes kommt eben rüber wie ein extremes fauchen u dass Wasser nicht gerade der Katzen bester Freund ist, ist das die perfekte Lösung.

lg tina
 
Jepanty

Jepanty

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Hallo,

also mein kleiner toffee war am anfang kaum zu bändigen- immer wenn ihm langweilig war ist er auf meinen rücken gesprungen, hat mich in die Haare gebissen und war einfach a unerzogener 4wochen alter bauernhof kater.
Ich habe auch gelesen und gegoogelt was man tun soll immerhin wird der a ned leichter..
Ich hab dann den Tipp mit der Sprühflasche eingeführt und es hat echt geholfen..
Mittlerweile ist er das liebste überhaupt:)
Einfach ne Sprühflasche für Pflanzen kaufen und mit Wasser befüllen. Immer wenn er Scheisse gebaut hat gabs SOFORT nen Sprüher. Eine oder zwei Wochen danach hat es schon ausgereicht ihm die Flasche nur drohend hinzuhalten. Heut is er 6mon und fie Flasche ist scho lang Geschichte.
Wasser tut ned weh, schreien und co. turnt ihn nur weiter an und ein sprühstoß in richtg des Gesichtes kommt eben rüber wie ein extremes fauchen u dass Wasser nicht gerade der Katzen bester Freund ist, ist das die perfekte Lösung.

lg tina
Ich hab selten so etwas herzloses, im Umgang mit einem Winzling, gelesen.
Puh, ich hoffe, du bist nur ein Troll…
 
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