Adenokarzinom des Darmes

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Diese Diagnose habe ich erhalten, als ich Mohrle im Augus letzten Jahres zum Tierarzt brachte, um sie wegen eines Blutohrs behandeln zu lassen.

[FONT=&quot]". Im Ultraschall lässt sich das nicht ganz genau definieren. Die Erfahrung mit diesen Tumoren ist, dass die Katzen sehr lange gut damit zu Recht kommen, gut fressen und man ihnen von außen nicht wirklich viel anmerkt. Cortison kann in solchen Fällen kurzzeitig zu einer Abschwellung des Tumors führen und die Durchgängigkeit des Darmes verbesseren.
Dies bringt aber nur einen Vorteil, wenn es tatsächlich schon Passageprobleme gibt und die Katze erbricht."[/FONT]

Es ist natürlich für mich sehr schwierig, zu beurteilen, ob sie gut Kot absetzt oder erbricht, wenn ich nicht gerade dabei bin.

Bislang schien es auch so, als käme Mohrle noch gut damit zurecht, aber seit ein paar Tagen fällt mir auf, dass sie seitlich richtige Säckchen hat, als wäre sie hochtragend.
Zuerst dachte ich mir nichts dabei, denn sie sah einfach etwas breiter aus als sonst, was bei den Hofkatzen über den Winter nicht unüblich ist.
Doch nun frisst sie seit 2 Tagen auch weniger, jedenfalls nicht so, wie ich sie kenne. Normal flitzt sie sofort ins Winterquartier an den kleinen Kratzbaum, wo sie ihren Futterplatz hat und verputzt ihr Schüsselchen, dann geht sie noch ans Trockenfutter und dann in die ausgebaute Großkiste.

Nun war sie die letzten beiden Tage nur im Vorraum, hat ein wenig Nassfutter gefressen, bischen Trofu und Leckerli, das geht noch. Ich bin gestern extra länger geblieben und hoffte, sie würde nach dem Fressen mal Kot absetzen, aber nichts.

Laut TA wären erste Anzeichen für eine Verschlechterung, dass sie weniger frisst, das Fressen einstellt, erbricht, Durchfall hat und abmagert, aber von abmagern kann keine Rede sein, eher das Gegenteil.

Hat jemand Erfahrung mit diesem Krebs, laut Internet soll es bei Katzen wohl der aggressivste sein.....

hier mal ein paar Fotos wie das mit der Aussackung aussieht bei Mohrle





 
11.02.2018
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

waldi

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oweh liebe Margot, ich kann leider nichts nützliches dazu beitragen, kann DIr nur sagen daß es mir leid tut. Du kümmerst Dich um die Ärmsten und wenn dann so was kommt, ist man ganz unten....

Ich hoffe sehr daß es Mohrle trotzdem noch ganz lange gut geht.::bussi
 
vilma

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Diese Diagnose habe ich erhalten, als ich Mohrle im Augus letzten Jahres zum Tierarzt brachte, um sie wegen eines Blutohrs behandeln zu lassen.

[FONT=&quot]". Im Ultraschall lässt sich das nicht ganz genau definieren. Die Erfahrung mit diesen Tumoren ist, dass die Katzen sehr lange gut damit zu Recht kommen, gut fressen und man ihnen von außen nicht wirklich viel anmerkt. Cortison kann in solchen Fällen kurzzeitig zu einer Abschwellung des Tumors führen und die Durchgängigkeit des Darmes verbesseren. Dies bringt aber nur einen Vorteil, wenn es tatsächlich schon Passageprobleme gibt und die Katze erbricht."[/FONT]

Es ist natürlich für mich sehr schwierig, zu beurteilen, ob sie gut Kot absetzt oder erbricht, wenn ich nicht gerade dabei bin.

Bislang schien es auch so, als käme Mohrle noch gut damit zurecht, aber seit ein paar Tagen fällt mir auf, dass sie seitlich richtige Säckchen hat, als wäre sie hochtragend.
Zuerst dachte ich mir nichts dabei, denn sie sah einfach etwas breiter aus als sonst, was bei den Hofkatzen über den Winter nicht unüblich ist.
Doch nun frisst sie seit 2 Tagen auch weniger, jedenfalls nicht so, wie ich sie kenne. Normal flitzt sie sofort ins Winterquartier an den kleinen Kratzbaum, wo sie ihren Futterplatz hat und verputzt ihr Schüsselchen, dann geht sie noch ans Trockenfutter und dann in die ausgebaute Großkiste.

Nun war sie die letzten beiden Tage nur im Vorraum, hat ein wenig Nassfutter gefressen, bischen Trofu und Leckerli, das geht noch. Ich bin gestern extra länger geblieben und hoffte, sie würde nach dem Fressen mal Kot absetzen, aber nichts.

Laut TA wären erste Anzeichen für eine Verschlechterung, dass sie weniger frisst, das Fressen einstellt, erbricht, Durchfall hat und abmagert, aber von abmagern kann keine Rede sein, eher das Gegenteil.

Hat jemand Erfahrung mit diesem Krebs, laut Internet soll es bei Katzen wohl der aggressivste sein.....

hier mal ein paar Fotos wie das mit der Aussackung aussieht bei Mohrle
Ja, leider habe ich Erfahrung mit diesem Krebs. Die Katze meiner Eltern musste letztes Jahr aufgrund des gleichen Befundes eingeschläfert werden. Ihr Bauch zeigte auch diese Aussackungen, wenn auch nicht so extrem, aber die Tumore waren bereits fühl- und sichtbar, während die restliche Katze immer weniger wurde.

Wenn Draußenkatzen im Winter so aufpuscheln, ist es natürlich schwer, eine Abmagerung zu erkennen, dafür müsste man regelmäßig wiegen.

Meine Eltern haben nicht bis zum Schluss gewartet, sondern entschieden, die Kleine einschläfern zu lassen, bevor sie Fressen und Trinken komplett einstellt und nur noch dahinsiecht. Sie war geschätzt zwischen 13 und 15 Jahre alt.
 
Tina2014

Tina2014

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Erfahrung habe ich damit zum Glück nicht.

Aber eventuell hat sie "nur" eine schlimme Verstopfung? ::?

Bei Nino, der zu Verstopfung neigt, sieht man auch direkt am Bauchumfang, wenn es mal wieder "hakt"

Daumen sind gedrückt ::knuddel
 
Barbarossa

Barbarossa

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Hat jemand Erfahrung mit diesem Krebs, laut Internet soll es bei Katzen wohl der aggressivste sein.....
Meine liebe Maxi starb an diesem Krebs. Leider hatte sie ihn in den Nasennebenhöhlen. Am Katzenkopf ist ein Adenokarzinom nicht operabel, auch wenn es frühzeitig entdeckt würde. So die Onkologie der TK Hofheim. Das habe ich in Maxis Sinn akzeptiert.

Aber dass es der aggressivste Krebs ist, das verneine ich. Von den ersten, ganz leisen Anzeichen gerechnet, blieb ihr immerhin noch fast ein Jahr. Moritz PEK am Kiefer wütete nur 4 Monate, um sein Leben zu beenden. :cry:

PS: Alles Gute für Mohrle.
 
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*Nala*

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Als es entdeckt wurde im August, war es schon nicht mehr operabel, der Tumor wird letztendlich den Darm verschließen, so der TA.
Ich bin morgen nochmal zuhause und kann Mohrle beobachten, sollte es so sein wie von Vilma beschrieben und von TA bestätigt, werde ich Mohrle gehen lassen.
 
Josy1988

Josy1988

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Ohje, das sieht echt merkwürdig aus... :|

Ich drücke die Daumen, dass sie vielleicht wirklich einfach nur arg verstopft ist oder so und das nicht der Tumor ist.

Eventuell könnte man ihr irgendetwas geben, was etwas abführend wirkt, damit es besser flutscht... ::?
 
*Nala*

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Das Problem ist, Josy, dass der Tumor am Darm sitzt und so wie er wächst, den Darm verschließt, da hilft kein Abführmittel mehr.

Leider habe ich heute auch die Bestätigung vom TA erhalten, dass es durchaus diese Flüssigkeitsansammlung, die mit einem Tumor einher geht, sein kann, das würde aussehen, als wäre sie hochtragend.
Ich hatte ihm die Fotos geschickt, der nächste Schritt wäre Ultraschall.

Aber ich weiß nicht, ob ich diese Prozedur Mohrle noch antue, denn freiwillig lässt sie das nicht über sich ergehen,

heute morgen hat sie auch nur wieder ein paar Happen gegegessen, sollte das nachher auch noch so sein, werde ich morgen versuchen, sie einzufangen und lasse sie gehen.

Es ist heftig,
heute Isy und nun muss ich schon daran denken, Mohrle gehen zu lassen.
4 Katzen in 8 Monate, das ist zuviel, ich bin am Boden :-(
 

waldi

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ja vier Katzen innerhalb eines Jahres da wäre ich auch am Boden:cry:
Ich wünsche Dir viel Kraft für morgen::knuddel
 
Josy1988

Josy1988

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:-(:-(

Die Einschätzung vom TA hört sich wenig positiv an...

Wie hat sie denn heute Abend gefressen...?

Ich kann es gar nicht glauben, dass es jetzt auf einmal so schnell geht, dass der Tumor solche Auswirkungen hat...
 
vilma

vilma

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Der Tumor wächst ja schon lange - wie lange schon im Verborgenen, das weiß ja niemand.

Der Einbruch kommt immer relativ schnell bzw. unerwartet; das ist dann oft der Punkt, an dem er auch sichtbar wird.

Ich hoffe trotzdem, dass Mohrle sich noch mal berappelt.
 
*Nala*

*Nala*

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Ich habe mich entschlossen, sie gehen zu lassen,
die Falle ist schon auf dem Hof, aber heute morgen wollte sie noch nicht......

gestern Abend hat sie etwa ein halbes Tütchen mit Sosse gefressen, das mag sie im Moment am liebsten und etwas Trockenfutter,
heute morgen ging sie ins Winterquartiert zum fressen, was zum Aufstellen der Falle sehr gut ist, habe wieder nur etwas ein halbes Tütchen gefressen und ging dann in die Box zum Schlafen.

Ich bin wirklich hin und her gerissen, einmal bin ich mir sicher, wenn ich sie vor mir sehe, dann springt sie wieder so herum, dass mir Zweifel kommen.
Ja, ich weiß, sie hat einen Tumor und ich weiß, es ist nichts zu machen, aber wann ist der richtige Zeitpunkt?
 
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waldi

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ich weiß auch nicht ob ich jemals den richtigen Zeitpunkt bei meinen Katzen gefunden habe. Aber wenn sie doch noch ein halbes Tütchen frisst und dann wieder so vor Dir rumspringt wie Du schreibst....da hätte ich doch auch meine Zweifel ob ich es jetzt schon tun sollte.

LG
Waldi
 
Trulla-la

Trulla-la

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Ich habe mich entschlossen, sie gehen zu lassen,
die Falle ist schon auf dem Hof, aber heute morgen wollte sie noch nicht......

..........aber wann ist der richtige Zeitpunkt?
Laß deinen Bauch entscheiden. Der hat dich ja schon geführt.
So schwer es für uns ist, aber bei manchen Errkankungen lieber ein wenig früher als vielleicht nicht da sein zu können wenn das Leiden beginnt.
Wie Lina schrieb - das kommt dann scheinbar plötzlich.



Ich wünsche dir ganz besonders viel Kraft für diesen Weg. ::knuddel
 
*Nala*

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Ich habe Mohrle heute Abend gehen lassen :-(

 
Barbarossa

Barbarossa

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Ganz sicher war es der richtige Zeitpunkt, Mohrle sanft nach drüben zu begleiten. Ohne deine Hilfe hätte sie Schlimmes erleben müssen.

Ich zünde eine Kerze für die kleine Mohrle an.
 
vilma

vilma

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Ich hoffe, sie hatte eine gute Reise nach drüben. Was hat der TA gesagt?

Manchmal können die Entscheidungen, die wir treffen müssen, nicht lange durchdacht werden und wir hadern mit uns und unserem Urteilsvermögen. Die Frage ist aber, welchen Dienst hättest du ihr erwiesen, wenn du gewartet hättest, bis sie deutlich sichtbar zu leiden beginnt...

Farewell, Mohrle! ::l
 
Trulla-la

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Ich hoffe, sie hatte eine gute Reise nach drüben. Was hat der TA gesagt?

Manchmal können die Entscheidungen, die wir treffen müssen, nicht lange durchdacht werden und wir hadern mit uns und unserem Urteilsvermögen. Die Frage ist aber, welchen Dienst hättest du ihr erwiesen, wenn du gewartet hättest, bis sie deutlich sichtbar zu leiden beginnt...

Farewell, Mohrle! ::l
Genau so versuche ich auch mit diesen fragen umzugehen.
So schwer es einem auch fällt
 

waldi

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es tut mir so leid, Margot und ich weiß wie elend Du dich jetzt fühlen mußt....
Aber es war bestimmt die richtige Entscheidung, leider auch eine der schwersten, die wir immer wieder gehen müssen....:cry:
 

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